Horst Wessel Und sonntags in die Kirche

Vom Pfarrerssohn zum Nazihelden: Erstmals wird jetzt die "politische Autobiografie" des SA-Führers Horst Wessel veröffentlicht. Ein Gespräch mit dem Mitherausgeber Manfred Gailus

NSDAP-Mitgliedsausweis von Horst Wessel (datiert 24. Februar 1928)

NSDAP-Mitgliedsausweis von Horst Wessel (datiert 24. Februar 1928)

DIE ZEIT: Herr Gailus, die Erinnerungen des Nazihelden Horst Wessel sind ein bizarres Dokument: eine »politische Autobiografie«, verfasst von einem gerade 21-Jährigen. Was hat Sie und ihren Kollegen Daniel Siemens gereizt, dieses Buch herauszugeben?

Manfred Gailus: Der SA-Führer war eine der wichtigsten Kultfiguren der Nazizeit. Sein Lied Die Fahne hoch wurde nach 1933 zur zweiten Nationalhymne. Wessel lebte da schon nicht mehr; Anfang 1930 war er von einer Gruppe Berliner Kommunisten unter nicht restlos geklärten Umständen erschossen worden. Kurz zuvor hatte er eine Schilderung seines Werdegangs verfasst. In der Tat ist das ein ungewöhnliches Dokument – und ein extrem aufschlussreiches, denn hier begegnet uns ein junger Mann, der sich nicht dadurch auszeichnet, etwas Besonderes geleistet zu haben, wie es der Mythos will, sondern einer, der zunächst einmal sehr typisch ist für seine Generation. Ein Nazi im Werden, ein Jugendlicher, der während der Weimarer Jahre in der »Bewegung« aufgeht. Was er schreibt, steht noch nicht unter dem Eindruck des Triumphes von 1933. So gibt uns diese »Autobiografie« einen ganz unverstellten Einblick in die frühen Jahre der NSDAP.

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ZEIT: Der Horst Wessel der NS-Propaganda ist eine Schöpfung des damaligen Berliner Gauleiters Joseph Goebbels. Er stilisierte den jungen Mann zu einem Märtyrer, zu einem nationalrevolutionären »Christussozialisten«. Was hat dieser Mythos mit der Realität zu tun?

Manfred Gailus

lehrt Geschichte an der TU Berlin. Das von ihm und dem Bielefelder Historiker Daniel Siemens edierte Buch "Hass und Begeisterung bilden Spalier". Die politische Autobiografie von Horst Wessel erscheint am 26. September im be.bra Verlag (200 S., 18,– €).

Gailus: Da ist zum einen Wessels Herkunft aus einem Pfarrhaus. Der Vater – er stirbt, als der Sohn 14 Jahre alt ist – war ein frommer, deutschnationaler Mann. Spätestens seit dem Ersten Weltkrieg hing Pfarrer Wessel der aggressiven, heilsgeschichtlichen Vision eines großdeutschen Reiches an, das Europa dominieren sollte. Er war als Feldprediger im Einsatz gewesen, hielt Sieges- und Durchhaltepredigten. Er kam gut an, hatte rhetorisches Talent.

ZEIT: Schaute Horst Wessel zum Vater auf?

Gailus: Ja, und er übernimmt von ihm das völkische Denken. Aber er verachtet ihn auch. Horst Wessel ist Jahrgang 1907. Wie für viele aus der Kriegsjugendgeneration ist der Vater für ihn ein Kriegsverlierer. Wessel senior schwingt große Reden. Der Sohn sagt: Man muss handeln – und das heißt bei ihm: schießen. Er will den Krieg weiterführen und gewinnen.

ZEIT: Um 1922/23 taucht er ins Milieu der Bündischen und Freikorps ein. Dort tummeln sich vor allem reaktionäre Kräfte, die sich nach der Monarchie zurücksehnen und deshalb die Republik zerschlagen wollen. Wie findet Wessel von dort zur NSDAP?

Gailus: Unter anderem treibt ihn seine Begeisterung für alles technisch Moderne in diese Richtung. Schon als Gymnasiast trägt er stets eine Pistole bei sich, früh lernt er, einen Lastkraftwagen zu fahren. Von diesen Dingen geht eine immense Faszination für ihn und andere junge Männer seiner Generation aus. Die Nazis haben es raus, die moderne Technik zu Propaganda- und Kampfzwecken zu nutzen. Mit ihren Lastwagen – meist geliehen – sind sie überall und schnell »einsatzbereit«, ein wesentliches Mittel ihrer gewalttätigen Straßenpolitik. Wessel wird aber nicht gleich Parteimitglied. Nach dem Mord an Außenminister Walther Rathenau 1922 ist er erst im rechtsnationalen Bismarckbund. 1924 tritt er in die Nachfolgeorganisation der verbotenen Organisation Consul ein, den paramilitärischen Bund Wiking. Das sind gefährliche Leute, Terroristen, die auch den Zentrums-Politiker Matthias Erzberger auf dem Gewissen haben. Erst Ende 1926 stößt Wessel zur SA und zur NSDAP.

ZEIT: Was verrät das Dokument über das Wesen des Autors?

Gailus: Es offenbart seinen getriebenen, unruhigen Charakter. Die Sprache ist kraftmeiernd. Wessel schwadroniert oft frühreif daher, stets ist er voll des Selbstlobs. Politisches kommt meist in Form halb verdauter Schlagworte vor. So sind seine Ausführungen zwar durchweg obsessiv, aber ohne jede klare inhaltliche Kontur. Sie kreisen um das eigene Erleben und Tun, um die Begeisterung für Waffen, den Kampf, für Prügeleien, für die Tat an sich – Wessel macht einen Jiu-Jitsu-Kurs, damals eine neue Mode. Und bei aller latenten Putschatmosphäre ist da auch noch viel Wandervogel-Romantik drin. Nur dass der Zupfgeigenhansl der Jahrhundertwende nach 1918 die Pistole in der Tasche trägt. Dazu die groben, schablonenhaften Feindbilder: die Kommunisten, die Juden...

Leser-Kommentare
  1. Religion kann man für alles Mögliche gebrauchen oder mißbrauchen.
    Die Meisten benutzen sie nur zur Traditionspflege. Manche benutzen Religion auch als Drogenersatz oder zum Austoben phsychischer Probleme.
    Aber dafür gibt es ja heutzutage den Fußball.
    Ein paar Einzelne die es mit christlicher Nächsteliebe ernst nehmen gibt es natürlich auch.

  2. Jede totalitäre Ideologie schafft sich ihre jungen Mythenge-
    stalten. In den 1930er Jahren war dies Horst Wessel auf der
    rechten Seite, in den 1968er Jahren erfüllte Rudi Dutschke
    auf der linken Seite diesen verlogenen Kult. Eine Demokratie
    braucht keine so verbrämten Helden.

    Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche und argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

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    Wessel und Dutschke zu vergleichen ist - nicht nur angesichts der diametral unterschiedlichen Hintergründe und Mechanismen der "Mythenbildung" [wobei überhaupt fraglich ist, ob diese im Jahre 68 bei Dutschke überhaupt schon eine Rolle spielte] [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    Ich bin überzeugter Demokrat und hänge bestimmt keinem totalitären Gedankengut an, aber der Vergleich von Rudi Dutschke und Horst Wessel ist - milde ausgedrückt - eine Frechheit (besonders gegenüber noch lebenden Familienangehörigen Dutschkes) und aus historischer Sicht absoluter Unsinn.

    Wessel und Dutschke zu vergleichen ist - nicht nur angesichts der diametral unterschiedlichen Hintergründe und Mechanismen der "Mythenbildung" [wobei überhaupt fraglich ist, ob diese im Jahre 68 bei Dutschke überhaupt schon eine Rolle spielte] [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    Ich bin überzeugter Demokrat und hänge bestimmt keinem totalitären Gedankengut an, aber der Vergleich von Rudi Dutschke und Horst Wessel ist - milde ausgedrückt - eine Frechheit (besonders gegenüber noch lebenden Familienangehörigen Dutschkes) und aus historischer Sicht absoluter Unsinn.

  3. 3. remake

    ich haette gern gewusst, wieviele schon an dem remake des lieds arbeiten...

  4. Finde ich gut mal zu zeigen, dass die jungen Nazis auch eine bessere Welt wollten. Es ist kontraproduktiv Nazis, wie es leider oft geschieht, zu dämonisieren. Wie man sieht ist die Technikverehrung mit allen ihren Gefahren und Schäden für Mensch und Umwelt bis heute geblieben. Und da befand sich die Nazibewegung im Widerspruch zu sich selbst: Sie haben zwar das Gut der Lebendigkeit und die Kraft des Kollektivs erkannt. Aber sie haben gleichzeitig der Technik gehuldigt, die den Menschen zunehmend bestimmt, und Kreativität und Lebendigkeit - d.h. die Dinge die ihn Gott gleich machen - zerstört. Jede Bewegung hat im Kern ein berechtigtes Anliegen. Wer das bei den Nazis nicht sehen will, der verschliesst die Augen. Damit kann es aber keinen gesitigen Fortschritt geben. M.E. sollte im Schulunterricht genau diese Diskrepanzen erarbeitet werden. Diese Erkenntnis ist aber nicht neu, sondern findet sich zB bei W. Reich und Alice Miller.

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    Zu behaupten, dass "die jungen Nazis auch eine bessere Welt wollten", halte ich für ziemlich fragwürdig, zumindest für etwas kurz gedacht. Aus Sicht der Nazis stimmt das natürlich, aber was bedeutet denn aus deren Sicht "bessere Welt"? Diese angeblich "bessere Welt" war ja mit bestimmten Zielen, Inhalten, Attributen versehen, die man meiner Meinung nach auch objektiv keinesfalls als "gut" stehen lassen kann.

    Am bedenklichsten halte ich Ihre Formulierung "Jede Bewegung hat im Kern ein berechtigtes Anliegen. Wer das bei den Nazis nicht sehen will, der verschliesst die Augen."
    Was waren (und sind) denn bitteschön die Anliegen der Faschisten?!?

    Für ebenso fragwürdig halte ich, wenn man -angsichts von Rassismus, Gleichschaltung, Weltkriegswahn, KZ etc pp- lediglich auf den Technik-Kult der Nazis als Kritikpunkt verweist.

    MfG

    Wilhelm Reich hat die Nazis gehasst und das aus gutem Grund. Lesen Sie " Rede an den Kleinen Mann" von Wilhelm Reich, bevor Sie hier Sachen behaupten die nicht wahr sind.

    Zu behaupten, dass "die jungen Nazis auch eine bessere Welt wollten", halte ich für ziemlich fragwürdig, zumindest für etwas kurz gedacht. Aus Sicht der Nazis stimmt das natürlich, aber was bedeutet denn aus deren Sicht "bessere Welt"? Diese angeblich "bessere Welt" war ja mit bestimmten Zielen, Inhalten, Attributen versehen, die man meiner Meinung nach auch objektiv keinesfalls als "gut" stehen lassen kann.

    Am bedenklichsten halte ich Ihre Formulierung "Jede Bewegung hat im Kern ein berechtigtes Anliegen. Wer das bei den Nazis nicht sehen will, der verschliesst die Augen."
    Was waren (und sind) denn bitteschön die Anliegen der Faschisten?!?

    Für ebenso fragwürdig halte ich, wenn man -angsichts von Rassismus, Gleichschaltung, Weltkriegswahn, KZ etc pp- lediglich auf den Technik-Kult der Nazis als Kritikpunkt verweist.

    MfG

    Wilhelm Reich hat die Nazis gehasst und das aus gutem Grund. Lesen Sie " Rede an den Kleinen Mann" von Wilhelm Reich, bevor Sie hier Sachen behaupten die nicht wahr sind.

  5. 5. Unfug

    Wessel und Dutschke zu vergleichen ist - nicht nur angesichts der diametral unterschiedlichen Hintergründe und Mechanismen der "Mythenbildung" [wobei überhaupt fraglich ist, ob diese im Jahre 68 bei Dutschke überhaupt schon eine Rolle spielte] [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    Antwort auf "Verlogene Vorbilder"
  6. Die Tatsache, dass Anhänger der protestantischen Kirche (jener Zeit)im ganzen anfälliger auf das rechte Gedankengut waren als die der katholischen Kirche, finde ich sehr interessant. Natürlich hat es viele katholische Nazis gegeben und natürlich auch bei beiden Kirchen einen gewissen Widerstand, die Tendenz findet sich aber auch an anderen Stellen (etwa in den letzten Wahlergebnissen der Weimarer Republik) wieder. Ich frage mich jedoch noch weiter, wo genau die Ursachen dieser Anfälligkeit bestanden oder warum sie bei den Katholiken nicht ganz so stark war.

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    aber die katholische Kirche ist ein universale Organisation, die nicht auf nationale Grenzen beschränkt ist.

    Der Protestantismus hat sich aus dieser universalen Organisation herausgeklienkt und zwar mit der Übersetzung der Bibel in eine Sprache.

    Übrigens darf man allerdings auch nicht vergessen, daß die Zentrumspartei, die hauptsächlich von Katholiken gewählt wurde Hitler verharmlost hat und ihn auf seinen Thron gehoben hat.

    aber die katholische Kirche ist ein universale Organisation, die nicht auf nationale Grenzen beschränkt ist.

    Der Protestantismus hat sich aus dieser universalen Organisation herausgeklienkt und zwar mit der Übersetzung der Bibel in eine Sprache.

    Übrigens darf man allerdings auch nicht vergessen, daß die Zentrumspartei, die hauptsächlich von Katholiken gewählt wurde Hitler verharmlost hat und ihn auf seinen Thron gehoben hat.

  7. 7. Unsinn

    Ich bin überzeugter Demokrat und hänge bestimmt keinem totalitären Gedankengut an, aber der Vergleich von Rudi Dutschke und Horst Wessel ist - milde ausgedrückt - eine Frechheit (besonders gegenüber noch lebenden Familienangehörigen Dutschkes) und aus historischer Sicht absoluter Unsinn.

    Antwort auf "Verlogene Vorbilder"
  8. aber die katholische Kirche ist ein universale Organisation, die nicht auf nationale Grenzen beschränkt ist.

    Der Protestantismus hat sich aus dieser universalen Organisation herausgeklienkt und zwar mit der Übersetzung der Bibel in eine Sprache.

    Übrigens darf man allerdings auch nicht vergessen, daß die Zentrumspartei, die hauptsächlich von Katholiken gewählt wurde Hitler verharmlost hat und ihn auf seinen Thron gehoben hat.

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    Ja, ich denke auch, dass der Universalismus der katholischen Kirche eine wichtige Rolle spielt. Dennoch hätte es doch auch bei den Protestenanten nicht an krassen Widersprüchen (Nächstenliebe, Jesus war Jude etc.) gefehlt. Wenn ich bzgl. dem Zentrum einige Ergänzungen machen darf: Im Gegensatz zu allen bürgerlich-protestantischen Parteien hat diese Partei 1933 ein noch zweistelliges Wahlergebniss. Zudem hat ja nicht die Zentrumspartei allein Hitler "auf den Thron gehoben". Auch würde ich diese Formulierung - Sie beziehen sich wahrscheinlich auf das Ermächtigungsgesetz - an dieser Stelle nicht verwenden. "Auf den Thron gehoben" haben Hitler die Schergen (wie Hugenberg oder Papen) um und Hindenburg selbst.

    • _bla_
    • 12.09.2011 um 12:08 Uhr

    "Übrigens darf man allerdings auch nicht vergessen, daß die Zentrumspartei, die hauptsächlich von Katholiken gewählt wurde Hitler verharmlost hat und ihn auf seinen Thron gehoben hat."

    Mir scheint hier war die gleiche Fehleinschätzung am Werk wie auch beim Reichskonkordat. Man hoffte durch ein entgegenkommen, wenigstens einen Teil der eigenen Interessen schützen zu können. Im Endeffekt half man aber nur der NSDAP und Hitler, die eigentlich vereinbarten Zugeständnisse wurden aber defacto nicht eingehalten. Diese Mischung aus Zugeständnisse machen und falsches Hoffen auf eine Mäßigung durch Einbindung war leider extrem weit verbreitet.

    Ja, ich denke auch, dass der Universalismus der katholischen Kirche eine wichtige Rolle spielt. Dennoch hätte es doch auch bei den Protestenanten nicht an krassen Widersprüchen (Nächstenliebe, Jesus war Jude etc.) gefehlt. Wenn ich bzgl. dem Zentrum einige Ergänzungen machen darf: Im Gegensatz zu allen bürgerlich-protestantischen Parteien hat diese Partei 1933 ein noch zweistelliges Wahlergebniss. Zudem hat ja nicht die Zentrumspartei allein Hitler "auf den Thron gehoben". Auch würde ich diese Formulierung - Sie beziehen sich wahrscheinlich auf das Ermächtigungsgesetz - an dieser Stelle nicht verwenden. "Auf den Thron gehoben" haben Hitler die Schergen (wie Hugenberg oder Papen) um und Hindenburg selbst.

    • _bla_
    • 12.09.2011 um 12:08 Uhr

    "Übrigens darf man allerdings auch nicht vergessen, daß die Zentrumspartei, die hauptsächlich von Katholiken gewählt wurde Hitler verharmlost hat und ihn auf seinen Thron gehoben hat."

    Mir scheint hier war die gleiche Fehleinschätzung am Werk wie auch beim Reichskonkordat. Man hoffte durch ein entgegenkommen, wenigstens einen Teil der eigenen Interessen schützen zu können. Im Endeffekt half man aber nur der NSDAP und Hitler, die eigentlich vereinbarten Zugeständnisse wurden aber defacto nicht eingehalten. Diese Mischung aus Zugeständnisse machen und falsches Hoffen auf eine Mäßigung durch Einbindung war leider extrem weit verbreitet.

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