Automobilindustrie Auf der Ölspur ins Grüne

Die Deutschen wollen umweltfreundlich sein – aber bitte mit 500 PS. Den Herstellern ist das nur recht, wie die IAA 2011 jetzt zeigt. Wie lange geht das gut?

Der BMW X6, eine Mischung aus Geländewagen und Sportauto

Der BMW X6, eine Mischung aus Geländewagen und Sportauto

Die gespaltene deutsche Seele spiegelt sich im Blech des X6 M. Der X6 M, das ist ein Ungetüm der Bayerischen Motorenwerke, eine Mischung aus Geländewagen und Sportauto. Er hat ein riesiges Hinterteil und fährt auf breiten Gummiwalzen. Der X6 M verpestet die Atmosphäre dreimal so stark wie ein normales Auto. Eigentlich wurde er für die Ölscheichs auf der Arabischen Halbinsel und für die Internetscheichs in Kalifornien gebaut. Aber auch deutsche Männer begeistern sich für ihn. Die Leute wollten ihn halt haben, verteidigt man bei BMW das Spritmonster.

Die Welt retten, na klar, aber bitte breit bereift und überlegen motorisiert. Fast ein Viertel der Deutschen denkt daran, grün zu wählen, sie sind das Volk der Müllsortierer, der Wassersparer, der Waldretter, doch irgendwie können viele Bürger trennen zwischen der Wahl eines neuen Autos und ihrem sonstigen Leben. 134 PS haben hiesige Neuwagen heute im Schnitt, mehr als je zuvor, wie Autoforscher in Duisburg jüngst berechnet haben.

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Grün wählen, aber im roten Bereich fahren, das ist die deutsche Schizophrenie, die Ölspur auf der hiesigen Ökoseele. Die Autobauer von Audi bis Daimler bedienen die merkwürdige Vorliebe nach Kräften. Wie oft schon haben sie den ökologischen Fortschritt verzögert, beim Leichtbau der Karosserie zum Beispiel, beim Hybridantrieb, bei der Vorgabe strenger Abgaswerte, indem sie ihre ausgefeiltesten Spritspartechniken nur in Sondermodellen anboten. Dabei schaden sie nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst. Sie laufen Gefahr, dass ihnen der globale Markt irgendwann davonläuft. Dass die Autowelt schneller grün wird, als Porsche, BMW und Co. beschleunigen können.

Man kann es auch so sagen: Deutschland wird als Umweltland erst richtig glaubwürdig, wenn es sein Verhältnis zum Auto klärt. Und das Autoland bleibt auf dem Weltmarkt auf Dauer nur vorne, wenn es die ökologische Wende schafft. Gelingt es den Deutschen, das Auto zum zweiten Mal zu erfinden?

Gerät das Auto als Statussymbol wirklich aus der Mode?

Blickt Andreas Knie aus dem Fenster seines Konferenzraums, sieht er die Zukunft: eine umgebaute Fabriketage, in der Elektroautos parken, daneben E-Räder, Scooter, und zwischendrin stehen große Stromtanksäulen. Bald soll auch noch ein großer Solarpilz auf der Wiese vor der Fabriketage installiert werden, um umweltfreundlichen Strom zu produzieren. Mit dem sollen die Elektromobile geladen werden, bevor ein Mieter sie abholt. "Wir werden dann alles bieten können, was man für eine umweltfreundliche Fortbewegung braucht", schwärmt der Professor.

Lange galt der schwarz gekleidete Mann mit den grauen, in alle Richtungen stehenden Haaren und dem hellwachen Blick als Fantast. Redete er über ein neues Mobilitätsverhalten von jungen Leuten und prophezeite er das Ende des eigenen Wagens, klang das nach verrücktem Soziologieprofessor. Inzwischen hört selbst die Autoindustrie zu, ein wenig jedenfalls. Das Auto, sagt Knie, gerate als Statussymbol zunehmend aus der Mode. Es überlebe noch am besten als Teil eines neuen Verkehrskonzeptes. Denn die Menschen würden zu "intermodalen Verkehrsnutzern": Sie wollen von A nach B, mit der Bahn, dem Flugzeug, dem Auto, dem E-Roller – was gerade praktischer ist.

Auf einem ehemaligen Industriegelände in Berlin-Schöneberg erprobt Knie diese Zukunft, als Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ). Auf einem großen Plakat an der Fabrikwand ist Knies Vision aufgemalt. Wer zügig vom Süden Berlins in den Norden will, soll künftig sein Handy fragen. Das zeigt ihm dann die gerade beste Art voranzukommen: Mal schlägt das Smartphone ihm die S-Bahn vor, mal Bus und Fahrrad oder eine Kombination mit dem E-Auto. Die modernen Stadtautos werden, so hofft Knie, schon bald überall in Berlin stehen, an zentralen Plätzen, in Parkhäusern und neben Bahnhöfen. Sie können dann per Anruf gebucht, freigeschaltet und bezahlt werden. Und ab.

In diesem Sommer gab es in Berlin testweise für 78 Euro ein Monatsticket, das genau das erlaubte: S-Bahn, Bus und U-Bahn zu fahren, Leihfahrräder zu nutzen, Elektro- oder Hybridfahrzeuge zu mieten. Das Auto, schwärmt Knie, werde dann nur genutzt, wenn es sich wirklich lohne.

Leser-Kommentare
  1. Hoffentlich noch recht lange. Den Spass den einige dabei zu empfinden scheinen, anderen die Bewegungsfreiheit beschneiden zu wollen kann ich nicht nachvollziehen.

    Ökologie muss nicht bedeuten dass sich die Menscheit wieder in seine Höhlen zurückzieht.

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    Ich mag ironisch-satirische Beiträge.

    • hareck
    • 15.09.2011 um 16:48 Uhr

    falls Sie damit sagen wollen, dass Sie für Ihre Bewegungsfreiheit 500 PS brauchen, würde ich Sie Ihnen tatsächlich gern beschneiden.

    Das kann gar nicht mehr lange gutgehen und der derzeitige "Boom" ist überwiegend nur auf Exporte an Neureiche in Schwellenländer festzumachen, während die Binnennachfrage im "autoverrückten" Deutschland stagniert.

    Von absichtlch Spass verderben kann doch keine Rede sein, aber wer täglich pendelt, auf oft verstopften Autobahnen, erst recht verstopften Innenstädten und dann in hilfloser Parkplatzsuche feststeckt dem vergeht der zitierte Spass sehr schnell von selbst.

    Wer dann regelmäßig tanken muss, bei ständig hohen Preisen etc. dem vergeht der Spass erst Recht.

    Es mag noch einige reiche Bürger geben, die im zitierten Luxus SUV von BMW etc. im Stau stehen und denen der Benzinpreis völlig egal ist, aber das es mehr Spaß macht mit diesen Fahrzeugen kaum voran zu kammen darf bezweifelt werden.

    Denn gerade für solche leute ist oft Zeit Geld.

    Ich halte es da mit dedr alten Gorbatschow Weisheit:
    "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben"

    Die arrogant-selbstherrliche, deutsche Autoindustrie kann schon Recht bald ein weiteres Waterloo erleben, gegen das die letzte Krise ein Kindergeburtstag war und angesichts verpulveter Rettungsschirme für EU Länder Banken etc. wird es dann auch keine weiteren Abwarackprämien geben, um die Krise zu lindern.

    Sie sollten sich lieber nicht zu sehr auf neureiche Menschen aus Schwellenländern wie China oder Indien verlassen. Wenn die mit eigenen Produkten erfolgreicher werden sind deutsche Autos schneller weg, weil eben keinen Tradition dort.

    ...die allen die Mobilität beschneiden, mit ihren tonnenschweren Umweltzerstörern. Solche Ungetüme mit dem mehr als 20-fachen des Fahrergewichtes, meist allein besetzt, durch die Gegend zu bewegen ist einfach nur: Schwachsinn.

    • HorFe
    • 28.04.2012 um 13:36 Uhr

    bedient den Markt mit Produkten , an denen sie sehr viel
    verdient : sog Premiumautos . Mit diesem Mehrverdienst , und jetzt bin ich provokativ , investiert sie in autombiler Zukunftstechnologie, die sich andere Autobauer nicht leisten können ,und zaubert ein konkurenzloses Konzept aus der Schublade ,die andere erblassen lässt.

    Ich mag ironisch-satirische Beiträge.

    • hareck
    • 15.09.2011 um 16:48 Uhr

    falls Sie damit sagen wollen, dass Sie für Ihre Bewegungsfreiheit 500 PS brauchen, würde ich Sie Ihnen tatsächlich gern beschneiden.

    Das kann gar nicht mehr lange gutgehen und der derzeitige "Boom" ist überwiegend nur auf Exporte an Neureiche in Schwellenländer festzumachen, während die Binnennachfrage im "autoverrückten" Deutschland stagniert.

    Von absichtlch Spass verderben kann doch keine Rede sein, aber wer täglich pendelt, auf oft verstopften Autobahnen, erst recht verstopften Innenstädten und dann in hilfloser Parkplatzsuche feststeckt dem vergeht der zitierte Spass sehr schnell von selbst.

    Wer dann regelmäßig tanken muss, bei ständig hohen Preisen etc. dem vergeht der Spass erst Recht.

    Es mag noch einige reiche Bürger geben, die im zitierten Luxus SUV von BMW etc. im Stau stehen und denen der Benzinpreis völlig egal ist, aber das es mehr Spaß macht mit diesen Fahrzeugen kaum voran zu kammen darf bezweifelt werden.

    Denn gerade für solche leute ist oft Zeit Geld.

    Ich halte es da mit dedr alten Gorbatschow Weisheit:
    "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben"

    Die arrogant-selbstherrliche, deutsche Autoindustrie kann schon Recht bald ein weiteres Waterloo erleben, gegen das die letzte Krise ein Kindergeburtstag war und angesichts verpulveter Rettungsschirme für EU Länder Banken etc. wird es dann auch keine weiteren Abwarackprämien geben, um die Krise zu lindern.

    Sie sollten sich lieber nicht zu sehr auf neureiche Menschen aus Schwellenländern wie China oder Indien verlassen. Wenn die mit eigenen Produkten erfolgreicher werden sind deutsche Autos schneller weg, weil eben keinen Tradition dort.

    ...die allen die Mobilität beschneiden, mit ihren tonnenschweren Umweltzerstörern. Solche Ungetüme mit dem mehr als 20-fachen des Fahrergewichtes, meist allein besetzt, durch die Gegend zu bewegen ist einfach nur: Schwachsinn.

    • HorFe
    • 28.04.2012 um 13:36 Uhr

    bedient den Markt mit Produkten , an denen sie sehr viel
    verdient : sog Premiumautos . Mit diesem Mehrverdienst , und jetzt bin ich provokativ , investiert sie in autombiler Zukunftstechnologie, die sich andere Autobauer nicht leisten können ,und zaubert ein konkurenzloses Konzept aus der Schublade ,die andere erblassen lässt.

  2. 2. Danke

    Ich mag ironisch-satirische Beiträge.

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    ...mit weißem Offroader :)

    ...mit weißem Offroader :)

    • hareck
    • 15.09.2011 um 16:48 Uhr

    falls Sie damit sagen wollen, dass Sie für Ihre Bewegungsfreiheit 500 PS brauchen, würde ich Sie Ihnen tatsächlich gern beschneiden.

    12 Leser-Empfehlungen
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    Bis dahin wünsche ich Ihnen ein angemessenes Fortkommen.

    Bis dahin wünsche ich Ihnen ein angemessenes Fortkommen.

  3. Die begeistertsten Kommentare zu meinem BMW kamen bisher von Weibchen (die sich das Auto selbstredent nicht leisten konnten). Die umstehenden Männchen sind nicht taub und doof.

    Klingelt was?

    Die Überschrift hätte auch lauten können "Auf der Schmalspur ins leere" "Die Deutschen" wollen gar nix, wenn "die Journalisten" das anders sehen mögen sie doch bitte als Wahlkämpfer für die NPD arbeiten. Da neigt man auch zu dogmatisch begründeten Verallgemeinerungen.

    Was ein Pamphlet und ich brauch' wieder was gegen Bluthochdruck.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Das heißt, dass sie zum Zeitpunkt ihres ersten Kommentars den Artikel noch nicht einmal bis zum ersten Absatz gelesen hatten? Und bei diesem zweiten Kommentar vermutlich auch noch nicht weiter?

    "Die begeistertsten Kommentare zu meinem BMW kamen bisher von Weibchen (die sich das Auto selbstredent nicht leisten konnten). Die umstehenden Männchen sind nicht taub und doof.

    Klingelt was?"

    Sie meinen wohl, das dicke Auto ist so eine Art Ersatz für fehlende Attraktivität. Sie haben Recht! Frauen, die den Fahrer einer solchen unnützen Dreckschleuder anhimmeln stecken genauso im Sumpf des pseudo-glücklich-machenden Konsums.

    Könnte man nicht eine Vereinbarung treffen, dass in Zukunft ein blaues Karohemd DAS neue Statussymbol ist, und dass es nur diejenigen tragen dürfen, die es per Attest nötig haben, um bei der Frauenwelt die Chance auf einen guten Fang zu haben?

    Dan hätten wir viel für die Umwelt getan.

    • Laird
    • 15.09.2011 um 20:04 Uhr

    "Die begeistertsten Kommentare zu meinem BMW kamen bisher von Weibchen (die sich das Auto selbstredent nicht leisten konnten). Die umstehenden Männchen sind nicht taub und doof."

    Hoffen wir, dass die umstehenden männlichen Vertreter der Spezies dann doch nicht "doof" sind und keine Balzprotesen benötigen - oder einfach nur intelligent genug sind, "Weibchen" unatraktiv zu finden, die ihre Paarungsbereitschaft von der vorgeblichen Solvenz des Männchens abhängig machen.

    Erschreckend finde ich in diesem Zusammenhang und aus eigener Anschauung, dass das hier angeführte Klischee tatsächlich auf weite Teile der selbsternannten "Eliten" zutrifft: Nichts scheint wichtiger als die oberflächliche Präsentation sinnentleerter Statussymbole.

    Richtig gruselig wird es, wenn man sich darüber klar wird, dass so ein ausgesprochen irrational-dämliches Aufplustern ausgerechnet vor allem von den Lenkern unserer Unternehmen bis zum Exzess betrieben wird.

    Ein so zur Schau getragenes infantil-adoleszierendes Gehabe stößt mich persönlich ab und läßt wenig intelligentes von den Protagonisten erhoffen: Das werden die Manager sein, die die nächsten Unternehmen mit 500 PS an die Wand fahren.

    Das heißt, dass sie zum Zeitpunkt ihres ersten Kommentars den Artikel noch nicht einmal bis zum ersten Absatz gelesen hatten? Und bei diesem zweiten Kommentar vermutlich auch noch nicht weiter?

    "Die begeistertsten Kommentare zu meinem BMW kamen bisher von Weibchen (die sich das Auto selbstredent nicht leisten konnten). Die umstehenden Männchen sind nicht taub und doof.

    Klingelt was?"

    Sie meinen wohl, das dicke Auto ist so eine Art Ersatz für fehlende Attraktivität. Sie haben Recht! Frauen, die den Fahrer einer solchen unnützen Dreckschleuder anhimmeln stecken genauso im Sumpf des pseudo-glücklich-machenden Konsums.

    Könnte man nicht eine Vereinbarung treffen, dass in Zukunft ein blaues Karohemd DAS neue Statussymbol ist, und dass es nur diejenigen tragen dürfen, die es per Attest nötig haben, um bei der Frauenwelt die Chance auf einen guten Fang zu haben?

    Dan hätten wir viel für die Umwelt getan.

    • Laird
    • 15.09.2011 um 20:04 Uhr

    "Die begeistertsten Kommentare zu meinem BMW kamen bisher von Weibchen (die sich das Auto selbstredent nicht leisten konnten). Die umstehenden Männchen sind nicht taub und doof."

    Hoffen wir, dass die umstehenden männlichen Vertreter der Spezies dann doch nicht "doof" sind und keine Balzprotesen benötigen - oder einfach nur intelligent genug sind, "Weibchen" unatraktiv zu finden, die ihre Paarungsbereitschaft von der vorgeblichen Solvenz des Männchens abhängig machen.

    Erschreckend finde ich in diesem Zusammenhang und aus eigener Anschauung, dass das hier angeführte Klischee tatsächlich auf weite Teile der selbsternannten "Eliten" zutrifft: Nichts scheint wichtiger als die oberflächliche Präsentation sinnentleerter Statussymbole.

    Richtig gruselig wird es, wenn man sich darüber klar wird, dass so ein ausgesprochen irrational-dämliches Aufplustern ausgerechnet vor allem von den Lenkern unserer Unternehmen bis zum Exzess betrieben wird.

    Ein so zur Schau getragenes infantil-adoleszierendes Gehabe stößt mich persönlich ab und läßt wenig intelligentes von den Protagonisten erhoffen: Das werden die Manager sein, die die nächsten Unternehmen mit 500 PS an die Wand fahren.

  4. "Hoffentlich noch recht lange. Den Spass den einige dabei zu empfinden scheinen, anderen die Bewegungsfreiheit beschneiden zu wollen kann ich nicht nachvollziehen."

    Den Spaß, den einige darin empfinden, dem Menschen immer mehr Lebensraum zu entziehen, indem man immer mehr Landschaften versiegelt, Straßen immer näher an Wohngebiete baut und somit zu jeder Tages- und Nachtzeit Lärm produziert und das im Namen der sog. Bewegungsfreiheit, die sich letztlich in immer mehr Staus wiederspiegelt, kann ich nicht nachvollziehen.

    17 Leser-Empfehlungen
  5. Bis dahin wünsche ich Ihnen ein angemessenes Fortkommen.

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    ...was irgendwer anderes für ein Auto fährt.

    ...was irgendwer anderes für ein Auto fährt.

  6. Autobauer sind keine Impfspritzen für Ideologien. Sie bauen was gekauft wird.
    Und die Menschen kaufen das wonach ihnen ist.
    Markt nennt man das.
    Und das verstehen Sie nicht. Ein Unternehmen das Produkte anbietet, die nicht gekauft werden verändert nicht nur garnichts, es geht außerdem auch pleite. Wie können Sie das von einem Unternehmen fordern?

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    "Autobauer sind keine Impfspritzen für Ideologien. Sie bauen was gekauft wird.
    Und die Menschen kaufen das wonach ihnen ist.
    Markt nennt man das.
    Und das verstehen Sie nicht. Ein Unternehmen das Produkte anbietet, die nicht gekauft werden verändert nicht nur garnichts, es geht außerdem auch pleite. Wie können Sie das von einem Unternehmen fordern?"

    Sie haben Recht. Und daher braucht es einen Staat, der das reglementiert. Notfalls über höhere Steuern und Abgaben. Klingt genauso simpel, ist aber so.

    • 15thMD
    • 15.09.2011 um 17:11 Uhr

    In DE hängen nunmal ein großer Teil der Wirtschaft und viele Arbeitsplätze an der Autoindustrie. Da ist es doch vertändlich, wenn sich die Menschen sorgen machen, wenn ein paar konservative Bosse den Trend verschlafen. Natürlich, der Markt.....aber es wäre für uns ein großer Verlust, wenn der Markt die deutschen Unternehmen Gewinneinbrüche bringt und außländischen eine höhere Nachfrage. Das ist nunmal ein nationales Problem und nicht beschränkt auf ein paar Mitarbeiter.
    Man darf außerdem auch nicht denken, es wären nur die Arbeitsplätzeund die Wirtschaftsleistung (Steuern....) in Wolfsburg oder in BaWü (u.a.), sondern es sind auch die Zulieferer, Händler usw.

    "Autobauer sind keine Impfspritzen für Ideologien. Sie bauen was gekauft wird.
    Und die Menschen kaufen das wonach ihnen ist.
    Markt nennt man das.
    Und das verstehen Sie nicht. Ein Unternehmen das Produkte anbietet, die nicht gekauft werden verändert nicht nur garnichts, es geht außerdem auch pleite. Wie können Sie das von einem Unternehmen fordern?"

    Sie haben Recht. Und daher braucht es einen Staat, der das reglementiert. Notfalls über höhere Steuern und Abgaben. Klingt genauso simpel, ist aber so.

    • 15thMD
    • 15.09.2011 um 17:11 Uhr

    In DE hängen nunmal ein großer Teil der Wirtschaft und viele Arbeitsplätze an der Autoindustrie. Da ist es doch vertändlich, wenn sich die Menschen sorgen machen, wenn ein paar konservative Bosse den Trend verschlafen. Natürlich, der Markt.....aber es wäre für uns ein großer Verlust, wenn der Markt die deutschen Unternehmen Gewinneinbrüche bringt und außländischen eine höhere Nachfrage. Das ist nunmal ein nationales Problem und nicht beschränkt auf ein paar Mitarbeiter.
    Man darf außerdem auch nicht denken, es wären nur die Arbeitsplätzeund die Wirtschaftsleistung (Steuern....) in Wolfsburg oder in BaWü (u.a.), sondern es sind auch die Zulieferer, Händler usw.

  7. ...sind meiner Erfahrung nach ausgesprochene Grünen-Hasser und sie aktzeptieren die PV-Anlage nur, weil sie so eine tolle Geldanlage ist. Die *Deutschen* gibts also in diesem Sinne nicht.

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    ...kann ich über solche Vorurteile nur den Kopf schütteln.

    Aber vielleicht kennen sie kleinere Autos, in denen drei Kindersitze nebeneinander auf die Rückbank passen UND sicher befestigt werden können?

    ...kann ich über solche Vorurteile nur den Kopf schütteln.

    Aber vielleicht kennen sie kleinere Autos, in denen drei Kindersitze nebeneinander auf die Rückbank passen UND sicher befestigt werden können?

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