Finanzkrise Europa hat nur einen Ausweg
George Soros ist der bekannteste Spekulant der Welt. Hier fordert er: Plant mit dem Euro-Austritt Griechenlands, Portugals und Irlands!
© Spencer Platt/Getty Images

George Soros bei einem Spenden-Forum in New York
Die Eurokrise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008. Als Lehman Brothers unterging, musste das ganze Finanzsystem an die Herz-Lungen-Maschine gehängt werden. Staatliche Kreditvergabe musste die nun ausfallende Kreditvergabe von Banken und anderen Institutionen ersetzen.
Im November 2008 versprachen die Europäischen Finanzminister, dass sie das System vor weiteren Pleiten schützen würden. Angela Merkel erklärte damals aber, dass solche Garantien nicht von der EU oder der Euro-Zone insgesamt ausgesprochen werden sollten, sondern von einzelnen Staaten. Damals wurde schon klar, was der Euro-Zone fehlt: ein gemeinsames Finanzministerium.
George Soros ist ein amerikanisch-ungarischer Finanzinvestor. Berühmt wurde Soros, als er 1992 mit seinen Fonds auf die Abwertung des seiner Ansicht nach im Europäischen Währungssystem überbewerteten britischen Pfund setzte, eine Spekulationswelle in Gang setzte und damit rund eine Milliarde Dollar verdiente.
Die Euro-Krise ist der amerikanischen Subprime-Krise, die den Crash von 2008 auslöste, recht ähnlich. In beiden Fällen verlor ein angeblich risikofreies Wertpapier – verbriefte Immobilienkredite damals und europäische Regierungsanleihen heute – an Wert. Die Euro-Krise ist allerdings schwerer zu bewältigen, eben weil ein gemeinsames Finanzministerium fehlt, welches zur Reaktion auf die Krise gebraucht würde. Ohne den politischen Willen, ein solches einzurichten, ist auch eine Lösung nicht abzusehen. Und weil das so ist, haben die Verantwortlichen in der Zwischenzeit versucht, Zeit zu schinden.
Nun ist Zeitschinden normalerweise gar keine schlechte Taktik: Im Lauf der Zeit verschwindet die Panik wieder, und die Zuversicht kehrt zurück. In diesem Fall aber nicht. Unter dem Druck der Krise unternehmen die Verantwortlichen zwar sämtliche Schritte, die nötig sind, um das System zusammenzuhalten – aber immer nur das Minimum, und das wiederum empfinden die Finanzmärkte als unzureichend. So scheint Europa zu einer Krise ohne Ende verdammt. Selbst Schritte, die etwas früher im Krisenverlauf noch gewirkt hätten, erweisen sich als inadäquat, wenn sie endlich politisch möglich werden.
- Oktober 2009
-
© Vladimir Rys/Getty ImagesDie griechische Regierung revidiert die Schätzung des Staatsdefizits für 2009 nach oben – von sechs auf mehr als zwölf Prozent des BIPs. Bereits zuvor enthielt die Schuldenstatistik des Landes gravierende Fehler: Im Jahr 2004 wurde bekannt, dass die Neuverschuldung in den Jahren 1998 und 1999 – also kurz vor Einführung des Euro – deutlich über den im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen drei Prozent des BIPs lag. Ende 2010 werden Griechenlands Schulden mehr als 140 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen.
- 16. Dezember 2009
-
© Justin Lane/dpaAls erste Rating-Agentur stuft Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab; die anderen Agenturen folgen. Die Sparmaßnahmen Griechenlands reichten nicht aus, um das Defizit nachhaltig zu verringern, begründet Standard & Poor's die Entscheidung. In der EU wächst die Angst vor einem Staatsbankrott, der andere Länder anstecken könnte. In Griechenland kommt es zu ersten Streiks gegen die Sparpolitik der Regierung.
- 11. Februar 2010
-
© John Thys/Getty ImagesDie Staats- und Regierungschefs der EU erklären sich bereit, Griechenland finanziell zu unterstützen, um die Stabilität der Währungsunion zu sichern. Die EU fordert Griechenland jedoch gleichzeitig auf, die Sparanstrengungen zu verstärken. Zuvor bescheinigte die Kommission ihren Finanzstatistiken qualitative Mängel. Die griechische Regierung verkündet zusätzliche Sparmaßnahmen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro. Das entspricht rund zwei Prozent des griechischen BIPs.
- 2. Mai 2010
-
© Jean-Christophe Verhaegen/AFPDie EU-Finanzminister beschließen, Griechenland Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu gewähren: 80 Milliarden kommen von den Euro-Staaten, 30 vom IWF. Nur zehn Tage später fließt die erste Tranche nach Athen. Im Gegenzug wird Griechenland verpflichtet, hart zu sparen, die Wirtschaft zu reformieren und staatliche Unternehmen zu privatisieren. An den Kapitalmärkten kann sich Griechenland nur noch zu hohen Zinsen refinanzieren. Standard & Poor's bewertet die Anleihen des Landes als hochspekulativ (B).
- 8. Mai 2010
-
© Bernd Weißbrod/dpaDas Bundesverfassungsgericht lehnt einen Eilantrag gegen die Griechenland-Hilfen ab. Fünf Wissenschaftler hatten nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Griechenland-Hilfe im Bundestag Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ihr Argument: Die Hilfe verstoße gegen die EU-Verträge, genauer: gegen das Verbot der gegenseitigen Haftung in der sogenannten No-Bailout-Klausel. Mit den Finanzhilfen werde eine "verheerende Inflationspolitik" betrieben.
- 10. Mai 2010
-
© Frank Rumpenhorst/dpaDie Europäische Zentralbank (EZB) beschließt, Staatsanleihen kriselnder Staaten aufzukaufen. Sie will verhindern, dass die Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können, weil die Zinsen immer weiter steigen. Ihre Statuten verbieten ihr, Anleihen direkt von den Emittenten zu erwerben; also wird sie am öffentlichen und privaten Anleihemarkt – dem sogenannten Sekundärmarkt – tätig. Mit der Ankündigung bricht die EZB mit einem Tabu: Bisher hat sie derartige Mittel zur Krisenbekämpfung stets abgelehnt.
- 7. Juni 2010
-
© Georges Gobet/AFPDie Euro-Finanzminister gründen in Luxemburg die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), den sogenannten Euro-Rettungsschirm. Die Zweckgesellschaft soll im Notfall am Kapitalmarkt Kredite aufnehmen, um klamme Staaten finanziell zu stützen. Die Euro-Länder sollen für die Kredite bürgen, Deutschland mit bis zu 148 Milliarden Euro. Der EFSF umfasst insgesamt 750 Milliarden Euro. Die tatsächliche Kreditvergabekapazität liegt niedriger, weil für ein AAA-Rating hohe Garantien erforderlich sind.
- 29. September 2010
-
© John Thys/Getty ImagesEU-Währungskommissar Olli Rehn präsentiert Vorschläge zur Krisenbewältigung. Der Finne will den Stabilitäts- und Wachstumspakt stärken und die EU finanzpolitisch besser steuern. Dazu sollen etwa Sanktionen künftig automatisch verhängt werden und nicht erst, wenn die Mitgliedsländer darüber entschieden haben. Und Schuldenstaaten sollen schon bei der Eröffnung eines Defizitverfahrens ein Strafpfand in Höhe von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinterlegen. Die EU-Finanzminister entscheiden über die Vorschläge im März 2011.
- 30. September 2010
-
© Bernd Thissen/dpaDie Rating-Agentur Moody's stuft Spanien herab, die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone. Sie bewertet die Bonität des Landes nun nicht mehr mit der Bestnote. Vor dem Platzen der Immobilienblase befand sich Spanien noch im Aufschwung. Seitdem kämpft das Land mit den Folgen der Finanzkrise. Ministerpräsident Zapatero bestreitet, finanzielle Hilfe der EU zu brauchen. Spanien hat auf einen rigorosen Sparkurs geschwenkt – genau wie der ebenfalls hoch verschuldete Nachbar Portugal.
- 21. November 2010
-
© David Cannon/Getty ImagesIrland muss vom Euro-Rettungsschirm aufgefangen werden. Das Land hat seine Banken mit Milliardenbeträgen vor dem Zusammenbruch gerettet und ist dadurch selbst in eine Schieflage geraten. Die Euro-Finanzminister beschließen Hilfskredite in Höhe von 85 Milliarden Euro, im Gegenzug muss Irland wie zuvor schon Griechenland hart sparen. Die irischen Bürger sind wütend: Bis zuletzt hatte ihre Regierung bestritten, Hilfe aus Brüssel beantragen zu wollen.
- 28. November 2010
-
© Georges Gobet/AFPDie Finanzminister der Euro-Länder einigen sich auf einen dauerhaften Krisenfonds, den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Er soll 2013 den Rettungsfonds EFSF ablösen. Der ESM umfasst 700 Milliarden Euro, von denen maximal 500 Milliarden an Not leidende Staaten verliehen werden können. Der Rest dient als Sicherheitseinlage. Sie soll die Rating-Agenturen überzeugen, auch dem ESM Bestnoten zu verleihen. Im Gegensatz zum EFSF wird der neue Fonds mit einer Bareinlage in Höhe von 80 Milliarden Euro ausgestattet. In Einzelfällen können auch private Gläubiger beteiligt werden.
- 16. Dezember 2010 /25. Januar 2011
-
© Frank Rumpenhorst/dpaDie EZB verdoppelt ihr Grundkapital auf elf Milliarden Euro, um ihre Anleihekäufe abzusichern. Zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits für 72 Milliarden Euro Anleihen aufgekauft – griechische, irische, portugiesische, spanische. Einen Monat später gibt der Rettungsfonds EFSF erstmals selbst Anleihen auf dem Kapitalmarkt aus. Das Interesse der Anleger an den EFSF-Anleihen ist enorm, unter anderem wegen seines Top-Ratings.
- 11. März 2011
-
© Sean Gallup/Getty ImagesDie Staats- und Regierungschefs der EU-Länder beschließen, die Kreditvergabekapazität des EFSF auf 440 Milliarden aufzustocken. Außerdem einigen sich die Staaten auf den "Pakt für den Euro" – die Selbstverpflichtung, sich in der Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik enger abzustimmen – und verpflichten sich zum Sparen. Gleichzeitig wird der Stabilitäts- und Wachstumspakts verschärft. Die von Deutschland geforderten automatischen Sanktionen scheitern allerdings am Widerstand der Mitgliedsstaaten.
- April 2011
-
© Wolfgang Kumm/dpaInnerhalb der schwarz-gelben Koalition regt sich Widerstand gegen den ESM: Mehr als 30 FDP-Politiker fordern, den Rettungsfonds auf dem Parteitag im Mai abzulehnen. Außerdem wollen sie ein Insolvenzverfahren für EU-Staaten mit starker Gläubigerbeteiligung und ein Verbot für die EZB, Anleihen aufzukaufen. Sie scheitern: Zwei Drittel der Liberalen sprechen sich gegen ein Nein zum ESM aus. Außenminister Westerwelle sagt: "Europa liegt im deutschen Interesse."
- 7. April 2011
-
© Patrick Pleul/dpaAuch Portugal will unter den Rettungsschirm. Das ärmste Land Westeuropas sieht keine Alternative, nachdem die Opposition im März ein geplantes Sparprogramm der Minderheitenregierung ablehnte. Nach dreiwöchigen Verhandlungen bekommt Portugal 78 Milliarden Euro zugesprochen – und mehr Zeit für den Schuldenabbau: Die Neuverschuldung des Staats darf in diesem Jahr nun statt 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 5,9 Prozent betragen.
- Juli 2011
-
© Vincenzo Pinto/AFPDie Sorge um Italien lässt die Gemeinschaftswährung abrutschen. Die Staatsverschuldung der drittgrößten Volkswirtschaft Europas ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, mit fast 120 Prozent höher als die Irlands und Portugals. Die Renditen auf ihre Anleihen steigen. Die Regierung plant, in vier Jahren knapp 48 Milliarden Euro einzusparen, etwa im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen. Berlusconi meint trotzdem: "Wir sind stabil."
- 21. Juli 2011
-
© Ralph Orlowski/Getty ImagesDie Euro-Länder beschließen das zweite Rettungspaket für Griechenland. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 109 Milliarden Euro und soll bis 2014 reichen. Erstmals beteiligen sich freiwillig private Gläubiger: Banken sollen 37 Milliarden Euro beisteuern, indem sie griechische Staatsanleihen in neue Bonds mit geringeren Zinsen umtauschen. Ein Erfolg für die Bundesregierung, die sich für die Beteiligung privater Gläubiger eingesetzt hat.
- 8. August 2011
-
© Daniel Roland/AFPDie Europäische Zentralbank kauft erstmals auch italienische und spanische Staatsanleihen am Sekundärmarkt. Sie will damit verhindern, dass die Zinsen für die Krisenstaaten weiter steigen. Mit Erfolg: Der Druck auf die beiden Länder nimmt in den kommenden Wochen etwas ab. Italien erklärt sich bereit, ein weiteres Sparpaket aufzulegen: Bis 2013 soll der Haushalt um weitere 45 Milliarden Euro gekürzt werden.
- August 2011
-
© David Ramos/Getty ImagesDie Debatte über Euro-Bonds entflammt. Euro-Gruppen-Chef Juncker ist dafür, die Krisenstaaten im Süden auch. In Deutschland drängen SPD und Grüne auf die gemeinsamen Anleihen; auch in der CDU bröckelt der Widerstand. Die FDP ist weiterhin strikt gegen Euro-Bonds, auch Angela Merkel lehnt sie ab. Unterdessen sorgen Gerüchte, Frankreich könnte sein AAA-Rating verlieren, für Turbulenzen an den Börsen. Der Dax fällt zeitweise um bis zu sechs Prozent im Vergleich zum Vortag. Sarkozy kündigt weitere Sparpläne an.
- 16. August 2011
-
© Patrick Kovarik/AFPMerkel und Sarkozy treffen sich zu einem Krisengipfel. Euro-Bonds sind dabei angeblich kein Thema. Stattdessen schlagen die beiden Staatschef eine EU-Wirtschaftsregierung vor, die sich aus dem Rat der Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder zusammensetzen soll. Außerdem soll eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild in die Verfassungen der Euro-Länder – und eine Steuer auf Finanztransaktionen. Letztere stößt vor allem bei den Banken auf wenig Gegenliebe.
- 31. August 2011
-
© Sean Gallup/Getty ImagesDas Bundeskabinett bringt das "Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus" auf den Weg. Damit setzt es die Beschlüsse des Euro-Gipfels vom 21. Juli um. Deutschland bürgt nun für weitere 211 Milliarden Euro. Knackpunkt in der deutschen Diskussion ist die Beteiligung des Bundestages: Künftig soll das Parlament über alle neuen Hilfen abstimmen. Unter anderem haben die Unions- und die FDP-Fraktion dies gefordert.
- August/September 2011
-
Banken Frankfurt
© Alex Grimm/Getty ImagesDie europäischen Banken misstrauen einander zunehmend. Statt sich gegenseitig Geld zu leihen, bemühen sie die EZB. Der Liquiditätsfluss im Finanzsektor droht auszutrocknen, die Angst vor einer neuen großen Bankenpleite wächst. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), fordert deshalb, die Banken mit neuem Kapital auszustatten, das direkt vom Rettungsfonds EFSF kommen soll. Auch die Bankenaufsicht (EBA) zeigt sich besorgt. EZB-Chef Trichet und Deutsche-Bank-Chef Ackermann hingegen kritisieren die Vorstöße.
- 7. September 2011
-
Bundesverfassungsgericht
© Ralph Orlowski/Getty ImagesErneut weist das Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenland-Hilfen ab. Die Richter entscheiden, dass die deutsche Beteiligung am Rettungsfonds EFSF mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Sie setzen aber voraus, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages allen Rettungsmaßnahmen zustimmen muss. Bisher musste sich Finanzminister Wolfgang Schäuble lediglich um ein Einvernehmen mit dem Parlament bemühen.
- Mitte September 2011
-
© Sakis Mitrolidis/AFPDie Spekulationen über eine mögliche Insolvenz Griechenlands nehmen zu. Eine neue Immobiliensteuer soll das benötigte Geld in die öffentlichen Kassen bringen. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos sagt, sein Land brauche weitere Milliarden, um seine Haushaltsziele zu erreichen. Die griechische Wirtschaft schrumpft stärker als gedacht. Ein Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble nennt die Spekulationen "zwecklos", aber Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagt öffentlich, es dürfe keine Denkverbote geben. Eine geordnete Insolvenz schließt er nicht mehr aus.
- 29. September 2011
-
© Sean Gallup/AFP/Getty ImagesDer Bundestag billigt die von den Euro-Ländern geplante Aufstockung des Rettungsfonds EFSF auf 780 Milliarden Euro, von denen 440 Milliarden an überschuldete Euro-Staaten verliehen werden können. Treten die geplanten Änderungen in Kraft, steigen die deutschen Garantien um 88 Milliarden auf 211 Milliarden Euro. Zudem erhält der Fonds dann weitere Kompetenzen: Künftig soll er an der Börse Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen, um deren Kurse zu stabilisieren. Von 611 anwesenden Abgeordneten im Bundestag stimmen 523 dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zu.
- Oktober 2011
-
© Odd Andersen/AFP/Getty ImagesAm 26. Oktober stimmt der Bundestag schon wieder über eine Ausweitung des Rettungsfonds EFSF ab. In ihrer Regierungserklärung appelliert Kanzlerin Merkel an die Abgeordneten, ihre Rettungspolitik zu unterstützen: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", sagt sie. 503 von 596 Abgeordneten stimmen für die Erweiterung. Auf dem anschließenden EU-Gipfel beschließen die Staats- und Regierungschefs einen Schuldenschnitt für Griechenland, eine Ausweitung des EFSF und eine Rekapitalisierung der Banken. Italien verspricht, stärker zu sparen.
- Anfang November 2011
-
Lucas Papademos (r.) mit seinem Amtsvorgänger Giorgos Papandreou
© Orestis Panagiotou/EPA/dpaAm 31. Oktober kündigt Griechenlands Ministerpräsident Papandreou überraschend an, er wolle seine Bevölkerung über die EU-Rettungshilfen abstimmen lassen. Europas Regierungen setzten Griechenland daraufhin unter Druck: Die nächste Kredittranche, von den Euro-Finanzministern eigentlich schon gebilligt, wird auf Eis gelegt. Am 3. November sagt Papandreou das Referendum wieder ab. Sechs Tage später kündigt er seinen Rücktritt an. Das frühere EZB-Ratsmitglied Lucas Papademos wird neuer griechischer Ministerpräsident.
- Mitte November 2011
-
Mario Monti
© Filippo Monteforte/AFP/Getty ImagesNach wachsendem Druck der Finanzmärkte auf Italien tritt Regierungschef Silvio Berlusconi zurück. Sein Nachfolger wird der frühere EU-Kommissar Mario Monti. Im Dezember stimmt das Parlament in Rom seinem Spar- und Sanierungsprogramm zu. Auch in Spanien wechselt die Regierung: Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 20. November werden die Sozialisten abgewählt, die konservative Volkspartei (PP) mit ihrem Spitzenkandidaten Mariano Rajoy siegt. Er löst im Dezember José Luis Rodríguez Zapatero als Regierungschef ab.
- Dezember 2011
-
David Cameron in Brüssel
© Eric Feferberg/AFP/Getty ImagesAm 5. Dezember, nur wenige Tage vor dem nächsten EU-Gipfel, droht die Rating-Agentur Standard & Poor's Deutschland und weiteren 14 Ländern der Euro-Zone mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs ist Großbritanniens Premierminister David Cameron isoliert: Er will einen Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin nicht mittragen, die anderen Länder vereinbaren den Abschluss des Regelwerks. Für sein Verhalten erntet Cameron auch im eigenen Land viel Kritik.
- 13. Januar 2012
-
© Getty Images
Die Rating-Agentur Standard & Poor's stuft Frankreichs Kreditwürdigkeit herab. Einen Tag später entzieht sie neun weiteren Ländern die Bestnote. Auch der Krisenfonds EFSF verliert sein AAA-Rating. Die Folgen sind begrenzt: Die Zinsaufschläge für einige Krisenländer bleiben zwar hoch, sinken aber in der Tendenz. Die erste Auktion des EFSF nach seiner Herabstufung verläuft reibungslos. Allerdings nimmt die Flucht in sichere Häfen zu: Wenige Tage vor der Herabstufung von Frankreich zahlt Deutschland erstmals negative Zinsen auf kurzfristige Staatspapiere – wie zuvor die Schweiz und Dänemark.
- 31. Januar
-
© Getty Images
Die Staats- und Regierungschefs der EU verabschieden in Brüssel den Fiskalpakt. 25 Staaten stimmen dem neuen Regelwerk zu; Großbritannien und Tschechien bleiben außen vor. Die neuen Regeln sollen ab 2013 gelten. Künftig kann die Kommission ein Defizitverfahren auch ohne die Zustimmung der Finanzminister eröffnen, immer dann, wenn die Defizitquote eines Landes drei Prozent überschreitet. Das strukturelle Defizit in den Haushalten darf in der Regel nicht mehr die Grenze von 0,5 Prozent überschreiten. Die Krisenstaaten müssen ihre Schulden um fünf Prozent jährlich abbauen. Die Regierungschefs verabschieden auch den dauerhaften Krisenmechanismus ESM, der ab Juli in Kraft treten soll.
- 21. Februar
Die EU-Finanzminister bringen in Brüssel ein zweites Rettungspaket für Griechenland auf den Weg. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 130 Milliarden Euro. Die Einigung der Minister mit Griechenland ist auch Voraussetzung für die Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung des überschuldeten Landes. Sie sollen nun auf mehr als 50 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Der Schuldenstand Griechenlands soll dadurch auf rund 120 Prozent der Wirtschaftsleistung sinken.
- 8. März 2012
-
© Oli Scarff/Getty Images

Der Parthenon auf der Akropolis
Die griechische Regierung verschickt eine Erfolgsmeldung: An dem angekündigten Schuldenschnitt beteiligen sich nach Angaben des Finanzministeriums rund 86 Prozent aller Gläubiger, die Papiere nach griechischem Recht halten. Damit ist das nötige Quorum erreicht, um auch die anderen Gläubiger zum Umtausch zu zwingen. Insgesamt wären dann rund 95 Prozent der Investoren im Boot. Rund 197 Milliarden der 206 Milliarden Euro an griechischen Staatsschulden können nun umgeschuldet werden. Die Anleger erhalten Papiere mit längerer Laufzeit und niedrigerem Zinssatz. Griechenland bekommt mehr Zeit.
Das ist der Schlüssel, um die Euro-Krise zu verstehen.
Wo stehen wir nun in diesem Prozess? Ansätze zu einem gemeinsamen europäischen Finanzministerium sind immerhin zu erkennen: in der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und ihrem Nachfolger ab 2013, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Die EFSF hat aber nicht genügend Kapital zur Verfügung, und ihre Funktionen sind nicht vernünftig definiert. Sie ist groß genug, um Griechenland, Portugal und Irland zu retten, aber nicht groß genug für Spanien, Italien oder gar das Banksystem. Ihr größter Mangel ist, dass sie bloß ein Geldeintreibe-Mechanismus ist; die Beschlussmacht zur Geldvergabe liegt bei den Regierungen der Mitgliedstaaten. Deshalb ist die EFSF zur Reaktion auf Krisen ungeeignet; sie muss ja abwarten, bis sie Anweisungen aus den einzelnen Staaten erhält.
- Datum 14.09.2011 - 14:58 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 15.9.2011 Nr. 38
- Kommentare 200
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg
Er hat spekuliert und Recht gehabt. Im Gegensatz zu vielen anderen hat er seine Spekulationen offen gelegt. Er hat gegen das britische Pfund spekuliert und einfach Recht gehabt. Es war überbewertet. Dazu musste man jedoch kein Hellseher sein.
Er hat vor der Finanzkrise in den USA gewarnt. Natürlich hat er auch darauf spekuliert. Er hatte auch hier recht.
John Paulson hat das auch gemacht. Er hat 3.7 Mrd. Dollar verdient... nicht von den Sub Prime Kreditopfern, sondern von Leuten, die sich verspekuliert haben und versucht haben, vom Immobilienboom weiter zu profitieren.
Spekulanten beobachten den Markt und versuchen ihn vorherzusehen. George Soros und John Paulson haben die US Sub Prime Krise vorhergesehen... vielleicht sollte man solchen Leuten (entgegen Ihrer Forderung) etwas mehr Platz in den Medien bieten. Auf jeden Fall haben diese Menschen mehr Ahnung als irgendwelche Soziologen und Philosophen, die ohne jegliche Fakten die Finanzkrise wie zu Zeiten anno 1850 beurteilen... nämlich mit den bösen, zähneflätschenden, Spekulanten mit roten Augen... die sich nur die Taschen vollstopfen wollen. Das zeigt nur, dass jemand wütend ist, keine Ahnung von Wirtschaft hat und eine einfache Lösung inkl. Sündenbock braucht. Das ist nämlich dann echtes Bildzeitungsniveau.
Nachdem wir so viele Lebenskünster gehört haben, die uns sagen wie scheiße alles ist, kann man doch auch mal so jemanden zu Wort kommen lassen. Lesen Sie lieber genau, was er schreibt...
Ich kann das auch nur schwer nachvollziehen, wieso Spekulanten Gauner sein sollen, denn in der Spekulation liegt immer auch das Risiko seinen Einsatz ganz oder zumindest teilweise zu verlieren.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Danke, die Redaktion/mo.
Er hat spekuliert und Recht gehabt. Im Gegensatz zu vielen anderen hat er seine Spekulationen offen gelegt. Er hat gegen das britische Pfund spekuliert und einfach Recht gehabt. Es war überbewertet. Dazu musste man jedoch kein Hellseher sein.
Er hat vor der Finanzkrise in den USA gewarnt. Natürlich hat er auch darauf spekuliert. Er hatte auch hier recht.
John Paulson hat das auch gemacht. Er hat 3.7 Mrd. Dollar verdient... nicht von den Sub Prime Kreditopfern, sondern von Leuten, die sich verspekuliert haben und versucht haben, vom Immobilienboom weiter zu profitieren.
Spekulanten beobachten den Markt und versuchen ihn vorherzusehen. George Soros und John Paulson haben die US Sub Prime Krise vorhergesehen... vielleicht sollte man solchen Leuten (entgegen Ihrer Forderung) etwas mehr Platz in den Medien bieten. Auf jeden Fall haben diese Menschen mehr Ahnung als irgendwelche Soziologen und Philosophen, die ohne jegliche Fakten die Finanzkrise wie zu Zeiten anno 1850 beurteilen... nämlich mit den bösen, zähneflätschenden, Spekulanten mit roten Augen... die sich nur die Taschen vollstopfen wollen. Das zeigt nur, dass jemand wütend ist, keine Ahnung von Wirtschaft hat und eine einfache Lösung inkl. Sündenbock braucht. Das ist nämlich dann echtes Bildzeitungsniveau.
Nachdem wir so viele Lebenskünster gehört haben, die uns sagen wie scheiße alles ist, kann man doch auch mal so jemanden zu Wort kommen lassen. Lesen Sie lieber genau, was er schreibt...
Ich kann das auch nur schwer nachvollziehen, wieso Spekulanten Gauner sein sollen, denn in der Spekulation liegt immer auch das Risiko seinen Einsatz ganz oder zumindest teilweise zu verlieren.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Danke, die Redaktion/mo.
"Die Eurokrise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008."
Der 1. wahre Satz der bisher in den Medien, der Politik, der Wirtschaft hartnäckigst geleugnet wurde.
So gesehen sind auch Länder wie GR, Portugal, Spanien, Italien, Irland etc.
ein Opfer der weltgrößten Betrügerei um die cds.
Während GR stets des Betrugs engeklagt wird, haben ich noch keinen Finanzmanager oder Banker wegen Betrugs durch cds im Gefängnis gesehen.
Während es heftigste Aggressionen gegen GR gibt, sind mir derartige Aggressionen gegen die Finanzindustrie nicht aufgefallen, welche weltweit immerhin
50 000 000 000 000
Dollar verbrannt hat. In GR geht es um weniger.
Im gegensatz zu den Foren wird in den Medien die Diskussion über die CDS geradezu tabuisiert. Dabei sind die CDS ja das perfideste Foterwerkzeug, da es destruktive Spekulation erlaubt. Weiterhin sind die CDS in zweierlei Hinsicht Betrug:
1. Die Emittenten der CDS müssen keinerlei Rücklagen für den Versicherungsfall vorhalten. Sie müssen nicht einmal glaubhaft machen können, dass sie im Versicherungsfall die Versicherungssumme, oder auch nur einen Teil davon, auszahlen können.
2. Obwohl Staatsanleihen ein Risiko bergen, wird die Versicherung der Staatsanleihen durch CDS a priori als risikolos eingestuft. Dadurch kann eine Bank Massen von Schrottanleihen auf Pump kaufen und durch Kauf der entsprechenden CDS der Bankaufsicht weismachen, sie sei versichert. Und das, obwohl die Emittenten der CDS wie in 1. beschrieben keine Deckung nachuweisen brauchen!
Darüber hinaus kann man beliebig CDS kaufen, auch wenn man die entsprechenden Staatsanleihen gar nicht hält. Bei Ausfall wird die Versicherungssumme auf nicht existente Papiere fällig!
Über dieses gigantische Spekulations- und letztendlich Betrugsschema will die Presse nicht ausführlich schreiben. Politiker verdrängen es so weitwie möglich.
Man beschwert sich über die Hitze in der Wüste, nimmt aber die Sonne nicht zur Kenntnis.
die wissentlich und vorsätzlich verkauft wurden, wird ebenfalls totgeschwiegen. Dabei kann man in den FOMC-Protokollen nachlesen, dass dieser Betrug mit Wissen und Wohlwollen der FED stattgefunden hat. Nicht nur das, die Fed durfte auch (entgegen üblichen Regeln) in den Markt für ABS eingreifen, also aktiv den Kurs manipulieren.
All dies ist sehr gut dokumentiert von G. Zoche auf "Welt Macht Geld":
http://weltmachtgeld.tnpa...
Das Geschäftsmodell der USA besteht seit langem darin, überall auf der Welt Güter und strategische Ressourcen einzukaufen und diese mit Dollars zu bezahlen, für die dann Wertpapiere gekauft werden, deren Werthaltigkeit äußerst zweifelhaft ist. Dieses Spiel wird mit politischer und militärischer Erpressung aufrechterhalten, außerdem durch Erpressung mit Rohstoffen (Grundnahrungsmittel, Erdöl usw., deren Preis als strategische Waffe benutzt wird), sowie durch Betrug.
Wenn eine Blase platzt, wird kein "Geld verbrannt", das Geld ist immer noch da, bloß der Anspruch des Gläubigers, der die mittlerweile entwerteten Papiere gekauft hat, ist weggeschmolzen. Jedesmal, wenn eine Aktien-, Dotcom-, Immobilien- oder sonstige Blase platzt, bedeutet das, das die USA ganz viel geliehenes Geld nicht mehr zurückzahlen müssen.
Der „Exportweltmeister“ Deutschland ist besonders begierig darauf, wertvolle Güter in buntes Papier umzutauschen. „Exportweltmeister“ = Weltmeister im Liefern von stupid money!
Es mag sein, dass die Bankenrettung ihren Teil zur Schuldenkrise in Europa beigetragen hat, doch ist das bei weitem nicht die Ursache des Problems.
Über Jahrzehnte haben viele europäische Staaten immer neue Kredite aufgenommen. Das war sehr bequem, denn welcher Wähler freut sich schon über Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen. Deswegen wird kein Politiker wiedergewählt. Das hat zu hoher Schuldenlast geführt, die aber wegen den niedrigen Zinsen noch nicht problematisch war.
Nach der Krise sind die Investoren und Spekulanten vorsichtiger geworden und schauen genauer hin wem sie ihr Geld anvertrauen. Wer würde Griechenland heute sein privates Geld leihen oder seine Lebensversicherung verpfänden? Freiwillige vor!
Wahrscheinlich sind Staaten und Banken sowohl Opfer als auch Täter. Denn durch unsolides wirtschaften vieler Staaten sind deren Kredite erst "faul" geworden. Die Banken hätten wiederum diesen unsolide wirtschaftenden Staaten niemals Kredite zu so günstigen Konditionen geben dürfen.
""Die Eurokrise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008."
Der 1. wahre Satz der bisher in den Medien, der Politik, der Wirtschaft hartnäckigst geleugnet wurde."
Ich wage es zu widersprechen. Die Eurokrise ist eine direkte Folge, dass die Politik nach der Finanzkrise 2008 untätig blieb, die Finanzmärkte nicht regulierte und es den Finanzmärkten gestattete, in der gleichen Art auf Staatsanleihen zu spekulieren, wie sie es auf Immobilien taten.
"Im November 2008 versprachen die Europäischen Finanzminister, dass sie das System vor weiteren Pleiten schützen würden."
Dies war genau die Ansage, die Spieler an den Finanzmärkten geradezu einlud auf Staatsanleihen der Eurozone zu spekulieren. Nun haben wir das Ergebnis.
Nicht die Finanzkrise ist Ursache der Eurokrise, sondern die verantwortungslose Untätigkeit, bzw. die Vergesellschaftung der Schulden, durch die politischen Akteure.
MfG
AoM
""Die Eurokrise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008." Der 1. wahre Satz..."....
"So gesehen sind auch Länder.. ein Opfer der weltgrößten Betrügerei um die cds."...
Und gerade Herr George Soros ist die Mutter und der Vater des CDS Geschäftes, und zwar als nur ein Teil des Instruments der Leerverkäufen ohne Deckung.
Weil was sind die CDS?
Eine Versicherung die nicht ausgezahlt werden kann, aber trotzdem spielt wichtige Rolle bei der Blasenbildung der psychologischen Motoren der Krise und Instrument für die spekulative leichte Bereicherung durch neben anderem Verschlucken von gedrücktem Geld.
Das wichtigste ist die Funktionsweise des Finanzsystems selbst nach der Aufhebung seit 1999 der Glass - Steagall Gesetze.
Herr Goerge Soros ist ein von wichtigsten Konstrukteure dieser Idee der totalen Monopolbildung der Finanzmärkte die einfach zum Bau der Schneeballsystemen vorprogrammiert sind. Die mangelnde Konkurrenz und Spekulationsraum gewährleisten einen immer vorhandenen und immerwerdenden Spekulationsraum der letztendlich immer erneut die neue Krisen diktieren kann.
Ohne die Lösung dieser Frage wird eine notwendige Konkurrenz und marktwirtschaftliche Verhältnisse innerhalb der Finanzindustrie fehlen und dadurch immer erneut die Blasenbildung hervorrufen.
Im gegensatz zu den Foren wird in den Medien die Diskussion über die CDS geradezu tabuisiert. Dabei sind die CDS ja das perfideste Foterwerkzeug, da es destruktive Spekulation erlaubt. Weiterhin sind die CDS in zweierlei Hinsicht Betrug:
1. Die Emittenten der CDS müssen keinerlei Rücklagen für den Versicherungsfall vorhalten. Sie müssen nicht einmal glaubhaft machen können, dass sie im Versicherungsfall die Versicherungssumme, oder auch nur einen Teil davon, auszahlen können.
2. Obwohl Staatsanleihen ein Risiko bergen, wird die Versicherung der Staatsanleihen durch CDS a priori als risikolos eingestuft. Dadurch kann eine Bank Massen von Schrottanleihen auf Pump kaufen und durch Kauf der entsprechenden CDS der Bankaufsicht weismachen, sie sei versichert. Und das, obwohl die Emittenten der CDS wie in 1. beschrieben keine Deckung nachuweisen brauchen!
Darüber hinaus kann man beliebig CDS kaufen, auch wenn man die entsprechenden Staatsanleihen gar nicht hält. Bei Ausfall wird die Versicherungssumme auf nicht existente Papiere fällig!
Über dieses gigantische Spekulations- und letztendlich Betrugsschema will die Presse nicht ausführlich schreiben. Politiker verdrängen es so weitwie möglich.
Man beschwert sich über die Hitze in der Wüste, nimmt aber die Sonne nicht zur Kenntnis.
die wissentlich und vorsätzlich verkauft wurden, wird ebenfalls totgeschwiegen. Dabei kann man in den FOMC-Protokollen nachlesen, dass dieser Betrug mit Wissen und Wohlwollen der FED stattgefunden hat. Nicht nur das, die Fed durfte auch (entgegen üblichen Regeln) in den Markt für ABS eingreifen, also aktiv den Kurs manipulieren.
All dies ist sehr gut dokumentiert von G. Zoche auf "Welt Macht Geld":
http://weltmachtgeld.tnpa...
Das Geschäftsmodell der USA besteht seit langem darin, überall auf der Welt Güter und strategische Ressourcen einzukaufen und diese mit Dollars zu bezahlen, für die dann Wertpapiere gekauft werden, deren Werthaltigkeit äußerst zweifelhaft ist. Dieses Spiel wird mit politischer und militärischer Erpressung aufrechterhalten, außerdem durch Erpressung mit Rohstoffen (Grundnahrungsmittel, Erdöl usw., deren Preis als strategische Waffe benutzt wird), sowie durch Betrug.
Wenn eine Blase platzt, wird kein "Geld verbrannt", das Geld ist immer noch da, bloß der Anspruch des Gläubigers, der die mittlerweile entwerteten Papiere gekauft hat, ist weggeschmolzen. Jedesmal, wenn eine Aktien-, Dotcom-, Immobilien- oder sonstige Blase platzt, bedeutet das, das die USA ganz viel geliehenes Geld nicht mehr zurückzahlen müssen.
Der „Exportweltmeister“ Deutschland ist besonders begierig darauf, wertvolle Güter in buntes Papier umzutauschen. „Exportweltmeister“ = Weltmeister im Liefern von stupid money!
Es mag sein, dass die Bankenrettung ihren Teil zur Schuldenkrise in Europa beigetragen hat, doch ist das bei weitem nicht die Ursache des Problems.
Über Jahrzehnte haben viele europäische Staaten immer neue Kredite aufgenommen. Das war sehr bequem, denn welcher Wähler freut sich schon über Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen. Deswegen wird kein Politiker wiedergewählt. Das hat zu hoher Schuldenlast geführt, die aber wegen den niedrigen Zinsen noch nicht problematisch war.
Nach der Krise sind die Investoren und Spekulanten vorsichtiger geworden und schauen genauer hin wem sie ihr Geld anvertrauen. Wer würde Griechenland heute sein privates Geld leihen oder seine Lebensversicherung verpfänden? Freiwillige vor!
Wahrscheinlich sind Staaten und Banken sowohl Opfer als auch Täter. Denn durch unsolides wirtschaften vieler Staaten sind deren Kredite erst "faul" geworden. Die Banken hätten wiederum diesen unsolide wirtschaftenden Staaten niemals Kredite zu so günstigen Konditionen geben dürfen.
""Die Eurokrise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008."
Der 1. wahre Satz der bisher in den Medien, der Politik, der Wirtschaft hartnäckigst geleugnet wurde."
Ich wage es zu widersprechen. Die Eurokrise ist eine direkte Folge, dass die Politik nach der Finanzkrise 2008 untätig blieb, die Finanzmärkte nicht regulierte und es den Finanzmärkten gestattete, in der gleichen Art auf Staatsanleihen zu spekulieren, wie sie es auf Immobilien taten.
"Im November 2008 versprachen die Europäischen Finanzminister, dass sie das System vor weiteren Pleiten schützen würden."
Dies war genau die Ansage, die Spieler an den Finanzmärkten geradezu einlud auf Staatsanleihen der Eurozone zu spekulieren. Nun haben wir das Ergebnis.
Nicht die Finanzkrise ist Ursache der Eurokrise, sondern die verantwortungslose Untätigkeit, bzw. die Vergesellschaftung der Schulden, durch die politischen Akteure.
MfG
AoM
""Die Eurokrise ist eine direkte Folge des großen Crashs von 2008." Der 1. wahre Satz..."....
"So gesehen sind auch Länder.. ein Opfer der weltgrößten Betrügerei um die cds."...
Und gerade Herr George Soros ist die Mutter und der Vater des CDS Geschäftes, und zwar als nur ein Teil des Instruments der Leerverkäufen ohne Deckung.
Weil was sind die CDS?
Eine Versicherung die nicht ausgezahlt werden kann, aber trotzdem spielt wichtige Rolle bei der Blasenbildung der psychologischen Motoren der Krise und Instrument für die spekulative leichte Bereicherung durch neben anderem Verschlucken von gedrücktem Geld.
Das wichtigste ist die Funktionsweise des Finanzsystems selbst nach der Aufhebung seit 1999 der Glass - Steagall Gesetze.
Herr Goerge Soros ist ein von wichtigsten Konstrukteure dieser Idee der totalen Monopolbildung der Finanzmärkte die einfach zum Bau der Schneeballsystemen vorprogrammiert sind. Die mangelnde Konkurrenz und Spekulationsraum gewährleisten einen immer vorhandenen und immerwerdenden Spekulationsraum der letztendlich immer erneut die neue Krisen diktieren kann.
Ohne die Lösung dieser Frage wird eine notwendige Konkurrenz und marktwirtschaftliche Verhältnisse innerhalb der Finanzindustrie fehlen und dadurch immer erneut die Blasenbildung hervorrufen.
was man jetzt machen kann. Auf Spekulanten hören. xD
Entfernt. Bitte achten Sie auf einen höflichen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sc
einen Bock danach zu befragen, wie man die Rasenfläche saniert.
Böcke sagen ihnen nicht wie Sie den Rasen sanieren, aber vielleicht, wie Sie ihn schützen können!
Übrige parallelen aus meinem Beitragstitel zu ziehen überlasse ich Ihnen. Übung macht den Meister! ;)
Böcke sagen ihnen nicht wie Sie den Rasen sanieren, aber vielleicht, wie Sie ihn schützen können!
Übrige parallelen aus meinem Beitragstitel zu ziehen überlasse ich Ihnen. Übung macht den Meister! ;)
Im gegensatz zu den Foren wird in den Medien die Diskussion über die CDS geradezu tabuisiert. Dabei sind die CDS ja das perfideste Foterwerkzeug, da es destruktive Spekulation erlaubt. Weiterhin sind die CDS in zweierlei Hinsicht Betrug:
1. Die Emittenten der CDS müssen keinerlei Rücklagen für den Versicherungsfall vorhalten. Sie müssen nicht einmal glaubhaft machen können, dass sie im Versicherungsfall die Versicherungssumme, oder auch nur einen Teil davon, auszahlen können.
2. Obwohl Staatsanleihen ein Risiko bergen, wird die Versicherung der Staatsanleihen durch CDS a priori als risikolos eingestuft. Dadurch kann eine Bank Massen von Schrottanleihen auf Pump kaufen und durch Kauf der entsprechenden CDS der Bankaufsicht weismachen, sie sei versichert. Und das, obwohl die Emittenten der CDS wie in 1. beschrieben keine Deckung nachuweisen brauchen!
Darüber hinaus kann man beliebig CDS kaufen, auch wenn man die entsprechenden Staatsanleihen gar nicht hält. Bei Ausfall wird die Versicherungssumme auf nicht existente Papiere fällig!
Über dieses gigantische Spekulations- und letztendlich Betrugsschema will die Presse nicht ausführlich schreiben. Politiker verdrängen es so weitwie möglich.
Man beschwert sich über die Hitze in der Wüste, nimmt aber die Sonne nicht zur Kenntnis.
Die "cds" wurden durch eine Uniabgängerin erfunden - also jemand ohne jegliche Banken- und Finanzenerfahrung. Hier war wohl nur die Gier Vater des Gedankens. JP Morgan war auch schon bei der Weltwirtschaftskrise 1929 maßgeblich.
Die Konstruktion der cds ist so angelegt, dass sie niemals dauerhaft funktionieren kann. Der Crash erfolgt zwangsweise. Wer also Einfluss hat, kann bestimmen, wann die cds Blase platzt und wird gigantische Gewinne erzielen.
Warren Buffet nannte die cds die "Massenvernichtungswaffen der Finanzindustrie". Niemand aus der Finanzfachwelt sah sich genötigt das nachzuprüfen. Oder es war die bösartige hemmungslose Gier hier Billionen Dollars über den Tisch ziehen zu können bzw. durch Betrug und das Leid der anderen auf Kosten dieser reich zu werden.
In der Tat: Die gesamte Medienlandschaft erweist sich bis heute als eine "staatliche Einheitsmedienlandschaft", welche das Thema ignoriert. Man kann davon ausgehen, dass das bisher der weltgrößte Betrug war. Je größer der Betrug, je größer die kriminelle Energie, desto weniger Risiken auf Strafbarkeit.
Lobbyismus:
Bis heute sind die cds nicht verboten, obwohl sie ursächlich für das Verbrennen von 50 000 000 000 000 Dollar waren.
Auch hier haben sie recht: Keine Bank wußte zB wie hoch die UBS mit cds eingedeckt war, weil niemand cds Bestände bilanzieren muss. Wer also UBS Papiere hatte, war in dem Glauben erstklassige Werte zu haben -
bis die cds platzten und die UBS Papiere gegen 0 (9) fielen.
Der Handel mit CDS ist ein äußerst zwielichtiges Geschäft unter der Führung des "Money Trust" himself, die staatstragende New York Times schreibt dazu:
"A Secretive Banking Elite Rules Trading in Derivatives"
http://www.nytimes.com/20...
Besonders erwähnenswert dabei ist die Tatsache, dass die AIG-Riesenpleite im wesentlichen durch CDS verursacht war. Der amerikanische Steuerzahler hat CDS-Schulden von AIG, die unter äußerst zwielichtigen und sittenwidrigen Umständen zustande gekommen sind, in Milliardenhöhe übernommen.
Geschäftsmodell: verkaufe CDS an ein systemrelevantes Institut zu manipulierten Phantasiepreisen, wenn die Preise crashen, ist ein Konkurrent pleite und die ungedeckte Phantasieforderung ist jetzt eine Staatsanleihe.
Weite Teile des Finanzsystems sind betrügerisch. Und damit meine ich nicht nur die Banken.
Wie Geld entsteht ist an sich schon sehr fragwürdig. Banken "erschaffen" Geld - den überwiegenden Anteil - und nicht die EZB. Dabei könnte Geld vom Staat erschaffen werden oder zumindest in einem weit größerem Umfang.
Ein anderes Thema sind die Zinsspekulationen der Gemeinden u.a. bei der dt. Bank. Eigentlich ist es für Gemeinden zwar verboten Spekulationsgeschäfte abzuschließen, aber es wird trotzdem nicht strafrechtlich verfolgt. Ein Glück, dass wir eine "unabhängige" Justiz haben - die zwar in weiten Teilen politisch Abhängig ist, aber was soll's. Staatsanwälte sin Weisungsbefugt.
In den Medien wird auch kaum darüber diskutiert - zuviele Anzeigenkunden aus der Finanzbranche - außerdem kontrollieren die wahren Herren die Unternehmen durch Kreditlinien und Co. Alleine wenige unverschuldtete Großunternehmen wie Bosch können hier einmal die Wahrheit ansprechen.
Dabei ist das ganze aktulle Drama ein schlechter Witz. Die EZB könnte einfach Geld am PC erschaffen und neue Banken damit ausstatten, sollten die "Alten" aufgrund von Staatspleiten zusammenbrechen. Die Neuen könnten von den Alten die Soliden Geschäfte übernehmen (z.B. Hausbaukredite) - nur müssten Sie nicht jede Bonuszahlung begleichen.
Es ist schlicht eine Verteilungsfrage. Das kann man alleine an den Vermögen der Reichsten erkennen. Vieles wäre möglich - doch alleine die Diskussion darüber ist "GEFÄHRLICH" - für Manche.
Der Autor ist ein weltbekannter Spekulant.
Währungsspekulationen sind seine Spezialität. Soros wettete in den 90er erfolgreich gegen das britische Pfund und machte einen Gewinn von rund einer Milliarde. Soros ließ verlauten dass das Pfund abgewertet werden soll. Es folgte eine Flucht aus dem Pfund und die Währung stürzte ab.
Schon zu Beginn 2010 sprach Soros als erster von einem möglichen Zusammenbruch der Euro-Zone. Am 8 Februar trafen sich einige Hedgefound-Manager in New York und verabredeten die Spekulation gegen Griechenland und den Euro.
Vor diesem Hintergrund ist der Kommentar von Soros zu verstehen. Die Zeit macht dies sicherlich auch deutlich!
Die "cds" wurden durch eine Uniabgängerin erfunden - also jemand ohne jegliche Banken- und Finanzenerfahrung. Hier war wohl nur die Gier Vater des Gedankens. JP Morgan war auch schon bei der Weltwirtschaftskrise 1929 maßgeblich.
Die Konstruktion der cds ist so angelegt, dass sie niemals dauerhaft funktionieren kann. Der Crash erfolgt zwangsweise. Wer also Einfluss hat, kann bestimmen, wann die cds Blase platzt und wird gigantische Gewinne erzielen.
Warren Buffet nannte die cds die "Massenvernichtungswaffen der Finanzindustrie". Niemand aus der Finanzfachwelt sah sich genötigt das nachzuprüfen. Oder es war die bösartige hemmungslose Gier hier Billionen Dollars über den Tisch ziehen zu können bzw. durch Betrug und das Leid der anderen auf Kosten dieser reich zu werden.
In der Tat: Die gesamte Medienlandschaft erweist sich bis heute als eine "staatliche Einheitsmedienlandschaft", welche das Thema ignoriert. Man kann davon ausgehen, dass das bisher der weltgrößte Betrug war. Je größer der Betrug, je größer die kriminelle Energie, desto weniger Risiken auf Strafbarkeit.
Lobbyismus:
Bis heute sind die cds nicht verboten, obwohl sie ursächlich für das Verbrennen von 50 000 000 000 000 Dollar waren.
Auch hier haben sie recht: Keine Bank wußte zB wie hoch die UBS mit cds eingedeckt war, weil niemand cds Bestände bilanzieren muss. Wer also UBS Papiere hatte, war in dem Glauben erstklassige Werte zu haben -
bis die cds platzten und die UBS Papiere gegen 0 (9) fielen.
Der Handel mit CDS ist ein äußerst zwielichtiges Geschäft unter der Führung des "Money Trust" himself, die staatstragende New York Times schreibt dazu:
"A Secretive Banking Elite Rules Trading in Derivatives"
http://www.nytimes.com/20...
Besonders erwähnenswert dabei ist die Tatsache, dass die AIG-Riesenpleite im wesentlichen durch CDS verursacht war. Der amerikanische Steuerzahler hat CDS-Schulden von AIG, die unter äußerst zwielichtigen und sittenwidrigen Umständen zustande gekommen sind, in Milliardenhöhe übernommen.
Geschäftsmodell: verkaufe CDS an ein systemrelevantes Institut zu manipulierten Phantasiepreisen, wenn die Preise crashen, ist ein Konkurrent pleite und die ungedeckte Phantasieforderung ist jetzt eine Staatsanleihe.
Weite Teile des Finanzsystems sind betrügerisch. Und damit meine ich nicht nur die Banken.
Wie Geld entsteht ist an sich schon sehr fragwürdig. Banken "erschaffen" Geld - den überwiegenden Anteil - und nicht die EZB. Dabei könnte Geld vom Staat erschaffen werden oder zumindest in einem weit größerem Umfang.
Ein anderes Thema sind die Zinsspekulationen der Gemeinden u.a. bei der dt. Bank. Eigentlich ist es für Gemeinden zwar verboten Spekulationsgeschäfte abzuschließen, aber es wird trotzdem nicht strafrechtlich verfolgt. Ein Glück, dass wir eine "unabhängige" Justiz haben - die zwar in weiten Teilen politisch Abhängig ist, aber was soll's. Staatsanwälte sin Weisungsbefugt.
In den Medien wird auch kaum darüber diskutiert - zuviele Anzeigenkunden aus der Finanzbranche - außerdem kontrollieren die wahren Herren die Unternehmen durch Kreditlinien und Co. Alleine wenige unverschuldtete Großunternehmen wie Bosch können hier einmal die Wahrheit ansprechen.
Dabei ist das ganze aktulle Drama ein schlechter Witz. Die EZB könnte einfach Geld am PC erschaffen und neue Banken damit ausstatten, sollten die "Alten" aufgrund von Staatspleiten zusammenbrechen. Die Neuen könnten von den Alten die Soliden Geschäfte übernehmen (z.B. Hausbaukredite) - nur müssten Sie nicht jede Bonuszahlung begleichen.
Es ist schlicht eine Verteilungsfrage. Das kann man alleine an den Vermögen der Reichsten erkennen. Vieles wäre möglich - doch alleine die Diskussion darüber ist "GEFÄHRLICH" - für Manche.
Der Autor ist ein weltbekannter Spekulant.
Währungsspekulationen sind seine Spezialität. Soros wettete in den 90er erfolgreich gegen das britische Pfund und machte einen Gewinn von rund einer Milliarde. Soros ließ verlauten dass das Pfund abgewertet werden soll. Es folgte eine Flucht aus dem Pfund und die Währung stürzte ab.
Schon zu Beginn 2010 sprach Soros als erster von einem möglichen Zusammenbruch der Euro-Zone. Am 8 Februar trafen sich einige Hedgefound-Manager in New York und verabredeten die Spekulation gegen Griechenland und den Euro.
Vor diesem Hintergrund ist der Kommentar von Soros zu verstehen. Die Zeit macht dies sicherlich auch deutlich!
George Soros ist ein gefährlicher Verrückter: auf seiner Homepage macht er die Aussage:
"Europe should rescue banks before states" http://www.georgesoros.co...
Ich glaube, da muss das Weltbild von jemandem auf die Füsse gestellt werden, es geht nicht darum, wie man dieses pathologische Finanzsystem auf Kosten der Allgemeinheit am Leben erhält, es geht darum, wie man diese von einer krankhaften Machtgier besessene Finanzoligarchie entmachtet.
Jedes Mindestreserve-System stößt irgendwann an sein Ende und dieses Ende steht jetzt vor der Tür, wir können uns weiter zermürben, indem wir alles tun, um das unvermeidliche ein wenig hinauszuzögern oder endlich erkennen, dass das bestehende Finanzsystem endlich abgewickelt werden muss:
http://www.daf.fm/video/m...
Wir sollten uns Gedanken darüber machen, wie man es danach besser macht. Eigentlich können wir froh sein, dass dieses menschenverachtende System endlich vor dem Zusammenbruch steht, auch wenn die kommende Zeit gefährlich und ruppig sein wird, bietet sie doch nie dagewesene Chancen.
findet man gleich hier: http://www.pinkepinke.net
Einfach mal rein lesen und weiter surfen. Viel Freude beim Gewinnen neuer An- und Einsichten.
Wir müssen die Krebszelle Finanzindustrie einfach herausoperieren bevor Sie noch mehr gesundes Gewebe (die Realwirtschaft und den Staat) kaputt macht.
KEINEN CENT für Bankenrettung. Leute, vertraut eurer Geld Banken an, die sich sozialen, ethischen und Umweltstandards verpflichtet haben wie die Umweltbank, die GLS Bank oder andere!
Es ist so einfach:
Transaktionssteuer einführen, sämtliche AGs in GmbH-Stiftungen wie Bosch umwandeln und Bankenaufsicht wie nach 1929!
findet man gleich hier: http://www.pinkepinke.net
Einfach mal rein lesen und weiter surfen. Viel Freude beim Gewinnen neuer An- und Einsichten.
Wir müssen die Krebszelle Finanzindustrie einfach herausoperieren bevor Sie noch mehr gesundes Gewebe (die Realwirtschaft und den Staat) kaputt macht.
KEINEN CENT für Bankenrettung. Leute, vertraut eurer Geld Banken an, die sich sozialen, ethischen und Umweltstandards verpflichtet haben wie die Umweltbank, die GLS Bank oder andere!
Es ist so einfach:
Transaktionssteuer einführen, sämtliche AGs in GmbH-Stiftungen wie Bosch umwandeln und Bankenaufsicht wie nach 1929!
Erhöhte Volatilität ist "äusserst attraktiv": N u r daraus erfolgen dann exorbitante Gewinne und eine nennenswerte Vermögenszunahme.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren