Papst in Berlin Ist dieser Besuch ein Segen?
Nein. Weder die Missbrauchsfälle noch das Leiden an der katholischen Moral haben ihn umdenken lassen.
Der Papst ist in Berlin. Ich bin Berliner und katholisch, aber ich werde nicht hingehen. Warum nicht? Das ist nicht so leicht zu erklären, ich will es dennoch versuchen.
Welches Verhältnis hat ein gewöhnlicher, gern in die Kirche gehender deutscher Katholik zum Papst. Selbstverständlich betrachte ich ihn nicht als unfehlbar, wohl aber als unüberhörbar, was er sagt, kann ich nicht ignorieren, was er verschweigt, dröhnt mir in den Ohren. Wenn ich mit meinem Papst nicht übereinstimme, dann schmerzt mich das. Es verschafft mir keine Bestätigung, wie das bei vielen eingefleischten Antipapisten der Fall sein mag. Ich kann aber auch nicht sagen, es ist gut für unsere ach so verlotterte Gesellschaft, wenn da jemand ist, der ihr ein paar harte moralische Sachen reinreibt. Die Worte des Papstes sind für mich kein Gegengift, sie sind überhaupt kein Gift, sondern richtig und christlich – oder nicht. Insofern ist es mir auch egal, ob der Papst bei der Mehrheit der Leute ankommt. Wenn ich etwas an ihm zu kritisieren habe, dann nicht, dass er sich zu wenig marktgängig verhält, die Kirche ist kein Produkt und keine Partei. Meine einzige Papst-Frage lautet: Kann ich ihm folgen?
Als Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde, habe ich mich gefreut. Weniger weil er ein Deutscher, eher weil er ein großer Theologe ist, in dem die christliche Weisheit aus Jahrhunderten lebt. Nun, nach sechs Jahren Papst Benedikt, bezweifle ich nicht seine Intellektualität, wohl aber die Lebendigkeit und Liebeskraft seines Denkens.
Wie kann er sich bei seinen ökumenischen Bemühungen nur so sehr den demokratisch zurückgebliebenen orthodoxen Kirchen annähern und die einem Christentum in Freiheit viel näherstehenden Protestanten links liegen lassen? Das war eine der Fragen, die sich mir stellten, wenn auch, offen gestanden, nicht mit Vehemenz, Ökumene ist für mich kein drängendes Problem.
Dasselbe habe ich auch beim Thema Sexualität und Homosexualität gedacht. In meinem Kopf war das abgespeichert unter: We agree to disagree. Außerdem, so dachte ich, steht das Verhältnis des Papstes zur Sexualität nicht im Zentrum seiner Botschaft, also sollte es auch nicht im Zentrum meines Verhältnisses zu ihm stehen.
So war das bis Januar 2010, als, von Berlin ausgehend, Abertausende von sexuellen Missbrauchsfällen in katholischen Institutionen bekannt wurden, einschließlich ihrer kirchlichen Vertuschung.
Der Papst sagte, dass das alles auch etwas mit der Kirche zu tun habe. Ja, da hat er recht, aber was?! Die Sexualmoral, die von der Kirche, die nicht zuletzt vom Papst vertreten wird, ist heillos. Sie macht den Weg des Erlaubten so schmal, dass ihn kaum jemand gehen kann, sie schafft andersherum eine so große Landschaft des Verbotenen, dass man sich darin leicht verirren kann. Doch bezieht sich dieser Einwand lediglich auf die mangelhafte Praktikabilität der Papst-Moral, entscheidend ist jedoch, dass sie in ihrem Kern ethisch falsch ist.
- Datum 22.09.2011 - 10:40 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.9.2011 Nr. 39
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der LST-Fraktion bezüglich des Papstes hier ein amüsanter Link:
http://www.welt.de/kultur...
Der Autor der obigen Zeilen kann der Sexualmoral seiner Kirche ganz leicht entgehen in dem er evangelisch wird. Der Papst wird die Sexualmoral der RKK mit allem Recht niemal ändern.
Gruß,
Jor
Wenn's Dir nicht passt, dann geh!
Da Capo!
... praktizierte Nächstenliebe: Sei still oder hau ab!
Wenn's Dir nicht passt, dann geh!
Da Capo!
... praktizierte Nächstenliebe: Sei still oder hau ab!
Das hat der Eilige Vater nun davon: Benedikt wurde während seines Berlin-Besuchs von Neuerern abgesetzt. http://is.gd/PbICbw
http://is.gd/WLDfxC
Wie kann ein Beziehungsfeind wie Ratzinger, Priester, Kardinal etc. sich anmaßen, die Liebe zu erklären?
http://is.gd/WLDfxC
Wie kann ein Beziehungsfeind wie Ratzinger, Priester, Kardinal etc. sich anmaßen, die Liebe zu erklären?
http://is.gd/WLDfxC
"Die katholische Sexualmoral ist nicht von der Liebe her, sie ist von der Vermehrung her gedacht, sie entstammt nicht dem Geist Jesu Christi, sondern dem Geist der damals herrschenden Stammesgesellschaften. "
Nein auch diese waren nicht "schuld" daran, sondern Seuchen, hohe Todesraten bei der Geburt und Umweltkatastrophen, die verhinderten, dass genügend Nachwuchs aufwachsen konnte.
Nicht selten kam es vor, dass von 7 Kindern einer Familie nur ein oder zwei das Erwachsenenalter - und damit die Zeugungsfähigkeit - erreichten.
Auch die Pest oder der 30 jährige Krieg reduzierten die Bevölkerung massiv in Europa, was Einfluss auf die Kirchenpolitik hatte.
Diese Faktoren sind heute nicht mehr gegeben und wir meinen, dass uns der Sozialstaat auch vor Armut im Alter ohne Kinder schützen könnte. Leider wird noch meine Generation erleben, dass dieses Versprechen genauso unselig ist, wie die Politik der Kirche in bestimmten Bereichen.
Anstatt über eine Gesellschaft nachzudenken, in der Kinder im Mittelpunkt stehen und deren Versorgung nicht die Kräfte der Eltern übersteigt, wird nur darüber diskutiert, wie man Eltern dazu bringen kann möglichst schnell wieder ihre Arbeitskraft der Wirtschaft und dem Finanzamt zur Verfügung zu stellen.
Da frage ich: Welche Sichtweise ist unseliger? Das Argument: Wenn wir mehr Kinder haben, würden wir die Welt noch schneller ausbeuten lasse ich nicht gelten: Niemand zwingt uns dazu Ressourcen vernichtend zu leben, außer unsere eigene Gier.
"Wie kann man Menschen, die ihre Homosexualität in sich vorfinden, zwingen wollen, lebenslang enthaltsam zu sein, weil diese Sexualität von Übel sei? Wie kann man für etwas bestraft werden, das einem von der Natur oder von Gott gegeben ist?"
Ein SOlches Argument ist gefährlich. Es setzt voraus, dass alle unsere Triebe gut und richtig sind, und wir nach ihnen Leben dürfen, und vielleicht sogar Leben sollen. Leider hat der Mensch sehr viele Destruktive Triebe, auch das sexuelle Verlangen von Menschen, ist in vielen Beispielen nicht nur schändlich, sondern tödlich. Ich ziele hier, ich sage es ausdrücklich, natürlich nicht auf Homosexualität, man sollte sie jedoch nicht, mit einem Recht zum Trieb rechtfertigen, jedenfalls nicht ohne den Zusatz des gegenseitigen Einverständnisses.
Menschen haben keine Triebe, sondern Motivationen und Bedürfnisse. Ihr Bild der Sexualität entspicht dem ausgehenden 19. Jahrhundert.
Da Menschen keine Triebe haben, ist ihre gesamte Argumentation obsolet.
Sexualität ist was Schönes und Positives.
und insbesondere der bekannte Pschyrembel sowie viele, viele andere Untersuchungen, Studien und andere Fach- und Sachbücher der Psychatrie geben Auskunft über die Zusammenhänge zwischen der nicht adulten und nicht befriedigend ausgelebten Sexualität und dem Enstehen von psychotischen Erkrankungen, sexuellen Abnormitäten, bis hin zu solchen Schrecknissen wie dem Kannibalismus, Satanismus und ähnlichen, menschenzerstörenden Wahnzuständen.
Dass Sexualitätsunterdrückung eines der jahrtausendealte Herrschaftsinstrumente ist, können wir ja nicht nur im Hexenhammer nachlesen. Wir finden dieses Sektenführerwerkzeug in so vielen Varianten und Variationen, dass man schan arg unbelesen sein muss, um der Logik des heutigen katholischen Klerus folgen zu können.
So gesehen folge ich als praktizierender Christ (evangelischer Lutheraner) gerne meinem christlichen Bruder Bernd Ulrich in seinen Ansichten und Darlegungen.
Da wir alle ohne Ansehens der Person Kinder Gottes sind, wenn es denn diesen Gott gibt, an den ich nun einmal glaube, dann steht dieser Papst mit seinem dogmatischen und fundamentalistischen Glauben als absolutistischer und feudalistischer Prediger vor mir und ich muss ihm um unserer Kinder willen Widerstand leisten und von ihm Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Unanchsichtigkeit gegenüber Kinderschändern, Menschenquälern wie Hollowcaustleugnern und Exorzisten des Opus Dei usw. fordern.
Ich wohl ein rechter Lutheraner, der vom Papst die Realität und das Leben einfordert.
"Leider hat der Mensch sehr viele Destruktive Triebe, auch das sexuelle Verlangen von Menschen, ist in vielen Beispielen nicht nur schändlich, sondern tödlich."
Wieso sollte damit gemeint sein, dass ein Mensch seine destruktiven Triebe sollte ausleben dürfen? Der Autor hat den Begriff Trieb gar nicht verwendet, sondern - meiner Meinung nach sehr sensibel - von etwas geschrieben, was Menschen in sich vorfinden, bzw was ihnen von der Natur oder von Gott gegeben wurde. Dass er in diesem Zusammenhang von einer Neigung spricht, die unter Paaren nur im gegenseitigen Einverständnis ausgelebt wird, braucht wirklich nicht erwähnt zu werden.
Zitat Artikel:
"Wie kann man Menschen, die ihre Homosexualität in sich vorfinden, zwingen wollen, lebenslang enthaltsam zu sein, weil diese Sexualität von Übel sei?
Sie:
Ein SOlches Argument ist gefährlich. Es setzt voraus, dass alle unsere Triebe gut und richtig sind, ...
Lassen wir die Triebe mal außen vor, dann unterstellen Sie unterschwellig, dass die Sexualität gewalttätig ist, insbesondere wenn es sich um Homosexualität handelt.
Was zwei erwachsene Menschen in gegenseitigem Einverständnis sexuell machen, solange dabei kein Schaden entsteht, ist ihre private Angelegenheit - bei hetero- wie auch bei homosexuellen Menschen. Dies hat absolut nichts mit destruktive Trieben, schändlich, tödlich ... zu tun
Menschen haben keine Triebe, sondern Motivationen und Bedürfnisse. Ihr Bild der Sexualität entspicht dem ausgehenden 19. Jahrhundert.
Da Menschen keine Triebe haben, ist ihre gesamte Argumentation obsolet.
Sexualität ist was Schönes und Positives.
und insbesondere der bekannte Pschyrembel sowie viele, viele andere Untersuchungen, Studien und andere Fach- und Sachbücher der Psychatrie geben Auskunft über die Zusammenhänge zwischen der nicht adulten und nicht befriedigend ausgelebten Sexualität und dem Enstehen von psychotischen Erkrankungen, sexuellen Abnormitäten, bis hin zu solchen Schrecknissen wie dem Kannibalismus, Satanismus und ähnlichen, menschenzerstörenden Wahnzuständen.
Dass Sexualitätsunterdrückung eines der jahrtausendealte Herrschaftsinstrumente ist, können wir ja nicht nur im Hexenhammer nachlesen. Wir finden dieses Sektenführerwerkzeug in so vielen Varianten und Variationen, dass man schan arg unbelesen sein muss, um der Logik des heutigen katholischen Klerus folgen zu können.
So gesehen folge ich als praktizierender Christ (evangelischer Lutheraner) gerne meinem christlichen Bruder Bernd Ulrich in seinen Ansichten und Darlegungen.
Da wir alle ohne Ansehens der Person Kinder Gottes sind, wenn es denn diesen Gott gibt, an den ich nun einmal glaube, dann steht dieser Papst mit seinem dogmatischen und fundamentalistischen Glauben als absolutistischer und feudalistischer Prediger vor mir und ich muss ihm um unserer Kinder willen Widerstand leisten und von ihm Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Unanchsichtigkeit gegenüber Kinderschändern, Menschenquälern wie Hollowcaustleugnern und Exorzisten des Opus Dei usw. fordern.
Ich wohl ein rechter Lutheraner, der vom Papst die Realität und das Leben einfordert.
"Leider hat der Mensch sehr viele Destruktive Triebe, auch das sexuelle Verlangen von Menschen, ist in vielen Beispielen nicht nur schändlich, sondern tödlich."
Wieso sollte damit gemeint sein, dass ein Mensch seine destruktiven Triebe sollte ausleben dürfen? Der Autor hat den Begriff Trieb gar nicht verwendet, sondern - meiner Meinung nach sehr sensibel - von etwas geschrieben, was Menschen in sich vorfinden, bzw was ihnen von der Natur oder von Gott gegeben wurde. Dass er in diesem Zusammenhang von einer Neigung spricht, die unter Paaren nur im gegenseitigen Einverständnis ausgelebt wird, braucht wirklich nicht erwähnt zu werden.
Zitat Artikel:
"Wie kann man Menschen, die ihre Homosexualität in sich vorfinden, zwingen wollen, lebenslang enthaltsam zu sein, weil diese Sexualität von Übel sei?
Sie:
Ein SOlches Argument ist gefährlich. Es setzt voraus, dass alle unsere Triebe gut und richtig sind, ...
Lassen wir die Triebe mal außen vor, dann unterstellen Sie unterschwellig, dass die Sexualität gewalttätig ist, insbesondere wenn es sich um Homosexualität handelt.
Was zwei erwachsene Menschen in gegenseitigem Einverständnis sexuell machen, solange dabei kein Schaden entsteht, ist ihre private Angelegenheit - bei hetero- wie auch bei homosexuellen Menschen. Dies hat absolut nichts mit destruktive Trieben, schändlich, tödlich ... zu tun
... halten sich an die Sexualmoral.
Die Diskussion führt der Papst doch eh nur mit seinen Vertrauten. Mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun.
"Wie kann man Menschen, die ihre Homosexualität in sich vorfinden, zwingen wollen, lebenslang enthaltsam zu sein, weil diese Sexualität von Übel sei?" usw.
Ganz einfach:
Indem man sich aus neurotischer Angst vor dem Leben, dem Unbekannten, der Welt in ihrer fordernden Vielfalt, kurz "Gottes Schöpfung" hinter hohen Mauern aus Dogmen und angestaubten Buchstabenweisheiten verschanzt.
Damit man sich für seine kleingeistige Feigheit und Intoleranz nicht zu schämen braucht, verleiht man dieser Einstellung dann den Glanz des "Traditionellen" und "Altherwürdigen" und verkündet hochnäsig, dass man einzig in einem Meer relativistischer Gleichgültigkeit und Dekadenz noch echte "Werte", "Anstand" und "Moral" vertritt.
Und in den Himmel kommt man so natürlich auch.
Komplexitätsreduktion bis zur willentlichen Selbstblendung zu betreiben, ist weder ratsam noch sympathisch.
Menschen haben keine Triebe, sondern Motivationen und Bedürfnisse. Ihr Bild der Sexualität entspicht dem ausgehenden 19. Jahrhundert.
Da Menschen keine Triebe haben, ist ihre gesamte Argumentation obsolet.
Sexualität ist was Schönes und Positives.
kein einziges Argument. Ob sie es nun trieb oder Motivation nennen, ist letztlich egal. Fakt ist doch, das Bedürfnis nach Sex ist in Einzelfällen schädlich. Nehmen wir das Paradebeispiel der Pädophilie: Das im Menschen angelegte Bedürfnis rechtfertigt eine pädophile Handlung nicht. Aus diesem Grund, kann dieser Satz kein Argument zurr Zulassung einer irgendwie gearteten Sexualmoral sein, auch dann übrigens nicht, jedenfalls für mich [...] wenn der Fall des gegenseitigen Einverständnisses gegeben ist.
Niemand zweifelt daran, dass Sex schön, ob es automatisch etwas positives ist, steht auf einem anderen Blatt.
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Am Beispiel der Eheleuten, die sich scheiden lassen, kann man auch erkennen, dass die Liebe doch im Zentrum der Kirchlichen Sexualmoral steht.
Sie versteht unter einer Ehe eine 100%iges sich dem anderen schenken. Ganz und gar, mit allem was man ist und auch für immer. (Zugegeben kein leichtes unterfangen;-) )
Dass nun eine Ehe schwierig wird und mann sich trennt kann vorkommen, aber sobald man sich nicht mehr den Ehepartner sonderten jemanden anderen schenkt verstößt mann gegen das unwiderrufliche Geschenk der Liebe. Deshalb kann die Kirche Ehebruch nicht gutheißen, für sie ist es ein schweres Vergehen weshalb sie denjenigen (der aktuell die Ehe bricht) empfiehlt nicht zur Kommunion zu gehen.
Zweifelsohne ist das ein extrem hoher Anspruch. Aber nur weil Liebe schwierig ist und unsere Fähigkeiten übersteigt, dürfen wir sie doch nicht in ihrer Bedeutung kleiner machen.
kein einziges Argument. Ob sie es nun trieb oder Motivation nennen, ist letztlich egal. Fakt ist doch, das Bedürfnis nach Sex ist in Einzelfällen schädlich. Nehmen wir das Paradebeispiel der Pädophilie: Das im Menschen angelegte Bedürfnis rechtfertigt eine pädophile Handlung nicht. Aus diesem Grund, kann dieser Satz kein Argument zurr Zulassung einer irgendwie gearteten Sexualmoral sein, auch dann übrigens nicht, jedenfalls für mich [...] wenn der Fall des gegenseitigen Einverständnisses gegeben ist.
Niemand zweifelt daran, dass Sex schön, ob es automatisch etwas positives ist, steht auf einem anderen Blatt.
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Am Beispiel der Eheleuten, die sich scheiden lassen, kann man auch erkennen, dass die Liebe doch im Zentrum der Kirchlichen Sexualmoral steht.
Sie versteht unter einer Ehe eine 100%iges sich dem anderen schenken. Ganz und gar, mit allem was man ist und auch für immer. (Zugegeben kein leichtes unterfangen;-) )
Dass nun eine Ehe schwierig wird und mann sich trennt kann vorkommen, aber sobald man sich nicht mehr den Ehepartner sonderten jemanden anderen schenkt verstößt mann gegen das unwiderrufliche Geschenk der Liebe. Deshalb kann die Kirche Ehebruch nicht gutheißen, für sie ist es ein schweres Vergehen weshalb sie denjenigen (der aktuell die Ehe bricht) empfiehlt nicht zur Kommunion zu gehen.
Zweifelsohne ist das ein extrem hoher Anspruch. Aber nur weil Liebe schwierig ist und unsere Fähigkeiten übersteigt, dürfen wir sie doch nicht in ihrer Bedeutung kleiner machen.
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