Väter Super, Papa!
Männer wollen heute gute Väter sein – warum nehmen sie sich dann nicht Zeit für ihre Kinder?
Ein Samstag auf einem Spielplatz, irgendwo in Deutschland. Männer schieben Kinderwagen, sie schubsen ihre Töchter an, die auf Schaukeln sitzen, sie spielen Fußball mit ihren Söhnen, sie hocken im Sand und bauen Burgen, ein paar Meter weiter in einem Café verrät ein Vater seinem Kind die Geheimnisse des Lebens, die er bereits gelüftet hat.
Glücklich – das scheinen sie zu sein, die Väter von heute, die ja alles ganz anders machen als ihre eigenen Väter. Männer, die sich ihrer Rolle bewusst sind, die sie neu definieren und die nichts mehr zu tun hat mit dem alten Patriarchen, der die Geschicke seiner Familie aus der Ferne lenkt und sich ansonsten raushält: aus dem Alltag, aus der Verantwortung.
Aber wenn man sich dann mal mit einem dieser neuen Väter unterhält, wenn man vielleicht selber einer ist, dann hört man Geschichten voller Selbstzweifel. Geschichten darüber, wie schwer es manchmal ist mit einem Kind, über das Gefühl der Hilflosigkeit, darüber, dass man so oft nichts anzufangen weiß mit dem Sohn, mit der Tochter, und am Ende dieser Geschichten steht meist die Frage: »Bin ich ein guter Vater?«
Es gibt Männer, die halten sich für schlechte Väter, weil sie mit ihren Kindern zu McDonald’s gehen oder weil sie den Fernseher anmachen, wenn sie mal ihre Ruhe haben wollen. Weil sie Basteln und Singen langweilig finden. Weil sie sich ihre Frauen anschauen, denen alles leichtzufallen scheint, und dann fantasieren die Männer von einem Leben 1961, als es den neuen Vater noch nicht gab, sondern Typen, von denen man erwartete, dass sie das Geld nach Hause bringen, mehr nicht. Ach, was waren das für Zeiten...
Schlechte Zeiten waren das – die guten Zeiten sind jetzt, gerade weil von dem neuen Vater so viel verlangt wird, von den Frauen, der Gesellschaft, aber vor allem von den neuen Vätern selbst. Sie wollen sich kümmern und einbringen und da sein.
Heinz Walter erforscht seit Jahren den deutschen Vater, er ist Herausgeber des Buches Vater, wer bist du?. Weiß er, was ein Vater heute können muss? Walter sagt, ein Mann muss sich darüber im Klaren sein, was er für ein Vater sein will, bevor das Kind auf der Welt ist. »Die meisten schaffen die äußeren Bedingungen für ein Kind – übersehen aber oft die inneren Voraussetzungen.« Und sie sollten diese Frage nicht nur mit sich selbst klären, sondern mit der Partnerin, mit Freunden, mit Männern, die bereits Väter sind. Deshalb nennt Walter als Kernkompetenz des modernen Vaters die Kommunikationsfähigkeit. »Und dann muss er bereit sein, für sein Kind da zu sein – nicht nur als Ernährer, sondern als präsente Person.« Walter weiß aber auch: Die modernen Väter »müssten schon Supermänner sein, um all die Forderungen zu erfüllen, die an sie gestellt werden. Ein großes Problem liegt darin, das die Phase der Familiengründung und des beruflichen Fußfassens in das gleiche Altersspektrum fallen.«
In der großen Väterstudie des Deutschen Jugendinstituts aus dem Jahr 2008 sagen 94,9 Prozent der befragten Männer, sie wollten sich »Zeit nehmen für das Kind«; die Studie »männer leben« der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2004 zeigt, dass 44 Prozent der Väter nach der Geburt ihres ersten Kindes länger arbeiten als vor der Geburt. Das mag daran liegen, dass sie den Schwierigkeiten zu Hause aus dem Weg gehen wollen. Das liegt aber auch daran, dass sich Väter der Rolle des verantwortlichen Ernährers bewusst sind: Ich habe eine Familie, ihr soll es an nichts mangeln, deshalb muss ich arbeiten. Und dann mangelt es eben doch, und zwar an der Anwesenheit des Vaters.
- Datum 26.09.2011 - 19:53 Uhr
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- Quelle ZEITmagazin, 22.9.2011 Nr. 39
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Der Vater übernimt die Rolle deer "Nachtschwester".
Für Redaktionsmitglieder und Forscher, die sich um 7:00h nochmal umdrehen durchaus praktikabel, aber wenn ich morgens um 6:00h bereits die Elbbrücke überquere, herrscht dort schon reger Verkehr. Wie also noch als "Nachtschwester" fungieren?
Und wenn wir uns mit Rollen beschäftigen, fragt sich wieviel die Mutter dem Vater zutraut, als "Torwächterin" und wie weit es ihr Schutzbedürfnis zulässt ihn "ihr" Kind heranzulassen?
Die Rolle des Familienernährers suchen sich bestimmt viele Männer nicht bereits mit Beginn der Erstausbildung aus, sondern sie wählen ihre Berufe entweder nach Interessenlage oder übernehmen Berufsgruppen traditionell, aus der eigenen Ursprungsfamilie heraus, oder nicht?
Bei den Frauen dürfte es nicht wesentlich anders aussehen, oder?
Fatal ist dann nur, dass weiterhin sie Berufe mit niedrigerem Entgelt ausübt als er, woraus sich die spätere Rollenverteilung beinahe zwangsläufig ergibt - er schafft vermehrt an, weil ein Maul mehr zu stopfen ist, während sie sich so lange wie möglich Zeit mit Nachwuchs und Haushalt verbringt.
Dies setzt sich im denkbaren Fall der elterlichen Trennung zwangsläufig fort.
Fragen über Fragen, die zumindest in Artikeln wie diesem nicht einmal angerissen werden, weil es an systemischer Behandlung des Themas Familie mangelt.
Väter hier, Mütter dort und die Kids irgendwo dazwischen hin und her geschubst, so kann Familie regelmäßig nicht funktionieren.
Sorry für den saloppen Hinweis.
Es gibt sicher auch Frauen die früh aufstehen müssen oder gleichzeitig mit dem Mann. Mit der Ausnahme (sehr frühes Aufstehen des Mannes wie bei Ihnen) sollte man doch nicht den Regelfall aushebeln, dass Männer sich auch nachts kümmern sollten.
Sorry für den saloppen Hinweis.
Es gibt sicher auch Frauen die früh aufstehen müssen oder gleichzeitig mit dem Mann. Mit der Ausnahme (sehr frühes Aufstehen des Mannes wie bei Ihnen) sollte man doch nicht den Regelfall aushebeln, dass Männer sich auch nachts kümmern sollten.
Danke, ein schöner Artikel. Allerdings möchte ich anmerken, dass auch die Gruppe der Männer/Väter keinesfalls homogen ist und auch nicht alle Väter toben, Action und Abenteuer wollen. Für mich sind dies eher Betroffenheiten von geschlechtlichen Zuschreibungen, wir sollten endlich mal damit anfangen, nicht ständig Gruppen aufgrund irgendwelcher (geschlechtlicher/Gender-) Zuschreibungen künstlich zu homogenisieren, nur um daraus Machtinteressen durchzusetzen, Dinge zu verkaufen oder in der Öffentlichkeit zu stehen...Ein solcher Mechanismus hilft weder dem Individuum noch dem, was manche gerne "Gesellschaft" nennen...
Nach mittlerweile drei Monaten Elternzeit bin ich von diesem Text enttäuscht! Ich habe so ziemlich jede Vorstellung und Vision von mir selbst als Vater, die ich vor der Geburt meines Sohnes hatte, über Board geworfen. Warum? Weil es gar nicht anders geht! Denn jedes Kind braucht einen anderen Vater - Woher sollte ich beispielweise vor der Geburt meines Sohnes wissen, was er für ein Typ wird – ein Schläfer, ein Unruheherd, ein Kuschelbär?! In den vergangenen Wochen habe ich gelernt, dass mein Sohn jeden Tag neue Wünsche und Bedürfnisse an mich richtet. An einem Tag trage ich Ihn ständig mit mir, an einem anderen bin ich sein liebster Kletteruntergrund und an einem dritten spielt er gedankenverloren allein in seinem Zimmer. Mein Sohn funktioniert - wie jedes Kind - selten so wie die Eltern es wollen, geschweige denn, dass er sich den Planungen und Vorstellungen der Eltern einfach unterordnet.
Seine eigene Rolle kann man nur gemeinsam mit dem Kind entwickeln, in dem man sich auf es einlässt.
Ich bin der Vater und als dieser, muss ich meine eigene Rolle erst entwickeln. Weder der Patriarchat noch der 68er-Vater, der verzweifelt die zweite Mutter sein wollte, sind ein guter Orientierungspunkt. Es ist die Aufgabe meiner und der folgenden Väter-Generationen eine komplett eigene Vaterrolle zu definieren. Das geht aber nur, in dem man sich auf sein Kind einlässt und sich mit ihm zusammen weiterentwickelt! Vielleicht schreibt mein Sohn eine bessere Anleitung für das Vatersein.
...erlebe ich ähnlich. Normalerweise ist dazu auch nicht viel nötig, denn Kinder suchen von sich aus sehr intensiv Kommunikation. Man darf sie nur nicht abwimmeln, sondern sollte sich auf ihre Phantasien einlassen, etwa indem man interessiert nachfragt usw.
Das Spektrum ist doch weit: Bücher vorlesen oder in der Kinder-Biblo ausleihen, malen, singen, basteln, mit Spielsteinen bauen, Autos (oder Puppen :-) hin- und herschieben während man sich dabei Geschichten ausdenkt, auf den Spielplatz gehen, einkaufen, puzzeln, Kissenhöhlen bauen, Ball und andere Spiele spielen, zusammen kochen/backen... ich muss ehrlich sein, ich geniesse die *Erziehungstage* obwohl sie oft anstrengender sind, als der Job.
Fernsehen ist aber tatsächlich no-go, ausgewählte Sendungen zu ausgewählten Zeiten ja, aber nur so nebenher eine üble Angewohnheit, die imho die Kinder ablenkt und unruhig macht.
Ich finde, ein Kind muss lernen, dass ihm nicht ständig eine Abteilung Erwachsener zur Befriedigung sämtlicher Bedürfnisse zur Verfügung steht. Sonst produziert man womöglich Egomanen und Tyrannen.
...erlebe ich ähnlich. Normalerweise ist dazu auch nicht viel nötig, denn Kinder suchen von sich aus sehr intensiv Kommunikation. Man darf sie nur nicht abwimmeln, sondern sollte sich auf ihre Phantasien einlassen, etwa indem man interessiert nachfragt usw.
Das Spektrum ist doch weit: Bücher vorlesen oder in der Kinder-Biblo ausleihen, malen, singen, basteln, mit Spielsteinen bauen, Autos (oder Puppen :-) hin- und herschieben während man sich dabei Geschichten ausdenkt, auf den Spielplatz gehen, einkaufen, puzzeln, Kissenhöhlen bauen, Ball und andere Spiele spielen, zusammen kochen/backen... ich muss ehrlich sein, ich geniesse die *Erziehungstage* obwohl sie oft anstrengender sind, als der Job.
Fernsehen ist aber tatsächlich no-go, ausgewählte Sendungen zu ausgewählten Zeiten ja, aber nur so nebenher eine üble Angewohnheit, die imho die Kinder ablenkt und unruhig macht.
Ich finde, ein Kind muss lernen, dass ihm nicht ständig eine Abteilung Erwachsener zur Befriedigung sämtlicher Bedürfnisse zur Verfügung steht. Sonst produziert man womöglich Egomanen und Tyrannen.
dürfte schon einmal sein, die ganzen Diktate des "guten, modernen, neuen, etc. Vaters", mit denen man heute von der Gendermerie regelmäßig bombardiert wird, abperlen zu lassen und selber zu denken.
...scheitern, wenn sie aus der Kindererziehung einen Vollzeitberuf nachen. Auf jede Regung wird reagiert, alles wird notiert und analysiert. Von höchster Wichtigkeit und Relevanz, ob der Furz links- oder rechtsdrehend ist.
"Es ist die Aufgabe meiner und der folgenden Väter-Generationen eine komplett eigene Vaterrolle zu definieren. Das geht aber nur, in dem man sich auf sein Kind einlässt und sich mit ihm zusammen weiterentwickelt!" (Forist Achtmonate.de)
Mein Mann und ich definieren weder eine neue Vater- noch eine neue Mutterrolle. Wir entwickeln uns auch nicht mit dem Kind. Das Kind entwickelt sich in seiner Orientierung an uns und der eigenen Entdeckerfreude. Keine Bespaßungsprogramme fürs Kind, es hat aber an allem, was im Alltagsleben möglich ist, teil und wird in aller Selbstverständlichkeit in alles eingebunden.
Es wird aber nicht unser Freund und Partner, sondern ist unser Kind.
Aus Kinderbetreuung bzw. Erziehung einen Vollzeit Job zu machen, zumindest für die Elternzeit, halte ich dennoch für eine der großartigsten Möglichkeiten meines Lebens. Die Zeit ist voller Scheitern aber auch voller Erfolge und man lernt dabei eine Menge über sich, das Kind und den Weg, den man gemeinsam geht. Vollzeit für sein Kind da zu sein, ist aber nicht gleichzusetzen mit dem angedeuteten "übersorgen" - da machst du es dir zu einfach.
Gelassen sein Kind erziehen, die gemeinsame Zeit geniessen und, ja sogar auf Augenhöhe mit ihm umgehen, halte ich für einen guten Weg.
Genau so sollte es doch auch sein.
Aus Kinderbetreuung bzw. Erziehung einen Vollzeit Job zu machen, zumindest für die Elternzeit, halte ich dennoch für eine der großartigsten Möglichkeiten meines Lebens. Die Zeit ist voller Scheitern aber auch voller Erfolge und man lernt dabei eine Menge über sich, das Kind und den Weg, den man gemeinsam geht. Vollzeit für sein Kind da zu sein, ist aber nicht gleichzusetzen mit dem angedeuteten "übersorgen" - da machst du es dir zu einfach.
Gelassen sein Kind erziehen, die gemeinsame Zeit geniessen und, ja sogar auf Augenhöhe mit ihm umgehen, halte ich für einen guten Weg.
Genau so sollte es doch auch sein.
liegt darin, das die Phase der Familiengründung und des beruflichen Fußfassens in das gleiche Altersspektrum fallen."
Das gilt nicht nur für Männer. Aber Männer wissen, dass es nicht clever ist, drei Jahre nach Studienabschluss 10 Jahre lang auszusteigen oder auch nur den Beruf Jahre lang schleifen zu lassen. Zu viele Frauen meiner Generation, heute Ende 40, haben darüber nicht ausreichend nachgedacht.
und wissen das mit Ende 70 zu schätzen...
Ich habe als Zivi genügend Frauen kennengelernt, die kinderlos waren, teilweise aber reich.
Genutzt hat ihnen das bis zum Sterben wenig. Die letzten Jahre in Einsamkeit und Krankheit sind nicht schön.
Sicherlich gab es auch welche, die nicht besucht wurden, obwohl sie Kinder hatten, aber das waren die Wenigsten, viele wurden noch jahrelang zu Hause von ihren Kindern unterstützt, wie wir bei Hausbesuchen erfahren konnten.
Sie sprechen das Problem an, aber eigenen es den vermeintlich "dummen" Müttern an, die in ihrem besten Alter Kinder kriegen. Wer erst mit 40 Kinder bekommt, handelt zumindest aus biologischer Sicht vollkommen verantwortungslos: die Chance, dass das Kind mit diversen Krankheiten, Behinderungen etc. auf die Welt kommt, hat sich bis dahin rapide erhöht.
Diese Biologie des Menschen können wir nicht verändern; ergo muss der Rest unser Gesellschaft an die biologische Uhr der Mütter angepasst werden. Das bedeutet, dass wir Wege finden müssen, wie direkt nach dem Studium - spätestens mit 30 - Kinder zu kriegen kein Nachteil für Frauen ist.
Wie man das umsetzen soll, ist natürlich schwierig. Dass Mütter, die verantwortungsvoll in ihrem besten Alter Kinder kriegen (woran auch die gesamte Gesellschaft interessiert ist!), aber auf dem Arbeitsmarkt irgendeinen Nachteil haben sollten, ist nicht hinnehmbar.
und wissen das mit Ende 70 zu schätzen...
Ich habe als Zivi genügend Frauen kennengelernt, die kinderlos waren, teilweise aber reich.
Genutzt hat ihnen das bis zum Sterben wenig. Die letzten Jahre in Einsamkeit und Krankheit sind nicht schön.
Sicherlich gab es auch welche, die nicht besucht wurden, obwohl sie Kinder hatten, aber das waren die Wenigsten, viele wurden noch jahrelang zu Hause von ihren Kindern unterstützt, wie wir bei Hausbesuchen erfahren konnten.
Sie sprechen das Problem an, aber eigenen es den vermeintlich "dummen" Müttern an, die in ihrem besten Alter Kinder kriegen. Wer erst mit 40 Kinder bekommt, handelt zumindest aus biologischer Sicht vollkommen verantwortungslos: die Chance, dass das Kind mit diversen Krankheiten, Behinderungen etc. auf die Welt kommt, hat sich bis dahin rapide erhöht.
Diese Biologie des Menschen können wir nicht verändern; ergo muss der Rest unser Gesellschaft an die biologische Uhr der Mütter angepasst werden. Das bedeutet, dass wir Wege finden müssen, wie direkt nach dem Studium - spätestens mit 30 - Kinder zu kriegen kein Nachteil für Frauen ist.
Wie man das umsetzen soll, ist natürlich schwierig. Dass Mütter, die verantwortungsvoll in ihrem besten Alter Kinder kriegen (woran auch die gesamte Gesellschaft interessiert ist!), aber auf dem Arbeitsmarkt irgendeinen Nachteil haben sollten, ist nicht hinnehmbar.
Ich werde den Eindruck nicht los, dass nicht nur unterschwellig sondern ganz offen Stereotypen bedient werden: Der Rund-Um-Die-Uhr arbeitende Vater, der mehr für sein Kind da sein sollte...
Als Trennungsvater, dem sein Tochter von der Ex gezielt entfremdet wurde. empfinde ich diesen Artikel als blanken Hohn! Warum? Weil ich seit der Trennung 2001 um Umgangskontakte kämpfte. Zuletzt habe ich meine Tochter 2005 gesehen.
Folgendes Video spricht für sich:
http://www.youtube.com/wa...
Niemanden interessiert das Schicksal meiner Tochter! Warum nicht? Weil es Normalität in deutschen Jugendämter ist! Das ist O-Ton eines BILD Zeitungsredakteur mit dem ich darüber gesprochen habe.
Jugendämter in Deutschland unterliegen keiner Kontrolle. Meist schreiben billige (im Vergleich zu wirklich qualifizierten Psychologen und Kinderschutzfachkräften nach §8 SGB) Sozialpädagogen Beurteilungen und Falleinschätzungen, während Landesmittel für
Qualifizierte eingestrichen und im Stadthaushalt anderweitig verwendet werden.
In der Stadt Siegen sitzt im Jugendamt zum Beispiel keine (!) qualifizierte Kinderschutzfachkraft gem. §8a SGB, welche überhaupt in der Lage wäre, psychische Kindesmisshandlung durch Entfremdung zu erkennen. Keine!
Ein Kind braucht beide Eltern damit es sich emotional entwickeln und seine Identität finden kann. Das Problem sind nicht zu wenig Väter, die Vater sein wollen, das Problem liegt darin, dass diese in Stichgelassen werden durch Jugendamt und Politik!
erschütternd und exemplarisch für eine völlig pervertierte Familienpolitik, die nicht daran denkt jener inzwischen weit verbreiteten, mütterlichen Willkür Einhalt zu gebieten.
Bereits vor 14 Jahren konstatierte Richter Harald Schütz (OLG Bamberg):
"In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern, widerfahren, daß gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell mißbraucht zu haben erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestbehalt herabgesetzt werden. Die Dimension solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß und sollte seinen Platz auf der Bühne, nicht in unserer Rechtswirklichkeit haben"
Und wie das Beispiel Charlot beweist, hat sich im postfeministischen Zeitalter nichts aber auch gar nichts an diesem staatlich verordneten Leid geändert. Zumal ein so genanntes Familienministerium Männer noch immer nicht im Namen führt.
hier werden Persönlichkeitsrechte brutal mißachtet. Haben Kind, Jugendamtsmitarbeiterin und gesetzliche Vertreterin des Kindes ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben? Das ist ungeheuerlich, was der Vater seinem Kind hiermit antut, um seine eigene verletzte Eitelkeit zu pflegen. Zum Erinnern: was im Netz ist, ist nicht auslöschbar. Das ist Vaterliebe ??!
Ich hatte mich bisher kaum mit dem Thema der „entsorgten Väter“ auseinandergesetzt. Nun habe mich mir das verlinkte Video und noch ein anderes angesehen. Es ist unglaublich, man meint wirklich, nicht in einem Rechtsstaat zu leben und auch nicht in einem Land, in der entscheidende Stellen etwas über Entwicklungspsychologie wissen. Hier werden Kinder zu Geiseln (meist) der Mutter und deren neuen Partners gemacht. Falls ein solches Kind das Glück hat, sich später von solcher Manipulation frei zu machen, wird es sich auch noch mit Schuldgefühlen plagen. Statt dilettantischer Fragen, ob das Kind den Vater sehen möchte oder nicht, die das Kind wie beim Examen beantwortet, müsste es einfach die Möglichkeit bekommen, mit ihm realen Kontakt aufzunehmen. Mir scheint aber auch, dass Sie wirklich Pech haben an Ihrem Wohnort. In Berlin kenne ich einen getrennten Vater, auf den schon das Jugendamt aufmerksam geworden ist, weil er die Tochter mit Schlafentzug (als Strafe) gequält hat (woraufhin sie regelmäßig in der Schule eingeschlafen ist), und da passiert gar nichts. Ich wünsche Ihnen und vor allem ihrem Kind, dass Ihre Liebe und Geduld dazu führen, dass Sie sich wiedersehen!
Und was die „neuen Väter“ betrifft, da lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Entweder stamme ich aus einer ganz ungewöhnlichen Familie, oder es gibt schon lange Väter, die als „Nachtwächter“ fungierten wie mein eigener oder auch mein Onkel und die sich Zeit nahmen.
echt Schlimm liebe Kassandra, wie Du alles auf die Eitelkeit des Vaters herunter brichst und das öffentlich machen des Videos als Skandal abtust. Du hast es leider nicht verstanden und wirst es nicht verstehen, das Gefühl der Ohnmacht, wenn ein Vater Jahrzehnte lang um Umgangskontakte kämpft und in Stich gelassen wird. Du dann kommt da so ein lax daher geschriebene Artikel wie dieser unter völliger Missachtung dessen geschrieben, wie in Deutschland es mittlerweile Normalzustand ist, dass Väter systematisch von Jugendämtern gefördert, von ihrem Vater-Sein abgehalten werden und Kinder Ihrer Identität beraubt werden.
Meine Tochter wird das Ihr zugefügte Leid und die Misshandlung durch die eigene Mutter erkennen, sie wird beginnen zu suchen und Fragen zu stellen, vielleicht wenn Sie 18 wird, vielleicht auch viel später, wenn Sie selbst Ihre Familie gründet hat, oder noch viel später wenn Sie Oma wird. Ich weiß es nicht, ich bete nur zu Gott, dass Sie Ihre Fragen nicht einem kalten Grabstein mit meinem Namen als Inschrift stellen muss.
erschütternd und exemplarisch für eine völlig pervertierte Familienpolitik, die nicht daran denkt jener inzwischen weit verbreiteten, mütterlichen Willkür Einhalt zu gebieten.
Bereits vor 14 Jahren konstatierte Richter Harald Schütz (OLG Bamberg):
"In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern, widerfahren, daß gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell mißbraucht zu haben erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestbehalt herabgesetzt werden. Die Dimension solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß und sollte seinen Platz auf der Bühne, nicht in unserer Rechtswirklichkeit haben"
Und wie das Beispiel Charlot beweist, hat sich im postfeministischen Zeitalter nichts aber auch gar nichts an diesem staatlich verordneten Leid geändert. Zumal ein so genanntes Familienministerium Männer noch immer nicht im Namen führt.
hier werden Persönlichkeitsrechte brutal mißachtet. Haben Kind, Jugendamtsmitarbeiterin und gesetzliche Vertreterin des Kindes ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben? Das ist ungeheuerlich, was der Vater seinem Kind hiermit antut, um seine eigene verletzte Eitelkeit zu pflegen. Zum Erinnern: was im Netz ist, ist nicht auslöschbar. Das ist Vaterliebe ??!
Ich hatte mich bisher kaum mit dem Thema der „entsorgten Väter“ auseinandergesetzt. Nun habe mich mir das verlinkte Video und noch ein anderes angesehen. Es ist unglaublich, man meint wirklich, nicht in einem Rechtsstaat zu leben und auch nicht in einem Land, in der entscheidende Stellen etwas über Entwicklungspsychologie wissen. Hier werden Kinder zu Geiseln (meist) der Mutter und deren neuen Partners gemacht. Falls ein solches Kind das Glück hat, sich später von solcher Manipulation frei zu machen, wird es sich auch noch mit Schuldgefühlen plagen. Statt dilettantischer Fragen, ob das Kind den Vater sehen möchte oder nicht, die das Kind wie beim Examen beantwortet, müsste es einfach die Möglichkeit bekommen, mit ihm realen Kontakt aufzunehmen. Mir scheint aber auch, dass Sie wirklich Pech haben an Ihrem Wohnort. In Berlin kenne ich einen getrennten Vater, auf den schon das Jugendamt aufmerksam geworden ist, weil er die Tochter mit Schlafentzug (als Strafe) gequält hat (woraufhin sie regelmäßig in der Schule eingeschlafen ist), und da passiert gar nichts. Ich wünsche Ihnen und vor allem ihrem Kind, dass Ihre Liebe und Geduld dazu führen, dass Sie sich wiedersehen!
Und was die „neuen Väter“ betrifft, da lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Entweder stamme ich aus einer ganz ungewöhnlichen Familie, oder es gibt schon lange Väter, die als „Nachtwächter“ fungierten wie mein eigener oder auch mein Onkel und die sich Zeit nahmen.
echt Schlimm liebe Kassandra, wie Du alles auf die Eitelkeit des Vaters herunter brichst und das öffentlich machen des Videos als Skandal abtust. Du hast es leider nicht verstanden und wirst es nicht verstehen, das Gefühl der Ohnmacht, wenn ein Vater Jahrzehnte lang um Umgangskontakte kämpft und in Stich gelassen wird. Du dann kommt da so ein lax daher geschriebene Artikel wie dieser unter völliger Missachtung dessen geschrieben, wie in Deutschland es mittlerweile Normalzustand ist, dass Väter systematisch von Jugendämtern gefördert, von ihrem Vater-Sein abgehalten werden und Kinder Ihrer Identität beraubt werden.
Meine Tochter wird das Ihr zugefügte Leid und die Misshandlung durch die eigene Mutter erkennen, sie wird beginnen zu suchen und Fragen zu stellen, vielleicht wenn Sie 18 wird, vielleicht auch viel später, wenn Sie selbst Ihre Familie gründet hat, oder noch viel später wenn Sie Oma wird. Ich weiß es nicht, ich bete nur zu Gott, dass Sie Ihre Fragen nicht einem kalten Grabstein mit meinem Namen als Inschrift stellen muss.
..man muss sich nur auf das kind einlassen..seinem fluss
folgen..und dem fluss der zwischen kind und pappa entsteht.
das kind zieht sich dann aus dem pappa schon was es braucht.
viele väter konstruieren, aufgrund des eigenen vaters oder
mutter im kopf, oder anderen unsicherheiten heraus. lesen
zuviele konstruierende ratschläge in magazinen, wie ein guter pappa zu sein hat.
väter, hört auf die ehrliche stimme eures bauches, eurer sehnsucht, nicht des kopfes,
dann seid ihr in der gleichen sprache eures kindes,
und werdet ein fantastisches aufblühen erleben, des kindes,
und in der kind-pappa beziehung. die natur hat eine brilliante perfektion.
ein vater
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