Mischfinanzierungen sind typisch
Wahrscheinlich besprechen Kinder eher am Küchentisch mit ihren Eltern, wie viel monatlich fürs Studium drin ist. Manche Konflikte landen allerdings auch vor Gericht – gerade wenn Mutter und Vater geschieden sind oder die Kinder mit den Eltern zerstritten. In solchen Fällen ist die »Düsseldorfer Tabelle« wichtig: Sie dient den Richtern als Orientierung dafür, wie viel Eltern für ihr Kind zahlen müssen. Im Moment sind das bei einem Studenten, der nicht mehr zu Hause wohnt, 670 Euro im Monat. Das Gesetz erlaubt Eltern auch, dass sie ihrer Verpflichtung nur teilweise mit Bargeld nachkommen und stattdessen zum Beispiel dann die Lehrbücher und das WG-Zimmer zahlen.
Die Eltern können dafür von ihren Kindern verlangen, dass sie regelmäßig ihre Scheine vorzeigen und überhaupt zügig studieren. Sollten sich Studenten nicht daran halten, kann das heißen, dass sie weniger Geld zugesprochen bekommen. Bleibt noch die wichtige Frage nach der Studienwahl: Mama und Papa dürfen ihrem Schützling keine Zahnarzt-Karriere aufdrücken. Das Kind kann »nach Eignung und Neigung« studieren, heißt es immer wieder in der Rechtsprechung.
Auch für die neuen Abschlüsse Bachelor und Master gibt es inzwischen erste Gerichtsurteile: Meist wird der Master zur ersten Ausbildung hinzugezählt – Geld von den Eltern gibt es also auch für den zweiten Abschluss.
Bildungsfonds
Den Studienabschluss von Investoren bezahlen lassen – das ist das Modell des Bildungsfonds. So ein Fonds funktioniert ähnlich wie ein Kredit: Studenten bekommen aus dem Fonds Geld für ihre Ausbildung, und sobald sie im Beruf sind, müssen sie von ihrem Gehalt Geld an den Fonds zurückzahlen. Die Rückzahlungsraten hängen vom späteren Verdienst ab, mit Abzügen von vier bis neun Prozent des Bruttogehalts über mehrere Jahre müssen die Akademiker rechnen. Der Prozentsatz und die Dauer werden frühzeitig in einem Plan festgelegt. Gerade in Zeiten turbulenter Finanzmärkte bieten Bildungsfonds deshalb Vorteile gegenüber Krediten.
Auch ohne Topnoten im Abitur hat man bei Bildungsfonds Chancen: »Mein Schnitt lag nur bei 2,5«, erinnert sich Manuel Pelzer, der derzeit sein VWL-Studium mithilfe eines Bildungsfonds finanziert. Bei der Bewerbung hat er Zeugnisse, Lebenslauf sowie Nachweise über Praktika und ehrenamtliches Engagement eingeschickt – und wurde zu einem Assessment-Center eingeladen. »Dabei musste ich Tests zu Logik, Mathekenntnissen und Sprachgefühl machen«, sagt der 25-Jährige. In einem Telefonat ging es danach um seine Motivation für das Studium und um seine Zukunftspläne.
Heute bekommt Manuel Pelzer 300 Euro im Monat. »So decke ich zumindest meine Miete«, sagt er. »Daneben jobbe ich und bekomme ein bisschen Geld von meinen Eltern.« Solche Mischfinanzierungen sind typisch. Gerade Kredite und Fonds sollten möglichst nicht die einzigen Finanzierungsquellen sein – weil sich sonst schnell hohe Schulden anhäufen.
Studenten können selbst festlegen, wie viel Geld sie im Monat bekommen: Je nach Anbieter sind Beträge von 100 bis 1.000 Euro möglich. Die Förderdauer orientiert sich meist an der Regelstudienzeit. Hinzu kommen Sonderzahlungen: »Für mein Auslandssemester gibt’s 3.000 Euro«, sagt Pelzer. »Am Ende des Studiums werde ich 12.300 Euro bekommen haben.« Die Rückzahlung beginnt, sobald er eine Stelle hat. Gegenüber den Geldgebern müssen die Studenten zumindest regelmäßig nachweisen, dass sie noch studieren, Bestnoten werden aber nicht verlangt. Für angehende Künstler ist dieser Finanzierungsweg allerdings eher nichts: Wer etwa an Musik-, Film oder Kunsthochschulen studiert, wird von großen Anbietern wie Career Concept abgelehnt.








Die Zeit hatte man vielleicht noch als man auf Diplom studierte..
Achja: Findet es noch jemand komisch, dass man als Student über 25 (Kindergeld fällt weg) weniger als ein "H4ler" bekommt wenn man eine eigenen Haushalt führt?
Ja, ich. Aber daran sieht man halt, wer in Deutschland die größere Lobby hat. Studenten sind's jedenfalls nicht.
Vor allem schick, wenn sich die Hartzer regelmäßig beschweren, die könnten nicht davon leben. Ich als Student lebe nicht im Luxus, aber kann sehr wohl davon leben. Man muss halt haushalten können. Daran haperts wohl eher, als an zu geringer Stütze...
Ja, ich. Aber daran sieht man halt, wer in Deutschland die größere Lobby hat. Studenten sind's jedenfalls nicht.
Vor allem schick, wenn sich die Hartzer regelmäßig beschweren, die könnten nicht davon leben. Ich als Student lebe nicht im Luxus, aber kann sehr wohl davon leben. Man muss halt haushalten können. Daran haperts wohl eher, als an zu geringer Stütze...
Ja, ich. Aber daran sieht man halt, wer in Deutschland die größere Lobby hat. Studenten sind's jedenfalls nicht.
Vor allem schick, wenn sich die Hartzer regelmäßig beschweren, die könnten nicht davon leben. Ich als Student lebe nicht im Luxus, aber kann sehr wohl davon leben. Man muss halt haushalten können. Daran haperts wohl eher, als an zu geringer Stütze...
... hat man es dann im Winter allerdings leider nicht so kuschelig warm.
" Ich als Student lebe nicht im Luxus"
das ist doch völliger Unfug.
Sie als Student "beginnen" praktisch gerade so langsam mit ihrem Berufsleben bzw. dann später auch mit Geldverdienen.
Es ist überhaupt nicht vergleichbar, ob man während des Studiums mal auf "Schmalkost" lebt oder ob jemand, der sich jahrzehntelang für dieses Land (um nicht Berluscon" zu verwenden), den Arsch aufgerissen hat, vor dem absoluten Nichts steht.
Ein Student hat ja hoffentlich die Hoffnung, dass er nochmal irgendwann in seinem Leben Arbeit finden wird, und es ihm dann besser geht.
Wer aber zB mit 50 gefeuert wird, weil er jetzt zu alt ist, der hat keine Hoffnung mehr, jemals im Leben wieder einen Job zu finden.
Es gab hier bei der Zeit mal einen Mitarbeiter bei einem Arbeitsamt, der hat bestätigt, dass in den Arbeitsämtern Bürger über 50 als nicht vermittelbar gelten.
Es ist also ein Unterschied wie Sonne und Mond, ob man studiert um in ein paar Jahren Kohle zu machen oder ob man vor dem lebenslangen Aus steht. Was dazu führt, dass Statistiken ausweisen, dass in Deutschland die Volksdepression entstanden ist. In einem Land namens Berlusconi.
Ich würde allzu gerne sehen und hören, ob Sie diese Einstellung auch noch mit 40 haben dh ob Sie mit 40 noch genauso zufrieden sind, wenn Sie dann immer noch "Hartz IV" bekommen, von dem man so gut leben kann, wenn man haushalten kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihnen das nicht gefallen wird, wenn Sie mit 40 oder 50 von Hartz IV leben müssen.
Komisch ist eher, wie Sie rechnen. Mit Kindergeld bekommt der Student deutlich mehr als ein HartzIV-Empfänger. Berücksichtigt man die pauschalierte Miete, die der Student bekommt, egal wo er wohnt und verteilt das was er bekommt auf die Gesamtlaufzeit, kommt der Student besser weg. Kommt hinzu, dass einem Studenten gleich an ganzer Haufen an Nebenjobs zur Verfügung steht, die einem Hartzler gar nicht erst angeboten werden.
Dass Studenten ruhig ein paar Euro mehr bekommen könnten - wie ALG II - Empfänger auch - steht auf einem anderen Blatt. Aber wie armselig ist es, dass Student meint, nach unten treten zu müssen? Weil es so bequem ist, da wo die Schwächeren sitzen?
Dann muss in dem Zusammenhang doch mal fallen, dass vor 20 Jahren die Sätze für Studenten niedriger waren, auch relativ. (Allerdings waren die Stundenlöhne, die man verdienen konnte, relativ auch deutlich höher)
... hat man es dann im Winter allerdings leider nicht so kuschelig warm.
" Ich als Student lebe nicht im Luxus"
das ist doch völliger Unfug.
Sie als Student "beginnen" praktisch gerade so langsam mit ihrem Berufsleben bzw. dann später auch mit Geldverdienen.
Es ist überhaupt nicht vergleichbar, ob man während des Studiums mal auf "Schmalkost" lebt oder ob jemand, der sich jahrzehntelang für dieses Land (um nicht Berluscon" zu verwenden), den Arsch aufgerissen hat, vor dem absoluten Nichts steht.
Ein Student hat ja hoffentlich die Hoffnung, dass er nochmal irgendwann in seinem Leben Arbeit finden wird, und es ihm dann besser geht.
Wer aber zB mit 50 gefeuert wird, weil er jetzt zu alt ist, der hat keine Hoffnung mehr, jemals im Leben wieder einen Job zu finden.
Es gab hier bei der Zeit mal einen Mitarbeiter bei einem Arbeitsamt, der hat bestätigt, dass in den Arbeitsämtern Bürger über 50 als nicht vermittelbar gelten.
Es ist also ein Unterschied wie Sonne und Mond, ob man studiert um in ein paar Jahren Kohle zu machen oder ob man vor dem lebenslangen Aus steht. Was dazu führt, dass Statistiken ausweisen, dass in Deutschland die Volksdepression entstanden ist. In einem Land namens Berlusconi.
Ich würde allzu gerne sehen und hören, ob Sie diese Einstellung auch noch mit 40 haben dh ob Sie mit 40 noch genauso zufrieden sind, wenn Sie dann immer noch "Hartz IV" bekommen, von dem man so gut leben kann, wenn man haushalten kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihnen das nicht gefallen wird, wenn Sie mit 40 oder 50 von Hartz IV leben müssen.
Komisch ist eher, wie Sie rechnen. Mit Kindergeld bekommt der Student deutlich mehr als ein HartzIV-Empfänger. Berücksichtigt man die pauschalierte Miete, die der Student bekommt, egal wo er wohnt und verteilt das was er bekommt auf die Gesamtlaufzeit, kommt der Student besser weg. Kommt hinzu, dass einem Studenten gleich an ganzer Haufen an Nebenjobs zur Verfügung steht, die einem Hartzler gar nicht erst angeboten werden.
Dass Studenten ruhig ein paar Euro mehr bekommen könnten - wie ALG II - Empfänger auch - steht auf einem anderen Blatt. Aber wie armselig ist es, dass Student meint, nach unten treten zu müssen? Weil es so bequem ist, da wo die Schwächeren sitzen?
Dann muss in dem Zusammenhang doch mal fallen, dass vor 20 Jahren die Sätze für Studenten niedriger waren, auch relativ. (Allerdings waren die Stundenlöhne, die man verdienen konnte, relativ auch deutlich höher)
... hat man es dann im Winter allerdings leider nicht so kuschelig warm.
Der Beitrag vermittelt dem Leser den Eindruck, als ob man zB Bafög beantragen könne.
Mir sind aber nachweisbare Fälle bekannt, in denen angehenden Studenten, welche ein ganz klares Recht auf Bafög hatten, weil sie alle Voraussetzungen erfüllt haben, dennoch kein Bafög genehmigt bekamen. dh die Genehmigung von Bafög ist auch von der Lust und Laune des "Beamten" abhängig. dazu gint es viele Fälle.
Ansonsten muss der Student gegen den Beamten klagen und nicht jeder Student hat groß Lust sein Erstsemester mit einer Klage zu beginnen, zumal er die Entscheidung in aller Regel rasch braucht und ein Gerichtsverfahren uU 1 Jahr. Was macht er in der Zwischenzeit? Also muss der Beitrag an dieser Stelle lauten, manche denen in Deutschland ein Recht auf Bafög zusteht, bekommen Bafög sofern der Beamte Lust und Laube dazu hat.
Nun zu den Nebenjobs. Auch hier kenne ich persönlich Studenten, welche in einer großen Unistadt nach Jobs bei großen Firmen nachgefragt haben -es gab aber gar keine. Also muss hier der Beitrag lauten, man kann in großen Firmen Studentenjobs ausüben, sofern es in der jeweiligen Unistadt Firmen gibt, die solche vergeben. Ansonsten entsteht hier ein falscher Eindruck.
Manche Studenten haben also in den Stellenanzeigen gesucht und bekamen für diese Teilzeit, welche tlw erheblich über Teilzeit hinausging, ca. 600 Euro. Dazu muss man das Fahrtgeld noch abziehen, sodass da ca. 500 Euro herauskommen abzüglich Sozialversicherung.
Das alles stimmt also so überhaupt nicht.
... auf Bafög hat, bekommt auch welches! Hat der Student zu viel Erspartes, verdienen die Eltern oder der Student zu viel oder hat der Student den Studienplatz nach dem 2 Semester gewechselt oder wurde er schon für eine Ausbildung gefördert, dann bekommt er keines. Es gibt natürlich noch mehr Gründe, die müssen aber abgeklärt werden. Sollte man sich ungerecht behandelt fühlen, geht man in Widerspruch (man muss dazu kein Beamten verklagen!) und dann werden Antrag und Voraussetzungen noch mal geprüft (von anderen als der ersten Sachbearbeiterin) und es wird ein Bescheid gesendet. meist klärt sich dann alles auf. Schlau ist der, der das Baföggesetz zur Hand nimmt und sich selbst kundig macht!
... auf Bafög hat, bekommt auch welches! Hat der Student zu viel Erspartes, verdienen die Eltern oder der Student zu viel oder hat der Student den Studienplatz nach dem 2 Semester gewechselt oder wurde er schon für eine Ausbildung gefördert, dann bekommt er keines. Es gibt natürlich noch mehr Gründe, die müssen aber abgeklärt werden. Sollte man sich ungerecht behandelt fühlen, geht man in Widerspruch (man muss dazu kein Beamten verklagen!) und dann werden Antrag und Voraussetzungen noch mal geprüft (von anderen als der ersten Sachbearbeiterin) und es wird ein Bescheid gesendet. meist klärt sich dann alles auf. Schlau ist der, der das Baföggesetz zur Hand nimmt und sich selbst kundig macht!
" Ich als Student lebe nicht im Luxus"
das ist doch völliger Unfug.
Sie als Student "beginnen" praktisch gerade so langsam mit ihrem Berufsleben bzw. dann später auch mit Geldverdienen.
Es ist überhaupt nicht vergleichbar, ob man während des Studiums mal auf "Schmalkost" lebt oder ob jemand, der sich jahrzehntelang für dieses Land (um nicht Berluscon" zu verwenden), den Arsch aufgerissen hat, vor dem absoluten Nichts steht.
Ein Student hat ja hoffentlich die Hoffnung, dass er nochmal irgendwann in seinem Leben Arbeit finden wird, und es ihm dann besser geht.
Wer aber zB mit 50 gefeuert wird, weil er jetzt zu alt ist, der hat keine Hoffnung mehr, jemals im Leben wieder einen Job zu finden.
Es gab hier bei der Zeit mal einen Mitarbeiter bei einem Arbeitsamt, der hat bestätigt, dass in den Arbeitsämtern Bürger über 50 als nicht vermittelbar gelten.
Es ist also ein Unterschied wie Sonne und Mond, ob man studiert um in ein paar Jahren Kohle zu machen oder ob man vor dem lebenslangen Aus steht. Was dazu führt, dass Statistiken ausweisen, dass in Deutschland die Volksdepression entstanden ist. In einem Land namens Berlusconi.
Ich würde allzu gerne sehen und hören, ob Sie diese Einstellung auch noch mit 40 haben dh ob Sie mit 40 noch genauso zufrieden sind, wenn Sie dann immer noch "Hartz IV" bekommen, von dem man so gut leben kann, wenn man haushalten kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihnen das nicht gefallen wird, wenn Sie mit 40 oder 50 von Hartz IV leben müssen.
... steht am Anfang seines Berufslebens. In meinem Matrikel waren es vielleicht gerade mal 50% - alle anderen hatten schon im Berufsleben gestanden und haben noch mal ein Studium aufgenommen. Es ist zwar eine große Umstellung, aber ich finde auch, man kann davon gut leben. Aber es ist keine Belohnung, wenn man mit 50 plötzlich keine Arbeit mehr hat und mit dem selben Geld auskommen muss, wie ein Student. Da haben Sie schon Recht. Aber ein Harz4-ler, der keine Ausbildung hat und sich auch nicht um Arbeit bemüht, der sollte mit dem geringem Geld zufrieden sein.
...soll den Lebensunterhalt sichern. D.h.: Ein Student hat nicht ausreichend Geld für einen Lebensunterhalt zur Verfügung? Ich denke, man sollte die Vergangenheit oder Zukunft eines Menschen nicht mit in die Berechnung seines Mindestlebensunterhalts mit einbeziehen. Der finanzielle Bedarf ist bei beiden der gleiche. Natürlich ist es bitter, dass ein Langzeitarbeitsloser über 50 keinen Job mehr findet, doch es ist meiner Meinung nach nicht rechtens, wenn Student und er unterschiedlich finanziell behandelt werden. Dass über 50-jährige selten wieder einen Job finden, ist ein strukturelles, sehr zu bedauerndes Problem. Meiner Meinung nach sollten Studenten mit Einbezug der Unterstützung der Eltern die finanziellen Mittel eines H4-Empfängers bekommen.
wenn man als student von <400euro lebt und davon noch 20 für die miete abdrückt. und ja ich habe alle kassenzettel und rechnungen gesammelt deswegen kann keiner kommen und sagen ich hätte irgendwie falsch gerechnet oder so... und dann hört man andauernd von leuten mit hartz4 die nicht mit dem regelsatz auskommen sollen? und naja 5jahre studieren ist auch nicht wirklich so die kurze zeit...
... steht am Anfang seines Berufslebens. In meinem Matrikel waren es vielleicht gerade mal 50% - alle anderen hatten schon im Berufsleben gestanden und haben noch mal ein Studium aufgenommen. Es ist zwar eine große Umstellung, aber ich finde auch, man kann davon gut leben. Aber es ist keine Belohnung, wenn man mit 50 plötzlich keine Arbeit mehr hat und mit dem selben Geld auskommen muss, wie ein Student. Da haben Sie schon Recht. Aber ein Harz4-ler, der keine Ausbildung hat und sich auch nicht um Arbeit bemüht, der sollte mit dem geringem Geld zufrieden sein.
...soll den Lebensunterhalt sichern. D.h.: Ein Student hat nicht ausreichend Geld für einen Lebensunterhalt zur Verfügung? Ich denke, man sollte die Vergangenheit oder Zukunft eines Menschen nicht mit in die Berechnung seines Mindestlebensunterhalts mit einbeziehen. Der finanzielle Bedarf ist bei beiden der gleiche. Natürlich ist es bitter, dass ein Langzeitarbeitsloser über 50 keinen Job mehr findet, doch es ist meiner Meinung nach nicht rechtens, wenn Student und er unterschiedlich finanziell behandelt werden. Dass über 50-jährige selten wieder einen Job finden, ist ein strukturelles, sehr zu bedauerndes Problem. Meiner Meinung nach sollten Studenten mit Einbezug der Unterstützung der Eltern die finanziellen Mittel eines H4-Empfängers bekommen.
wenn man als student von <400euro lebt und davon noch 20 für die miete abdrückt. und ja ich habe alle kassenzettel und rechnungen gesammelt deswegen kann keiner kommen und sagen ich hätte irgendwie falsch gerechnet oder so... und dann hört man andauernd von leuten mit hartz4 die nicht mit dem regelsatz auskommen sollen? und naja 5jahre studieren ist auch nicht wirklich so die kurze zeit...
... auf Bafög hat, bekommt auch welches! Hat der Student zu viel Erspartes, verdienen die Eltern oder der Student zu viel oder hat der Student den Studienplatz nach dem 2 Semester gewechselt oder wurde er schon für eine Ausbildung gefördert, dann bekommt er keines. Es gibt natürlich noch mehr Gründe, die müssen aber abgeklärt werden. Sollte man sich ungerecht behandelt fühlen, geht man in Widerspruch (man muss dazu kein Beamten verklagen!) und dann werden Antrag und Voraussetzungen noch mal geprüft (von anderen als der ersten Sachbearbeiterin) und es wird ein Bescheid gesendet. meist klärt sich dann alles auf. Schlau ist der, der das Baföggesetz zur Hand nimmt und sich selbst kundig macht!
"Schlau ist der, der das Baföggesetz zur Hand nimmt und sich selbst kundig macht!"
Dazu sollte dann ein Erstsemester auch in der Lage sein. Ebenso wie dazu, seine Prüfungsordnung zu lesen. Wer beides nicht macht oder kann, ist selber schuld. An der Uni gibt es keine Bringschuld der Institution mehr.
"6. Wer Anspruch ...
... auf Bafög hat, bekommt auch welches! "
-------------
Einfach nur unwahr.
Dazu gint es zuviele Beweise von Studenten, denen es so ergangen ist.
Solche Studenten haben sich nachweislich um Hilfe an die Astas gewandt. Keine Hilfe.
Sie haben sich an die Sozialberatungsstellen an den Unis um Hilfe gewandt. Keine Hilfe.
Sie haben sich an die sonstigen Beratungsstellen an den Unis gewandt. Keine Hilfe.
Sie haben Petitionen an das Land geschrieben. Keine Hilfe.
Sie haben Petitionen an den Bund geschrieben. Keine Hilfe.
Fazit:
Sie haben nach Ihrem Beitrag offensichtlich keine Kenntnis von realen Fällen.
"Schlau ist der, der das Baföggesetz zur Hand nimmt und sich selbst kundig macht!"
Dazu sollte dann ein Erstsemester auch in der Lage sein. Ebenso wie dazu, seine Prüfungsordnung zu lesen. Wer beides nicht macht oder kann, ist selber schuld. An der Uni gibt es keine Bringschuld der Institution mehr.
"6. Wer Anspruch ...
... auf Bafög hat, bekommt auch welches! "
-------------
Einfach nur unwahr.
Dazu gint es zuviele Beweise von Studenten, denen es so ergangen ist.
Solche Studenten haben sich nachweislich um Hilfe an die Astas gewandt. Keine Hilfe.
Sie haben sich an die Sozialberatungsstellen an den Unis um Hilfe gewandt. Keine Hilfe.
Sie haben sich an die sonstigen Beratungsstellen an den Unis gewandt. Keine Hilfe.
Sie haben Petitionen an das Land geschrieben. Keine Hilfe.
Sie haben Petitionen an den Bund geschrieben. Keine Hilfe.
Fazit:
Sie haben nach Ihrem Beitrag offensichtlich keine Kenntnis von realen Fällen.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit deutlichen und artikelbezogenen Argumenten an der Diskussion. Danke, die Redaktion/lv
... steht am Anfang seines Berufslebens. In meinem Matrikel waren es vielleicht gerade mal 50% - alle anderen hatten schon im Berufsleben gestanden und haben noch mal ein Studium aufgenommen. Es ist zwar eine große Umstellung, aber ich finde auch, man kann davon gut leben. Aber es ist keine Belohnung, wenn man mit 50 plötzlich keine Arbeit mehr hat und mit dem selben Geld auskommen muss, wie ein Student. Da haben Sie schon Recht. Aber ein Harz4-ler, der keine Ausbildung hat und sich auch nicht um Arbeit bemüht, der sollte mit dem geringem Geld zufrieden sein.
mit sagen wir mal Anfang/Ende 30 nochmal auf den Hintern hockt und sein Abi nachholt und nachdem man einige Jahre in die Sozialsysteme eingezahlt hat (als Azubi und als AN), nach einem Studienende ohne irgendwas in das menschenverachtenden HIV-System geschmissen wird - also nicht das man es nicht versuchen sollte - allerdings sollten vielleicht unsere Lügenmäuler aus der Politik das Thema in ihren "LEISTUNG MUSS SICH WIEDER LOHNEN" verständlich einfügen.
Aber egal. Man ist ja nur ein "linker Spinner", wenn man es wagt, 3 cm über den Tellerrand zu gucken...
"Es ist zwar eine große Umstellung, aber ich finde auch, man kann davon gut leben. "
-------
Das hängt uU auch davon ab, ob man einen Platz im Studentenwohnheim bekommt.
Diese reichen vielerorts nicht aus und es gibt km lange Wartelisten, besonders weil sich manche Studenten vielfach vielerorts anmelden.
Wenn man eine private Unterkunft suchen muss, wird es teuer.
Weil natürlich die Vermieter die Not und den Zeitdruck kennen und oft die letzten Drecklöcher teuerst vermieten. Ich habe selbst schon solche Drecklöcher gesehen. Kenne also diese Situation. Wer also menschenwürdig leben will, für den wird es teuer. Weil das Angebot sehr viel geringer ist, als auch die Nachfrage auf dem privaten Wohnungsmarkt.
Gerade für diejenigen, welche, wie Sie sagen, vielleicht schon einen gewissen Lebensstandard in ihrem Berutsleben - wie Sie sagen - gelebt haben.
Die Vorgehensweise bei der Vergabe von Plätzen in Studentenwohnheimen ist auch so ein Thema. Man könnte das sehr leicht für die Studenten verbessern. Also das Verfahren.
Das seit Jahren gültige Verfahren ist einfach verantwortungslos.
Aber bei Betonköpfen in der Verwaltung der deutschen Bürokratie ist da eben nichts zu machen.
Wer gegen die deutsche Bürorkatie kämpfen muss, ist vergleichbar mit dem, der ständig seinen Kopf gegen eine Betonwand schlägt. Danach befragt, warum er das tut, antwortet er: Es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt.
Das kennzeichnet am besten den Umgang mancher mit dem deutschen Unrechtsstaat.
mit sagen wir mal Anfang/Ende 30 nochmal auf den Hintern hockt und sein Abi nachholt und nachdem man einige Jahre in die Sozialsysteme eingezahlt hat (als Azubi und als AN), nach einem Studienende ohne irgendwas in das menschenverachtenden HIV-System geschmissen wird - also nicht das man es nicht versuchen sollte - allerdings sollten vielleicht unsere Lügenmäuler aus der Politik das Thema in ihren "LEISTUNG MUSS SICH WIEDER LOHNEN" verständlich einfügen.
Aber egal. Man ist ja nur ein "linker Spinner", wenn man es wagt, 3 cm über den Tellerrand zu gucken...
"Es ist zwar eine große Umstellung, aber ich finde auch, man kann davon gut leben. "
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Das hängt uU auch davon ab, ob man einen Platz im Studentenwohnheim bekommt.
Diese reichen vielerorts nicht aus und es gibt km lange Wartelisten, besonders weil sich manche Studenten vielfach vielerorts anmelden.
Wenn man eine private Unterkunft suchen muss, wird es teuer.
Weil natürlich die Vermieter die Not und den Zeitdruck kennen und oft die letzten Drecklöcher teuerst vermieten. Ich habe selbst schon solche Drecklöcher gesehen. Kenne also diese Situation. Wer also menschenwürdig leben will, für den wird es teuer. Weil das Angebot sehr viel geringer ist, als auch die Nachfrage auf dem privaten Wohnungsmarkt.
Gerade für diejenigen, welche, wie Sie sagen, vielleicht schon einen gewissen Lebensstandard in ihrem Berutsleben - wie Sie sagen - gelebt haben.
Die Vorgehensweise bei der Vergabe von Plätzen in Studentenwohnheimen ist auch so ein Thema. Man könnte das sehr leicht für die Studenten verbessern. Also das Verfahren.
Das seit Jahren gültige Verfahren ist einfach verantwortungslos.
Aber bei Betonköpfen in der Verwaltung der deutschen Bürokratie ist da eben nichts zu machen.
Wer gegen die deutsche Bürorkatie kämpfen muss, ist vergleichbar mit dem, der ständig seinen Kopf gegen eine Betonwand schlägt. Danach befragt, warum er das tut, antwortet er: Es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt.
Das kennzeichnet am besten den Umgang mancher mit dem deutschen Unrechtsstaat.
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