Zufluchtsort DeutschlandDas gelobte Land

Unbemerkt von den Deutschen, ist ihr Land zu einem globalen Sehnsuchtsort geworden: Spanier, Griechen und Portugiesen lernen plötzlich Deutsch, junge Europäer suchen eine Zukunft in Deutschland, sogar Israelis wollen in Berlin wohnen. Was ist geschehen?

Es war im Mai dieses Jahres, als Tomoyuki Takada beschloss, seinen Landsleuten das Protestieren beizubringen. Zwei Monate zuvor war das Atomkraftwerk von Fukushima außer Kontrolle geraten, der Reaktor führte seitdem ein Eigenleben wie ein neuzeitliches Monster, täglich wurden in Japan neue Strahlenrekorde gemessen, und Takada stieg in Berlin in ein Flugzeug nach Tokyo. Neben ihm auf dem Sitz lag seine Geheimwaffe – leuchtend gelb und aus umweltfreundlicher, norddeutscher Jute. Sie hat grüne Henkel, und auf ihrem Bauch strahlt eine rote Sonne, drum herum formen japanische Schriftzeichen den Slogan »Atomkraft? – Nein danke!«.

Einhundert solcher Jutebeutel hatte Takada vor seinem Abflug nähen lassen, von einem Kieler Bioladenbetreiber. In Tokyo wollte er sie verteilen. Auf einer Seite ist die Tasche japanisch beschriftet, auf der anderen deutsch. »Das verleiht ihr Autorität«, findet Takada. Eine Art Gütesiegel aus dem Land des Atomausstiegs. Der japanische Bürger müsse erst lernen, seine Stimme zu erheben, sagt Takada. Mit dieser Tasche, diesem Kulturgut aus Germany, könne sich ein japanischer Geschäftsmann ohne Gesichtsverlust ins Büro trauen. Mit dieser Tasche könne jeder zum Einkaufen gehen. Es sei ein unauffälliger, freundlicher Protest. Ein Protest, der dem Wesen der Japaner entgegenkomme. Takada sagt: »In Japan müssen wir ganz unten anfangen.« Es dauere länger, bis der Japaner so wütend werde wie der Deutsche.

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Ergebnis einer Umfrage: Welches Land ist das sympathischste?

Ergebnis einer Umfrage: Welches Land ist das sympathischste?

Tomoyuki Takada lebt seit den achtziger Jahren in Kaarst bei Düsseldorf. Als Dolmetscher hat er für die Kanzler Kohl und Schröder übersetzt, seine deutsche Frau ist bei den Grünen. Bevor er sich auf den Weg nach Japan machte, war Takada auf Anti-Atomkraft-Kundgebungen in Berlin, Stuttgart und München gewesen, das ganze Land war in Aufruhr. Doch in Japan blieb es gespenstisch still. Gerade mal ein paar Hundert Menschen demonstrierten, umringt von einem gigantischen Polizeiaufgebot. Wie seltsam: In Japan explodierte ein Atomkraftwerk, aber Tausende Kilometer entfernt in Deutschland beschloss die Regierung den Atomausstieg. In Deutschland wurden die Grünen zu einer Volkspartei. In Japan sprach sich der berühmte Schauspieler Taro Yamamoto gegen Atomkraft aus, und kurz darauf wurde seine Fernsehserie abgesetzt.

»Da musste etwas passieren«, sagt Takada. Deshalb hat er beschlossen, seine Landsleute aufzurütteln. Er denkt an eine neue japanische Demonstrationskultur, an deutsche Trillerpfeifen, an riesige Soundanlagen. Und an seine Jutetasche.

Vier Monate sind seit seiner Reise vergangen. Er sitzt in einem Berliner Café und streicht über den Stoff seines Beutels. In Tokyo hat er ihn in der U-Bahn verschenkt, in Restaurants, in Büros – und die begeisterten Abnehmer hat er auf Fotos festgehalten. Zu Weihnachten möchte Takada 99 neue Protesttaschen an Schulklassen aus Fukushima schicken, mit Gebäck gefüllt und mit dem Buch eines deutschen Lokalpolitikers, darin 100 Gründe für den Atomausstieg. Warum ausgerechnet 99 Taschen? »Wegen Nenas 99 Luftballons«, sagt Takada und lächelt verlegen.

Erstaunliches geschieht in diesen Tagen: Ein Japaner beglückt sein Land mit deutscher Protestkultur. In Chinas Städten diskutieren Bürgermeister die Mülltrennung nach deutschem Vorbild. Die Tschechen werden demnächst nach dem Riester-Modell fürs Alter sparen. Und Italiens Fußballverband fördert seine Jugendspieler jetzt so akribisch wie der deutsche.

Europa krankt und zankt, die Weltwirtschaft hat schlechte Laune – und wer die Zeitung aufschlägt, bekommt den Eindruck: Auch Deutschland droht mal wieder depressiv zu werden. Der Sommer war schlecht, für den Herbst wird eine Rezession befürchtet, die Mundwinkel der Kanzlerin sind schon jetzt bis zum Anschlag nach unten gezogen, und die Koalition ist nach zwei Jahren so zerrüttet wie eine Durchschnittsehe von Lothar Matthäus.

Doch auf einer Ebene unterhalb des politischen Diskurses passiert gerade Sonderbares: Weitgehend unbemerkt von den Deutschen, ist ihr Land zu einem globalen Sehnsuchtsort geworden. Dieser Wandel ist schwer messbar, weil es dabei nicht nur um Wirtschaftsdaten geht, sondern auch um Weltanschauungen. Um Aufmerksamkeit, die sich in Richtung Deutschland dreht, um Erstaunen, Bewunderung, manchmal Neid. Und um einzelne Lebenswege, tausendfach: In den vergangenen fünf Jahren habe die Einwanderung deutlich zugenommen, teilt das Statistische Bundesamt mit, zuletzt um 13 Prozent. Waren es in den neunziger Jahren meist Ungelernte, die in deutsche Fabriken strebten, sind es heute Hochschulabsolventen, die sich von einem Leben in Deutschland mehr versprechen als in ihrer Heimat: Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler. Mehr als die Hälfte von ihnen stammt aus der Europäischen Union. In der deutschen Botschaft in Paris erkundigt sich eine wachsende Zahl Franzosen, Studenten ebenso wie Rentner, worauf bei einem Umzug ins Nachbarland zu achten sei. Jobmessen, die die Agentur für Arbeit im Ausland ausrichtet, werden überrannt: in Portugal, in Spanien, in Griechenland.

Was ist passiert? Jahrzehntelang galt Deutschland als nicht sehr lebenswert, auch bei den Deutschen selbst. Inmitten eines selbstbewussten Kontinents lag das Land wie ein schwermütiger Griesgram, der sich aus guten Gründen selbst misstraute. Schuldbeladen und zerstört im Krieg, schnell und hässlich wieder aufgebaut – und umgeben von Nationen, die alle irgendetwas besser machten: die sozialen Skandinavier, die liberalen Niederländer, die lebensfrohen Italiener, die traditionsbewussten Briten, die Finnen mit ihren guten Schulen und die Franzosen mit ihrer vorbildlichen Familienpolitik.

Nun gibt es ein paar Nachrichten, die für den geübten deutschen Miesepeter klingen, als stammten sie von einem fernen Planeten: Bei einer Umfrage in Frankreich nannten 79 Prozent der Teilnehmer Deutschland ein »optimistisches Land«, 80 Prozent halten es für »weltoffen« und »sympathisch«, 82 Prozent für »innovativ«. Zum vierten Mal in Folge kürte eine Umfrage der BBC in 27 Ländern die Deutschen zum beliebtesten Volk der Welt, vor den Briten und Japanern.

Jeder fünfte Jugendliche in der Europäischen Union ist arbeitslos. In Deutschland ist es weniger als jeder zehnte , und es werden jeden Monat weniger. In Madrid und Tel Aviv demonstrieren junge Familien für bezahlbare Mieten, in London brannten Straßenzüge, und in Athen geht das Gerücht um, dass vor den Banken bald Panzer auffahren müssten. Ganz Europa schnürt Sparpakete, aber die Deutschen haben mehr Geld auf ihren Konten als vor der Krise, 60000 Euro pro Bürger. Im vergangenen Jahr lag die Geburtenrate mit 1,39 Kindern je Frau so hoch wie seit 1990 nicht mehr, dem Jahr des Einheitstaumels. Und der heftigste Streit des Jahres entbrannte um nichts Elementareres als einen Bahnhofsneubau.

Als Tomoyuki Takada, der Exporteur deutscher Protestkultur, mit seiner Jutetasche nach Japan flog, reiste er auch als Übersetzer der grünen Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn. Hundert junge Leute, die einmal Japans Grüne werden wollen, drängten sich in einem überfüllten Café in Tokyo um diese resolute Deutsche. »Die grüne Zukunft« heißt ihre Bewegung: ein Haufen 30-Jähriger, den die japanischen Medien verächtlich »Kindergarten« nennen. Eine Stunde lang referierte Höhn über den Aufstieg zur Regierungspartei. »Habt Geduld«, rief sie, »in Deutschland haben wir 35 Jahre gebraucht!« Als sie geendet hatte, wurde sie von Fragenden umringt. »Ich habe noch nie so viel Neugier erlebt«, wird Höhn später sagen. Plötzlich wollen alle mehr erfahren über dieses eigenwillige Land, in dem eine konservative Kanzlerin die mächtigen Stromkonzerne gängelt, in dem trotz Regenwetter mehr Solarstrom produziert wird als in jedem anderen Land, jährlich rund 12000 Gigawattstunden. Provinzregierungen aus Taiwan und Korea luden Höhn ein, ihnen das grüne Erfolgsmodell zu erklären. Und im Oktober werden die japanischen Grünen zur Fortbildung nach Deutschland kommen: nach Gorleben, nach Stuttgart zum Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und zu Boris Palmer, dem grünen Oberbürgermeister von Tübingen.

Leserkommentare
  1. Wer soll denn glauben was in diesem Beitrag steht.

    Ist der Artikel im Auftrag des Bundeskanzleramtes geschfrieben worden.

    Schöne Deutsche Heile Welt.
    Entstanden in den Köpfen einer EU ?

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen und konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag

    18 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    möchten viele nur das sehen, was in Deutschland nicht so gut läuft, und vergessen, dass unser Land eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen hat? Ist das, was in diesem Artikel zu lesen ist, nur zu schön, um wahr zu sein? Oder hat Deutschland nicht auch eine "Schokoladenseite", die Kritiker wie Sie einfach nicht sehen wollen? Nach langjährigem Auslandsaufenthalt stelle ich immer wieder fest, wie bemerkenswert positiv sich Deutschland verändert hat, trotz aller Probleme. Man braucht sich nur einmal in anderen Ländern umzusehen, um sich bewusst zu werden, wie gut die meisten Deutschen im Vergleich dastehen, und vor allem, wie lebenswert Deutschland in den Augen vieler Besucher aus dem Ausland heute ist.

    Heile Welt, das dachte ich auch als ich den Artikel las.

    Nichts steht geschrieben von der elenden Armut in diesem Land, dem Elend der Hartz 4 Empfänger, der hungerneden Kinder. Nichts steht geschrieben von dem Hass auf alles Fremde, dass im letzten Jahr die Deutschen in die Buchläden dieser republik trieb, nichts von den vorindustriellen Arbeitsverhältnissen in manch einer Gegend.

    Ich bin weder stolz ein Deutscher zu sein, noch froh in diesem Land leben zu müssen. Dafür sind die Verhältnisse einfach zu schlecht.

    [...]

    Aber selbst wenn es diese Deutschland-positive Sichtweise im Ausland gäbe muss man mal festhalten, was die Ursachen dafür sind, dass es die Deutschen bislang weniger stark erwischt hat - und nur bei der Unterschicht eingeschlagen ist, was geflissentlich ignoriert wird.

    1. Agenda 2010
    .. von der "Verräter-Partei", wie die SPD an einigen Stellen im Netz genannt wird. Sie hat zweierlei bewirkt: Dem Deutschen Mittel-Bauch kräftig Abstiegsängste eingejagt und dadurch Lohndumping und Kadaver-Gehorsam möglich gemacht. Und mit diesem Lohn-Dumping, das die Arbeitgeber gerne angenommen haben, wurden dann

    2. Dumping bei den Preisen
    betrieben, so dass Deutschland (auf Kosten anderer EU-Staaten) häufig am billigsten anbieten und exportieren konnte.

    Retrospektiv müsste man also Herrn Schröder für seine Agenda 2010 danken - vermutlich ohne diejenigen, auf deren Rücken diese Wettbewerbsposition "erklommen" wurde und die das seit Jahren

    1. mit Reallohn-Verfall,
    2. Kaufkraft- und Lebensstandard-Verlust
    (Gesundheitsversorgung, KiTas, ..)

    und zukünftig

    3. mit dem anstehenden Inflationsverlust

    bezahlen müssen..

    Y.S.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jz

    Wir leben im geilsten Land der Welt!

    Gruß

    Horst Klinker

    Was *glauben* Sie denn nicht?

    Im großen und ganzen geizt der Artikel eher mit Glaubenssätzen, denn mit falsifizierbaren Tatsachenbehauptungen, meinem Eindruck nach.

    ...und den ersten Sätzen den gleichen Eindruck, wie Sie ihn beschrieben haben in Ihrem Kommentar - der Inhalt könnte einer Werbebroschüre des Kanzleramtes entnommen sein. Dazu würde nur das Auftreten des (Noch-) Kanzleramtsministers Pofalla nicht passen.

    "Wer soll denn glauben was in diesem Beitrag steht.

    Ist der Artikel im Auftrag des Bundeskanzleramtes geschfrieben worden.

    Schöne Deutsche Heile Welt.
    Entstanden in den Köpfen einer EU ?

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen und konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag"

    Kommentar überflüssig.
    :-)

    möchten viele nur das sehen, was in Deutschland nicht so gut läuft, und vergessen, dass unser Land eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen hat? Ist das, was in diesem Artikel zu lesen ist, nur zu schön, um wahr zu sein? Oder hat Deutschland nicht auch eine "Schokoladenseite", die Kritiker wie Sie einfach nicht sehen wollen? Nach langjährigem Auslandsaufenthalt stelle ich immer wieder fest, wie bemerkenswert positiv sich Deutschland verändert hat, trotz aller Probleme. Man braucht sich nur einmal in anderen Ländern umzusehen, um sich bewusst zu werden, wie gut die meisten Deutschen im Vergleich dastehen, und vor allem, wie lebenswert Deutschland in den Augen vieler Besucher aus dem Ausland heute ist.

    Heile Welt, das dachte ich auch als ich den Artikel las.

    Nichts steht geschrieben von der elenden Armut in diesem Land, dem Elend der Hartz 4 Empfänger, der hungerneden Kinder. Nichts steht geschrieben von dem Hass auf alles Fremde, dass im letzten Jahr die Deutschen in die Buchläden dieser republik trieb, nichts von den vorindustriellen Arbeitsverhältnissen in manch einer Gegend.

    Ich bin weder stolz ein Deutscher zu sein, noch froh in diesem Land leben zu müssen. Dafür sind die Verhältnisse einfach zu schlecht.

    [...]

    Aber selbst wenn es diese Deutschland-positive Sichtweise im Ausland gäbe muss man mal festhalten, was die Ursachen dafür sind, dass es die Deutschen bislang weniger stark erwischt hat - und nur bei der Unterschicht eingeschlagen ist, was geflissentlich ignoriert wird.

    1. Agenda 2010
    .. von der "Verräter-Partei", wie die SPD an einigen Stellen im Netz genannt wird. Sie hat zweierlei bewirkt: Dem Deutschen Mittel-Bauch kräftig Abstiegsängste eingejagt und dadurch Lohndumping und Kadaver-Gehorsam möglich gemacht. Und mit diesem Lohn-Dumping, das die Arbeitgeber gerne angenommen haben, wurden dann

    2. Dumping bei den Preisen
    betrieben, so dass Deutschland (auf Kosten anderer EU-Staaten) häufig am billigsten anbieten und exportieren konnte.

    Retrospektiv müsste man also Herrn Schröder für seine Agenda 2010 danken - vermutlich ohne diejenigen, auf deren Rücken diese Wettbewerbsposition "erklommen" wurde und die das seit Jahren

    1. mit Reallohn-Verfall,
    2. Kaufkraft- und Lebensstandard-Verlust
    (Gesundheitsversorgung, KiTas, ..)

    und zukünftig

    3. mit dem anstehenden Inflationsverlust

    bezahlen müssen..

    Y.S.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/jz

    Wir leben im geilsten Land der Welt!

    Gruß

    Horst Klinker

    Was *glauben* Sie denn nicht?

    Im großen und ganzen geizt der Artikel eher mit Glaubenssätzen, denn mit falsifizierbaren Tatsachenbehauptungen, meinem Eindruck nach.

    ...und den ersten Sätzen den gleichen Eindruck, wie Sie ihn beschrieben haben in Ihrem Kommentar - der Inhalt könnte einer Werbebroschüre des Kanzleramtes entnommen sein. Dazu würde nur das Auftreten des (Noch-) Kanzleramtsministers Pofalla nicht passen.

    "Wer soll denn glauben was in diesem Beitrag steht.

    Ist der Artikel im Auftrag des Bundeskanzleramtes geschfrieben worden.

    Schöne Deutsche Heile Welt.
    Entstanden in den Köpfen einer EU ?

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen und konstruktiven Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag"

    Kommentar überflüssig.
    :-)

  2. anschaut, gibt es in Deutschland nur "gloom and doom".
    Verarmung, Hunger, Vernichtung der Buergerrechte etc.
    Vielleicht koennte man ein Austauschprogramm fuer die
    unzufriedenen Buerger einrichten!

    20 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sondern für die Wachen und Realisten.

    Es kommt wsirklich darauf an, wo man lebt. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und sehe 100 Tagelöhner für 4 €/Std. bei Wind uknd Regen Radieschen ernten, die dann verramscht werden, nur als Zierde auf dem kalten Buffet nach dem grossen Fressen entsorgt werden ...
    wenn ich dann in das Unternehmen komme, wo immer noch Menschen arbeiten ohne Aussicht auf Urlaub oder Krankengeld oder Mindestlohn, dann sehe ich die Welt eben anders als einer, der dies alles nicht jeden Tag sieht.

    "Vielleicht koennte man ein Austauschprogramm"

    Ja - am besten für die neoliberalen, menschenverachtenden Egomanen.

    Wenn diese erst mal alle weg wären, ging es vielen hier besser und niemand müsste mehr auswandern aus Deutschland.

    Ein Austauchprogramm für diejenigen, welche den Hals nicht voll genug bekommen können.

    Wir können gerne alle neoliberalen Egomanen austauschen,gegen solche die sich dem Gemeinwesen verbunden und verpflichtet fühlen.

    Warum nicht?

    • lepkeb
    • 03.10.2011 um 13:30 Uhr

    Finde es immer wieder interessant wenn ich andere Ausländern (hochqualifiziert) hier in Canada treffe. Die meisten waren zuerst in D-land, denn sie dachten, dass die Lügen (Vollkaskostaat, gute Löhne, schönes Leben) war wären. Die meisten sind nach maximal einem Jahr weitergezogen, denn nichts traf zu. Ein Inder jetzt Prof. hier sagte, die Ausbeutung am Arbeitsplatz hätte sogar Indien in denn Schatten gestellt und Lebensqualität war gleich null.
    Die neuen jungen Europäer werden überrascht sein, wenn sie in D-land sind. Man arbeitet 50-60 h in prekären Verhältnissen und es bleibt nichts übrig. Dann erleben sie das Wirtschaftswunder D-land in seiner vollen Größe. Bin wenn ich in die Heimat komme immer wieder erstaunt warum dort noch keiner auf der Straße ist.

    @Autoren
    Wenn man schon über Tel Aviv spricht, dann sollte man das nicht mit Athen, Madrid und London in einen Topf werfen. Denn Israel ist auch gut durch die Krise gekommen und hat aber die selben Probleme wie D-land, hohe Lebenshaltungskosten, Sozialabbau aka neudeutsch Sozialreformen, Macht in Händen einiger Weniger (Banken,Industrielle) die das Land ausbluten, Vetternwirtschaft, keine Zukunft für die Jugend.
    Und mit ihren Statistiken (60k Vermögen/pro EW, Geburtenrate (wer bekommt die Kinder)) outen sie sich als das, was sie sind Propagandisten. Und das ist traurig und asozial im wahrsten Sinne des Wortes.

    Diese pro Kopf Rechnung sagt nichts darüber aus, wie der Wohlstand in Deutschland verteilt ist. Hinzu kommt, dass in D viel weniger Leute Grundeigentum erwerben (können) als in Italien, Spanien oder Griechenland. Wenn man nicht nur die Ersparnisse auf der Bank sondern auch Grundbesitz mit zum Vergleich heranzieht, steht Deutschland nicht mehr so gut da !!

    Berlin ist vielleicht aufgrund der relativ niedrigen Mieten für Künstler attraktiv, die sich in Paris oder New York keine Wohnung in einem Viertel der "kreativen" leisten könnten. Wie lange Ärzte und Ingenieure aus dem Ausland in D bleiben sollte man erstmal langfristig abwarten. Einige müssen vielleicht erst noch merken, dass der sogenannte "Jobboom" in Deutschland mit Niedriglöhnen und hohem Arbeitsdruck hart erkauft wurde.

    wohin man ausgetauscht wird ? Dann möchte ich nach Malmö, Skane, Schweden :-)

    Das denke ich mir auch schon seit längerem. Egal wie glücklich ich Tag bin, ich muss nur ins Zeit.de Forum schauen und schon ziehen die dunklen Wolken auf. Massenhaft wird einem erzählt, dass es keinen Grund gebe sich in diesem Land über irgendetwas zu freuen, dass ich mich ebenfalls über etwas echauffieren muss, was (scheinbar) völlig schief läuft.

    Ich verbringe gerade ein Auslandsjahr in Mexiko, ich glaube sowas sollten die Jammerer wirklich mal machen. So viel Ungleichheit, Rassismus und Ungerechtigkeit... aber irgendwas macht die Mexikaner zu einem der glücklichsten Völker der Welt. Und Deutschland ist hier übrigens unglaublich beliebt!

    Die Deutschen sind die Weltmeister im Erkennen von Missständen. Schade, dass dies bei ihnen keine Aufbruchstimmung auslöst, die Ärmel hochzukrempeln und irgendetwas zu ändern. Stattdessen verfällt der Deutsche in ein passives Gejammere und vergleicht sich mit den ganzen anderen "Musterländern" wie Schweiz, Canada, Finnland, Schweden, Australien. An meiner Uni hier gibt es genug Repräsentanten aus jedem dieser Länder, die machen nicht den Eindruck, dass die Lebensqualität in ihrem Land deutlich besser ist. Beispiele von den Finnen mit den hohen Löhnen: Eine Fahrt im Taxi kostet nur beim Reinsetzen über 8€. Und halten Sie sich fest: Die Finnen lieben die verlässliche Deutsche Bahn!

    Wie gesagt, mein Wunsch wenn ich wieder zurück komme: weniger Jammern, mehr machen und gestalten!

    sondern für die Wachen und Realisten.

    Es kommt wsirklich darauf an, wo man lebt. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und sehe 100 Tagelöhner für 4 €/Std. bei Wind uknd Regen Radieschen ernten, die dann verramscht werden, nur als Zierde auf dem kalten Buffet nach dem grossen Fressen entsorgt werden ...
    wenn ich dann in das Unternehmen komme, wo immer noch Menschen arbeiten ohne Aussicht auf Urlaub oder Krankengeld oder Mindestlohn, dann sehe ich die Welt eben anders als einer, der dies alles nicht jeden Tag sieht.

    "Vielleicht koennte man ein Austauschprogramm"

    Ja - am besten für die neoliberalen, menschenverachtenden Egomanen.

    Wenn diese erst mal alle weg wären, ging es vielen hier besser und niemand müsste mehr auswandern aus Deutschland.

    Ein Austauchprogramm für diejenigen, welche den Hals nicht voll genug bekommen können.

    Wir können gerne alle neoliberalen Egomanen austauschen,gegen solche die sich dem Gemeinwesen verbunden und verpflichtet fühlen.

    Warum nicht?

    • lepkeb
    • 03.10.2011 um 13:30 Uhr

    Finde es immer wieder interessant wenn ich andere Ausländern (hochqualifiziert) hier in Canada treffe. Die meisten waren zuerst in D-land, denn sie dachten, dass die Lügen (Vollkaskostaat, gute Löhne, schönes Leben) war wären. Die meisten sind nach maximal einem Jahr weitergezogen, denn nichts traf zu. Ein Inder jetzt Prof. hier sagte, die Ausbeutung am Arbeitsplatz hätte sogar Indien in denn Schatten gestellt und Lebensqualität war gleich null.
    Die neuen jungen Europäer werden überrascht sein, wenn sie in D-land sind. Man arbeitet 50-60 h in prekären Verhältnissen und es bleibt nichts übrig. Dann erleben sie das Wirtschaftswunder D-land in seiner vollen Größe. Bin wenn ich in die Heimat komme immer wieder erstaunt warum dort noch keiner auf der Straße ist.

    @Autoren
    Wenn man schon über Tel Aviv spricht, dann sollte man das nicht mit Athen, Madrid und London in einen Topf werfen. Denn Israel ist auch gut durch die Krise gekommen und hat aber die selben Probleme wie D-land, hohe Lebenshaltungskosten, Sozialabbau aka neudeutsch Sozialreformen, Macht in Händen einiger Weniger (Banken,Industrielle) die das Land ausbluten, Vetternwirtschaft, keine Zukunft für die Jugend.
    Und mit ihren Statistiken (60k Vermögen/pro EW, Geburtenrate (wer bekommt die Kinder)) outen sie sich als das, was sie sind Propagandisten. Und das ist traurig und asozial im wahrsten Sinne des Wortes.

    Diese pro Kopf Rechnung sagt nichts darüber aus, wie der Wohlstand in Deutschland verteilt ist. Hinzu kommt, dass in D viel weniger Leute Grundeigentum erwerben (können) als in Italien, Spanien oder Griechenland. Wenn man nicht nur die Ersparnisse auf der Bank sondern auch Grundbesitz mit zum Vergleich heranzieht, steht Deutschland nicht mehr so gut da !!

    Berlin ist vielleicht aufgrund der relativ niedrigen Mieten für Künstler attraktiv, die sich in Paris oder New York keine Wohnung in einem Viertel der "kreativen" leisten könnten. Wie lange Ärzte und Ingenieure aus dem Ausland in D bleiben sollte man erstmal langfristig abwarten. Einige müssen vielleicht erst noch merken, dass der sogenannte "Jobboom" in Deutschland mit Niedriglöhnen und hohem Arbeitsdruck hart erkauft wurde.

    wohin man ausgetauscht wird ? Dann möchte ich nach Malmö, Skane, Schweden :-)

    Das denke ich mir auch schon seit längerem. Egal wie glücklich ich Tag bin, ich muss nur ins Zeit.de Forum schauen und schon ziehen die dunklen Wolken auf. Massenhaft wird einem erzählt, dass es keinen Grund gebe sich in diesem Land über irgendetwas zu freuen, dass ich mich ebenfalls über etwas echauffieren muss, was (scheinbar) völlig schief läuft.

    Ich verbringe gerade ein Auslandsjahr in Mexiko, ich glaube sowas sollten die Jammerer wirklich mal machen. So viel Ungleichheit, Rassismus und Ungerechtigkeit... aber irgendwas macht die Mexikaner zu einem der glücklichsten Völker der Welt. Und Deutschland ist hier übrigens unglaublich beliebt!

    Die Deutschen sind die Weltmeister im Erkennen von Missständen. Schade, dass dies bei ihnen keine Aufbruchstimmung auslöst, die Ärmel hochzukrempeln und irgendetwas zu ändern. Stattdessen verfällt der Deutsche in ein passives Gejammere und vergleicht sich mit den ganzen anderen "Musterländern" wie Schweiz, Canada, Finnland, Schweden, Australien. An meiner Uni hier gibt es genug Repräsentanten aus jedem dieser Länder, die machen nicht den Eindruck, dass die Lebensqualität in ihrem Land deutlich besser ist. Beispiele von den Finnen mit den hohen Löhnen: Eine Fahrt im Taxi kostet nur beim Reinsetzen über 8€. Und halten Sie sich fest: Die Finnen lieben die verlässliche Deutsche Bahn!

    Wie gesagt, mein Wunsch wenn ich wieder zurück komme: weniger Jammern, mehr machen und gestalten!

  3. sondern für die Wachen und Realisten.

    7 Leserempfehlungen
  4. und weiß vieles einfach nicht mehr zu schätzen. Ich bin froh in Deutschland zu leben, ich will ein viel stärkeres Europa und eine offene Gesellschaft.

    14 Leserempfehlungen
  5. Der Austieg aus dem Ausstieg war gelaufen. Kernkraft wurde als sicher gepriesen, die Gewinne konnten fliessen.

    Und dann geschah "das Wunder von Fukushima". Der Supergau,der die Realität sichtbar machte. Es dauerte nur einige Monate, und unsere Frau Merkel mit Anhang stellten die Weichen richtig.

    Was muß in der Finanz-und Demokratiekrise geschehen, um ähnliches auszulösen: Ein Umdenken, das Erkennen der Gefahren für alle Menschen, die der ungezügelte kapitalismus mit Unterstützung der Politiker, bringt.

    Es bedarf eines "Erdbebens", einer "Flutkatastrophe", die die wahre Gefahr des Kapitalismus (Egoismus gepaart mit Geld) zeigt.
    Es muß zum Crash kommen, vorher gibt es kein Einsehen bei den Mächtigen. Solange Geld verdient werden kann, solange Wachstumsraten vor Menschenleben stehen, wird es kein Frieden geben.

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    • otto_B
    • 03.10.2011 um 12:15 Uhr

    "....."das Wunder von Fukushima"......"

    Ich unterstelle Ihnen jetzt mal eine menschenverachtende Weltsicht. Sie ignorieren und instrumentalisieren das das Leid der Opfer.

    Nehmen wir erstmal die realen Opfer. Die gehen ja in die Tausende - und sind von der Naturkatastrophe verursacht und nicht vom zerstörten AKW.
    Ich unterstelle Ihnen, daß Sie sich hier an einer verdrehten öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland beteiligen.

    Wenn wir uns das zerzerstörte AKW nehmen- dann hat das mit allem möglichen zu tun. Technisches und behördliches Versagen inbegriffen.

    Was wird eigentlich beklagt?
    Es ist großer Sachschaden entstanden.
    (Wie groß ist eigentlich der Anteil von F. am Gesamtschaden der Katastrophe?)

    Das "Wunder", von dem Sie sprechen, verursachte Sachschäden, Evakuierungen und erhöhte Strahlenexpositionen für Menschen.
    Von Toten ist bisher nichts bekannt.

    Was Sie von einem "Wunder" in Bezug auf die Folgen in Deutschland sprechen, dann würde ich das eher als einen Staatstreich bezeichnen.
    Die dicke Rechnung für Energiepreis, Versorgungssicherheit und Klimaschutz kommt noch, bzw läuft schon.
    Auch hier in der "Zeit" nachlesbar.

    War die Position der Bundesregierung vor dem Tag X komplett irrational? Die Haltung anderer Industrienationen ebenso?
    Ich kann darauf verzichten, daß an deutschem Wesen die Welt genesen soll.

    Zum Artikel:
    "German angst" als Exportartikel... man lernt nie aus.

    Und das zum Nationalfeiertag.

    • otto_B
    • 03.10.2011 um 12:15 Uhr

    "....."das Wunder von Fukushima"......"

    Ich unterstelle Ihnen jetzt mal eine menschenverachtende Weltsicht. Sie ignorieren und instrumentalisieren das das Leid der Opfer.

    Nehmen wir erstmal die realen Opfer. Die gehen ja in die Tausende - und sind von der Naturkatastrophe verursacht und nicht vom zerstörten AKW.
    Ich unterstelle Ihnen, daß Sie sich hier an einer verdrehten öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland beteiligen.

    Wenn wir uns das zerzerstörte AKW nehmen- dann hat das mit allem möglichen zu tun. Technisches und behördliches Versagen inbegriffen.

    Was wird eigentlich beklagt?
    Es ist großer Sachschaden entstanden.
    (Wie groß ist eigentlich der Anteil von F. am Gesamtschaden der Katastrophe?)

    Das "Wunder", von dem Sie sprechen, verursachte Sachschäden, Evakuierungen und erhöhte Strahlenexpositionen für Menschen.
    Von Toten ist bisher nichts bekannt.

    Was Sie von einem "Wunder" in Bezug auf die Folgen in Deutschland sprechen, dann würde ich das eher als einen Staatstreich bezeichnen.
    Die dicke Rechnung für Energiepreis, Versorgungssicherheit und Klimaschutz kommt noch, bzw läuft schon.
    Auch hier in der "Zeit" nachlesbar.

    War die Position der Bundesregierung vor dem Tag X komplett irrational? Die Haltung anderer Industrienationen ebenso?
    Ich kann darauf verzichten, daß an deutschem Wesen die Welt genesen soll.

    Zum Artikel:
    "German angst" als Exportartikel... man lernt nie aus.

    Und das zum Nationalfeiertag.

  6. Es kommt wsirklich darauf an, wo man lebt. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und sehe 100 Tagelöhner für 4 €/Std. bei Wind uknd Regen Radieschen ernten, die dann verramscht werden, nur als Zierde auf dem kalten Buffet nach dem grossen Fressen entsorgt werden ...
    wenn ich dann in das Unternehmen komme, wo immer noch Menschen arbeiten ohne Aussicht auf Urlaub oder Krankengeld oder Mindestlohn, dann sehe ich die Welt eben anders als einer, der dies alles nicht jeden Tag sieht.

    11 Leserempfehlungen
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    Auslaender, die hier sind, weil es bei ihnen zuhause noch
    schlechter geht. Ein deutsches Unternehmen, wo die Arbeiter
    keinen Urlaub, kein Krankengeld etc bekommen, ist mir nicht
    bekannt, aber sie sollten da bei den Behoerden vorstaendig
    werden, das ist in keinem Fall legal.

    Sie haben mich erwischt.

    Ich bin zu feige , meinen Arbeitgeber anzuzeigen. Ich würde sofort meinen Arbeitsplatz verlieren.

    Aber diesen Betrieb gibt es. Und nicht nur den. Es gibt Ärzte, die zahlen 400 € und verlangen dann von diesen geringfügig Beschäftigten sehr viele unbezahlte Überstunden.

    Im Bereich Gastronomie kenne ich einige Unternehmen, die es ähnlich machen.

    Es gibt staatliche STellen (Hauptzollamt oder auch DRV) die wegschauen anstatt etwas tiefer zu bohren bei der Prüfung der Lohnunterlagen.
    Es ist schlimm, was ganz oft in Deutschland noch geschiet und keiner will das überhaupt wissen.

    Auslaender, die hier sind, weil es bei ihnen zuhause noch
    schlechter geht. Ein deutsches Unternehmen, wo die Arbeiter
    keinen Urlaub, kein Krankengeld etc bekommen, ist mir nicht
    bekannt, aber sie sollten da bei den Behoerden vorstaendig
    werden, das ist in keinem Fall legal.

    Sie haben mich erwischt.

    Ich bin zu feige , meinen Arbeitgeber anzuzeigen. Ich würde sofort meinen Arbeitsplatz verlieren.

    Aber diesen Betrieb gibt es. Und nicht nur den. Es gibt Ärzte, die zahlen 400 € und verlangen dann von diesen geringfügig Beschäftigten sehr viele unbezahlte Überstunden.

    Im Bereich Gastronomie kenne ich einige Unternehmen, die es ähnlich machen.

    Es gibt staatliche STellen (Hauptzollamt oder auch DRV) die wegschauen anstatt etwas tiefer zu bohren bei der Prüfung der Lohnunterlagen.
    Es ist schlimm, was ganz oft in Deutschland noch geschiet und keiner will das überhaupt wissen.

  7. Ich kenne einen Mann, der meint er wäre ein guter Ehemann, weil er seine Frau nie schlägt....

    Er verhöhnt sie, er benutzt sie, aber er schlägt sie nicht. Das ist doch im Vergleich zu anderen Männern, die ihre Frauen schlagen, ganz toll, oder?

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    Antwort auf "Warum nur"
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    ist großer Blödsinn, passt aber in diese negative Art mancher Deutscher, die an ihrem Land grundsätzlich kein gutes Haar lassen können, da ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Und übrigens kann Gewalt auch noch ganz anders ausgeübt werden als durch Schläge und nicht minder schwere Folgen für das Opfer haben, nur ist dieser Art von Gewalt per Justiz schwerer beizukommen. Aber darum ging es bei Ihrer Bemerkung ja nicht.

    Sie schreiben: "Ich kenne einen Mann, der meint er wäre ein guter Ehemann, weil er seine Frau nie schlägt...."

    Kennen sie nicht, der Witz ist geklaut aus dem Internet. Das sagt alles über ihre Argumente.

    ist großer Blödsinn, passt aber in diese negative Art mancher Deutscher, die an ihrem Land grundsätzlich kein gutes Haar lassen können, da ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Und übrigens kann Gewalt auch noch ganz anders ausgeübt werden als durch Schläge und nicht minder schwere Folgen für das Opfer haben, nur ist dieser Art von Gewalt per Justiz schwerer beizukommen. Aber darum ging es bei Ihrer Bemerkung ja nicht.

    Sie schreiben: "Ich kenne einen Mann, der meint er wäre ein guter Ehemann, weil er seine Frau nie schlägt...."

    Kennen sie nicht, der Witz ist geklaut aus dem Internet. Das sagt alles über ihre Argumente.

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