Religionspsychologie Im Wohlfühlwahn
Wer glaubt, wird selig. Aber macht Religion auch glücklich?
Ach, die Religion hat einen schweren Stand heutzutage. Statt auf jahrtausendealte Glaubenswahrheiten zu vertrauen, hält der moderne Ungläubige nur das für wahr, was empirisch vermessen, belegt und begründet werden kann. Der beste Beweis dafür sind jene Studien, die ausgerechnet den Nutzen von Religion nachzuweisen suchen. »Glaube hält gesund« oder »Religion macht glücklich«, behauptet diese Art von spiritueller Wohlfühlforschung – gerade so, als ob es in der Bergpredigt vor allem darum gegangen wäre, das eigene Immunsystem zu stärken.
Doch einmal abgesehen davon, dass religiöses Seelenheil nichts mit Wellness zu tun hat: Stimmt die Behauptung der Religionspositivisten überhaupt? Zweifel sind auch in diesem Falle angebracht.
Genährt werden diese Zweifel von einer Studie, die nun an der Humboldt-Universität vorgestellt wurde. Psychologen haben die anonymisierten Daten von 200.000 Kunden einer Partnervermittlung in elf europäischen Ländern ausgewertet und gefragt: Fühlen sich Gläubige besser? Das Ergebnis ist ein klares »Kommt darauf an«.
Ein positiver Effekt zeigte sich nämlich nur in stark religiösen Ländern – etwa in der Türkei, Polen oder Russland. Anders hingegen in Deutschland, Frankreich oder Schweden. In solch säkular geprägten Ländern förderte die Befragung kaum Unterschiede zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen zutage. Das Fazit der Forscher: Der Wohlfühleffekt der Religion beruhe vor allem auf der Wertschätzung, die man von seinem sozialen Umfeld erfahre. Falle diese weg, sinke auch das religiöse Wellnessgefühl.
Ein Glück. In der Religion geht es schließlich darum, nicht immer nur ans eigene Wohlergehen, sondern auch an andere zu denken – und das unabhängig von gerade herrschenden gesellschaftlichen Normen. Wer Jesus als Glücksratgeber missversteht, sollte vielleicht mal wieder ins Neue Testament schauen.
- Datum 02.10.2011 - 14:29 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 29.9.2011 Nr. 40
- Kommentare 140
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Wie man zum Glauben steht, bleibt jedem selbst überlassen. Oft machen gläubige Menschen einen zufriederen Eindruck. Was dem Atheisten selbst wieder noch mehr Magenschmerzen bereitet, und so tut sich ein Teufelskreis auf.
Verallgemeinern ist hier nicht das Mittel der Wahl. Fanatiker sind hier zu nennen. Es muß jeder seinen Weg gehen. Zufriedenheit entsteht im Inneren, wie dies jeder selbst bewerkstelligt ist wiederum seine Sache.
Um den Kreis mit dem Glauben zu schließen, an ihren Taten (am ausgeglichenen Verhalten) sollt ihr sie erkennen. Das ist ein Wort.
Jedem das Seine!
früher selbst flammender Atheist und habe vor allem mit Hilfe der Naturwissenschaft als missbrauchtem Werkzeug verbal auf jeden geschossen, der sich religiös geäußert hat. Das einzige was mir das eingebracht hat, war Unzufriedenheit, Nervosität, und auch keine Freude.
Heute sehe ich das Ganze gelassen und übe mich darin, den Menschen zuzuhören, und kein Wort der Kritik mehr fallen zu lassen. Es ist erstaunlich, was man dann über seine Mitmenschen erfährt, wenn man still zuhört.
Ich denke aber, dass wir uns weniger auf Gott konzentrieren sollten, als auf unsere Mitmenschen. Der Zweck des Universums ist der Mensch, und alles andere ist Mittel zum Zweck. Der Mitmensch sollte im Mittelpunkt stehen, denn wie bekannt ist, wo sich Menschen treffen, da ist Gott mitten unter ihnen.
Jeder sollte sein Glück und seine Freude finden, ich habe meine irgendwo in der Mitte zwischen atheistischer, kalter Skeptik und religiösem, irrationalem (nicht negativ konnotiert) Vertrauen auf Gott oder das Schicksal, oder wie auch immer, gefunden.
Religiöse Organisationen sind wie ein Abwasserrohr, durch das reines Wasser (Glaube) fliesst. Da wird das Wasser eben auch dreckig, und immer, wenn eine Authorität wie der Papst etwas sagt, sollte man es auch kritisieren dürfen, denn er ist auch nur ein Mensch. Dieser Mix aus Skeptizismus und Glaube ist vieleicht genau das, was wir brauchen. Irrationale, unbegründbare Freude am Glauben, aber Skeptik gegenüber allem, was Menschen so erzählen.
früher selbst flammender Atheist und habe vor allem mit Hilfe der Naturwissenschaft als missbrauchtem Werkzeug verbal auf jeden geschossen, der sich religiös geäußert hat. Das einzige was mir das eingebracht hat, war Unzufriedenheit, Nervosität, und auch keine Freude.
Heute sehe ich das Ganze gelassen und übe mich darin, den Menschen zuzuhören, und kein Wort der Kritik mehr fallen zu lassen. Es ist erstaunlich, was man dann über seine Mitmenschen erfährt, wenn man still zuhört.
Ich denke aber, dass wir uns weniger auf Gott konzentrieren sollten, als auf unsere Mitmenschen. Der Zweck des Universums ist der Mensch, und alles andere ist Mittel zum Zweck. Der Mitmensch sollte im Mittelpunkt stehen, denn wie bekannt ist, wo sich Menschen treffen, da ist Gott mitten unter ihnen.
Jeder sollte sein Glück und seine Freude finden, ich habe meine irgendwo in der Mitte zwischen atheistischer, kalter Skeptik und religiösem, irrationalem (nicht negativ konnotiert) Vertrauen auf Gott oder das Schicksal, oder wie auch immer, gefunden.
Religiöse Organisationen sind wie ein Abwasserrohr, durch das reines Wasser (Glaube) fliesst. Da wird das Wasser eben auch dreckig, und immer, wenn eine Authorität wie der Papst etwas sagt, sollte man es auch kritisieren dürfen, denn er ist auch nur ein Mensch. Dieser Mix aus Skeptizismus und Glaube ist vieleicht genau das, was wir brauchen. Irrationale, unbegründbare Freude am Glauben, aber Skeptik gegenüber allem, was Menschen so erzählen.
worauf?
das ich an Übernatürliches glaube ,eine Weisung aus Rom dazu aber nicht brauche
wenn sich selbst Verfechter verschiedener Glaubensrichtungen nicht darüber einig sind wer den rechten Glauben hat
es sind zuviel der Ungereimtheiten in den Lehren der christlichen und auch anderen Religionen verankert
Nächstenliebe praktiziert man von sich aus ,ob man dafür in den Himmel kommt, mag jeder für sich beurteilen
ein Glücksgefühl bereitet es allemal
- Für Weisungen aus Rom interessieren sich nebenbei die wenigsten Gläubigen, auch Katholiken nicht, das ist ja auch keine Kontrollinstanz.
Aber was ich sehe, ist eben keinesfalls Nächstenliebe von allein, das reden sich viele Leute ein. Sehe ich Menschen auf der Straße oder der U-Bahn betteln oder auch den Motz u.ä. verkaufen, wenden sich die Leute geradezu angewidert(!) ab, selbst wenn demjenigen sogar ein Bein fehlt.
Von Nächstenliebe sieht man in diesem Land bei der breiten Masse selten etwas, während man gerade bei den religiöseren Völkern eine hohe Gastfreundschaft hat - u.a. eben auch durch die Regeln der Religion und eben nicht z.B. des Staates.
Sicherlich kann man auch ohne Religion anderen helfen, aber das sollte man dann auch und es nicht nur behaupten.
Ansonsten geht es bei Religion vor allem auch sehr stark um das woher und wohin, vor und nach dem Leben, worauf Wissenschaft eben keine Antwort hat. Und es gibt eben oft den Menschen Trost, die sonst keinen mehr haben.
Die Verbrechen, die auch Innerhalb religiöser Reihen stattfinden, sind ebn Verbrechen, die es immer und überall gibt, aber haben mit den Lehren nichts zu tun.
- Für Weisungen aus Rom interessieren sich nebenbei die wenigsten Gläubigen, auch Katholiken nicht, das ist ja auch keine Kontrollinstanz.
Aber was ich sehe, ist eben keinesfalls Nächstenliebe von allein, das reden sich viele Leute ein. Sehe ich Menschen auf der Straße oder der U-Bahn betteln oder auch den Motz u.ä. verkaufen, wenden sich die Leute geradezu angewidert(!) ab, selbst wenn demjenigen sogar ein Bein fehlt.
Von Nächstenliebe sieht man in diesem Land bei der breiten Masse selten etwas, während man gerade bei den religiöseren Völkern eine hohe Gastfreundschaft hat - u.a. eben auch durch die Regeln der Religion und eben nicht z.B. des Staates.
Sicherlich kann man auch ohne Religion anderen helfen, aber das sollte man dann auch und es nicht nur behaupten.
Ansonsten geht es bei Religion vor allem auch sehr stark um das woher und wohin, vor und nach dem Leben, worauf Wissenschaft eben keine Antwort hat. Und es gibt eben oft den Menschen Trost, die sonst keinen mehr haben.
Die Verbrechen, die auch Innerhalb religiöser Reihen stattfinden, sind ebn Verbrechen, die es immer und überall gibt, aber haben mit den Lehren nichts zu tun.
"Der Wohlfühleffekt der Religion beruhe vor allem auf der Wertschätzung, die man von seinem sozialen Umfeld erfahre..."
Das ist Zeitgeist pur. Soziale Netzwerke, das Thema dieser Tage. Etwas das einen wenn man nur clever genug ist binnen kürzester Zeit zum einem der reichsten und, -klar damit auch glücklichsten Menschen der Welt machen kann.
In dem Sinne könnte man jedes andere "soziale Netzwerk" an die Stelle jeden beliebigen "Glaubens Netzwerks" stellen. Facebook und Twitter User, aber auch jeder Hooligan würden den nachgewiesenen Effekt auf der Stelle bestätigen.
Und natürlich stellt sich den meisten Zeitgeist Gläubigen die Frage nach dem "Mehrwert". Der Mehrwert, der von den etablierten Staatskirchen oder Religionen in finanzieller oder in Form von Macht abgeschöpft wird. Und ist es nicht so, im Gegensatz zu diesen Seelenverkäufern, dass unsere neuen Wellness Unternehmer, Gates und Buffet und wie sie alle heißen, uns inzwischen großzügig von den Milliarden zurück spenden, die sie durch die Produkte verdient haben, die wir von ihnen konsumieren? Das heiß wir kriegen Dividende... Also wenn man sich noch nicht einmal wohler fühlt durch diesen irrationalen alten Kram, welchen Mehrwert soll es bitte schön haben, an etwas zu glauben, dass man nicht essen, sehen, riechen, schmecken kann? Da mach ich doch lieber den Zuckerberg reicher, weil es eh nur um die sozialen Netzwerke geht, die Glück und Zufriedenheit erzeugen.
Es gibt sie doch gar nicht, die Jahrtausende alten GlaubensWAHRHEITEN.Und die gerade mal tausend Jahre alte Katholische Kirhe ist eine pia fraus.
Sie schreiben also in Ihrem persönlichen Kalender gerade das Jahr 1011?
Sie schreiben also in Ihrem persönlichen Kalender gerade das Jahr 1011?
Es mag entspannte und lockere Atheisten geben - in der Regel scheint der Atheismus aber genau das Gegenteil zu bewirken, siehe die zahllosen gottlosen Kommentatoren hier im ZEIT-Forum.
Wenn die Atheisten nicht immer gar so zwidrig & verbiestertet wären, würde ich sie vielleicht ernster nehmen - aber so kommt's mir immer vor, das bei den Gottlosen Rechthaberei & Halsstarrigkeit im a bisserl unguten Verhältnis stehen. Da lobe ich mir den klassischen Katholiken, der weiß wenigstens noch, was echte Freude ist.
Freude findet sich eigentlich nur noch bei religiösen Menschen - die Gottlosen haben 'Spaß', wie sie ja ständig selber betonen, 'Heidenspaß' und so. Ja mei, wer als Spaßgesellschaft leben will soll das meinetwegen tun - ich mag eher freudige und strahlende Menschen, die um die Höhen und Tiefen des Lebens wissen und ihrem Schöpfer dafür dankbar sind.
Glaube, Freude & innere Tiefe gehören zusammen. Wer das nicht will, okay, aber der moderne Atheismus hat so was graues, langweiliges, altbackenes und verbiestertest, mir tun immer die armen Menschen leid, die ihr Leben so verbringen müssen.
Atheismus hat viel mit 'Recht haben' zu tun, mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung. Aus so einer Haltung kann nichts rechtes kommen, zumindest meiner Lebenserfahrung nach. Sehr schade, dass die meisten Atheisten weder fähig noch willens sind, aus diesem selbstgewählten Käfig auszubrechen.
"Atheismus hat viel mit 'Recht haben' zu tun, mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung" - na klar, das liegt a) am Recht haben (watt soll's, so isses eben); und b) am "A" im A-theismus. Da sagt die Studie nun, Gläubige sind nicht glücklicher ... und Sie antworten nur und ausschließlich: Oh, Atheisten sind unglücklicher. Das hat so viel mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung zu tun ... :=)
Th.R.
gibt es immer noch Leute, die glauben, sie wüssten grundsätzlich und verallgemeinernd besser, wie andere sich fühlen und warum das so ist, als diejenigen selbst?
Das ist so auf ein bisschen auf dem Niveau von Bayern vs Franken oder Schwaben vs Badenser (sic!) argumentiert.
Mal davon abgesehn: In meinem Sprachgebrauch verwende ich Freude und Spaß als Synonyme. Beim Atheisten kommt die Freude durchs Hasch und seine Yoga-Übungen, beim Katholiken durch den Weihrauch und sein Gebet.
Wie man Freude haben kann, wusste auch schon Epikur, der ja nicht gerade für seine Religiosität bekannt war.
"... dass die meisten Atheisten weder fähig noch willens sind, aus diesem selbstgewählten Käfig auszubrechen."
aber mein lieber herr groppe; ich bin doch froh, daß ich drin bin und empfinde dabei eine "Freude & innere Tiefe", die sie sich gar nicht vorstellen können. sie schreiben ja, wie ein von ihnen gescholtener atheist - nur eben mit anderen vorzeichen. gehen sie hinaus ins leben und freuen sie sich daran - mit atheisten und gläubigen gemeinsam und denunzieren sie sich nicht selbst - daß macht doch keinem freude.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie den konkreten Artikelinhalt. Danke, die Redaktion/mk
Die nicht theistischen Religionen haben sehr überzeugende Konzepte. Zu den Konzepten gehört gerade auch die Negation des Ich, der Seele, eines Schöpfergottes, das sogenannte Anatman.
Ihre persönliche Verengung der Religion auf den Theismus zeigt doch gerade die Mischung aus Täuschung und Nichtwissen betreffend Angnostiker und Atheisten.
Die Unterstellung von Häme und anderen Hässlichkeiten ist genau Ausdruck dieses Nichtwissens.
Living is easy with eyes cloosed.
Augen zu und Hände gefaltet.
Amen
"Atheismus hat viel mit 'Recht haben' zu tun, mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung" - na klar, das liegt a) am Recht haben (watt soll's, so isses eben); und b) am "A" im A-theismus. Da sagt die Studie nun, Gläubige sind nicht glücklicher ... und Sie antworten nur und ausschließlich: Oh, Atheisten sind unglücklicher. Das hat so viel mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung zu tun ... :=)
Th.R.
gibt es immer noch Leute, die glauben, sie wüssten grundsätzlich und verallgemeinernd besser, wie andere sich fühlen und warum das so ist, als diejenigen selbst?
Das ist so auf ein bisschen auf dem Niveau von Bayern vs Franken oder Schwaben vs Badenser (sic!) argumentiert.
Mal davon abgesehn: In meinem Sprachgebrauch verwende ich Freude und Spaß als Synonyme. Beim Atheisten kommt die Freude durchs Hasch und seine Yoga-Übungen, beim Katholiken durch den Weihrauch und sein Gebet.
Wie man Freude haben kann, wusste auch schon Epikur, der ja nicht gerade für seine Religiosität bekannt war.
"... dass die meisten Atheisten weder fähig noch willens sind, aus diesem selbstgewählten Käfig auszubrechen."
aber mein lieber herr groppe; ich bin doch froh, daß ich drin bin und empfinde dabei eine "Freude & innere Tiefe", die sie sich gar nicht vorstellen können. sie schreiben ja, wie ein von ihnen gescholtener atheist - nur eben mit anderen vorzeichen. gehen sie hinaus ins leben und freuen sie sich daran - mit atheisten und gläubigen gemeinsam und denunzieren sie sich nicht selbst - daß macht doch keinem freude.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie den konkreten Artikelinhalt. Danke, die Redaktion/mk
Die nicht theistischen Religionen haben sehr überzeugende Konzepte. Zu den Konzepten gehört gerade auch die Negation des Ich, der Seele, eines Schöpfergottes, das sogenannte Anatman.
Ihre persönliche Verengung der Religion auf den Theismus zeigt doch gerade die Mischung aus Täuschung und Nichtwissen betreffend Angnostiker und Atheisten.
Die Unterstellung von Häme und anderen Hässlichkeiten ist genau Ausdruck dieses Nichtwissens.
Living is easy with eyes cloosed.
Augen zu und Hände gefaltet.
Amen
"Atheismus hat viel mit 'Recht haben' zu tun, mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung" - na klar, das liegt a) am Recht haben (watt soll's, so isses eben); und b) am "A" im A-theismus. Da sagt die Studie nun, Gläubige sind nicht glücklicher ... und Sie antworten nur und ausschließlich: Oh, Atheisten sind unglücklicher. Das hat so viel mit Ablehnung, Verneinung und Verweigerung zu tun ... :=)
Th.R.
Religion liefert einfache Antworten für schwierige Fragen. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass tiefreligiöse Menschen glücklicher sind als Atheisten.
Wenn ich mir die letzte Umweltkatastrophe oder die letzte Hungersnot damit erkläre, dass Gott schon seine Gründe dafür hat - dann kann ich vermutlich besser schlafen als ein Atheist, dem diese einfachen Antworten nicht genug sind.
Religion ist nämlich auch ein Grund sich nicht auf die Suche nach der Wahrheit begeben zu müssen.
Ich kenne mich nur mit dem Christentum ein bisschen aus (kein Theologe). Aber ich finde da nur schwierige Antworten auf schwierige Fragen. Und ich sehe hauptsaechlich eine treffende Diagnose des menschlichen Zustands: Gier, Neid, Ruecksichtslosigkeit etc. und als "religioese" Antwort darauf: Demut, Nachsicht, Vergebungsbereitschaft, Hilfsbereitschaft etc. Einfach ist das alles nicht. Funktioniert natuerlich a-religioes auch. Aber sieht man bei beiden Gruppen eher selten.
Ich kenne mich nur mit dem Christentum ein bisschen aus (kein Theologe). Aber ich finde da nur schwierige Antworten auf schwierige Fragen. Und ich sehe hauptsaechlich eine treffende Diagnose des menschlichen Zustands: Gier, Neid, Ruecksichtslosigkeit etc. und als "religioese" Antwort darauf: Demut, Nachsicht, Vergebungsbereitschaft, Hilfsbereitschaft etc. Einfach ist das alles nicht. Funktioniert natuerlich a-religioes auch. Aber sieht man bei beiden Gruppen eher selten.
Jo Religion und das miteinander machen genau so lange Freude, wie man 100% das macht, was von einem erwartet wird. Wenn man in der religiösen Gemeinschaft individuell sein will wird man schnell feststellen, dass aus den netten Brüdern wahre menschenhasser
werden und man bekommt das volle Programm an psychoterror und abgrenzung ab
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