Infografik Wilde Gewächse

Unkraut wird in der Regel mit Verachtung gestraft, im schlimmsten Fall bekämpft. Dabei kommt es nur auf den Blickwinkel an, denn Unkraut kann so nützlich sein.

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Unkraut zu sein heißt meist, verachtet zu werden. Das Stigma tragen jene Pflanzen, die auf vom Menschen genutztem Kulturland wachsen und die Ernte verringern – oder schlicht das heiß geliebte Gartenbeet verderben. Dabei kommt es ganz auf den Blickwinkel an! Tatsächlich gibt es Neubürger in unserer Pflanzenwelt, die Schäden verursachen könnten. Sie breiten sich massiv aus und verdrängen die heimischen Arten.

Unter die unscharfe Definition »Unkraut« fallen so ziemlich alle Ackerwildkräuter und Wiesenpflanzen in Deutschland – in der Summe sicher mehrere Hundert Arten. Dazu zählen Pflanzen, die ihres medizinischen Nutzens oder ihres Aussehens wegen geschätzt werden. Ist unsere Welt noch so unbeständig: Auf Unkräuter ist Verlass. Selbst wenn der Mensch ihnen zu Leibe rückt, die Pflanzen kehren immer wieder zurück, begrünen brachliegende Flächen und sind beispielhaft für die Macht der Natur.

Für diesen Lebensmut sollte man sie schätzen und sich von derIdee verabschieden, sie als penetranten Widersachers zu sehen – ein Strauß voll wilder Blüher kann nämlich durchaus Eindruck machen.

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