Arbeitgeber Konzern Kirche

Bei Caritas und Diakonie kämpfen Mitarbeiter gegen Lohndumping.

Glaube mag Berge versetzen, offene Rechnungen begleicht er aber nur selten. Selbst die Kirche kommt daher nicht umhin, sich dem Profanen zu widmen. So druckte zum Beispiel das Bistum Mainz vor einiger Zeit eine Broschüre mit dem leicht sperrigen Titel Planen im Sparen. Die zentrale Botschaft: Bis zum Jahr 2014 sollen im Bistum Mainz 25 Millionen Euro eingespart werden. »Demografischer Wandel, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen zwingen die Kirche dazu, ihre Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen«, heißt es in dem Papier.

Auch die Kirchen sind, ob sie wollen oder nicht, ökonomische Akteure. Im Außendienst beten, seelsorgen und pflegen ihre Mitarbeiter. Im Innendienst bilanzieren und investieren Wirtschaftsexperten. Längst holen Bischöfe sich Rat bei Unternehmensberatern von McKinsey. Mönche produzieren Liköre, Seifen oder Süßwaren für die Produktlinie »Gutes aus Klöstern«. Diakone gründen Unternehmen. Gemeinden lernen das Fundraising. Die Evangelische Kirche im Rheinland etwa war 2009 Mitveranstalterin eines ganzen Kongresses, es ging um »Win-win-Partnerschaften«, um Firmenspenden und Sponsoring. Motto: »Unternehmen als Partner gewinnen«. Doch der Spagat zwischen Ökonomie und Theologie, zwischen wirtschaftlichen Zwängen und christlicher Lehre ist schwierig – und manchmal gelingt er nicht.

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Die Kirchen setzen Milliarden um – fast so viel wie Volkswagen

Wären die Kirchen Konzerne, zählten sie wohl zu den größten Unternehmen des Landes. Im Jahr 2010 war Volkswagen mit 126,9 Milliarden Euro der umsatzstärkste Konzern im Deutschen Aktienindex. Die Kirchen spielen in einer ähnlichen Liga. Friedrich Schwarz benannte 2005 in seinem Buch Wirtschaftsimperium Kirche – der mächtigste Konzern Deutschlands für beide deutsche Kirchen zusammen einen Gesamtumsatz von mehr als 125 Milliarden Euro, ihr Vermögen bezifferte er auf 500 Milliarden Euro. Auch der Sozialwissenschaftler und Kirchenkritiker Carsten Frerk kam 2002 in einer Studie auf Umsätze von rund 125 Milliarden Euro, er geht davon aus, dass sich an dieser Zahl nicht viel geändert hat. Neuere und vor allem belastbare Zahlen gibt es nicht.

Viele Experten meiden dieses Thema. So beschäftigt sich das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln schon seit über 25 Jahren mit Fragen zum Thema Kirche und Wirtschaft, doch an Spekulationen über Vermögen und Umsatz wolle man sich nicht beteiligen, wie es dort heißt.

Zahlen veröffentlichen die beiden großen Kirchen des Landes nicht. Sie sind nicht daran interessiert, als Wirtschaftsakteur wahrgenommen zu werden. »Die evangelischen Kirchentümer wissen nicht, wie reich oder arm sie wirklich sind. Kirchensteuereinnahmen lassen sich ausweisen, aber alle Gesamtzahlen, die im Umlauf sind, sind empirisch nicht belastbar, weil der größte Teil, insbesondere alle Vermögenszahlen, spekulativ hochgerechnet sind. Das alles hat nichts mit Geheimhaltungspolitik zu tun, sondern ist eine Folge des kirchlichen Föderalismus«, erklärt Peter Mörbel, Studienleiter an der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Und bei den Katholiken? Eine offizielle Gesamtbilanz gibt es auch bei der katholischen Kirche in Deutschland nicht. Nach Wirtschaftsdaten befragt, heißt es bei der Deutschen Bischofskonferenz zum Beispiel, man müsse »dazu die Bistümer (27 Stück) und den Deutschen Caritasverband selbst befragen«.

Frerk, der auch Autor des Violettbuches Kirchenfinanzen ist, stellte bei seinen Recherchen fest, »dass über Finanzen prinzipiell nicht öffentlich gesprochen wird«. Er kommt allein auf 19 Milliarden Euro staatliche Zuwendungen im Jahr, sei es in Form von Steuervergünstigungen oder Zuschüssen für Schulen und Pflegeeinrichtungen. Das Vermögen der katholischen Kirche hierzulande schätzte Frerk in der Vergangenheit auf 270 Milliarden Euro.

Leser-Kommentare
    • _bla_
    • 09.10.2011 um 8:42 Uhr

    "Damit ist deutlich: das ist eine Streitschrift und kein Sachbuch."

    http://www.ekd.de/kirchen...

  1. In Zeiten zunehmender Verringerung des Glaubens an Gott und der Heilslehren der Religionen, haben offensichtlich die katholische und evangelische Kirche unisono ihr Überleben als Institution und deren Machterhalt auf ein wirtschaftliches Fundament und Unternehmen gestellt. Dies sei ihnen gestattet. Dann müssen sie aber sich auch dem allgemeinen Wettbewerb mit seinen Regeln stellen und keinerlei Sonderregulierung in Anspruch nehmen dürfen.

    12 Leser-Empfehlungen
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    • _bla_
    • 09.10.2011 um 8:58 Uhr

    "Dann müssen sie aber sich auch dem allgemeinen Wettbewerb mit seinen Regeln stellen und keinerlei Sonderregulierung in Anspruch nehmen dürfen."

    Abgeschafft gehört vor allem der "Dritte Weg". Dafür das es kein Streikrecht für kirchliche Beschäftigte gibt es wirklich keine sinnvolle Begründung.

    Die Sonderregeln als "Tendenzbetrieb" sind aber schon aus Gründen der Religionsfreiheit notwendig. Oder stellen Sie sich mal einen Pfarrer vor der von Kanzel predigen würde: "Gott gibt es nicht". Er muss auch weiterhin entlassen werden dürfen. Missbräuchliche Verwendungen dieser Privilegien verhindern die Gerichte inzwischen sehr gut.

    • _bla_
    • 09.10.2011 um 8:58 Uhr

    "Dann müssen sie aber sich auch dem allgemeinen Wettbewerb mit seinen Regeln stellen und keinerlei Sonderregulierung in Anspruch nehmen dürfen."

    Abgeschafft gehört vor allem der "Dritte Weg". Dafür das es kein Streikrecht für kirchliche Beschäftigte gibt es wirklich keine sinnvolle Begründung.

    Die Sonderregeln als "Tendenzbetrieb" sind aber schon aus Gründen der Religionsfreiheit notwendig. Oder stellen Sie sich mal einen Pfarrer vor der von Kanzel predigen würde: "Gott gibt es nicht". Er muss auch weiterhin entlassen werden dürfen. Missbräuchliche Verwendungen dieser Privilegien verhindern die Gerichte inzwischen sehr gut.

    • grrzt
    • 09.10.2011 um 8:52 Uhr

    sagt der EKD. So, so, der böse Lohn aber auch. Wie schön, dass die Kirchen von der Hartz-IV-Gesetzgebung so hingebungsvoll profitieren können ;-).

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    Und die "christliche" Union hat die gleichen Ziele: Sozialstaat immer mehr abbauen, stattdessen Almosen geben gegen Gebete.

    Das hat doch Jahrhunderte lang geklappt: Bete und arbeite, wobei heute auch der Kapitalismus angebetet werden kann - das goldene Kalb und deren Besitzer.

    Lebe enthaltsam wie eine Kirchenmaus, Luxus, Alkohol, Tabak usw. sind Teufelszeug! Spare auch Energie, dusche kalt, damit unsere Manager und Päpste öfter durch die Welt fliegen können. Sie sind die Herren, wir die Schafe, die einen Hirten brauchen.

    Den Lohn gibt's im Himmel!

    Und die "christliche" Union hat die gleichen Ziele: Sozialstaat immer mehr abbauen, stattdessen Almosen geben gegen Gebete.

    Das hat doch Jahrhunderte lang geklappt: Bete und arbeite, wobei heute auch der Kapitalismus angebetet werden kann - das goldene Kalb und deren Besitzer.

    Lebe enthaltsam wie eine Kirchenmaus, Luxus, Alkohol, Tabak usw. sind Teufelszeug! Spare auch Energie, dusche kalt, damit unsere Manager und Päpste öfter durch die Welt fliegen können. Sie sind die Herren, wir die Schafe, die einen Hirten brauchen.

    Den Lohn gibt's im Himmel!

    • ls1g
    • 09.10.2011 um 8:53 Uhr

    Ich verstehe die Kritik nicht. Die christlichen Parteien haben doch mehrfach deutlich gemacht, dass sie keinen Mindestlohn wollen. Was soll dann also an Lohndumping unchristlich sein?

    11 Leser-Empfehlungen
    • _bla_
    • 09.10.2011 um 8:58 Uhr

    "Dann müssen sie aber sich auch dem allgemeinen Wettbewerb mit seinen Regeln stellen und keinerlei Sonderregulierung in Anspruch nehmen dürfen."

    Abgeschafft gehört vor allem der "Dritte Weg". Dafür das es kein Streikrecht für kirchliche Beschäftigte gibt es wirklich keine sinnvolle Begründung.

    Die Sonderregeln als "Tendenzbetrieb" sind aber schon aus Gründen der Religionsfreiheit notwendig. Oder stellen Sie sich mal einen Pfarrer vor der von Kanzel predigen würde: "Gott gibt es nicht". Er muss auch weiterhin entlassen werden dürfen. Missbräuchliche Verwendungen dieser Privilegien verhindern die Gerichte inzwischen sehr gut.

    Eine Leser-Empfehlung
  2. Nach offiziellen Angaben, gibt es in Deutschland ca. 52 Mio. Christen. Es gibt sogar auch Parteien, die sich christlich nennen.

    Ein Teil dieser Christen zieht in Deutschland, in Internet-Foren und dgl. zB recht hochnäsig und teils aggressiv bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen andere Religionen wie zB den Islam zu Felde.

    Das Bemerkenswerte daran ist, dass für einen beträchtlichen Teil der Christen gilt, dass man "ihr Christentum" deutlich infrage stellen muss, weil sich manche eher wie "der Antichrist" verhalten als nach ihrer christlichen Lehre.

    Die Ausbeutung von Menschen durch Lohndumping hat ganz bestimmt nichts Christliches an sich und hat mit der christlichen Lehre nichts zu tun.

    Dennoch treten Parteien, welche sich dem Christentum zurechnen, für Lohndumping ein, für Ausbeutung, für die Wiedereinführung der Sklaverei, des Lohnsklaven und verachten damit ihre chr. Lehre.

    Sogar "die Vertreter Gottes auf Erden" sind zB massiv beteiligt, wenn es um Mißbrauch an Kindern geht und ähnlichen massiven Verstößen gegen die christliche Botschaft. Das alles ist ein sehr weites Feld.

    Dennoch legt man den Betreffenden nicht nahe, aus der Gemeinschaft der Christen auszutreten.

    Wie kann man zB den "Islam" und andere massiv angreifen, wenn man selbst "bis zur O.K. Unterlippe" so tief in Schuld verstrickt ist.

    Das Verhalten mancher Christen kann man nirgendwo in der christlichen Lehre finden. Wie kann also jemand der konträr zur christlichen Lehre lebt, ein Christ sein?

    11 Leser-Empfehlungen
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    • M.R.K
    • 09.10.2011 um 9:52 Uhr

    Es geht einem Grossteil Christen doch primär gar nicht darum, dass sie glauben würden, sie seinen bessere Menschen. Christen wissen, und Christus wusste, dass alle, ohne Ausnahme alle Menschen Fehler haben/hatten(ausser vielleicht Jesus vor 2000 Jahren). Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt. Wenn wir Jesus lieben, wird er uns helfen. Lieben wir Jesus wirklich, so hilft er uns dabei, weniger Fehler zu machen, machen wir trotzdem Fehler, so verteidigt er uns am Tag des Jüngsten Gerichts als Anwalt. Dass Christentum nur innerhalb einer Staatskirche praktiziert werden kann, daran feilich zweifele ich. Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat. Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.

    natürlich werden Sie, egal welche Religionsangehörige sie sich anschauen, widersprüche im Handeln zum Glauben finden. Und auch bei den selbsternannten Humanisten werden Sie Heuchlei finden.

    Mit dem Finger auf andere zeigen kann jeder. Fangen Sie mal bei Ihrer eigenen Moral an und wie Sie sie umsetzen. Ich bin mir sicher, dass da auch nicht alles sauber ist.

    MFG von einem Anhänger des Agnostizismus.

    • M.R.K
    • 09.10.2011 um 9:52 Uhr

    Es geht einem Grossteil Christen doch primär gar nicht darum, dass sie glauben würden, sie seinen bessere Menschen. Christen wissen, und Christus wusste, dass alle, ohne Ausnahme alle Menschen Fehler haben/hatten(ausser vielleicht Jesus vor 2000 Jahren). Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt. Wenn wir Jesus lieben, wird er uns helfen. Lieben wir Jesus wirklich, so hilft er uns dabei, weniger Fehler zu machen, machen wir trotzdem Fehler, so verteidigt er uns am Tag des Jüngsten Gerichts als Anwalt. Dass Christentum nur innerhalb einer Staatskirche praktiziert werden kann, daran feilich zweifele ich. Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat. Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.

    natürlich werden Sie, egal welche Religionsangehörige sie sich anschauen, widersprüche im Handeln zum Glauben finden. Und auch bei den selbsternannten Humanisten werden Sie Heuchlei finden.

    Mit dem Finger auf andere zeigen kann jeder. Fangen Sie mal bei Ihrer eigenen Moral an und wie Sie sie umsetzen. Ich bin mir sicher, dass da auch nicht alles sauber ist.

    MFG von einem Anhänger des Agnostizismus.

    • M.R.K
    • 09.10.2011 um 9:52 Uhr

    Es geht einem Grossteil Christen doch primär gar nicht darum, dass sie glauben würden, sie seinen bessere Menschen. Christen wissen, und Christus wusste, dass alle, ohne Ausnahme alle Menschen Fehler haben/hatten(ausser vielleicht Jesus vor 2000 Jahren). Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt. Wenn wir Jesus lieben, wird er uns helfen. Lieben wir Jesus wirklich, so hilft er uns dabei, weniger Fehler zu machen, machen wir trotzdem Fehler, so verteidigt er uns am Tag des Jüngsten Gerichts als Anwalt. Dass Christentum nur innerhalb einer Staatskirche praktiziert werden kann, daran feilich zweifele ich. Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat. Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.

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    "Es geht einem Grossteil Christen doch primär gar nicht darum, dass sie glauben würden, sie seinen bessere Menschen. "

    --

    Davon habe ich auch gar nichts geschrieben. Ich habe mit keinem Wort verlangt, dass sie die besseren Menschen sein sollen. Ich habe angesprochen, dass manche Christen konträr zu ihrer Lehre leben. Die sie freiwillig gewählt haben.

    Um es vielleicht mal ganz banal verständlicher zu machen:

    Wenn jemand Mitglied in einem Tennisverein, einer Tennishalle wird, spielt er dort üblicherweise Tennis.

    Wenn er jedoch anfängt, permanent in der Tennishalle Fußball zu spielen, wird man ihm sagen, wir sind ein Tennisverein und kein Fußballverein. Unsere Regeln hier für unseren Tennisverein, unsere Tennishalle finden sie hier. Wenn sie Fußball spielen wollen, gehen sie bitte in einen Fußballverein.

    Man erwartet also von einem eingetragenen Tennismitglied nicht ein besserer Mensch als andere zu sein, wenn man ihm sagt, dass dies ein Tennisverein ist und kein Fußballverein, dass in der Tennishalle Tennis gespielt wird und dass Fussball auf einem Fußballfeld gespielt wird.

    Das ist nicht die Forderung nach einem besseren Menschen, sondern der Hinweis, sich einfach an bestimmte gegebene Regeln zu halten.

    Und die christliche Lehre hat nun mal Gebote und Regeln.
    Wer gegen diese fortlaufend und pausenlos verstößt, ist als Christ nicht nur nicht mehr glaubwürdig, sondern wenn er sich eher sogar als Antichrist verhält, ein Heuchler.

    an die Redaktion: Wieso wird hier nichts zensiert?

    Es ist klar ersichtlich, dass hier jemand Propaganda betreibt und unsachlich ist es hoch fünf.

    Irgendwie bist du dann aber doch zu bemitleiden, glaubst an den ganzen Firlefanz. Tag des jüngsten Gerichts? Wer denkt sich so was eigentlich aus? XD

    "Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt."

    Ich werde mich nicht rechtfertigen, sondern Gott sagen, selber Schuld, Du hast uns so gemacht. Ich würde ihm eher vorwerfen, was für einen qualitativ minderwertigen Kram er da in sechs Tagen zusammengepfuscht hat. Am siebten hätte er eher ein QS Audit durchführen sollen, anstatt sich auszuruhen.

    Eines wünschte ich mir allerdings, Merkel auf die gleiche Weise zur Kanzlerin 2013 zu wählen, wie Iehova von Nazareth Euch als Anwalt gewählt wurde. ;)

    Zum Thema:
    Die Kirche besteht aus Menschen und so gibt es eben auch dort jene, die sich mit Herz und Seele für ihre Mitmenschen einsetzen und jene, die das erste Gebot verletzen, indem sie neben Gott auch noch dem Mammon huldigen.
    Dabei scheinen sie die Friedmanpassion besser zu kennen, als die Matthäuspassion. Profitmaximierung steht den Kirchen schlecht. Ihnen dürfte ein Nullsummenspiel doch völlig reichen oder ist ihnen Gotteslohn zu gering?
    Zumindest haben sie den menschlichen und ökologischen Wert einer nachhaltigen Ökonomie erkannt.

    MfG
    AoM

    • 125ml
    • 10.10.2011 um 10:56 Uhr

    Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt.
    Mein Anwalt ist der Weihnachtsmann.

    Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat
    Also ich lese immer die Bäckerblume, die hat immer so tolle Rezepte drinne.

    Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.
    Tja und was sagt uns das?

    • 125ml
    • 10.10.2011 um 10:57 Uhr

    Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt.
    Mein Anwalt ist der Weihnachtsmann.

    Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat
    Also ich lese immer die Bäckerblume, die hat immer so tolle Rezepte drinne.

    Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.
    Tja und was sagt uns das?

    "Es geht einem Grossteil Christen doch primär gar nicht darum, dass sie glauben würden, sie seinen bessere Menschen. "

    --

    Davon habe ich auch gar nichts geschrieben. Ich habe mit keinem Wort verlangt, dass sie die besseren Menschen sein sollen. Ich habe angesprochen, dass manche Christen konträr zu ihrer Lehre leben. Die sie freiwillig gewählt haben.

    Um es vielleicht mal ganz banal verständlicher zu machen:

    Wenn jemand Mitglied in einem Tennisverein, einer Tennishalle wird, spielt er dort üblicherweise Tennis.

    Wenn er jedoch anfängt, permanent in der Tennishalle Fußball zu spielen, wird man ihm sagen, wir sind ein Tennisverein und kein Fußballverein. Unsere Regeln hier für unseren Tennisverein, unsere Tennishalle finden sie hier. Wenn sie Fußball spielen wollen, gehen sie bitte in einen Fußballverein.

    Man erwartet also von einem eingetragenen Tennismitglied nicht ein besserer Mensch als andere zu sein, wenn man ihm sagt, dass dies ein Tennisverein ist und kein Fußballverein, dass in der Tennishalle Tennis gespielt wird und dass Fussball auf einem Fußballfeld gespielt wird.

    Das ist nicht die Forderung nach einem besseren Menschen, sondern der Hinweis, sich einfach an bestimmte gegebene Regeln zu halten.

    Und die christliche Lehre hat nun mal Gebote und Regeln.
    Wer gegen diese fortlaufend und pausenlos verstößt, ist als Christ nicht nur nicht mehr glaubwürdig, sondern wenn er sich eher sogar als Antichrist verhält, ein Heuchler.

    an die Redaktion: Wieso wird hier nichts zensiert?

    Es ist klar ersichtlich, dass hier jemand Propaganda betreibt und unsachlich ist es hoch fünf.

    Irgendwie bist du dann aber doch zu bemitleiden, glaubst an den ganzen Firlefanz. Tag des jüngsten Gerichts? Wer denkt sich so was eigentlich aus? XD

    "Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt."

    Ich werde mich nicht rechtfertigen, sondern Gott sagen, selber Schuld, Du hast uns so gemacht. Ich würde ihm eher vorwerfen, was für einen qualitativ minderwertigen Kram er da in sechs Tagen zusammengepfuscht hat. Am siebten hätte er eher ein QS Audit durchführen sollen, anstatt sich auszuruhen.

    Eines wünschte ich mir allerdings, Merkel auf die gleiche Weise zur Kanzlerin 2013 zu wählen, wie Iehova von Nazareth Euch als Anwalt gewählt wurde. ;)

    Zum Thema:
    Die Kirche besteht aus Menschen und so gibt es eben auch dort jene, die sich mit Herz und Seele für ihre Mitmenschen einsetzen und jene, die das erste Gebot verletzen, indem sie neben Gott auch noch dem Mammon huldigen.
    Dabei scheinen sie die Friedmanpassion besser zu kennen, als die Matthäuspassion. Profitmaximierung steht den Kirchen schlecht. Ihnen dürfte ein Nullsummenspiel doch völlig reichen oder ist ihnen Gotteslohn zu gering?
    Zumindest haben sie den menschlichen und ökologischen Wert einer nachhaltigen Ökonomie erkannt.

    MfG
    AoM

    • 125ml
    • 10.10.2011 um 10:56 Uhr

    Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt.
    Mein Anwalt ist der Weihnachtsmann.

    Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat
    Also ich lese immer die Bäckerblume, die hat immer so tolle Rezepte drinne.

    Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.
    Tja und was sagt uns das?

    • 125ml
    • 10.10.2011 um 10:57 Uhr

    Während ein Atheist am Tag des Jüngsten Gerichts aber sich selbst für seine Fehler rechtfertigen muss, haben wir Christen sozusagen als unseren Anwalt Jesus Christus gewählt.
    Mein Anwalt ist der Weihnachtsmann.

    Wer die Apostelbriefe gelesen hat, weiss, dass im Urchristentum die Gemeinde, die Gemeinschaft der Gläubigen am Wohnort eine zentrale Bedeutung hat
    Also ich lese immer die Bäckerblume, die hat immer so tolle Rezepte drinne.

    Funktionierende von Gott beseelte Kirchengemeinden gibt es in Deutschland sicherlich sowohl innerhalb der katholischen als auch in der evangelischen Kirche und wahrscheinlich auch in Kirchengemeinden, die keiner der zwei Grosskirchen zugerechnet werden können.
    Tja und was sagt uns das?

  3. in dem die Kirche(n) vor bzw. außerhalb der säkularen Demokratie steht.

    Darauf gibt es nur eine Antwort, alle sozialen Aufgaben werden vom Staat und damit über Steuern und Abgaben finanziert.

    Eine Leser-Empfehlung
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    • _bla_
    • 09.10.2011 um 10:10 Uhr

    "Darauf gibt es nur eine Antwort, alle sozialen Aufgaben werden vom Staat und damit über Steuern und Abgaben finanziert."

    Vom Staat finanziert werden sie. Die Frage ist nur: sollten sie auch vom Staat durchgeführt werden oder ist es nicht eine große Errungenschaft unseres Sozialstaats das wir keine staatliche Einheitsversorgung haben, sondern wählen können zwischen den unterschiedlichsten Einrichtungen: von Organisation wie dem Roten Kreuz, von Bürgerinitiativen, von den Kirchen oder auch direkt vom Staat.

    • _bla_
    • 09.10.2011 um 10:10 Uhr

    "Darauf gibt es nur eine Antwort, alle sozialen Aufgaben werden vom Staat und damit über Steuern und Abgaben finanziert."

    Vom Staat finanziert werden sie. Die Frage ist nur: sollten sie auch vom Staat durchgeführt werden oder ist es nicht eine große Errungenschaft unseres Sozialstaats das wir keine staatliche Einheitsversorgung haben, sondern wählen können zwischen den unterschiedlichsten Einrichtungen: von Organisation wie dem Roten Kreuz, von Bürgerinitiativen, von den Kirchen oder auch direkt vom Staat.

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