MilitärgeschichteSo ist der Krieg

In Dresden eröffnet das Militärmuseum der Bundeswehr – nicht nur architektonisch ein großer Wurf

Ein in Afghanistan angesprengter "WOLF" (Mercedes G-Klasse) im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr

Ein in Afghanistan angesprengter "WOLF" (Mercedes G-Klasse) im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr

Im Februar 1967 erklärte Helmut Winter aus dem bayerischen Pasing der Bundeswehr den Krieg. Geplagt vom Lärm der Tiefflieger, besorgte er sich ein Katapult und beschoss die deutsche Luftwaffe. Mit Kartoffelklößen. Über den »Pasinger Knödelkrieg« berichtete selbst die New York Times.

Wie zum Beweis, dass Humor als Waffe taugt, hängt dieser Artikel nun im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden. Nach sechsjährigem Umbau wird es am 14. Oktober neu eröffnet: ein aufregendes Areal, das mit 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sogar das Deutsche Historische Museum in Berlin noch übertrifft. Und das die Times Anfang des Jahres zu jenen Orten der Welt zählte, die man 2011 unbedingt sehen sollte.

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Denn dieses Haus und seine Schau sprengen, weithin sichtbar, traditionelle Rahmen: In den neoklassizistischen Bau aus dem Jahr 1877, einst Arsenal der Königlich Sächsischen Armee, ließ der amerikanische Architekt Daniel Libeskind einen gewaltigen Keil aus Glas, Stahl und Beton treiben. Dieser verschont zwar die alte Fassade, doch verdeutlicht er den Bruch mit der Geschichte des Hauses, das seit 1897 Militärmuseum ist. Nacheinander feierte man hier Sachsens Heer, Hitlers Wehrmacht und die sozialistische Waffenbrüderschaft.

Zu DDR-Zeiten erkannte ein FAZ- Kritiker darin »das schönste Armee-Museum, das wir zur Zeit in Deutschland haben«. Es kam noch schöner: Nach der Wiedervereinigung zog die Bundeswehr ein. Statt Rastatt bestimmte sie 1994 Dresden zum Standort ihres »Leitmuseums«.

Wer sich fragt, ob Ort und Architekt strategisch klug gewählt sind, sieht sich spätestens in fast 30 Meter Höhe aller Zweifel enthoben. Ganz oben im Libeskind-Keil wird die architektonische Symbolkunst auf die Spitze getrieben: Man schaut auf Dresdens neue Altstadt mit Schloss und Frauenkirche – doch die Keilspitze lenkt den Blick auf das Stadion am Ostragehege. Dort warfen Flieger der Alliierten am 13. Februar 1945 Leuchtmunition ab, um den Bomberflotten ihr Ziel zu weisen. Die Schneise der Zerstörung – mit mindestens 25.000 Todesopfern – hatte die Form eines Keils im Winkel von 40 Grad. Libeskind zeichnete exakt diese Form nach.

Mit dem Blick aufs zertrümmerte und wieder aufgebaute Dresden, das die Museumsmacher »unser wertvollstes Original« nennen, beginnt der Gang durchs Haus. Dabei stolpert man gleich über demolierte Gehwegplatten aus dem polnischen Städtchen Wieluń , das in der Nacht auf den 1. September 1939 zum ersten Ziel der NS-Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg wurde. Damit, heißt das, begann das Elend.

Von Anfang an wird klar, was die Grundidee des Museums sein soll, das der Militaria-Fraktion nur begrenzt Freude bereiten dürfte: Perspektivwechsel. So kommen Handys in der Sammlung vor – als Fernauslöser für Sprengfallen in Afghanistan, aber auch als Dienstgeräte der friedlichen Revolutionen in Tunesien oder Ägypten 2011 .

Ganz darben müssen die Waffenfreunde indes nicht. Zuhauf sind Panzer, Raketen, Haubitzen, Gewehre ausgestellt; auch Mäntel und Degen, Orden, Fahnen und Schlachtengemälde – und das erste funktionsfähige Tauchboot, der »Eiserne Seehund« von 1851. Das konventionelle Arsenal der Militärhistorie also. Doch schon die Sichtweise ist neu: Eine »Kulturgeschichte der Gewalt« wolle man zeigen, sagt Chefkurator Gorch Pieken, »es geht um das Aggressionspotenzial in uns allen«.

Äußerlich hat Pieken etwas von einem Zivildienstleistenden. Der 49-Jährige trägt einen Zopf und neigt nicht zu zackigem Auftreten. Er ist Kunsthistoriker wie sein Direktor, Oberst Matthias Rogg, 48. Zwei Intellektuelle, zart von Statur, leiten ein Projekt, das für einige in der Bundeswehr starker Tobak sein muss. Denn die amtliche Ausstellung der Truppe stellt streckenweise den Wert des Militärs an sich infrage. Experten mutmaßten denn auch schon, der Bund leiste sich hier für rund 60 Millionen Euro Umbaukosten ein »Antikriegsmuseum«.

Leserkommentare
    • uman
    • 13.10.2011 um 14:07 Uhr

    Soll man sich an den Keil in der neoklassizistischen Fassade gewöhnen, so wie man sich an den umgangssprachlichen Krieg in Afghanistan gewöhnen soll? Das darf nicht geschen! Insofern ist dem Architekten dieses Fremdkörpers vielleicht zu danken.

  1. Dann fahren Sie doch bitte nach England und geilen sich dort an den gezeigten Waffen auf, aber verschonen Sie uns mit Ihrem durchschaubaren Manöver, jedes Herangehen, das über reines Waffennarrentum hinausgeht, in den Geist der 68er zu rücken.
    Haben Sie noch mehr Beispiele für solche entarSchandarchitektur?

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    Im Imperial War Museum hab ich noch keinen gesehen, der sich "an Waffen aufgeilt", auch "Waffennarren" sind dort bislang, soweit bekannt, nicht auffällig geworden.

    Im Imperial War Museum hab ich noch keinen gesehen, der sich "an Waffen aufgeilt", auch "Waffennarren" sind dort bislang, soweit bekannt, nicht auffällig geworden.

  2. Ich finde den Bau großartig, auch wenn ich kein Liebeskind-Fan bin. Im Kontext der Ausstellung wirkt das Teil wie ein riesiger, harter, kalter Splitter, der in das romantische Barock-Gebäude wie in Fleisch eingestochen ist und dort feststeckt. Passend zu einem Museum, das Krieg erklären will.

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  3. Der Mann baut nur so, er kann nicht anders.
    Auf der anderen Seite ist es natürlich effektiv, Standard-Templates aus der Bibliothek eines CAD-Systems zu benutzen. Bei Gerry sieht es da schon schwieriger aus. Der muss seine Ecken und Kanten noch alle verrunden.
    In Manchester, wo auch ein War-Museum des Meisters steht, entbrannte am Anfang des Jahrtausends anschließend eine Diskussion, ob es zweckmässig war, dieses Gebäude zu bauen. Schließlich mussten dies ganzen Ecken und Spitzen bezahlt werden, Nutzfläche ergaben sie hingegen nur sehr wenig.

    Antwort auf "Verschandelung"
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    Gerade im Dresdner Fall finde ich die Symbolik des Gebäudes trotzdem sehr gelungen und man bedenke, dass die Säulenvorhallen, die unserem Vorredner zum Thema "Schandarchitektur" scheinbar so gut gefallen, auch keine wirkliche Nutzfläche darstellen.
    Ich bin wirklich auch kein Liebeskind-Fan - die Gebäude geben mir ästhetisch gesehen einfach nicht viel, aber so wie Reallast kann man da einfach nicht "agumentieren". Gehry rundet auch nicht einfach Standardformen ab, auch wenn seine Gebäude immer recht ähnlich aussehen. Formensprache könnte man das wohl nennen. Bei Palladio sah auch alles immer recht ähnlich aus. Ein "normaler" Architekt greift in Ihrem Sinn auch nur auf "Standardformen" aus seinem CAD zurück. Natürlich kostet Verschönerung am Bau immer Geld, das nicht zwingend nötig wäre, aber dem zufolge könnte man ja gleich Betonklötze bauen. Ästhetik schafft Wert. Wohlfühlwert für die Bewohner der Stadt und, siehe Bilbao, auch ökonomischen Wert. Über Geschmack lässt sich natürlich immer noch streiten...
    Bei einem Kunstmuseum kann man auch kritisch sehen, wenn die Architektur der Kunst die Schau stiehlt / von ihr ablenkt. Bei einem Militärmuseum (oder für andere "Gebrauchsgegenstände") kann eine effektvolle Architektur m.E. hingegen durchaus zur prägnanten Wirkung der Exponate beisteuern.
    Gruß
    Markus Salzhaufen

    Gerade im Dresdner Fall finde ich die Symbolik des Gebäudes trotzdem sehr gelungen und man bedenke, dass die Säulenvorhallen, die unserem Vorredner zum Thema "Schandarchitektur" scheinbar so gut gefallen, auch keine wirkliche Nutzfläche darstellen.
    Ich bin wirklich auch kein Liebeskind-Fan - die Gebäude geben mir ästhetisch gesehen einfach nicht viel, aber so wie Reallast kann man da einfach nicht "agumentieren". Gehry rundet auch nicht einfach Standardformen ab, auch wenn seine Gebäude immer recht ähnlich aussehen. Formensprache könnte man das wohl nennen. Bei Palladio sah auch alles immer recht ähnlich aus. Ein "normaler" Architekt greift in Ihrem Sinn auch nur auf "Standardformen" aus seinem CAD zurück. Natürlich kostet Verschönerung am Bau immer Geld, das nicht zwingend nötig wäre, aber dem zufolge könnte man ja gleich Betonklötze bauen. Ästhetik schafft Wert. Wohlfühlwert für die Bewohner der Stadt und, siehe Bilbao, auch ökonomischen Wert. Über Geschmack lässt sich natürlich immer noch streiten...
    Bei einem Kunstmuseum kann man auch kritisch sehen, wenn die Architektur der Kunst die Schau stiehlt / von ihr ablenkt. Bei einem Militärmuseum (oder für andere "Gebrauchsgegenstände") kann eine effektvolle Architektur m.E. hingegen durchaus zur prägnanten Wirkung der Exponate beisteuern.
    Gruß
    Markus Salzhaufen

  4. ich bin sehr froh über diese neue Fassade. Zeigt sie doch eindrucksvoller als anderer Wiederaufbaumaßnahmen/Sanierungen dass wir in einer reflektierenden Gesellschaft leben. Die NS-Zeit sollte unser Verhältnis zum Krieg grundlegend verändert haben. Ein historisch derart belastetes Gebäude auch äußerlich einer derart drastischen Veränderung zu unterziehen zeigt welche Zeit da hinter uns liegt. Es sollte jeden Betrachter und Besucher das ungeschönte Wesen eines Krieges verdeutlichen.

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    Wie weit die Welten auseinander klaffen zeigen Wohl diese beiden Kommentare:

    _Heini_
    "Zeigt sie doch eindrucksvoller als anderer Wiederaufbaumaßnahmen/Sanierungen dass wir in einer reflektierenden Gesellschaft leben. Die NS-Zeit sollte unser Verhältnis zum Krieg grundlegend verändert haben. Ein historisch derart belastetes Gebäude auch äußerlich einer derart drastischen Veränderung zu unterziehen zeigt welche Zeit da hinter uns liegt. Es sollte jeden Betrachter und Besucher das ungeschönte Wesen eines Krieges verdeutlichen."

    Reallast:
    "Diese Art "Architektur" trägt die Vornamen "Schand"
    und wenn ich in ein Militärmuseum gehen will, fahr ich eher nach England als mir das hierzulande anzutun.
    Werten kann ich selbst, da brauche ich keinen bemühten, nach 68er Manier geschulten Museumspädagogen.
    Schade um die umfänglichen Teile der Sammlungen des Museums, die nun zugunsten der Erziehungsarbeit auf dem Speicher ruhen dürften."

    Tut mir Leid, aber wie zum Teufel kann man so unreflektiert und borniert sein? Finden Sie eine möglichst große Zahl militärischer Exponate tatsächlich wichtiger als "Erziehungsarbeit"? Das zeigt nur, wie nötig mehr Erziehungsarbeit zum Thema Militär ist. Ich verurteile Sie wirklich nicht aufgrund Ihres Interesses für militärisches Gerät, aber dass sie nicht erkennen, dass es in einem Militärmuseum auch darum geht, die, nennen wir es mal, Schattenseiten des Krieges, zu zeigen, sollte Ihnen trotzdem einleuchten.

    Wie weit die Welten auseinander klaffen zeigen Wohl diese beiden Kommentare:

    _Heini_
    "Zeigt sie doch eindrucksvoller als anderer Wiederaufbaumaßnahmen/Sanierungen dass wir in einer reflektierenden Gesellschaft leben. Die NS-Zeit sollte unser Verhältnis zum Krieg grundlegend verändert haben. Ein historisch derart belastetes Gebäude auch äußerlich einer derart drastischen Veränderung zu unterziehen zeigt welche Zeit da hinter uns liegt. Es sollte jeden Betrachter und Besucher das ungeschönte Wesen eines Krieges verdeutlichen."

    Reallast:
    "Diese Art "Architektur" trägt die Vornamen "Schand"
    und wenn ich in ein Militärmuseum gehen will, fahr ich eher nach England als mir das hierzulande anzutun.
    Werten kann ich selbst, da brauche ich keinen bemühten, nach 68er Manier geschulten Museumspädagogen.
    Schade um die umfänglichen Teile der Sammlungen des Museums, die nun zugunsten der Erziehungsarbeit auf dem Speicher ruhen dürften."

    Tut mir Leid, aber wie zum Teufel kann man so unreflektiert und borniert sein? Finden Sie eine möglichst große Zahl militärischer Exponate tatsächlich wichtiger als "Erziehungsarbeit"? Das zeigt nur, wie nötig mehr Erziehungsarbeit zum Thema Militär ist. Ich verurteile Sie wirklich nicht aufgrund Ihres Interesses für militärisches Gerät, aber dass sie nicht erkennen, dass es in einem Militärmuseum auch darum geht, die, nennen wir es mal, Schattenseiten des Krieges, zu zeigen, sollte Ihnen trotzdem einleuchten.

  5. Gerade im Dresdner Fall finde ich die Symbolik des Gebäudes trotzdem sehr gelungen und man bedenke, dass die Säulenvorhallen, die unserem Vorredner zum Thema "Schandarchitektur" scheinbar so gut gefallen, auch keine wirkliche Nutzfläche darstellen.
    Ich bin wirklich auch kein Liebeskind-Fan - die Gebäude geben mir ästhetisch gesehen einfach nicht viel, aber so wie Reallast kann man da einfach nicht "agumentieren". Gehry rundet auch nicht einfach Standardformen ab, auch wenn seine Gebäude immer recht ähnlich aussehen. Formensprache könnte man das wohl nennen. Bei Palladio sah auch alles immer recht ähnlich aus. Ein "normaler" Architekt greift in Ihrem Sinn auch nur auf "Standardformen" aus seinem CAD zurück. Natürlich kostet Verschönerung am Bau immer Geld, das nicht zwingend nötig wäre, aber dem zufolge könnte man ja gleich Betonklötze bauen. Ästhetik schafft Wert. Wohlfühlwert für die Bewohner der Stadt und, siehe Bilbao, auch ökonomischen Wert. Über Geschmack lässt sich natürlich immer noch streiten...
    Bei einem Kunstmuseum kann man auch kritisch sehen, wenn die Architektur der Kunst die Schau stiehlt / von ihr ablenkt. Bei einem Militärmuseum (oder für andere "Gebrauchsgegenstände") kann eine effektvolle Architektur m.E. hingegen durchaus zur prägnanten Wirkung der Exponate beisteuern.
    Gruß
    Markus Salzhaufen

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Sie müssen verstehen."
  6. Wie weit die Welten auseinander klaffen zeigen Wohl diese beiden Kommentare:

    _Heini_
    "Zeigt sie doch eindrucksvoller als anderer Wiederaufbaumaßnahmen/Sanierungen dass wir in einer reflektierenden Gesellschaft leben. Die NS-Zeit sollte unser Verhältnis zum Krieg grundlegend verändert haben. Ein historisch derart belastetes Gebäude auch äußerlich einer derart drastischen Veränderung zu unterziehen zeigt welche Zeit da hinter uns liegt. Es sollte jeden Betrachter und Besucher das ungeschönte Wesen eines Krieges verdeutlichen."

    Reallast:
    "Diese Art "Architektur" trägt die Vornamen "Schand"
    und wenn ich in ein Militärmuseum gehen will, fahr ich eher nach England als mir das hierzulande anzutun.
    Werten kann ich selbst, da brauche ich keinen bemühten, nach 68er Manier geschulten Museumspädagogen.
    Schade um die umfänglichen Teile der Sammlungen des Museums, die nun zugunsten der Erziehungsarbeit auf dem Speicher ruhen dürften."

    Tut mir Leid, aber wie zum Teufel kann man so unreflektiert und borniert sein? Finden Sie eine möglichst große Zahl militärischer Exponate tatsächlich wichtiger als "Erziehungsarbeit"? Das zeigt nur, wie nötig mehr Erziehungsarbeit zum Thema Militär ist. Ich verurteile Sie wirklich nicht aufgrund Ihres Interesses für militärisches Gerät, aber dass sie nicht erkennen, dass es in einem Militärmuseum auch darum geht, die, nennen wir es mal, Schattenseiten des Krieges, zu zeigen, sollte Ihnen trotzdem einleuchten.

    4 Leserempfehlungen
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    dann mag das so sein.
    Ich habe dieses Bedürfnis nicht, egal in welchem Museum.

    Gleichwohl habe ich weder einen Krieg angefangen noch unterstützt (dies im Gegensatz zu den politischen Verantwortlichen, die auch für die Implementierung solcher Volkserziehungskonzepte stehen) noch habe ich sonstige Schandtaten begangen, ich habe keine Waffensammlung und parke ganz selten falsch.

    Und ja, ich bin der Meinung, dass Museen ihre Exponate zeigen sollten, statt die Besucher multimedial zu überfluten und in der gerade gefälligen Richtung zu erziehen.
    Schattenseiten kann man auch ohne den museumspädagogischen Holzhammer vermitteln.

    dann mag das so sein.
    Ich habe dieses Bedürfnis nicht, egal in welchem Museum.

    Gleichwohl habe ich weder einen Krieg angefangen noch unterstützt (dies im Gegensatz zu den politischen Verantwortlichen, die auch für die Implementierung solcher Volkserziehungskonzepte stehen) noch habe ich sonstige Schandtaten begangen, ich habe keine Waffensammlung und parke ganz selten falsch.

    Und ja, ich bin der Meinung, dass Museen ihre Exponate zeigen sollten, statt die Besucher multimedial zu überfluten und in der gerade gefälligen Richtung zu erziehen.
    Schattenseiten kann man auch ohne den museumspädagogischen Holzhammer vermitteln.

  7. Im Imperial War Museum hab ich noch keinen gesehen, der sich "an Waffen aufgeilt", auch "Waffennarren" sind dort bislang, soweit bekannt, nicht auffällig geworden.

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    Warum sich immer an anderen orientieren wenn man es selbst besser machen kann?

    Warum sich immer an anderen orientieren wenn man es selbst besser machen kann?

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