Finanzmarktregulierung Chronik des Scheiterns

Europa hatte Pläne, neue Bankenkrisen zu verhindern – es blieben Pläne. Zu groß sind die Differenzen der Staaten.

Wenn die Zeiten in Brüssel stürmisch werden, dann tritt José Manuel Barroso gern vor die Presse. Der EU-Kommissionspräsident liebt den großen Auftritt. »Die Finanzkrise ist eine ernsthafte Bedrohung«, sagte er und versprach: »Europa wird seiner Verantwortung gerecht.«

Barroso forderte härtere Kapitalauflagen für Banken, eine transparente Managervergütung und eine schärfere Aufsicht über Versicherungen und das Kreditgewerbe.

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Es war der 1. Oktober 2008, als der Portugiese diese Ankündigungen machte. Und wie sieht es heute, drei Jahre später, aus?

Da jagt in Brüssel wieder ein Krisengipfel den nächsten. Wie damals kollabieren Banken, zuletzt traf es die belgisch-französische Dexia.

Jene Institute, die noch gesund sind, horten ihre nicht benötigten Milliarden bei der Europäischen Zentralbank, statt sie anderen Instituten zu höheren Zinsen zur Verfügung zu stellen. Der Kreislauf aus Kredit und Investition kommt in Gefahr. Das Ganze erinnert fatal an den Herbst 2008, als Europas Banken infolge des Lehman-Kollapses schwer erschüttert wurden.

Zeitleiste
Chronik Euro-Krise
Oktober 2009

Die griechische Regierung revidiert die Schätzung des Staatsdefizits für 2009 nach oben – von sechs auf mehr als zwölf Prozent des BIPs. Bereits zuvor enthielt die Schuldenstatistik des Landes gravierende Fehler: Im Jahr 2004 wurde bekannt, dass die Neuverschuldung in den Jahren 1998 und 1999 – also kurz vor Einführung des Euro – deutlich über den im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen drei Prozent des BIPs lag. Ende 2010 werden Griechenlands Schulden mehr als 140 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen.

16. Dezember 2009

Als erste Rating-Agentur stuft Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab; die anderen Agenturen folgen. Die Sparmaßnahmen Griechenlands reichten nicht aus, um das Defizit nachhaltig zu verringern, begründet Standard & Poor's die Entscheidung. In der EU wächst die Angst vor einem Staatsbankrott, der andere Länder anstecken könnte. In Griechenland kommt es zu ersten Streiks gegen die Sparpolitik der Regierung.

11. Februar 2010

Die Staats- und Regierungschefs der EU erklären sich bereit, Griechenland finanziell zu unterstützen, um die Stabilität der Währungsunion zu sichern. Die EU fordert Griechenland jedoch gleichzeitig auf, die Sparanstrengungen zu verstärken. Zuvor bescheinigte die Kommission ihren Finanzstatistiken qualitative Mängel. Die griechische Regierung verkündet zusätzliche Sparmaßnahmen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro. Das entspricht rund zwei Prozent des griechischen BIPs.

2. Mai 2010

Die EU-Finanzminister beschließen, Griechenland Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu gewähren: 80 Milliarden kommen von den Euro-Staaten, 30 vom IWF. Nur zehn Tage später fließt die erste Tranche nach Athen. Im Gegenzug wird Griechenland verpflichtet, hart zu sparen, die Wirtschaft zu reformieren und staatliche Unternehmen zu privatisieren. An den Kapitalmärkten kann sich Griechenland nur noch zu hohen Zinsen refinanzieren. Standard & Poor's bewertet die Anleihen des Landes als hochspekulativ (B).

8. Mai 2010

Das Bundesverfassungsgericht lehnt einen Eilantrag gegen die Griechenland-Hilfen ab. Fünf Wissenschaftler hatten nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Griechenland-Hilfe im Bundestag Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ihr Argument: Die Hilfe verstoße gegen die EU-Verträge, genauer: gegen das Verbot der gegenseitigen Haftung in der sogenannten No-Bailout-Klausel. Mit den Finanzhilfen werde eine "verheerende Inflationspolitik" betrieben.

10. Mai 2010

Die Europäische Zentralbank (EZB) beschließt, Staatsanleihen kriselnder Staaten aufzukaufen. Sie will verhindern, dass die Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können, weil die Zinsen immer weiter steigen. Ihre Statuten verbieten ihr, Anleihen direkt von den Emittenten zu erwerben; also wird sie am öffentlichen und privaten Anleihemarkt – dem sogenannten Sekundärmarkt – tätig. Mit der Ankündigung bricht die EZB mit einem Tabu: Bisher hat sie derartige Mittel zur Krisenbekämpfung stets abgelehnt.

7. Juni 2010

Die Euro-Finanzminister gründen in Luxemburg die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), den sogenannten Euro-Rettungsschirm. Die Zweckgesellschaft soll im Notfall am Kapitalmarkt Kredite aufnehmen, um klamme Staaten finanziell zu stützen. Die Euro-Länder sollen für die Kredite bürgen, Deutschland mit bis zu 148 Milliarden Euro. Der EFSF umfasst insgesamt 750 Milliarden Euro. Die tatsächliche Kreditvergabekapazität liegt niedriger, weil für ein AAA-Rating hohe Garantien erforderlich sind.

29. September 2010

EU-Währungskommissar Olli Rehn präsentiert Vorschläge zur Krisenbewältigung. Der Finne will den Stabilitäts- und Wachstumspakt stärken und die EU finanzpolitisch besser steuern. Dazu sollen etwa Sanktionen künftig automatisch verhängt werden und nicht erst, wenn die Mitgliedsländer darüber entschieden haben. Und Schuldenstaaten sollen schon bei der Eröffnung eines Defizitverfahrens ein Strafpfand in Höhe von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinterlegen. Die EU-Finanzminister entscheiden über die Vorschläge im März 2011.

30. September 2010

Die Rating-Agentur Moody's stuft Spanien herab, die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone. Sie bewertet die Bonität des Landes nun nicht mehr mit der Bestnote. Vor dem Platzen der Immobilienblase befand sich Spanien noch im Aufschwung. Seitdem kämpft das Land mit den Folgen der Finanzkrise. Ministerpräsident Zapatero bestreitet, finanzielle Hilfe der EU zu brauchen. Spanien hat auf einen rigorosen Sparkurs geschwenkt – genau wie der ebenfalls hoch verschuldete Nachbar Portugal.

21. November 2010

Irland muss vom Euro-Rettungsschirm aufgefangen werden. Das Land hat seine Banken mit Milliardenbeträgen vor dem Zusammenbruch gerettet und ist dadurch selbst in eine Schieflage geraten. Die Euro-Finanzminister beschließen Hilfskredite in Höhe von 85 Milliarden Euro, im Gegenzug muss Irland wie zuvor schon Griechenland hart sparen. Die irischen Bürger sind wütend: Bis zuletzt hatte ihre Regierung bestritten, Hilfe aus Brüssel beantragen zu wollen.
 

28. November 2010

Die Finanzminister der Euro-Länder einigen sich auf einen dauerhaften Krisenfonds, den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Er soll 2013 den Rettungsfonds EFSF ablösen. Der ESM umfasst 700 Milliarden Euro, von denen maximal 500 Milliarden an Not leidende Staaten verliehen werden können. Der Rest dient als Sicherheitseinlage. Sie soll die Rating-Agenturen überzeugen, auch dem ESM Bestnoten zu verleihen. Im Gegensatz zum EFSF wird der neue Fonds mit einer Bareinlage in Höhe von 80 Milliarden Euro ausgestattet. In Einzelfällen können auch private Gläubiger beteiligt werden.

16. Dezember 2010 /25. Januar 2011

Die EZB verdoppelt ihr Grundkapital auf elf Milliarden Euro, um ihre Anleihekäufe abzusichern. Zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits für 72 Milliarden Euro Anleihen aufgekauft – griechische, irische, portugiesische, spanische. Einen Monat später gibt der Rettungsfonds EFSF erstmals selbst Anleihen auf dem Kapitalmarkt aus. Das Interesse der Anleger an den EFSF-Anleihen ist enorm, unter anderem wegen seines Top-Ratings.

11. März 2011

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder beschließen, die Kreditvergabekapazität des EFSF auf 440 Milliarden aufzustocken. Außerdem einigen sich die Staaten auf den "Pakt für den Euro" – die Selbstverpflichtung, sich in der Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik enger abzustimmen – und verpflichten sich zum Sparen. Gleichzeitig wird der Stabilitäts- und Wachstumspakts verschärft. Die von Deutschland geforderten automatischen Sanktionen scheitern allerdings am Widerstand der Mitgliedsstaaten.

April 2011

Innerhalb der schwarz-gelben Koalition regt sich Widerstand gegen den ESM: Mehr als 30 FDP-Politiker fordern, den Rettungsfonds auf dem Parteitag im Mai abzulehnen. Außerdem wollen sie ein Insolvenzverfahren für EU-Staaten mit starker Gläubigerbeteiligung und ein Verbot für die EZB, Anleihen aufzukaufen. Sie scheitern: Zwei Drittel der Liberalen sprechen sich gegen ein Nein zum ESM aus. Außenminister Westerwelle sagt: "Europa liegt im deutschen Interesse."

7. April 2011

Auch Portugal will unter den Rettungsschirm. Das ärmste Land Westeuropas sieht keine Alternative, nachdem die Opposition im März ein geplantes Sparprogramm der Minderheitenregierung ablehnte. Nach dreiwöchigen Verhandlungen bekommt Portugal 78 Milliarden Euro zugesprochen – und mehr Zeit für den Schuldenabbau: Die Neuverschuldung des Staats darf in diesem Jahr nun statt 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 5,9 Prozent betragen.

Juli 2011

Die Sorge um Italien lässt die Gemeinschaftswährung abrutschen. Die Staatsverschuldung der drittgrößten Volkswirtschaft Europas ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, mit fast 120 Prozent höher als die Irlands und Portugals. Die Renditen auf ihre Anleihen steigen. Die Regierung plant, in vier Jahren knapp 48 Milliarden Euro einzusparen, etwa im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen. Berlusconi meint trotzdem: "Wir sind stabil."

21. Juli 2011

Die Euro-Länder beschließen das zweite Rettungspaket für Griechenland. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 109 Milliarden Euro und soll bis 2014 reichen. Erstmals beteiligen sich freiwillig private Gläubiger: Banken sollen 37 Milliarden Euro beisteuern, indem sie griechische Staatsanleihen in neue Bonds mit geringeren Zinsen umtauschen. Ein Erfolg für die Bundesregierung, die sich für die Beteiligung privater Gläubiger eingesetzt hat.

8. August 2011

Die Europäische Zentralbank kauft erstmals auch italienische und spanische Staatsanleihen am Sekundärmarkt. Sie will damit verhindern, dass die Zinsen für die Krisenstaaten weiter steigen. Mit Erfolg: Der Druck auf die beiden Länder nimmt in den kommenden Wochen etwas ab. Italien erklärt sich bereit, ein weiteres Sparpaket aufzulegen: Bis 2013 soll der Haushalt um weitere 45 Milliarden Euro gekürzt werden.

August 2011

Die Debatte über Euro-Bonds entflammt. Euro-Gruppen-Chef Juncker ist dafür, die Krisenstaaten im Süden auch. In Deutschland drängen SPD und Grüne auf die gemeinsamen Anleihen; auch in der CDU bröckelt der Widerstand. Die FDP ist weiterhin strikt gegen Euro-Bonds, auch Angela Merkel lehnt sie ab. Unterdessen sorgen Gerüchte, Frankreich könnte sein AAA-Rating verlieren, für Turbulenzen an den Börsen. Der Dax fällt zeitweise um bis zu sechs Prozent im Vergleich zum Vortag. Sarkozy kündigt weitere Sparpläne an.

16. August 2011

Merkel und Sarkozy treffen sich zu einem Krisengipfel. Euro-Bonds sind dabei angeblich kein Thema. Stattdessen schlagen die beiden Staatschef eine EU-Wirtschaftsregierung vor, die sich aus dem Rat der Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder zusammensetzen soll. Außerdem soll eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild in die Verfassungen der Euro-Länder – und eine Steuer auf Finanztransaktionen. Letztere stößt vor allem bei den Banken auf wenig Gegenliebe.

31. August 2011

Das Bundeskabinett bringt das "Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus" auf den Weg. Damit setzt es die Beschlüsse des Euro-Gipfels vom 21. Juli um. Deutschland bürgt nun für weitere 211 Milliarden Euro. Knackpunkt in der deutschen Diskussion ist die Beteiligung des Bundestages: Künftig soll das Parlament über alle neuen Hilfen abstimmen. Unter anderem haben die Unions- und die FDP-Fraktion dies gefordert.

August/September 2011
Banken Frankfurt

Die europäischen Banken misstrauen einander zunehmend. Statt sich gegenseitig Geld zu leihen, bemühen sie die EZB. Der Liquiditätsfluss im Finanzsektor droht auszutrocknen, die Angst vor einer neuen großen Bankenpleite wächst. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), fordert deshalb, die Banken mit neuem Kapital auszustatten, das direkt vom Rettungsfonds EFSF kommen soll. Auch die Bankenaufsicht (EBA) zeigt sich besorgt. EZB-Chef Trichet und Deutsche-Bank-Chef Ackermann hingegen kritisieren die Vorstöße.

7. September 2011
Bundesverfassungsgericht

Erneut weist das Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenland-Hilfen ab. Die Richter entscheiden, dass die deutsche Beteiligung am Rettungsfonds EFSF mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Sie setzen aber voraus, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages allen Rettungsmaßnahmen zustimmen muss. Bisher musste sich Finanzminister Wolfgang Schäuble lediglich um ein Einvernehmen mit dem Parlament bemühen.

Mitte September 2011

Die Spekulationen über eine mögliche Insolvenz Griechenlands nehmen zu. Eine neue Immobiliensteuer soll das benötigte Geld in die öffentlichen Kassen bringen. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos sagt, sein Land brauche weitere Milliarden, um seine Haushaltsziele zu erreichen. Die griechische Wirtschaft schrumpft stärker als gedacht. Ein Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble nennt die Spekulationen "zwecklos", aber Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagt öffentlich, es dürfe keine Denkverbote geben. Eine geordnete Insolvenz schließt er nicht mehr aus.

29. September 2011

Der Bundestag billigt die von den Euro-Ländern geplante Aufstockung des Rettungsfonds EFSF auf 780 Milliarden Euro, von denen 440 Milliarden an überschuldete Euro-Staaten verliehen werden können. Treten die geplanten Änderungen in Kraft, steigen die deutschen Garantien um 88 Milliarden auf 211 Milliarden Euro. Zudem erhält der Fonds dann weitere Kompetenzen: Künftig soll er an der Börse Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen, um deren Kurse zu stabilisieren. Von 611 anwesenden Abgeordneten im Bundestag stimmen 523 dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zu.

Oktober 2011

Am 26. Oktober stimmt der Bundestag schon wieder über eine Ausweitung des Rettungsfonds EFSF ab. In ihrer Regierungserklärung appelliert Kanzlerin Merkel an die Abgeordneten, ihre Rettungspolitik zu unterstützen: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", sagt sie. 503 von 596 Abgeordneten stimmen für die Erweiterung. Auf dem anschließenden EU-Gipfel beschließen die Staats- und Regierungschefs einen Schuldenschnitt für Griechenland, eine Ausweitung des EFSF und eine Rekapitalisierung der Banken. Italien verspricht, stärker zu sparen.

Anfang November 2011
Lucas Papademos (r.) mit seinem Amtsvorgänger Giorgos Papandreou

Am 31. Oktober kündigt Griechenlands Ministerpräsident Papandreou überraschend an, er wolle seine Bevölkerung über die EU-Rettungshilfen abstimmen lassen. Europas Regierungen setzten Griechenland daraufhin unter Druck: Die nächste Kredittranche, von den Euro-Finanzministern eigentlich schon gebilligt, wird auf Eis gelegt. Am 3. November sagt Papandreou das Referendum wieder ab. Sechs Tage später kündigt er seinen Rücktritt an. Das frühere EZB-Ratsmitglied Lucas Papademos wird neuer griechischer Ministerpräsident.
 

Mitte November 2011
Mario Monti

Nach wachsendem Druck der Finanzmärkte auf Italien tritt Regierungschef Silvio Berlusconi zurück. Sein Nachfolger wird der frühere EU-Kommissar Mario Monti. Im Dezember stimmt das Parlament in Rom seinem Spar- und Sanierungsprogramm zu. Auch in Spanien wechselt die Regierung: Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 20. November werden die Sozialisten abgewählt, die konservative Volkspartei (PP) mit ihrem Spitzenkandidaten Mariano Rajoy siegt. Er löst im Dezember José Luis Rodríguez Zapatero als Regierungschef ab.

Dezember 2011
David Cameron in Brüssel

Am 5. Dezember, nur wenige Tage vor dem nächsten EU-Gipfel, droht die Rating-Agentur Standard & Poor's Deutschland und weiteren 14 Ländern der Euro-Zone mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs ist Großbritanniens Premierminister David Cameron isoliert: Er will einen Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin nicht mittragen, die anderen Länder vereinbaren den Abschluss des Regelwerks. Für sein Verhalten erntet Cameron auch im eigenen Land viel Kritik.

13. Januar 2012

Die Rating-Agentur Standard & Poor's stuft Frankreichs Kreditwürdigkeit herab. Einen Tag später entzieht sie neun weiteren Ländern die Bestnote. Auch der Krisenfonds EFSF verliert sein AAA-Rating. Die Folgen sind begrenzt: Die Zinsaufschläge für einige Krisenländer bleiben zwar hoch, sinken aber in der Tendenz. Die erste Auktion des EFSF nach seiner Herabstufung verläuft reibungslos. Allerdings nimmt die Flucht in sichere Häfen zu: Wenige Tage vor der Herabstufung von Frankreich zahlt Deutschland erstmals negative Zinsen auf kurzfristige Staatspapiere – wie zuvor die Schweiz und Dänemark.

31. Januar

Die Staats- und Regierungschefs der EU verabschieden in Brüssel den Fiskalpakt. 25 Staaten stimmen dem neuen Regelwerk zu; Großbritannien und Tschechien bleiben außen vor. Die neuen Regeln sollen ab 2013 gelten. Künftig kann die Kommission ein Defizitverfahren auch ohne die Zustimmung der Finanzminister eröffnen, immer dann, wenn die Defizitquote eines Landes drei Prozent überschreitet. Das strukturelle Defizit in den Haushalten darf in der Regel nicht mehr die Grenze von 0,5 Prozent überschreiten. Die Krisenstaaten müssen ihre Schulden um fünf Prozent jährlich abbauen. Die Regierungschefs verabschieden auch den dauerhaften Krisenmechanismus ESM, der ab Juli in Kraft treten soll. 

21. Februar

Die EU-Finanzminister bringen in Brüssel ein zweites Rettungspaket für Griechenland auf den Weg. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 130 Milliarden Euro. Die Einigung der Minister mit Griechenland ist auch Voraussetzung für die Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung des überschuldeten Landes. Sie sollen nun auf mehr als 50 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Der Schuldenstand Griechenlands soll dadurch auf rund 120 Prozent der Wirtschaftsleistung sinken.

8. März 2012
Der Parthenon auf der Akropolis

Der Parthenon auf der Akropolis

Die griechische Regierung verschickt eine Erfolgsmeldung: An dem angekündigten Schuldenschnitt beteiligen sich nach Angaben des Finanzministeriums rund 86 Prozent aller Gläubiger, die Papiere nach griechischem Recht halten. Damit ist das nötige Quorum erreicht, um auch die anderen Gläubiger zum Umtausch zu zwingen. Insgesamt wären dann rund 95 Prozent der Investoren im Boot. Rund 197 Milliarden der 206 Milliarden Euro an griechischen Staatsschulden können nun umgeschuldet werden. Die Anleger erhalten Papiere mit längerer Laufzeit und niedrigerem Zinssatz. Griechenland bekommt mehr Zeit.

Wenn das getan wurde, was der Kommissionspräsident versprochen hatte, warum wanken dann im Herbst 2011 schon wieder Banken? Haben Europas Politiker versagt? Wer nach den Gründen für die Renaissance der Bankennot in Europa fragt, erhält in diesen Tagen erstaunlich klare Antworten.

Martin Schulz gibt die erste. Er ist Chef der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, bald womöglich Präsident des gesamten Parlaments. »Europas Regierungen haben eine historische Chance verstreichen lassen«, sagt Schulz. »Die Schockstarre des Jahres 2008 hätte ausgenutzt werden können für eine konsequente Zähmung der Finanzmärkte. Doch weil die Regulierung ausblieb, ging die Zockerei wieder los. Als wäre nichts geschehen.«

Schulz sieht das Versagen – wie viele Parlamentarier – in erster Linie bei den Regierungen. Deren nationale Orientierung, so die gängige Denke in Brüssel, verhindert wirkungsvolle Gesetze.

Guy Verhofstadt, der liberale Vordenker im Parlament und frühere belgische Regierungschef, mag daher nicht von einer europäischen Krise sprechen, sondern von einer Führungskrise in der EU. »Niemand will Macht abtreten an Brüssel«, sagt Verhofstadt.

Leser-Kommentare
  1. "..aber Ongela, isch 'abe gar keine Rettungsschörm."

  2. braucht man Politiker mit Courage und Rückgrat.

    15 Leser-Empfehlungen
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    oder wenigstens gefühlt, ausgestorben sind :-/

    Beste Grüße

    oder wenigstens gefühlt, ausgestorben sind :-/

    Beste Grüße

    • pat
    • 13.10.2011 um 19:17 Uhr

    ein bedingtes JA geben würden, und erst die Bedingungen erfüllt sein müßten, um die Banken zu retten, dann würde dieses DIlemma nicht eintreten. Nicht die Politiker im EU Parlament sind schuld, sondern jede einzelne Regierung muss hier zur Verantwqortung gezogen werden.
    Im übrigen muss griechenland auch erst nmal sparen, bevor es wieder neues Geld gibt. Aber ist ja klar, die Banken sind da außen vor.

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    Man muss sich mal überlegen, wie die Wirtschaftskrise losging : In Amerika durch Banken ! Die Schulden -"Uhr" tickt ohne Ende, es wird einem schwindlig, wenn man zuguckt. In Amerika musste die Schulden-"Uhr" um eine Ziffer erweitert werden. Täglich werden mal "eben" 4,7 Milliarden Dollar fällig. Ausgelöst durch die Bank Lehmann Brothers. Aber wem schuldet der Staat das Geld was da verbucht wird ? In erster Linie Banken !
    In Deutschland ist die Lage ähnlich, trotz besserem wegstecken der Wirtschaftskrise. Die Reichtum-Schere wird immer größer, eine kleine Schicht verdient immer reichhaltiger; die Masse der Menschen muss immer mehr knappsen und die Last tragen. Von der nüchtern, rein logistischen Analyse, dessen was vorgeht, kann man von einer permanenten schreienden Ungerechtigkeit reden die eigentlich - vom politischen - wirtschaftlichen Modell,
    ausgedient hat. Der Begriff soziale Marktwirtschaft ist eine reine Farce. Aber wer muss die Schulden-Last tragen, wenn eine Bank pleite ist ? Der Bürger !!
    In Amerika formiert sich eine Protest-Bewegung gegen das System als solches und gegen die Banken, weil die schreiende Ungerechtigkeit immer extremer wird. Es geht durch alle soziale Schichten; dass was dort pasiert, kann man als Reaktion auf das System als solches beziehen. Egal welche Partei gerade regiert, letztendlich sind sie alle Marionetten, von denen, die die wirkliche Macht in den Händen haben. Ist es nicht 5 vor 12 eine grundlegende Änderung zu vollziehen ?

    Man muss sich mal überlegen, wie die Wirtschaftskrise losging : In Amerika durch Banken ! Die Schulden -"Uhr" tickt ohne Ende, es wird einem schwindlig, wenn man zuguckt. In Amerika musste die Schulden-"Uhr" um eine Ziffer erweitert werden. Täglich werden mal "eben" 4,7 Milliarden Dollar fällig. Ausgelöst durch die Bank Lehmann Brothers. Aber wem schuldet der Staat das Geld was da verbucht wird ? In erster Linie Banken !
    In Deutschland ist die Lage ähnlich, trotz besserem wegstecken der Wirtschaftskrise. Die Reichtum-Schere wird immer größer, eine kleine Schicht verdient immer reichhaltiger; die Masse der Menschen muss immer mehr knappsen und die Last tragen. Von der nüchtern, rein logistischen Analyse, dessen was vorgeht, kann man von einer permanenten schreienden Ungerechtigkeit reden die eigentlich - vom politischen - wirtschaftlichen Modell,
    ausgedient hat. Der Begriff soziale Marktwirtschaft ist eine reine Farce. Aber wer muss die Schulden-Last tragen, wenn eine Bank pleite ist ? Der Bürger !!
    In Amerika formiert sich eine Protest-Bewegung gegen das System als solches und gegen die Banken, weil die schreiende Ungerechtigkeit immer extremer wird. Es geht durch alle soziale Schichten; dass was dort pasiert, kann man als Reaktion auf das System als solches beziehen. Egal welche Partei gerade regiert, letztendlich sind sie alle Marionetten, von denen, die die wirkliche Macht in den Händen haben. Ist es nicht 5 vor 12 eine grundlegende Änderung zu vollziehen ?

  3. Unser Finanzsystem ist offensichtlich vollkommen außer Kontrolle geraten, durch vollkommen perverse Anreize, die mit Marktwirtschaft absolut nichts zu tun haben.

    In den USA haben Banken in großem Stil Hypotheken an Geringverdiener ohne geregeltes Einkommen verkauft. Dies ist nicht sozial sondern menschenverachtend.
    Genau das gleiche bei den billigen Krediten an die offensichtlich nicht wettbewerbsfähigen Euro-Länder.
    Glaubt wirklich jemand die Bänker wären dumm? Skrupellos aber sicher nicht dumm.

    Das die Demokratie massiv durch private Großbanken, die nicht Pleite gehen dürfen, gefährdet ist sollte selbst dem größten Naivling klar sein.

    Ich bin hundertprozent davon überzeugt, dass Marktwirtschaft nur mit Wettbewerb und Risiko, also keinen systemrelevanten Banken und keinen Geschäften außerhalb der Bilanz funktionieren kann.

    Alle aktuellen Maßnahmen der europäischen Politik, Staatsanleihenaufkauf durch die EZB und Rettungsschirme, verstärken die perversen Anreize im Finanzsystem und enteignen die Bürger ohne das die Probleme wirklich gelöst werden.

    Sowohl die Zeit Redaktion als auch große Teile unserer Volksvertreter scheint das leider anders zu sehen.
    Finanztransaktionssteuer hilft da leider auch herzlich wenig.

    18 Leser-Empfehlungen
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    " Unser Finanzsystem ist offensichtlich vollkommen außer Kontrolle geraten, durch vollkommen perverse Anreize, die mit Marktwirtschaft absolut nichts zu tun haben. "

    Ne, zentrales Motiv in der Marktwirtschaft (>Kapitalismus) ist, aus Geld mehr Geld zu machen.
    Genau das machen die Banken gerade, in Deutschland ist Ackermanns Geldhaus dabei das erfolgreichste.
    Sie verhalten sich dabei im Sinne des System völlig rational und richtig.

    Die "perversen Anreize" sind in diesem Falle also systemisch, wer wirtschaftlich (richtig) erfolgreich sein will, privatisiert Gewinne und sozialisiert Verluste.
    Da scheidet sich die sog. Realwirtschaft nicht von der Finanzwirtschaft.

    ... befeuert das Ganze noch? Mal die Frage an die "privaten" Kleinanleger: in was haben sie ihre Altersvorsorge gesteckt? Keine Ahnung? Ach, Aktiensfonds? Na, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank! Wie war das noch mit der eigenen Nase?

    " Unser Finanzsystem ist offensichtlich vollkommen außer Kontrolle geraten, durch vollkommen perverse Anreize, die mit Marktwirtschaft absolut nichts zu tun haben. "

    Ne, zentrales Motiv in der Marktwirtschaft (>Kapitalismus) ist, aus Geld mehr Geld zu machen.
    Genau das machen die Banken gerade, in Deutschland ist Ackermanns Geldhaus dabei das erfolgreichste.
    Sie verhalten sich dabei im Sinne des System völlig rational und richtig.

    Die "perversen Anreize" sind in diesem Falle also systemisch, wer wirtschaftlich (richtig) erfolgreich sein will, privatisiert Gewinne und sozialisiert Verluste.
    Da scheidet sich die sog. Realwirtschaft nicht von der Finanzwirtschaft.

    ... befeuert das Ganze noch? Mal die Frage an die "privaten" Kleinanleger: in was haben sie ihre Altersvorsorge gesteckt? Keine Ahnung? Ach, Aktiensfonds? Na, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank! Wie war das noch mit der eigenen Nase?

  4. Genau dies ist die Crux aller europäischen Probleme: "Zu groß sind die Differenzen der Staaten". Unsere Politiker faseln zwar gern von einem gemeinsamen Europa, doch sobald es an Aufgabe ihrer Macht und ihrer Jobs geht, sind sie dagegen. Doch nur so käme es jemals zu einem gemeinsamen Europa.

    Genau hier liegt auch die Schwäche des Eurofinanzsystems: Nur mit monetären Maßnahmen allein kann die gemeinsame EZB nicht viel zur Rettung beitragen, solange die 17 Regierungen noch 17 verschiedene Finanzministerien mit 17 verschiedenen Sorten Steuerpolitik betreiben.

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    ...gut erkannt und um die Schwäche des Finanzsystems zu beseitigen, muss man die nationale Souveränität aufheben und damit auch die ohnehin viel zu dürftige Demokratie in diesen Nationen, zugunsten einer zentralisierten Macht in Brüssel, die von einer Handvoll Komissionsmitglieder dominiert wird. Mir gruselt allein bei dem Gedanken.

    ...gut erkannt und um die Schwäche des Finanzsystems zu beseitigen, muss man die nationale Souveränität aufheben und damit auch die ohnehin viel zu dürftige Demokratie in diesen Nationen, zugunsten einer zentralisierten Macht in Brüssel, die von einer Handvoll Komissionsmitglieder dominiert wird. Mir gruselt allein bei dem Gedanken.

  5. die uns geboren werden, kommen jedes mit einem gewaltigen Schuldenrucksack zur Welt - und sie haben nichts falsch gemacht oder über ihre Verhältnisse gelebt!

    Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich rasant, in vielen Ländern dieser Erde. Auch in Deutschland. Alle etablierten Parteien im Bundestag - außer den Linken - waren daran beteiligt.

    Das Marktversagen der Finanzwirtschaft bringt die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrundes. Leidtragende sind die Bürger - die 99% - und die Realwirtschaft.

    Aber diese Konstellation - Realwirtschaft und Bürger gegen eine außer Rand und Band geratene, von den etablierten Parteien unterstützte Finanzwirtschaft - könnte den weltweiten, friedlichen Protesten eine hohe Chance eröffnen, Veränderungen durchzusetzen...

    Pro-Europäer sein heißt, die Bankenrettung auf Kosten der Menschen in Europa abzulehen! Wer zockt muß dafür einstehen!

    Europa - das muss heißen, im Mittelpunkt steht der Mensch und die basisdemokratische Gestaltung unseres Kontinents! Nicht die Herrschaft der Finanz"elite"!

    Am 15.Oktober gibt es in Deutschland viele Aktionen:

    http://www.echte-demokrat...

    Es ist kein deutsches, kein europäisches - es ist ein globales Problem. Etwas "soziale Retusche" wird da nicht mehr helfen. Wie ernst es ist, kann man hier in New York sehen (Online-CAM von avaaz):

    http://avaaz.org/de/the_w...

    Es sind dort alle Schichten und Altersklassen rund um die Wall Street unterwegs - die 99% - ...

    19 Leser-Empfehlungen
  6. Die Narration Nationalstaat vs. Europa stimmt einfach nicht. Das ist ein Laiendiskurs, der zwar der Intuition folgt, aber dennoch grundfalsch ist. Dass Schulz u.a. diese Diskurse bedienen ist bedauerlich.

    Europa muss nicht auf Kosten des Nationalstaates gedacht werden und es ist auch nicht nötig für mehr Europa nationale Kompetenzen abzugeben.

    Längst ist die Achse nicht Europa-National sondern Parlamentsmacht vs. Exekutive. Europa kann es durchaus gelingen bürgernäher als der Nationalstaat zu werden. Nicht jedoch unter Barroso, der sich wie ein kleiner Napoleon aufführt.

    12 Leser-Empfehlungen
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    "Europa kann es durchaus gelingen bürgernäher als der Nationalstaat zu werden."

    ...vor allem in D keine Kunst :-)

    Allerdings sollte das theoretisch, EU-weit, weit schwerer sein, als auf nationaler Ebene. Warum? Weil *bürgernah* ja nicht bedeutet, dass man ein bisschen mehr erklärt usw. sondern dass man mit den Menschen diskutiert und argumentiert und daraus auch Konsequenzen zieht. Der Aufwand ist aber auf EU-Ebene, mit 20+ Staaten und Sprachen weit höher, das finden eines für alle befriedigenden Kompromisses viel komplizierter. Je heterogener die Bevölkerung, desto schlechter die Lösungen.

    "Nicht jedoch unter Barroso, der sich wie ein kleiner Napoleon aufführt."

    Warum wohl? Jetzt bürgerfreundlichere Entscheidungen zu treffen, würde eine 180 Grad-Wende bedeuten.

    "Europa kann es durchaus gelingen bürgernäher als der Nationalstaat zu werden."

    ...vor allem in D keine Kunst :-)

    Allerdings sollte das theoretisch, EU-weit, weit schwerer sein, als auf nationaler Ebene. Warum? Weil *bürgernah* ja nicht bedeutet, dass man ein bisschen mehr erklärt usw. sondern dass man mit den Menschen diskutiert und argumentiert und daraus auch Konsequenzen zieht. Der Aufwand ist aber auf EU-Ebene, mit 20+ Staaten und Sprachen weit höher, das finden eines für alle befriedigenden Kompromisses viel komplizierter. Je heterogener die Bevölkerung, desto schlechter die Lösungen.

    "Nicht jedoch unter Barroso, der sich wie ein kleiner Napoleon aufführt."

    Warum wohl? Jetzt bürgerfreundlichere Entscheidungen zu treffen, würde eine 180 Grad-Wende bedeuten.

    • peto1
    • 13.10.2011 um 19:35 Uhr

    Das Imperium hat zugeschlagen die Union muss einstecken...bleiben sie dran es geht spannend weiter in
    teil 8....nach der werbung.

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    und für das kleine Intermezzo auch...

    Die neue Daily-soap "Banken-/Finanzkrise für Jedermann...

    Holt euch was zu knabbern und lehnt euch zurück...

    "to be continued"...

    Nur in den Weiten des unendlichen Universums gehen Angela und petit Sarkotz..ähm Sarkozy vielleicht endlich verloren...

    Zitat Yoda: "Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" Zitat Ende

    Nehmt also wahr, was sie euch vorgaukeln...

    Ich wünsch euch was und mich auf B 612

    und für das kleine Intermezzo auch...

    Die neue Daily-soap "Banken-/Finanzkrise für Jedermann...

    Holt euch was zu knabbern und lehnt euch zurück...

    "to be continued"...

    Nur in den Weiten des unendlichen Universums gehen Angela und petit Sarkotz..ähm Sarkozy vielleicht endlich verloren...

    Zitat Yoda: "Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" Zitat Ende

    Nehmt also wahr, was sie euch vorgaukeln...

    Ich wünsch euch was und mich auf B 612

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