Bibeltreuer Biologieunterricht : Im Namen des Herrn

Bibeltreue Christen gründen Privatschulen. Was lehren sie im Biologieunterricht?

Nicht nur lesen und schreiben sollen Anne Seegers Kinder in der Schule lernen, sondern auch biblische Werte. »Aber wer soll die vermitteln, wenn es an staatlichen Schulen nur noch wenige Christen gibt?« Zusammen mit anderen Eltern aus freikirchlichen Gemeinden hat die 35-Jährige darum eine eigene Grundschule in Braunschweig gegründet, die ersten 15 Jungen und Mädchen besuchen sie seit diesem Sommer. Die Morgenandacht steht fest auf dem Stundenplan. Seeger schwärmt, wie inspiriert ihre zwei Söhne heimkämen. »Weil sie keinen Bruch erleben zwischen der Schule und dem, was wir ihnen zu Hause vermitteln.«

Braunschweig ist die jüngste Schulneugründung evangelikaler Christen, also jenes Teils der Protestanten, der sich strikt an der Bibel orientiert und diese teils wörtlich auslegt. Die Zeitschrift ideaSpektrum, ein Organ der bibeltreuen Bewegung, zählt deutschlandweit 92 evangelikale Privatschulen – mit steigenden Anmeldezahlen. Allein im vergangenen Jahr ist die Schülerzahl um mehr als fünf Prozent gewachsen, auf über 33.000. Das ist zwar immer noch eine Minderheit aller Schüler, nicht einmal ein Prozent, aber eine, die wächst.

Dabei machten bibeltreue Christen bislang eher als Schulverweigerer auf sich aufmerksam. Erst vor wenigen Wochen unterlagen Paderborner Baptisten, die ihre Kinder nicht am Sexualkundeunterricht teilnehmen lassen wollten, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Schulpflicht diene dazu, urteilten die Straßburger Richter, die Bildung von Parallelgesellschaften zu verhindern.

Solche Fälle legen die Frage nahe, wie es eigentlich zugeht in den evangelikalen Schulen, die ja auch die staatlichen Bildungsziele erfüllen müssen . Haben zumindest die Gemäßigten im bibeltreuen Spektrum ihren Frieden mit dem deutschen Bildungswesen gemacht? Oder lässt das Privatschulrecht Inseln zu, auf denen Kinder nur das lernen, was ins religiöse Weltbild passt?

Große Pause am Freien Christlichen Gymnasium Düsseldorf. Wenn Ulrich Falk, 56, Baptist und stellvertretender Schulleiter, summend durch die Aula schreitet, die Lesebrille auf die Stirn geschoben, und vorbeirennende Schüler freundlich grüßt, hat man nicht den Eindruck, an einer weltabgewandten Schule zu sein. Ein Neubau, viel Glas, viel Licht, in den Klassenräumen hängen interaktive Whiteboards statt Schiefertafeln. Ulrich Falk ist begeistert von der Wertevermittlung im Schulleben. Diese Werte formuliert er dabei so allgemein, dass sie jeder Atheist ohne zu zögern unterschreiben könnte: Respekt, Nächstenliebe, Mitgefühl.

Nach einer Andacht am Morgen hätten die Schüler zum Beispiel plötzlich die Idee gehabt, einen Spendenlauf für die Tsunami-Opfer in Japan zu organisieren. »Innerhalb einer Woche haben die das gestemmt«, sagt Falk. »Komplett in Eigenregie.«

Der Rheinisch-Bergische Verein Freie Christliche Schule hat Erfolg mit seinem Konzept: Fünf Schulen betreibt er, das Düsseldorfer Gymnasium kam 2003 dazu und im vergangenen Jahr eine Gesamtschule in Siegburg. Was überrascht: Laut Verein stammt ein Großteil der Schüler inzwischen aus Familien, die weder übermäßig gläubig sind noch einer evangelikalen Gemeinde angehören. Moderner Unterricht, der über Wissensvermittlung hinausgeht – es sind die üblichen Vorstellungen von der Idylle Privatschule, die auch bei den evangelikalen Bildungsanbietern die Anmeldezahlen steigen lassen.

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Kommentare

578 Kommentare Seite 1 von 47 Kommentieren

Bitte schützt die Kinder vor so einem Unsinn

Wenn ich lese, dass im Bio-Unterricht Schöpfungslehre unterrichtet wird, dann ist das Maß überschritten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich bereits ausdrücklich zum Erstarken des Kreationismus in Deutschland positioniert und ihn richtigerweise als unwissenschaftlich und mit empirischen Erkenntnissen nicht vereinbar bezeichnet. Wenn unsere höchste wissenschaftliche Instanz das so klar sagt, dann ist da wahrscheinlichwas dran.

In einem naturwissenschaftlichen Schulfach hat so etwas nichts zu suchen! Dafür gibt es Religionsunterricht. Andernfalls müsste man so tolerant sein und auch gleichberechtigt die Schöpfungsgeschichten anderer Glaubensgemeinschaften, z.B. der Pastafari lehren.

"höchste wissenschaftliche Instanz"

Wenn Sie von einer "höchste(n) wissenschaftliche(n) Instanz" schreiben, und damit eine Art Autorität verbinden, begeben Sie sich auf das Terrain des Glaubens. Wissenschaftliche Thesen müssen nicht nur verifizierbar, sondern auch (nach Karl Popper) falsifizierbar sein.

Insofern sind auch die Wissenschaftler, die in dem Artikel zu Wort kommen, unvorsichtig. Begriffe wie "Tatsachen" oder "wissenschaftliche Fakten" vermitteln den Eindruck, die Wissenschaft könne irgendwelche endgültigen Wahrheiten produzieren. Nicht hinterfragbare Wahrheiten sind aber kein(!) Gegenstand der Wissenschaft. Es ist höchst wissenschaftlich, die Evolutionstheorie zu hinterfragen! Denn Evolution ist lediglich die bisher bestmögliche Theorie, die unsere Beobachtung der Welt zu erklären vermag.
Und die exakte Mathematik ist insofern keine Wissenschaft, als sie sich nicht(!) mit der wirklichen Welt beschäftigt, sondern mit einem Gedankenkonstrukt, welches wir selbst definieren: Wenn die Axiome A, B und C gelten, was folgt dann daraus?
Mathematik kann nur exakt sein, weil die Frage, ob A, B und C wirklich gelten, ausgeklammert wird.

Zurück zum Thema: Kreationisten versuchen, Glaubensinhalte pseudo-wissenschaftlich zu verpacken. Das ist bedenklich.
Aber wer wissenschaftliche Ergebnisse als letzte Weisheiten verkündet, spielt damit nur den Kreationisten in die Hand, weil der Unterschied zwischen Wissenschaft und Glaubenssätzen dadurch weiter verwischt wird.

@Verbotsfoderungen

"Wenn ich lese, dass im Bio-Unterricht Schöpfungslehre unterrichtet wird, dann ist das Maß überschritten."

Ich finde das höchst gefährliche Forderungen. Natürlich ist es aus meiner Sicht ärgerlich, wenn Kreationismus statt Evolution unterrichtet wird, aber ich halte es für sehr wichtig, das Eltern die Möglichkeit haben Alternativen zum staatliche Unterricht nach eigenen Vorstellungen zu organisieren. Ähnlich wie die Meinungsfreiheit auch dazu führt, das mir und wohl dem Großteil der Bevölkerung völlig abwegige Meinungen geäußert werden können, führt auch dieses Freiheitsrecht zu Teils problematischen Folgen, die eine freiheitliche Gesellschaft akzeptieren muss, weil sie ansonsten gerade den Kern ihrer Freiheit beschädigen.

Stellen wir uns doch einmal vor in der Schule würde nicht Evolutionstheorie sondern Rassenlehre unterrichtet, und ein Großteil der Bürger würde dies sogar für sinnvoll halten, dann wären jeder mit abweichender Meinung sehr froh darüber, wenn er seine Kinder nicht auf eine solche staatliche Schule schicken muss, sondern sie auch bspw. auf eine Schule schicken kann, die vermittelt das jeder Mensch gleich viel wert ist.

Wieso so empört...

...,schließlich leben wir in einer Gesellschaft in der Meinungs und Glaubensfreiheit herrscht und sich zum Pluralismus bekennt. Was tun Sie so Absolutistisch?

Im Übrigen ist die Entstehung des Universums und der Welt sowie die Evolutionstheorie bis heute nicht Wissenschaftlich 100% bewiesen und erklärt! Und nur weil eine "höchste wissenschaftliche Instanz" etwas so klar sagt, heist es noch lange nicht, das es auch den Tatsachen entspricht.
Es wäre nicht das erste mal, das sich Gelehrte und Instanzen geirrt hätten.
LG Thomas

100% bewiesen

Dass Evolution stattgefunden hat, ist genausowenig 100% bewiesen, wie dass der Mond nicht aus Käse ist. Schauen sie sich doch mal die Gründe an, warum Wissenschaftler sich heute diesbezüglich derart sicher sind - sie werden staunen.

Das mit der höchsten wissenschaftlichen Instanz ist Käse, so läuft das doch überhaupt nicht ab. Wir sind ja nicht bei den Vulkaniern, wo die unumstößlichen Wahrheiten von der zentralen Akademie verkündet werden. Wissenschaft ist die Summe tausender kritisch denkender Individuen, keine Kirche.

@232 Warum "christlich", warum nicht jesuanisch?

Warum nur wollen Menschen wie Sie "echt christlich" sein, also einer nachjesuanischen religiösen Konstruktion folgen, und nicht jesuanisch sein, also wie der jüdische Kyniker Jesus?

Die "Christen" wurden nur in der Anfangsphase verfolgt, nach Konstantin verfolgten sie selber.

Die Ethik der Feindesliebe übrigens hat der Mann aus Nazareth abgekupfert, sie stammt von den Kynikern in Griechenland und wurde 500 Jahre vor "IHM" erdacht."ER" selbst zählt deshalb auch wie Johannes der Täufer auch zu den jüdischen Kynikern.

Makroevolution: ein zum Dogma mutierter Mythos

Wenn die experimentellen Beweise fehlen, beginnen dogmatische Verdächtigungen und Denkverbote.
Die Vertreter der synthetischen Evolutionstheorie lenken gerne von ihrer Religion des "Naturalismus" ab, indem sie einen Glauben an Gott und damit auch jegliche übernatürliche bzw. intelligente Schöpfung a priori als Spinnerei verunglimpfen.
Fakt ist, dass Louis Pasteur die Urzeugung, heute als "chemische Evolution" hoch stilisiert, bereits 1864, kurz nach Darwins "Entstehung der Arten", ein für alle Mal durch einfache Experimente widerlegt hat. So basieren alle weiteren "Beweise" auf einer Widerlegung ihrer Basis, denn "Leben entsteht nur aus Leben" oder "omne vivum ex vivo". Wer unseren Kindern die Makroevolution als naturwissen-schaftliche Tatsache verkauft und ihnen die kritische Gegenüberstellung beider Theorien, des Evolutionismus und des Kreationismus verbietet, indoktriniert und verdummt in Wirklichkeit unsre Kinder. „Die größte aller Ketzereien ist der gesunde Menschenverstand", sagte schon George Orwell in seinem Roman „1984“.

@245 gesunder Menschenverstand wertvoll

Das Zitat gibt nicht die Einstellung Orwells wieder, sondern natürlich die der kritisierten "Partei". Es war gerade der Widersacher und tragische Held Winston, der seinen "gesunden Menschenverstand" behalten wollte, ihn aber am Ende durch eine Gehirnwäsche verlor.

Religionen verhalten denken und handeln ähnlich totalitär wie die in "1984" skizzierte "Partei".Ihre Indoktrinationsmethoden gleichen sich ebenfalls. Die religiösen "Wahrheiten" widersprechen dem gesunden Menschenverstand.

Kinder sollten eigentlich lernen, ihn zu gebrauchen und nicht ihn entzogen bekommen.

Sie sollten mit Ihren Zitaten etwas vorsichtiger umgehen.

@245: Die Frage der Entstehung des Lebens ist bislang

ungeklärt, es gibt aber dazu eine Reihe plausibler Ansätze. Bei der „Makroevolution“ geht es um qualitativ neue Phänomene in der Evolution. Auch hier gibt es durch den modularen Aufbau des Genoms, Funktionswandel, entwicklungsbiologische Randbedingungen usw. bereits viele Erklärungen. Jeden Monat erscheinen dazu wissenschaftliche Arbeiten. Allerdings muss man über Kompetenz verfügen, um diese Dinge eigenständig beurteilen zu können.

Wissenschaft ist immer unvollständig, und Erklärungen gerade eines historischen Geschehens sind nur im Prinzip möglich. Sie ist vom Ansatz her „naturalistisch“; Sie selbst überschreiten die Grenze, indem Sie eine supranaturale „Erklärung“ implementieren wollen. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun, so wenig wie Astrologie mit Astronomie.

So glaubt man heute, die Entstehung von Sternen ziemlich gut verstehen. Wie genau aber die Sonne entstanden ist, lässt sich nicht mehr rekonstruieren, nur noch durch Modelle usw. plausibel machen. Auf der von Ihnen angegebenen Basis des Lückenarguments lassen sich beliebige „Erklärungen“ durch die Religion etablieren. So finden sich in den „Dogmen“ der Quantenfeldtheorie und der Allgemeinen Relativitätstheorie natürlich auch Erklärungslücken, das weiß jeder Wissenschaftler. Warum da nicht kreationistisch hineinfummeln (wie bei "Feinabstimmung")? Nur deshalb nicht, weil im AT von Quarks und gekrümmten Raumzeiten nichts steht?

Es hat daher ein eigentümliches Ansehen, wenn Sie von „Verdummung“ sprechen.

Orwell missverstanden ?

Hallo "Kyon",

natürlich habe ich Orwell und sein Zitat in dem Sinne verstanden, dass "der große Bruder" den >gesunden Menschenverstand< nicht dulden konnte. Aber gerade der "große Bruder" steht ja nicht für Nächstenliebe, wie sie durch Jesus Christus gelebt wurde, sondern für eine doktrinäre Ideologie, wie sie heute von solchen Vertretern wie Richard Dawkins und anderen vertreten wird. Also, ich sehe die Indoktrination heute eher auf der Seite eines pseudoreligiösen Neodarwinismus als auf der Seite des christlichen Glaubens. Das also nur zur Klarstellung!

Information oder Verdummung?

Hallo GeorgesLupaque,
danke für Ihre ausgewogene und sachliche Stellungnahme!
Von "Verdummung" unserer Schüler habe ich nur in dem Zusammenhang einseitiger Information und den ausgesprochenen Denkverboten im Sinne von Schöpfung durch einen Schöpfer gesprochen. Wenn Sie argumentieren, dass ich >supranaturale Erklärungen< zulassen will, dann haben Sie Recht. Viele große Naturwissenschaftler früherer Jahrhunderte haben das getan (z.B.Kepler,Newton,Maxwell u.v.a).Das hat Ihrer Forschung nicht geschadet.Die Grenzüberschreitung,besser die axiomatische Selbstbegrenzung, hat die Wissenschaft sich selbst seit dem 18.Jahrhundert auferlegt, in dem sie beschloss, so zu forschen, als ob es Gott nicht gäbe (et si deus non daretur). Diese Entscheidung ist in sich aber keine naturwissenschaftliche, sondern eine philosophische. Damit ist die Basis der heutigen Wissenschaft, mindestens, wenn es um Deutungswissenschaften (Naturgeschichte)geht, selbst supranatural, denn Materialismus oder Naturalismus sind ebenso weltanschaulich wie auch der Glaube an einen Schöpfer. So sitzen wir also >im gleichen Boot< und können nicht mehr sagen, hier ist reine Wissenschaft und da ist reiner Aberglaube. wenn ich es richtig sehe. Wir sollten die Ehrlichkeit besitzen, unsere Denkvoraussetzungen offen darzulegen, nicht nur, wenn Wissenschaftler an Gott glauben, sondern auch, wenn Wissenschaftler sacrosankt an den Materialismus als höchste Instanz glauben.
Mit freundlichen Grüßen,
Hawanagila

HAWANAGILA

Das ist so nicht richtig. Auch Newton's Forschung war von Grund auf so gestaltet, als ob es Gott nicht gaebe. Nur deswegen sind seine Theorien noch heut so erfolgreich. Haette er in seine Mechanik den Goettlichen Einfluss irgendwie mit eingebracht, waere seine Theorie wertlos gewesen. Es gibt sogar gute Argumente dafuer, dass die religioesitaet von Forschern deren Forschung schweren Schaden zugefuegt hatte, da der Glaube sie zu frueh zum Aufgeben verleitet hat. So hatte Newton seine Gravitationsgesetze gefunden, da er aber nicht verstand, wie das Sonnensystem als Vielkoerpersystem stabil sein kann, beschloss er, an dieser Stelle das Goettliche als Loesung heranzuziehen. Aus heutiger Sicht war das ein fataler Fehler, alles was er danach gemacht hat, ist heute nichtmehr von Relevanz. Er hat zu frueh und faelschlich aufgegeben, weil er Gott nicht konsquent als wissenschaftliche Hypothese verworfen hat.

Nein, das ist eine praktische Entscheidung


Das hat Ihrer Forschung nicht geschadet.Die Grenzüberschreitung,besser die axiomatische Selbstbegrenzung, hat die Wissenschaft sich selbst seit dem 18.Jahrhundert auferlegt, in dem sie beschloss, so zu forschen, als ob es Gott nicht gäbe (et si deus non daretur). Diese Entscheidung ist in sich aber keine naturwissenschaftliche, sondern eine philosophische.

ganz und gar nicht. Wie sollte Wissenschaft den forschen, wenn dieser Gott unsichtbar ist, kein Gewicht hat, keine elektrische Ladung hat und keinerlei Spuren in der physikalischen Welt hinterlässt?

Den Verzicht darauf hat sich die Wissenschaft nicht auferlegt, sondern ganz natürlich ergeben - Gott ist eben so was von unsichtbar, sie könnte ihn ja gar nicht untersuchen, selbst wenn sie wollte.

Verdummung ist es eher zu erwarten, die Wissenschaft sollte doch die Existenz von unsichtbaren Feen und Waldgeistern nicht vor vornherein ausschließen. Was soll das bringen?

Danke für Ihre Antwort, mir scheint aber,

dass Sie eher verschleiern als klären. Dass Naturwissenschaft und Technik von Voraussetzungen ausgehen, ist seit langem Gegenstand der Wissenschaftstheorie. Die „Naturgeschichte“ ist keine „Deutungswissenschaft“, sondern eine vollgültige Disziplin, u.A. aufgrund ihrer engen Kopplung an experimentelle Daten. Die Evolutionsbiologie genügt den Standards, auch dem der Falsifizierbarkeit von Hypothesen.

Von Voraussetzungen auszugehen kann man im modernen Sinne „metaphysisch“ nennen, nicht „supranatural“. Supranaturale Akteure, die in die physische Welt eingreifen, zerstören die Wissenschaft. Wer sie einführt, kann alles und damit nichts erklären. Beschränkung ist das Kennzeichen von Erkenntnis. Von solchen Akteuren abzusehen, hat sich in einer verwickelten Historie herausgeschält, es ist kein Beschluss.

Zurück zum Anlass. M.W. wird nicht Dawkins gelehrt, sondern Evolutionsbiologie. Sie mag atheistische Interpretationen nahelegen, doch ist dies Privatsache, so wie Religion. Deswegen kann der Unterricht nicht religiös konterkariert werden. Sonst müsste man auch Physik (Stillstand der Sonne), Chemie (Wasser zu Wein) usw. so angehen. Gravierende Verständnislücken gibt es immer, daher wird nur ein Hase-und-Igel-Spiel ad infinitum betrieben. Wer mittels der Postulierung physisch wirkender, unzugänglicher supranaturaler Akteure in die Domäne der Naturwissenschaften eindringt, darf sich m.E. über „Materialisten“ nicht beschweren, die ihm seinen Glauben streitig machen.

M. frdl. Grüßen

Übertriebene Aufregung

Sehe ich genauso: Man muss die Kirche im Dorf lassen, oder eben in der Schule - wenn es schon eine Bekenntnisschule ist.

Die liberale Gesellschaft geht absolut den falschen Weg, wenn sie in jedem "Andersdenkenden" prima facie eine per Umerziehung zu lösende Gefahr sieht. Das haben wir doch gar nicht nötig.

Neben den Ansprüchen der Wissenschaft muss Schule eben auch den Ansprüchen der Menschen, die ihnen vertrauen = Eltern und Schülern, genügen. Ich kann Eltern sehr gut verstehen, die sich sagen, es ist wichtiger dass mein Kind Respekt erfährt und Nächstenliebe lernt, als dass es naturwissenschaftliche Theorien runterbeten kann.

Dass Bekenntnisschulen so regen Zulauf auch von nicht-gläubiger Seite haben, zeigt doch eindeutig, dass die staatlichen Schulen umgekehrt einige der entscheidenden Dinge versäumen! Gerade dann ist es doch eher erbärmlich, mit dem Finger auf die "homophoben Kreationisten", die (bei aller Gestrigkeit) zumeist sowieso keiner Fliege was zuleide tun.

Im Übrigen wundert mich die Entscheidung des europ. Gerichtshofs. Denn sehr viele europäischen Länder (Österreich, Norwegen, ...) lassen eine Bildungspflicht statt der Schulpflicht zu. Und zwar OHNE dass daraus nachgewiesenermaßen Parallelgesellschaften entstehen. Kommen diese Länder nun alle vor den Kadi?

Die Evolutionstheorie ist nicht falsifizierbar.

Danke für Ihre Kommentare: Sie schrieben u.a.:
Die Evolutionsbiologie genügt den Standards, auch dem der Falsifizierbarkeit von Hypothesen.
Letzteres trifft nicht zu. Schon der Forschungstitel „Evolutions“biologie implementiert die Nichtfalsi-fizierbarkeit dieser Theorie, die in höheren Schulen als naturwissenschaftliche Tatsache(!) postuliert wird. Ich gebe Karl Popper Recht, wenn er die Synthetische Evolutionstheorie als „metaphysisches Forschungsprogramm“ beschrieb. Wenn ein Experiment in diesem Zusammenhang als falsifizierbar gelten kann, so ist es der Versuch Pasteurs zur Widerlegung der „generatio spontanea“. Er ist bis heute gültig. Sein Experiment hat man aus sämtlichen modernen Biologiebüchern entfernt (s.>VerdummungCharles Darwin – Kaplan des Teufels ? < aus TERRA X vom 28.12.2008 (*Anmerkung von mir) Nun, man kann, aber man muss nicht auf die Existenz Gottes verzichten! Jedenfalls nicht aus Gründen einer Ersatzreligion.

Mit freundlichen Grüßen
Hawanagila

Ergänzung ab (s.>Verdummung!<)
Wenn eine Hypothese nur theoretisch als falsifizierbar gilt ihre De-facto-Widerlegung aber z.B.mit Berufsverboten (s. “Intelligenz streng verboten“ von Ben Stein ) unter den Tisch gekehrt wird, ist sie zu einem Dogma geworden. Ich schließe mit einem Zitat:
„Das eigentlich Faszinierende daran (*an der Evolutionstheorie) ist, dass es bisher keine bessere Erklärung gibt – sofern man bereit ist, auf die Existenz Gottes in der Natur zu verzichten“ Sendung: >Charles Darwin – Kaplan des Teufels ? < aus TERRA X vom 28.12.2008 (*Anmerkung von mir) Nun, man kann, aber man muss nicht auf die Existenz Gottes verzichten! Jedenfalls nicht aus Gründen einer Ersatzreligion.

Mit freundlichen Grüßen

@Hawa... Ihre Position zur Evo-theorie ist wohl nicht haltbar

Sie:
"Die Evolutionstheorie ist nicht falsifizerbar"

Ich denke, Sie sollten diesen Standpunkt aufgeben.
Zuerst ein Wort zu Theorie. Ein Mensch, der Wissenschaft betreibt, hat als Ausgangsbasis Daten/Fakten, ein Biologe z.B. einen Organismus von bestimmter Gestalt, eine Zelle mit bestimmter Molekülausstattung, etc. Diese Daten verknüpft er/ die wissenschaftliche Gemeinschaft zu einer Theorie, die möglichst viele Fakten in einen erklärenden Zusammenhang bringt. Ob eine Theorie alles erklärt, ist zweitrangig. Unter dieser Prämisse ist die Evolutionstheorie eine hochgesicherte Theorie.

Jetzt zur Falsifizierbarkeit:

Die Evolutiontheorie erklärt schlüssig Sachverhalte aus der Paläontologie, der Systematik, der Morphologie (Gestaltlehre), der Genetik, der Molekularbiologie, der Biochemie, u.a.
Sollten man z.B. bei einer ungestörten geologischen Schichtenfolgen Fossilien von Säugetieren in älteren Schichten finden, sagen wir in Schichten des Erdaltertum, so wäre das ein hartes Argument gegen die Evoultionstheorie. Sollte man weiterhin z.B. in einer Schneckenart eine Leber finden, die der einer Säugerleber entspricht, wäre die Evolutionstheorie wohl erledigt. Den gleichartigen zelluläre Aufbau bei allen Organismen mit gleichartigen Molekülen erklärt die Evolutionstheorie. Würden man eine Tier oder Pflanzengattung entdecken, die keinen zellulären Aufbau hätte, wäre das eine Falsifizierung der Theorie. Unter diesem Aspekt steht die Theorie unter einem ständigen Falsifizierungsdruck.

Gott begrenzt das Denken und schenkt Unsterblichkeit

"„Das eigentlich Faszinierende daran (*an der Evolutionstheorie) ist, dass es bisher keine bessere Erklärung gibt – sofern man bereit ist, auf die Existenz Gottes in der Natur zu verzichten“ Sendung: >Charles Darwin – Kaplan des Teufels ? < aus TERRA X vom 28.12.2008 (*Anmerkung von mir)"

Welcher Gott ist gemeint?
Es kommt bei "Gott" nicht in erster Linie auf das OB an, sondern auf das WAS und das WIE.
Und wenn ich mich da umschaue in der Welt, gibt es die verschiedensten WAS und WIE, und um die streiten sich die Menschen, nicht um ein OB.

Die Göttin, der MIR im Gebet erschienen ist, ist mit der Evolution der Arten vereinbar.
Sie war von der Anstrengung der Schöpfung so müde, dass sie sich bis in die Ewigkeit zur Ruhe legte.
Sie war auch nach der Schöpfung nicht mehr in der Lage, ihr geschaffenes Werk und die Naturgesetze zu ändern, denn sie selbst ist das Gesetz.

Ob der Anfang ein Knall war oder ein sanftes Wort, oder etwas ganz anderes, ist unwichtig für unser Leben heute, wir werden es nicht aufklären können.

Es geht auch nicht nur um Leben, sondern um Energien, die irgendwann und irgendwie anfingen.
Und wer so gern auf alles eine Antwort haben möchte, der sollte sein Nachdenken nicht beschränken, indem er einen geglaubten Gott an den Anfang setzt, sondern auch über diesen Anfang gilt es hinauszugehen.

Aber geht es Gläubigen überhaupt um das Leben?
Ich seh da nur das Bedürfnis, dem Tod zu entkommen, der Auflösung der Ichidentifikation.

Kreationistische Unwissenheit

Und schon wieder zeigt ein Kreationist, wie wenig er von den Naturwissenschaften versteht:

Schon dies ist ein deutliches Beleg dafür, dass sich hier wissenschaftsfeindliche, fundamentalistische Parallelgesellschaften entwickeln, die ihre religiös verbrämte und sorgsam kultivierte Ignoranz selbstverständlich auch an ihre Kinder weitergeben werden.

Nun aber zu den einzelnen Punkten:

1. Pasteurs Experiment zur "spontanen Generation" hat mit Evolution, d.h. der natürlichen Selektion und der Entstehung der Arten, nicht das geringste zu tun. Die Evolutionstheorie als solche befasst sich nicht mit der Entstehung des Lebens - dieser Teilbereich der Forschung nennt sich "Abiogenesis". Selbst wenn Pasteur also ein für allemal einen Schlußstrich unter die Spontanerzeugungshypothese zog (mehr dazu unter 2.), bliebe die Evolutionstheorie davon unberührt.

2. Die Spontanerzeugungshypothese ging davon aus, dass sich komplexe Organismen spontan aus komplett anorganischen Vorstufen generierten. Diese Vorstellung ist in der Tat überholt und hat mit heutigen Ansätzen der Abiogenese-Forschung nur noch relativ wenig gemein. Dass sich organische Vorstufen des Lebens unter bestimmten Bedingungen bilden können, ist übrigens bereits in den 1950er Jahren demonstriert worden. (Im Deutschen ist hierfür tatsächlich der Begriff "chemische Evolution" üblich, der jedoch m.E. reichlich irreführend ist.)

(Fortsetzung folgt)

@ Django 434 (1)

„Die Evolutiontheorie erklärt schlüssig Sachverhalte aus der Paläontologie, der Systematik, der Morphologie (Gestaltlehre), der Genetik, der Molekularbiologie, der Biochemie, u.a.“

Das stimmt nur ganz grob und von ganz weit weg betrachtet. In jedem einzelnen der von Ihnen aufgeführten Bereiche gibt es eine Fülle von Widersprüchen zur Theorie, die in einer exakten Wissenschaft wie der Physik möglicherweise schon zu ihrer Aufgabe geführt hätte.

Die Evolutionstheorie als ganze erzählt (erstens) eine Geschichte und liefert (zweitens) eine Theorie der Begründung dafür durch die Darstellung von Mechanismen, die auf rein materialistische Weise den Wandel von Strukturen und die Ausbildung neuer Strukturen erklären soll. Es ist wichtig, dies klar zu trennen.

Denn man kann die Feststellung, dass es eine Geschichte des Lebendigen auf diesem Planeten gegeben hat, durchaus trennen von einer (dezidiert materialistischen) Erklärung des Prozesses, die Darwin und seine Nachfolger dafür erfunden haben. Dass These 1 stimmt, lässt keine Schlüsse darauf zu, ob These 2 stimmt. Für These 2 (Selektion, Mutation durch Zufall und ein paar Handvoll weiterer Mechanismen) gibt es keine Belege, sie ist und bleibt spekulativ.

Grobe Unkenntnis

Zitat: "Für These 2 (Selektion, Mutation durch Zufall und ein paar Handvoll weiterer Mechanismen) gibt es keine Belege..."

Ist das noch grobe Unkenntnis oder schon bewusst kultivierte Ignoranz?

Tatsache ist: es gibt sogar verschiedene Beweisketten für die Evolution, deren Ergebnisse allesamt dasselbe Bild zeichnen und sich unabhängig voneinander ergänzen.

Tatsache ist auch: viele der Mechanismen, die sie oben auflisten (Mutation, Selektion) lassen sich sogar direkt beobachten. Dies ist so unumstößlich, dass selbst die ID-Verfechter in all ihrer pseudowissenschaftlichen Scheinheiligkeit nicht umhin kamen, zumindest dies anzuerkennen.

Für den absoluten Laien mag dies nicht erkennbar sein, doch letztendlich sind Kreationisten wie Sie absolut identisch mit Verfechtern einer scheibenförmigen Erde als Zentrum des Kosmos: faktenresistent, einzig auf den Erhalt ihrer allzu wörtlich verstandenen Schöpfungsmythen ausgerichtet, und dabei felsenfest davon überzeugt, im Besitz privilegierten Expertenwissens zu sein, das von einer verschworenen Gemeinschaft der Gottlosen unterdrückt wird.

Selektionismus und christliche Moral

Mag schon sein,dass Manche mutieren* zu den Stärkeren-Was aber nützt es dem Stärrkeren,wenn er zu Kain zuückkehrt,der Abel erschlug?Der Sinngleicnisse viele-aus dem Historischen gelernt zu haben,gehört zwingend dazu.
*mutieren---es gibt ein langfristigesBestehen im Dasein-wie der Sonne Milliarden Jahre an Bestehen-und ein kurzfristiges Mutieren-

"Stärker"?

Und wieder einmal offenbart ein Kreationist, dass er von evolutionären Prozessen keinerlei Ahnung hat.

Die Phrase, an die Sie hier vermutlich gedacht haben, lautet: "Survival of the fittest": wobei "fit" hier niemals im Sinne von "durchtrainiert" gemeint war, sondern "am besten angepasst" bedeutet - und das ist eben nicht bloß rohe Kraft, sondern je nach Situation ganz unterschiedliche Faktoren: unter anderem z.B. auch das instinktive Bedürfnis, den eigenen Nachwuchs zu beschützen - notfalls auch unter Einsatz des eigenen Lebens.

Wissen ist Dein Freund. Wer die Bereitschaft aufgibt, neues Wissen zu erlangen, und sich lieber auf Vorurteilen und verzerrten Halbwahrheiten zum Schutze seines liebgewonnenen metaphysischen Weltbildes ausruht, hat im Prinzip schon verloren.

Ich kenne die (Schein-)Argumente der Kreationisten sehr gut.
Können Sie, liebe Kreationisten, dasselbe von der Evolutionsbiologie behaupten? Nach den peinlichen Ergüssen, die hier in den Kommentaren auftauchen, muss die Antwort auf diese Frage wohl eindeutig "Nein" lauten.

Niemals 100 % bewiesen

Nichts ist jemals 100% bewiesen. Allerdings kann etwas mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsifiziert werden. Es gibt Ungereimtheiten, die die Evolutionstheorie nicht erklären kann. Kreationismus und "Intelligent Design" sind allerdings grunsätzlich dogmatische Ansätze (d.h. sie nehmen aus sich selbst heraus in Anspruch, war zu sein), während die Evolutionstheorie einem empirischen Ansatz (Durch Beobachtung erlangt und durch Beobachtung/Experiment getestet)folgt. Die Evolutionstheorie könnte irgendwann einmal also durch Beobachtungen/Experimente falsifiziert werden. Intelligent Design hingegen kann nicht falsifiziert werden, weil man den Nachweis der Nichtexistenz der Designer/Gott nicht empirisch erbringen kann - genauso wenig wie den Existenzbeweis. Und damit stecken wir plötzlich in den Gottesbeweisen der Philosophie und den Dogmen der Theologie und nicht mehr in den Naturwissenschaften. Philosophie und Theologie aber gehören in den Religionsunterricht und nicht in den Biologieunterricht.

Naja, vielleicht haben SIE die Antworten auf folgende simpel ...

...zu beantwortender Fragen:
1.) Was hat unbelebte Materie dazu veranlasst, sich mit Zellkern, Membran und DNA zu versorgen?
2.) Warum haben wir (Menschen) kein Fell mehr (brauchen wir eigentlich doch, besonders draußen, wenn's kalt ist)?
3.) Warum unterhalten sich Menschen im Gegensatz zu Tieren mit einer artikulierten Sprache - brauchen wir doch zum Survival of the fittest nicht?
4.) Warum gehen wir auf 2 Beinen, und nicht auf allen Vieren?!? Ist doch balancetechnisch viel logischer, oder?

Gehört verboten

auch Privatschulen müssen sich Regelungen unterwerfen. Mit so einem Biologieunterricht sollte kein staatlich anerkannter Abschluss erreicht werden können und "schlimmstenfalls" der Besuch solcher Schulen nicht anerkannt werden.

Das wär ja noch schöner wenn in den Naturwissenschaften religiöser GLAUBE gelehrt würde. Naturwissenschaften sind zwar auch ein stückweit Glaube, aber sie sind wenigstens auf intersubjetkive Nachvollziehbarkeit aus und nicht auf den Glauben an ein von Menschen zusammengelegetes Buchband.

Es spricht hingegen nichts dagegen der Glaube an den Kreationismus innerhalb eines kritischen und reflektierten Ethikunterricht zu erörtern.

Des Positivisten Stimme drang

an mein Ohr-ich höre schon,weiss schon ,wie eines solchen Menschen Stimme krächzet.Ich kenne diese leute schon vom Fernsehen,womit die Massen sie beeonflussen konnten.Darum mache aus ihnen ich mir nichts mehr.Überall begegnet man denen-auf Schritt und Tritt.Die Gemeinen überrumpeln unser Dasein.Edler Stimmen aber erharren wir:Nicht nur der Trolligen Sprechen,das eigentlich überzeugend genug gewesen sein konnte,-nein:Des Herausgekommenseins aus des Elenden Daseins Stimme erwartet der Seiende,der des Seienden harret.

Wundert Sie das denn?

Zitat:"Evangelikale werden in Deutschland, nach amerikanischen Vorbild, wohl langsam auch radikaler bzw. fundamentalistischer."

That's Multi-Kulti!
Was den einen recht ist, ist den anderen billig.

Das schöne an den traditionellen Kirchen ist doch, dass diese im Laufe der Geschichte relativ "zahm" geworden sind. Deshalb hackt man ja auch so gerne auf ihnen rum - die wehren sich ja kaum, und stellen keine große Gefahr dar.

Durch die allgemeine Offenheit gegenüber allem und jedem kommt jetzt richtig Wind in die Bude - nach US-Vorbild.

Das war auch nicht anders zu erwarten.

Genau

das beste für eine Gesellschaft ist wenn alle möglichst gleich aussehen und möglichst das gleiche tun. Wenn andersartiges ausgegrenzt oder gleich ausgewiesen wird. Hätten wir doch diesen bösen evangelen nie erlaubt unser heiliges Land zu betreten!

Und wovon träumen Sie Nachts?

Sie scheinen ziemlich unkreativ zu sein wenn Sie keinen Gradienten zwischen den Ersatz der Naturwissenschaft durch den Glauben und einer völligen Ablehnung allen Andersartigen erkennen können. Bester Stoff für den Rassismus. Sie sind auf einem "guten" Weg.