CyberwarLebensgefahr aus dem Internet

Hacker können Kriegsdrohnen, Eisenbahnen und Kraftwerke stören. Der Brancheninsider Craig Wright schlägt Alarm.

Eine Predator-Drohne der USA in Afghanistan

Eine Predator-Drohne der USA in Afghanistan

Eine Zeit bricht an, in der fast alles online ist. Ich bin Computerfachmann, und 20 Jahre lang habe ich mich damit befasst, große Dinge wie Industrieanlagen ans Internet anzuschließen. Heute mache ich mir große Sorgen.

Vor wenigen Tagen machte eine unglaubliche Nachricht die Runde: Die Bodenstationen amerikanischer Drohnen, die beispielsweise etliche Al-Qaida-Anführer getötet hatten, waren von einem Computervirus infiltriert worden. Ein erkennbarer Schaden sei nicht entstanden, hieß es, und es sei auch nicht klar, woher das Virus überhaupt stammte. Der Umgang mit dem Problem, soweit bekannt, weckt auch nicht gerade Vertrauen: Erst hat man offenbar mehrfach erfolglos versucht, das Virus zu löschen – währenddessen blieben die Systeme in Betrieb. Erst später wurde die ganze Software neu installiert.

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Craig Wright

ist ein australischer Experte für die Computersicherheit in Industrieanlagen. Er lehrt heute an der Charles Sturt University und ist Direktor am Global Institute for Cybersecurity + Research in Cape Canaveral, USA.

Möglicherweise ist die Schadsoftware in den Drohnen-Steuerungsanlagen ein ganz normales Computervirus, das zufällig in die Geräte gelangt ist. Auf denen läuft nämlich das Betriebssystem Microsoft Windows – so wie auf vielen privaten Computern auch. Die Steuerungsrechner von Todesdrohnen hängen natürlich nicht am offenen Internet und können sich daher auch keine Viren einfangen. Die Laptops von Soldaten sind hingegen ein ganz anderes Thema – und wenn über solche Computer beispielsweise neues Kartenmaterial für die Drohnensteuerung aufgespielt wird, könnte der Weg für Viren frei sein.

Das Virenproblem der amerikanischen Drohnensteuerung ist kein Einzelfall. Es gibt Tausende von Computeranlagen, die physische Dinge in unserer Umwelt kontrollieren.

Im Jahr 2000 bekam ich einen Auftrag von den Ausrichtern der Olympischen Spiele in Sydney. Die Regierung wollte öffentliche Kontrollsysteme mit einem zentralen Hauptquartier verbinden: Verkehrsleitsysteme, Eisenbahnsteuerungssysteme, die Wasserversorgung, Stromnetze, Notrufzentralen, die Polizei, Abwassersysteme. Das haben meine Kollegen und ich auch getan.

Die Eisenbahnsysteme etwa wurden miteinander verbunden, um stets feststellen zu können, wo sich die einzelnen Züge befinden. Die Technologie, die diese Informationen von den Signalanlagen ins Netz beförderte, sollte auf Basis der verbreiteten Programmiersprache Java geschaffen werden. Ebenso wie andere warnte ich vor den Sicherheitslücken: Es war schon damals nicht besonders schwer, solche Daten auszulesen oder neu zu schreiben. Sie waren also ohne viel Aufwand manipulierbar.

Mit dem Ende der Olympischen Spiele versiegte auch der Fluss öffentlicher Mittel zur Wartung der Systeme. Soweit ich weiß, wurde nichts unternommen, um all die neu geschaffenen Verbindungen wieder zu kappen. Doch wie alle Dinge, die man nicht regelmäßig repariert, sind auch sie in der Zwischenzeit weniger sicher geworden. Es gibt kaum noch Leute, die genau wissen, was da wo mit wem zusammengeschaltet wurde. Zu etlichen Verbindungen gibt es nicht einmal mehr ausführliche technische Unterlagen.

Nun sind Signalsetzung und die Ortung von Zügen im Schienennetz ziemlich wichtig. Eisenbahnen fahren und halten fast ausschließlich auf Grundlage der Signalanzeigen. Funktionieren die nicht, kann es zu Entgleisungen kommen oder zum Zusammenstoß von Zügen. Um das zu erreichen, müsste ein Computerschädling nur ein einziges System attackieren. Der Schädling muss längst nicht so kunstvoll gebaut sein wie das viel diskutierte Schadprogramm Stuxnet, das Tausende Zentrifugen zur Urananreicherung in Iran ausgeschaltet haben soll. Stuxnet musste sehr präzise funktionieren, eine Eisenbahn-Überwachung auszuschalten ist demgegenüber einfach.

Viele sagen: Entspann dich! Es ist doch nicht realistisch, dass irgendwer die Signale stört und einen Zug entgleisen lässt! Oh, wirklich? In den vergangenen Jahrzehnten haben wir doch gesehen, wozu Terroristen in der Lage sind. Vielleicht will auch bloß ein junger Idiot, der sich zu viel mit Computern und zu viel mit Superheldencomics beschäftigt, Rache an der Gesellschaft üben. Die technischen Hürden, die er zu überwinden hätte, wären jedenfalls gering – die für einen Angriff entscheidenden Steuerungssignale sind online einsehbar. Sie sind öffentlich.

Vor zwei Jahren war ich an einem Projekt beteiligt, bei dem die sogenannten Scada-Systeme etlicher Kraftwerke gesichert und gewartet werden sollten. Die Abkürzung steht für Supervisory Control and Data Acquisition und ist ein Oberbegriff für Steuerungssysteme in der Industrie. Wir kamen nicht weit, die Ingenieure wollten keine Abschottung ihrer Systeme, die teils bis heute auf der uralten und anfälligen Software Windows 98 basieren. Und so führen immer noch Wege hinein. Wer als Terrorist ein Kraftwerk abschalten will, muss nur diese Wege kennen. Und die sind kein Geheimnis, im Gegenteil: Routenpläne und Netzwerk-Designs der betroffenen Organisation – die einen Großteil der Kraftwerke im australischen New South Wales betreibt – sind kürzlich bei einer Vertreterkonferenz öffentlich gezeigt worden.

Was auch immer Unternehmen erzählen – viele solcher Systeme hängen tatsächlich an offenen Netzwerken. Ich würde sogar sagen, dass fast alle Scada-Systeme auf die eine oder andere Weise online sind. Zumindest aber sind sie, ähnlich den US-Drohnen, indirekt Gefahren aus dem Internet ausgesetzt. Viele besitzen nicht einmal technisch aktuelle Firewalls. Viele laufen auf historischen Betriebssystemen wie DOS, Windows 95, Windows 98 oder alten Unix-Versionen. Die Ingenieure wollen eben, dass ihre Systeme ununterbrochen funktionieren. Sie haben Angst, dass Änderungen im Programmcode zu Ausfällen führen.

Auf das Problem stößt man überall auf der Welt, nicht nur in Australien.

Ich habe davon die Nase voll. Vor einigen Wochen habe ich im Internet darüber geschrieben. Seither erreichen mich Mitteilungen aus einer Vielzahl von Branchen. Mitarbeiter von Unternehmen liefern Hinweise darauf, dass auch ihre Scada-Systeme durchlässig sind. »Es ist reines Glück, dass bisher nichts passiert ist«, schreiben sie. Oder: »Häufig bestehen die Topmanager der Unternehmen auf den Sicherheitslücken, weil sie es cool finden, ihre Anlagen von zu Hause aus zu überwachen.«

Das muss aufhören. Wir müssen die Risiken ernst nehmen und handeln. Heute entscheiden wir uns aus Gründen der Bequemlichkeit für unsichere Computersysteme. Aber was sagt das darüber aus, was uns Menschenleben wert sind?

Aus dem Englischen von Thomas Fischermann

 
Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Über konstruktive Kritik würden wir uns freuen. Danke, die Redaktion/mk

    Eine Leserempfehlung
    • Krips
    • 15.10.2011 um 17:30 Uhr

    Kürzlich war doch sogar zu hören, daß sogar die Bilder, die diese Drohnen liefern, gehäckt wurden. Wie gut sind die Datenlinks der Steuerbefehle eigentlich gegen Fremdzugriff gesichert? Man stelle sich mal vor, eine voll bewaffnete Predator oder Global Hawk würden gekapert ...

    Unglaublich, welche Blauäugigkeit da unter den Kommißköppen zu herrschen scheint!

    Bitte beteiligen Sie sich sachlich. Danke, die Redaktion/mk

    Eine Leserempfehlung
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    • Krips
    • 16.10.2011 um 11:28 Uhr

    "Na toll! Kürzlich war doch sogar zu hören, daß sogar die Bilder, die diese Drohnen liefern, gehäckt wurden. Wie gut sind die Datenlinks der Steuerbefehle eigentlich gegen Fremdzugriff gesichert? Man stelle sich mal vor, eine voll bewaffnete Predator oder Global Hawk würden gekapert . [...]

    Gekürzt. Anmerkungen zur Moderation senden Sie gern an community@zeit.de Danke, die Redaktion/mk

    • Krips
    • 16.10.2011 um 11:28 Uhr

    "Na toll! Kürzlich war doch sogar zu hören, daß sogar die Bilder, die diese Drohnen liefern, gehäckt wurden. Wie gut sind die Datenlinks der Steuerbefehle eigentlich gegen Fremdzugriff gesichert? Man stelle sich mal vor, eine voll bewaffnete Predator oder Global Hawk würden gekapert . [...]

    Gekürzt. Anmerkungen zur Moderation senden Sie gern an community@zeit.de Danke, die Redaktion/mk

  2. Es gibt eine Unzahl von Computerprogrammen die 20-30 Jahre alt sind, teilweise auf historischen Betriebssystemen, andere in Sprachen geschrieben, die nur noch Rentner sprechen, ohne Dokumentation, ohne Wartung, ohne Fortentwicklung. Viele gebaut, geschrieben in einer Zeit, als noch niemand an Netz, geschweige denn an Internet gedacht hat.
    .
    Vergleiche dazu W2K (Jahr 2000) Problem, Windows bis in die Zeit von Vista ... usw.
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    Sicherheit kostet GELD, ist unbequem..... die Problematik währe unwichtig, wenn das die veraltetet Spielerechner von Kindern btreffen würde, oder den privaten Rechner auf dem Schreibtisch von Fritz Mustermann.
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    Leider besteht aber ein großer Teil unserer komerziellen Infrastruktur in Firmen, Banken und Behörden aus solch einer Software.
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    Die Hardware ist erneuert worden, doch in vielen Fällen finden wir moderne Schittstellen auf Fundamenten aus der Rechnersteinzeit!
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    Zu vergleichen wäre das: Das Chemiewerk dort um die Ecke produziert immer noch mit Technik von 1910.
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    So lange für den Ausfall, einen Einbruch, niemand haften muss, es also dem Betreiber weh tut, sondern der sich mit:
    "Da haben böse Buben gehackt" rausreden kann, wird sich da nicht ändern.
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    Wir brauchen ähnlich wie bei Industieanlagen Haftung und Strafen für fahrlässige Datenverarbeitung, Datenspeicherung.
    .
    Erst wenn ein erfolgreicher Angriff auf die IT einer Firma, Behörde so richtig weh tut, (Schadenersatz, Strafen, vielleicht sogar Haft..) wird sich dort etwas ändern!

    8 Leserempfehlungen
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    dass man heutzutage hergeht und ein neues betriebssystem von null auf neu entwickelt? da sind immer gewisse bereiche von alten betreibssystemen übernommen worden, das wird auch in zukunft so bleiben

    und unabhängig davon, schwachstellen wird jedes programm und betriebssystem haben, egal wie, wo und wann es entwickelt wurde, diese schwachstellen zu finden bedarf nur eines geschickten tüftlers mit krimineller energie und dann kann man alles knacken

    mit einem vorschlaghammer bringt man auch alles kaputt, auch wenn es noch so stabil gebaut wurde, und reicht der vorschlaghammer nicht aus, dann gibt es sprengstoff

    dass man heutzutage hergeht und ein neues betriebssystem von null auf neu entwickelt? da sind immer gewisse bereiche von alten betreibssystemen übernommen worden, das wird auch in zukunft so bleiben

    und unabhängig davon, schwachstellen wird jedes programm und betriebssystem haben, egal wie, wo und wann es entwickelt wurde, diese schwachstellen zu finden bedarf nur eines geschickten tüftlers mit krimineller energie und dann kann man alles knacken

    mit einem vorschlaghammer bringt man auch alles kaputt, auch wenn es noch so stabil gebaut wurde, und reicht der vorschlaghammer nicht aus, dann gibt es sprengstoff

  3. Doch die gibt es noch!
    .
    In vielen IT abteilngen arbeiten Menschen die das genau übersehen. Die wollen auch etas ändern.
    .
    Daszu brauchen sie GELD. Das schmälert den Gewinn!
    .
    #####
    "Herr Chef wir brauchen x Euro um unsrere IT sicher zu machen!"
    "Warum? Ist etwas passiert?"
    "Nein noch nicht aber es könnte..."
    "Reden sie doch keinen Unsinn, Paranoiatag heute oder was!
    Unsere IT läuft doch vorzüglich"
    #####
    .
    Das ist sehr vereinfacht in der Regel Alltag in der IT!
    .
    Wollen wollten viele schon, nur dürfen dürfen sie nicht!
    .
    Gruss
    Sikasuu

    9 Leserempfehlungen
    Antwort auf
  4. Vor ein paar Jahren hat ein Jugendlicher in Polen diverse Straßenbahnen zum entgleisen gebracht. Die Weichensteuerung funktionierte über eine unverschlüsselte Funkverbindung und mit ein wenig Tüpftelei war es ihm deshalb möglich die Weichen selbst zu stellen. Auch in Deutschland dürften ähnliche Systeme im Einsatz seien, schließlich wird die Signaltechnik von Straßenbahnen meist nicht so häufig aktualisiert und stammt meist aus der 1960er Jahren.

    Bei der "richtigen" Eisenbahn dürfte es aber schon schwieriger werden, weil die ETSW-Rechner mehrfach redundant aufgebaut sind. Eine Störung könnte man eventuell mit einem unspezifischen Virus erreichen, allerdings würde sich die zur sicheren Seite auswirken.

    Mit dem Know-How und den Mitteln eines Geheimdienstes sind natürlich auch kompliziertere Attacken möglich, allerdings sollte man dabei auch immer im Auge behalten, dass es evtl. deutlicher einfacher ist eine Attacke konventionell zu gestalten, z.B. in dem man Mitarbeiter in wichtige Industrieanlagen einschleußt. Der Faktor Mensch spielt bei jeder Sicherheitsbetrachtung sicher auch eine große Rolle.

    Die spezifische Gefahr von Computerviren ist eher, dass sie möglicherweise zu Störungen und Ausfällen führen, ohwohl der ursprüngliche Autor das gar nicht so im Sinne hatte sondern es eher als Kolleteralschaden auftritt.

    • iDog
    • 15.10.2011 um 18:46 Uhr

    wieso nicht mal ne Antidrohnenkampagne?

    Ansonsten : dei Banken haben ja auch ihre eignes netz wieso nicht auch Kraftwerke Eisenbahnen und das Militär? Für viel Unnützes ist ja anscheinend Geld da?

    2 Leserempfehlungen
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    Die Banken nutzen die gleichen Glasfaser wie du:-)
    .
    Nur sie sind oft mehrfach redundant angeschlossen und tunneln mit garantierter Bandbreite ihre Daten da durch.
    .
    Das heißt: sie benutzen verschlüsselte Verbindungen die mehrfach sein können über die normale Infrastruktur.
    Der Geldtransporter hat ja auch keine eigene Autobahn :-)
    .
    Dein Geldautomat nutzt eine normale adsl/sdsl Leitung zu nächsten Haupstelle, die haben 10/100/1.000Mbit Leitungen (vieleicht auch mehr) zum .... nach der letzen Meile (der Glasfaser in das Haus) geht alles über das gleiche Netz.
    .
    Virtuell haben die ein eigenes Netz, aber wenn der Bagger das/die Kabel erwischt geht da bei dir und der Bank nichts mehr :-))

    .
    Eigene Netz gibt es wahrscheinlich im "HochgeschwindigkeitsBÖRSENgeschäft" auf Kurzstrecke an einzelnen Börsenplätzen. Aber das ist auch schon zu langsam, da geht es um 10tel Millisekunden.
    .
    Deswegen stehen fast immer die BankBÖRSENrechner im Rechenzentrum der Börse selbst und werden von aussen nur noch gewartet und mit Grundinformationen versorgt.
    .
    Wenigstens GROB kannst du das so sehen :-)
    .
    Gruss
    Sikasuu

    Die Banken nutzen die gleichen Glasfaser wie du:-)
    .
    Nur sie sind oft mehrfach redundant angeschlossen und tunneln mit garantierter Bandbreite ihre Daten da durch.
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    Das heißt: sie benutzen verschlüsselte Verbindungen die mehrfach sein können über die normale Infrastruktur.
    Der Geldtransporter hat ja auch keine eigene Autobahn :-)
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    Dein Geldautomat nutzt eine normale adsl/sdsl Leitung zu nächsten Haupstelle, die haben 10/100/1.000Mbit Leitungen (vieleicht auch mehr) zum .... nach der letzen Meile (der Glasfaser in das Haus) geht alles über das gleiche Netz.
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    Virtuell haben die ein eigenes Netz, aber wenn der Bagger das/die Kabel erwischt geht da bei dir und der Bank nichts mehr :-))

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    Eigene Netz gibt es wahrscheinlich im "HochgeschwindigkeitsBÖRSENgeschäft" auf Kurzstrecke an einzelnen Börsenplätzen. Aber das ist auch schon zu langsam, da geht es um 10tel Millisekunden.
    .
    Deswegen stehen fast immer die BankBÖRSENrechner im Rechenzentrum der Börse selbst und werden von aussen nur noch gewartet und mit Grundinformationen versorgt.
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    Wenigstens GROB kannst du das so sehen :-)
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    Gruss
    Sikasuu

  5. das ist nichts neues

    wenn sie sich in das netz der stromversorger einhacken, dann können sie alles zum erliegen bringen

    da sind hacker ein eher geringes problem zu terroristen, im prinzip müssen die amis eh froh sein, dass sie mit den flugzeugen ins wtc und pentagon gerasselt sind und nicht in atomkraftwerke

    in amerika gibt es übrigesn ein paar große trafostationen, die sind lebenswichtig für die stromversorgung, in einem tv-bericht zeigte man auf, dass es bei deren zertsörung wochen oder gar monate dauern würde bis diese stationen repariert wären, einen ersatz gibt es dafür im prinzip nicht

    2 Leserempfehlungen
  6. Und die Routenpläne werden dann auch noch offen gezeigt?

    Das klingt spannend. Da wundere ich mich eher darüber, dass diese Netze überhaupt noch betriebsfähig sind.

    Was in Sachen Sicherheit im IT-Bereich für Verhältnisse herrschen, ist ein ständiger Anlass zu kontinuierlichem Kopfschütteln.

    Einer meiner Kollegen, der bei uns für das Thema zuständig ist, hat einen beständigen seitwärts gerichteten Tremor im Kopfbereich. Er hat aber kein Parkinson-Syndrom, er denkt nur über die Vorgaben nach und schüttelt dann eben ständig den Kopf.

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