Zivilgesellschaft Auserwählt und verachtet
Keine Demokratie kommt ohne sie aus: Eine Verteidigung der Eliten.
In Deutschland wird wieder nach Orientierung gerufen. Manche scheuen sogar vor dem Wort »Führung« nicht zurück. Doch wenn eine demokratische Gesellschaft ihren Bedarf an klaren Perspektiven befriedigen will, braucht sie dazu Eliten, die den Mut haben, schwierige Themen anzusprechen, neue Gedanken zu entwickeln und ihre öffentlichen Debatten so zu führen, dass möglichst viele daran teilnehmen können. Dass in Deutschland solche Debatten fehlen, liegt auch daran, dass es um die Eliten schlecht bestellt ist.
Eliten werden bei uns verachtet. Dabei brauchen wir sie mehr denn je.
Wer Eliten fordert, verletzt einen deutschen Mythos. Dieser besagt zum einen, dass es sie nur unter vor- oder außerdemokratischen Verhältnissen geben könne: Zur Elite – wörtlich: zum Kreis der Auserwählten – gehört, wer darauf kraft seiner Abstammung, seiner Bildung oder seines Besitzes einen Anspruch hat. Und er besagt zum andern, dass die Eliten in Nazideutschland so gründlich versagt haben, dass mit ihnen kein Staat mehr zu machen sei.

war Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg und EKD-Ratsvorsitzender. 2010 wurde Huber zum zweiten Mal in den Deutschen Ethikrat berufen.
An beiden Punkten ist etwas dran. Denn ständische Elitevorstellungen haben sich in Deutschland bis ins 20. Jahrhundert hinein erhalten. Und Angehörige der politischen und wirtschaftlichen, aber auch der wissenschaftlichen und publizistischen sowie der kirchlichen und künstlerischen Führungsschichten applaudierten der Machtübergabe an Hitler und rechtfertigten die Menschenverachtung durch das NS-Regime.
Doch das »andere Deutschland« wäre ohne die Menschen, die eine herausgehobene gesellschaftliche Verantwortung verspürten, überhaupt nicht zustande gekommen. Der Mut zu unabhängigem Denken war entscheidend für den passiven wie für den aktiven Widerstand. Eine pauschale Verachtung von Eliten trifft auch sie. Deshalb ist es abwegig, noch heute auf entsprechende Anforderungen an Menschen in herausgehobenen Verantwortungspositionen zu verzichten.
Keine Demokratie kommt ohne Eliten aus. Sie braucht Menschen, die in ihrem jeweiligen Bereich Beeindruckendes leisten und andere dazu anspornen. Sie braucht Funktionsträger, die über den eigenen Bereich hinausblicken. Mutbürger, die nicht nur an sich selber denken, sondern auch an andere. Menschen, die im Gewirr der Stimmen für etwas Durchdachtes und Klares, für Kontinuität und Unabhängigkeit einstehen, können allen anderen Orientierung geben.
Die Demokratie braucht Verantwortungseliten. Wer zu ihnen gehört, ist im eigenen Aufgabenbereich kompetent, fragt aber zugleich, was er zum Zusammenhalt der Gesellschaft und zu ihrer Zukunft beitragen kann. Doch in Deutschland spricht man allenfalls noch von »Funktionseliten«, also von Personengruppen, denen kraft ihrer Funktion eine gewisse Zuständigkeit oder eine Machtposition übertragen ist. Jeder soll im eigenen Bereich gut »funktionieren«. Eine Verantwortung, die darüber hinausgeht, ist nicht erwünscht. Vorbildliches Verhalten zu erwarten gilt als altmodisch. Sich am Gemeinwohl zu orientieren ist out.
Politiker, Manager und andere Funktionsträger tragen selber dazu bei, dass sie in der Vertrauensskala der Bevölkerung die Schlusslichter bilden. In wachsendem Maß laufen »Wutbürger« gegen die Funktionäre Sturm, protestieren gegen Infrastrukturprojekte oder verlangen den Ausstieg aus der Atomenergie, das Ende der Kohleverstromung und den Verzicht auf Windräder gleichzeitig. Doch viele dieser Proteste sind genauso kurzsichtig wie die Entscheider, gegen die sie sich richten. Das eigene Interesse stellt weiterreichende Überlegungen in den Schatten – bei vielen Wutbürgern genauso wie bei den Adressaten ihres Zorns.
- Datum 16.10.2011 - 14:28 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 13.10.2011 Nr. 42
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Und wo sind sie heute - außer auf der Seite der Profiteure?
Im Zweifelsfall haben die "Eliten" nichts gewusst, nichts geahnt, alles so nicht gewollt. Die Steigbügelhalter Hitlers wählten das ihrer Ansicht nach kleinere Übel, das ihnen selbst den Griff zur Waffe sparen sollte. Sehr interessant sind hier Publikationen von Zeitzeugen - wie Christian Graf Krockow, Wilhelm Hoegner oder Alexander Fürst zu Dohna- Schlobitten: man hoffte auf die Rückkehr Kaiser Wilhelms II. - nur der lehnte jede Zusammenarbeit rigoros ab. Als dann im Rahmen des "Röhmputsches" 1934 sich das politische Blatt wendete, war es viel zu spät.
Zum Thema Eliten: wir brauchen keine Leute, die sich selbst als "Elitär" verstehen und sich selbst als "Eliten" bezeichnen. Dem Begriff der "Elite" und seinem stalinistischem Äquivalent der "Avantguarde" wohnt der Geruch der Arroganz, der Dünkelhaftigkeit und der kompletten Realitätsferne inne: alles außerhalb elitärer Kreise wird von diesen als verachtet und abschätzig beurteilt. Kurz: "Eliten", "Aristokraten" oder die "Avantguarde der Arbeiterklasse" führten Staats- und Gesellschaftssystem konsequent in den Abgrund. Und die Lehre aus der Geschichte sollte es eigentlich sein, dass wir solche Kreise nicht gebrauchen und Versuche der Elitenbildung konsequent bekämpfen müssen.
Im Zweifelsfall haben die "Eliten" nichts gewusst, nichts geahnt, alles so nicht gewollt. Die Steigbügelhalter Hitlers wählten das ihrer Ansicht nach kleinere Übel, das ihnen selbst den Griff zur Waffe sparen sollte. Sehr interessant sind hier Publikationen von Zeitzeugen - wie Christian Graf Krockow, Wilhelm Hoegner oder Alexander Fürst zu Dohna- Schlobitten: man hoffte auf die Rückkehr Kaiser Wilhelms II. - nur der lehnte jede Zusammenarbeit rigoros ab. Als dann im Rahmen des "Röhmputsches" 1934 sich das politische Blatt wendete, war es viel zu spät.
Zum Thema Eliten: wir brauchen keine Leute, die sich selbst als "Elitär" verstehen und sich selbst als "Eliten" bezeichnen. Dem Begriff der "Elite" und seinem stalinistischem Äquivalent der "Avantguarde" wohnt der Geruch der Arroganz, der Dünkelhaftigkeit und der kompletten Realitätsferne inne: alles außerhalb elitärer Kreise wird von diesen als verachtet und abschätzig beurteilt. Kurz: "Eliten", "Aristokraten" oder die "Avantguarde der Arbeiterklasse" führten Staats- und Gesellschaftssystem konsequent in den Abgrund. Und die Lehre aus der Geschichte sollte es eigentlich sein, dass wir solche Kreise nicht gebrauchen und Versuche der Elitenbildung konsequent bekämpfen müssen.
...ja da war doch noch was. Aus der Kirche austreten. Alkoholiker, Knabengrapscher, Skandalbuchautoren, Homohasser, Stuergeldempfänger und Elitenförderer.
Und unabhängig davon, die sagen doch selber die "Wahre Religion" sei besser. Nur warum wird das Austreten so unnötig kompliziert gemacht? Ich bin raus.
Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Gratuliere!
Der Mensch wird nicht als Elite geboren er macht sich zur Elite oder wird dazu gemacht!
Eliten müssen beweisen dass sie Elite sind durch Können, soziales Engagement, Kultur, Ethik und Klugheit. Das gilt für alle Menschen in ihrer jeweiligen Lebensebene.
Wer natürlich positiv als Elite lebt wird allgemein anerkannt.
Wer als Elite kriminell, zockerhaft auf Kosten anderer, asozial, eben negativ beladen agiert, kann nicht erwarten anerkannt zu werden. Er wird bekämpft werden!
Darin bestehen die gesellschaftlichen Unterschiede...
norbertsaake2@saake-int.de
Gratuliere!
Der Mensch wird nicht als Elite geboren er macht sich zur Elite oder wird dazu gemacht!
Eliten müssen beweisen dass sie Elite sind durch Können, soziales Engagement, Kultur, Ethik und Klugheit. Das gilt für alle Menschen in ihrer jeweiligen Lebensebene.
Wer natürlich positiv als Elite lebt wird allgemein anerkannt.
Wer als Elite kriminell, zockerhaft auf Kosten anderer, asozial, eben negativ beladen agiert, kann nicht erwarten anerkannt zu werden. Er wird bekämpft werden!
Darin bestehen die gesellschaftlichen Unterschiede...
norbertsaake2@saake-int.de
Deutschland bzw. Europa ist in der Tat sehr leistungsfeindlich..
deswegen haben die wahren Eliten, die Bildungseliten das Land bereits in Scharen verlassen, und die Macht- und Führungseliten sind geblieben, die meisten haben noch nie richtig gearbeitet (Westerwelle, Bahr, Lindner) und leben bisher nur aufgrund von üppigen Diäten des Steuerzahlers, sind Leistungsverweigerer (Rösler, KTzG, v.d. Leyen aka Studienabbrecher, Abbruch Facharztausbildung, Plagiat,)sind SED und Stasi Vergangenheitsbelastet (Tillich, Merkel) oder pure Opportunisten, die wussten das sie mit ihrer Leistung in der wirklichen Welt keinen Stich sehen (Fischer, Schröder, Gabriel, Trittin)und daher wie Herr Fischer es sagte dort die einzige Option gegenüber Armut sahen.
@Thema
Die Kirche sollte sich dort sehr bedeckt halten, Schmarotzer und Blender. Einfach mal informieren, mit wieviel Prozent kirchliche Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Pflegeeinrichtungen) vom Steuerzahler gesponsert werden.
Die Angst geht um in D-land, dass sich jetzt die s.g. Mittelschicht erhebt und dadurch das System anfängt zu wanken. Der erste Anlauf war mit KTzG, wo die s.g. "Eliten" erst reagierten, als sich die Akademiker anfingen zu beschweren, denn Frau Dr. Merkel kannte das schon aus DDR Zeiten, wenn die sich anfangen zusammenzurotten, wird es für ein System gefährlich und diesmal kann sie es nicht in der Sauna aussitzen und ihre Biographie danach verändern.
Wenn die, die sich als Elite verstehen oder die, die Medien so bezeichnen, so agieren, dass breite Schichten der Bevölkerung entmündigt werden, dass sie für Abenteuer der "Eliten" büßen müssen - was verlangen Sie dann?
Herr Huber hat auf die Nazizeit hingewiesen. Richtig. Aber die Nazis kamen nicht aus dem NICHTS. Sie konnten sich auf die Eliten aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik stützen.
Und heute?
Der Finanzkrise ist in den letzten 20 Jahren doch der Boden bereitet worden. Ob die Eliten nun Kohl, Schröder, Ackermann oder Merkel heißen/hießen. Oder denken Sie an die Heerscharen von weisen Professoren, die dem Volk einredeten, ihre neoliberalen Thesen zeigten den Weg ins Himmelreich. Man könnte auch an ein Teil der hochqualifizierten Ärzte denken, die sich weigern Kassenpatienten zu behandeln usw. usw.
Der Begriff "Elite" sagt nichts über deren inhaltliches Wirken aus. So wie er meist verwendet wird, ist er nutzlos, wohl eher manipulativ.
Deutschland ist als 80+ Mio.-Volk immer wieder Exportweltmeister. Wir bauen und verkaufen Produkte, die in der ganzen Welt geschätzt werden! Das ist doch Leistung - oder?
Dass wir dabei nicht die Hektik annehmen, die den US-Amerikanern so viel bedeutet. Na und. Der Grundsatz, erst denken dann handeln - oder, erst mit der Ruhe und dann mit einem Ruck - hat durchaus Vorteile.
Was Viele 'Leistungsjünger' gern vergessen ist die Tatsache, dass der Preis einer Sache sich nicht an der Leistung orientiert, sondern am Nutzen!
deswegen haben die wahren Eliten, die Bildungseliten das Land bereits in Scharen verlassen, und die Macht- und Führungseliten sind geblieben, die meisten haben noch nie richtig gearbeitet (Westerwelle, Bahr, Lindner) und leben bisher nur aufgrund von üppigen Diäten des Steuerzahlers, sind Leistungsverweigerer (Rösler, KTzG, v.d. Leyen aka Studienabbrecher, Abbruch Facharztausbildung, Plagiat,)sind SED und Stasi Vergangenheitsbelastet (Tillich, Merkel) oder pure Opportunisten, die wussten das sie mit ihrer Leistung in der wirklichen Welt keinen Stich sehen (Fischer, Schröder, Gabriel, Trittin)und daher wie Herr Fischer es sagte dort die einzige Option gegenüber Armut sahen.
@Thema
Die Kirche sollte sich dort sehr bedeckt halten, Schmarotzer und Blender. Einfach mal informieren, mit wieviel Prozent kirchliche Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Pflegeeinrichtungen) vom Steuerzahler gesponsert werden.
Die Angst geht um in D-land, dass sich jetzt die s.g. Mittelschicht erhebt und dadurch das System anfängt zu wanken. Der erste Anlauf war mit KTzG, wo die s.g. "Eliten" erst reagierten, als sich die Akademiker anfingen zu beschweren, denn Frau Dr. Merkel kannte das schon aus DDR Zeiten, wenn die sich anfangen zusammenzurotten, wird es für ein System gefährlich und diesmal kann sie es nicht in der Sauna aussitzen und ihre Biographie danach verändern.
Wenn die, die sich als Elite verstehen oder die, die Medien so bezeichnen, so agieren, dass breite Schichten der Bevölkerung entmündigt werden, dass sie für Abenteuer der "Eliten" büßen müssen - was verlangen Sie dann?
Herr Huber hat auf die Nazizeit hingewiesen. Richtig. Aber die Nazis kamen nicht aus dem NICHTS. Sie konnten sich auf die Eliten aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik stützen.
Und heute?
Der Finanzkrise ist in den letzten 20 Jahren doch der Boden bereitet worden. Ob die Eliten nun Kohl, Schröder, Ackermann oder Merkel heißen/hießen. Oder denken Sie an die Heerscharen von weisen Professoren, die dem Volk einredeten, ihre neoliberalen Thesen zeigten den Weg ins Himmelreich. Man könnte auch an ein Teil der hochqualifizierten Ärzte denken, die sich weigern Kassenpatienten zu behandeln usw. usw.
Der Begriff "Elite" sagt nichts über deren inhaltliches Wirken aus. So wie er meist verwendet wird, ist er nutzlos, wohl eher manipulativ.
Deutschland ist als 80+ Mio.-Volk immer wieder Exportweltmeister. Wir bauen und verkaufen Produkte, die in der ganzen Welt geschätzt werden! Das ist doch Leistung - oder?
Dass wir dabei nicht die Hektik annehmen, die den US-Amerikanern so viel bedeutet. Na und. Der Grundsatz, erst denken dann handeln - oder, erst mit der Ruhe und dann mit einem Ruck - hat durchaus Vorteile.
Was Viele 'Leistungsjünger' gern vergessen ist die Tatsache, dass der Preis einer Sache sich nicht an der Leistung orientiert, sondern am Nutzen!
ob Eliten wirklich verachtet werden oder ob es uns nicht einfach nur an echten Eliten mangelt.
... sind sie ja weggelaufen (auch dem Huber)?
> > Stellt sich die Frage,
ob Eliten wirklich verachtet werden oder ob es uns nicht einfach nur an echten Eliten mangelt. > >
Nun, wenn es sich um ethische Eliten handelt, also Menschen die konsequent nach Kants kathegorischen Imperativ oder "der goldenen Regel" leben (und den sozial verantwortungsbewussten, mündigen Menschen nicht nur vorheucheln), so gibt es da sicher eine tendenzielle Verachtung in der Gesellschaft, sowie das generelle Problem, dass eine derartige kompromisslose Werteeinstellung ständig zu rechtlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Sanktionen führt.
Stellen sie sich vor; Jesus würde in einem tiefschwarz-katholischen, bayrischen Provinzkaff wiederauferstehen und müsste dort leben:
Der arme würde ständig als Kommunist angefeindet werden, als verblendeter Gutmensch, der sich nicht in unsere schöne ellbogengetriebene Leistungsgesellschaft einordnen will.
der "gesellschaftlichen Vordenker" auch in Deutschland, nur werden die nicht mal von hinten angeschaut, kommen selten zu Wort und wenn, dann werden sie nicht ernstgenommen - zumal es sich bei dieser akademischen Wissens-Elite eben meist um gesellschaftskritische Stimmen handelt.
Eine Elite der karrieregeilen Jasager und opportunen Zustimmer hat sich allerdings systemkonform durchgesetzt in Geistes- und Naturwissenschaft - in der Ökonomie und Politik erst recht. Diese Elite aber wird dem dynamischen Bedarf einer modernen sich wandelnden Gesellschaft nicht gerecht und garantieren Stagnation in jeder Hinsicht. Diese ist der aufrechtzuerhaltenden Machtstruktur nur allzu recht und wird entsprechend von Oben gefördert. Bildungspolitik ist ein aussagestarkes Beispiel dazu.
Wer Paradigmen in Frage stellt, Ursachenforschung betreibt, die Kausalkette von politischer Propaganda reinigt wird eher disqualifiziert als um Rat gefragt.
Ergo, man will keine Probleme lösen, sondern das, was landläufig und mainstreammedial als "Problem" in der öffentlichen Debatte aufkocht, ist in Wirklichkeit schon die erwünschte Lösung. Die Bürger werden noch ein Weile ihrer Entrüstung überlassen bis die nächste Sau durchs Dorf gejagt wird, um die letzte vergessen zu machen .....
Wer sich bewährt, genießt die Achtung der Leute. Echte Leistung wird nicht verachtet und nicht vergessen. Wer gesehen hat, wie das überfüllte Thalia-Theater dem greisen Helmut Schmidt solange applaudierte, bis er erschöpft um Ruhe bat, weiß, was Elite sein kann.
Nur die, die sich selbst als Elite bezeichnen, sich bereichern, für Lohn Propaganda verbreiten, auf Bilderberg-Konferenzen herumhängen und sich selbst applaudieren - die achten die Leute nicht. Leistungsfeindliches Deutschland? Nee - die Leute schauen nur genauer hin.
... sind sie ja weggelaufen (auch dem Huber)?
> > Stellt sich die Frage,
ob Eliten wirklich verachtet werden oder ob es uns nicht einfach nur an echten Eliten mangelt. > >
Nun, wenn es sich um ethische Eliten handelt, also Menschen die konsequent nach Kants kathegorischen Imperativ oder "der goldenen Regel" leben (und den sozial verantwortungsbewussten, mündigen Menschen nicht nur vorheucheln), so gibt es da sicher eine tendenzielle Verachtung in der Gesellschaft, sowie das generelle Problem, dass eine derartige kompromisslose Werteeinstellung ständig zu rechtlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Sanktionen führt.
Stellen sie sich vor; Jesus würde in einem tiefschwarz-katholischen, bayrischen Provinzkaff wiederauferstehen und müsste dort leben:
Der arme würde ständig als Kommunist angefeindet werden, als verblendeter Gutmensch, der sich nicht in unsere schöne ellbogengetriebene Leistungsgesellschaft einordnen will.
der "gesellschaftlichen Vordenker" auch in Deutschland, nur werden die nicht mal von hinten angeschaut, kommen selten zu Wort und wenn, dann werden sie nicht ernstgenommen - zumal es sich bei dieser akademischen Wissens-Elite eben meist um gesellschaftskritische Stimmen handelt.
Eine Elite der karrieregeilen Jasager und opportunen Zustimmer hat sich allerdings systemkonform durchgesetzt in Geistes- und Naturwissenschaft - in der Ökonomie und Politik erst recht. Diese Elite aber wird dem dynamischen Bedarf einer modernen sich wandelnden Gesellschaft nicht gerecht und garantieren Stagnation in jeder Hinsicht. Diese ist der aufrechtzuerhaltenden Machtstruktur nur allzu recht und wird entsprechend von Oben gefördert. Bildungspolitik ist ein aussagestarkes Beispiel dazu.
Wer Paradigmen in Frage stellt, Ursachenforschung betreibt, die Kausalkette von politischer Propaganda reinigt wird eher disqualifiziert als um Rat gefragt.
Ergo, man will keine Probleme lösen, sondern das, was landläufig und mainstreammedial als "Problem" in der öffentlichen Debatte aufkocht, ist in Wirklichkeit schon die erwünschte Lösung. Die Bürger werden noch ein Weile ihrer Entrüstung überlassen bis die nächste Sau durchs Dorf gejagt wird, um die letzte vergessen zu machen .....
Wer sich bewährt, genießt die Achtung der Leute. Echte Leistung wird nicht verachtet und nicht vergessen. Wer gesehen hat, wie das überfüllte Thalia-Theater dem greisen Helmut Schmidt solange applaudierte, bis er erschöpft um Ruhe bat, weiß, was Elite sein kann.
Nur die, die sich selbst als Elite bezeichnen, sich bereichern, für Lohn Propaganda verbreiten, auf Bilderberg-Konferenzen herumhängen und sich selbst applaudieren - die achten die Leute nicht. Leistungsfeindliches Deutschland? Nee - die Leute schauen nur genauer hin.
... ist und bleibt die Anbetung der Mittelmässigkeit. Die dahinter stehende Haltung lässt sch treffend wie folgt zusammenfassen: Wenn der Deutsche vor der Wahl "Margarine für alle oder Margarine für einige, Butte für andere" steht, wird er ohne zu zögern die erste Variante wählen. Dieser Hang zur Einebnung wird nur kurz unterbrochen durch Phasen hysterischen Schwärmens für vermeintliche Lichtgestalten. er beginnt in der Schule (wo herausragende Schüler verachtete "Streber" sind) und wird durch die Medien gefördert, die bei allen auf der krampfhaften Suche nach Bettnässen sind, die ein wenig aus der Menge herausragen oder auch nur dahin geschrieben wurden.
...
Diese extreme Ausprägung des Gedankens "Alle Menschen sind gleich" hat bereits den untergang von zwei deutschen Diktaturen überlebt, deren offizielle Gechäftsgrundlage das Gleichheitsprimat war.
Ich bitte um Erläuterung, inwiefern "alle Menschen sind gleich" ein Bestandteil der Nazidiktatur gewesen sein soll.
Es ist voellig richtig - Eliten aus Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft sind ein Zeichen einer gesunden Demokratie. Ob bei den Nazis oder den Kommunisten, als erstes wurden die Eliten entmachtet und hingerichtet - siehe Buecherverbrennung, Holocaust, KZs, Gullags. Denn Macher und Denker und Geldelite mussten aus dem Machtapparatschik kommen und staatlich kontrolliert werden. Unabhaengige Eliten sind eine Gefahr fuer eine Diktatur.
Und in Deutschland ist weit von der Freiheit des Denkens und Machens entfernt. Universitaeten und die Lehre werden staatlich gelenkt. Universitaeten unterstehen den Laendern und werden fast ausschliesslich staatlich gefoerdert (DFG). Unternehmen werden alle staatlich gegaengelt. Und viele "private" Betriebe, wie die Telekom und die D-Bahn, sind in Wirklichkeit Staatsbetriebe.
Aber das sieht man nicht, wenn man nicht einmal fuer ein paar Jahre ins Ausland geht. Man denkt immer, das muss so sein, dass der Staat alles kontrolliert und gleichmacht. Man versteht nicht, dass zwar alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, aber nicht alle Menschen an sich gleich sind.
Zudem herrscht in Deutschland das "Neid-Prinzip" - nicht das Leitprinzip. "Keiner darf mehr haben als ich!" "Wehe der Nachbar hat ein groesseres Auto! So ein Angeber!" Wer sich in der Schule und der Uni anstrengt ist ein "Streber".
Anscheinend hat Deutschland mit der ehemaligen Sovietunion mehr gemeinsam als gedacht.
stimmt hinten und vorne nicht. Eliten gibt es, sie pflanzen sich fort und soziale Ungleichheit regiert dieses Land. Fast nirgends ist die Aufstiegschance so gering wie in Deutschland.
Wenn hier alle so gleich wären und dies so schlecht ist, warum denn hat dann Deutschland diese wirtschaftliche Stärken (und Exportstärke; auch wenn ich freilich weiss, was die Neoliberalen aus unserem Land gemacht haben und woher diese Stärke auch rührt und wer [fast alle Arbeitnehmer] dafür verzichtet) und immernoch sehr viele kluge und erfolgreiche Köpfe, die Hochtechnologie erdenken? Es gibt hier noch immer unheimlich viele gute Wissenschaftler und die Eliten verdienen nicht schlecht (3.-meiste Millionäre weltweit z.B.). ich könnte Ihnen noch unheimlich viel Empirie liefern, um ihren Vorurteilsquark abzukanzeln, aber Sie sind mir keine weiteren Zeilen wert.
... bildet ungemein. Ich schrieb über politische Präferenzen, nicht über faktische Ergebnisse. Eliten bekommen Sie mit Präferenzen alleine nicht weg, ihre Anerkennung als solche schon ...
Muß ja auch mal gesagt werden! Das Mittelmaß hat einen deutschen Paß.
...und gegen Mittelmäßigkeit sind, sollten Sie schon darauf achten, dass Ihr historisches Wissen wenigstens dieses Mittelmaß erreicht und nicht auf "Ungenügend" hängen bleibt.
Wenn Sie tatsächlich glauben, dass der sowjetische oder chinesische Staatskapitalismus jemals etwas mit der Gleichheit der Menschen zu tun hatte, wissen Sie offensichtlich rein gar nichts darüber.
Ich bitte um Erläuterung, inwiefern "alle Menschen sind gleich" ein Bestandteil der Nazidiktatur gewesen sein soll.
Es ist voellig richtig - Eliten aus Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft sind ein Zeichen einer gesunden Demokratie. Ob bei den Nazis oder den Kommunisten, als erstes wurden die Eliten entmachtet und hingerichtet - siehe Buecherverbrennung, Holocaust, KZs, Gullags. Denn Macher und Denker und Geldelite mussten aus dem Machtapparatschik kommen und staatlich kontrolliert werden. Unabhaengige Eliten sind eine Gefahr fuer eine Diktatur.
Und in Deutschland ist weit von der Freiheit des Denkens und Machens entfernt. Universitaeten und die Lehre werden staatlich gelenkt. Universitaeten unterstehen den Laendern und werden fast ausschliesslich staatlich gefoerdert (DFG). Unternehmen werden alle staatlich gegaengelt. Und viele "private" Betriebe, wie die Telekom und die D-Bahn, sind in Wirklichkeit Staatsbetriebe.
Aber das sieht man nicht, wenn man nicht einmal fuer ein paar Jahre ins Ausland geht. Man denkt immer, das muss so sein, dass der Staat alles kontrolliert und gleichmacht. Man versteht nicht, dass zwar alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, aber nicht alle Menschen an sich gleich sind.
Zudem herrscht in Deutschland das "Neid-Prinzip" - nicht das Leitprinzip. "Keiner darf mehr haben als ich!" "Wehe der Nachbar hat ein groesseres Auto! So ein Angeber!" Wer sich in der Schule und der Uni anstrengt ist ein "Streber".
Anscheinend hat Deutschland mit der ehemaligen Sovietunion mehr gemeinsam als gedacht.
stimmt hinten und vorne nicht. Eliten gibt es, sie pflanzen sich fort und soziale Ungleichheit regiert dieses Land. Fast nirgends ist die Aufstiegschance so gering wie in Deutschland.
Wenn hier alle so gleich wären und dies so schlecht ist, warum denn hat dann Deutschland diese wirtschaftliche Stärken (und Exportstärke; auch wenn ich freilich weiss, was die Neoliberalen aus unserem Land gemacht haben und woher diese Stärke auch rührt und wer [fast alle Arbeitnehmer] dafür verzichtet) und immernoch sehr viele kluge und erfolgreiche Köpfe, die Hochtechnologie erdenken? Es gibt hier noch immer unheimlich viele gute Wissenschaftler und die Eliten verdienen nicht schlecht (3.-meiste Millionäre weltweit z.B.). ich könnte Ihnen noch unheimlich viel Empirie liefern, um ihren Vorurteilsquark abzukanzeln, aber Sie sind mir keine weiteren Zeilen wert.
... bildet ungemein. Ich schrieb über politische Präferenzen, nicht über faktische Ergebnisse. Eliten bekommen Sie mit Präferenzen alleine nicht weg, ihre Anerkennung als solche schon ...
Muß ja auch mal gesagt werden! Das Mittelmaß hat einen deutschen Paß.
...und gegen Mittelmäßigkeit sind, sollten Sie schon darauf achten, dass Ihr historisches Wissen wenigstens dieses Mittelmaß erreicht und nicht auf "Ungenügend" hängen bleibt.
Wenn Sie tatsächlich glauben, dass der sowjetische oder chinesische Staatskapitalismus jemals etwas mit der Gleichheit der Menschen zu tun hatte, wissen Sie offensichtlich rein gar nichts darüber.
Huber redet von Verantwortungselite. Dagegen ist nichts einzuwenden. Ebenso wenig gegen eine Geisteselite (es sei denn, man ist - wie Huber - Christ und steht eigentlich qua religionem immer auf der Seite der Schwachen und (geistig) Armen).
Doch dann spricht er von Managern, von Infrastrukturprojekten und Funktionären, und gelangt so dahin, was in der öffentlichen Diskussion Elite eigentlich bedeutet: Geldelite.
Und genau hier wird der Ruf nach Respekt wieder albern, denn spätestens seit Maschmeyer ist relativ klar, daß die Zeiten des Wirtschaftswunders vorbei und daher die Verteilung von Geld nicht (mehr) abhängig ist von respektablen Eigenschaften, sondern zu einem großen Teil von Opportunismus, Glück (und sei es nur das Glück, in einer Schicht geboren zu sein, die Zugang zu Bildung hat) und Rücksichtslosigkeit.
Letztlich setzt Huber Engagement gleich mit "Verantwortungselite" und verbindet diesen Elitebegriff dann wieder mit dem Alltagsbegriff von Elite gleich.
Und das ist bestenfalls unsinnig, schlimmstenfalls gefährlich, führt es doch zu einem moralischen Überlegenheitsgefühl bei jenen, die die Macht im Lande innehaben, so daß wir wieder beim Adel angekommen sind.
Und selbst in der Schwachen Interpretation des Artikels, streng begrenzt auf die Verantwortungselite, ist es ein Gedanke, den ich eher bei Nietzsche denn bei einem Bischof erwarten würde. Damit habe ich kein Problem, aber ein Christ sollte es haben.
Bleibt die Frage: was macht der Mensch im Ethikrat?
"Geistig arm" -- "Besitzen, als besäße man nicht" -- sich nicht über seinen Besitz definieren.
Doof sein??
ist mehr Verantwortungselite als ein Manager, nur kann sie sich dafür nichts kaufen (bei Ihrem "Verdienst).
"Geistig arm" -- "Besitzen, als besäße man nicht" -- sich nicht über seinen Besitz definieren.
Doof sein??
ist mehr Verantwortungselite als ein Manager, nur kann sie sich dafür nichts kaufen (bei Ihrem "Verdienst).
Ich bitte um Erläuterung, inwiefern "alle Menschen sind gleich" ein Bestandteil der Nazidiktatur gewesen sein soll.
...da vom Angesprochenen keine Antwort kommt, ich auch nicht wissen kann, was er meint, kann ich lediglich einen wirklich interessanten Aufsatz von Isaiah Berlin empfehlen: 'Zwei Freiheitsbegriffe', in Berlin, I., "Freiheit -- Vier Versuche".
Der Kritikpunkt dort ist, dass, in unserer Abendländischen Kultur tief verwurzelt, davon ausgegangen wird, dass es ein 'wirklich wahres Wesen/Selbst' des Menschen gibt, das bei allen Menschen identisch ist, das als natürliche Anlage immer schon mitgegeben ist, das eine gewisse Elite zu kennen meint und dass diese daraus ihren Anspruch UND ihre Legitimation zieht, andere Menschen, die Unwissenden, zu ihrem 'wahren Selbst' zu erziehen; denn vernünftigerweise können diese es gar nicht anders wollen, wenn sie denn erst im Status ihres 'wahren Selbst' sind. Dies wird als Befreiung verkauft.
Die rebellische und allseits anzutreffende 'Erziehungsresistenz' eröffnet dann die Möglichkeit eines gesellschaftlich abgesegneten Sanktionsdiskurses gegen eben diese 'Erziehungsresistenz' -- irgendwie müssen die doch zur Vernunft und ihrem 'wahren Selbst' gebracht werden können; aus 'guten' Gründen ;)) ...
Sehr rudimentär zusammengefasst entfaltet Berlin, dass diese 'pädagogische' Grundeinstellung aufseiten einer 'Elite' der Grundstein für diverse Totalitarismen ist. Ein sehr lesenswerter Aufsatz, insbesondere bezogen auf den hiesigen Artikel von Huber (!!), aus dem Jahre 1969. Man darf sich also fragen: Brauchen wir wirklich Eliten?
Das möchte ich auch gerne einmal wissen, Zudem es immer einen Unterschied zwischen Selbstbezichtigung und Wirklichkeit gibt.
Nebenbei. In einer anderen Lesart leben wir schon Jahrzehnte und auch noch heute in einer Diktatur. Der Diktatur des Kapitals. Klingt alt und abgelutscht, aber es ist evident, wie wahr das doch ist. Wenngleich sich auch andere Güter in den Fordergrund drängen (Wissen z.B.), aber unter dem allen, auch unter der Demokratie, herrscht immer noch das K. und von einer wirklichen sozialen und politischen Gleichheit, sind wir weit entfernt. Wie dann von einer Diktatur der Gleichheit gesprochen wird, erschliesst sich mir nicht und legt die Vermutung nahe, dass hier polemisch ganz andere, gegenteilige Interessen verfolgt werden.
...da vom Angesprochenen keine Antwort kommt, ich auch nicht wissen kann, was er meint, kann ich lediglich einen wirklich interessanten Aufsatz von Isaiah Berlin empfehlen: 'Zwei Freiheitsbegriffe', in Berlin, I., "Freiheit -- Vier Versuche".
Der Kritikpunkt dort ist, dass, in unserer Abendländischen Kultur tief verwurzelt, davon ausgegangen wird, dass es ein 'wirklich wahres Wesen/Selbst' des Menschen gibt, das bei allen Menschen identisch ist, das als natürliche Anlage immer schon mitgegeben ist, das eine gewisse Elite zu kennen meint und dass diese daraus ihren Anspruch UND ihre Legitimation zieht, andere Menschen, die Unwissenden, zu ihrem 'wahren Selbst' zu erziehen; denn vernünftigerweise können diese es gar nicht anders wollen, wenn sie denn erst im Status ihres 'wahren Selbst' sind. Dies wird als Befreiung verkauft.
Die rebellische und allseits anzutreffende 'Erziehungsresistenz' eröffnet dann die Möglichkeit eines gesellschaftlich abgesegneten Sanktionsdiskurses gegen eben diese 'Erziehungsresistenz' -- irgendwie müssen die doch zur Vernunft und ihrem 'wahren Selbst' gebracht werden können; aus 'guten' Gründen ;)) ...
Sehr rudimentär zusammengefasst entfaltet Berlin, dass diese 'pädagogische' Grundeinstellung aufseiten einer 'Elite' der Grundstein für diverse Totalitarismen ist. Ein sehr lesenswerter Aufsatz, insbesondere bezogen auf den hiesigen Artikel von Huber (!!), aus dem Jahre 1969. Man darf sich also fragen: Brauchen wir wirklich Eliten?
Das möchte ich auch gerne einmal wissen, Zudem es immer einen Unterschied zwischen Selbstbezichtigung und Wirklichkeit gibt.
Nebenbei. In einer anderen Lesart leben wir schon Jahrzehnte und auch noch heute in einer Diktatur. Der Diktatur des Kapitals. Klingt alt und abgelutscht, aber es ist evident, wie wahr das doch ist. Wenngleich sich auch andere Güter in den Fordergrund drängen (Wissen z.B.), aber unter dem allen, auch unter der Demokratie, herrscht immer noch das K. und von einer wirklichen sozialen und politischen Gleichheit, sind wir weit entfernt. Wie dann von einer Diktatur der Gleichheit gesprochen wird, erschliesst sich mir nicht und legt die Vermutung nahe, dass hier polemisch ganz andere, gegenteilige Interessen verfolgt werden.
eitel)
Ich denke, dass dieser Schuh Herrn Huber etwas besser passen würde.
Mit Eliten verhält es sich wie mit Helden. Einer Gesellschaft, die glaubt sie zu benötigen, der fehlt es an Reife.
Was hilfreich ist, sind Vorbilder, dies aber ist micht dasselbe wie "Elite".
Herzlichst Crest
P.S.
Eliten, wenn sie sich dafür halten, werden in Kombination mit Eitelkeit selbst sehr schnell intellektuell anmäßend: In diesem Fall wird das in der Bewertung des kerntechnischen Unfalls von Fukushima durch Herrn Huber deutlich. (Nichts ist schlimmer als ethische Bewertungen durch Amateure.)
Man muss sich schon ziemlich anstrengen, um Hubers Ruf nach verantwortlichen und Werten verpflichteten Vordenkern missverstehen zu können.
ich komme wieder nicht umhin, die Schärfe Ihrer Gedanken und die Präzision ihrer Worte zu bewundern.
Wenn ich doch nur wüsste, was das ist.
Unsere Führungselite besteht durchweg aus Kompetenzsimulanten.
Kann man wohl kaum zur Elite zählen. Auch der Vorbildcharakter hat dort versagt.
Bleiben die wissenschaftlichen Eliten, die Hochbegabtenförderung ist in fast allen Bundesländern nicht vorhanden. In Hamburg hat die Schulsenatorin den Anteil der Hochbegabten auf 10 % geschätzt.
Da wären ja in den 70iger Jahren alle Gymnasiasten druntergefallen.
Bleiben die Wirtschaftlichen Eliten, Bankster und gescheiterte Vorstände , die der Republik Milliarden gekostet haben sind wohl kaum als Elite zu bezeichnen.
Danke für die sehr gute Zusammenfassung.
Von allen bisher gelesenen Kommentaren meiner rein persönlichen Meinung nach der treffendste und beste.
Man muss sich schon ziemlich anstrengen, um Hubers Ruf nach verantwortlichen und Werten verpflichteten Vordenkern missverstehen zu können.
ich komme wieder nicht umhin, die Schärfe Ihrer Gedanken und die Präzision ihrer Worte zu bewundern.
Wenn ich doch nur wüsste, was das ist.
Unsere Führungselite besteht durchweg aus Kompetenzsimulanten.
Kann man wohl kaum zur Elite zählen. Auch der Vorbildcharakter hat dort versagt.
Bleiben die wissenschaftlichen Eliten, die Hochbegabtenförderung ist in fast allen Bundesländern nicht vorhanden. In Hamburg hat die Schulsenatorin den Anteil der Hochbegabten auf 10 % geschätzt.
Da wären ja in den 70iger Jahren alle Gymnasiasten druntergefallen.
Bleiben die Wirtschaftlichen Eliten, Bankster und gescheiterte Vorstände , die der Republik Milliarden gekostet haben sind wohl kaum als Elite zu bezeichnen.
Danke für die sehr gute Zusammenfassung.
Von allen bisher gelesenen Kommentaren meiner rein persönlichen Meinung nach der treffendste und beste.
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