Auf ihrem Blog entdeckt man eine Waschmaschine, nicht größer als eine Salatschleuder; ein Bücherbord, so schmal wie ein Kleiderbügel; multifunktionale Holzelemente, aus denen sich, je nach Bedarf, fix ein Tisch, ein Stuhl oder eine kleine Bank bauen lässt. Diese Dinge entspringen den Ideen von Designern, scheinbar Seelenverwandten von Repolovsky. Sie stammen aus allen Ländern der Welt, aus Mexiko, Japan, Lettland, und sie befriedigen ein internationales Bedürfnis nach Reduktion. »Einfache Linien, Effizienz und die Schönheit der Idee, das ist wahrer Luxus«, sagt Repolovski.

Die Reaktion auf ihre Website: Begeisterung. »Ich könnte Stunden damit zubringen, auf das wundervolle Design zu starren«, schreibt eine Blogger-Kollegin. Woher kommt Repolovskys Sinn für Ästhetik? Vielleicht daher, dass sie als junges Mädchen Klavier studiert hat, ein musischer Mensch ist? Sie bestreitet das: »Jeder ist in der Lage, gutes Design zu erkennen. Wir sind doch alle gleich: auf der Suche nach dem richtigen Produkt.« Dabei ist sie unermüdlich: Beinahe täglich stellt sie ein neues Fundstück vor.