Lehrer Doch, er ist wichtig!

Wie gut Kinder lernen, hängt vom Können ihrer Lehrer ab. Der Umbau von Schulstrukturen ist zweitrangig.

Was macht einen guten Lehrer aus? Eine Frage, die solche, die den Beruf ergreifen möchten, Lehramtsstudenten also, oft mit einer Gemengelage aus pädagogischer Vorsicht und technischer Faszination beantworten: »Kindern auf Augenhöhe begegnen« oder aber »mit interessanten Medien arbeiten«, heißt es dann vage. Stellt man dieselbe Frage amtierenden Lehrern, dann lautet die Antwort zunächst: »Hängt vom jeweiligen Kultusminister ab.« Geht es um ihr eigenes Handeln, wirkt die Zunft seltsam gespalten. »Meistens Frontalunterricht«, heißt es verschämt hier, »viel selbstständiges Lernen, möglichst offener Unterricht«, tönt es beinahe euphorisch da – das Traditionelle wirkt unterlegen, die Moderne scheint auf dem Vormarsch. Allerdings wird das Freie und Offene im real existierenden Alltag schnell zur Farce – statt Klassengespräch werden Arbeitsblätter aufgetürmt, statt Lehrer-Schüler-Beziehung dominiert Papiersteuerung. Referendare können in Prüfungsstunden meist dann mit einem Prädikatsexamen rechnen, wenn sie sich in ihrer Lehrerrolle eher zurückhalten. Und auch das Ergebnis von Schulinspektionen fällt dann ungünstig aus, wenn der Lehrer zu viel Aktion zeigt. Selbst wenn die Leistungsergebnisse der Schule gut sind.

Dabei hat dieser »Triumph des Selbst« seinen Zenit längst überschritten. Die Schulleistungsbefunde anderer Länder sprechen eine ganz andere Sprache. Japan zum Beispiel: Seine »Paukschüler« sind deutschen Schülern keineswegs nur im Reproduzieren weit voraus. Ihre Lehrer verfügen über eine differenzierte Choreografie der Lernprozesssteuerung. Ebenso Finnland: Viele Beobachter ließen sich vom Gesamtschulsystem hypnotisieren und übersahen – neben der hohen Förderqualität – den vorherrschenden Frontalunterricht.

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Hierzulande fiel es leicht, solche Evidenzen einfach auszublenden. Die Bildungsdebatte war viele Jahre eine ideologische, die auch ohne empirische Bildungsforschung auskam. Dabei resümierte der Gründungsrektor des Max-Planck-Instituts für psychologische Forschung in München, Franz E. Weinert, schon vor zehn Jahren: Nicht eine Unterrichtsform sei besonders lernwirksam, sondern viele – all diejenigen nämlich, die »ein hohes Maß an themenbezogener Schüleraktivität mit einem hohen Maß an schülerorientierter Lehrersteuerung verbinden«. Auch im Klassenzimmer führen also viele Wege nach Rom – wenngleich keineswegs alle.

Dieser recht unspektakulär daherkommende Befund – kein Wort von Spaß, keinerlei Betonung von Selbstbestimmung – leitete eine empirische Wende in der Bildungsdebatte ein: Hilbert Meyer, eine Art Papst der Lehrerausbildung, gab 2004 in seinem Buch Was ist guter Unterricht? öffentlich zu, sich geirrt zu haben. Seine langjährige Meinung, dass ein hoher Anteil an Selbstregulation der Schüler dem traditionellen Unterricht weit überlegen sei, könne er nicht aufrechterhalten. Mit unterschwelligem Zähneknirschen wurde lehrergesteuerten Arbeitsformen nun eine gewisse Gleichwertigkeit zuerkannt.

Indes erwiesen sich die Fanatiker des Offenen als zäh und gut vernetzt, an den Hochschulen ebenso wie in den Lehrerseminaren und Kultusbehörden. Zumal empirische Bildungsforschung vielfach skeptisch beäugt wird. Was lässt sich nicht alles »beweisen«, wenn man nur geeignet zählt und auswertet! Metaanalysen dagegen, Studien also, die die Ergebnisse vieler Einzeluntersuchungen bündeln und gewichten, lassen sich nicht ohne Weiteres von der Hand weisen. Dem hessischen Amt für Lehrerfortbildung ist deshalb zu danken, dass es die Pädagogen hierzulande von einer neuen Metastudie in Kenntnis gesetzt hat: Visible Learning lautet ihr Titel, verfasst von John Hattie, einem neuseeländischen Bildungsforscher. Rund 800 internationale Metastudien hat er ausgewertet, sie beziehen sich auf rund 50.000 Einzelstudien. 138 Einflussfaktoren für den Lernerfolg hat Hattie darin ausgemacht. Aber anstatt sich in der Unübersichtlichkeit zu verheddern, stellt er die entscheidenden Fragen: Was wirkt nachhaltig, besitzt also eine besonders hohe Effektstärke – »What works best?«

Hatties Befunde belegen den absoluten Vorrang personaler vor strukturellen Einflussfaktoren. Nicht auf Schulorganisation oder Schulpolitik, sondern auf die Lehrer kommt es an (»the teacher matters«)! Aber nicht der geborene Lehrer als Ausnahmetalent ist gemeint, sondern sein erlernbares Handeln (»What teachers do matters«). Und dann folgt eine Liste wirkungsmächtiger Faktoren, die sich wie eine Rehabilitierung, aber auch Psychologisierung des Pädagogischen liest: strukturierte, klare und störungspräventive Unterrichtsführung; zugewandtes, ermutigendes, fehlerfreundliches und unterstützendes Lernklima; eine breite Palette an aktivierenden Lehr- und Lernstrategien; evaluative Vorgehensweisen, also das Einholen möglichst vielfältiger Informationen über Vorwissen, Arbeitsprozesse und Lernerträge der Schüler; schließlich fachliche Materialien und Programme zur spezifischen Unterstützung leistungsschwächerer Schüler.

Leser-Kommentare
  1. Aber dennoch kleine Korrektur:
    Doch er ist wichtig _ NEIN! Er ist der WICHTIGSTE!
    Er ist der Eingang zum Bildungs- und Formungsprozesses für das Kind. Nicht die Struktur, sondern das KÖNNEN des lehrers ist entscheident - "Der gute Lehrer als leidenschaftlicher Erzieher und Erklärer"!
    Ich habe es schon des öfteren gesagt: Leider sind die Lehrer dafür schlecht ausgebildet durch die praxisunwirksamen "Wissenschaften" Pädagogik und Didaktik und zusätzlich müssen sie sich an unlogisch aufbauenden und sachzerrissenen Lehrplänen festhalten!
    Schmeisst die Theorieprofessoren aus den Universitäten und nehmt dafür praxis- und wirtschaftserfahrene Lehrer, besonders quereingestiegene Berufsschullehrer, die nach dieser logisch einfachen und komplexen Lehrphilosophie lehren, dann erbringen die neuausgebildeten Referendare auch einen gewaltigen Bildungssprung!

    10 Leser-Empfehlungen
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    Lehrer sind wichtig, Stundenpläne auch. Am wichtigsten ist aber die Verknüpfung von Unterrichtsstoff mit der praktischen Anwendbarkeit und der persönlichen Lebensrealität der Schüler [...]. Nur so wird Interesse geweckt und die Kinder werden leicht und gerne lernen.
    Dafür sind nicht unbedingt wirtschaftserfahrene Lehrer notwendig, sondern Lehrer mit Engagement, Allgemeinbildung, Hausverstand und Phantasie.

    Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion nicht zur Bewerbung des eigenen Blogs vorgesehen ist. Danke, die Redaktion/fk.

    In der DDR hatten die Lehrer viele auch praktische Kurse in Didaktik und Psychologie. Heute werden sie mit unnützer Theorie vollgestopft und sehen meist erst am Ende des Studiums beim Referendariat "echte Schüler".

    denn der beste Lehrer kann nur begrenzt gute Ergebnisse liefern, solange die Lehrpläne so katastrophal schlecht sind, wie sie sind.
    Damit wird dem Lehrer auch die Möglichkeit genommen seine Kompetenz überhaupt erst tragend einzusetzen.
    Die aktuellen Vorgaben widersprechen jeder wissenschaftlichen Erkenntnis, wie Menschen überhaupt lernen und wie man zum größtmöglichen Erfolg kommt. Man könnte fast annehmen die Lehrpläne wurden gemacht, um das Ergebnis zu minimieren.
    Das hat auch Auswirkungen auf das Personal. denn diese Vorgaben ziehen auch Anwärter an, die dieses Vorgehen für gut halten.

    H.

    Lehrer sind wichtig, Stundenpläne auch. Am wichtigsten ist aber die Verknüpfung von Unterrichtsstoff mit der praktischen Anwendbarkeit und der persönlichen Lebensrealität der Schüler [...]. Nur so wird Interesse geweckt und die Kinder werden leicht und gerne lernen.
    Dafür sind nicht unbedingt wirtschaftserfahrene Lehrer notwendig, sondern Lehrer mit Engagement, Allgemeinbildung, Hausverstand und Phantasie.

    Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion nicht zur Bewerbung des eigenen Blogs vorgesehen ist. Danke, die Redaktion/fk.

    In der DDR hatten die Lehrer viele auch praktische Kurse in Didaktik und Psychologie. Heute werden sie mit unnützer Theorie vollgestopft und sehen meist erst am Ende des Studiums beim Referendariat "echte Schüler".

    denn der beste Lehrer kann nur begrenzt gute Ergebnisse liefern, solange die Lehrpläne so katastrophal schlecht sind, wie sie sind.
    Damit wird dem Lehrer auch die Möglichkeit genommen seine Kompetenz überhaupt erst tragend einzusetzen.
    Die aktuellen Vorgaben widersprechen jeder wissenschaftlichen Erkenntnis, wie Menschen überhaupt lernen und wie man zum größtmöglichen Erfolg kommt. Man könnte fast annehmen die Lehrpläne wurden gemacht, um das Ergebnis zu minimieren.
    Das hat auch Auswirkungen auf das Personal. denn diese Vorgaben ziehen auch Anwärter an, die dieses Vorgehen für gut halten.

    H.

    • Morbox
    • 07.11.2011 um 20:07 Uhr

    Zum Glück sind diese Einsichten an meiner Uni (Erlangen) schon angekommen. Problematisch finde ich lediglich, dass die Überschrift etwas unpassend und übertrieben wirkt. Das System (oder sagen wir lieber die Systeme) produziert/-en tatsächlich Probleme, die mindestens indirekt immer auch die Schüler belasten. Wofür etwa überhaupt eine Bildungshoheit der Bundesländer? Diese schafft doch nur Probleme, vom Verwaltungsaufwand u.ä. über Schwierigkeiten für Eltern und Kinder bis zu der (in der Zeit erst neulich beleuchteten) Unmöglichkeit für die Unternehmen, Abschlüsse zu vergleichen - oder, angesichts der heutigen Situation, überhaupt nur einen Überblick zu behalten, was wo wie funktioniert. Zum Glück geht es im Artikel selbst etwas anders zu.

  2. Ja, der Herr war die Didaktik Standardlektüre in der Ausbildung... . Nun ist alle anders. Gute Lehrerausbilder waren an der Uni selten. Die Didaktiker und Pädagogen waren fast alles in der Schule gekrachte Existenzen, die sich mit einer Doktorarbeit an die Uni flüchteten. "Ausschuss geht ans Werk zurück." war unser Spruch dazu. Die Ansicht macher, dass diese Theoretiker doch bitte selber an den Schulen unterrichten sollten, lehne ich ab. Das darf man den Kindern nicht antun.
    Ich hatte einige geborene Lehrer unter meinen Kommilitonen. Es hat Spaß gemacht, bei ihnen zu hospitieren und sie sind erfolgreich und ihre Schüler sind erfolgreich und das Ganze trotz der erlittenen Ausbildung und trotz des bundesdeutschen Bildungschaos. Was würden sie erreichen, wenn sie nicht auch noch immer gegen Windmühlen kämpfen müssten.
    Mein Weg war ein anderer, ich habe früh genug gemerkt, dass es sowohl für die Schüler, als auch für mich besser ist, wenn sich unsere Wege trennen.
    Diesen Entschluss würde ich mir bei manch anderem allerdings auch gewünscht haben, wenn ich manche Lehrer meiner Kinder sehe...

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    Es ist sooooooooooo langweilig, dieses Lehrerbashing - jetzt erweitert ums Ausbilder- und Hochschuldidaktikerbashing.
    Gähn.
    Da lobe ich mir die selbstkritische Haltung des Hilbert Meyer, der stets noch Empirie und Theorie zu verbinden weiß.
    Eine Lehramtsstudentin, eine Referendarin wird mit Hilbert Meyers Standardwerken im Gepäck größere Chancen haben eine gute Lehrerin zu werden als ohne.
    Nur stromlinienförmige, angepasste ("ich lese Didaktikbücher, wenn ich nicht einschlafen kann") LehrerInnen brauchen unsere Kinder wirklich nicht.
    Ich habe den Artikel nicht gegen Meyer gelesen, sondern als Stärkung der Lehrerrolle gegen bloße Systemsteuerungspädagogik und ihren Funktionalismus.
    Subjektwerdung braucht lebendige, bildungsbegeisterte Subjekte auf beiden Seiten des Lehr-Lern-Prozesses.

    Es ist sooooooooooo langweilig, dieses Lehrerbashing - jetzt erweitert ums Ausbilder- und Hochschuldidaktikerbashing.
    Gähn.
    Da lobe ich mir die selbstkritische Haltung des Hilbert Meyer, der stets noch Empirie und Theorie zu verbinden weiß.
    Eine Lehramtsstudentin, eine Referendarin wird mit Hilbert Meyers Standardwerken im Gepäck größere Chancen haben eine gute Lehrerin zu werden als ohne.
    Nur stromlinienförmige, angepasste ("ich lese Didaktikbücher, wenn ich nicht einschlafen kann") LehrerInnen brauchen unsere Kinder wirklich nicht.
    Ich habe den Artikel nicht gegen Meyer gelesen, sondern als Stärkung der Lehrerrolle gegen bloße Systemsteuerungspädagogik und ihren Funktionalismus.
    Subjektwerdung braucht lebendige, bildungsbegeisterte Subjekte auf beiden Seiten des Lehr-Lern-Prozesses.

    • Ranjit
    • 07.11.2011 um 20:25 Uhr

    "Wie gut Kinder lernen, hängt vom Können ihrer Lehrer ab. Der Umbau von Schulstrukturen ist zweitrangig."

    Das Können der Lehrer ist jedoch direkt abhängig von den Schulstrukturen. Die Strukturen beeinflussen, wer sich für den Lehrerberuf entscheidet, wer genommen wird und wer dabei bleibt. Die Strukturen entscheiden, wie sich Lehrer Entwickeln, welche Chancen sie haben, ob sie motiviert bleiben, sich weiterentwickeln können.

    Determinanten sind z.B. die Hierarchiestrukturen. Können motivierte Lehrer mit neuen Ideen von älteren einfach abgekanzelt werden? Entscheiden sie mit, wie die Schule geführt wird?
    Andere strukturelle Faktoren sind Entlohnung und Status. Noch muss man sich entscheiden ob man lehren (an Schule oder Uni) oder ob man etwas verdienen will.
    Wie sieht es aus mit Personalentwicklung und psychologischer Unterstützung? Gerade auch bezüglich Burnout?

    Kurzum: Der Lehrer mag das wichtigste sein, aber die Schulstruktur setzt den Rahmen in dem er oder sie sich entfalten kann. Die Struktur setzt das Maximum und ohne sie zu verbessern können Lehrer auch nur schwer mehr leisten. Dies zu verkennen bedeutet strukturelle Probleme Individuen anzulasten. Denn wenn der Lehrer das wichtigste ist, dann ist er auch primär Schuld an allem dass schief läuft.

  3. Es ist sooooooooooo langweilig, dieses Lehrerbashing - jetzt erweitert ums Ausbilder- und Hochschuldidaktikerbashing.
    Gähn.
    Da lobe ich mir die selbstkritische Haltung des Hilbert Meyer, der stets noch Empirie und Theorie zu verbinden weiß.
    Eine Lehramtsstudentin, eine Referendarin wird mit Hilbert Meyers Standardwerken im Gepäck größere Chancen haben eine gute Lehrerin zu werden als ohne.
    Nur stromlinienförmige, angepasste ("ich lese Didaktikbücher, wenn ich nicht einschlafen kann") LehrerInnen brauchen unsere Kinder wirklich nicht.
    Ich habe den Artikel nicht gegen Meyer gelesen, sondern als Stärkung der Lehrerrolle gegen bloße Systemsteuerungspädagogik und ihren Funktionalismus.
    Subjektwerdung braucht lebendige, bildungsbegeisterte Subjekte auf beiden Seiten des Lehr-Lern-Prozesses.

    Antwort auf "Hilbert Meyer"
  4. Auch die Schüler spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Jede Klasse ist unterschiedlich. Was für den einen gut ist, muss es für den anderen noch lange nicht sein. In 37 Jahren Schulerfahrung bin ich zum Schluss gekommen, das auch Schüler erst lernen müssen frei zu lernen. Also, je jünger die Schüler, umso mehr Anleitung und Hilfe durch den Lehrer. Je unsicherer bzw. schwächer die Schüler, um so mehr profitieren sie anfänglich vom Frontalunterricht. Man muss nur immer als Lehrer im Auge behalten, das diese Form in einen schülerzentrierten Unterricht übergeleitet werden sollte. Ein guter Lehrer ist nicht zu ersetzen, durch keine noch so ausgeklügelten Medien. Immer noch kann ein Lehrer,zumindest die jüngeren Schüler duch eine packende Erzählung fesseln, wie es ein Film nie vermag.

  5. auch nicht anders. der grundtenor von schule ist immer noch
    hauptsächlich die selektion von schülern, um damit der wirtschaft das passende prozent an kontingent backverkäufern, handwerkern und ingenieuren zu liefern. die deutsche schule ist nicht dem lehren verschrieben, sondern ein produzent für wirtschaftliche belange. deswegen gibt es in deutschen schulen z.b kaum förderung, sondern nur forderung.

  6. Bildung erlangt man trotz Schule, nicht durch die Schule.

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    nicht zuhause. Natuerlich kann das Elternhaus gute Voraus-
    setzungen schaffen, aber die Schuld bei Versagen der Schueler auf das Elternhaus zu schieben ist eine alte
    Schutzbehauptung der Lehrer, die nicht zieht. Ich war
    12 Jahre lang Schulelternsprecher und weiss, wovon ich rede.

    nicht zuhause. Natuerlich kann das Elternhaus gute Voraus-
    setzungen schaffen, aber die Schuld bei Versagen der Schueler auf das Elternhaus zu schieben ist eine alte
    Schutzbehauptung der Lehrer, die nicht zieht. Ich war
    12 Jahre lang Schulelternsprecher und weiss, wovon ich rede.

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