Banken Rechnen mangelhaft

Ob Bilanzfehler oder verspielte Milliarden – die Finanzindustrie beweist ein ums andere Mal, dass sie mit dem eigenen System überfordert ist.

Mal angenommen, man hätte eine findige Kommunikationsagentur engagiert mit dem Ziel, den Ruf der Finanzmärkte noch mehr zu ramponieren, als diese das schon selbst hinbekommen haben. Die Experten hätten sich keinen besseren Coup einfallen lassen können als diesen: Eine marode Bank in rettender Staatshand verrechnet sich bei ihren Giftpapieren um sage und schreibe 55 Milliarden Euro. Kontrolleure nicken den Wahnsinn ab. Später wird der Fehler dann doch bemerkt, und der Staat rechnet sich flugs um den elfstelligen Betrag reicher, als wäre nichts gewesen.

Ein schönes Drehbuch. Erfunden allerdings von der Realität. Nichts anderes hat der ausgelagerte Schrotthandel der deutschen Hypothekenbank HRE gemacht, samt Prüfern und Finanzminister. Und ein großer Teil der Bevölkerung, den die Milliardenspielereien der Banken längst anwidern, sieht sich in seinem Zorn bestätigt. Dass die deutschen Staatsschulden nun auf dem Papier geringer sind, kann da kaum beruhigen. Es bleiben ja horrende öffentliche Schulden, die mehr als 80 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmachen – und ein erklecklicher Teil davon geht auf das Konto der Finanzkrise.

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Der neueste Buchungsskandal schadet zwar ausnahmsweise keinem Anleger, aber er kostet noch die letzten Reste Vertrauen in den Finanzsektor. Kann diese Branche nicht mit den Risiken hantieren, die sie eingeht?

Die Antwort ist etwas diffizil und dann doch sehr einfach. Diffizil, weil in diesem Fall niemand aus Gier gehandelt hat. Weil es nur um ein Gegenrechnen von Forderungen und Verpflichtungen ging und nicht um Luftbuchungen. Und weil der Fehler innerhalb des Systems dann doch entdeckt wurde. Der Fall taugt also nicht als Beleg für alle schlechten Gewohnheiten, die Banken und Fonds zugeschrieben werden.

Und doch ist die Sache auch einfach. Wieder haben Fachleute unbedacht mit unvorstellbaren Zahlen hantiert, die neun Nullen und mehr aufweisen. Und andere Fachleute, die das zu prüfen hatten, fanden erst einmal nichts dabei. Kein Wunder ist auch das, weil das Vier-Augen-Prinzip in der Finanzindustrie wenig bewirkt. Das zeigten schon die Rating-Agenturen vor der Finanzkrise, als sie hübsch verpackten amerikanischen Hypothekenschrott mit der höchsten Bonitätsnote bewerteten – ganz wie die Banken es ihnen nahelegten.

So kann man vielleicht noch eine Vereinskasse managen, obwohl dort schon Centbeträge auf Hauptversammlungen umstritten sind. Mit Beträgen, die höher sind als die Wirtschaftsleistung von Slowenien, muss es anders laufen. Doch das ist genau das Problem: In dieser auf unbedingtes Wachstum ausgelegten Industrie gibt es keine funktionierende Selbst- oder Fremdüberwachung, die Einhalt gebietet, wenn es schlicht zu viele Nullen werden. Es gab sie nicht vor der Krise, als ein Händler der französischen Großbank Société Générale 50 Milliarden Euro einsetzte und dabei fünf Milliarden verspielte. Es gab sie genauso wenig nach der Krise, als ein wild gewordener Mitarbeiter die Schweizer Großbank UBS um einen weiteren Milliardenbetrag brachte. Und auch als sich jetzt der New Yorker Aktienhändler MF Global mit Euro-Staatsanleihen in den Ruin spekulierte, zog niemand die Notbremse.

Die Finanzindustrie ist zu schnell, zu groß, zu wenig durchschaubar. Sie hat gute Ideen, keine Frage, doch wenn sich eine als lohnend erweist, kennen die Händler kein Halten mehr. Wachsen, wachsen, wachsen ist die Devise des Systems – bis zum Kollaps. Das kann man dem einzelnen Finanzkünstler vorwerfen, doch mal ehrlich, wer will sich schon selbst beschränken, wenn seine Nebenleute das große Rad drehen? Die Finanzmärkte ziehen Leute an, die aus Geld mehr Geld machen wollen. Dabei werden sie so groß und komplex, dass sie eben diese Leute samt ihrer Kontrolleure überfordern.

Die amerikanische Börse ist in diesem Jahr mindestens einmal aus dem Ruder gelaufen, weil irgendwelche Computerprogramme anfingen zu spinnen. In Deutschland war es einige Zeit zuvor die Spekulation um VW und Porsche, die jeden vernünftigen Umgang mit der Börse unmöglich machte. Immer wieder kommt es zur Übertreibung und dann zu Irrtümern.

Natürlich gibt es einzelne Risikoexperten, die das Spiel durchschauen. Nicht von ungefähr hat man bei der Deutschen Bank früh den Hypothekenschock und auch das griechische Desaster kommen sehen. Doch einigen guten Risikomanagern stehen viele nicht ganz so gute gegenüber, bei den Banken genauso wie in den Aufsichtsbehörden. Und dieser feine Unterschied reicht schon, um jede Hoffnung auf Besserung innerhalb des Systems zunichtezumachen.

Es hilft also nichts, der Westen muss die Finanzindustrie auf eine Weise regulieren, dass sie vielleicht nicht mehr so innovativ, aber in jedem Fall deutlich weniger gefährlich für alle ist. Die Nullen werden dann weniger, aber unter dem Strich wird der Wohlstand mehr.

Ebenso gilt: Die Zentralbanken dürfen nie wieder die Finanzmärkte derart mit Geld fluten, wie es vor allem die US-Behörde vor der Krise getan hat. Was geschah, war ganz einfach: Die Zahl der Nullen wuchs, doch die Kompetenz und die Sorgfalt der Experten wuchsen nicht mit.

 
Leser-Kommentare
  1. Nicht unser Problem, bzw. wird es wohl dann, wenn wir die Fehler korrigieren müssen. Aber diesen Preis müssen wir zahlen, zulange wurde weggeschaut.

    Klar ist, Realwirtschaft und real angesparte Werte müssen von der Finanzcasinowirtschaft getrennt werden. Es steht jedem frei zu zocken, aber eines ist klar, wir stehen nicht mehr dafür gerade, bzw. lassen uns auch hier nicht mehr in unseren Lebenkreislauf eingreifen. Spekulation auf Rohstoffe, Nahrung etc.

    Dem Finanzkommunismus muß Einhalt geboten werden. Gewinne für die Kommissare und Verlußte für die Allgemeinheit, so geht es nicht weiter.

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    und " Gewinne für die Kommissare" Ich glaube sie liegen sehr daneben. Als wären die Kommissare in Brüssel das Problem.

    und " Gewinne für die Kommissare" Ich glaube sie liegen sehr daneben. Als wären die Kommissare in Brüssel das Problem.

  2. Wenn Großbanken auch Pleite gehen dürften, würden die Banken das Risikomanagment ganz schnell in den Griff kriegen.

    16 Leser-Empfehlungen
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    "die Finanzindustrie beweist ein ums andere Mal, dass sie mit dem eigenen System überfordert ist"

    Ganz im Gegenteil: sie nutzt das System perfekt aus. Gewinnmaximierung. Wenn man die Profite in die eigene Tasche steckt, die Verluste aber von anderen getragen werden, wäre es doch geradezu fahrlässig, nicht so zu handeln.

    Die moderne "Finanzindustrie" verdient Geld mit Geld. Wertschöpfung aus dem Nichts, haften und buckeln tut nicht der Kopf im Pyramidenspiel. Das ist ein aus moralischer Sicht kriminelles und gesellschaftlich akzeptiertes wie dank korrupter und unfähiger Marionetten politisch gestütztes, krankes System. Ethisches Handeln verspricht keinen Gewinn - zumindest nicht kurzfristig; Nachhaltigkeit schlägt sich nicht in Bilanzen oder irgendjemandes eigener Geldbörse nieder, zumindest nicht innerhalb von Quartalszyklen oder Wahlperioden.

    Zumindest die gesellschaftliche Akzeptanz schwindet, jetzt wo mehr und mehr Menschen mitbekommen (weil sie unmittelbar betroffen sind) daß "etwas nicht damit stimmt" (siehe Occupy-Bewegung), mindestens 15 Jahre nachdem schon Bücher über Systemfehler geschrieben und seither alles systematisch in die Verschwörungsecke wegdenunziert wird. Der politische Fehlkurs bleibt.

    Halbherzige Korrekturmaßnahmen (bestenfalls angekündigt, nichts davon umgesetzt) werden diesen Zug, der mit Vollgas auf den Abgrund zufährt, nicht stoppen. Eine Vollbremsung muss her - oder Neustart in die richtige Richtung nach dem Crash.

    "die Finanzindustrie beweist ein ums andere Mal, dass sie mit dem eigenen System überfordert ist"

    Ganz im Gegenteil: sie nutzt das System perfekt aus. Gewinnmaximierung. Wenn man die Profite in die eigene Tasche steckt, die Verluste aber von anderen getragen werden, wäre es doch geradezu fahrlässig, nicht so zu handeln.

    Die moderne "Finanzindustrie" verdient Geld mit Geld. Wertschöpfung aus dem Nichts, haften und buckeln tut nicht der Kopf im Pyramidenspiel. Das ist ein aus moralischer Sicht kriminelles und gesellschaftlich akzeptiertes wie dank korrupter und unfähiger Marionetten politisch gestütztes, krankes System. Ethisches Handeln verspricht keinen Gewinn - zumindest nicht kurzfristig; Nachhaltigkeit schlägt sich nicht in Bilanzen oder irgendjemandes eigener Geldbörse nieder, zumindest nicht innerhalb von Quartalszyklen oder Wahlperioden.

    Zumindest die gesellschaftliche Akzeptanz schwindet, jetzt wo mehr und mehr Menschen mitbekommen (weil sie unmittelbar betroffen sind) daß "etwas nicht damit stimmt" (siehe Occupy-Bewegung), mindestens 15 Jahre nachdem schon Bücher über Systemfehler geschrieben und seither alles systematisch in die Verschwörungsecke wegdenunziert wird. Der politische Fehlkurs bleibt.

    Halbherzige Korrekturmaßnahmen (bestenfalls angekündigt, nichts davon umgesetzt) werden diesen Zug, der mit Vollgas auf den Abgrund zufährt, nicht stoppen. Eine Vollbremsung muss her - oder Neustart in die richtige Richtung nach dem Crash.

  3. Die Diktatur des Kapitals hat doch geradeeben bewiesen, wer das Sagen hat.

    Welcher Politiker will denn den Banken Regeln vorgeben?
    Das ist auch bei massiven Finanzkrisen in den letzten 10 Jahren nicht geschehen.

    Das ist auch bei der Weltwirtschaftskrise nicht geschehen.
    Seit der Weltwirtschaftskrise hatten wir noch zahlreiche weitaus größere Weltwirtschaftskrisen.

    Hat das jemals zu Konsequenzen geführt?

    2003, 2008?
    Konsequenzen? Null. Nada. Nichts.

    Wer wagt es sich mit einem tollwütigen Raubtier anzulegen?

    Es gibt niemand.

    • HLWT
    • 04.11.2011 um 13:30 Uhr

    ob er in der Lage ist Black Scholes zu erklären!

    Eine Leser-Empfehlung
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    Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Black Scholes von den meisten Bankenvorständen verstanden wird (jeder Mensche mit Finance-Hintergrund sollte die Formel auch selbst herleiten können). Was bringt Black Scholes zu dem in der Realität? Die Voraussetzungen für eine korrekte Berechnung sind zu 99% nicht gegeben, die Ergebnisse daher zu 99% falsch.. anstatt sich auf eine begrenzt sinnvolle Pricing-Formel zu verlassen sollte man lieber sein Hirn einschalten. Aber das ist wohl für einige zu viel.

    Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Black Scholes von den meisten Bankenvorständen verstanden wird (jeder Mensche mit Finance-Hintergrund sollte die Formel auch selbst herleiten können). Was bringt Black Scholes zu dem in der Realität? Die Voraussetzungen für eine korrekte Berechnung sind zu 99% nicht gegeben, die Ergebnisse daher zu 99% falsch.. anstatt sich auf eine begrenzt sinnvolle Pricing-Formel zu verlassen sollte man lieber sein Hirn einschalten. Aber das ist wohl für einige zu viel.

  4. 5. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Argumenten an der Diskussion und bitte achten Sie auf ein Mindestmaß an Höflichkeit im Umgangston. Danke, die Redaktion/jz

  5. die Zeiten, wo Gold herhalten mußte, entweder direkt als Münzen oder als Vorrat im Keller der Banken, ist vorbei.
    Gut so.

    Geld ist oder soll der Gegenwert sein für Güter oder Dienstleistungen die man abrufen kann, wann man will. Das Geld ist der Gegenwert der Wirtschaftskraft unseres Landes.
    Darauf konnte man in Deutschland seit 1949 vertrauen.

    Wie sagte herr Ackermann von der SDweutschen Bank vor einigen Jahren: "Es ging jetzt so lange gut, es wird Zeit, daß wir das System modernen, innovativer gestalten."

    Es ist gelungen. Das Vertrauen in unsere Währung ist dahin.
    Die Zahlen auf Konten spiegeln nicht mehr die Wirtschaftskraft sondern nur noch den Ideenreichtum der Banker und Finanzbetrüger.

    Und unsere Politiker lassen sich vorführen. Da sitzen, in lockerer entspannter Atmosphäsre, Frau Merkel mit Herrn Ackerman und anderen "klugen" Leuten zusammen und tauschen sich aus. Was dabei herauskommt: S.....e und das Volk zahlt. Mit REALER Münze!

    Es ist, als würde man das Monopoly Spielgeld vom Staat in Euros umgetauscht bekommen. Nichts anderes sind diese "innovativen Fiananzprodukte".

    Bis die Politiker etwas merken (wollen) dauert.
    Vor 6 Jahren war abzusehen, wohin die Hartzgesetze führen.
    Altersarmut, Niedriglohnsektor, mehr Gewinn für die Unternehmen. Und jetzt fangen einige Politiker an, darüber nachzudenken, ob ein Mindestlohn sinnvoll wäre.

    Wieviele Jahre wird es dauern, bis jemand merkt, daß die Finanzindustrie nicht liberalisiert sondern kontolliert werden sollte

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    Sie haben kein ökonomisches oder historisches Verständniss. Papier ist kein Geld, es ist Zahlungsmittel und wird nur akzeptiert, weil es unter Androhung von Gewalt genutzt werden muss.

    Historisch gesehen hat FIAT Währung nie lange gehalten. Die Chinesen waren das erste Volk es auszuprobieren und es endete zwei mal in einem Disaster.

    Geld muss wertstabil sein, damit jederman für seine eigene Zukunft planen kann. Da der Dollar und fast jede andere Währung in knapp 100 Jahren 96% des Wertes verloren hat, ist es nicht möglich durch Sparen vorzusorgen, jeder ist gezwungen zu spekulieren. Die ständige Flut von frischem Geld heizt Spekulationen an (Boom) die dann im Bust enden müssen, weil der Markt außer Ballance gebracht wird. Die Reaktion war immer wieder immer mehr Währung zu drucken.

    Zum Artikel: Großer Quark. Die beste Regulierung ist ein freier Markt. Die meisten dieser Banken wären schon 2001-02 bankrott gegangen, hätte man sie nicht, wie auch 2008, gerettet. Es ist kein Wunder, dass die Krisen immer schlimmer werden, wenn man Verantwortungslosigkeit immer wieder belohnt.

    "Geld muß nwerthaltig sein, damit man für seine Zukuft vorsorgn kann" Das ist nicht möglich.

    Nehmen wir Japan, den Jen. Wäre dsas Erdbeben noch stärkewr,und die Flutwelle noch höher gewesen, vielleicht wäre die Hälfte der Japaner mitsamt aller Errungenschaften ins Meer gespült worden. Die Wärung Jen wsäre keinen Pewnny mehr wert geworden. Wenn keinew Mewnschen da sinds, die bereit sind zu arbeiten und etwas abzugeben, dann können Sie nicht vorsorgen.

    Übertragen auf Deutschland:

    Wenn die junge Generation beschliesst, nicht merh zu arbieten bzw. nichts mehr abzugeb en von dem was erareitet wird, dann geht es den Alten schlecht, egal wieviel Euros sie gebunkert haben.

    Geld ist ein Mittel zum Zweck - wird aber nun zum Zweck erhoben.

    Sie haben kein ökonomisches oder historisches Verständniss. Papier ist kein Geld, es ist Zahlungsmittel und wird nur akzeptiert, weil es unter Androhung von Gewalt genutzt werden muss.

    Historisch gesehen hat FIAT Währung nie lange gehalten. Die Chinesen waren das erste Volk es auszuprobieren und es endete zwei mal in einem Disaster.

    Geld muss wertstabil sein, damit jederman für seine eigene Zukunft planen kann. Da der Dollar und fast jede andere Währung in knapp 100 Jahren 96% des Wertes verloren hat, ist es nicht möglich durch Sparen vorzusorgen, jeder ist gezwungen zu spekulieren. Die ständige Flut von frischem Geld heizt Spekulationen an (Boom) die dann im Bust enden müssen, weil der Markt außer Ballance gebracht wird. Die Reaktion war immer wieder immer mehr Währung zu drucken.

    Zum Artikel: Großer Quark. Die beste Regulierung ist ein freier Markt. Die meisten dieser Banken wären schon 2001-02 bankrott gegangen, hätte man sie nicht, wie auch 2008, gerettet. Es ist kein Wunder, dass die Krisen immer schlimmer werden, wenn man Verantwortungslosigkeit immer wieder belohnt.

    "Geld muß nwerthaltig sein, damit man für seine Zukuft vorsorgn kann" Das ist nicht möglich.

    Nehmen wir Japan, den Jen. Wäre dsas Erdbeben noch stärkewr,und die Flutwelle noch höher gewesen, vielleicht wäre die Hälfte der Japaner mitsamt aller Errungenschaften ins Meer gespült worden. Die Wärung Jen wsäre keinen Pewnny mehr wert geworden. Wenn keinew Mewnschen da sinds, die bereit sind zu arbeiten und etwas abzugeben, dann können Sie nicht vorsorgen.

    Übertragen auf Deutschland:

    Wenn die junge Generation beschliesst, nicht merh zu arbieten bzw. nichts mehr abzugeb en von dem was erareitet wird, dann geht es den Alten schlecht, egal wieviel Euros sie gebunkert haben.

    Geld ist ein Mittel zum Zweck - wird aber nun zum Zweck erhoben.

  6. "Es ist einfach nicht richtig, dass die Finanzindustrie unreguliert war. Sie war dies durch und durch. "

    Und weil die Finanzindustrie so straff reguliert war, haben sich Banken und sonstige Finanzinstitute mit mehr als zu

    ca. 60 000 000 000 000 mit cds

    engagiert,

    welche nirgendwo in den Büchern geführt wurden, sodass noch nicht einmal befreundete Nachbarbanken das eingegangene Engagement der jeweiligen Banken auch nur in etwa oder auch nur annähernd einschätzen konnten?

    Eine wirklich straffe Regulierung, welche ein Engagement von

    60 000 000 000 000

    nirgendwo in den Büchern führt.

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    • joG
    • 04.11.2011 um 18:20 Uhr

    ....unreguliert war. Sie war dies durch und durch. "
    Und weil die Finanzindustrie so straff reguliert war, haben sich Banken und sonstige Finanzinstitute mit mehr als zu
    ca. 60 000 000 000 000 mit cds
    engagiert,..."

    Wenn Sie ganz genau lesen wollen. Was wir feststellen müssen ist, dass sie schlecht oder sogar ignorant reguliert war. Daher würde ich eine schlechte Prognose wagen, bedenkt man, dass es die gleichen Parteien, Politiker und Bürokraten wären, die eine neue Regulierung vermutlich versuchen werden. Leider ist das gute funktionieren der Finanzindustrie, wie nun alle kostspielig gelernt haben dürften von grundsätzlicher Bedeutung. Ist sie schlecht ausgerichtet und das tut schlechte Regulierung, so leidet die ganze Gesellschaft. Das müsste zu denken geben und wirft die Frage auf, wie wir sicher stellen wollen, dass unsere Politiker nicht wieder so sehr versagen.

    Auch ist falsch, dass die CDS nicht bilanziert wurden. Das werden sie. Es gab Vorschriften für die Kapitalmenge, die Banken dafür bereitstellen mussten. Auch konnten die Aufsichtsbehörden die einzelnen CDS einsehen und hätten sich einen Überblick verschaffen können. Sie hätten auch Handhabe gehabt Makromaßnahmen zu ergreifen oder die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen hierfür schaffen müssen. Wenn sie das nicht taten, sehen Sie ein gutes Beispiel dafür, wie schlecht die Behörden und Politiker arbeiteten.

    Sie sollten sich schon etwas mit der Materie auseinandersetzen, wenn Sie schimpfen wollen.

    • joG
    • 04.11.2011 um 18:20 Uhr

    ....unreguliert war. Sie war dies durch und durch. "
    Und weil die Finanzindustrie so straff reguliert war, haben sich Banken und sonstige Finanzinstitute mit mehr als zu
    ca. 60 000 000 000 000 mit cds
    engagiert,..."

    Wenn Sie ganz genau lesen wollen. Was wir feststellen müssen ist, dass sie schlecht oder sogar ignorant reguliert war. Daher würde ich eine schlechte Prognose wagen, bedenkt man, dass es die gleichen Parteien, Politiker und Bürokraten wären, die eine neue Regulierung vermutlich versuchen werden. Leider ist das gute funktionieren der Finanzindustrie, wie nun alle kostspielig gelernt haben dürften von grundsätzlicher Bedeutung. Ist sie schlecht ausgerichtet und das tut schlechte Regulierung, so leidet die ganze Gesellschaft. Das müsste zu denken geben und wirft die Frage auf, wie wir sicher stellen wollen, dass unsere Politiker nicht wieder so sehr versagen.

    Auch ist falsch, dass die CDS nicht bilanziert wurden. Das werden sie. Es gab Vorschriften für die Kapitalmenge, die Banken dafür bereitstellen mussten. Auch konnten die Aufsichtsbehörden die einzelnen CDS einsehen und hätten sich einen Überblick verschaffen können. Sie hätten auch Handhabe gehabt Makromaßnahmen zu ergreifen oder die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen hierfür schaffen müssen. Wenn sie das nicht taten, sehen Sie ein gutes Beispiel dafür, wie schlecht die Behörden und Politiker arbeiteten.

    Sie sollten sich schon etwas mit der Materie auseinandersetzen, wenn Sie schimpfen wollen.

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