Soziales Leben Wie sieht die denn aus?
Nichts lieben wir derzeit mehr als den Verdacht: Hat Peer Steinbrück das Schachbrett heimlich umgestellt? Warum trinkt Christian von Boetticher Champagner auf Sylt? Hat meine Kollegin Magersucht? Und mein Nachbar sich das Gesicht liften lassen? Über eine ungesunde Leidenschaft
Wer als Tourist durch einen Park der amerikanischen Stadt Boston spaziert, wundert sich nicht nur über die Menge der herumwuselnden Eichhörnchen und die Menge der Jogger, sondern auch über bestimmte, an den Wegkreuzungen aufgestellte Hinweisschilder, vielmehr über deren Aufschrift: »If you see something, say something!« Derselbe Satz ist auf amerikanischen Flughäfen alle zehn Minuten aus Lautsprechern zu hören. If you see something, say something. Wenn man etwas sieht, soll man es melden? Soll man melden, dass sich die Vermehrung der Bostoner Eichhörnchen auf der Grenze zur ökologisch bedenklichen Plage bewegt? Dass in der Abflughalle des New Yorker Flughafens ein chinesisches Ehepaar sitzt?
Gemeint ist natürlich etwas anderes, nämlich: If you see something suspicious, say something. Aber aus der grammatikalischen Verkürzung ergibt sich die Pointe des Subtextes. Tendenziell, so lässt sich der Satz auch verstehen, ist alles hier verdächtig. Was auch immer ins Blickfeld gerät: Es könnte sein, dass damit etwas nicht stimmt. Besser als mit diesem Satz lässt sich die Bedrohungs- und Gefahrenparanoia nicht beschreiben, die im vergangenen Jahrzehnt das politische und kulturelle Bewusstsein Amerikas beschlich. Zumindest aus unserer Sicht, der Sicht mitteleuropäischer Zeitgenossen, die sich auf die Gelassenheit und Funktionstüchtigkeit ihrer aufgeklärten Rationalität einiges zugutehalten. Die Amis spinnen mal wieder, haben eh eine Neigung zu Hysterie und Kontrolle, sind folglich prädestiniert für die Mentalität des Allerweltsverdachts.
Wir nicht? Lassen wir mal Eichhörnchen und Flughäfen beiseite. Erinnern wir uns kurz an den mehrere Monate zurückliegenden Skandalfall eines schleswig-holsteinischen Politikers namens Christian von Boetticher. Es gäbe heute über die Causa Boetticher kaum mehr etwas zu sagen, wäre von ihr nicht der Eindruck einer bestimmten gesellschaftlichen Klimaveränderung zurückgeblieben. Nicht weil der 40-jährige Politiker im Internet mit einer Minderjährigen anbandelte und ein erotisches Verhältnis mit ihr einging; derlei sittliche Verirrungen gab es immer im politischen Establishment und wird es immer geben. Sondern weil über das Faktum der unstatthaften Liaison hinaus plötzlich alles an diesem Herrn seltsam, fragwürdig, irgendwie verdächtig und untersuchenswert wirkte: Golfen und Champagnertrinken auf Sylt, das manische Simsen, Twittern, Netzwerken, ja das gesamte Privatleben des kinderlosen Junggesellen. Wirkte nicht schon seine Frisur mit dem ungewöhnlich tief angesetzten Seitenscheitel als Indiz – wofür auch immer? Das Gesicht unreif, der Blick verhuscht, wenn nicht gar verschlagen?
Man konnte sich kaum mehr daran erinnern, dass der Mann im Hauptberuf nicht Objekt einer landesweiten psychopathologischen Fernanamnese, sondern politischer Mandatsträger war. Man konnte sich jedoch gut daran erinnern, dass Horst Seehofer im Jahr 2007, als seine außereheliche Liebesaffäre mit einer dreißigjährigen Frau enthüllt und von ihm beendet wurde, keineswegs mit einem so umfassend auf seinen Habitus, seine Persönlichkeit, seine Lebensweise gerichteten Verdachtsblick inspiziert wurde. Hinsichtlich ihrer moralischen Implikation lassen sich die beiden Fälle tatsächlich nur sehr bedingt vergleichen. Aber die gesellschaftliche Stimmung, in die sie eingebettet waren, lässt sich durchaus vergleichen. Und es lässt sich feststellen, dass sie auf der Skala der Verdachtsmentalität ein gutes Stück nach oben gerückt ist.
Nun mag die Idee, eine freie, demokratische, weitreichend liberale Gesellschaft, eine Gesellschaft wie unsere also, brüte just eine solche Mentalität aus, auf den ersten Blick dubios wirken. Wir müssen nicht fürchten, dass der Elektriker, der ein paar Lampen repariert, nebenher ein paar Wanzen in der Wohnung installiert, dass Herren in Ledermänteln uns abholen und unter gleißendem Neonlicht wegen einer politischen Meinungsäußerung verhören. Nein, was hier mit Verdacht gemeint ist, hat keinen politischen oder ideologischen, es hat gar keinen vergleichbar manifesten Fluchtpunkt. Gemeint ist vielmehr eine von Grund auf nervöse, schreckbereite Haltung zur Realität, eine Betrachtungs- und Bewertungsweise der Mitwelt, der sowohl das Überkontrollierende als auch das Überfurchtsame des Verdachts anhaftet.
Gemeint ist jener Blick, der hinter dem geschmacklosen Internet-Techtelmechtel eines Politikers sofort die kulturelle Großkatastrophe namens Facebook am Werk sieht, am Mitbürger und seinem Gebaren mit Vorliebe das Fehlerhafte, Abweichende erfasst und den Schimmel auf dem Obst wittert, bevor er aufgetreten ist. Oder das Schachbrett. Ja, natürlich das auf einem Foto falsch und auf einem anderen Foto richtig herum stehende Schachbrett zwischen Helmut Schmidt und Peer Steinbrück. Neun Jahrzehnte nach der Erfindung der Fotomontage, zwei Jahrzehnte nach der Erfindung von Photoshop verursachte die technische Manipulation der Schachbrettstellung einen publizistischen Großwirbel. Natürlich war dieser witzig, als launiger Kommentar zu Helmut Schmidts väterlichem Bekenntnis zu einem Lieblingssohn gemeint. Aber täuschen wir uns nicht. Unter dem Launigen war die Flüsterstimme einer durchaus ernst gemeinten, alarmierten Generalskepsis zu hören: Vielleicht spielen die überhaupt nie Schach, die tun nur so, Politiker und Prominente tun alle nur so, das ist alles Manipulation, alles Betrug. Die haben auch von Wirtschaft keine Ahnung. Vielleicht mögen die sich nicht mal. Noch vor einem Jahrzehnt wäre die Schachbrettgeschichte – jede Wette – nur ein paar Fotospezialisten aufgefallen, und die hätten keine Geschichte daraus gemacht.
Dieser Verdachtsblick, um ihn so zu nennen, fängt allerdings die Liberalität, in der wir uns gern sonnen, auf lautlose Weise wieder ein. Konkret gesagt: Seit einigen Jahren dürfen Homosexuelle heiraten. Gleichzeitig aber hat sich das Rätselraten, ob der oder jener, weil man seit zwei Jahren keine Frau an seiner Seite sah oder weil er morgens im Park Tai-Chi-Übungen macht, eventuell schwul ist, zum beliebten Konversationsthema und Gesellschaftsspiel entwickelt. Wir dürfen in unseren Schlafzimmern machen, was wir wollen und mit wem. Nur genügte der maßlos hysterisierte Fall des wegen Vergewaltigung angeklagten und freigesprochenen Wettermoderators Kachelmann, jedwede außereheliche geschlechtliche Aktivität urplötzlich ins Licht des Unsittlichen, Verurteilenswerten zu rücken.
Die Vielarbeiter sind immerzu verdächtig nah am Burn-out-Syndrom, die Wenigarbeiter wiederum stehen im Florida-Rolf-Verdacht. Die letzten Indianer des Zigarettenrauchens sind per se verdächtig, die Dicken neuerdings auch. Es wird allen Ernstes über Steuern und Strafen für sie nachgedacht. Wer wiederum arg dünn ist, lebt mit dem Verdacht, an Anorexie erkrankt zu sein. Und sieht mittlerweile nicht jeder sinnlich schön geformte Mund, jeder runde Busen verdächtig nach Unterstützung durch chemische Substanzen und Materialien aus?
Von den Konjunkturwellen des kollektiven Krebs-, ADHS-, Missbrauchs-, Ehec- et cetera Verdachts einmal abgesehen: Versucht man, die Summe deutscher Fernsehunterhaltung auf einen Nenner zu bringen, ergibt sich ein verblüffendes Ergebnis. Denn was sich hier, im Bildungsquiz wie in der Kochshow, im Modelcasting wie im perfekten Dinner, in der Frauen-für-Bauern-Suche wie in der Doku-Fiction über Wohnungsmüll, verschuldete Kleinunternehmer und tölpelhafte Auswanderer, vollzieht, ist im Kern nichts anderes als ein einziges Großunternehmen der Ermittlung und Überprüfung der Spezies Mensch. Ein Unternehmen, das dem Prinzip des Misstrauens folgt und auf der Semantik des Fehlverhaltens und Nichtgenügens beruht. Weiß Herr A., wie der vorletzte Papst hieß, oder weiß er es nicht? Kann die Hausfrau B. ein Hühnchen so tranchieren, dass es an den Schnittstellen nicht sofort austrocknet? Ist der Milchbauer C. etwa tatsächlich noch Jungfrau? Liegt bei den Eltern D. ein krankhaftes Erziehungsmuster vor? Fühlt sich Frau E. nach dem Gesichts-Lifting nun glücklich oder entstellt? Glaubt der Schreinermeister F. etwa wirklich, mit einem Bierlokal auf Mallorca punkten zu können? Und erkennt man bei dieser 17-Jährigen nicht auf hundert Meter, dass sie zu verklemmt ist für den Laufsteg?
Um die Herkunft des Allerweltsverdachts zu verstehen, der durch soziale und mediale Räume vagabundiert, reicht eine einzige Erklärung vermutlich nicht aus. Eine naheliegende ergibt sich aus der tiefen Verunsicherung unseres individuellen wie gesellschaftlichen Lebens. Wir fühlen uns in der Gegenwart von Ängsten und Befürchtungen so stark wie selten zuvor attackiert, sehen die Zukunft als Szenario von Bedrohungen, denen unser Bewusstsein kaum gewachsen ist. Ob unsere Währung in zehn Jahren noch unsere Währung ist, ob wir als Greise versorgt werden oder dahinvegetieren, ob wir je wieder einen richtigen Sommer erleben, ob ein Terroranschlag die U-Bahn trifft, in der wir gerade sitzen, ob ein Wahnsinniger in das Sommerlager unserer Kinder eindringt – all diese Ängste mögen vermessen oder hysterisch sein. Unabweisbar aber sind sie der Auslöser einer gleichsam hypochondrischen Bewusstseinslage, einer Befindlichkeit im beständigen diffusen Voralarm. Er aber prägt nicht nur unseren Blick auf die politische und wirtschaftliche Großwetterlage. Er prägt, und sei es ganz unbewusst, auch unseren Blick auf das Nahe, Alltägliche. Streiten die Leute in der Nachbarwohnung nicht verdächtig viel und laut? Sollte man nicht mal die Polizei vorbeischicken? Streitet man selbst nicht viel zu oft und zu laut? Habe ich je ein Hühnchen so zerlegt, dass es nicht furztrocken auf den Teller kam? Hätte ich den Namen des vorletzten Papstes auf Knopfdruck parat? Sind meine Mails zu ausschweifend oder zu zackig? Bin ich zu dick, zu dünn, zu maulfaul, oder quatsche ich andere in Grund und Boden? Erziehe ich mein Kind richtig oder so falsch, wie meine Eltern mich erzogen haben? All das fragt man sich ja auch beständig. Denn der unentwegte Selbstverdacht ist der fleißigste Schüler des Allerweltsverdachts.
Noch etwas anderes aber dürfte ihn begründen: die exzessive Ausdehnung des Privaten ins Öffentliche. Der öffentliche Raum ist als solcher kaum noch erkennbar, wenn man während einer Zugfahrt Zeuge von fünf höchstpersönlichen Handygesprächen wird, wenn in der Supermarktschlange plötzlich die Poritze des sich bückenden Vordermannes aufblitzt und man schon deshalb weiß, wie die Mitbürger sich in ihrem Wohnzimmer benehmen, weil sie es an jedem anderen Ort genauso tun. Die Angehörigen einer entprivatisierten Performancegesellschaft aber mögen einerseits die Zwanglosigkeit ihrer sozialen Formen genießen. Nur handeln sie sich andererseits eben dadurch neue Zwänge ein: Sie stehen bis in den hintersten Winkel ihres Lebens unter sozialer Beobachtung. Und diese ist nun mal der Türöffner zur Verdächtigung. Auch dies zeigt, nebenbei bemerkt, der Fall von Boetticher. Hätte er nicht den Drang verspürt, sich dem Publikum und seiner Twittergemeinde unentwegt als Privat- und Freizeitmensch zu präsentieren, wäre auch niemand auf die Idee gekommen, seine Wochenenden auf Sylt als Habitus des unseriösen Lebemanns zu interpretieren, dem moralisch alles zuzutrauen ist. Was der amerikanische Soziologe Richard Sennett vor über drei Jahrzehnten als »Tyrannei der Intimität« bezeichnete, hat sich in einer dialektischen Gegenbewegung längst in das Modell der tyrannisierten Intimität verwandelt.
Nie in seiner Geschichte war der westliche Mensch so sichtbar, so überprüfbar. Und zwar in jeder Hinsicht, in optischer, psychologischer, medizinischer, kommunikativer, sexueller. Aus der Synthese dieser Überprüfbarkeit mit immer neuen kollektiven Angstgefühlen dürfte die Chemie der Verdachtsmentalität bestehen. If you see something, say something. Wir erleben den versteckten Sinn dieses Satzes sehr wohl auch diesseits des Atlantiks. Und wir haben ein Problem damit. Denn eine Verdachtsgesellschaft hat ein Problem: den Mangel an Selbstbewusstsein, Optimismus, Tatkraft. Immer befürchtend, dass irgendwas bei irgendjemand und an irgendetwas nicht stimmt, bremst sie sich eigenmächtig aus. Bis sie irgendwann blockiert.
- Datum 14.11.2011 - 08:28 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 10.11.2011 Nr. 46
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Die Autorin mokiert sich über das, was sie den "Verdachtsblick" nennt. Ihr Tenor: Seid nicht immer so misstrauisch. Es ist alles halb so wild, vieles geht uns nichts an. Schmidt, Steinbrück und überhaupt alle: Die wollen doch nur spielen! Weitergehen.
Zumindest, was das Politische betrifft, bin ich anderer Meinung und möchte hier "V for Vendetta" von Alan Moore zitieren (in Deutschland vor allem als Film bekannt, obwohl das Buch viel interessanter ist): "People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people."
In einer Zeit, in der ein Großteil der politischen Klasse die Sorgen und den Zorn der Wähler nur noch als nerviges Hintergrundrauschen wahrnimmt, in der "alternativlos" entschieden wird, ist diese Furcht wohl leider das Einzige, was eben jenen Freiflug-Politikern die notwendige Bodenhaftung zurückbringen kann: Die Furcht, dass Mauscheleien, Lügen, Tricksereien, Umfallereien beobachtet, benannt und bloßgestellt werden. Ein bisschen Pranger schadet nicht (mag Frau Koch-Mehrin das auch anders sehen).
(Mit wem ein deutscher Politiker - oder Bauer - ins Bett geht, geht allerdings in der Tat niemanden etwas an. RTL, die Yellow Press und ihre Fans sehen das leider anders.)
Auch im Privaten schadet ein wenig Peer Pressure nicht. In Berlin findet mancher P-Berg-Hipster, dass er zu cool ist, die Hinterlassenschaften seines Hundes vom Gehweg zu entfernen. Es ist völlig legitim, solch Verhalten lautstark asozial zu nennen.
Ist damit wirklich gemeint "wenn du etwas auffälliges siehst, melde es der Autorität?" Ich verstehe den Satz eher als Aufruf zur Zivilcourage "Wenn du etwas siehst das nicht in Ordnung ist, sprich denjenigen darauf an." Und nicht einfach vorbeigehen mit dem Gedanken "Das geht mich nichts an"
...die Schilder wurden nach 9/11 angebracht und sollen die Bürger dazu ermutigen bärtige Männer mit großen verdrahteten Koffern zu melden oder sowas. Zumindest vermute ich das.
...die Schilder wurden nach 9/11 angebracht und sollen die Bürger dazu ermutigen bärtige Männer mit großen verdrahteten Koffern zu melden oder sowas. Zumindest vermute ich das.
Liebe Frau März,
Was sie da beschreiben ist so alt wie die Menschheit.
Denken sie doch bitte einmal zurück in die Geschichte: Wie privat war privat im Mittelalter, wo die Dörfer klein und der Marktplatz nah? Jeder kannte jeden und die heutige Anonymität des Internet war völlig undenkbar. Wer was und mit wem war fester Bestandteil von Tratsch & Klatsch.
Natürlich wurde auch fleissig verdächtigt und beschuldigt, was manchmal sogar zu ziemlich unangenehmen Folgen wie dem Scheiterhaufen führte.
Daher könnte man ebenso zu dem Schluss kommen, dass gerade aufgrund der zunehmenden Anonymisierung ebendiese von ihnen beschriebenen Verdächtigungen zunehmend entpersonalisiert werden und verstärkt eine nicht näher greifbare obskure Masse zum Ziel hat - "der Staat", "die Regoierung", "die Ausländer" usw. - und vermehrt zu einem allgemeinen Verschwörungsverdacht führt, persönliche Verdächtigungen dagegen eher abnehmen.
es ist schon fatal, wenn man einmal überlegt, wie eigentlich der Missbrauch abläuft. Dabei soll sowohl der von Kindern, aber eben auch der von Abhängigen oder dazu erpressten Beschäftigten in Augenschein genommen werden.
Es sind immer die getragnen Masken und die vorgeschobenen Kulissen, hinter denen Missbrauch abläuft. Da geht es um den Machtmissbrauch in jeder Hinsicht und speziell auch um den Missbrauch, der im Szenario der Korruption (in jeder Variante), der sexuellen Ausbeutung oder aber auch des Lohnwuchers heute seine wirklich unheiligen Urstände feiert.
Die Neue Elite der Neuen Herrenmenschen brauchen diese Form der Anscheinerweckung, um hinter diesen Kulissen eben ihren real-existierenden Machtmissbrauch zu realisieren. Transparenz und Öffentlichkeit sind da so willkommen, wie die ersten Sonnenstrahlen bei einer Vampierparty. Wobei wir natürlich auch gleich bei dem Aspekt sind, der diesen "Heimlichtuern und -innen" gemeinsam ist: Das Aussaugen anderer Lebewesen.
Das sollten wir ja nun wirklich öffentlich machen und auch nüchtern und sachlich als plausible Vermutung benennen.
es ist schon fatal, wenn man einmal überlegt, wie eigentlich der Missbrauch abläuft. Dabei soll sowohl der von Kindern, aber eben auch der von Abhängigen oder dazu erpressten Beschäftigten in Augenschein genommen werden.
Es sind immer die getragnen Masken und die vorgeschobenen Kulissen, hinter denen Missbrauch abläuft. Da geht es um den Machtmissbrauch in jeder Hinsicht und speziell auch um den Missbrauch, der im Szenario der Korruption (in jeder Variante), der sexuellen Ausbeutung oder aber auch des Lohnwuchers heute seine wirklich unheiligen Urstände feiert.
Die Neue Elite der Neuen Herrenmenschen brauchen diese Form der Anscheinerweckung, um hinter diesen Kulissen eben ihren real-existierenden Machtmissbrauch zu realisieren. Transparenz und Öffentlichkeit sind da so willkommen, wie die ersten Sonnenstrahlen bei einer Vampierparty. Wobei wir natürlich auch gleich bei dem Aspekt sind, der diesen "Heimlichtuern und -innen" gemeinsam ist: Das Aussaugen anderer Lebewesen.
Das sollten wir ja nun wirklich öffentlich machen und auch nüchtern und sachlich als plausible Vermutung benennen.
Es ist ja die Generation derer, die unter der Elitebildungsmaxime der geistig-moralischen Wende heute überall ihren unglaublich gewaltigen Anspruch anmelden, die Neuen Leistungsträger, die Neuen Führungs-, Leitungs- und Lenkungskräfte oder gar die Neuen Alpharüden bzw. -fehen vom Stamme der Schröders, Putins, Merkels oder solcher Briganten wie den Pofallas, den Kauders, Steinbrücks oder oder zu sein.
Nach nüchterner und dynamisch-komplexer Ananlyse der Realleistungen dieser Eliteangehörigen bleiben im Regelfall höchstens kleine Häufchen Asche oder getrocknete Tränen im Ergebnisbasket übrig.
So gesehen ist das Problem ja nicht der Frager, dessen Skepis oder seine Zweifel. Nicht der Frage, der nach der real-existierenden Praxis und der Wirklichkeit dessen fragt, was all diese Neuen Weber (nach Hans-Christian Andersens "Des Kaisers neue Kleider") uns da als Leistung oder gar Leistungsfähigkeit fragt, ist der Knackpunkt.
Es sind die heute so aktiv geistig- und moralisch marodierenden und brandschatzenden Briganten/-tinnen, charakterlosen Lumpen/-innen oder der weiblichen resp. männlichen Cretins, denen mit der Frage nach ihrem real life die Maske vom Gesicht genommen wird, mittels derer nichts anderes betreiben als ihren Lug und ihren Betrug.
Dieser Beitrag wäre in meinem Unterricht mit einem absoluten "Thema verfehlt. Ungenügend. Setzen!" beurteilt worden.
es ist schon fatal, wenn man einmal überlegt, wie eigentlich der Missbrauch abläuft. Dabei soll sowohl der von Kindern, aber eben auch der von Abhängigen oder dazu erpressten Beschäftigten in Augenschein genommen werden.
Es sind immer die getragnen Masken und die vorgeschobenen Kulissen, hinter denen Missbrauch abläuft. Da geht es um den Machtmissbrauch in jeder Hinsicht und speziell auch um den Missbrauch, der im Szenario der Korruption (in jeder Variante), der sexuellen Ausbeutung oder aber auch des Lohnwuchers heute seine wirklich unheiligen Urstände feiert.
Die Neue Elite der Neuen Herrenmenschen brauchen diese Form der Anscheinerweckung, um hinter diesen Kulissen eben ihren real-existierenden Machtmissbrauch zu realisieren. Transparenz und Öffentlichkeit sind da so willkommen, wie die ersten Sonnenstrahlen bei einer Vampierparty. Wobei wir natürlich auch gleich bei dem Aspekt sind, der diesen "Heimlichtuern und -innen" gemeinsam ist: Das Aussaugen anderer Lebewesen.
Das sollten wir ja nun wirklich öffentlich machen und auch nüchtern und sachlich als plausible Vermutung benennen.
Da werden wir wohl unterscheiden müssen zwischen dem, was die Medien veranstalten und dem, was uns wirklich interessiert. Die meisten Worte und Bilder in den Medien kann man nun wirklich nicht Ernst nehmen. Wenn keine Zeitung über v.Bötticher geschrieben hätte, was wäre dann? Ich bin überzeugt, daß das alles gewollte Ablenkungen sind, um den Bürger auf die falsche Fährte zu locken. Was wäre denn, wenn der Kleinbürger dahinter kommt, daß er permanent für dumm verkauft wird? Nein, diese Schau verhindert Nachdenken, und damit verhindert es zivilen Ungehorsam.
Du darfst hier in Deutschland nicht einfach so für Deinen Lebensunterhalt arbeiten, das Selbstverständlichste von der Welt. Das wäre ja Schwarzarbeit, und das würde allen schaden. Die entsprechenden Gesetze und Konsequenzen sind z.B. ungeheuerlich, und darüber sollten sich Medien und Bürger aufregen. Das tun sie aber nicht, weil sie mit Show, Sport, Spott und Fremdschämen beschäftigt sind. Und mit Ängsten, die nur der Übertreibung in den Medien entstammen.
...die Schilder wurden nach 9/11 angebracht und sollen die Bürger dazu ermutigen bärtige Männer mit großen verdrahteten Koffern zu melden oder sowas. Zumindest vermute ich das.
Wir lügen und hintergehen jeden, sobald sich für uns ein Vorteil daraus ergibt. Wir sind egoistische Wesen, die jede Gelegenheit sich ungestraft zu nehmen, was sie wollen, ergreifen. Wir winden uns in fadenscheinigen Ausreden, wenn wir erwischt werden. Sobald jemand Macht hat, egal wo, missbraucht er sie zu seinen Gunsten. Der Mensch ist eine Chimäre, der Mantel hängt im Wind. Der Verdacht ist nur ein Zeichen unseres Wissens um unsere eigenen Lügnereien.
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