Bundeswaldinventur Sieben Milliarden mal Wachstum
Der deutsche Wald soll fast Unmögliches leisten: Rohstoffe und Energie liefern – und das Klima schützen. Ob unser Holz künftig ausreicht, soll eine Bundeswaldinventur klären.

Klicken Sie auf das Bild um die komplette Infografik zu Bäumen im deutschen Wald zu sehen.
Schön ist die Arbeit immer, aber hier ist sie besonders schön«, schwärmt Peter Seefeldt. Er steht in einem lichten Buchenwald, die Sonne wirft warmes Licht durch das Blätterdach, aus dem weichen Boden dampft es herbstlich kühl. Seefeldt und sein Kollege haben jeweils einen Rucksack voller Messinstrumente dabei. Vor der Brust trägt der Forstwirt einen wasserdichten Klappcomputer, auf seinem Rücken eine GPS-Antenne. Fast metergenau hat ihn das Navigationsgerät hierher gelotst. Irgendwo unter der Blätterschicht muss eine Metallstange versteckt sein. Bald fiept der gelbe Detektor, Aufnahmepunkt 24964-A ist gefunden.
Er ist einer von rund 60.000 Probepunkten für die Bundeswaldinventur. 60 Zweierteams suchen sie seit April auf, bis Dezember 2012 soll die Bestandsaufnahme erledigt sein. Dann wird es zwei Jahre dauern, bis die Daten geprüft und analysiert sind. Während die jährlichen Waldzustandsberichte mit viel kleineren Stichproben nur Momentaufnahmen des Gesundheitszustands liefern (seit 1984 pendelt die Zahl geschädigter Bäume um 25 Prozent), ergibt die Bundeswaldinventur einen vollständigen Überblick – von der biologischen Vielfalt über die verfügbare Holzmenge bis zur Treibhausgasbilanz. Ende 2014 sollen die Ergebnisse der dritten Inventur zur Verfügung stehen, zehn Jahre nach der zweiten.
- Flexibler Festmeter
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Wie viel Holz steckt im Baum? Diese simple Frage ist Anlass für viel Streit. Zwar vermessen teure Laserscanner Stämme sehr genau, sind aber noch längst nicht in jedem Sägewerk im Einsatz.
Traditionell wird die Holzmenge aus Höhe, Breite und Länge der Stapel am Waldweg berechnet. Seit 1945 gilt dafür ein Umrechnungsfaktor von 0,6, um den Luftanteil zwischen den Rundhölzern auszugleichen. Was damals stimmte, rund 40 Prozent, gilt heute nicht mehr.
Dank moderner Wirtschaft wachsen Stämme gerader, werden besser gestapelt, es bleibt weniger Platz für Luft. So müsste das Stapelvolumen mit 0,7 multipliziert werden, um die Festmeter anzugeben. Geschieht aber nicht. Die Sägewerker freuen sich über gut 15 Prozent mehr Holz fürs gleiche Geld.
Umgekehrt geht es Kaminbesitzern. Beim sauberen Stapeln des gelieferten Schüttraummeters Brennholz schrumpft dessen Volumen um ein Drittel. Da war viel Luft drin.
Die tiefe Verbundenheit der Deutschen mit ihrem Wald ist nicht nur ein Mythos. Tatsächlich leben wir zwischen Bäumen. Ein Drittel unseres Landes ist bewaldet, in den vergangenen 40 Jahren ist diese Fläche sogar um zehn Prozent gewachsen. Noch besteht der Wald zu mehr als der Hälfte aus Fichten und Kiefern, oft in Monokulturen. Das verspricht schnelleren Profit: Während Buchen rund 140 Jahre bis zur Erntereife brauchen und Eichen mehr als 200, sind Nadelbäume schon nach 50 bis 80 Jahren hiebsreif.
- Eine Woche zum Thema Wald
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Im Vorfeld zur Klimakonferenz in Durban und anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder, präsentieren ZEIT ONLINE und DIE ZEIT eine Themenwoche zum Wald.
In der Serie "Waldmenschen" stellen wir Menschen vor, die mit, im oder für den Wald leben, kämpfen, forschen oder arbeiten. Darunter eine Baumbesetzerin, die in Stuttgart eine Pappel vor den Bahnhofsbauarbeiten retten will und ein Forscher, der bei Eberswalde dem Wasserhaushalt verschiedener Baumarten nachspürt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Waldschutz in Afrika. Außerdem zeigen wir, wie stark der Markt für Holz globalisiert ist. Wir erklären, wie der Wald Deutschland vor Erosionen, Überschwemmungen und Lawinen schützt und zeigen Ihnen seine Vielfalt in Bildern.
- Was verbinden Sie mit Wäldern?
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Die eintönigen Kulturen sind jedoch besonders anfällig für Sturm-, Schädlings- und Klimaschäden. Der Umbau zu naturnahen und ertragreicheren Mischwäldern ist daher politisch erwünscht. Über den richtigen Weg allerdings streiten Waldbesitzer, Forstwissenschaftler und Naturschutzverbände erbittert. Der beste Weg zum Wald von morgen lässt sich nur finden, wenn man weiß, wie der Wald von heute aussieht. Hierfür liefert die Bundeswaldinventur die Fakten.
Sieben Milliarden Bäume stehen in deutschen Wäldern, rund 400.000 davon nehmen Peter Seefeldt und Kollegen unter die Lupe, ausgewählt nach einem strengen Zufallsprinzip. Die leicht lädierte Eiche, deren Höhe und Durchmesser er mit seinem Ultraschallmessgerät gerade bestimmt, steht also für fast 20.000 andere. Exakte Arbeit ist daher wichtig, Fehler würden sich vervielfachen.
Die Inventur machen selbstständige Waldgutachter und nicht die jeweiligen Revierförster. Die sollten gar nicht wissen, wo sich die Erfassungspunkte befinden. Zu groß wäre die Versuchung, genau dort für perfekten Wald zu sorgen – und damit die Statistik zu verfälschen.
- Datum 19.11.2011 - 09:24 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | Auf einer Seite lesen
- Serie Waldwoche
- Quelle DIE ZEIT, 17.11.2011 Nr. 47
- Kommentare 13
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"Der Umbau zu naturnahen und ertragreicheren Mischwäldern ist daher politisch erwünscht."
Nach allem, was ich in der Schule gelernt habe und was mir auch später vermittelt wurde, hat sich ertragsreich und naturnah immer ausgeschlossen (siehe Landwirtschaft).
Und jetzt brauchen wir eine Waldinventur? Gab es die noch nie? Wie genau ist man dann in der Bilanz? 0,01%? Und jetzt weiß man es nur auf 3% Genauigkeit? Und die reichen nicht aus, um sinnvolle politische Entscheidungen zu treffen? Bin gespannt, ob dann auch die Experten in den Kommissionen zu der Meinung kommen, die ich als absoluter Idiot auch ohne die Kenntnis jedes einzelnen Blümchens schon jetzt habe. Nämlich: Mit jedem heute angepriesenen Produkt, das "zu 100%aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und deshalb besonders umweltfreundlich ist." wird in Wahrheit ein Stück Natur, wenn schon nicht kaputt gemacht, dann zumindest beschädigt.
Guter und meiner Meinung nach objektiver Artikel!
@F.K.: Naturnähe/Artenvielfalt und ein guter Ertrag müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen. Beispielsweise kann der Anbau von Mischkulturen auf Feldern mehr nutzbare Energie aus Biomasse erzuegen als der Anbau von Monokulturen wie Mais und das bei weniger Dünnung!
(vgl. Tilman, D., Hill, J. & Lehman, C. (2006) Carbon-negative biofuels from low-input high-diversity grassland biomass. Science, 314, 1598.).
Dennoch gilt natürlich zur Zeit, dass die Monokulturen aus Fichte und Kiefer äußerst wirtschaftlich sind, (weil die Industrie eben daran angepasst ist!?).
Die Frage in Deutschland ist aber ob eine größt mögliche Holzmenge hier überhaupt das Ziel seien sollte. Skandinavien, Kanada etc. haben ähnliche Holzzuwächse wie wir (durch die längeren Tage im Sommer). Dort kann jedoch keine Eiche oder Buche angebaut werden. In südlicheren breiten wiederum können durch Radiata-Kiefer und ähnliche Arten enorme Zuwächse erbracht werden. Deutschlands Rolle auf dem Holzmarkt könnte also in der Produktion von Qualitätsholz aus Buche, Eiche, Esche etc. liegen.
Thematisiert habe ich in meinem Beitrag die Bedingungen in Deutschland. Ich finde immer wieder erschreckend, in welcher Weise diskutiert wird, wie sich andere Länder verhalten müssen, damit unsere Ziele erreicht werden "In südlicheren breiten wiederum können durch Radiata-Kiefer und ähnliche Arten enorme Zuwächse erbracht werden.". Na und? Müssen das deshalb die südlichen Länder so machen, damit wir Deutschen unsere sogenannten Klima-Ziele erreichen? Oder dürfen sie ihre Wälder auch ganz einfach so wie jetzt stehen lassen, wenn sie das wollen? Oder dürfen Sie nur soviel abholzen, wie sie es für richtig halten? Und auch damit machen, was sie wollen? Wer sind wir denn, dass die ganze Welt Lieferant von Wasserkraft, Windkraft, Bio-Treibstoff und jetzt auch noch Holz für Pellets zu sein hat?
Thematisiert habe ich in meinem Beitrag die Bedingungen in Deutschland. Ich finde immer wieder erschreckend, in welcher Weise diskutiert wird, wie sich andere Länder verhalten müssen, damit unsere Ziele erreicht werden "In südlicheren breiten wiederum können durch Radiata-Kiefer und ähnliche Arten enorme Zuwächse erbracht werden.". Na und? Müssen das deshalb die südlichen Länder so machen, damit wir Deutschen unsere sogenannten Klima-Ziele erreichen? Oder dürfen sie ihre Wälder auch ganz einfach so wie jetzt stehen lassen, wenn sie das wollen? Oder dürfen Sie nur soviel abholzen, wie sie es für richtig halten? Und auch damit machen, was sie wollen? Wer sind wir denn, dass die ganze Welt Lieferant von Wasserkraft, Windkraft, Bio-Treibstoff und jetzt auch noch Holz für Pellets zu sein hat?
Thematisiert habe ich in meinem Beitrag die Bedingungen in Deutschland. Ich finde immer wieder erschreckend, in welcher Weise diskutiert wird, wie sich andere Länder verhalten müssen, damit unsere Ziele erreicht werden "In südlicheren breiten wiederum können durch Radiata-Kiefer und ähnliche Arten enorme Zuwächse erbracht werden.". Na und? Müssen das deshalb die südlichen Länder so machen, damit wir Deutschen unsere sogenannten Klima-Ziele erreichen? Oder dürfen sie ihre Wälder auch ganz einfach so wie jetzt stehen lassen, wenn sie das wollen? Oder dürfen Sie nur soviel abholzen, wie sie es für richtig halten? Und auch damit machen, was sie wollen? Wer sind wir denn, dass die ganze Welt Lieferant von Wasserkraft, Windkraft, Bio-Treibstoff und jetzt auch noch Holz für Pellets zu sein hat?
Durch die Globalisierung sind alle Märkte aber vernetzt. Ob das gut oder schlecht ist sei dahin gestellt... Auch die Fragen des gestiegenen Ressourcenbedarfs und des Klimawandels sind global zu beantworten. Beispielsweise hatten die Sägewerke in Deutschland ganz schön zu kämpfen als es die Immobilienkrise in den USA gab (wegbrechen eines wichtigen Holzabnehmers).
Natürlich ist es mir kritisch zu betrachten wenn Bewirtschaftungsziele vorgeschrieben werden. Das will ich nicht bestreiten. Aber wissenschaftliche standarts auf die Weltwirtschaft anzuwenden fände ich zumindest vernünftig. Die politisch Umsetzung dessen wird es wohl aber eh nicht geben. Jedes Ländlein oder jeder Wirtschaftsraum macht seine eigene Politik und denkt nur an sein eigenes Wohl.
... doch wir sitzen alle im selben Boot.
Durch die Globalisierung sind alle Märkte aber vernetzt. Ob das gut oder schlecht ist sei dahin gestellt... Auch die Fragen des gestiegenen Ressourcenbedarfs und des Klimawandels sind global zu beantworten. Beispielsweise hatten die Sägewerke in Deutschland ganz schön zu kämpfen als es die Immobilienkrise in den USA gab (wegbrechen eines wichtigen Holzabnehmers).
Natürlich ist es mir kritisch zu betrachten wenn Bewirtschaftungsziele vorgeschrieben werden. Das will ich nicht bestreiten. Aber wissenschaftliche standarts auf die Weltwirtschaft anzuwenden fände ich zumindest vernünftig. Die politisch Umsetzung dessen wird es wohl aber eh nicht geben. Jedes Ländlein oder jeder Wirtschaftsraum macht seine eigene Politik und denkt nur an sein eigenes Wohl.
... doch wir sitzen alle im selben Boot.
Durch die Globalisierung sind alle Märkte aber vernetzt. Ob das gut oder schlecht ist sei dahin gestellt... Auch die Fragen des gestiegenen Ressourcenbedarfs und des Klimawandels sind global zu beantworten. Beispielsweise hatten die Sägewerke in Deutschland ganz schön zu kämpfen als es die Immobilienkrise in den USA gab (wegbrechen eines wichtigen Holzabnehmers).
Natürlich ist es mir kritisch zu betrachten wenn Bewirtschaftungsziele vorgeschrieben werden. Das will ich nicht bestreiten. Aber wissenschaftliche standarts auf die Weltwirtschaft anzuwenden fände ich zumindest vernünftig. Die politisch Umsetzung dessen wird es wohl aber eh nicht geben. Jedes Ländlein oder jeder Wirtschaftsraum macht seine eigene Politik und denkt nur an sein eigenes Wohl.
... doch wir sitzen alle im selben Boot.
http://www.zeit.de/wirtsc...
http://www.zeit.de/wirtsc...
Leider geht davon ein großer Teil auch zu großen fossilen Kraftwerken (besonders nach NL) die ihre Umweltbilanz damit aufhübschen. Das ändert aber nichts an dem schlechten Wirkungsgrad von unter 40% bei diesen Kraftwerken.
Man sollte schon sicher stellen daß Holz auch möglichst effizient verwertet wird. Das geht nur in Pelletzentralheizungen.
Natürlich erscheint dem durchschnittlichen Laminatfußbodenbewohnerhaushalt ein mehrjähriger Wuchs von Buche und Eiche forstwirtschaftlich als kaum noch zeitgemäß.
++Die tiefe Verbundenheit der Deutschen mit ihrem Wald ist nicht nur ein Mythos. Tatsächlich leben wir zwischen Bäumen.++
Was hat der eine Satz (vermeintliche Gemütslage der Deutschen) mit dem anderen (Flächenverteilung in Deutschland)zu tun?
++Klappcomputer++ (ohne Worte)
++Der Umbau zu naturnahen und ertragreicheren Mischwäldern ist daher politisch erwünscht.++
Wären naturnahe Mischwälder tatsächlich ertragreicher, gäbe es wohl kaum so eine Dominanz der Nadelbaummonokulturen.
++Sie steht schon seit Jahrzehnten unter Naturschutz und konnte sich zu einem gesunden Wirtschaftswald entwickeln,++
Ja was denn nun? Naturschutzgebiet ODER Wirtschaftswald?
++Gefällt werden nur einzelne Bäume, dazwischen verjüngt sich der Wald selbst.++ Also wenn ich in einem Fichtenforst eine Verjüngung durch Holzernte einleite, dann habe ich danach...? Richtig einen Fichtenforst, evtl mit ein paar Birken o.ä., aber sicher nicht den beschriebenen Mischwald. Pflanzen muss dann schon sein.
++Forst- und Holzwirtschaft sorgen für über eine Million Arbeitsplätze++
NEIN, das Cluster Forst- Holzwirtschaft kommt auf diese schöne Zahl; ob Herr Asendorpf weiß, dass selbst er und seine Kollegen aus der Verlagsbranche dazuzählen? Ja, nach der Clusterlogik sind Zeitungen aus Papier (Holz) und somit Teil der Forst- und Holzwirtschaft. Schön-gerechnet!
@ Georg: gute Kommentare aber ein kleiner Fehler hier:
"++Sie steht schon seit Jahrzehnten unter Naturschutz und konnte sich zu einem gesunden Wirtschaftswald entwickeln,++
Ja was denn nun? Naturschutzgebiet ODER Wirtschaftswald?"
Integration anstelle von Segregation der Waldfunktionen ist hier das Stichwort. Die Klassifizierung als Naturschutzgebiet schließt die forstwirtschaftliche Nutzung meines Wissens nach nicht aus, sondern schränkt sie nur ein.
@ Georg: gute Kommentare aber ein kleiner Fehler hier:
"++Sie steht schon seit Jahrzehnten unter Naturschutz und konnte sich zu einem gesunden Wirtschaftswald entwickeln,++
Ja was denn nun? Naturschutzgebiet ODER Wirtschaftswald?"
Integration anstelle von Segregation der Waldfunktionen ist hier das Stichwort. Die Klassifizierung als Naturschutzgebiet schließt die forstwirtschaftliche Nutzung meines Wissens nach nicht aus, sondern schränkt sie nur ein.
++eine Million Arbeitsplätze – mehr als in der Automobilindustrie++
Hier wird also ein Cluster mit einer einzelnen Branche verglichen; ein Klassiker der Äpfel- und Birnenmathematik.
++Gleichzeitig fordert die im September vom Kabinett verabschiedete Waldstrategie 2020 einen deutlichen Anstieg der Holzernte, um den wachsenden Bedarf möglichst national zu decken.++
Planwirtschaft oder was?! Der größte Motivator für Waldbesitzer zusätzliches Holz einzuschlagen ist der HolzPREIS. Steigt der, so steigt auch die Holzmenge aus deutschen Wäldern, nur wollen die Sägewerke natürlich möglichst billiges Holz, weswegen Sie die Politik dazu drängen die Marktmechanismen zu ihren gunsten (und zum Schaden der privaten Waldbesitzer) zu manipulieren. Da wird dann mit STEUERgeld (also v.a. von den NICHTWALDBESITZERN) nachgeholfen. Irre oder?
++Für eine wirtschaftliche Nutzung sind sie (die Kleinstflächen im Privatwald) viel zu klein.++
MUMPITZ! Lediglich eine alljährliche Nutzung ist hier nicht möglich. Dafür gibt es aber den sog. "aussetzenden Betrieb", also eine Nutzung nur alle paar Jahre bzw. Jahrzehnte.
++»Der Ertrag aus drei Hektar Wald reicht gerade, um einmal im Jahr mit der Familie essen zu gehen«, sagt Ronny++
Tja Ronny, auf ein einziges Jahr gerechnet mag das bei teuren Restaurants und großen Familien stimmen, ABER wenn ich bei 3ha nur alle 10 Jahre eingreife (was Sinn macht), dann hab ich alle 10 Jahre 3-5 Tausend Euro!
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