Nordrhein-Westfalen Kurz vor Schluss
Nordrhein-Westfalen: Zum ersten Mal verweigert eine Bank einer Stadt den Kredit. Droht maroden Kommunen die Pleite?
Nein, eine Kommune könne nicht pleitegehen, niemals, sagt Lars Martin Klieve, der Kämmerer von Essen, mit Bestimmtheit. Würde tatsächlich einmal eine Stadt zahlungsunfähig, spränge noch im selben Moment das Land ein. »Jeder kommunale Kredit ist sicher«, behauptet der CDU-Politiker. Wie viele andere Stadtkämmerer hat auch Klieve vor Kurzem die Nachricht aufgeschreckt, dass zum ersten Mal in Deutschland eine Bank einer finanziell Not leidenden Kommune einen Kredit verweigert hat. Nicht einer hoch verschuldeten Großstadt wie Essen, sondern dem 20.000-Einwohner-Städtchen Ochtrup im Münsterland mit überschaubaren Schulden: 27 Millionen Euro, das sind knapp 1.400 Euro je Ochtruper. Essen ist mit rund 5.200 Euro pro Kopf fast viermal so hoch verschuldet.
Es war die zum Genossenschafts- und Raiffeisenverbund gehörende WL-Bank in Münster, die mit ihrer Kreditverweigerung Unruhe in den Rathäusern auslöste, vor allem in Nordrhein-Westfalen, wo die kommunalen Finanzen so desolat sind wie in keinem anderen Bundesland. Die Entscheidung der Bank gelte daher auch nicht nur für Ochtrup, sondern für »alle Kommunen mit einem nicht gesicherten Haushaltskonzept«, sagt André Krabbe, der Marketingleiter und Pressesprecher der WL-Bank. Das sind in Nordrhein-Westfalen 138 Städte und Gemeinden – jede dritte Kommune des Landes arbeitet mit einem Nothaushalt. Von allen 396 Kommunen in NRW haben nur noch acht einen ausgeglichenen Haushalt.
»Es geht uns nicht um die Gefahr des Kreditausfalls«, sagt der Banker Krabbe. »Wir wollen ein Signal setzen, verstärkt über Haushaltskonsolidierung nachzudenken und Strukturreformen anzustoßen.« Die Bank als Erzieherin zu solidem Wirtschaften? »Heute werden Pleiten von Gebietskörperschaften diskutiert, die vor Kurzem noch unvorstellbar waren«, antwortet er.
Ein Hauch von Griechenland zieht durch die Rathäuser an Rhein und Ruhr. »Das war abzusehen«, meint Eberhard Kanski, der Haushaltsexperte des Bundes der Steuerzahler in NRW. Vor allem das schnelle Geld, die Kassenkredite, werde die Kommunen ruinieren, warnt der Steuerzahlerbund seit Jahren. Kassenkredite sind so etwas wie die Dispos der privaten Haushalte. Sie sollen Liquiditätsengpässe der Kommunen überbrücken, in Wirklichkeit werden sie aber seit Jahren zur Finanzierung laufender Ausgaben fest eingeplant. Ohne die Kassenkredite könnten viele Städte ihr Personal nicht mehr bezahlen. Den Überziehungskrediten stehen keine Wirtschaftsgüter gegenüber wie bei Investitionsdarlehen, mit denen Kommunen Schulen bauen oder Omnibusse kaufen. Kassenkredite werden einfach verkonsumiert.
Über 20 Milliarden Euro Kassenkreditschulden haben sich in den Gemeindehaushalten in Nordrhein-Westfalen angehäuft, das sind fast 40 Prozent aller kommunalen Schulden, die einen Umfang von 53 Milliarden erreicht haben. Besorgniserregend sei vor allem das rasante Tempo, mit dem die Kassenkreditschulden zunähmen, sagt der Haushaltsexperte Kanski. In den letzten 20 Jahren sei ihr Anteil an der gesamten Verschuldung der Städte um das 85-Fache gestiegen.
In Essen machen sie mit 1,8 Milliarden Euro sogar schon mehr als die Hälfte aller städtischen Schulden aus, die bei drei Milliarden liegen. Wenn es so weitergeht, wird Essen in wenigen Jahren nicht mehr bloß verschuldet sein, sondern überschuldet. Das heißt, die Schulden werden dann höher sein, als seine ganze Infrastruktur wert ist, seine Straßen, Schulen, Straßenbahnen, Wasserwerke, Kanalnetze. Allein im laufenden Haushalt fehlen der Stadt 200 Millionen Euro. Wie in den Jahren zuvor wird das Loch wieder mit einem Kassenkredit gestopft.
Das Defizit wäre noch größer, hätte die Stadt nicht alle Etats um 20 Prozent gekürzt. Von der Verwaltung, wo bis 2014 über 500 Stellen wegfallen sollen, bis zum Gruga-Park, dessen Zoo verkleinert wird, sind alle Bereiche betroffen. Das »Begleitgrün« an den Straßen und viele Parks werden nicht mehr regelmäßig gepflegt, und noch mehr Bäder als bisher müssen geschlossen werden.
Nichts war der Stadt zu unbedeutend. Schulmilch zum Beispiel soll es nur noch pur geben, ohne Erdbeer oder Schoko. Das sei billiger und auch gesünder. Kreativ war die Stadt auch bei den Einnahmen. So sollen Sonnenstudios eine Sonnenbank-Abgabe zahlen, im Gespräch sind zehn Euro je Bank im Monat. Verworfen wurde dagegen der SPD-Vorschlag einer Sexsteuer: Jeder käufliche Liebesakt sollte mit einer »Vergnügungssteuer auf sexuelle Dienstleistungen« belegt werden.
- Datum 26.11.2011 - 11:19 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 24.11.2011 Nr. 48
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von den Disziplinierten. Zumindest versuchen sie's. Griechenland ist überall.
Das ganze hat natürlich auch gar nichts mit den Steuersenkungseskapaden der letzten Jahre zu tun, bei denen die Kommunen Milliardenverluste hinnehmen mussten..
Die Abzocker müssten es nun eigentlich den Abgezockten zurückgeben. Das wäre die Lösung für finanziellen Probleme. Gerechtigkeit und Ausgleich. Wenn eine Gruppe da nicht mitspielt, merkt man sie diese eben und spielt für den Rest des Lebens nicht mehr mit der zusammen. So einfach...
Ihr Beitrag macht mich wirklich wütend und zeigt, dass Sie keine Kenntnis von den Zuständen haben!
"Auch hier die Message: die schlecht Wirtschaftenden holen sich's"
Das mit dem schlecht wirtschaften lässt sich so leicht sagen. Die Steuereinnahmen sinken, die Gebühren für die Bürger steigen stetig, die Sozialausgaben steigen dank Bund und Länder ebenfalls. Bund und Länder haben hier den Geldhahn immer weiter zugedreht.
Viele Städte in meinem Umkreis sind sehr hoch verschuldet. Über die Verhältnisse lebt hier niemand.
Die Schulen sind marode und werden teilweise geschlossen, Schwimmbäder gibt es auch immer weniger, Kulturangebote werden ausgelassen, die Zentren der kleinen Städte sind wie ausgestorben und die Straßen gleichen einer Mondlandschaft!
Dazu muss man sich mal überlegen, wie viel die Kommunen an Solidaritätsbeiträgen zahlen müssen, damit in Ostdeutschland an jeder Ecke neue Straßen gebaut werden und auch das letzte Gebäude in Hochglanz erstrahlt!
Das ganze hat natürlich auch gar nichts mit den Steuersenkungseskapaden der letzten Jahre zu tun, bei denen die Kommunen Milliardenverluste hinnehmen mussten..
Die Abzocker müssten es nun eigentlich den Abgezockten zurückgeben. Das wäre die Lösung für finanziellen Probleme. Gerechtigkeit und Ausgleich. Wenn eine Gruppe da nicht mitspielt, merkt man sie diese eben und spielt für den Rest des Lebens nicht mehr mit der zusammen. So einfach...
Ihr Beitrag macht mich wirklich wütend und zeigt, dass Sie keine Kenntnis von den Zuständen haben!
"Auch hier die Message: die schlecht Wirtschaftenden holen sich's"
Das mit dem schlecht wirtschaften lässt sich so leicht sagen. Die Steuereinnahmen sinken, die Gebühren für die Bürger steigen stetig, die Sozialausgaben steigen dank Bund und Länder ebenfalls. Bund und Länder haben hier den Geldhahn immer weiter zugedreht.
Viele Städte in meinem Umkreis sind sehr hoch verschuldet. Über die Verhältnisse lebt hier niemand.
Die Schulen sind marode und werden teilweise geschlossen, Schwimmbäder gibt es auch immer weniger, Kulturangebote werden ausgelassen, die Zentren der kleinen Städte sind wie ausgestorben und die Straßen gleichen einer Mondlandschaft!
Dazu muss man sich mal überlegen, wie viel die Kommunen an Solidaritätsbeiträgen zahlen müssen, damit in Ostdeutschland an jeder Ecke neue Straßen gebaut werden und auch das letzte Gebäude in Hochglanz erstrahlt!
Vorab ist in der Regel für einen Bahnhof nicht die Kommune zuständig. Zumindest nicht allein. Nordrheinwestfalen ist eines der Bundesländer mit überwiegend SPD dominierter Landesregierung. Zudem das Stammland der Sozialdemokraten. Eine herausragende Eigenschaft von Sozis ist das Bedenken der Wahlhelfer. Wobei man keine Zeit hat über den begriff sparen nachzudenken. Wen wunderts dann, dass sich Kommunen zu hoch verschulden. Nun will ich mir die Sache nicht zu einfach machen. Auch die Kommunalverwaltungen anderer politischer Couleur geben zu viel Geld aus. Die Sozis aber immer etwas mehr. Und nicht nur auf kommunaler Ebene. Die Verwaltung des Saarlandes spricht heute noch davon, wie freigiebig (und sinnlos) das Geld zu Zeiten eines Oskar Lafontanes geflossen ist. Man sieht an der Verschuldung unserer Bundeshauptstadt, dass die herausragenden Eigenschaften des Regierenden Bürgermeisters offenbar weniger das Sparen, als das Partyfeiern sind. Ich könnte diese Liste weiter ausführen, würde dann aber ein falsches Bild zeichnen, das die Sozis so alleine stehen liese, Andere Politiker wissen in der Regel auch nur wie man seine Macht erhält, nicht wie man spart. Und der Anspruch der Wähler geht auch ins Bodenlose. Das Prinzip: Wir können nur das Ausgeben was wir zuvor erwirtschaftet haben ist verloren gegangen. Schade! Das gilt auch, aber nicht nur, für Menschen am unteren Rand, ebenso wie für die Finanzjongleure die oftmals das Zahlen von Steuern für eine "Untat" halten.
Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Beiträge sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
..."Ein Verfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen die Kämmerin von der CDU wurde eingestellt. Sie schied aus dem Amt und ist heute Kämmerin in Aachen."
Soviel zur sozialdemokratischen Tradition ! Ich bin, weiss Gott kein Sozialdemokrat, aber es sind meist die Angehörigen des schwarzen Lagers (von den Gelben ganz zu schweigen !) die glauben, dass ökonomischer Sachverstand automatisch mit der Parteizugehörigkeit zugeflogen kommt !
Gott schütze Aachen !!
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..."Ein Verfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen die Kämmerin von der CDU wurde eingestellt. Sie schied aus dem Amt und ist heute Kämmerin in Aachen."
Soviel zur sozialdemokratischen Tradition ! Ich bin, weiss Gott kein Sozialdemokrat, aber es sind meist die Angehörigen des schwarzen Lagers (von den Gelben ganz zu schweigen !) die glauben, dass ökonomischer Sachverstand automatisch mit der Parteizugehörigkeit zugeflogen kommt !
Gott schütze Aachen !!
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Politische Bildung sorgt für einen zuverlässigen, sachkundigen, neutralen und den Realitäten gerecht werdenden Blick. Das formt dann auch die Kommentare.
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Los gelöst davon, ob es richtig war diesem Ort keinen Kredit zugeben, bleibt anzumerken, wieso sollten Banken Gemeinden Geld leihen, nur damit der gutbezahlte Öffentliche Dienst, Beamte und Lokalpolitiker noch mehr Lohn und Pensionen bekommen. Da der Bürger das Plündern der Öffentlichen Kassen nicht stoppen kann und die Politik lieber im Jetzt in Massen Steuergelder frah würdig verwendet und ihre Klientel mit satten Pensionen ausstattet, kann der Bürger eigentlich den Banken dankbar sein, dass die diese Umverteilung nicht weiter finanzieren.
Politische Bildung sorgt für einen zuverlässigen, sachkundigen, neutralen und den Realitäten gerecht werdenden Blick. Das formt dann auch die Kommentare.
dass es CDU-Funktionäre innerhalb der Bankgesellschaft Berlin unter einem regierenden Bürgermeister von der CDU waren, denen Berlin den höchsten Schuldenzuwachs in seiner Geschichte verdankt, dass Bahnhöfe i. d. R. gemeinsam von Bund, Land und Kommune (sowie dem Bahnunternehmen) getragen werden und nie von SPD-Landesregierungen alleine - all dies muss natürlich unerwähnt bleiben, wenn Propaganda aus dem Konrad-Adenhauer-Haus als neutrales Ergebnis politischer Bildung verkauft werden soll.
dass es CDU-Funktionäre innerhalb der Bankgesellschaft Berlin unter einem regierenden Bürgermeister von der CDU waren, denen Berlin den höchsten Schuldenzuwachs in seiner Geschichte verdankt, dass Bahnhöfe i. d. R. gemeinsam von Bund, Land und Kommune (sowie dem Bahnunternehmen) getragen werden und nie von SPD-Landesregierungen alleine - all dies muss natürlich unerwähnt bleiben, wenn Propaganda aus dem Konrad-Adenhauer-Haus als neutrales Ergebnis politischer Bildung verkauft werden soll.
grinst aus allen Ritzen.
Das Programm ist ja derart absurd, dass es eigentlich nur scheitern kann. Die Frage ist nur noch wie.
Dabei sind das im Grunde erst zarte Anfänge der Entstaatlichung. In Amerika und auch in GB ist man schon immer ein Stück weiter gewesen.
Dort zerfällt die Infrastruktur schon lange. Und die "Tea Party" hat noch einiges mehr zu bieten.
2013 das Jahr des Blutvergießens?
Wird das jetzige Geldsystem nicht Reformiert, dann ist der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems nicht mehr Aufzuhalten!
Mit allen negativen Auswirkungen für die Realwirtschaft und den Menschen auf diesem Planeten!
Im Artikel sind einige Ursachen angesprochen worden. Bis auf das Geldsystem, die Hauptursache unserer heutigen Probleme.
Das einzige was mich Wundert ist, das Ratingagenturen noch keine Ratings für Städte / Gemeinden und Länder in den Staaten Veröffentlichen? Weil Sie das dann auch für die USA machen müßten?
Wie ich unsere Politiker einschätze? Werden die Wohl weitermachen wie bisher, bis zum bitteren Untergang!
Ich Hoffe, ich konnte Aufklären, wem dann die Rechnung zu schicken ist!
Es gibt von FitchRatings im Rahmen einer Studie eine reine Kennzahlenanalyse für alle Städte und Gemeinden in Deutschland. Dort wo der Datensatz vollständig war, wurde eine Bonitätseinschätzung auf quantitativer Basis vorgenommen. Da FitchRatings hierbei nicht mit den beteiligten Kommunen im Kontakt stand, wurden die Ergebnisse einzelner Kommunen mit Rücksicht auf die Kommunen nicht veröffentlicht.
Hoch verschuldete Kommunen haben schon längst Post von ihren Banken, dass es so nicht weiter geht wie bisher. Unternehmer sind da schon weiter, denn sie liefern nur noch per Vorkasse an die Kommunen. Es gibt kein Heizöl für die Rathäuser und Asphalt für die Straßen, so lange das Geld nicht gutgeschrieben ist. Denn ist das Heizöl erst verfeuert und der Asphalt eingebracht, dann ist es für die Lieferanten schon zu spät. Im Sinne seriöser Finanzen ist das für die Bürger eine durchaus positive Entwicklung. Viele deutsche Kommunen stehen gegenwärtig dort, wo sie eigentlich immer standen – am Abgrund.
Es gibt von FitchRatings im Rahmen einer Studie eine reine Kennzahlenanalyse für alle Städte und Gemeinden in Deutschland. Dort wo der Datensatz vollständig war, wurde eine Bonitätseinschätzung auf quantitativer Basis vorgenommen. Da FitchRatings hierbei nicht mit den beteiligten Kommunen im Kontakt stand, wurden die Ergebnisse einzelner Kommunen mit Rücksicht auf die Kommunen nicht veröffentlicht.
Hoch verschuldete Kommunen haben schon längst Post von ihren Banken, dass es so nicht weiter geht wie bisher. Unternehmer sind da schon weiter, denn sie liefern nur noch per Vorkasse an die Kommunen. Es gibt kein Heizöl für die Rathäuser und Asphalt für die Straßen, so lange das Geld nicht gutgeschrieben ist. Denn ist das Heizöl erst verfeuert und der Asphalt eingebracht, dann ist es für die Lieferanten schon zu spät. Im Sinne seriöser Finanzen ist das für die Bürger eine durchaus positive Entwicklung. Viele deutsche Kommunen stehen gegenwärtig dort, wo sie eigentlich immer standen – am Abgrund.
Das Problem ist doch, dass das Gemeinwesen zum großen Teil nur noch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern finanziert wird.
Aktionäre, Selbständige, Konzerne und Wohlhabende machen sich steuerlich betrachet einen ganz schlanken Schuh. Sie profitieren am meisten vom Staatswesen leisten aber nur ganz wenig für eben dieses.
Wenn da nicht endlich wieder eine Wende hin zu gerechterer Besteuerung stattfindet wird das Staatswesen weiter verwahrlosen.
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