Klimaschutz "Klassische Lobbyarbeit"
Seit Jahren kämpft er gegen die Erderwärmung, seit Kurzem ist er Vorstand der Initiative 2˚. Ein Gespräch über persönliche Gewohnheiten, unternehmerische Verantwortung und Busfahrer.
DIE ZEIT: Herr Schön, Sie führen seit Kurzem eine Initiative von zwölf Managern an, die dafür sorgen will, dass die globale Erderwärmung zwei Grad nicht übersteigt. Mit Verlaub, das klingt größenwahnsinnig.
Max Schön: Es ist eine große Herausforderung, sicher. Doch es ist nicht wahnsinnig, sondern schlicht notwendig, etwas gegen die bedrohliche Erwärmung zu unternehmen. Vieles ist machbar, auch in hohem Tempo. Ich glaube, dass es möglich ist, den Klimawandel zu begrenzen.
ZEIT: Zum Kreis der zwölf zählen auch die Vorstandschefs von Vattenfall, EnBW, der Bahn – von Unternehmen, die keine Vorreiter in Sachen Klimaschutz sind. Ist deren Engagement glaubwürdig?
ist mittelständischer Unternehmer. Der 50-Jährige ist unter anderem Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, Gründungsmitglied der Desertec Foundation und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.
Schön: Es ist ein erster wichtiger Schritt, sich öffentlich zum Zwei-Grad-Ziel zu bekennen und sich damit auch angreifbar zu machen. Das halte ich durchaus für mutig. Den zwölf beteiligten Personen ist klar, was auf sie zukommt.
ZEIT: Bisher hat die Initiative ja eher – vorsichtig formuliert – im Verborgenen gewirkt.
Schön: Da haben Sie recht. In Zukunft wollen die Unternehmensführer aber mehr erreichen und haben deshalb mich als Vorstand ausgesucht, damit die Initiative ein Gesicht bekommt. Und die Gesellschafter wissen, dass sie mit mir jemanden geholt haben, der auch sie selbst fordern wird. Die Diskussion über Glaubwürdigkeit werde ich nicht nur nach außen, sondern natürlich auch intensiv mit den Unternehmen der Initiative 2° intern führen.
ZEIT: Sie selbst entstammen einer Unternehmerfamilie aus dem Stahlhandel, leiten heute ein feines Küchenstudio in Lübeck und werden als Unternehmer bezeichnet. Was heißt das?
Schön: Unternehmer zu sein ist für mich ein Lebensmodell. All mein Geld steckt in Dingen, für die ich persönlich hafte, und ich verdiene nur etwas, wenn es gut läuft. Ich kümmere mich um alles eigenverantwortlich und bin in keinem sozialen Netz. Mit diesem neuen Amt bin ich erstmals in meinem Leben sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Ich werde aber einen Antrag auf Befreiung stellen.
ZEIT: Werden Sie auf Ihr Gehalt verzichten?
Schön: Ich könnte, aber ich finde, es ist gut und wichtig, dass es für solche Aufgaben mittlerweile auch ein Gehalt gibt. Einsatz für Nachhaltigkeit sollte nicht nur ehrenamtlich sein. Nachhaltigkeit ist eine zentrale Aufgabe des Wirtschaftens.
ZEIT: Für den Klimaschutz setzen Sie sich bereits seit vielen Jahren ein. Warum?
Schön: Es liegt mir einfach sehr am Herzen, nach einer Lösung für die globalen Probleme zu suchen. Und das schnell. Vor 20 Jahren, als ich mich für Ökosteuern einsetzte, haben viele aus dem klassischen Unternehmerlager gesagt: Ist ja alles schön und gut, aber noch nicht jetzt. Inzwischen wissen wir, dass wir keine Zeit mehr haben. Und doch gibt es immer noch dieses Denken: »Wir legen los, aber erst, wenn auch die Chinesen mitmachen.« Dieses Denken zu überwinden ist die zentrale Herausforderung.
ZEIT: Die Weltrettung als Lebensaufgabe. Wie sind Sie dazu gekommen?
Schön: Herausforderungen ganzheitlich anzugehen hat mich schon immer überzeugt – gleichgültig, ob es um Vereine, Betriebe oder Volkswirtschaften geht. Wenn man einmal damit anfängt, merkt man, wie inhaltlich und zeitlich begrenzt es ist, sich immer nur Ausschnitten der Wirklichkeit zu widmen. Wenn ich mit Unternehmern oder Managern spreche, sagen manche natürlich: Spinn mal weiter vor dich hin. Andere sagen mir aber: Du gehst bei vielen Themen voraus. Oft unterhalte ich mich zu Anfang über Kosten oder Personalführung – und dann über Nachhaltigkeit. Über Materialströme oder eine Buchhaltung, die alle Kosten abbildet. Danach höre ich dann oft: Ich habe viel gelernt, über meinen Betrieb, aber auch darüber hinaus, sodass mein Leben heute zwar komplexer und aufwendiger ist, aber auch sehr viel reicher. Da bekommen Menschen das Gefühl, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Früher waren ihre Entscheidungen richtig im Sinne des Betriebsergebnisses, jetzt sind sie auch richtig für die Umwelt – und für die nächste Generation.
ZEIT: Sie fühlen, einer größeren Verantwortung gerecht zu werden.
Schön: Bei uns in der Familie stand das Prinzip der Eigenverantwortung immer ganz oben. Was ist meine Verantwortung, was nicht? Wer vom Ansteigen der Meeresspiegel hört, kann sagen: Das ist mir egal. Er kann aber auch sagen: Da fühle ich mich als Weltbürger mitverantwortlich.
ZEIT: Vom unternehmerischen Verständnis von Verantwortung und persönlicher Haftung bis zu dieser Form der Verantwortung ist es aber ein sehr großer Schritt. Wann und wodurch haben Sie dieses Verständnis von Verantwortung entwickelt?
Schön: Nicht zu Hause, das ist wahr. In meiner Familie wurde nicht über die Firma gesprochen. Mein Vater fuhr für mich morgens immer ins Nichts, und wenn er abends nach Hause kam, wollte er seine Ruhe haben. Ich habe lange Zeit gar nicht gewusst, was unsere Firma überhaupt treibt, das habe ich erst begriffen, als ich mit 13, 14 Jahren im Betrieb gejobbt habe. Als ich Betriebswirtschaft studierte, spielte Ökologie noch keine Rolle. Luft und Wasser seien freie Ressourcen, grenzenlos verfügbar – diesen ganzen Unsinn habe ich noch gelernt. Entwickelt hat sich mein Nachhaltigkeitsverständnis eher nebenbei. Ich war bei den Pfadfindern oder auch in der Kirche aktiv, und so habe ich Schritt für Schritt gelernt, dass ich auch für andere, für die Gemeinschaft verantwortlich bin.
ZEIT: Wie konsequent sind Sie persönlich?
Schön: Ich glaube nicht, dass ich ein Bessermax bin. Ich gebe mir Mühe, bin aber bei Weitem nicht perfekt. Ich esse Fleisch, wenn auch deutlich weniger als früher. In meinem neuen Job gebe ich der Bahncard den Vorzug vor einem Firmenwagen, und hier in Berlin werde ich mein Fahrrad benutzen. Zu Hause haben wir auf dem Dach Solarzellen und im Keller eine Pelletheizung. Streng gesehen dürfte ich allerdings wohl kaum ein 200 Jahre altes Haus bewohnen.
ZEIT: Etwas so lange zu nutzen, bis es auseinanderfällt, kann sehr nachhaltig sein.
Schön: Für mich spielt dieser Gedanke eine große Rolle. Ich kaufe mir wenig, das aber dann qualitativ hochwertig, damit es lange hält.
ZEIT: Wie genau wollen Sie nun die Initiative zum Antreiber in Sachen Klimaschutz machen?
Schön: Nicht durch nette Kongresse mit Politprominenz, Workshops und Schnittchen – davon gibt es genug. Nein, wir wollen durch Vorbilder und Beispiele überzeugen. Wir werden zeigen, dass sich gut wirtschaften lässt, ohne das Klima zu ruinieren. Wir werden das mit Firmen-, Branchen- und Länderbeispielen beweisen.
ZEIT: Geht es konkreter?
Schön: Ein Unternehmen wie Puma versucht, seine Materialströme umfassend zu dokumentieren. Das finde ich ermutigend, denn erst dann lassen sich diese Ströme sinnvoll steuern. Die Einkäufer vieler Unternehmen können ihre Entscheidungen im Moment nur am Produktpreis ausrichten. Wie viel Wasser die Herstellung eines Produktes in Fernost beansprucht oder wie viel Kohlendioxid sie verursacht, weiß ein Einkäufer gar nicht. Aber erst wenn es in seine Kalkulation mit eingeht, kann er bewusst entscheiden, wo er Schuhsohlen kauft – und ob sie aus Leder oder einem ressourcenschonenden Kunststoff sein sollen.
ZEIT: Wenn er die ökologisch korrekten, aber teureren wählt, geht das Unternehmen womöglich pleite. Der Vorstand hätte dann gegen das Aktiengesetz verstoßen, das ihn verpflichtet, »zum Wohle der Gesellschaft«, also des Betriebs, zu handeln – nicht zum Wohle der Umwelt oder nachfolgender Generationen.
Schön: Genau, deshalb brauchen wir auch einen neuen Ordnungsrahmen – inklusive eines runderneuerten Aktiengesetzes und Anreizen für Finanzanleger, ihr Kapital in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen zu investieren.
ZEIT: Ein solcher Rahmen entsteht aber nur, wenn jemand enormen politischen Druck aufbaut.
Schön: Deshalb werde ich auch klassische Lobbyarbeit leisten...
ZEIT: ...Klinken putzen bei den Ministerien...
Schön: ...und deutlich machen, dass der BDI, der Bundesverband der Deutschen Industrie, eben nicht alle Meinungen der deutschen Wirtschaft vertritt. Zum Beispiel, wenn er sich viel zu zaghaft für forcierten Klimaschutz ausspricht.
ZEIT: Ein alter Kampf. Schon als Lobbyist der Familienunternehmer haben Sie mehrfach den BDI attackiert.
Schön: In vielen Punkten ist auch beim BDI das Verständnis für die Klimaprobleme gewachsen. Wo wir uns aber massiv unterscheiden und wo in Zukunft sicher noch so mancher Strauß auszufechten sein wird, ist das Thema Zeit: Wann machen wir was – und wie ernsthaft? Wenn wir in 30 Jahren viel erreicht haben wollen, müssen wir jetzt etwas bewegen. Das bedeutet Strukturwandel, und das ist für Verbände ein natürliches Problem. Ein Verband muss die jetzt zahlenden Mitglieder befriedigen, nicht die zukünftigen. In Verbänden organisiert sich die Gegenwart, automatisch geht es hier um Besitzstandswahrung. Der Initiative 2° hingegen geht es um die Gestaltung der Zukunft. Das ist auch der Grund, warum die Politik sich nicht allein mit den traditionellen Verbänden beraten darf.
ZEIT: Also mehr Max Schön, weniger Hans-Peter Keitel? Warum sollte sich die Politik darauf einlassen? Sie sprechen für zwölf Manager, für wenige Aktiengesellschaften – in Deutschland gibt es aber mehr als 15.000 Aktiengesellschaften.
Schön: Unter Machtgesichtspunkten verstehe ich, wenn die Politik eher einem BDI-Chef zuhört. Die Frage ist aber: Wo findet die Politik Ideen für die erfolgreiche Bewältigung der Zukunft?
ZEIT: Welche Idee wollen Sie der Politik denn nahebringen? Dass sie die Wirtschaft mal machen lassen soll – oder dass sie sich selbst mehr trauen sollte?
Schön: Es ist wichtig, der Politik und der Öffentlichkeit klarzumachen, dass es in der Wirtschaft Menschen gibt, die anders denken als der Mainstream. Dass es neben den großen, gewichtigen Akteuren mit ihren alten Argumenten andere gibt, die sich für einen schnelleren, wesentlich drastischeren Wandel des Wirtschaftens einsetzen, beispielsweise bei der CO₂-Reduzierung. Und dass wir diesen anderen den Rücken stärken sollten. Es ist wichtig, zu verstehen, dass es auch Gewinner des Wandels gibt. Erst wenn ein Politiker das Gefühl hat, dass er wiedergewählt wird, wenn er das Neue vertritt, kann er sich darauf einlassen.
ZEIT: In Ihrer neuen Funktion paktieren Sie mit Aktiengesellschaften, eben Puma oder der Telekom. Früher haben Sie Aktiengesellschaften wegen ihres kurzfristigen Denkens gern kritisiert. Haben Sie sich gewandelt – oder die?
Schön: Ich bleibe dabei, dass Familienunternehmen es prinzipiell einfacher haben als Aktiengesellschaften, sich langfristigen Zielen zu stellen. Aktien werden heute gekauft, um schnell Geld zu machen; was oder wie die Firma produziert, interessiert gar nicht. Das zwingt die Aktiengesellschaften in die Logik der Vierteljahresberichte. Eine ganzheitliche Buchführung aber, die auch den Wasserverbrauch oder den Ausstoß an Kohlendioxid erfasste, würde sofort verdeutlichen, wie lächerlich es ist, sich an Quartalszahlen zu orientieren.
ZEIT: Wenn Sie auf Ihr bisheriges Engagement schauen – worauf sind Sie stolz?
Schön: Darauf, dass wir bei den selbstständigen Unternehmern vor rund 20 Jahren das Tabu aufgebrochen haben, dass Umweltverbände und Unternehmensverbände zusammenarbeiten. Und darauf, aus einer Idee, die eine Handvoll Leute nebenbei in der Freizeit verfolgt haben, ein reales politisches Thema gemacht zu haben: Desertec. Heute ist dieses Projekt ein Synonym dafür, was möglich ist.
ZEIT: Fürchten Sie die Rückkehr alter Reflexe? Die Sorge vor einem drastischen Einbruch der Wirtschaft ist gestiegen, da rückt der Klimaschutz bei vielen wieder in den Hintergrund.
Schön: Diese Reflexe werden kommen. Es ist deshalb wichtig, dass einige vorangehen, mit anderen Arbeitssystemen, hohen Ökostandards, und dass sie sagen: Das ist ein integraler Bestandteil meines Betriebs, und ich habe mit diesem Bestandteil überlebt. Das macht anderen Mut.
ZEIT: Ist die Zeit reif dafür? Heute dominiert die Finanzkrise die Schlagzeilen.
Schön: Ja! Seit 20 Jahren heißt es, es gebe wichtigere Themen als das Klima: die Wiedervereinigung, die Baukrise, die Werftenkrise, die Finanzkrise. Das war schon immer so. Das schreckt mich nicht.
ZEIT: Warum?
Schön: Ich habe als Unternehmer stets die Erfahrung gemacht, dass ich die Menschen verliere, wenn sich ein Sanierungsprozess zu lange hinzieht. Will ich etwas verändern, muss ich das mit Tempo und Schwung machen, damit die Menschen bald auch das Neue erkennen können. Nachsteuern, nachsteuern, nachsteuern – das macht die Leute fertig. Politiker sagen gerne, man müsse alle Leute mitnehmen. Tatsächlich ist das wie bei einem Busfahrer: Natürlich will er die Leute mitnehmen – aber irgendwann muss er auch die Tür zumachen und losfahren.
ZEIT: Und wie wollen Sie jetzt loslegen?
Schön: Ich möchte mit den Mitgliedern der Initiative 2° eine Bühne bauen, auf der man sieht, wie eine Wirtschaft aussieht, die sich zu Recht als nachhaltig bezeichnet. Das geht – und das ist unausweichlich.
- Datum 30.11.2011 - 19:07 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 24.11.2011 Nr. 48
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Danke für das tolle Interview! Und ihre optimistische Lebenseinstellung, Herr Schön!
So lässt sich die Welt vor dem Wärmetod retten.
Auch ich, in meinem kleinen Häuschen auf dem Land
kämpfe täglich gegen den Klimawandel an.
Ich trage nämlich eine "Röttgen - Maske".
Da ist eine Kalipatrone drin, die beim Ausatmen
mein CO2 auffängt.
Die hat mir einst mein verstorbener Vater (-er war U-Bootfahrer-) mit den Worten hinterlassen :" Verwahr das mal,
man weiß nie, wozu es noch gut sein kann."
Wie weitsichtig er doch damals schon war.
Jetzt, 25 Jahre später, kann ich mit dem Ding aus dem U-Boot
die Welt retten und gleichzeitig die von Röttgen verlangte
CO2-Steuer für jedermann einsparen. Deswegen nenne ich das Ding `die Röttgenmaske`.
Die Kosten für Kalipatronen kann ich steuerlich geltend machen und die vollen Kalipatronen kommen als Dünger ins Gewächshaus.
So was nenne ich NACHHALTIGKEIT.
Es grüßt vom Lande
das Mädchen
Das ist die Lösung des Klimaproblems.
Man stelle sich vor, nahezu 7 Milliarden Erdbewohner
würden ihrem hervorragendem Beispiel folgen und sei
es auch nur in der Nacht beim Schlafen, das würde den CO2 - pro Kopf-Verbrauch schon spürbar mindern.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, das im I.Weltkrieg Hunde und Pferde mit Gasmasken ausgerüstet wurden.
Wenn jetzt noch jeder Hund, jedes Pferd und meinetwegen alle Rindviecher auf diesem Planeten "Röttgenmasken" bekämen, tja, die lieben Tiere sähen dann zwar etwas seltsam aus, würden aber enorm zur CO2-Reduktion beitragen.
Da die Japaner sich mit "Masken" gegen Infektionskrankheiten
schützen und das bereitwillig auf sich nehmen, dürfte der Einführung der "Röttgenmaske" eigentlich nicht viel im Wege stehen.
Nochmal an das Mädchen vom Land, SUPERIDEE !!!
Stichwort "Röttgenmaske"
Einfach genial, diese Idee sollten Sie unbedingt
zum Patent anmelden.
Denken Sie an den Absatzmarkt, über 7 Milliarden Erdenbürger, Milliarden Hunde, Rindviecher, Pferde und was weiß ich noch alles.
Das ist mehr, als Rockefeller seinerzeit an den Chinesen verdiente, denen er damals ein paar Millionen Öllämpchen "schenkte".
Das ist eine ganz große Nummer, -
und der Nobelpreis ist noch zusätzlich drin.
Mit freundlichen Grüßen
-konnat-
die heitere Attitüde Ihres Kommentars aufgreifen und darauf hinweisen, dass besagte Teile heute noch zum Spottpreis erhältlich sind. Vgl. z. B.
http://www.ebay.de/sch/i....
Gleichzeitig könnte man ja auch noch Rahmenbedingungen für eine Methanmaske entwickeln, damit man das tragen dieser sich finanziell lohnt. Im Gegensatz zur Röttgenmaske bräuchte man diese nicht unbedingt im Gesicht zu tragen ;).
Das ist die Lösung des Klimaproblems.
Man stelle sich vor, nahezu 7 Milliarden Erdbewohner
würden ihrem hervorragendem Beispiel folgen und sei
es auch nur in der Nacht beim Schlafen, das würde den CO2 - pro Kopf-Verbrauch schon spürbar mindern.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, das im I.Weltkrieg Hunde und Pferde mit Gasmasken ausgerüstet wurden.
Wenn jetzt noch jeder Hund, jedes Pferd und meinetwegen alle Rindviecher auf diesem Planeten "Röttgenmasken" bekämen, tja, die lieben Tiere sähen dann zwar etwas seltsam aus, würden aber enorm zur CO2-Reduktion beitragen.
Da die Japaner sich mit "Masken" gegen Infektionskrankheiten
schützen und das bereitwillig auf sich nehmen, dürfte der Einführung der "Röttgenmaske" eigentlich nicht viel im Wege stehen.
Nochmal an das Mädchen vom Land, SUPERIDEE !!!
Stichwort "Röttgenmaske"
Einfach genial, diese Idee sollten Sie unbedingt
zum Patent anmelden.
Denken Sie an den Absatzmarkt, über 7 Milliarden Erdenbürger, Milliarden Hunde, Rindviecher, Pferde und was weiß ich noch alles.
Das ist mehr, als Rockefeller seinerzeit an den Chinesen verdiente, denen er damals ein paar Millionen Öllämpchen "schenkte".
Das ist eine ganz große Nummer, -
und der Nobelpreis ist noch zusätzlich drin.
Mit freundlichen Grüßen
-konnat-
die heitere Attitüde Ihres Kommentars aufgreifen und darauf hinweisen, dass besagte Teile heute noch zum Spottpreis erhältlich sind. Vgl. z. B.
http://www.ebay.de/sch/i....
Gleichzeitig könnte man ja auch noch Rahmenbedingungen für eine Methanmaske entwickeln, damit man das tragen dieser sich finanziell lohnt. Im Gegensatz zur Röttgenmaske bräuchte man diese nicht unbedingt im Gesicht zu tragen ;).
für Herrn Schön möchte ich gar nicht verhehlen. Aber eine kleine Zusatzfrage hätte ich ihm gerne gestellt.
"Herr Schön, Sie bekämpfen den Klimawandel. Das ist ehrenwert. Was würden Sie Menschen sagen, die auf die Gefahren hinweisen, die z. B. mit dem Peak of Oil verbunden sind und in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen, dass die Umstellung auf regenerative Energiequellen als Ersatz für nicht mehr vorhandene nicht erneuerbare Ressourcen und "nachhaltiges Wachstum" den wahrscheinlichen Tod von etwas mehr als der Hälfte der Erdbevölkerung zeitigen würde?
(Anmerkung @ Redaktion: im Zweifel hier schon mal eine Quelle zur Unterstützung dieser Fragestellung:
http://de.wikipedia.org/w...
)
Herr/Frau Keibe, Sie schreiben, dass eine Umstellung wie von Herr Schön angestrebt zu einem ableben bzw. verschwinden von über der hälfte der Erdbevölkerung führen würde.
Als eine Quelle wird das Word3 Modell des Club of Rome angegeben.
Nun hat Herr/Frau Keibe korrekt recherchiert und der Club of Rome ist auch mit teilweise hervorragenden Mitgliedern bestückt. Das World3 Modell ist (in der Wissenschaft) allerdings heftig umstritten und wird meistens als völlig falsch angesehn. Um nur einen Angriffspunkt des World3 Szenarios zu nennen möchte ich auf die Parameterwahl hinweisen. Für das Modell wurden die Parameter immer so gewählt, dass ein absolutes Worst-Case Szenario (also maximale Reduzierung der Menschheit) eintritt.
Noch ein Satz zum Club of Rome. Beschäftigt man sich mehr mit den Thesen der letzten 40 Jahre des Club of Rome, wird deutlich, dass in mehr als der hälfte seiner Thesen und Vorhersagen, immer exakt das Gegenteil passiert.
Herr/Frau Keibe, Sie schreiben, dass eine Umstellung wie von Herr Schön angestrebt zu einem ableben bzw. verschwinden von über der hälfte der Erdbevölkerung führen würde.
Als eine Quelle wird das Word3 Modell des Club of Rome angegeben.
Nun hat Herr/Frau Keibe korrekt recherchiert und der Club of Rome ist auch mit teilweise hervorragenden Mitgliedern bestückt. Das World3 Modell ist (in der Wissenschaft) allerdings heftig umstritten und wird meistens als völlig falsch angesehn. Um nur einen Angriffspunkt des World3 Szenarios zu nennen möchte ich auf die Parameterwahl hinweisen. Für das Modell wurden die Parameter immer so gewählt, dass ein absolutes Worst-Case Szenario (also maximale Reduzierung der Menschheit) eintritt.
Noch ein Satz zum Club of Rome. Beschäftigt man sich mehr mit den Thesen der letzten 40 Jahre des Club of Rome, wird deutlich, dass in mehr als der hälfte seiner Thesen und Vorhersagen, immer exakt das Gegenteil passiert.
Könnten sie bitte erläutern, was sie meinen?
Der Zusammenhang von nachhaltigem Wachstum und dem Massensterben der halben Menschheit will mir Unbedarften nicht so direkt ins Gesicht springen.
mit einem Link:
http://de.wikipedia.org/w...
Im Original liest es sich noch besser als die Zusammenfassung bei der Linkadresse.
mit einem Link:
http://de.wikipedia.org/w...
Im Original liest es sich noch besser als die Zusammenfassung bei der Linkadresse.
Das ist die Lösung des Klimaproblems.
Man stelle sich vor, nahezu 7 Milliarden Erdbewohner
würden ihrem hervorragendem Beispiel folgen und sei
es auch nur in der Nacht beim Schlafen, das würde den CO2 - pro Kopf-Verbrauch schon spürbar mindern.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, das im I.Weltkrieg Hunde und Pferde mit Gasmasken ausgerüstet wurden.
Wenn jetzt noch jeder Hund, jedes Pferd und meinetwegen alle Rindviecher auf diesem Planeten "Röttgenmasken" bekämen, tja, die lieben Tiere sähen dann zwar etwas seltsam aus, würden aber enorm zur CO2-Reduktion beitragen.
Da die Japaner sich mit "Masken" gegen Infektionskrankheiten
schützen und das bereitwillig auf sich nehmen, dürfte der Einführung der "Röttgenmaske" eigentlich nicht viel im Wege stehen.
Nochmal an das Mädchen vom Land, SUPERIDEE !!!
Herr/Frau Keibe, Sie schreiben, dass eine Umstellung wie von Herr Schön angestrebt zu einem ableben bzw. verschwinden von über der hälfte der Erdbevölkerung führen würde.
Als eine Quelle wird das Word3 Modell des Club of Rome angegeben.
Nun hat Herr/Frau Keibe korrekt recherchiert und der Club of Rome ist auch mit teilweise hervorragenden Mitgliedern bestückt. Das World3 Modell ist (in der Wissenschaft) allerdings heftig umstritten und wird meistens als völlig falsch angesehn. Um nur einen Angriffspunkt des World3 Szenarios zu nennen möchte ich auf die Parameterwahl hinweisen. Für das Modell wurden die Parameter immer so gewählt, dass ein absolutes Worst-Case Szenario (also maximale Reduzierung der Menschheit) eintritt.
Noch ein Satz zum Club of Rome. Beschäftigt man sich mehr mit den Thesen der letzten 40 Jahre des Club of Rome, wird deutlich, dass in mehr als der hälfte seiner Thesen und Vorhersagen, immer exakt das Gegenteil passiert.
"Herr/Frau Keibe, Sie schreiben, dass eine Umstellung wie von Herr Schön angestrebt zu einem ableben bzw. verschwinden von über der hälfte der Erdbevölkerung führen würde."
siehe der Kommentar, aus dem Sie das glaubten entnehmen zu können.
Und nun frage ich mal Sie angesichts des höchst umstrittenen Szenarios:
1. Sind nicht erneuerbare Ressourcen heute überlebenswichtig für die Menschheit?
2. Sie diese Ressourcen endlich?
3. Wie könnte z. B. der heutige Jahresverbrauch an Erdöl durch erneuerbare Energiequellen so gedeckt werden, dass keine Abstriche am Lebensstandard erforderlich sind?
4. Wieviel Fläche würde benötigt, um erneuerbare Ressourcen in demselben Umfang zu erzeugen, wie sie heute durch nicht erneuerbare Ressourcen verfügbar sind?
5. Womit würden Sie den Verlust der Fläche für die Landwirtschaft und damit Nahrungsmittelproduktion kompensieren, die erforderlich wäre, die zusätzlich notwendigen erneuerbaren Ressourcen anzubauen?
Und so reihen sich Fragen um Fragen aneinander. Oben stehen mal gerade 5 von vielleicht 1000.
"Herr/Frau Keibe, Sie schreiben, dass eine Umstellung wie von Herr Schön angestrebt zu einem ableben bzw. verschwinden von über der hälfte der Erdbevölkerung führen würde."
siehe der Kommentar, aus dem Sie das glaubten entnehmen zu können.
Und nun frage ich mal Sie angesichts des höchst umstrittenen Szenarios:
1. Sind nicht erneuerbare Ressourcen heute überlebenswichtig für die Menschheit?
2. Sie diese Ressourcen endlich?
3. Wie könnte z. B. der heutige Jahresverbrauch an Erdöl durch erneuerbare Energiequellen so gedeckt werden, dass keine Abstriche am Lebensstandard erforderlich sind?
4. Wieviel Fläche würde benötigt, um erneuerbare Ressourcen in demselben Umfang zu erzeugen, wie sie heute durch nicht erneuerbare Ressourcen verfügbar sind?
5. Womit würden Sie den Verlust der Fläche für die Landwirtschaft und damit Nahrungsmittelproduktion kompensieren, die erforderlich wäre, die zusätzlich notwendigen erneuerbaren Ressourcen anzubauen?
Und so reihen sich Fragen um Fragen aneinander. Oben stehen mal gerade 5 von vielleicht 1000.
mit einem Link:
http://de.wikipedia.org/w...
Im Original liest es sich noch besser als die Zusammenfassung bei der Linkadresse.
"Herr/Frau Keibe, Sie schreiben, dass eine Umstellung wie von Herr Schön angestrebt zu einem ableben bzw. verschwinden von über der hälfte der Erdbevölkerung führen würde."
siehe der Kommentar, aus dem Sie das glaubten entnehmen zu können.
Und nun frage ich mal Sie angesichts des höchst umstrittenen Szenarios:
1. Sind nicht erneuerbare Ressourcen heute überlebenswichtig für die Menschheit?
2. Sie diese Ressourcen endlich?
3. Wie könnte z. B. der heutige Jahresverbrauch an Erdöl durch erneuerbare Energiequellen so gedeckt werden, dass keine Abstriche am Lebensstandard erforderlich sind?
4. Wieviel Fläche würde benötigt, um erneuerbare Ressourcen in demselben Umfang zu erzeugen, wie sie heute durch nicht erneuerbare Ressourcen verfügbar sind?
5. Womit würden Sie den Verlust der Fläche für die Landwirtschaft und damit Nahrungsmittelproduktion kompensieren, die erforderlich wäre, die zusätzlich notwendigen erneuerbaren Ressourcen anzubauen?
Und so reihen sich Fragen um Fragen aneinander. Oben stehen mal gerade 5 von vielleicht 1000.
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