China und KapitalismusAutoritäre Versuchung

Warum träumen in China viele Intellektuelle wieder vom dirigistischen Sozialismus? Um den Kapitalismus zu retten! von Zhang Shuangli

Sitzprobe in der Filiale eines schwedischen Möbelhauses in Peking

Sitzprobe in der Filiale eines schwedischen Möbelhauses in Peking  |  © Mark Ralston/AFP/Getty Images

Die Lage in China ist paradox: Einerseits steht nur das sozialistische Erbe dem entfesselten Kapitalismus entgegen. Andererseits ist dieses Erbe zugleich eine ideale Ressource, an der sich der Kapitalismus mästen kann.

Dieses Paradox muss man erklären. Der zügellose Kapitalismus, der in den neunziger Jahren entstand, hat in China zweifellos eine Reihe unheilvoller Folgen gezeitigt. Ihm gegenüber steht der sogenannte »chinesische Entwicklungsweg«, von dem in den vergangenen Jahren viel die Rede war. Dieses Konzept betont, dass sich ein bestimmtes historisches Erbe – vor allem der Sozialismus – als ausgesprochen nützliche Ressource für die Entfaltung des Kapitals in China erwiesen hat.

Anzeige

Was auf den ersten Blick wie eine Verteidigung des chinesischen Entwicklungswegs aussieht, verweist in Wirklichkeit jedoch auf eine tief greifende Krise, vor der das Land steht: Was passiert, wenn das traditionelle chinesische und das sozialistische Erbe in naher Zukunft gänzlich aufgezehrt sind? Welchen Weg wird China dann gehen? Einiges kann man schon heute absehen. Weil sie ein waches Bewusstsein von dieser heraufziehenden Krise haben, bekennen sich die ersten chinesischen Intellektuellen zu einem staatlichen Dirigismus – einem Dirigismus, der über einen bloßen Nationalismus weit hinausgeht. Damit ist die Lage des Kapitals in China noch komplexer, noch schwieriger geworden.

Zhang Shuangli

ist eine international beachtete Expertin für die Geschichte der westlichen Philosophie. Sie hat sich zuletzt vor allem mit Karl Marx, Georg Lukács und der Frankfurter Schule beschäftigt. Zhang Shuangli lehrt an der Philosophischen Hochschule der Fudan-Universität in Shanghai.

Doch blicken wir noch einmal zurück. Seit 1989 hat sich China zunehmend für die kapitalistische Welt geöffnet. In der Folge bildete sich nach und nach eine ganz eigene Version des »ungezügelten« Kapitalismus heraus. Einige chinesische Wissenschaftler kritisieren die so entfesselten Marktkräfte auf drei Ebenen. Erstens, so sagen sie, habe sich der chinesische Kapitalismus praktisch widerstandslos in eine ungute Abhängigkeit vom globalen kapitalistischen System begeben, das dem Land die Rolle des weltweit größten Standorts für die verarbeitende Industrie mit niedriger Gewinnspanne zugeteilt habe. Damit gehe nicht nur die Ausbeutung der Arbeitskräfte aus der ländlichen Bevölkerung sowie der natürlichen Ressourcen Chinas einher. Nein, die chinesische Wirtschaft insgesamt sei in eine prekäre Lage versetzt worden.

Der zweite Kritikpunkt lautet, dass es der chinesischen Regierung nicht gelungen sei, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und das fieberhafte Kapitalwachstum zu begrenzen. Die Folgen seien gravierende soziale Ungerechtigkeiten sowie erhebliche Schwierigkeiten, die Befriedigung elementarer menschlicher Grundbedürfnisse zu gewährleisten. Da die soziale Ungerechtigkeit, die wachsende Kluft zwischen Armen und Reichen, unmittelbar mit der Privatisierung staatseigener Unternehmen und verwandten Entwicklungen zusammenhänge, habe die Regierung nicht nur ein Bild der Ohnmacht abgegeben, sondern das Problem sogar noch weiter verschärft.

Punkt drei der Kritik lautet, dass das Kapital in China keinerlei rationaler und moralischer Kontrolle unterliege. Zum einen sei die Regierung seit den Wirtschaftsreformen, mit denen sie die Marktwirtschaft nach China brachte, nicht in der Lage gewesen, vernünftige Spielregeln für das Kapital aufzustellen. Zum anderen erweckten chinesische Kapitalisten nicht den Eindruck, als würden sie überhaupt moralische Grenzen kennen, zumal nachdem die konfuzianische und die sozialistische Moral von der hemmungslosen Entfaltung des Kapitals an den Rand gedrängt worden seien. Das Problem, die Ernährung für die Bevölkerung sicherzustellen, sei dafür ein Symptom.

Die Frage, die hinter all diesen Kritikpunkten steckt, lautet schlicht: Warum ist die chinesische Wirtschaft bislang nicht zusammengebrochen, wenn es sich bei ihr doch um eine Form von ungezügeltem Kapitalismus handelt?

Leserkommentare
    • fgt
    • 04. Dezember 2011 18:33 Uhr

    den Machtmonopol der Partei. Denn die Loyalitäten dieser 8 Millionen Parteikadern liegt nicht gegenüber dem Sozialismus, China oder gar nur der Partei gegenüber, sondern nur ihnen selbst.
    Und dies kann man sehen, wenn hochrangige Kader mit Milliarden veruntreuter Staatsgelder nach Kanada fliehen und dort politischen Asyl beantragen.
    Daher ist es ein Fehler anzunehmen, das die Partei selber mit diesem System völlig einverstanden ist, oder sie auch in vollständiger Form positiv ihrem Machtanspruch gegenüber dienlich ist.
    Wie es im Artikel richtigerweise steht, ist diese Art des "Crony"-Kapitalismus mehr der Ohnmacht der Diktatur geschuldet, und nicht nur einer bewussten Implementierung des Machterhaltes wegen, da sie genau das Gegenteil bewirkt.

    Der Kapitalismus ist in der Tat gesellschaftszersetzend, nicht nur wenn er sich in dieser Form wie in China manifestiert, sondern hauptsächlich auch wenn er zu viele Verlierer in der Gesellschaft produziert.

    Ohne jegliche Illusionen: Die Bo Xilai Fraktion möchte selber nicht diese Art des "Bürokratischen Kapitalismus" abschaffen auf dem ihre Macht zum Teil basiert, jedoch kann sie diese durch eine größere staatliche Kontrolle sozialverträglicher machen, ohne ihren Machtmonopol aufzugeben. Was völlig realistisch und vernünftig ist.

    Während viele Leute wie Sie gerne von Farbenrevolution und Liberalismus träumen, ist es China dienlicher, wenn man innerhalb des Systems graduelle Verbesserungen schafft, ohne sie völlig zu überwerfen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • reven
    • 04. Dezember 2011 18:46 Uhr

    Ich empfehle Ihnen, sich einwenig mehr für das Wohlergehen der einfachen Bevölkerng in Chongginq zu informieren, anstatt hier von sich aus zu träumen.Just letztens hat sich eine Bäuerin in Chongqing selber ihren Bauch aufgeschlitzt, weil sie kein Geld für eine Operation hatte, und das trotz der Propaganda, dass alle Bauern in Chongqing krankenversichert seien.

    • reven
    • 04. Dezember 2011 19:08 Uhr

    Die KPCh ist vorallem an ihrem Machterhalt interessiert.Mag sein, dass die KPCh-Führung nicht auf die miserablen sozialen Zustände in China abgezielt hat(das weiss weder Sie noch ich), jedoch haben ihre auf die Machterhaltung fixierte Politik und die Weigerungen jeglicher Machtabgabe sehr wohl das verursacht.Als Beispiel nenne ich mal das konsequente Verbot jeglicher unabhängigker Arbeitervereinigungen und Gewerkschaften, sodass die Arbeiter sich nicht organisieren können, um ihre Lohnforderungen durchzusetzen.

    "
    sondern hauptsächlich auch wenn er zu viele Verlierer in der Gesellschaft produziert.
    "

    Das stimmt wohl.Und das schlimmer ist ja noch, dass diese Verlierer im Gegensatz zu früher in den 80er Jahren kaum noch auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände hoffen können.Der Anteil der Landkinder an den Elite-Universitäten ist heute noch kleiner als vor 20 Jahren, die Absolventen "normaler" Unis haben sowieso kaum eine Chance, eine gut bezahlt Arbeit zu finden.Die Durchschnittsgehälter für Stundienabsolventen aus normalen Unis betragen zwischen 1500 und 2000 Yuan, soviel verdienen manche Wanderarbeiter!Viele Bauernfamilien geben ihr gesamtes Ersparnis für ihre Kinder, damit sie eine Uni besuchen können, aber am Ende finden viele nicht mal eine Arbeit bzw verdienen wenn überhaupt auf dem gleichen Niveau wie Wanderarbeiter.Die gutbezahlten Jobs in den monopolitischen Staatsunternehmen und als Staatsbeamte sind vorallem den Kadersprösslingen bzw den Reichen reserviert. Soziale Mobilität wird durch die zunehmende Verfestigung der sozialen klassen weiter erschwert.

    • reven
    • 04. Dezember 2011 18:46 Uhr

    Ich empfehle Ihnen, sich einwenig mehr für das Wohlergehen der einfachen Bevölkerng in Chongginq zu informieren, anstatt hier von sich aus zu träumen.Just letztens hat sich eine Bäuerin in Chongqing selber ihren Bauch aufgeschlitzt, weil sie kein Geld für eine Operation hatte, und das trotz der Propaganda, dass alle Bauern in Chongqing krankenversichert seien.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • fgt
    • 04. Dezember 2011 19:04 Uhr

    Und Mönche verbrennen sich lebendig in Sichuan und Tibet "jeden Tag". Und dies wird auch noch weitergehen, auch wenn China zu einem liberalen Paradies wird, wie sie es sich zusammenträumen.
    Soviel ich vom demokratischen Indien höre, bringt eine Freie Presse, freie Wahlen und Gewaltenteilung auch nicht viel für die Verlierer der Gesellschaft, die sich selbst Verbrennen, um gegen illegale Landenteignungen zu protestieren.

    Es kann nur etwas dagegen getan werden, wenn der Staat überhaupt eine Krankenversicherung schaffen kann. Wir können hundert Jahre warten, bis das Kapital in China so etwas aus eigenem Interesse heraus erschaffen würde.

    Sorry, aber ich ziehe immer noch ein autoritäres Modell vor, indem die "Parteikaste" immerhin die theoretische Macht hat jeden Chongqing-Bauern eine staatliche Krankenversicherung zu geben, als darauf zu warten, bis das Kapital sich dazu erbarmt. Wie das System Indien zeigt, ensteht der Sozial unverträgliche "Crony Capitalism" auch in einer Demokratie, wenn der Staat nicht stark genug ist, dies zu verhindern.

    • fgt
    • 04. Dezember 2011 18:51 Uhr

    Sie werfen die "herrschende Parteikaste" ziemlich wild zusammen.
    Es gibt in China keine einzelne "herrschende Parteikaste". Es gibt viele "Parteikasten" die ständig gegenseitig um Macht ringen. Keine davon kann von sich behaupten, dass sie wirklich "herrschen". Es gibt jedoch einen Konsens, der ihr Machterhalt dienlich ist. Jedoch ändert sie sich, je mehr sich die Mittelklasse emanzipiert.

    Und was dem Volkswillen angeht, so kann ich Ihren Ausführungen nicht folgen. Im ganzen Land gibt es Streiks, Proteste und Massenunruhen, die nun auch öfters mit Zuckerbrot als mit Peitsche gelöst werden. Die geplante Chemieanlage in Dalian, die durch Proteste des Mittelklasse verhindert wurde, oder auch der momentane Müllabfuhr-Streik in Nanjing, resultieren immer öfters mit Kompromisse und Einknicken des Staates bzw. der Behörden gegenüber dem "Volkswillen". Jedoch wenn Protestler und Peditionäre ausländische Hilfe einladen, werden sie Folgerichtig vernichtet, ohne dass sie ihre Ziele erreichen, oder ihnen der Staat auch nur zuhört. Dies ist ein Element des "Konsenses".

    China ist keine monolithische Oligarchie, worin eine Kaste alles beherrschen kann, ohne sich für die Belange des Volkes zu kümmern. Sie sollten da weniger Epoch-Times und FLG-Blätter lesen.
    Ohne die Unterstützung der Mittelklasse, kann die "Parteikaste" auch nicht überleben. So ist sie gezwungenermaßen Abhängig vom "Volkswillen".

    Antwort auf "Chaos"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • reven
    • 04. Dezember 2011 19:34 Uhr

    Natürlich gibt es mehrere Fraktionen und interne Machtkämpfe innerhalb der KPCh.Jedoch ist es absurd zu behaupten, dass es in China deshalb keine herrschende Parteikaste der KPCh gibt!Das wäre etwa so absurd, wie die Behauptung, es gäbe in der UdSSR keine herrschende Parteikaste, weil sich die kommunistische Partei der UdSSR intern auch oft nicht einig war.
    Trotz interner Machtkämpfe sind sich die "Fraktionen" der KPCh wohl in einem Punkt absolut einig, dass die Alleinherrschaft der KP auf jeden Fall aufrechterhalten werden sollte.Denn sonst gäbe es für sie keine Privilegien mehr, wodurch sie sich bereichern können.Wie sie nun das ergatterte Volksvermögen und die Interessen unter sich aufteilen, ist eine andere Frage.

  1. @RGFG

    … ist die Abschaffung der DDR ein Jammer. Wir haben heute so viele aufstrebende Anti-Kapitalisten, die man für ihre Träume auf ein geeignetes Gelände mit Mauer schicken sollte.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • RGFG
    • 04. Dezember 2011 20:35 Uhr

    ...muss ich mich immer wieder über die Hilflosigkeit wundern, mit der manche Leute vor der Beschäftigung mit dem Gedanken flüchten, ob da nicht ein etwas Besorgnis erregender Prozess in Gang gekommen sein könnte, seit die Marktwirtschaft ganz gut ohne das Attribut "Soziale" zurechtkommt...

    • fgt
    • 04. Dezember 2011 19:04 Uhr

    Und Mönche verbrennen sich lebendig in Sichuan und Tibet "jeden Tag". Und dies wird auch noch weitergehen, auch wenn China zu einem liberalen Paradies wird, wie sie es sich zusammenträumen.
    Soviel ich vom demokratischen Indien höre, bringt eine Freie Presse, freie Wahlen und Gewaltenteilung auch nicht viel für die Verlierer der Gesellschaft, die sich selbst Verbrennen, um gegen illegale Landenteignungen zu protestieren.

    Es kann nur etwas dagegen getan werden, wenn der Staat überhaupt eine Krankenversicherung schaffen kann. Wir können hundert Jahre warten, bis das Kapital in China so etwas aus eigenem Interesse heraus erschaffen würde.

    Sorry, aber ich ziehe immer noch ein autoritäres Modell vor, indem die "Parteikaste" immerhin die theoretische Macht hat jeden Chongqing-Bauern eine staatliche Krankenversicherung zu geben, als darauf zu warten, bis das Kapital sich dazu erbarmt. Wie das System Indien zeigt, ensteht der Sozial unverträgliche "Crony Capitalism" auch in einer Demokratie, wenn der Staat nicht stark genug ist, dies zu verhindern.

    Antwort auf "sozialverträglicher?"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • reven
    • 04. Dezember 2011 19:20 Uhr

    Indien, Indien.Immer wieder nehmen Leute wie Sie, die das KPCh-Regime verharmlosen bishin rechtfertigen wollen, Indien vor, um zu zeigen, dass das "Chinesische Modell" wohl das beste für China wäre.Vergessen haben Sie allerdings, dass sich in Indien eine größere Mittelschicht als China herausgebildet hat und es der Landvölkerung bergauf geht, während in China in den letzten 10 Jahren die Armut auf dem Land wieder zugenommen hat und sich die Lebensumstände für den Großteil der ländlichen bevölkerung kaum verbessert haben. Und illegale Landenteigenungen?Wenn Sie des Chinesischen mächtig sind, dann müssten Sie erkennen, dass es in den letzten jahren viel mehr Unruhen wegen illegale Landenteignungen in China stattgefunden haben als in Indien!

    • reven
    • 04. Dezember 2011 19:26 Uhr

    "Es kann nur etwas dagegen getan werden, wenn der Staat überhaupt eine Krankenversicherung schaffen kann. "

    Nahezukostenlose medizinische Versorgung für die städtischen Parteikader der KPCh gibt es schon seit Jahrzehnten.Doch eine krankenversicherung für die Mehrheit der Chinesen gibt es bis heute nicht.Lieber gibt wohl die KPCh-Führung jährlich 90 Milliarden Yuan für Essen und Reisen zur Privatvergnügung der Parteikader aus.Das kommt davon, wenn die Mehrheit der chinesischen Bevölkerung und der Steuerzahler überhaupt keine Möglichheiten haben, die Politik in China mitzubestimmen bzw die Haushaltsausgaben der Regierung nicht durch die öffentlcihkeit überwacht werden können.

    • reven
    • 04. Dezember 2011 19:08 Uhr

    Die KPCh ist vorallem an ihrem Machterhalt interessiert.Mag sein, dass die KPCh-Führung nicht auf die miserablen sozialen Zustände in China abgezielt hat(das weiss weder Sie noch ich), jedoch haben ihre auf die Machterhaltung fixierte Politik und die Weigerungen jeglicher Machtabgabe sehr wohl das verursacht.Als Beispiel nenne ich mal das konsequente Verbot jeglicher unabhängigker Arbeitervereinigungen und Gewerkschaften, sodass die Arbeiter sich nicht organisieren können, um ihre Lohnforderungen durchzusetzen.

    "
    sondern hauptsächlich auch wenn er zu viele Verlierer in der Gesellschaft produziert.
    "

    Das stimmt wohl.Und das schlimmer ist ja noch, dass diese Verlierer im Gegensatz zu früher in den 80er Jahren kaum noch auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände hoffen können.Der Anteil der Landkinder an den Elite-Universitäten ist heute noch kleiner als vor 20 Jahren, die Absolventen "normaler" Unis haben sowieso kaum eine Chance, eine gut bezahlt Arbeit zu finden.Die Durchschnittsgehälter für Stundienabsolventen aus normalen Unis betragen zwischen 1500 und 2000 Yuan, soviel verdienen manche Wanderarbeiter!Viele Bauernfamilien geben ihr gesamtes Ersparnis für ihre Kinder, damit sie eine Uni besuchen können, aber am Ende finden viele nicht mal eine Arbeit bzw verdienen wenn überhaupt auf dem gleichen Niveau wie Wanderarbeiter.Die gutbezahlten Jobs in den monopolitischen Staatsunternehmen und als Staatsbeamte sind vorallem den Kadersprösslingen bzw den Reichen reserviert. Soziale Mobilität wird durch die zunehmende Verfestigung der sozialen klassen weiter erschwert.

    • reven
    • 04. Dezember 2011 19:20 Uhr
    15. Indien

    Indien, Indien.Immer wieder nehmen Leute wie Sie, die das KPCh-Regime verharmlosen bishin rechtfertigen wollen, Indien vor, um zu zeigen, dass das "Chinesische Modell" wohl das beste für China wäre.Vergessen haben Sie allerdings, dass sich in Indien eine größere Mittelschicht als China herausgebildet hat und es der Landvölkerung bergauf geht, während in China in den letzten 10 Jahren die Armut auf dem Land wieder zugenommen hat und sich die Lebensumstände für den Großteil der ländlichen bevölkerung kaum verbessert haben. Und illegale Landenteigenungen?Wenn Sie des Chinesischen mächtig sind, dann müssten Sie erkennen, dass es in den letzten jahren viel mehr Unruhen wegen illegale Landenteignungen in China stattgefunden haben als in Indien!

    Antwort auf "Schön für Sie. "
    • TomFynn
    • 04. Dezember 2011 19:22 Uhr

    weil das Zeichen für Yen und Yuan (offiziell: Renminbi) das gleiche sind...

    Antwort auf "falsches Bild?"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Artikel Auf einer Seite lesen
  • Schlagworte Bevölkerung | China | Ausbeutung | Erbe | Nationalismus | Privatisierung
Service