Unternehmer Hans ThomannDer Kümmerer

Hans Thomann ist der größte Instrumentenhändler Europas. Eine Erfolgsgeschichte aus der fränkischen Provinz. von Oliver Hollenstein

Es ist schwer, mit Hans Thomann Schritt zu halten. Der klein gewachsene Mann mit dem Bürstenschnitt stürmt den Dippacher Weg hinunter. Die einspurige Gasse ist eine von vier Straßen in Treppendorf, einem Örtchen mit 150 Einwohnern, 20 Kilometer entfernt von Bamberg. Am Rand pflastern zwei Arbeiter eine Einfahrt. Abrupt bleibt Thomann stehen, deutet auf einen beschädigten Stein. »Michael, der Stein, das ist aber nicht schön. Wechsel den mal aus!«

Auf dem Rücken der Bauarbeiter prangt www.thomann.de, darunter ein Smiley. Rund 780 Menschen arbeiten in Treppendorf für Thomann. Bis zu 18.000 Pakete mit Gitarren, Querflöten, Mischpulten oder Schlagzeugstöcken versenden sie täglich aus der oberfränkischen Provinz nach ganz Europa. Der 49-Jährige ist der erfolgreichste Musikhändler des Kontinents. 450 Millionen Euro Umsatz wird sein Unternehmen in diesem Jahr erwirtschaften, im kommenden Jahr soll die halbe Milliarde geknackt werden.

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Eine überdimensionale E-Gitarre ziert den Haupteingang zu Thomanns Reich. Wenige Meter links davon sind Glasbausteine in die Wand eingelassen; darunter eine etwas aus der Zeit gefallene Metallhaustür, sie ist der Eingang zu Thomanns Elternhaus. Hans Thomann senior war leidenschaftlicher Blasmusiker. In den fünfziger Jahren begann er, in seinem Wohnzimmer Trompeten und Posaunen an die Blaskapellen der Umgebung zu verkaufen. Das kam an. Weil die Nachfrage wuchs, richtete Thomann senior einen Laden ein, der nach und nach das ganze Haus einnahm. Als er das Geschäft 1990 an seinen Sohn übergab, hatte das Musikhaus schon 15 Mitarbeiter.

Entscheidungen trifft er immer aus dem Bauch heraus

»Mein Vater hat immer gesagt, dass man keine Schulden macht«, sagt Thomann junior. Das sei auch zu seinem Grundsatz geworden. Thomann spricht mit ruhigem fränkischem Dialekt, seine drahtige Figur lässt erahnen, dass er viel Sport treibt. Jeden Morgen geht er um sechs Uhr joggen. Und er boxt. »Zum Druckabbau«, sagt der Firmenchef ruhig, obgleich er während des Gesprächs ständig auf seinem Stuhl hin und her rutscht.

Mit 14 Jahren, in einem Alter, in dem andere Jungen gerne hinter Lederbällen herjagen, habe er im heimischen Laden gestanden und Gitarren verkauft, erzählt er und grinst. Er selbst spielte schon damals leidenschaftlich Trompete. Man merkt, wie gerne er solche Geschichten erzählt. Woher kommt seiner Meinung nach der Erfolg? Er habe zum Glück nie Betriebswirtschaft studiert, stattdessen drei Ausbildungen gemacht: als Blechblasinstrumentenbauer, als Nachrichtenmechaniker und als Feingerätemechaniker, erzählt er. »Vielleicht treffe ich deswegen Entscheidungen immer aus dem Bauch heraus.«

Als Thomann senior seinem Sohn den Laden überschrieb, gab es in jeder größeren Stadt ein bis zwei Musikläden. Für Musiker, die ein neues Instrument suchten, war das übersichtlich. Für die Händler, die sich nur wenig um Konkurrenz sorgen mussten, war das praktisch. Thomann mischte die alte Ordnung auf. 1997 begann er, Musikinstrumente über das Internet zu verkaufen. »Wir haben anfangs Witze über Hans gemacht«, sagt ein alteingesessener Konkurrent. Mit Instrumenten gehe das nicht, unkten die Skeptiker. Die wollten die Kunden anfassen, ausprobieren. Die Zweifler irrten.

Zehn Jahre lang wuchs Thomanns Firma in keinem Jahr um weniger als 25 Prozent. Seine Strategie: Billig. Er verzichtete auf große Margen, importierte Ware containerweise und ließ Instrumente in China bauen, die er als eigene Handelsmarken anbot. Seine wichtigste Waffe aber war der direkte Vergleich: Ungeniert schrieb er unter jeden Artikel, um wie viel günstiger das Produkt bei ihm im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung zu haben war. Da waren für die Kunden Abschläge von 30 Prozent drin. Ein Schock für die saturierte Konkurrenz. Bis die im Internet nachziehen konnte, hatte Thomann einen riesigen Vorsprung. Mit seinen Kampfpreisen wurde der Franke zum Angstgegner und zur Referenz, fast ehrfürchtig sprechen die Händler heute vom »T-Preis«. »Bevor ich was verkaufe, schaue ich, ob es bei Thomann nicht günstiger ist«, erzählt einer. »Sonst kauft der Kunde beim nächsten Mal bei ihm.«

Leserkommentare
    • Thesa
    • 08. Dezember 2011 7:58 Uhr

    Aus zwei Jahren Garantie machte Thomann drei Jahre,
    aus 14 Tage Rückgaberecht 30 Tage.
    Perfekt organisiert, kompetente Mitarbeiter in allen Bereichen. Fünf Effektgeräte bestellen, in aller Ruhe ausprobieren, zwei behalten, drei zurückschicken.
    In dieser Branche das Non Plus Ultra. Amptown hat diesen Zug leider verpasst.

  1. nichts gegen das unternehmen, doch dies ist unverhohlene werbung anstelle neutrale berichterstattung ;-)

  2. Hier wird einer gefeiert, der Holzinstrumente auf Kosten der Menschen China herstellen. Toll.

    Das Holz, aus welchem in China günstige Gitarren hergestellt wird, kommt häufig aus illegalem Roden von Edelhölzern z.B. auf Madagaskar (und anderen Entwicklungsländern). Dort wird Umwelt und Mensch die Möglichkeit der freien Entwicklung genommen, damit hier die verzogenen Bildungsbürgerkinder eine Gitarre in der Ecke verstauben lassen können. Auch richtig toll.

    Und kein einziges Wort zu Produktionsbedingungen und Herkunft der (Edel-)Hölzer im Artikel. Ein Tollhaus würde man sagen, wenn es nicht so abstossend würe, wie hier schamlos Werbung für genau jenes Prinzip gemacht wird, an welchem auch diese Konferenz in Durban dieses Jahr scheitern wird.

    Entschuldigung, aber von Herrn Hollenstein würde ich mir in diesen Fragen weitere Information über das vorgestellte Unternehmen erwarten.

    Vielen Dank.

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    Ich wage doch sehr stark zu bezweifeln, dass der Gitarrenbau einen signifikanten Beitrag an der Zerstörung des Regenwaldes hat. Da müssten ja hundertausende Gitarren täglich gebaut werden. Die von Ihnen angesprochenen Rodungen gehen doch wohl eher auf die Gewinnung von Ackerland zurück.

    Ich selbst habe vor einige Zeit eine wunderschöne Gitarre bei Thomann gekauft (Gibson LP Studio, Made in USA, nicht China) - der nächste "local deal", der das Instrument gehabt hätte, war ~200 km von mir weg. Nur wenige der kleinen, lokalen Musikläden führen noch teurere E-Gitarren, die in der "westlichen Welt" hergestellt werden. Denn: dafür ist der Markt zu klein und das schon seit >30 Jahren.

    Insofern bin ich froh, dass ich bei Thomann die Option hatte, dieses Instrument zu kaufen.

    P.S.: Ich bin vielleicht kein Kind mehr, aber auch "Bildungsbürger" - meine Gitarre verstaubt aber nicht.

  3. "Er versendet pro Tag bis zu 180.000 Pakete."
    ...steht im Teaser. Aber egal. Ist ja nur'n Reklameartikel, noch einer in der Zeit. Wie schon der e-Book-Artikel an anderer Stelle.
    Besser als der Artikel sind die bisherigen Kommentare. Danke.

  4. Ich wage doch sehr stark zu bezweifeln, dass der Gitarrenbau einen signifikanten Beitrag an der Zerstörung des Regenwaldes hat. Da müssten ja hundertausende Gitarren täglich gebaut werden. Die von Ihnen angesprochenen Rodungen gehen doch wohl eher auf die Gewinnung von Ackerland zurück.

    Ich selbst habe vor einige Zeit eine wunderschöne Gitarre bei Thomann gekauft (Gibson LP Studio, Made in USA, nicht China) - der nächste "local deal", der das Instrument gehabt hätte, war ~200 km von mir weg. Nur wenige der kleinen, lokalen Musikläden führen noch teurere E-Gitarren, die in der "westlichen Welt" hergestellt werden. Denn: dafür ist der Markt zu klein und das schon seit >30 Jahren.

    Insofern bin ich froh, dass ich bei Thomann die Option hatte, dieses Instrument zu kaufen.

    P.S.: Ich bin vielleicht kein Kind mehr, aber auch "Bildungsbürger" - meine Gitarre verstaubt aber nicht.

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    • Uwe1108
    • 08. Dezember 2011 12:11 Uhr

    Das Problem ist ja nicht, dass Herr Thomann Instrumente übers Internet vertreibt und es sagt auch keiner, dass alle Instrumente bei Thomann in China hergestellt werden.

    Dass Problem ist, dass Herr Thomann versucht und es wohl auch ein Stück weit geschafft hat, die Preise durch Billigware kaputt zu machen, die er auch noch in China herstellen lies. Durch solche Verfahrensweisen werden bei uns und auch in anderen traditionellen Instrumentenbauer-Gegenden Arbeitsplätze und Existenzen zerstört. Zumal dadurch auch Wissen und Fertigkeiten verloren gehen.

    Wieso muss immer alles billiger und noch billiger sein? Wenn die Gitarre so gut ist, dass sie ein Leben lang hält und jemand da ist, der das Ding auch mal reparieren kann, dann rechnet sich ein höherer Preis doch auch?

    Thomann hat ja offensichtlich auch solche hochwertigen Instrumente. Warum kann er auf den Billigkram nicht verzichten und versuchen, auch ohne der Beste zu sein?

    Der Reklame-Charakter des Artikels ist mir übrigens auch aufgefallen.

    Werter McGywer,

    Sie irren. Und leider gleich in mehrerer Hinsicht.

    Die Rodung von Rosen- und Ebenholzstämmen auf Madagaskar dient der Möbel- und Instrumentenindustrie und keinesfalls der Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen. Die Stämme dieser Bäume benötigen ca. 500 Jahre um entsprechend nachzuwachsen. Geschlagen werden sie in Nationalparks.
    Dort am Beginn am Handelskette wird zerstört - das Holz landet nicht nur in China...

    Dank der Arbeit einer NGO in Washington und dem Bilogen A. von Bismarck konnten diese illegalen Lieferungen zu Zwischenhändlern in Deutschland und bis in die Lagerhäuser eben jener bekannten US-Amerikanischen Gitarrenfirma verfolgt werden:

    Gibson.

    Und nun?

    Lassen wir doch das Spekulieren lieber und stützen uns auf Fakten.

    Ich empfehle Ihnen und auch dem Autor des Artikels - als Einführung - folgende Dokumentation:

    http://www.ardmediathek.d...

    "Tropenholz ist selten und sehr teuer. Deshalb werden viele Edelhölzer illegal geschlagen. Dahinter steckt eine weltweit arbeitende Mafia, die mit dem Handel Millionen macht und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt.

    Quelle: WDR"

    • Uwe1108
    • 08. Dezember 2011 12:11 Uhr

    Das Problem ist ja nicht, dass Herr Thomann Instrumente übers Internet vertreibt und es sagt auch keiner, dass alle Instrumente bei Thomann in China hergestellt werden.

    Dass Problem ist, dass Herr Thomann versucht und es wohl auch ein Stück weit geschafft hat, die Preise durch Billigware kaputt zu machen, die er auch noch in China herstellen lies. Durch solche Verfahrensweisen werden bei uns und auch in anderen traditionellen Instrumentenbauer-Gegenden Arbeitsplätze und Existenzen zerstört. Zumal dadurch auch Wissen und Fertigkeiten verloren gehen.

    Wieso muss immer alles billiger und noch billiger sein? Wenn die Gitarre so gut ist, dass sie ein Leben lang hält und jemand da ist, der das Ding auch mal reparieren kann, dann rechnet sich ein höherer Preis doch auch?

    Thomann hat ja offensichtlich auch solche hochwertigen Instrumente. Warum kann er auf den Billigkram nicht verzichten und versuchen, auch ohne der Beste zu sein?

    Der Reklame-Charakter des Artikels ist mir übrigens auch aufgefallen.

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    Wenn sie ein durchschnittlicher Verdiener sind, und ihr Kind ein Instrument lernen will, dann werden sie sich hüten gleich ein Profi-Instrument zu kaufen. Die Yamaha Instrumente z.B. sind auch keineswegs "billig", sie haben einfach ein sehr gutes Preis/Leistungs Verhältnis, da effizient gewirtschaftet wird und man nicht für den Namen auf der Kopfplatte etc. bezahlt.

    Auch für Leute die nicht reich sind, aber trotzdem eine Vielzahl von unterschiedlichen Instrumenten spielen wollen ist is unmöglich immer nur Top-Qualität zu kaufen.

    Und es ist falsch so zu tun, als ob der kleine Musikhändler von nebenan da nicht mitmacht, im Gegenteil, die Meisten beschränken sich auf das niedrige bis mittlere Preisniveau.

  5. Werter McGywer,

    Sie irren. Und leider gleich in mehrerer Hinsicht.

    Die Rodung von Rosen- und Ebenholzstämmen auf Madagaskar dient der Möbel- und Instrumentenindustrie und keinesfalls der Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen. Die Stämme dieser Bäume benötigen ca. 500 Jahre um entsprechend nachzuwachsen. Geschlagen werden sie in Nationalparks.
    Dort am Beginn am Handelskette wird zerstört - das Holz landet nicht nur in China...

    Dank der Arbeit einer NGO in Washington und dem Bilogen A. von Bismarck konnten diese illegalen Lieferungen zu Zwischenhändlern in Deutschland und bis in die Lagerhäuser eben jener bekannten US-Amerikanischen Gitarrenfirma verfolgt werden:

    Gibson.

    Und nun?

    Lassen wir doch das Spekulieren lieber und stützen uns auf Fakten.

    Ich empfehle Ihnen und auch dem Autor des Artikels - als Einführung - folgende Dokumentation:

    http://www.ardmediathek.d...

    "Tropenholz ist selten und sehr teuer. Deshalb werden viele Edelhölzer illegal geschlagen. Dahinter steckt eine weltweit arbeitende Mafia, die mit dem Handel Millionen macht und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt.

    Quelle: WDR"

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    Ich kenne das Problem mit den illegalen Holzlieferungen an Gibson (aus Indien) - und, ja, ich ärgere mich darüber!

    Aber kann ich bei einem anderen Hersteller vollständig sicher sein, dass sein Holz nicht auch aus illegaler Abholzung stammt? Ein Voll-Ahorn-Strat ist da vielleicht weniger gefärdet aber generell wirds schwierig...
    Leicht off-topic: Haben Sie mal gesehen, unter welchen Bedingungen das Quecksilber für unsere Energiesparlampen in China abgebaut wird? Völlig ethisch einwandfreies Leben ist leider nicht möglich - und ich bleibe dabei, dass der Gitarrenbau hier doch eher ein kleineres Problem ist. Nur darum ging es mir!
    Solange die Gitarre gespielt wird und nicht im Müll landet kann ich damit leben. Mein CO2-Footprint ist z.B. ein größeres Problem!

  6. Sie haben ja schon recht damit, dass billige Instrumente die Preise unter Druck setzen. Daran ist aber nicht der Herr Thomann Schuld, jedenfalls nicht alleine.

    Als Gitarrist kann ich nur von Gitarren sprechen:
    In den 50er/60er Jahren wurden E-Gitarren vor allem in den USA und z.T. auch in Europa gebaut. In den 70ern kamen dann mehr und mehr Instrumente aus Japan. Das war damals das "Billiglohnland". In den 80ern wurden die Produktionsstätten dann aus Japan nach Südkorea verlegt und heute kommen die "Einsteiger-Modelle" durchweg aus China.

    Damit wir uns richtig verstehen: Beim Anblick einer Paula- oder Strat-Kopie für 90€ fasse auch ich mir an den Kopf und ich würde mir so einen Schrott NIE kaufen.
    Andererseits frage ich mich, ob diejenigen, die bei solchen Angeboten zuschlagen jemals ein qualitativ hochwertigeres Instrument von Fender/Gibson/PRS/... bzw. vom Instrumentenbauer gekauft hätten - wohl eher nicht. Insofern kann ich Thomann (&musik-Produktiv &musicstore &...) am Ableben der Instrumentenbauer allenfalls eine Teilschuld geben.

    ...Der Reklamecharakter des Artikel steht außer Frage!

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    Wer sich ein Holzinstrument kauft, verlangt vom Händler den Nachweis, daß das verarbeitete Holz zumindest nicht illegaler Herkunft ist (Solche Nachweise gibt es.).

    Und schon passiert einem nicht, daß man zwar beim Edel-Label kauft, der aber genau solche illegalen Geschäfte macht, wie z.B. der labor-prison-manager aus China.

    Wer dann noch das bisschen Anstand und Verantwortungsgefühl mehr in sich hat, der informiert sich, wo welche Hülzer denn nachwachsen können...

    Und natürlich ist der "Markt" verantwortlich. Das ist praktisch für Unternehmen, wie eben Thomann. Schliesslich ist richtig und gilt: " Daran ist aber nicht der Herr Thomann Schuld, jedenfalls nicht alleine." (McGywer). Und Nicht allein schuldig, ist schliesslich schon fast unschuldig. Das aber ist erst der Kunde, der ist gaaaanz unschuldig an all dem. Schliesslich darf der doch den "Markenherstellern" vertrauen...

    Solange wir uns auf diese Weise selbst veräppeln, finde ich das unproblematisch. Wir aber veräppeln uns UND nehmen anderen ganz nebenbei die Lebensgrundlage, unterstützen Kinderarbeit und verhalten uns wie die "wilde Wutz im Regenwald". Aber verantwortlich sind wir naklar für gar nichts. Das ist langweilig, sagte mal Hagen Rether dazu.

    Recht hat er.

    "Und Nicht allein schuldig, ist schliesslich schon fast unschuldig. Das aber ist erst der Kunde, der ist gaaaanz unschuldig an all dem. Schliesslich darf der doch den "Markenherstellern" vertrauen..."

    Ich finde es unfair, wie Sie mir hier die Worte verdehen!

    ...sind gnadenlos überteuert.
    Spiele selbst eine Squier Strat für 120€, die ich eig. nur gekauft habe um sie zu "scallopen", und ich das nicht an einer teuren Gitarre ausprobieren wollte. Jedenfalls klingt sie nachdem ich das Staggering justiert habe ziehmlich gut, und ich kann keinen großen klanglichen unterschied zu der Original Strat eines Freundes feststellen.

    Und spätestens bei den Mexico Strats, die rund ein fünftel weniger kosten als die US Versionen merkt man scheinbar keinen Unterschied mehr zum vermeintlich höherwertigen Original, jedenfalls habe ich das schon von vielen Spielern gehört.

    Übrigens: Steve Vai hat schon live mit Squier Strats gespielt, so schlecht können die also kaum sein.

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