SPD Echte Patrioten
Es wäre leicht für die SPD, die Krise populistisch auszuschlachten. Aber sie tut es nicht. Lob auf eine Partei der Vernunft

Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier (v.l.) in Berlin
Europas Regierungschefs können Angela Merkel um die deutsche Opposition beneiden, vor allem um deren stärkste Kraft, die SPD. Überall suchen die größten Oppositionsparteien in der Schuldenkrise nur den eigenen Vorteil, also eine Abkürzung zur Macht. Sie versprechen Neuverhandlungen, wo längst alles entschieden ist, weniger Lasten, wo noch mehr unvermeidbar sind, ein helles Morgen, ohne sich dem dunklen Heute zu stellen.
Zuerst die Partei, dann das Land – in normalen Zeiten schadet diese Einstellung, zumindest in halbwegs funktionierenden Demokratien, der Partei selbst. In einer existenziellen Krise schadet sie immer dem Land. Mit einer Opposition, die sich auch dann noch ins Zentrum ihres Denkens und Handels stellt, lässt sich kein Staat mehr machen. Kein nationaler retten, kein europäischer bilden. Mit den deutschen Sozialdemokraten geht das.
Gewiss herrscht in Deutschland eine Sondersituation. Das Land steht im Zentrum der Krise, ist selbst aber nicht spürbar von ihr betroffen. Die Deutschen müssen nicht knallhart sparen, um sich zu retten. Sie sollen großzügig geben, um andere zu retten (was letztendlich in ihrem Interesse liegt). Das Geben ist noch leichter zu attackieren als das Sparen. Eine Regierung, die anderen gibt, ist anfällig für populistische Angriffe und somit leichte Beute für eine Opposition ohne Verantwortungsethos. Die SPD hat Tempo, Konsequenz und Leidenschaft der Merkelschen Rettungspolitik scharf kritisiert. Aber nicht weil die Kanzlerin in ihren Augen zu viel zu schnell gab, sondern zu zögerlich und zu wenig.
Den Ressentiments nach dem Motto »Kein deutsches Geld für faule Griechen« sind nicht die Regierungsparteien entschieden entgegengetreten – die FDP hat sogar zeitweise damit gespielt –, sondern die oppositionellen Sozialdemokraten. Und sollte der Mitgliederentscheid die FDP auf ein Nein zum permanenten Rettungsschirm ESM festlegen, so will ihn die SPD mit ihren Stimmen in Kraft setzen. Zuerst das Land. Und zuerst Europa. Für die SPD fällt das zusammen.
Sie stellen die nationalen Interessen über ihren parteipolitischen Vorteil und verteidigen die Rettungslinie der Regierung – bei aller Kritik – gegen die publikumswirksamen Vereinfachungen des Populismus. Nicht dass sie nach dem Staat rufen, so zeigt sich in der Krise, ist in den Genen der Sozialdemokraten angelegt, sondern dass sie ihn tragen. Das macht sie zu deutschen Patrioten.
Die Renationalisierung, das Klischee vom faulen Südländer, der Ruf nach der D-Mark, die Idee vom Nord-Euro – vermeintlich einfachen Lösungen und dem tatsächlichen einfachen Denken hat die SPD seit Beginn der Krise stets die Idee von Europa entgegengehalten. Nicht zurückbauen, sondern vertiefen; nicht weniger, sondern mehr; nicht allein, nur gemeinsam. Brüssel, Kommission, Barroso, EU-Richtlinie, EFSF, ESM – für die meisten Deutschen sind das heute Chiffren des Verdrusses, Zeichen einer politischen Zwischenwelt, in der sie keinen Einfluss ausüben, die ihr Leben aber immer mehr bestimmt.
Die Sozialdemokraten wissen um Verdruss und Ohnmachtsgefühl – und halten wider den Zeitgeist die blaue Flagge mit den zwölf goldenen Sternen hoch. Das ist noch keine Antwort auf Europas Nöte. Aber wenigstens eine Haltung, aus der Antworten erwachsen können. Diese Haltung macht die Sozialdemokraten zu europäischen Patrioten.
Für ihren Patriotismus, das ist die bittere Ironie, hat die SPD stets bezahlt. Die Agenda 2010 war ein von Verantwortung getragener Akt. Die Sozialdemokraten machten Deutschland wieder wettbewerbsfähig, wohl wissend, dass der dafür notwendige Umbau des Sozialstaates die eigene Stammklientel betraf und massiv verärgerte. Deutschland steht heute wirtschaftlich so glänzend da, weil die SPD damals das Risiko einging, die Macht zu verlieren. Und auch verlor.
Den höchsten Preis für ihren Patriotismus zahlten die Sozialdemokraten unter der Naziherrschaft. Am 23. März 1933 begründete der SPD-Vorsitzende Otto Wels die Ablehnung seiner Partei gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz. Die SPD wurde daraufhin verboten und verfolgt – viele Sozialdemokraten zahlten mit ihrem Leben. Bis heute wirkt nichts so identitätsstiftend in der SPD wie ihr Widerstand gegen die Nazis, wie ihr Versuch, Deutschland zu retten.
Der sozialdemokratische Patriotismus fordert immer seinen Preis, zahlt sich auf lange Sicht aber aus. Die CDU hat sich unter ihrer Vorsitzenden Angela Merkel in eine Partei verwandelt, die sich so geschmeidig den veränderten Grundeinstellungen und wechselnden Stimmungen der Menschen anpasst, dass der Wähler kaum noch weiß, wo die Modernisierung endet und die Selbstentkernung beginnt. Man muss schon Tageszeitung lesen, um zu wissen, wofür die CDU steht.
Vor zwei Jahren, nach ihrem historischen Debakel bei der Bundestagswahl, hat die SPD Sigmar Gabriel zum Vorsitzenden gewählt, den vermeintlich erratischen Übertaktierer mit dem Lautstärkeregler auf Daueranschlag. An diesem Sonntag steht er beim SPD-Parteitag in Berlin zur Wiederwahl. Unter ihm, ausgerechnet unter ihm, erweist sich die SPD in der Finanzkrise als verlässliche, grundsolide politische Kraft, von der man genau weiß, wo sie steht: dort, wo man den Staat tragen muss. Am Platz für Patrioten.
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- Datum 03.12.2011 - 18:08 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 1.12.2011 Nr. 49
- Kommentare 158
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Die eigentlichen Antieuropäer sitzen auf der Regierungsbank, würde die USA, die OECD und die Nato Deutschland nicht treiben, würde die Regierung längst eine Renationalisierung als Ziel haben, ausgenommen Herr Schäuble, Frau von der Leyen und Herr Röttgen.
Die europäischen Patrioten aller Parteien sollten sich schnellstmöglich vereinigen, um unseren Wohlstand und unseren modernen Geist, der viele Millionen Tote des 20. Jahrhunderts brauchte, zu retten.
....mit der Regierung. Die Handhabung ist ziemlich schlimm und der Schaden ist groß. Das ist aber weil die Europa Politik der letzte 40 Jahre eine Katastrophe war und deren Kumulation nun einschlägt.
Da war die SPD auch schuld und die Lösung, die die SPD jetzt fordert ist unsinnig. Wenn Sie wollen können wir ins Detail gehen.
....mit der Regierung. Die Handhabung ist ziemlich schlimm und der Schaden ist groß. Das ist aber weil die Europa Politik der letzte 40 Jahre eine Katastrophe war und deren Kumulation nun einschlägt.
Da war die SPD auch schuld und die Lösung, die die SPD jetzt fordert ist unsinnig. Wenn Sie wollen können wir ins Detail gehen.
n.t.
Lob auf eine Partei der Vernunft
....die SPD schweigt. Die wollten doch die Euro Bond und solche Dinge. Nun sind sie ruhig und das ist gut so.
Andererseits ist es kein gutes Zeichen für eine demokratische Partei, wenn sie nichts sinnvolles beitragen kann/will um der größten Krise seit WWII zu begegnen.
....die SPD schweigt. Die wollten doch die Euro Bond und solche Dinge. Nun sind sie ruhig und das ist gut so.
Andererseits ist es kein gutes Zeichen für eine demokratische Partei, wenn sie nichts sinnvolles beitragen kann/will um der größten Krise seit WWII zu begegnen.
wird die SPD garantiert auch bei der nächsten BW wieder abgestraft werden.
Und alles was positiv ist/war hat dann schwarz-gelb oder zumindest schwarz beschlossen und veranlasst.
Das war (leider) schon immer so- und die SPD-Politker und Mitglieder werden wieder als vaterlandslose Gesellen und Vaterlandsverräter beschimpft werden.
Also nichts Neues unter der Sonne.
....In der Zeit?
Sie scherzen.
....In der Zeit?
Sie scherzen.
Die SPD war sogar so patriotisch, dass sie sich 1914 einer durch alte, undemokratische, aber hochnationalistische Machtzirkel konstruierten deutschen Identität gebeugt und dem Ersten Weltkrieg zugestimmt und 1918 somit den alten Militäreliten paktiert hat. Bei den vielen, undifferenzierten Lobtönen auf die Vergangenheit der SPD sollten diese Sündenfälle nicht außer Acht gelassen werden.
Dies sagt zwar prinzipiell nichts über die heutigen Leitlinien der Partei aus, nur neigt der Verfasser des Artikels offenbar zu einer ganzheitlichen Verklärung der deutschen Sozialdemokratie - die furchtbar unfundierte Passage zur Agenda 2010 bedarf keiner Kritik, sondern einer vollständigen Revision.
Ich nehme keine Gleichsetzung von Nationalismus und Patriotismus vor, da ich weiß, wieviel diese Unterscheidung dem deutschen "Bildungs"-Bürger bedeutet, halte es aber für eine gefährliche intellektuelle Bankrotterklärung, im Jahr 2011 die Sozialdemokraten für ihren Patriotismus zu rühmen.
Sie schreiben: "Die SPD war sogar so patriotisch, dass sie sich 1914 einer durch alte, undemokratische, aber hochnationalistische Machtzirkel konstruierten deutschen Identität gebeugt und dem Ersten Weltkrieg zugestimmt und 1918 somit den alten Militäreliten paktiert hat."
Gähn, gähn, gähn ... Geht's noch? Wie oft wollen sie denn diese vermoderte Leiche noch argumentativ ausgraben? Die SPD war auch so patriotisch, 1919 die Demokratie auszurufen, eine respektable und bis heute öffentlich völlig unterschätzte Weimarar Republik aufzubauen und 1933 als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte - mit den bekannten Folgen. Und sie hat nie den Anspruch auf Unfehlbarkeit erhoben wie andere.
Dagegen hat die Ecke, aus der sie argumentieren, noch in den 1920ern mit den Nazis verhandelt (wissen sie nicht? Nachzulesen bei Enzo Traverso: Im Bann der Gewalt. Siedler 2007), Lenin, Stalin, Ulbricht, Mielcke, Honecker, den Gulag, Bautzen, den 17. Juni ... auf dem Buckel.
Also, husch, husch zurück in ihr heimelig-blutrotes Körbchen.
Sie schreiben: "Die SPD war sogar so patriotisch, dass sie sich 1914 einer durch alte, undemokratische, aber hochnationalistische Machtzirkel konstruierten deutschen Identität gebeugt und dem Ersten Weltkrieg zugestimmt und 1918 somit den alten Militäreliten paktiert hat."
Gähn, gähn, gähn ... Geht's noch? Wie oft wollen sie denn diese vermoderte Leiche noch argumentativ ausgraben? Die SPD war auch so patriotisch, 1919 die Demokratie auszurufen, eine respektable und bis heute öffentlich völlig unterschätzte Weimarar Republik aufzubauen und 1933 als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte - mit den bekannten Folgen. Und sie hat nie den Anspruch auf Unfehlbarkeit erhoben wie andere.
Dagegen hat die Ecke, aus der sie argumentieren, noch in den 1920ern mit den Nazis verhandelt (wissen sie nicht? Nachzulesen bei Enzo Traverso: Im Bann der Gewalt. Siedler 2007), Lenin, Stalin, Ulbricht, Mielcke, Honecker, den Gulag, Bautzen, den 17. Juni ... auf dem Buckel.
Also, husch, husch zurück in ihr heimelig-blutrotes Körbchen.
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"Lob auf eine Partei der Vernunft"
Geht das auch weniger pathetisch?
Gerade bei der SPD von einer "Partei der Vernunft" für sehr gewagt (nett ausgedrückt). Gerade die SPD war es, die das Scheidungsrecht feministisch transformiert hat (vom Schuld- zum Zerrüttungsprinzip), die das Bildungsniveau durch 68er-Reformen gesenkt und die HartzIV eingeführt hat - um nur einige Fehltritte zu nennen. Inzwischen ist die SPD nichts weiter als eine Ansammlung von Quotenfrauen, -türken und linken Alt-68ern.
Einzig Sarrazin hat innerhalb der SPD noch etwas Realitätskontakt
Sofern Sie Zitate oder Tatsachenbehauptungen veröffentlichen, bitten wir um Verweise auf eine entsprechende Quelle. Danke, die Redaktion/se.
Lassen sie mich raten, die 68er die jahrelang Schweden, Norwegen und Dänemark mit ihren 68er-Reformen "unterdrückt" haben, manipulieren auch den OECD und PISA Bericht? Oder wie erklären sie sich die Welt?
Heinz Buschkowsky nicht vergessen ;)
Hmmm...
komisch. Werter Krautchan, ich kann ihre Behauptungen, es würden sich in der SPD nur noch Feministinnen, Türken und Alt-68er tummeln, nicht bestätigen.
Was die Mitglieder angeht, kommt die Partei mir vor, wie ein "Kessel Buntes" - alles und jeder ist dort vertreten.
Diese Tatsache färbt übrigens irgendwann auf einen selber ab. Irgendwann gewinnt man diese Feministinnen, Alt-68er, Migranten, Tradi-Sozen jenseits der 60 (Urgroßvater war schon in der SPD) und die engagierten Jusos einfach lieb (besonders die Damen U25). Und es wird einem klar, dass man diese unterschiedlichen Menschen eben nicht einfach so in Schubladen stecken kann! Und man merkt, dass sie alle ein Ziel eint - eine soziale, gerechte Welt. Und so unterschiedlich man auch ist, dafür gemeinsam zu streiten ist einfach toll. Täte Ihnen gut! Ja Ihnen, mit Ihrem "T/Köpfchen Graues". Also Schuhe an, Jacke drüber und auf zur nächsten SPD- Ortsverbandsversammlung!
Lassen sie mich raten, die 68er die jahrelang Schweden, Norwegen und Dänemark mit ihren 68er-Reformen "unterdrückt" haben, manipulieren auch den OECD und PISA Bericht? Oder wie erklären sie sich die Welt?
Heinz Buschkowsky nicht vergessen ;)
Hmmm...
komisch. Werter Krautchan, ich kann ihre Behauptungen, es würden sich in der SPD nur noch Feministinnen, Türken und Alt-68er tummeln, nicht bestätigen.
Was die Mitglieder angeht, kommt die Partei mir vor, wie ein "Kessel Buntes" - alles und jeder ist dort vertreten.
Diese Tatsache färbt übrigens irgendwann auf einen selber ab. Irgendwann gewinnt man diese Feministinnen, Alt-68er, Migranten, Tradi-Sozen jenseits der 60 (Urgroßvater war schon in der SPD) und die engagierten Jusos einfach lieb (besonders die Damen U25). Und es wird einem klar, dass man diese unterschiedlichen Menschen eben nicht einfach so in Schubladen stecken kann! Und man merkt, dass sie alle ein Ziel eint - eine soziale, gerechte Welt. Und so unterschiedlich man auch ist, dafür gemeinsam zu streiten ist einfach toll. Täte Ihnen gut! Ja Ihnen, mit Ihrem "T/Köpfchen Graues". Also Schuhe an, Jacke drüber und auf zur nächsten SPD- Ortsverbandsversammlung!
Wer hat uns verraten?
Die SPD.
Denn immer wenn das reaktionäre Establishment händeringend nach politisch opportunen Kräften sucht, um den eigenen überkommenen Status Quo zu schützen, konnte man sich auf die hohen Funktionäre der "Sozialdemokratie" verlassen.
Steinmeier und Steinbrück, die legitimen Nachfolger von Ebert und Noske.
Ermöglichten diese "Patrioten" 1914 mit ihrer Billigung der Kriegskredite den 1. Weltkrieg, so sind, knapp 100 Jahre später wieder jene patriotischen "Pragmatiker" daran beteiligt, Europa in das nächste große Unglück zu stürzen.
Sie schreiben: "Wer hat uns verraten?"
Schämen sie sich eigentlich nicht, hier Naziparolen rum zu trompeten? Oder fühlen sie sich in solcher Gesellschaft gar wohl?
und nicht zufällig sind auch die ganzen Agenda-Seeheimer im Bild, die schon vor der Bankenkrise mit ihrer neoliberalen Zertörungspolitik Millionen Menschen ins soziale Elend gestürzt haben und die einst optimistische deutsche Mittelschichtsgesellschaft irreparabel beschädigten.
Frau Nahles konnte man gestern in den Nachrichten mit dem Satz vernehmen:
"Wir wollen als Partei die Nase vorn haben."
Nichte etwa: Wir wollen die besseren Ideen, oder Konzepte bieten.
Nein, man möchte Wählerstimmen gewinnen, um den warmen Sessel im Bundestag zu behalten.
http://www.youtube.com/wa...
Selbst wenn Ihre Anmerkung zu politischen Entscheidungen vor 100 Jahren stimmt, haben sie richtig die SPD als mitschuldig tituliert. Nur haben Sie leider vergessen, die Rädelsführer der damaligen und der aktuellen Geschehnisse zu nennen, die uns angeblich in ein neues Unglück stürzen.
Sie selbst oder Ihre Eltern haben einen FDP Politiker geduldet, der im Reichstag 1933 das Ermächtigungsgesetz durchgesetzt hat.
Sozialdemokraten dagegen landeten in Gefängnissen und im KZ, weil sie gegen die braunen Verbrecher opponiert haben.
Noch Fragen?
Sie schreiben: "Wer hat uns verraten?"
Schämen sie sich eigentlich nicht, hier Naziparolen rum zu trompeten? Oder fühlen sie sich in solcher Gesellschaft gar wohl?
und nicht zufällig sind auch die ganzen Agenda-Seeheimer im Bild, die schon vor der Bankenkrise mit ihrer neoliberalen Zertörungspolitik Millionen Menschen ins soziale Elend gestürzt haben und die einst optimistische deutsche Mittelschichtsgesellschaft irreparabel beschädigten.
Frau Nahles konnte man gestern in den Nachrichten mit dem Satz vernehmen:
"Wir wollen als Partei die Nase vorn haben."
Nichte etwa: Wir wollen die besseren Ideen, oder Konzepte bieten.
Nein, man möchte Wählerstimmen gewinnen, um den warmen Sessel im Bundestag zu behalten.
http://www.youtube.com/wa...
Selbst wenn Ihre Anmerkung zu politischen Entscheidungen vor 100 Jahren stimmt, haben sie richtig die SPD als mitschuldig tituliert. Nur haben Sie leider vergessen, die Rädelsführer der damaligen und der aktuellen Geschehnisse zu nennen, die uns angeblich in ein neues Unglück stürzen.
Sie selbst oder Ihre Eltern haben einen FDP Politiker geduldet, der im Reichstag 1933 das Ermächtigungsgesetz durchgesetzt hat.
Sozialdemokraten dagegen landeten in Gefängnissen und im KZ, weil sie gegen die braunen Verbrecher opponiert haben.
Noch Fragen?
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