Schuldenkrise: Das Leben der anderen
Wie setzt die Krise eigentlich Deutschlands Nachbarn zu? Ein Lagebericht
© Peter Muhly/AFP/Getty Images

Im irischen Limerick stehen Menschen vor dem Sozialamt an. (Archivbild)
Irlands Angst
Ein bisschen nationales Pathos hat den Iren noch immer geholfen. Er wolle, versprach Enda Kenny dieser Tage seinem Volk, der Premierminister sein, »der Irlands ökonomische Souveränität zurück erkämpft«. Will heißen: Der das Land aus den Kredit-Diktaten der EU und des IWF befreit. Tatsächlich könnte Irland der Phoenix unter den Euro-Pleiteländern werden. Die Wirtschaft wächst (zaghaft), das Haushaltsdefizit schmilzt, und die harten Sparmaßnahmen werden von einer stabilen Regierungskoalition getragen. Der große Risikofaktor des irischen Gesundungsprogramms aber ist die Arbeitslosigkeit von mittlerweile fast 15 Prozent. Sie steigt weiter. Gelingt es nicht, die Jobverluste zu bremsen, könnten sie zusammen mit höheren Steuern und dem Konsumrückgang zu einer Depression führen. Nichts fürchten die Iren mehr; die Erinnerung an ihre Vergangenheit als »Armenhaus Europas« ist noch frisch. Beängstigend viele von ihnen gehen die Wette aufs Gelingen nicht ein. 40.000 Iren verließen in diesem Jahr die Insel, um anderswo ihr Glück zu suchen.





Irland war schon immer ein Land wovon man auswandert.
Ein Teil der Vorfahren meiner Frau stammen aus Irland.
Wir haben das Land besucht und verstanden warum viele von dort ausgewandert sind und auch weiter auswandern.
Wo ich wohne (nicht die USA) gibt es viele Irische Einwanderer. Es sind die Jungen die kommen.
Es gibt viele Leute die erkennen das die Welt nicht nur aus Europa und Nord Amerika besteht.
.... ist viel hoeher als 15 %. In Irland gibt es naemlich kein Arbeitslosengeld, sondern nur eine Sozialhilfe. Lebt man in einem Haushalt, in dem es noch ein anderes Einkommen gibt, meldet man sich erst gar nicht als arbeitslos, weil man weiss, dass man ohnehin keine Unterstuetzung erhalten wird. Die 15% sind nur diejenigen, die in die Mittellosigkeit abgestuerzt sind und die auch nicht auswandern koennen.
des slowakischen BIP. Wenn slowakische Regierung die BRD besucht ist ein Besuch beim Vorstand in Wolfsburg neben Berlins Pflicht. Wie kann man dieses Protektorat als souverän bzeichnen???
verwechseln Sie nicht etwas. Mein Skoda kommt aus dem Hauptwerk von Skoda-Auto Mlada Boleslav in Tschechien, nicht zu verwechseln mit dem nicht zu VW gehörenden Teil von Skoda (Maschinenbau/Energie mit Sitz in Pilsen). In der Slowakei engagiert sich VW direkt mit Komponenten- und Getriebeherstellung und der Marke VW:
"Der Automobilhersteller Volkswagen betreibt seit 1991 in Bratislava eine Fabrik, die Volkswagen Bratislava. ... Zurzeit konzentriert sich die Produktion auf die Herstellung von Sport Utility Vehicles und Getrieben. In Bratislava werden der VW Touareg und der Audi Q7 hergestellt, teilweise auch der Porsche Cayenne (Karosserie). Im Jahr 2009 wurden etwa 106.000 Fahrzeuge hergestellt; das ist 43 % weniger als im Vorjahr, da die aktuelle Finanzkrise den Bedarf negativ beeinflusste." ( http://de.wikipedia.org/w... , auch: http://de.volkswagen.sk/d... ) ... wobei dort auch der Octavia montiert wird ( http://new.skoda-auto.com... )
Der Anteil der Industrie am slowakischen BIP ist auch nicht ganz so hoch:
Anteile der drei Sektoren am BIP (2007):
Land- und Forstwirtschaft 4 %
Industrie 27 %
Dienstleistungen 69 %
( http://de.wikipedia.org/w... )
für 2009: Bruttowertschöpfung: Produzierendes Gewerbe % des BIP 34,53 ( siehe: www.destatis.de )
Im Skoda-Land Tschechien liegt der Anteil mit 37,22% (ebenda) nur geringfügig höher.
Ihr "50% Wirtschaftsleistung wird von einer deutschen Firma erbracht" Argument wurde schon gründlich genug auseinandergenommen. Danke an meinen Vorredner dafür.
Doch ihre Wortwahl lässt mich trotzdem noch erschaudern.
Mein Großvater wurde nach dem Einmarsch Deutschlands in der Slowakei ins KZ gesteckt - nicht einmal weil er Jude war, das war er nicht, sondern weil er ein erfolgreicher Unternehmer war. Somit konnte er enteignet werden und sein Vermögen dem deutschen Volk zugeführt werden. Hintergründe dazu hat der Historiker Götz Aly gründlich genug herausgearbeitet: http://de.wikipedia.org/w...
Wenn ich nun davon lese, dass die Slowakei kein Stimmrecht haben soll, da es wirtschaftlich schwach ist und es im selben Zug als "Protektorat" bezeichnet wird, ein Begriff der Nazipropaganda im Umfeld der Besetzungen von 1938, dann empfinde ich es als ausgesprochen unangebracht und historisch zynisch:
Zum Zeitpunkt des Einmarsches war die damalige Tschechoslowakei wirtschaftlich fortgeschrittener als Deutschland. Lesen Sie dazu http://de.wikipedia.org/w...
Durch den Einmarsch und die darauffolgende Ausblutung durch Deutschland während des Krieges, und die spätere Zugehörigkeit zum Ostblock hatte die Tschechoslowakei wenig Chancen, wirtschaftlich stark zu bleiben. Und das werfen Sie als Deutscher diesem Volk nun vor?
verwechseln Sie nicht etwas. Mein Skoda kommt aus dem Hauptwerk von Skoda-Auto Mlada Boleslav in Tschechien, nicht zu verwechseln mit dem nicht zu VW gehörenden Teil von Skoda (Maschinenbau/Energie mit Sitz in Pilsen). In der Slowakei engagiert sich VW direkt mit Komponenten- und Getriebeherstellung und der Marke VW:
"Der Automobilhersteller Volkswagen betreibt seit 1991 in Bratislava eine Fabrik, die Volkswagen Bratislava. ... Zurzeit konzentriert sich die Produktion auf die Herstellung von Sport Utility Vehicles und Getrieben. In Bratislava werden der VW Touareg und der Audi Q7 hergestellt, teilweise auch der Porsche Cayenne (Karosserie). Im Jahr 2009 wurden etwa 106.000 Fahrzeuge hergestellt; das ist 43 % weniger als im Vorjahr, da die aktuelle Finanzkrise den Bedarf negativ beeinflusste." ( http://de.wikipedia.org/w... , auch: http://de.volkswagen.sk/d... ) ... wobei dort auch der Octavia montiert wird ( http://new.skoda-auto.com... )
Der Anteil der Industrie am slowakischen BIP ist auch nicht ganz so hoch:
Anteile der drei Sektoren am BIP (2007):
Land- und Forstwirtschaft 4 %
Industrie 27 %
Dienstleistungen 69 %
( http://de.wikipedia.org/w... )
für 2009: Bruttowertschöpfung: Produzierendes Gewerbe % des BIP 34,53 ( siehe: www.destatis.de )
Im Skoda-Land Tschechien liegt der Anteil mit 37,22% (ebenda) nur geringfügig höher.
Ihr "50% Wirtschaftsleistung wird von einer deutschen Firma erbracht" Argument wurde schon gründlich genug auseinandergenommen. Danke an meinen Vorredner dafür.
Doch ihre Wortwahl lässt mich trotzdem noch erschaudern.
Mein Großvater wurde nach dem Einmarsch Deutschlands in der Slowakei ins KZ gesteckt - nicht einmal weil er Jude war, das war er nicht, sondern weil er ein erfolgreicher Unternehmer war. Somit konnte er enteignet werden und sein Vermögen dem deutschen Volk zugeführt werden. Hintergründe dazu hat der Historiker Götz Aly gründlich genug herausgearbeitet: http://de.wikipedia.org/w...
Wenn ich nun davon lese, dass die Slowakei kein Stimmrecht haben soll, da es wirtschaftlich schwach ist und es im selben Zug als "Protektorat" bezeichnet wird, ein Begriff der Nazipropaganda im Umfeld der Besetzungen von 1938, dann empfinde ich es als ausgesprochen unangebracht und historisch zynisch:
Zum Zeitpunkt des Einmarsches war die damalige Tschechoslowakei wirtschaftlich fortgeschrittener als Deutschland. Lesen Sie dazu http://de.wikipedia.org/w...
Durch den Einmarsch und die darauffolgende Ausblutung durch Deutschland während des Krieges, und die spätere Zugehörigkeit zum Ostblock hatte die Tschechoslowakei wenig Chancen, wirtschaftlich stark zu bleiben. Und das werfen Sie als Deutscher diesem Volk nun vor?
haben... Das hat schon Chupze....Das werktätige Volk Estlands blutet für das deutsche Finanzkapital ...
ist das österreichische gegenstück zur bildzeitung.
übler gehts eigentlich nicht mehr.
sie informiert nicht,sie desinformiert und manipuliert.
ihr aussagewert ist von ähnlicher qualität wie der der "bild" oder eines von und zu.
dank ihrer auflagen hat sie leider einen überbordenden einfluss sowohl auf die gesellschaft als leider auch auf die regierung.
und diesen einfluss versteht sie skrupellos auszunützen.
sie spielt in österreich königsmörder und königsmacher.
parteien die ihr willfahren lobt sie in den schönsten tönen und die parteien die nach ihrem gewissen handeln zerreisst sie in der luft und die haben dann so gut wie keine chance wahlen zu gewinnen.
ihr einfluss ist leider so gross,dass sie,trotz ihrer einseitigen wahlkampfhilfe-in den letzten wahlen für die spö-nichtsdestotrotz auch die anderen parteien zwingen kann, mit der spö-ungeachtet während des wahlkampfes getätigter heftigster anfeindungen und in wesentlichen punkten gegensätzlichster auffassungen,eine koalition zu bilden.
dass eine solche von der kronenzeitung zusammengepferchte regierung zum schaden des landes nicht von heute auf morgen per du und die regierungsparteien lange noch voller gegenseitiger aversionen sind,wird nur von der kronenjournaille nicht wahrgenommen.oder einfach ignoriert.
ich vermute,es war die "krone" die mark twain in den händen hatte als er schrieb "ich sitze auf einem bestimmten ort und habe ihre zeitung vor mir,bald werde ich sie hinter mir haben".
Könnte es nicht auch ein Vorläufer von "BLÖD" gewesen sein?
verwechseln Sie nicht etwas. Mein Skoda kommt aus dem Hauptwerk von Skoda-Auto Mlada Boleslav in Tschechien, nicht zu verwechseln mit dem nicht zu VW gehörenden Teil von Skoda (Maschinenbau/Energie mit Sitz in Pilsen). In der Slowakei engagiert sich VW direkt mit Komponenten- und Getriebeherstellung und der Marke VW:
"Der Automobilhersteller Volkswagen betreibt seit 1991 in Bratislava eine Fabrik, die Volkswagen Bratislava. ... Zurzeit konzentriert sich die Produktion auf die Herstellung von Sport Utility Vehicles und Getrieben. In Bratislava werden der VW Touareg und der Audi Q7 hergestellt, teilweise auch der Porsche Cayenne (Karosserie). Im Jahr 2009 wurden etwa 106.000 Fahrzeuge hergestellt; das ist 43 % weniger als im Vorjahr, da die aktuelle Finanzkrise den Bedarf negativ beeinflusste." ( http://de.wikipedia.org/w... , auch: http://de.volkswagen.sk/d... ) ... wobei dort auch der Octavia montiert wird ( http://new.skoda-auto.com... )
Der Anteil der Industrie am slowakischen BIP ist auch nicht ganz so hoch:
Anteile der drei Sektoren am BIP (2007):
Land- und Forstwirtschaft 4 %
Industrie 27 %
Dienstleistungen 69 %
( http://de.wikipedia.org/w... )
für 2009: Bruttowertschöpfung: Produzierendes Gewerbe % des BIP 34,53 ( siehe: www.destatis.de )
Im Skoda-Land Tschechien liegt der Anteil mit 37,22% (ebenda) nur geringfügig höher.
Entfernt. Bitte beziehen Sie sich in Ihren Kommentaren auf das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
Entfernt. Bitte beziehen Sie sich in Ihren Kommentaren auf das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
mittlerweile fordern nur mehr Rechtspopulisten Referenden über EU-Verträge.
Sie haben recht. Offensichtlich ist es so, dass nur noch "Rechtspopulisten" Volksabstimmungen fordern.
Was sagt das über die Politik/Politiker der "anderen" aus?
Sie regieren gegen das Volk.
Wie lange noch?
Sie haben recht. Offensichtlich ist es so, dass nur noch "Rechtspopulisten" Volksabstimmungen fordern.
Was sagt das über die Politik/Politiker der "anderen" aus?
Sie regieren gegen das Volk.
Wie lange noch?
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