Erderwärmung: Unvernünftige Zweifler
Die Skeptiker des Klimawandels stützen sich auf viele Argumente. Jedes davon greift zu kurz.
© STR/AFP/Getty Images

Ein Mann läuft am Ufer des ausgetrockneten Jangtsekiang in China entlang.
Dem Zweifel verdanken wir den Ausgang aus unserer selbst verschuldeten Unmündigkeit. Der Zweifel hat daher zu Recht viele Freunde unter den Aufklärern. So gesehen könnten die sogenannten Klimaskeptiker zu Aufklärung und Fortschritt in der Klimawissenschaft beitragen. Doch die Aufklärung preist nicht den Zweifel schlechthin, sondern lobt nur den vernünftigen Zweifel. Wer die Debatte über den Klimawandel verstehen will, sollte die fünf Formen des Zweifels am Klimaschutz kennen. Sie unterscheiden sich erheblich in der Vernünftigkeit ihres Zweifels.
Der in der Öffentlichkeit breit diskutierte Trend- und Ursachenskeptizismus bestreitet, dass sich die globale Mitteltemperatur erhöht hat und weiter erhöhen wird und dass der Mensch durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas und die Abholzung der Wälder dazu beiträgt. Diesem Skeptizismus wurde durch die Klimawissenschaft der Boden entzogen. Der Weltklimarat (IPCC) hat in einem nahezu zwanzigjährigen Indizienprozess gezeigt, dass es den Klimawandel gibt und dass er hauptsächlich vom Menschen verursacht wird. Selbst klimaskeptische Wissenschaftler aus den USA haben das Indizienurteil des IPCC kürzlich nochmals überprüft und bestätigt. Am vom Menschen verursachten Klimawandel gibt es also keinen vernünftigen Zweifel.
Dann gibt es die Klimafolgenskeptiker. Sie bestreiten nicht, dass der Mensch für den Klimawandel hauptsächlich verantwortlich ist, sondern dass die Folgen des Klimawandels bedrohlich sind. Die Folgenskeptiker berufen sich auf die durchschnittlichen Schäden und vernachlässigen die Möglichkeit eines Worst-Case-Szenarios. Dies wäre jedoch so, als würde man die Höhe der Deiche an der Durchschnittshöhe von Fluten orientieren und nicht an der maximalen Höhe der Fluten. Die Wahrnehmung dieser Skeptiker krankt außerdem daran, dass die Schäden ungleich verteilt sind: So treffen Dürren und Überschwemmungen arme Länder besonders hart, da deren Wirtschaft stark von der Landwirtschaft abhängt; reiche Länder können sich bei Hitzewellen Klimaanlagen leisten und haben daher weniger Tote zu beklagen als die Entwicklungsländer.
Die Prioritätenskeptiker knüpfen an die weltweite Armut an. Sie verneinen nicht die Nützlichkeit des Klimaschutzes, halten ihn aber für ineffizient oder gar moralisch bedenklich, weil die Bekämpfung der weltweiten Armut Priorität haben sollte. Statt in den Klimaschutz sollte in die Versorgung mit sauberem Trinkwasser oder in die Bekämpfung von Aids und Malaria investiert werden, weil dabei mit dem gleichen Aufwand mehr Menschenleben gerettet werden könnten.
Was wollen der Mensch und die Politik gegen die Erderwärmung tun? Alles zum Thema und zum Weltklimagipfel in Durban.
Dieser Zielkonflikt zwischen Klimaschutz und Armutsbekämpfung ist jedoch konstruiert. Denn zum einen können die Investitionen in eine Energie- und Wasserinfrastruktur so ausgestaltet werden, dass sie gleichzeitig zur Vermeidung von Emissionen beitragen. Zum anderen vernachlässigt diese Sichtweise, dass sich vor allem die armen Länder an einen ungebremsten Klimawandel kaum zu moralisch akzeptablen Kosten anpassen können.
ist leitender Wissenschaftler am Potsdam-Institut
Die vierte Form des Zweifels ist der Dringlichkeitsskeptizismus. Seine Vertreter bestreiten nicht, dass die Emissionen reduziert werden müssen, das sollte jedoch nicht heute, sondern erst morgen getan werden, da dann die Technologien besser und die Einkommen höher wären. Für sie ist die Diktatur der Zukunft gegenüber den heutigen Generationen das Problem: Da die Klimafolgen unsicher seien, riskiere man kostspieligen Klimaschutz, der sich später als obsolet erweisen könnte. Sollten die Klimafolgen heftiger ausfallen als erwartet, gäbe es noch den Rückgriff auf Geo-Engineering. Etwa durch die Einbringung von Aerosolen soll die Strahlungsbilanz der Erde direkt gesteuert werden, ohne über lange Zeit Emissionen reduzieren zu müssen.






Liebe Zeit,
Bitte geben Sie die Referenz fuer folgenden Satz an:
"Selbst klimaskeptische Wissenschaftler aus den USA haben das Indizienurteil des IPCC kürzlich nochmals überprüft und bestätigt. "
Es ist nicht so, dass ich nicht glaube, dass das tatsaechlich stattgefunden hat - ich wuerde aber gerne die Quelle selber lesen, und habe in 5 Minuten Google-Suche nichts dazu gefunden.
Danke!
Die Behauptung im Artikel ist falsch. Es gibt nur eine erneute Auswertung von Land-Temperatur-Daten durch Richard Muller in Stanford. Diese Studie bezieht sich nur auf die Qualitaet dieser Messdaten, und ist voellig irrelevant fuer die Frage nach den Ursachen.
Trotzdem wurde, nicht nur hier in der Zeit, so getan, als ob jetzt "der Fall geklaert" ist. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn
@1: Die rede ist glaub ich von dem Berkeley Temperature Projekt:
http://berkeleyearth.org/
Geld fuer dieses Project kam unter anderem von den konservativen Koch Bruedern, die in der Vergangenheit und Gegenwart viel unternommen haben um Zweifel am Klimawandel zu streuen und Gesetzgebung zu verhindern, die CO2-Handel oder Vermeidung beinhaltete.
Auch der Professor, der die Untersuchung geleitet hat, hat sich haeufig skeptisch zu den Daten vom IPCC geaeussert.
Das bezieht sich vermutlich auf die Erkenntnisse des "Berkeley Earth Surface Temperature" Projekts:
http://www.berkeleyearth....
Eine Meinung dazu aus der NY Times zur Einstimmung:
http://www.nytimes.com/20...
Googeln Sie nach "BEST" und Richard Muller. Dieses unabhängige Team hat die Temperaturkurven von GISS und HadCru bestätigt, aber ich schätze, kein vernünftiger Mensch hatte jemals Zweifel, dass ein global warming existiert.
Angemerkt werden sollte aber, dass das BEST-Team nur die Temperaturentwicklung, nicht aber die Ursachen untersucht hat. Nicht enttäuscht sein, eine Zusammenfassung der Indizienkette eines anthropogenen global warmings (AGW) findet man im Netz im AR4 des IPCC.
Zauberwort in diesem satz ist "indizienurteil".
nebenbei an den autor:
- es heißt "skepsis", nicht skeptizismus ...
;-)
- und auch ich finde nichts hinsichtlich wissenschaftlicher quellen und belege.mich interessiert, wo der autor sich "kundig" gemacht hat.
Entfernt. Bitte wenden Sie sich mit Kritik an Moderationsentscheidungen an community@zeit.de. Der Kommentarbereich ist der Diskussion des Artikelthemas vorbehalten. Danke, die Redaktion/jz
....dass man solche Behauptungen verlinken sollte, da man wie jetzt sonst nicht überprüfen kann, was gemeint ist und sehr viel Zeit braucht in der Suche. Die bisher verlinkten Seiten beziehen sich auf eine Studie, die nachweist, dass es wärmer wurde. Auf die Schnelle konnte ich bei dieser Studie nicht sehen, dass der anthropogene Effekt unterlegt wird. So würde ich zunächst annehmen, dass dieser Link nicht gemeint ist.
Die Behauptung im Artikel ist falsch. Es gibt nur eine erneute Auswertung von Land-Temperatur-Daten durch Richard Muller in Stanford. Diese Studie bezieht sich nur auf die Qualitaet dieser Messdaten, und ist voellig irrelevant fuer die Frage nach den Ursachen.
Trotzdem wurde, nicht nur hier in der Zeit, so getan, als ob jetzt "der Fall geklaert" ist. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn
@1: Die rede ist glaub ich von dem Berkeley Temperature Projekt:
http://berkeleyearth.org/
Geld fuer dieses Project kam unter anderem von den konservativen Koch Bruedern, die in der Vergangenheit und Gegenwart viel unternommen haben um Zweifel am Klimawandel zu streuen und Gesetzgebung zu verhindern, die CO2-Handel oder Vermeidung beinhaltete.
Auch der Professor, der die Untersuchung geleitet hat, hat sich haeufig skeptisch zu den Daten vom IPCC geaeussert.
Das bezieht sich vermutlich auf die Erkenntnisse des "Berkeley Earth Surface Temperature" Projekts:
http://www.berkeleyearth....
Eine Meinung dazu aus der NY Times zur Einstimmung:
http://www.nytimes.com/20...
Googeln Sie nach "BEST" und Richard Muller. Dieses unabhängige Team hat die Temperaturkurven von GISS und HadCru bestätigt, aber ich schätze, kein vernünftiger Mensch hatte jemals Zweifel, dass ein global warming existiert.
Angemerkt werden sollte aber, dass das BEST-Team nur die Temperaturentwicklung, nicht aber die Ursachen untersucht hat. Nicht enttäuscht sein, eine Zusammenfassung der Indizienkette eines anthropogenen global warmings (AGW) findet man im Netz im AR4 des IPCC.
Zauberwort in diesem satz ist "indizienurteil".
nebenbei an den autor:
- es heißt "skepsis", nicht skeptizismus ...
;-)
- und auch ich finde nichts hinsichtlich wissenschaftlicher quellen und belege.mich interessiert, wo der autor sich "kundig" gemacht hat.
Entfernt. Bitte wenden Sie sich mit Kritik an Moderationsentscheidungen an community@zeit.de. Der Kommentarbereich ist der Diskussion des Artikelthemas vorbehalten. Danke, die Redaktion/jz
....dass man solche Behauptungen verlinken sollte, da man wie jetzt sonst nicht überprüfen kann, was gemeint ist und sehr viel Zeit braucht in der Suche. Die bisher verlinkten Seiten beziehen sich auf eine Studie, die nachweist, dass es wärmer wurde. Auf die Schnelle konnte ich bei dieser Studie nicht sehen, dass der anthropogene Effekt unterlegt wird. So würde ich zunächst annehmen, dass dieser Link nicht gemeint ist.
Es ist völlig egal, ob der gegenwärtige Klimawandel anthropogen ist oder nicht. Die umwelttechnischen, ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Maßnahmen, die von Klimaschützern als unabdingbar angeführt werden, wären auch richtig und notwendig, wenn es eine globale Erwärmung nicht gäbe. Um die Welt als menschheitsfreundliche Sphäre zu bewahren, brauchen wir die Klimakatastrophe nicht zu bemühen, weder als rechtfertigendes Argument noch als Drohmittel. Gerade letzteres könnte nämlich durchaus kontraproduktiv sein. Alles was wir benötigen ist Vernunft.
ist oder nicht."
Das ist so nicht korrekt.
Rechtfertigt man so doch nicht nur souveränen Nationalstaaten Vorschriften machen zu können, sondern auch noch die Bevormundung beim Hausbau, bei der Produktion von elektronischen Geräten (Verbrauch -> führt zu Zwangsenergiesparmaßnahmen, die bspw. beim teuren TV für's Heimkino die Bildqualität negativ beeinflussen), die Erhebung ständig neuer Steuern, am Besten noch global, wo anschließend kein Mensch mehr weiß, wofür das eingenommene Geld überhaupt verwendet wird etc.
Da der anthropogene Klimawandel (ist ja nicht so, als wäre dies der erste Klimawandel in der Geschichte des Planeten) bislang letztlich nur eine Hypothese ist, die sich schwer belegen und auch nur schwer falsifizieren lässt, ist dies letztlich eine ziemlich große Masse an Bevormundung, die man mittels der Hypothese bislang rechtfertigte.
Fakt ist, es ist eine Erwärmung über einen längeren Zeitraum feststellbar.
Das ist auch so ziemlich das einzige, was wir gesichert wissen.
Es gibt eine gewisse Plausibilität und Wahrscheinlichkeit dies mit dem Menschen in Verbindung zu bringen.
Aber es ist weder gesichert, dass die Erde sich auf Dauer erwärmt, weil es durchaus auch andere Gründe geben könnte.
Noch ist der antropogene Einfluss qualifizierbar!
Was bedeutet, dass die Wechselwirkungen zu unerforscht sind, um daraus sichere Annahmen über geeignete Massnahmen treffen zu können, die über die simple Reduzierung der menschlichen Population hinausgehen (worüber mangels Machbarkeit niemand diskutiert).
Deshalb ist die Wirksamkeit der eingeschlagenen Wege als äußerst ungesichert und fragwürdig anzusehen. Sie beinhalten sogar das Risiko wertvolle Ressourcen völlig falsch und kontraproduktiv zu verbrauchen.
Der Aufwand, der zur Zeit dafür getrieben wird, übersteigt den Gewinn um ein Mehrfaches oder verlagert lediglich die Probleme.
Da ist es absolut richtig das "Geschäftsmodell" Umweltschutz inFrage zu stellen, das es am Ende möglicherweise in der aktuellen Form nur ist.
H.
teufel komm heraus.
wer z.B. von seinen Eltern ein energetisch schlechtes haus als geringverdiener erbt, wird quasi voll enteignet, weil er
weder die durch die regierungen der welt herbeigeführten energiepreise, noch eine dämmung, die kostenmäßig einem Neubau gleich kommt, bezahlen kann.
ist oder nicht."
Das ist so nicht korrekt.
Rechtfertigt man so doch nicht nur souveränen Nationalstaaten Vorschriften machen zu können, sondern auch noch die Bevormundung beim Hausbau, bei der Produktion von elektronischen Geräten (Verbrauch -> führt zu Zwangsenergiesparmaßnahmen, die bspw. beim teuren TV für's Heimkino die Bildqualität negativ beeinflussen), die Erhebung ständig neuer Steuern, am Besten noch global, wo anschließend kein Mensch mehr weiß, wofür das eingenommene Geld überhaupt verwendet wird etc.
Da der anthropogene Klimawandel (ist ja nicht so, als wäre dies der erste Klimawandel in der Geschichte des Planeten) bislang letztlich nur eine Hypothese ist, die sich schwer belegen und auch nur schwer falsifizieren lässt, ist dies letztlich eine ziemlich große Masse an Bevormundung, die man mittels der Hypothese bislang rechtfertigte.
Fakt ist, es ist eine Erwärmung über einen längeren Zeitraum feststellbar.
Das ist auch so ziemlich das einzige, was wir gesichert wissen.
Es gibt eine gewisse Plausibilität und Wahrscheinlichkeit dies mit dem Menschen in Verbindung zu bringen.
Aber es ist weder gesichert, dass die Erde sich auf Dauer erwärmt, weil es durchaus auch andere Gründe geben könnte.
Noch ist der antropogene Einfluss qualifizierbar!
Was bedeutet, dass die Wechselwirkungen zu unerforscht sind, um daraus sichere Annahmen über geeignete Massnahmen treffen zu können, die über die simple Reduzierung der menschlichen Population hinausgehen (worüber mangels Machbarkeit niemand diskutiert).
Deshalb ist die Wirksamkeit der eingeschlagenen Wege als äußerst ungesichert und fragwürdig anzusehen. Sie beinhalten sogar das Risiko wertvolle Ressourcen völlig falsch und kontraproduktiv zu verbrauchen.
Der Aufwand, der zur Zeit dafür getrieben wird, übersteigt den Gewinn um ein Mehrfaches oder verlagert lediglich die Probleme.
Da ist es absolut richtig das "Geschäftsmodell" Umweltschutz inFrage zu stellen, das es am Ende möglicherweise in der aktuellen Form nur ist.
H.
teufel komm heraus.
wer z.B. von seinen Eltern ein energetisch schlechtes haus als geringverdiener erbt, wird quasi voll enteignet, weil er
weder die durch die regierungen der welt herbeigeführten energiepreise, noch eine dämmung, die kostenmäßig einem Neubau gleich kommt, bezahlen kann.
ZITATANFANG
Der in der Öffentlichkeit breit diskutierte Trend- und Ursachenskeptizismus bestreitet, dass sich die globale Mitteltemperatur erhöht hat und weiter erhöhen wird und dass der Mensch durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas und die Abholzung der Wälder dazu beiträgt.
ZITATENDE
Das wäre mir nun absolut neu, dass eine stattgefundene Erwärmung bezweifelt wird. Vielmehr streitet man sich um den menschlichen Anteil an der Erwärmung und ob diese ausschliesslich dem Treibhausgasausstoss zugeschrieben werden kann, oder zu einem großen Teil aus gemessenem Wärmeinseleffekt besteht.
Es ist eben überhaupt nicht sicher welche Klimasensitivität CO2 in unserer Atmosphäre annimmt. Der reine Effekt des CO2 bei Verdopplung des atmosphärischen Anteils (ohne weitere Rückkopplungen)liegt bei etwa 1,2°C. Die Rückkopplungen sind hochkomplexe Prozesse der Wolkenbildung und damit Änderung von Wärmeabstrahlung und Reflexion von Sonnenlicht, die nur ungenügend quantifiziert werden können und auf deren Erforschung u.a. im CERN sich gerade bahnbrechende Entwicklungen andeuten.
Vince Ebert fasst ihren Artikel etwa so zusammen ;):
http://www.schweizermonat...
"Der Weltklimarat (IPCC) hat in einem nahezu zwanzigjährigen Indizienprozess gezeigt, dass es den Klimawandel gibt und dass er hauptsächlich vom Menschen verursacht wird. Selbst klimaskeptische Wissenschaftler aus den USA haben das Indizienurteil des IPCC kürzlich nochmals überprüft und bestätigt. Am vom Menschen verursachten Klimawandel gibt es also keinen vernünftigen Zweifel."
In diesem Abschnitt bezieht sich der Artikel auf die vom Menschen verursachte Klimaveränderung und verweist auf die Arbeit des IPCC. Statt mit selbst aufgestellten Pappkameraden zu diskutieren, die sich natürlich leicht erlegen lassen, sollte man schon zu den tatsächlichen Argumenten Stellung nehmen.
Die Eiszeiten konnten nicht durch Menschenhand verursacht werden. Dennoch hatten wir sie, etwa bei uns in Süddeutschland. Als Hobby-Paläontologe weiß ich aber auch aufgrund von zahlreichen Fossilienfunden, dass sich die Eiszeiten mit Zeiten tropischen Klimas abwechselten - ganz ohne Menschen. Wenn ich meine Korallen, Seeigel und Haifischzähne aus dem Jura anschaue, dann weiß ich, was bei uns einml Sache war - ganz ohne Menschen.
"Der Weltklimarat (IPCC) hat in einem nahezu zwanzigjährigen Indizienprozess gezeigt, dass es den Klimawandel gibt und dass er hauptsächlich vom Menschen verursacht wird. Selbst klimaskeptische Wissenschaftler aus den USA haben das Indizienurteil des IPCC kürzlich nochmals überprüft und bestätigt. Am vom Menschen verursachten Klimawandel gibt es also keinen vernünftigen Zweifel."
In diesem Abschnitt bezieht sich der Artikel auf die vom Menschen verursachte Klimaveränderung und verweist auf die Arbeit des IPCC. Statt mit selbst aufgestellten Pappkameraden zu diskutieren, die sich natürlich leicht erlegen lassen, sollte man schon zu den tatsächlichen Argumenten Stellung nehmen.
Die Eiszeiten konnten nicht durch Menschenhand verursacht werden. Dennoch hatten wir sie, etwa bei uns in Süddeutschland. Als Hobby-Paläontologe weiß ich aber auch aufgrund von zahlreichen Fossilienfunden, dass sich die Eiszeiten mit Zeiten tropischen Klimas abwechselten - ganz ohne Menschen. Wenn ich meine Korallen, Seeigel und Haifischzähne aus dem Jura anschaue, dann weiß ich, was bei uns einml Sache war - ganz ohne Menschen.
Menschen verursachten Klimawandel, genauso wie die Opposition, genauso wie die Medien, genauso wie die Gewerkschaften und die Kirchen. Und selbstverständlich auch all die "Wissenschaftler", die in den Medien zu Wort kommen.
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn
[...] hätte der Artikel kaum sein können.
Alle beim ersten Satz bzgl. der "Unmündigkeit", kann man nur mit dem Kopf schütteln und abwinken.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn
"Alle" = "Allein"
Hat die Tastatur glatt zwei Tastenanschläge hintereinander verschluckt...
"Alle" = "Allein"
Hat die Tastatur glatt zwei Tastenanschläge hintereinander verschluckt...
"Alle" = "Allein"
Hat die Tastatur glatt zwei Tastenanschläge hintereinander verschluckt...
ist oder nicht."
Das ist so nicht korrekt.
Rechtfertigt man so doch nicht nur souveränen Nationalstaaten Vorschriften machen zu können, sondern auch noch die Bevormundung beim Hausbau, bei der Produktion von elektronischen Geräten (Verbrauch -> führt zu Zwangsenergiesparmaßnahmen, die bspw. beim teuren TV für's Heimkino die Bildqualität negativ beeinflussen), die Erhebung ständig neuer Steuern, am Besten noch global, wo anschließend kein Mensch mehr weiß, wofür das eingenommene Geld überhaupt verwendet wird etc.
Da der anthropogene Klimawandel (ist ja nicht so, als wäre dies der erste Klimawandel in der Geschichte des Planeten) bislang letztlich nur eine Hypothese ist, die sich schwer belegen und auch nur schwer falsifizieren lässt, ist dies letztlich eine ziemlich große Masse an Bevormundung, die man mittels der Hypothese bislang rechtfertigte.
Umweltschutz geht nicht ohne Vorschriften, und da Umweltschäden an Staatsgrenzen nicht haltmachen, benötigt man globale Umweltvorschriften, auch zum Ressourcenverbrauch. Strengere Vorschriften beim Hausbau und beim Stromverbrauch sind ökonomisch sinnvoll. Die Erhebung "ständig neuer Steuern" ist prinzipiell dann sinnvoll, wenn es sich um Konsumsteuern handelt (= indirekte Steuern: Mwst, Ökosteuer etc.) und gleichzeitig die direkten Steuern verringert und schließlich ganz abgeschafft werden (Einkommenssteuer usw.). Letzteres geschieht nicht, weswegen wir mit Zusatzbelastungen zu leben haben, was ich nicht in Ordnung finde. Da muss sich steuerpolitisch etwas ändern.
Der anthropogene Klimawandel ist nur eine Hypothese, richtig, eine in Teilen sogar pseudowissenschaftliche Hypothese. Das ist auch einer der Gründe, warum ich dafür plädiere, ihn außen vor zu lassen, wenn man bei der "Rettung des Planeten" Fortschritte erzielen will.
Anm.: Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit seriösen Quellen. Danke. Die Redaktion/vn
Umweltschutz geht nicht ohne Vorschriften, und da Umweltschäden an Staatsgrenzen nicht haltmachen, benötigt man globale Umweltvorschriften, auch zum Ressourcenverbrauch. Strengere Vorschriften beim Hausbau und beim Stromverbrauch sind ökonomisch sinnvoll. Die Erhebung "ständig neuer Steuern" ist prinzipiell dann sinnvoll, wenn es sich um Konsumsteuern handelt (= indirekte Steuern: Mwst, Ökosteuer etc.) und gleichzeitig die direkten Steuern verringert und schließlich ganz abgeschafft werden (Einkommenssteuer usw.). Letzteres geschieht nicht, weswegen wir mit Zusatzbelastungen zu leben haben, was ich nicht in Ordnung finde. Da muss sich steuerpolitisch etwas ändern.
Der anthropogene Klimawandel ist nur eine Hypothese, richtig, eine in Teilen sogar pseudowissenschaftliche Hypothese. Das ist auch einer der Gründe, warum ich dafür plädiere, ihn außen vor zu lassen, wenn man bei der "Rettung des Planeten" Fortschritte erzielen will.
Anm.: Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit seriösen Quellen. Danke. Die Redaktion/vn
sei globale Kooperation unmöglich."
Sehr interessant, dass explizit das Wort "Weltregierung" in diesem Artikel auftaucht.
Bislang hat man dieses Wort in Zusammenhang mit IPCC und anthropogenem Klimawandel immer nur auf größtenteils sehr dubiosen Verschwörerblogs lesen können. :-)
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