RüstungsexportLeo geht in die Wüste

Der Panzer-Deal mit den Saudis nimmt Form an von  und

Die Firma Krauss-Maffei Wegmann präsentiert einen Leopard 2 A7 Panzer.

Die Firma Krauss-Maffei Wegmann präsentiert einen Leopard 2 A7 Panzer.  |  © ERIC PIERMONT/AFP/Getty Images

"Wir haben gefährliche Nachbarn", sagt Abdullah al-Saleh. Der Mann trägt eine khakifarbene Uniform, auf deren Schulterklappen gekreuzte goldene Säbel gestickt sind. In Rüstungskreisen gehört der General zu den gefragtesten Gesprächspartnern auf der Welt. Denn er ist im saudischen Verteidigungsministerium dafür zuständig, Waffen einzukaufen.

Al-Saleh spricht mit sanfter Stimme und in bestem Oxford-Englisch. Er ist Ende vierzig, ein kleiner Mann mit ergrautem Schnauzer und sorgfältig gestutztem Kinnbart. Da sitzt er nun in seinem Büro hoch über den palmengesäumten Straßen von Riad, eine Klimaanlage erzeugt drinnen frostige Temperaturen, während draußen noch rund 40 Grad herrschen. Al-Saleh beugt sich beim Sprechen in seinem Ledersessel vor, um dem Gesprächspartner näher zu sein. Für den Besuch aus Deutschland hat er sogar sein Nachmittagsgebet verschoben. Er ist kein Politiker, er ist Militär, er spricht nicht oft mit Gästen aus dem Westen, aber nun will er für sein Land werben. Dass viele Saudi-Arabien selbst für eine nicht ganz ungefährliche Nation halten, kann er nicht verstehen. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht.

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70 Panzer mehr als bisher bekannt

Während Deutschland nicht mal zugeben möchte , dass es einen Rüstungs-Deal mit dem Wüstenstaat gibt, berichtet der General freimütig: 270 Panzer vom Typ Leopard 2 A7+ wolle sein Land in Deutschland einkaufen. »Wir müssen uns verteidigen können«, sagt er. Auch der Militärattaché der deutschen Botschaft in Riad bestätigt das Geschäft mit dem Leopard.

Ausgerechnet deutsche Kampfpanzer, ausgerechnet Saudi-Arabien: Als es im Sommer hieß, dass der geheim tagende Bundessicherheitsrat dem Verkauf von 200 Panzern durch die Firma Krauss-Maffei Wegmann zugestimmt habe, war die Empörung gewaltig. Nun sind es 70 Panzer mehr . Der Leopard 2 ist das Flaggschiff der deutschen Rüstungsindustrie. Er kann unter Wasser fahren und beschleunigt auf 80 Stundenkilometer. Der Leo gilt unter Fachleuten als bester Panzer der Welt, als eine Art Porsche 911 unter den Militärfahrzeugen. Aber ein Panzer ist eben nicht irgendein Fahrzeug, er ist auch ein Symbol: Panzer rollten Proteste im Ostblock nieder, Panzer wurden eingesetzt für das Massaker auf dem Pekinger Tiananmen-Platz. Und Saudi-Arabien schickte erst vor wenigen Monaten Schützenpanzer in den Nachbarstaat Bahrain. Sie kamen zwar nicht zum Einsatz, ermöglichten Bahrain aber, die dortige Protestbewegung niederzuringen.

Wird man bei ähnlichen Szenen bald den Stolz der deutschen Rüstungsindustrie in Aktion sehen?

Seit dieser Woche ist die Frage wieder auf der politischen Tagesordnung. Zwar sank die Zahl der erteilten Genehmigungen der Bundesregierung für die Ausfuhr aller Rüstungsgüter von der Radaranlage bis zum Sturmgewehr gegenüber 2009 leicht von rund fünf auf 4,8 Milliarden im Jahr 2010, heißt es im am Mittwoch veröffentlichten jüngsten Rüstungsexportbericht. Die Ausfuhr von Kriegswaffen stieg jedoch von 1,3 Milliarden 2009 um 800 Millionen auf 2,1 Milliarden Euro, sie hat sich also fast verdoppelt.

Deutschland ist demnach der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, vor allem durch den Verkauf schweren Geräts.

Leserkommentare
  1. "Wir haben gefährliche Nachbarn" (Abdullah al-Saleh), u.a. Bahrain, wo die Saudis die Demokratiebewegung niedergeschlagen haben.

    • Floak
    • 07. Dezember 2011 16:44 Uhr

    Wenn nicht aus Deutschland, dann eben aus Russland oder China. Besser das Geld fließt in unsere Taschen, als damit andere Diktaturen oder ähnlich geführte Länder - mit einem zweifelhaften Verhältnis zu den Menschenrechten - zu stützen.

    Zudem macht man die Saudis auch noch politisch bis zu einem gewissen Grad von Deutschland abhängig. Schließlich müssen die Leos mit deutschen Ersatzteilen gewartet werden.

    Es ist zudem "etwas" arrogant zu glauben, dass deutsche Ware - hier der Leo2 - unersetzlich ist. Es gibt genug Panzer aus Ländern die an JEDEN verkaufen, die zumindest mithalten können. Die haben dann zwar keine Ledersitze wie ein 911er, aber dennoch gleichwertige Motorisierung und Kampfkraft(um mal beim zweifelhaften Porsche-Vergleich zu bleiben).

    Nein zu sagen schadet im Endeffekt also mehr als es realistisch gesehen bringt. Das einzige was die Nein-Sager hinterher haben ist ein scheinheilig-gutes Gewissen und die Möglichkeit sich ausgiebig selbst auf die Schulter zu klopfen. Realpolitisch richten sie aber nichts als Schaden an.

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    Ich kann mich nur wiederholen:

    "Wenn nicht aus Deutschland, dann eben aus Russland oder China."

    Hm.
    “Wenn ich es nicht getan hätte, hätten es andere getan”.
    Diese Einstellung trübt das Verantwortungsbewusstsein für das Ganze.
    Für Mensch, Gesellschaft, Staat, Natur.

    Das einfachste wäre in diesem Zusammenhang, 70 Jahre zurückzugehen, um es zu verdeutlichen. Aber ich möchte nicht von der Redaktion zensiert werden.

    Und zitiere meinen Kommentar aus einem de facto gleichen Artikel. Darüber hinaus erübrigt sich jeder Kommentar. Es frag sich, wer hier scheinheilig ist. Der, der kein Blut an den Fingern unseres Staates - und damit auch uns - sehen möchte, oder der, der Tote und Verletzte Demonstranten - d.h. Unschuldige - billigend in Kauf nimmt, solange nur der Rubel rollt.

    Anfolgend wieder mal eine Geschichte darüber, was uns Normalsterbliche zu erwarten hätte.

    Ein Waffenhändler wird von seinem Freund um eine Waffe gebeten, weil dieser jemanden "umlegen" möchte. Der Waffenhändler hat keinerlei Bedenken, das Tatopfer kennt er nicht und es ist ihm daher schlicht egal. Also besorgt er ihm die Waffe. Das Tatopfer wird hinterlistig erschossen. Wie könnte der Waffenhändler sich strafbar gemacht haben?

    Der Waffenhändler ist gem. §§27, 211 StGB strafbar der Beihilfe zum Mord.

    Und dann die Masterfrage: Kann sich der Waffenhändler darauf berufen, dass der Freund doch sowieso irgendwo die Waffe herbekommen hätte und er dadurch wenigstens noch ein wenig Geld bekommen hat und das immerhin besser sei, als wenn dieses Geld ein zwielichtiger Waffenschieber erhalten hätte?

    "Wenn nicht aus Deutschland, dann eben aus Russland oder China."

    Diese Einstellung ist der Grund dafür, dass wir eines Tages untergehen werden. Warum sollte man sich ethisch richtig verhalten, der Nachbar tut es doch auch nicht. Warum sollte ich meine Arbeiter angemessen bezahlen, die Chinesen tun es doch auch nicht. Warum sollte ich die Umwelt bewahren, die Chinesen tun es doch auch nicht. Warum sollte ich nett zu anderen sein, die anderen sind ja auch nicht nett zu mir. Wenn ich das naive Mädel in der Disko nicht verarsche und abschleppe, dann macht es eben ein anderer. Wenn ich meinen Kollegen nicht mobbe, dann macht es eben ein anderer.

    • Harzer
    • 07. Dezember 2011 18:40 Uhr

    "Das einzige was die Nein-Sager hinterher haben ist ein scheinheilig-gutes Gewissen und die Möglichkeit sich ausgiebig selbst auf die Schulter zu klopfen."

    ... wenn mein Nachbar seine Frau schlägt, muß ich das noch lange nicht auch tun, auch wenn es seiner Frau deswegen noch nicht besser geht ... .

    Ganz sicher würde ich ihm aber keinen Knüppel verkaufen damit er seine Frau (oder eben Demonstranten) schlagen kann, auch wenn es andere gibt, die dann vielleicht einen Knüppel verkaufen ... ... !

    wenn wir nicht zum töten beitragen wollen, dann tun es die anderen.

    "Wenn nicht aus Deutschland, dann eben aus Russland oder China. Besser das Geld fließt in unsere Taschen, als damit andere Diktaturen oder ähnlich geführte Länder - mit einem zweifelhaften Verhältnis zu den Menschenrechten - zu stützen."

    Schon wieder dieses einschließend-possessive "wir" (= "unsere"). Auch wenn Geld ein Entscheidungskriterium sein sollte: ich verdiene direkt nicht an dem Waffendeal zwischen der Saudischen Despotie und den privaten Waffenhändlern der Firma Krauss-Maffei Wegmann. Und ob ich indirekt vom global eskalierenden Kriegskapitalismus profitiere, das ist auch fraglich.
    Werden Waffen zum töten von Menschen benutzt oder nicht zum töten von Menschen? Und: Wenn Ressourcen für die Produktion von Waffen genutzt werden, dann werden sie nicht für die Produktion von Nicht-Waffen, d. h. für das Leben von Menschen nützlichen Produkten, genutzt. Abhängig von der Wahl der Annahme bedeutet das: Es ist besser, wenn wir anderen Menschen helfen, einige Menschen zu töten als dass andere Menschen diesen Menschen helfen, einige Menschen zu töten. Was unterscheidet dieses Argument von der Behauptung: Weil es Mörder gibt, werde ich auch zum Mörder?
    Was unterscheidet die Zweifelhaftigkeit dieses Verhältnisses zu "Menschenrechten" von dem angenommenen "zweifelhaften Verhältnis zu den Menschenrechten" in China oder Russland?
    Great idea: Let us all just kill each other!

    > Wenn nicht aus Deutschland, dann eben aus Russland oder China.
    > Besser das Geld fließt in unsere Taschen, als [...]

    Genau. Moral und Ethik sind was für Waschlappen! Hauptsache der Rubel rollt. Dann fallen auch endlich diese lästigen Menschenrechtsdiskussionen weg. Sowieso überflüssig, stört nur das Geschäft.

    Bei solchen Kommentaren bleibt einem wirklich nur die Flucht in den Sakasmus.

    Sind sie noch zu retten? Was ist denn das für eine Einstellung? Solche Haltungen bewirken, das unsere Welt so beschissen ist. Und was meinen Sie mit unseren Taschen? Kein Cent von diesen Geschäften fließt in ihre oder meine Tasche. Vielmehr legen wir alle noch was oben drauf. Rüstungsgeschäfte werden in Deutschland nähmlich vom Steuerzahler subventioniert. Ein Beispiel ist das letzte U-Boot an Israel. Von den 800 Mille hat der Steuerzahler 400 Mille gelöhnt. Na schönen Dank auch.

    • FE-92
    • 08. Dezember 2011 11:40 Uhr

    möchte ich Ihnen nur sagen, dass ich Ihnen zustimme!

    Das ganze Gerede über Moral und Ethik, dass Sie sich anhören müssen, finde ich überflüssig. Denn wenn Deutschland nur nach diesen Werten handeln würde, dann dürften wir:
    - keine Autos mehr bauen (Luftverschmutzung ist moralisch nicht vertretbar)
    - keine Energie mehr aus Kohlekraftwerken erzeugen (Klimaschädigung ist moralisch nicht vertretbar)
    - keine Kunststoffe mehr herstellen (Umweltverschmutzung ist moralisch nicht vertretbar)
    - kein Fleisch mehr produzieren, da für ein Kilogramm Fleisch ca. 10 Kilogramm Getreide nötig sind, und dennoch viele Menschen auf dieser Erde hungern (Hungernlassen ist moralisch nicht vertretbar)
    - ...

    Und wenn man in Afghanistan versucht, den Leuten die moralisch und ethisch korrekten Menschenrechte aufzudrücken, dann ist das aber auch wieder moralisch und ethisch nicht vertretbar.

    Wenn es nach der Meinung mancher Foristen hier geht, sollten wir am besten alle Handelsbeziehungen zu allen Ländern dieser Welt, die nicht zu 100 % moralisch und ethisch handeln, abbrechen.

    • prof007
    • 03. Dezember 2012 10:54 Uhr

    An meinen "Vorschreiber" ,

    ...wenn er sich nicht schon selbst in die Luft gesprengt haben sollte:

    Aber Hallo!

    Wir wissen doch ganz genau, daß deutsche Politiker auf der Seite der Rüstungslobby steht. Auch der Vergleich mit dem Porsche-Konzern & den Rüstungsschmieden ist finde ich recht gut- zumal Porsche im 2. WK maßgeblich an der Entwicklung von einem damalig neuem Panzer beteiligt gewesen war....
    Aber das ist ja Vergangenheit oder... mmhh?

    P.S Ach übrigens: Solche Menschen mit ihrer Einstellung würden glaube ich selbst ihre Mutter für einen Panzer verkaufen...$$$

    Mensch - D E N K M A L N A C H !

  2. Naja, der K2 Black Panther, insbesondere mit seinen geplanten Ausbaustufen, dürfte sich schon noch auf einem anderen Niveau bewegen.

    Und ja, mir ist klar, dass dieser Kommentar an der eigentlichen Kernproblematik vorbeizielt. ;-)

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    Naja die Werte klingen nicht beeindruckend um ehrlich zu sein.Da entwicklen die Amis besseres

  3. Ich kann mich nur wiederholen:

    "Wenn nicht aus Deutschland, dann eben aus Russland oder China."

    Hm.
    “Wenn ich es nicht getan hätte, hätten es andere getan”.
    Diese Einstellung trübt das Verantwortungsbewusstsein für das Ganze.
    Für Mensch, Gesellschaft, Staat, Natur.

    Das einfachste wäre in diesem Zusammenhang, 70 Jahre zurückzugehen, um es zu verdeutlichen. Aber ich möchte nicht von der Redaktion zensiert werden.

    Antwort auf "Gutmenschentum..."
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    • Joactin
    • 07. Dezember 2011 20:44 Uhr

    Hier ist selektive Kompetenz gefragt. Es kommt also auf den jeweiligen Fall an.
    Zwei Beispiele:

    1/ Wenn ich mir den Kartoffelsalat nicht hätte schmecken lassen, hätte ein anderer es getan.
    2/ Wenn ich die betreffende Dame nicht entjungfert hätte, hätte ein anderer es getan.

    Was soll denn moralisch anrüchig daran sein?

    Sie vergessen zu recherchieren!
    Schauen Sie doch bitte euinfach mal wieviele Panzer sie bereits besitzen und sie merken, dass das wie der zente Ferrarie inder Garage ist. Sie haben vonn allem etwas
    Man kann eh imme rnur ein Auto fahren ;-).

    Entfernt da Doppelposting. Die Redaktion/mak

    • Floak
    • 07. Dezember 2011 16:56 Uhr
    5. Muh...

    "Das einfachste wäre in diesem Zusammenhang, 70 Jahre zurückzugehen, um es zu verdeutlichen. Aber ich möchte nicht von der Redaktion zensiert werden."

    Was getan? Eine Waffe drückt nicht den Abzug. Wir ändern nichts am Weltgeschehen, nur weil wir andere Leute die Waffen liefern lassen. Im Gegenteil, wie verlieren die Möglichkeit Einfluss zu nehmen.

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    Dann könnte man Ihrer Logik nach auch Atombomben nach Iran, Nordkorea etc liefern.

    Ich finde es bedenklich, dass man sich nicht in die Lage derer versetzt, die auf der anderen Seite des Laufes stehen (könnten). Und keiner kann garantieren, dass es nicht die falschen trifft.

    Gutes Beispiel:
    Damals wurden die Mudschaheddin mit Waffen versorgt; zum angeblichen Vorteil der westlichen Welt. Nun hat sich das Blatt gewendet.
    Genauso war es in den 80er mit Irak.
    Oder unser MG3, was in Iran produziert wird und jetzt unkontrolliert verfielfältigt werden kann.

    Zu Anfang freuen sich alle über den Geldsegen und behaupten, es wäre für eine gerechte Sache.
    Jahre später will niemand mehr etwas davon wissen.
    Doppelmoral unserer Gesellschaft, wofür niemand die Konsequenzen tragen muss und noch schlimmer:
    Wir begehen die gleichen Fehler immer wieder.

  4. Terroristen unterstuetzende Land Panzer zu liefern ist ein ungeheurlicher Skandal und voellig inakzeptabel. Dort werden Frauen ausgepeitscht, weil sie ein Auto fahren. Ein Argument wie, wenn ich nicht liefere, dann tut es ein anderer, zeigt den Abgrund unserer Verkommenheit. Sicher wird Westerwelle & Co. mit Phatos wichtige Gruende fuer diese Schweinerei finden.

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    • lamara
    • 07. Dezember 2011 20:48 Uhr

    der "innere Feind" plattgewalzt. Dieses korrupte Regime muss sich schliesslich gegen sein eigenes Volk verteidigen können. Ich sehe schon die betrübten Politikergesichter vor mir wenn sie ihr Bedauern heucheln ob der vielen Toten die mit deutscher Technologie platgewalzt wurden.

    • Hoplon
    • 29. Mai 2012 18:16 Uhr

    Wenn die Geldmänner mal wieder Krieg spielen, trifft es immer die Schwächsten. Erst recht wenn man solche Regime mit speziell entwickelten Kampfpanzern für urbane Regionen beliefert. Von dt Boden gingen 2 gigantische Kriege aus, die mit aller Brutalität zurückkamen. Ein so kaputter Deal ist daher schon aus historischer Sicht keine Frage von "Gutmenschentum". Es ist eine Frage der grundlegenden Menschlichkeit solche Schlächter nicht hochzurüsten.

  5. Aus dem Artikel:

    Der Leopard 2 A7+, um den es geht, ist die neueste Version des Klassikers. Besonders geeignet, wirbt der Hersteller, sei das Gerät für »asymmetrische« Bedrohungslagen. Im Klartext: Für die Aufstandsbekämpfung in Ländern wie Afghanistan oder dem Irak wäre er hervorragend einzusetzen. Und die Unterscheidung zwischen Terroristen und Freiheitskämpfern ist nicht immer ganz leicht.

    Mehr ist dazu nicht zu sagen...

  6. Das Modell Leopard 2 A7+
    ist eine speziell für den Aufstand im Land modifizierte
    Version des Leopard II, äusserlich erkennbar an der Schaufel
    zur Barrikadenräumung.

    Das muss man sich vorstellen: in einer Zeit, in der Millionen von Menschen in den arabischen Ländern ihre Rechte fordern, liefern die Deutschen einer der schlimmsten arabischen Diktatur einen Panzer zur Aufstandsbekämpfung!

    Wie Hersteller und Bundeswehr sich die Verwendung dieses
    Panzers vorstellen, kann man sich bei youtube ansehen:
    einfach Leopard 2 A7+ eingeben.

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    Die Schaufel ist alles andere als obligatorisches Ausstattungsdetail. Ihre Nutzung ist viel eher flexibel und von den Einsatzparametern abhängig. Was würde so eine Schaufel bspw. in einem symmetischen Panzergefecht nützen?

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