Polen Nicht ohne uns
Genug gewartet: Polen verdient einen Platz mitten in Europa – auch wenn wir launisch sein mögen.
© JANEK SKARZYNSKI/AFP/Getty Images

Der polnische Präsident Bronisław Komorowski (links) posiert mit Premierminister Donald Tusk.
Polen hat heute in Europa so gute Karten wie noch nie. Und das insbesondere in Berlin, wo noch vor Kurzem über den launigen Nachbarn im Osten nicht nur hinter vorgehaltener Hand gelästert wurde. Nun schwärmt der Finanzminister Schäuble in Anerkennung des wirtschaftlichen Erfolgs Polens in den zurückliegenden Jahren von blühenden Landschaften in Breslau, wo er kürzlich war. Und der polnische Außenminister Sikorski liest vergangene Woche in Berlin den Deutschen auf eine freundlich-kritische Weise die Leviten: Deutschland habe vom Euro massiv profitiert, deswegen müsse es mehr tun, um ihn zu retten. Nicht die Inflation sei heute die größte Gefahr, sondern der Kollaps der gemeinsamen Währung, predigte Sikorski dem staunenden Publikum, das eine derart engagierte Europarede zuletzt aus dem Munde Joschka Fischers gehört hat. Und noch das: Bei der anstehenden EU-Vertragsreform wird Polen Deutschland voll unterstützen, sobald es zu Rate gezogen wird. So redet keiner, den noch Komplexe eines Bittstellers aus dem osteuropäischen Armenhaus drücken.
Das strahlende Selbstbewusstsein, mit dem sich Warschau heute auf der europäischen Bühne bewegt, ist Ausdruck des Gefühls, in der EU angekommen zu sein. Nach einem jahrelangen wirtschaftlichen und politischen Aufholprozess glaubt Polen, endlich Anschluss an die europäische Avantgarde gefunden zu haben.
ist Korrespondent in Berlin für die polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza. Er ist Mitautor des Buches Polens Weg. Von der Wende bis zum EU-Beitritt.
Es ist mehr als ein Seufzer der Erleichterung. Das Streben weg von der Peripherie, weg von der Provinzialität und dem geopolitischen Fatum – dieses Anliegen ist im polnischen Europanarrativ von zentraler Bedeutung. »Nichts über uns ohne uns« – so klang das Credo, das Polen unermüdlich in die Mitte drängen ließ und gleichzeitig den Hintergrund der gereizten Reaktionen etwa auf die Ostseepipeline bildete, die in bilateralen Absprachen zwischen den großen Nachbarn geschmiedet wurde. Ein wirtschaftlich starkes und für die Partner politisch interessantes Polen – das war der Fluchtpunkt der Europapolitik Warschaus, dem man sich mit Mühe näherte.
Jetzt stehen wir vor einem bitteren Paradoxon: Während das lang ersehnte Ziel endlich in greifbare Nähe rückt, muss Polen bangen, nicht gleich wieder ins integrationspolitische Vorzimmer verwiesen zu werden. Das Europa, das sich aus der Euro-Krise herausschält, wird eines der zwei oder vielen Geschwindigkeiten sein. Wer den Euro hat, der gehört ins Zentrum, wer (wie Polen) nicht, dem bleibt die Zuschauerrolle zugeteilt. Eine neue Peripherie entsteht, mit einem stolzen Polen als dem größten Verlierer der Euro-Rettungsaktion. Die Zugangshürden zur Euro-Zone werden angehoben, die Mittel aus den Kohäsionsfonds hauptsächlich unter den Mitgliedern des exklusiven Euro-Kerneuropas umverteilt, der Binnenmarkt durch die neuen Grenzen ausgehöhlt: So sieht das Schreckensszenario aus, das Polen bei Stichworten wie »Vertragsreform«, »europäische Wirtschaftsregierung« oder »Elitebonds« fürchten. Jahrelang wurde in Warschau das nie wirklich in Fahrt gekommene Weimarer Dreieck Deutschland-Frankreich-Polen als das künftige Führungstrio der EU ins Auge gefasst. Das war einmal.
Wer sich wundert, dass die krisengeschüttelte Euro-Zone noch immer sehnsüchtig beäugt wird, der muss sich diese politischen Argumente vor Augen führen. »Der Euro ist ein zivilisatorisches Projekt«, hört man in den Regierungskreisen, kein bloßes Wirtschaftsinstrument. Die Regierung will deshalb möglichst schnell in die Euro-Zone, auch wenn ein genaues Beitrittsdatum nicht genannt wird.
- Datum 10.12.2011 - 11:37 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 8.12.2011 Nr. 50
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Der Artikel spricht es an: Polen ist in den letzten Jahren von einem "Randstaat" zu einem der Großen in der Union geworden.
Will Europa in Zukunft erfolgreich sein, so braucht es starke Vertreter. Einstmals "Große" wie Britannien haben für mich bewiesen, dass sie sich europapolitisch vollkommen unverantwortlich verhalten. Gerade Polen wäre geeignet die Lücke, die sie hinterlassen, zu schließen. Die kritische, aber konstruktive Rolle Polens betrachte ich schon seit Amtsantritt Tusks mit großem Interesse.
Ich wäre sehr zufrieden, wenn es in Zukunft auch ein Gegengewicht zu der Deutsch-Französischen Position in Europa gäbe. Dabei sollte Deutschland Polen aber nicht als Gegenspieler, sondern als Partner auf Augenhöhe (!) begreifen.
Danke an den Autor.
"nicht als Gegenspieler, sondern als Partner auf Augenhöhe (!) begreifen"
...toller europäischer Idealismus. Leider ein bisschen schwierig, denn die EU ist ja gerade für die Steuerkonkurrenz gestrickt, um sich gegenseitig Firmen abzuwerben und die Löhne zu drücken. Ich habe mehrere Kollegen, die sich schwarz von polnischen Arbeitskolonnen die Häuser haben renovieren lassen.
Von daher sollte man Polen ruhig ein bisschen bestrafen, mit dem Euro ;-)
Immer her damit. Polen ist bisher eines der wenigen Länder in der EU, welches wirtschaftlich prosperiert. Mit den neuen superintelligenten europäischen Austeritätsregeln dürfte bald Sense damit sein.
Polen hat halb so viele Einwohner wie Deutschland und gehört in der EU zu den Leistungsempfängern. Mit der Augenhöhe kann es dabei nicht so weit her sein. Ich erinnere mich noch genau, wie die polnische Regierung sich in den letzten Jahren bei außenpolitischen Entscheidungen eng an die USA angelehnt hat und auf Konfrontationskurs zur EU gegangen ist. Der heutige Machthaber Tusk scheint jedenfalls sehr viel vernünftiger als die wahnwitzigen Zwillinge mit ihrer Forderung "Quadratwurzel oder Tod" zu sein.
"""" Gerade Polen wäre geeignet die Lücke, die sie (GB)hinterlassen, zu schließen. """""
Lassen wir einfach ein paar Fakten sprechen:
BIP DE 2009 = 2.490 Milliarden Euro, Einwohner 81,5 MIO
BIP GB 2009 = 1.617 Milliarden Euro, Einwohner 61,8 Mio
BIP PL 2009 = 318 Milliarden Euro, Einwohner 38,5 Mio
BIP je Einwohner und Jahr:
DE = 30.717 Euro
GB = 26.200 Euro
PL = 8.270 Euro
Dir polnische Währung ist seit 2006 bis 2011 um 17 Prozent gegenüber dem Euro gefallen.
Im Jahr 2002 stand Polen auf dem 3. Platz bei der Korruption von 72 bewerteten Industriestaaten!!!!
Es hat sich zwar einiges geändert, aber bei weitem nicht ausreichend.
Da Bulgarien, Rumänien noch geringere Leistungsdaten beim BIP/Einwohner aufweisen als Polen, so wäre man geneigt Polen in die EURO-ZONE aufzunehmen. Allerdings haben Bulgarien und Rumänien zusammen lediglich 16 MIO Einwohner, Polen hat immerhin 38,5 Mio. Was die erforderliche EU-Subvention geringer ausfallen läßt als die in Polen.
Allerdings hat Polen eine bessere Verwaltungsstruktur als BUL und RO, wenn auch noch durchsetzt mit alten komm. Kader und deren Erbnachfolger.
Meiner Meinung nach, Polen und D. sind die Freunde. Naturlich koennen wir alle profitieren. Wir von D. und D. von uns. Die Partei von Premier Tusk hat positives Verhalt. zu Deutschland meiner M. nach.
"nicht als Gegenspieler, sondern als Partner auf Augenhöhe (!) begreifen"
...toller europäischer Idealismus. Leider ein bisschen schwierig, denn die EU ist ja gerade für die Steuerkonkurrenz gestrickt, um sich gegenseitig Firmen abzuwerben und die Löhne zu drücken. Ich habe mehrere Kollegen, die sich schwarz von polnischen Arbeitskolonnen die Häuser haben renovieren lassen.
Von daher sollte man Polen ruhig ein bisschen bestrafen, mit dem Euro ;-)
Immer her damit. Polen ist bisher eines der wenigen Länder in der EU, welches wirtschaftlich prosperiert. Mit den neuen superintelligenten europäischen Austeritätsregeln dürfte bald Sense damit sein.
Polen hat halb so viele Einwohner wie Deutschland und gehört in der EU zu den Leistungsempfängern. Mit der Augenhöhe kann es dabei nicht so weit her sein. Ich erinnere mich noch genau, wie die polnische Regierung sich in den letzten Jahren bei außenpolitischen Entscheidungen eng an die USA angelehnt hat und auf Konfrontationskurs zur EU gegangen ist. Der heutige Machthaber Tusk scheint jedenfalls sehr viel vernünftiger als die wahnwitzigen Zwillinge mit ihrer Forderung "Quadratwurzel oder Tod" zu sein.
"""" Gerade Polen wäre geeignet die Lücke, die sie (GB)hinterlassen, zu schließen. """""
Lassen wir einfach ein paar Fakten sprechen:
BIP DE 2009 = 2.490 Milliarden Euro, Einwohner 81,5 MIO
BIP GB 2009 = 1.617 Milliarden Euro, Einwohner 61,8 Mio
BIP PL 2009 = 318 Milliarden Euro, Einwohner 38,5 Mio
BIP je Einwohner und Jahr:
DE = 30.717 Euro
GB = 26.200 Euro
PL = 8.270 Euro
Dir polnische Währung ist seit 2006 bis 2011 um 17 Prozent gegenüber dem Euro gefallen.
Im Jahr 2002 stand Polen auf dem 3. Platz bei der Korruption von 72 bewerteten Industriestaaten!!!!
Es hat sich zwar einiges geändert, aber bei weitem nicht ausreichend.
Da Bulgarien, Rumänien noch geringere Leistungsdaten beim BIP/Einwohner aufweisen als Polen, so wäre man geneigt Polen in die EURO-ZONE aufzunehmen. Allerdings haben Bulgarien und Rumänien zusammen lediglich 16 MIO Einwohner, Polen hat immerhin 38,5 Mio. Was die erforderliche EU-Subvention geringer ausfallen läßt als die in Polen.
Allerdings hat Polen eine bessere Verwaltungsstruktur als BUL und RO, wenn auch noch durchsetzt mit alten komm. Kader und deren Erbnachfolger.
Meiner Meinung nach, Polen und D. sind die Freunde. Naturlich koennen wir alle profitieren. Wir von D. und D. von uns. Die Partei von Premier Tusk hat positives Verhalt. zu Deutschland meiner M. nach.
Es wäre wünschenswert, wenn in der EU erstmals die demokratische Struktur gefestigt würde, bevor wir weiter wachsen und es immer schwieriger wird Verträge mit allen Mitgliedern auszuhandeln.
@1: Ich bin der gleichen Meinung. Sogenannte Gründungsmitglieder wie UK, die sich aber weitgehend uneuropäisch verhalten und vor allem nur profitieren wollen sollen nicht weiterhin beschützt werden. Aufstrebende Länder, die der EU zeigen wollen, dass sie hart arbeiten werden um etwas zur Gemeinschaft beizutragen sollen bevorzugt werden. Wer schon einmal in Slowenien, Kroatien oder der Slowakei war, wird wissen was ich meine. Slowenien und die Slowakei gehören zu den am wenigsten verschuldeten Länder der EU!
Gründungsmitglied der NATO war GB, aber kein Gründungsmitglied er EWG und der Europäischen Einigung. Es gab 6 Gündungsmitglieder, die 1957 die "Römischen Verträge" signierten:
Frankreich-Deutschland/BRD-BeNeLux-Italien.
GB trat 1971 bei mit Eintittsdatum 1973!
Das alte Empire mußte sich erst von den Kolonien trennen bevor es beitreten konnte.
Von Maggi Thatcher 1979 an, gibt es zwischen GBund Brüssel erhebliche Spannungen auf allen Ebenen bis heute.
Aber ob Polen ein sich abspanltendes Britannien kompenseren kann mit seiner 20 Jahre alten Demokratie und Transmission in eine kapitalistische Wirtschaft, ist mehr als fraglich.
1 Drittel der Polen ist Anti-Europäisch/Kaczynski und 50% gehen gar nicht erst zur Wahl.
In der Geschichte Europas war Polen bis zur Teilung 1772-95 immer nur maginal in Erscheinung getreten. Eroberung Moskaus im 17.Jhdt. oder der Beendigung der Osman-Belagerung Wiens 1683.
Ins euopäische Sichtfeld trat es erst durch Napoleons geschaffenes Großherzogtum Warschau 1807-1813 und dann durch die Polen-Aufstände z.B. 1830 gegen Russland und Preussen im 19.Jhdt. sowie dann erst wieder nach dem Untergang des preuss.-deutschen Kaiserreiches 9.Nov.1918 und dem Start zum WK2 am 1.Sep.1939.
Im 17.und 18.Jhdt. baute Britannien schon an seinem Empire was nach der Niederlage Napoleons weltumspannend war und deshalb ist GB niemals durch Polen und die Ex-Ostblock-Staaten in der EU kompensierbar,
andererseits bleibt GB ein absoluter EU-Außenseiter - pecunia non olet! -
Was genau meinen Sie mit "uneuropäisch"? Ich kann nichts "Uneuropäisches" am Verhalten Englands entdecken. Wolle Sie vielleicht erklären?
Slowenien ist pleite. Sie liegen völlig falsch. Daher musste die Regierung zurücktreten.
Gründungsmitglied der NATO war GB, aber kein Gründungsmitglied er EWG und der Europäischen Einigung. Es gab 6 Gündungsmitglieder, die 1957 die "Römischen Verträge" signierten:
Frankreich-Deutschland/BRD-BeNeLux-Italien.
GB trat 1971 bei mit Eintittsdatum 1973!
Das alte Empire mußte sich erst von den Kolonien trennen bevor es beitreten konnte.
Von Maggi Thatcher 1979 an, gibt es zwischen GBund Brüssel erhebliche Spannungen auf allen Ebenen bis heute.
Aber ob Polen ein sich abspanltendes Britannien kompenseren kann mit seiner 20 Jahre alten Demokratie und Transmission in eine kapitalistische Wirtschaft, ist mehr als fraglich.
1 Drittel der Polen ist Anti-Europäisch/Kaczynski und 50% gehen gar nicht erst zur Wahl.
In der Geschichte Europas war Polen bis zur Teilung 1772-95 immer nur maginal in Erscheinung getreten. Eroberung Moskaus im 17.Jhdt. oder der Beendigung der Osman-Belagerung Wiens 1683.
Ins euopäische Sichtfeld trat es erst durch Napoleons geschaffenes Großherzogtum Warschau 1807-1813 und dann durch die Polen-Aufstände z.B. 1830 gegen Russland und Preussen im 19.Jhdt. sowie dann erst wieder nach dem Untergang des preuss.-deutschen Kaiserreiches 9.Nov.1918 und dem Start zum WK2 am 1.Sep.1939.
Im 17.und 18.Jhdt. baute Britannien schon an seinem Empire was nach der Niederlage Napoleons weltumspannend war und deshalb ist GB niemals durch Polen und die Ex-Ostblock-Staaten in der EU kompensierbar,
andererseits bleibt GB ein absoluter EU-Außenseiter - pecunia non olet! -
Was genau meinen Sie mit "uneuropäisch"? Ich kann nichts "Uneuropäisches" am Verhalten Englands entdecken. Wolle Sie vielleicht erklären?
Slowenien ist pleite. Sie liegen völlig falsch. Daher musste die Regierung zurücktreten.
Die EU braucht keine "launischen" Mitglieder. Es geht in der Politik um konstruktive gemeinsame Willensbildung, nicht um die Pflege national-narzisstischer Befindlichkeiten. Es geht um die Bedürfnisse der Bürger und nicht um Symbolik.
mag ich die Polen, aber die Aussage: wir wollen in den EURO
wenn wir davon keine Nachteile haben, ich meine dass wir
genug "bsahner" haben, ergo: bleibt draussen, liebes POLAND !
mag ich die Polen, aber die Aussage: wir wollen in den EURO
wenn wir davon keine Nachteile haben, ich meine dass wir
genug "bsahner" haben, ergo: bleibt draussen, liebes POLAND !
Gründungsmitglied der NATO war GB, aber kein Gründungsmitglied er EWG und der Europäischen Einigung. Es gab 6 Gündungsmitglieder, die 1957 die "Römischen Verträge" signierten:
Frankreich-Deutschland/BRD-BeNeLux-Italien.
GB trat 1971 bei mit Eintittsdatum 1973!
Das alte Empire mußte sich erst von den Kolonien trennen bevor es beitreten konnte.
Von Maggi Thatcher 1979 an, gibt es zwischen GBund Brüssel erhebliche Spannungen auf allen Ebenen bis heute.
Aber ob Polen ein sich abspanltendes Britannien kompenseren kann mit seiner 20 Jahre alten Demokratie und Transmission in eine kapitalistische Wirtschaft, ist mehr als fraglich.
1 Drittel der Polen ist Anti-Europäisch/Kaczynski und 50% gehen gar nicht erst zur Wahl.
In der Geschichte Europas war Polen bis zur Teilung 1772-95 immer nur maginal in Erscheinung getreten. Eroberung Moskaus im 17.Jhdt. oder der Beendigung der Osman-Belagerung Wiens 1683.
Ins euopäische Sichtfeld trat es erst durch Napoleons geschaffenes Großherzogtum Warschau 1807-1813 und dann durch die Polen-Aufstände z.B. 1830 gegen Russland und Preussen im 19.Jhdt. sowie dann erst wieder nach dem Untergang des preuss.-deutschen Kaiserreiches 9.Nov.1918 und dem Start zum WK2 am 1.Sep.1939.
Im 17.und 18.Jhdt. baute Britannien schon an seinem Empire was nach der Niederlage Napoleons weltumspannend war und deshalb ist GB niemals durch Polen und die Ex-Ostblock-Staaten in der EU kompensierbar,
andererseits bleibt GB ein absoluter EU-Außenseiter - pecunia non olet! -
"In der Geschichte Europas war Polen bis zur Teilung 1772-95 immer nur maginal in Erscheinung getreten. Eroberung Moskaus im 17.Jhdt. oder der Beendigung der Osman-Belagerung Wiens 1683."
Was verstehen Sie eigentlich unter "Europa"?
Ihnen ist wohl nicht bekannt, dass Polen zwischen dem 14. und 16. Jh. das größte Königreich im Mitteleuropa bildete...
Ich stimme im Kern zu. GB hat Kolonien in die "Freiheit" entlassen, ohne Rücksicht auf Dialekt und Stammesverbundenheit.
Entscheidend war ausschließlich der eigene Machtbereich, der eben einfach aufgegeben wurde, aus welchen Gründen auch immer. Etliche nationalen Konflikte (Indien,Pakistan) sind ein
Erbe dieser britischen Politik. Mir ist bewußt, daß es diesem ehemals großem Weltreich schwerfallen sollte, sich "nur" oder etwas auf Europa zu konzentrieren.
"In der Geschichte Europas war Polen bis zur Teilung 1772-95 immer nur maginal in Erscheinung getreten. Eroberung Moskaus im 17.Jhdt. oder der Beendigung der Osman-Belagerung Wiens 1683."
Was verstehen Sie eigentlich unter "Europa"?
Ihnen ist wohl nicht bekannt, dass Polen zwischen dem 14. und 16. Jh. das größte Königreich im Mitteleuropa bildete...
Ich stimme im Kern zu. GB hat Kolonien in die "Freiheit" entlassen, ohne Rücksicht auf Dialekt und Stammesverbundenheit.
Entscheidend war ausschließlich der eigene Machtbereich, der eben einfach aufgegeben wurde, aus welchen Gründen auch immer. Etliche nationalen Konflikte (Indien,Pakistan) sind ein
Erbe dieser britischen Politik. Mir ist bewußt, daß es diesem ehemals großem Weltreich schwerfallen sollte, sich "nur" oder etwas auf Europa zu konzentrieren.
mit ihren irrwitzigen Forderungen und Anti-D-EU-Attacken schwer beschädigt.
Für die Zukunft bin ich aber optimistisch!
Das Image von Polen ist durch das Auftreten der beiden K-Brüder
mit ihren irrwitzigen Forderungen und Anti-D-EU-Attacken schwer beschädigt.
Das Image von Polen wurde vor allem durch eine Hetze der deutschen Medien i n D e u t s c h l a n d beschädigt.
Das Image von Polen ist durch das Auftreten der beiden K-Brüder
mit ihren irrwitzigen Forderungen und Anti-D-EU-Attacken schwer beschädigt.
Das Image von Polen wurde vor allem durch eine Hetze der deutschen Medien i n D e u t s c h l a n d beschädigt.
"In der Geschichte Europas war Polen bis zur Teilung 1772-95 immer nur maginal in Erscheinung getreten. Eroberung Moskaus im 17.Jhdt. oder der Beendigung der Osman-Belagerung Wiens 1683."
Was verstehen Sie eigentlich unter "Europa"?
Ihnen ist wohl nicht bekannt, dass Polen zwischen dem 14. und 16. Jh. das größte Königreich im Mitteleuropa bildete...
Polen-Litauen mag zwar flächenmäßig für europäische Verhältnisse sehr groß gewesen sein. Der Unionsstaat war jedoch dünn besiedelt und wirtschaftlich wie kulturell rückständig - kein Vergleich zu den Städteregionen Oberitaliens und der Niederlande oder dem politisch dominanten Frankreich. Die vermeintliche, in der polnischen Historiographie allzu oft maßlos übertriebene Toleranz des Landes war aus zeitgenössischer Sicht betrachtet eher ein Zeichen einer unterentwickelten staatlichen Durchdringung. Polen konnte auch nicht an der europäischen Expansion in Übersee teilnehmen und schaffte nicht die Wende vom adligen Ständestaat zum absolutistischen Zentralstaat. Letzteres war aufgrund der gnadenlosen Mittellage des Staates das Todesurteil. All die Anzeichen der Rückständigkeit der deutschen Staaten bzw. des Heiligen Römischen Reiches gegenüber Westeuropa bis in die 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts waren in Polen noch viel stärker ausgeprägt.
Polen-Litauen mag zwar flächenmäßig für europäische Verhältnisse sehr groß gewesen sein. Der Unionsstaat war jedoch dünn besiedelt und wirtschaftlich wie kulturell rückständig - kein Vergleich zu den Städteregionen Oberitaliens und der Niederlande oder dem politisch dominanten Frankreich. Die vermeintliche, in der polnischen Historiographie allzu oft maßlos übertriebene Toleranz des Landes war aus zeitgenössischer Sicht betrachtet eher ein Zeichen einer unterentwickelten staatlichen Durchdringung. Polen konnte auch nicht an der europäischen Expansion in Übersee teilnehmen und schaffte nicht die Wende vom adligen Ständestaat zum absolutistischen Zentralstaat. Letzteres war aufgrund der gnadenlosen Mittellage des Staates das Todesurteil. All die Anzeichen der Rückständigkeit der deutschen Staaten bzw. des Heiligen Römischen Reiches gegenüber Westeuropa bis in die 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts waren in Polen noch viel stärker ausgeprägt.
Das Image von Polen ist durch das Auftreten der beiden K-Brüder
mit ihren irrwitzigen Forderungen und Anti-D-EU-Attacken schwer beschädigt.
Das Image von Polen wurde vor allem durch eine Hetze der deutschen Medien i n D e u t s c h l a n d beschädigt.
in den Medien bemerkt- die Ergüsse der beiden K's wurden eher kleingeredet oder ingnoriert wegen unserer Geschichte.
Wenn sie das Auftreten der beiden (als Krönung die Quadratwurzelstory) noch beschönigen wollen, dann tut es mit leid.
in den Medien bemerkt- die Ergüsse der beiden K's wurden eher kleingeredet oder ingnoriert wegen unserer Geschichte.
Wenn sie das Auftreten der beiden (als Krönung die Quadratwurzelstory) noch beschönigen wollen, dann tut es mit leid.
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