Post-Chef Frank Appel "Ich kann mir vergeben"
Der Postchef Frank Appel erklärt, wie er mit Fehlern umgeht, warum es künftig mehr Frauen in Chefetagen geben wird – und warum er seinen Vorgänger Klaus Zumwinkel noch immer um Rat fragt
DIE ZEIT: Herr Appel, was findet Ihre Frau besonders gut an Ihnen?
Frank Appel: Meine Ehrlichkeit und Verlässlichkeit.
ZEIT: Und was finden Ihre Mitarbeiter besonders gut an Ihnen?
Appel: Neben all dem, was sie sicher auch gelegentlich zu kritisieren haben: meine Ehrlichkeit und Verlässlichkeit.
ZEIT: Dass Mitarbeitern so etwas als Erstes auffällt, versteht man. Aber Ihrer Ehefrau?
- Frank Appel
Frank Appel , 50, wuchs in Hamburg-Bergedorf auf. Nach dem Abitur studierte er Chemie in München und promovierte über Neurobiologie in Zürich. Zunächst strebte Appel eine wissenschaftliche Karriere an, verließ den Uni-Betrieb dann aber ernüchtert. 1993 wechselte er zur Unternehmensberatung McKinsey , zu deren Klienten die Deutsche Post zählte. Von da an ging es steil nach oben. 1999 stieg Appel zum Partner auf. Kurz darauf holte ihn der damalige Postchef Klaus Zumwinkel in die Konzernzentrale nach Bonn.
- Post-Vorstand
Zwei Jahre später saß Appel bereits im Vorstand, wo er das Logistikgeschäft verantwortete und die Expansion der DHL -Sparten vorantrieb. 2005 fädelte Appel die Übernahme des britischen Logistikers Exel ein, an dessen Chef er seinen Vorstandsposten dann abgab.
- Steueraffäre
Als Zumwinkel wegen einer Steueraffäre im Februar 2008 nach 18 Jahren an der Konzernspitze zurücktreten musste, wurde Appel, der schon zuvor als möglicher Nachfolger gehandelt wurde, vorzeitig zum Vorstandschef berufen. Appel ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Appel: Ich kenne meine Frau seit 25 Jahren. Fundamental für eine lange Beziehung ist, dass man sich aufeinander verlassen und dem anderen ehrlich sagen kann, wie man sich fühlt.
ZEIT: Meinen Sie, dass Appel zu Hause und Appel in der Post ein und derselbe ist?
Appel: Da gebe ich mir wirklich große Mühe. Wer erfolgreich eine Organisation führen will, sollte in allen Lebenslagen derselbe sein. Ich gehe nicht aus dem Haus und wechsle meine Haut.
ZEIT: Sie führen seit fast vier Jahren die Deutsche Post, mit der jeder Deutsche etwas verbindet – nicht aber mit dem Menschen Frank Appel.
Appel: Ich will gar nicht zu sehr im Rampenlicht stehen. Mein Job hat eine dienende Funktion. Der Erfolg des Unternehmens kommt vor allem durch die Mitarbeiter und Führungskräfte.
ZEIT: Sind Sie austauschbar?
Appel: Wenn Sie mich fragen, was meinen Erfolg ausmacht, dann ist das erstens die Auswahl der richtigen Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Und zweitens Glück.
ZEIT: Reden wir über Glück.
Appel: Ich hatte vor allem das Glück, tolle Eltern gehabt zu haben. Als Neurobiologe weiß ich: Was in den ersten drei Lebensjahren passiert, bereitet uns aufs Leben vor. Das wird total unterschätzt.
ZEIT: Und im Beruf?
Appel: Zwei Tage vor dem Bankrott von Lehman Brothers haben wir die Postbank verkauft – reines Glück! Wir hatten eine Aufsichtsratssitzung an jenem Freitag, und der eine Chefverhandler stand kurz vor der Pensionierung, für die andere war es der letzte Tag vor ihrem Mutterschutz. Ich habe den beiden potenziellen Käufern gesagt: Entweder wir haben am 12. September einen Deal, oder wir haben gar keinen Deal. Keiner ahnte, dass Lehman Brothers am Sonntag pleitegehen würde, sonst hätte die Deutsche Bank die Transaktion nicht gemacht. Hätten wir da nicht verkauft, würde ich heute nicht hier sitzen.
ZEIT: Sicher?
Appel: Ja, denn dann hätte ich nie verkauft. Und ich wüsste heute nicht, wie wir als Industrieunternehmen die enorm gestiegenen Kapitalanforderungen an Banken stemmen sollten.
ZEIT: Kann man sich Glück erarbeiten?
Appel: Man kann das Glück sicher ein wenig zwingen, indem man fleißig und beharrlich ist. Und man muss das Glück auch erkennen können, wenn es erscheint. Wenn Menschen sagen, sie seien vom Unglück verfolgt, dann merken sie meist gar nicht mehr, wenn das Glück gerade wieder vorbeigeht.
ZEIT: Sie bezeichnen sich selbst als postheroisch. Kein Konzernkönig also! Fehlt einer halben Million Postlern nicht eine Identifikationsfigur?
Appel: Ich sehe mich nicht als der Obermanager, der alles an sich reißt und allein entscheidet. Ich versetze die Organisation und ihre Führungskräfte in die Lage, das Richtige zu tun. Das ist mein Job: coachen, anleiten, Rahmenbedingungen setzen.
ZEIT: Appel, der Nicht-Alpha-Kerl, der Beta-Mann?
Appel: Alpha-Tier, Beta-Mann: Solche Begriffe sagen mir nichts. Als wir den britischen Logistiker Exel vor sechs Jahren gekauft haben, habe ich meinen Posten als Logistikchef bei der Post an den Exel-Chef abgegeben. Einige meinten damals, davon würde ich mich nie erholen. Sicher war ich mir da auch nicht. Aber ich wusste, das ist gut fürs Unternehmen.
ZEIT: Sind Sie angstfrei?
Appel: Ich habe Angst, dass meiner Familie etwas geschieht. Aber im Beruf? Fast nie.
ZEIT: In der Post hieß es mal über Sie: Wenn der Appel hereinkommt, sinkt die Temperatur im Raum um fünf Grad.
Appel: Stimmt aber nicht. Wenn Sie mit 46 Jahren Vorstandsvorsitzender werden und vor einer Menge erfahrener Leute sprechen, agieren Sie zunächst außerhalb Ihrer Komfortzone und wirken dabei natürlich ernster.
ZEIT: Gibt es noch mehr Postheroiker unter den Dax-Vorständen?
Appel: Da gibt es heute durchaus mehr, die ihr Privat- und Berufsleben besser ausbalancieren. Mit einigen treffe ich mich zum Lunch statt zum Dinner, weil wir abends unsere Familien sehen wollen. Und die Wochenenden halten wir uns frei.
ZEIT: Nehmen Sie es persönlich, schämen Sie sich vielleicht gar, wenn bei der Post wieder üble Arbeitsbedingungen bekannt werden?
Appel: Nein, ich muss mich von der Idee befreien, ich könnte alles im Unternehmen direkt verantworten.
ZEIT: Wie kommunizieren Sie mit Ihren Mitarbeitern?
Appel: Mit den Führungskräften telefoniere ich sehr viel, oder wir treffen uns. E-Mail findet fast gar nicht statt. Damit kann man einen Konzern nicht führen.
ZEIT: Der Postheroiker René Obermann hat ein paar Hundert Meter weiter bei der Telekom eine Frauenquote eingeführt. Sie nicht.
Appel: Ich bin überzeugt davon, dass Frauen im Schnitt für die heutigen Anforderungen in der Geschäftswelt besser qualifiziert sind als Männer. Sie haben eine bessere Balance zwischen klassischer und emotionaler Intelligenz. Sie können sich tendenziell besser in die Situation des Gegenübers versetzen. Das müssen Sie als Chef können. Deswegen werden wir künftig viel mehr Frauen in Führungspositionen sehen.
ZEIT: Sind Sie für die gesetzlich verordnete Frauenquote?
Appel: Nein, Frauen zu fördern ist Aufgabe der Wirtschaft.
ZEIT: Also Ihre.
Appel: Genau. Meine Büroleiterin habe ich eingestellt, da war sie im sechsten Monat schwanger. Sie war einfach am besten geeignet. Meine Innovationschefin, meine Controllingchefin, meine Pressesprecherin, sie alle haben Kinder bekommen und sind danach wiedergekommen. Als ich kam, hatte die Post auf der Ebene unter dem Vorstand vier oder fünf Frauen, jetzt sind wir bei neun von 70. Das ist noch immer wenig, aber schneller geht es nicht.
ZEIT: Bereuen Sie, dass Sie nicht mal zu Hause geblieben sind, als Ihre Kinder klein waren?
Appel: Ja. Als CEO könnte ich das heute nicht mehr. Aber als McKinsey-Berater hätte ich gekonnt. Bloß hatte ich da einiges aufzuholen.
ZEIT: Wie ist es zu erklären, dass jemand lange eine beschauliche Akademiker-Karriere verfolgt und dann auf einmal wie wild durchstartet?
Appel: Das war auch vorher harte Arbeit. Aber ich war in der Tat spät dran, schon weil ich erst mit sieben in die Schule gekommen bin. Meine Eltern dachten, ich sei zu schüchtern.
ZEIT: Jugend ist gar nicht so wichtig in der Wirtschaft?
Appel: Es kommt mehr darauf an, ob du etwas darstellst. Aber auch als McKinsey-Berater bin ich Frank Appel geblieben.
ZEIT: Ihnen war egal, ob Sie eine E- oder S-Klasse bekamen?
Appel: Das ist es mir heute noch. Ich fahre keine S-Klasse, sondern eine R-Klasse.
ZEIT: Dieser Mercedes-Modekombi ist auch eine Art Statussymbol.
Appel: Nein, einfach das beste Auto für eine Familie mit Hund.
ZEIT: Hilft es Ihnen als Manager, dass Sie verstehen, wie das menschliche Gehirn funktioniert?
Appel: Ja. Ich weiß zum Beispiel, warum ich bestimmte Schwächen habe. Ich sage meinen Führungskräften immer: Ihr müsst reflektieren, wenn ihr etwas über euch lernen wollt. Nur so könnt ihr etwas verändern. Das geht bei uns auch in die Bewertung ein: Wir haben fünf Kriterien, eine davon ist, andere zu entwickeln, und eine ist, sich selbst zu entwickeln.
ZEIT: Wann hatten Sie das letzte Mal Pech?
Appel: Weiß ich nicht mehr. Ich halte mich mit unangenehmen Erfahrungen nicht lange auf.
ZEIT: Sind Sie deshalb so schwer zu frustrieren?
Appel: Wahrscheinlich schon.
ZEIT: Sind Sie Katholik?
Appel: Nee, Protestant – ich bin Hamburger!
ZEIT: Trotzdem?
Appel: Ich kann gut vergeben – anderen und mir selbst. Vergebung beginnt ja damit, sich einzugestehen, dass man etwas falsch gemacht hat. Das kann ich einigermaßen gut. Ich unterstelle auch, dass Menschen nicht willentlich Fehler machen. Trotzdem geschehen sie. Es ist besser, einen Fehler zu korrigieren, als ihn zu leugnen. Das meine ich mit Vergeben. Ich verfalle nicht in Selbstzweifel und Selbstkasteiung.
ZEIT: Sie sind in normalen Verhältnissen groß geworden. Was unterscheidet Sie von den vielen Topleuten, die schon reich geboren sind?
Appel: Es ist schwerer, wenn man erfolgreiche Eltern hat. Ich konnte noch toppen, was mein Vater als Verkaufsleiter für Schwarzkopf für Norddeutschland erreicht hat. Ich wurde dann der erste Naturwissenschaftler in meiner Familie. Bloß als ich zu McKinsey ging, waren meine Eltern zunächst nicht begeistert..
ZEIT: Dort lernten Sie den damaligen Postchef Klaus Zumwinkel kennen, der Sie später nach Bonn holte. Wie viel verdanken Sie ihm?
Appel: Eine Menge! Er war ein toller Chef.
ZEIT: Wie tief sitzt Ihre Enttäuschung über den Steuerhinterzieher Zumwinkel?
Appel: Ich war so geschockt wie viele andere. Aber Menschen machen eben Fehler. Ich jedenfalls treffe Herrn Zumwinkel noch immer regelmäßig.
ZEIT: Zumwinkel hat über Jahrzehnte Steuern hinterzogen. Kann es sich der Chef eines Dax-Konzerns leisten, sich von einem Steuersünder beraten zu lassen?
Appel: Ja. Warum auch nicht?
ZEIT: Weil die Integrität dieses Mannes im Zweifel ist.
Appel: Ich hatte nie Grund, an seiner Integrität als Manager zu zweifeln.
ZEIT: Er hat Ihnen kein leichtes Erbe hinterlassen.
Appel: Er hat mir ein phänomenales Erbe hinterlassen. Zum Beispiel die unglaublich gute Marktposition von DHL. Und einzelne Baustellen erben Sie als Vorstandschef immer. Ich glaube, die Öffentlichkeit weiß gar nicht, unter welchem extremen Zeitdruck und welchen Unsicherheiten Entscheidungen getroffen werden. Die Globalität, die Informationsdichte, da macht man Fehler.
ZEIT: War Ihr Vorgänger der bessere Netzwerker?
Appel: Jedenfalls war er am Ende seiner Amtszeit bestens vernetzt. Ich bin da noch auf dem Wege.
ZEIT: Wäre ein Düsseldorfer Abkommen, mit dem die Post der Bundesnetzagentur 2002 geringere Preisnachlässe beim Porto abgetrotzt haben soll, auch unter Frank Appel zustande gekommen?
Appel: Ich weiß von keinem geheimen Abkommen, es ist bei uns auch nicht aktenkundig. Natürlich haben damals Gespräche stattgefunden, auch ich spreche heute mit dem Behördenchef Kurth. Da geschieht nichts Rechtswidriges.
ZEIT: Bei Ihrem Verhältnis zu Zumwinkel glaubt Ihnen niemand, dass Sie es nicht besser wissen.
Appel: Und doch ist es so.
ZEIT: Für die Post sind durch die Absprachen Milliardenprivilegien herausgesprungen. So stand es im Spiegel.
Appel: Das Porto wurde gesenkt, da kann man nicht sagen, es sei viel herausgesprungen. Und im Spiegel habe ich auch keine Fakten gesehen, die das Behauptete erhärten.
ZEIT: Gut für Sie, dass Zumwinkel nicht Ihr Aufsichtsratschef wurde. Sie hätten sonst den Rückzug aus dem US-Markt nicht so leicht geschafft.
Appel: Keine Ahnung, ich beschäftige mich nicht mit Eventualitäten. Ich jedenfalls will mich später mal nicht als Aufsichtsratschef beerben. Jetzt habe ich die Chance, das Unternehmen zu führen, und entweder habe ich dann etwas bewegt oder nicht. Ich muss anschließend nicht dabei zusehen, wie mein Nachfolger Dinge anders macht.
ZEIT: Erst mal sind Sie ja noch der Chef. Worin sehen Sie die größte Gefahr für das Gelingen der Ära Appel?
Appel: Dass ich nicht mehr erkenne, wenn etwas schiefläuft.
ZEIT: Wie schützen Sie sich davor?
Appel: Ich führe ein normales Leben. Am Wochenende hole ich immer noch die Brötchen und stelle mich beim Bäcker in die Schlange. Wir pflegen unser Privatleben mit Freunden, die wir schon lange kennen, nicht alles Vorstandschefs oder Berühmtheiten, sondern Menschen wie Sie und ich.
- Datum 20.12.2011 - 12:23 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle DIE ZEIT, 15.12.2011 Nr. 51
- Kommentare 14
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Nichts gegen einzuwenden gegen diese üblichen Pauschalen und die Offenlegung der "Geheimnisse" einer glücklichen und funktionierenden Ehe.
Nur ein wenig vorsichtig sein sollte er schon. Dumme und arme Jungs versenden weder Pakete, schreiben keine Briefe und sortieren auch nicht für Hungerlöhne, wenn der Zwang zu groß wird.
Wieder ein neues Abziehbildchen für die üblichen Botschaften...
...mir schleierhaft, warum dieses informativ-kluge Interview vor und hinter dem Mikrofon klug, meine ich, bisher noch nicht kommentiert wurde, wo doch anderererseits bei Trivial-Interviews oft gleich loskommentiert wird.
Zur Sache:
Mit diesem Appel-Chef sind die Post und wir Nutzer wirklich glückhaft bedient, meine ich:
Aber zu fördern braucht man Frauen wohl garnicht, diese Meisterinnen in der geschmeidigen Anpassung, was ja gerade auch ihr größtes Handicap ist.
Wenn Frauen etwas wirklich wollen, schaffen sie alles, na sagen wir: fast alles(!) alleine, sogar dann, wenn Männer ihnen eifersüchtig und unklug auch noch Knüppel vor die Füße werfen.
Und natürlich hat auch hierin Appel recht, wenn er meint, daß es Aufgabe der Wirtschaft ist, schon aus Klugkeit (füge ich hinzu!), Frauen zu fördern.
Aber dazu müssen wir Testosteron-Produzenten erst mal diesen logischen Zusammenhang neidlos erkennen, meine ich und bin hocherfreut, daß es doch langsam voran geht, mit uns Menschen!
Wenn auch leider nur sehr langsam.
Es ist schön lieber Testeron Mitproduzent, dass Sie erkannt haben, was einigen z. B. mir, schon von Haus klar ist. Und ich habe auch nichts gegen Frauenförderung durch die Wirtschaft. Nur kam das ein wenig abstrakt rüber. "Seine" Chefinnen düften keine Förderung mehr nötig haben, es sei denn Postenverteilung wäre auch unter "Fördermassnahme" zu verstehen, aber das tut er sicher nicht.
Der Dienstleistungsbereich ist ein Breich. Da kann man wunderbare Netzwerke aufbauen. Aber Netzwerke gut ausgebildeter Technikfirmen sind wegen der Monopolisierung von Auftragsvolumina gar nicht gerne gesehen und in solchen Firmen zählt die messabre Tat und nicht die Kommunikation.
Man sollte also in diesem Bereich die Förderung aller naturwissenschaftlichen Talente nicht vernachlässigen.
Dass man Fehler nicht leugnen sollte, ist auch kein Fall der Selbstkasteiung, sondern ist ein Ding im mutigen und klugen Umgang mit sich selbst und andern.
Und die fehlende Scham, bzw. das "ich kann mich nicht um alles Kümmern" wegen der Frage nach den Arbeitsbedingungen hätte man jemandem, der nicht die Frauenförderung so hoch angesetzt hätte, vermutlich nicht so leicht durchgehen lassen.
Es ist schön lieber Testeron Mitproduzent, dass Sie erkannt haben, was einigen z. B. mir, schon von Haus klar ist. Und ich habe auch nichts gegen Frauenförderung durch die Wirtschaft. Nur kam das ein wenig abstrakt rüber. "Seine" Chefinnen düften keine Förderung mehr nötig haben, es sei denn Postenverteilung wäre auch unter "Fördermassnahme" zu verstehen, aber das tut er sicher nicht.
Der Dienstleistungsbereich ist ein Breich. Da kann man wunderbare Netzwerke aufbauen. Aber Netzwerke gut ausgebildeter Technikfirmen sind wegen der Monopolisierung von Auftragsvolumina gar nicht gerne gesehen und in solchen Firmen zählt die messabre Tat und nicht die Kommunikation.
Man sollte also in diesem Bereich die Förderung aller naturwissenschaftlichen Talente nicht vernachlässigen.
Dass man Fehler nicht leugnen sollte, ist auch kein Fall der Selbstkasteiung, sondern ist ein Ding im mutigen und klugen Umgang mit sich selbst und andern.
Und die fehlende Scham, bzw. das "ich kann mich nicht um alles Kümmern" wegen der Frage nach den Arbeitsbedingungen hätte man jemandem, der nicht die Frauenförderung so hoch angesetzt hätte, vermutlich nicht so leicht durchgehen lassen.
Frauen sind besser weil sie Frauen sind.
Männer sind besser weil sie Männer sind.
.
Wird der eine Quatsch jetzt vom anderen abgelöst?
Verbessert das wirklich was bei der Post?
Glaub' ich nicht.
Ob Frauen oder Männer, BWL-Absolventen sind nicht gerade Leute, denen man vorgestellt werden möchte.
"Wer erfolgreich eine Organisation führen will, sollte in allen Lebenslagen derselbe sein."
Wenden sie diesen Satz mal auf die Politiker an. Kein Wunder, daß es der BRD zZ schlechter geht als es müsste!
Es ist schön lieber Testeron Mitproduzent, dass Sie erkannt haben, was einigen z. B. mir, schon von Haus klar ist. Und ich habe auch nichts gegen Frauenförderung durch die Wirtschaft. Nur kam das ein wenig abstrakt rüber. "Seine" Chefinnen düften keine Förderung mehr nötig haben, es sei denn Postenverteilung wäre auch unter "Fördermassnahme" zu verstehen, aber das tut er sicher nicht.
Der Dienstleistungsbereich ist ein Breich. Da kann man wunderbare Netzwerke aufbauen. Aber Netzwerke gut ausgebildeter Technikfirmen sind wegen der Monopolisierung von Auftragsvolumina gar nicht gerne gesehen und in solchen Firmen zählt die messabre Tat und nicht die Kommunikation.
Man sollte also in diesem Bereich die Förderung aller naturwissenschaftlichen Talente nicht vernachlässigen.
Dass man Fehler nicht leugnen sollte, ist auch kein Fall der Selbstkasteiung, sondern ist ein Ding im mutigen und klugen Umgang mit sich selbst und andern.
Und die fehlende Scham, bzw. das "ich kann mich nicht um alles Kümmern" wegen der Frage nach den Arbeitsbedingungen hätte man jemandem, der nicht die Frauenförderung so hoch angesetzt hätte, vermutlich nicht so leicht durchgehen lassen.
den anderen zu vernachlässigen. Punkt.
Quote ist allgemein und immer abzulehnen. Denke ich.
Es muss in der Politik, Wirtschaft und Beruf immer nur um Kompetenz gehen und nie um das Geschlecht oder gar Migration...
Was nützt ein Mann/Frau/Migrant etc. an den Hebeln der Macht wenn diese Person fachlich einfach nicht fähig ist diese Hebel zu bedienen?
sehr richtig...
ausserdem peinlich sich jetzt aus öffentlichkeits- und pr absichten der mode zu beugen ,wie dieser "chef" es tut.
zumal: wer öffentlich klaus zumwinkel gutheißt und ihn als berater sieht, disqualifiziert sich selbst.
man kann nur hoffen, dass wir die political corectness zurückfahren und nach dem leistungsprinzip vorgehen. wer leiset bekommt den posten , egal ob frau oder mann
falls es zur gesetzlichen quote kommt, werden etliche menschen bzw. männer das land verlassen
sehr richtig...
ausserdem peinlich sich jetzt aus öffentlichkeits- und pr absichten der mode zu beugen ,wie dieser "chef" es tut.
zumal: wer öffentlich klaus zumwinkel gutheißt und ihn als berater sieht, disqualifiziert sich selbst.
man kann nur hoffen, dass wir die political corectness zurückfahren und nach dem leistungsprinzip vorgehen. wer leiset bekommt den posten , egal ob frau oder mann
falls es zur gesetzlichen quote kommt, werden etliche menschen bzw. männer das land verlassen
Wenn Frauen besser sind als Männer, dann soll der gute Herr Appel mal sein Zustellpersonal konsequenterweise auf 100% Frauen umstellen. Vielleicht klappt dann die Zustellung von Briefen und Paketen besser, als sie das zur Zeit tut...
..so wie Sie jetzt offensichtlich absichtlich überspitzt formulieren, habe ich Appel eigentlich nicht verstanden, sondern eher - auch überspitzt bzw. verkürzt ausgedrückt - Frauen sind besser als ihr beschränkter Ruf bei uns Testosteronproduzenten im Allgemeinen ist und müssen immer etwas besser sein, um uns überhaupt leistungsmäßig recht aufzufallen zu können, weil wir eben seit Siegmund Freud Kastrationsängste um unsere Herr-lichen diesbezüglichen Prduktionsstätten, tatsächlich und im unbewußt übertragenen Sinne haben.
Normal sind wir als homo sapiens doch erst dann, finde ich, wenn dies kein Thema mehr für uns und die dann ärmeren Medien ist! ;-)
P.S.: ich traue mich solche Dinge auch nur deswegen zu schreiben, weil wir doch gerade öffentlich-medial um einen berühmten Psychotherapeuten trauern, der allerdings eine anderes Lieblingsthema speziell beackerte!
..so wie Sie jetzt offensichtlich absichtlich überspitzt formulieren, habe ich Appel eigentlich nicht verstanden, sondern eher - auch überspitzt bzw. verkürzt ausgedrückt - Frauen sind besser als ihr beschränkter Ruf bei uns Testosteronproduzenten im Allgemeinen ist und müssen immer etwas besser sein, um uns überhaupt leistungsmäßig recht aufzufallen zu können, weil wir eben seit Siegmund Freud Kastrationsängste um unsere Herr-lichen diesbezüglichen Prduktionsstätten, tatsächlich und im unbewußt übertragenen Sinne haben.
Normal sind wir als homo sapiens doch erst dann, finde ich, wenn dies kein Thema mehr für uns und die dann ärmeren Medien ist! ;-)
P.S.: ich traue mich solche Dinge auch nur deswegen zu schreiben, weil wir doch gerade öffentlich-medial um einen berühmten Psychotherapeuten trauern, der allerdings eine anderes Lieblingsthema speziell beackerte!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren