Kredit für HauskaufEin teurer Freund

Der Bundespräsident, eine Unternehmerfrau und ein Kredit: Ist Christian Wulff zu eng mit der Gesellschaft der Reichen und Einflussreichen verbunden? von 

Bundespräsident Christian Wulff mit seiner Frau Bettina auf dem Bundespresseball 2011.

Bundespräsident Christian Wulff mit seiner Frau Bettina auf dem Bundespresseball 2011.  |  © Andreas Rentz/Getty Images

Es gibt in der Politik die einfache, die reine und die lautere Wahrheit, das wusste schon Konrad Adenauer. Es gibt die ganze Wahrheit. Und es gibt die Antwort, die Christian Wulff, damals Ministerpräsident von Niedersachsen, am 18. Februar 2010 im Landtag auf eine Anfrage der Grünen gab: Nein, »in den letzten zehn Jahren« habe es »keine geschäftlichen Beziehungen« zwischen ihm und dem Unternehmer Egon Geerkens gegeben . Das war formal womöglich korrekt, aber es war trotzdem nur die halbe Wahrheit. Denn Wulff hatte, so hat es Anfang der Woche die Bild -Zeitung enthüllt, 2008 mit Geerkens Frau Edith einen Kreditvertrag über 500.000 Euro zum günstigen Zinssatz von vier Prozent abgeschlossen, um mit seiner neuen Frau Bettina ein Haus für 415.000 Euro in Großburgwedel zu kaufen.

Wie kommt es, dass ein Mann wie Christian Wulff, der immer eher zu korrekt wirkte, um interessant zu sein, dessen politische Methode es war, aus der Deckung zu arbeiten, sich plötzlich auf so glitschigem Gelände wiederfindet? Die Spurensuche weist bis zurück zu Wulffs Aufstieg, sie führt über ein deutsches Schickimicki-Provinz-Biotop namens Hannover bis hin zu Schein und Sein eines Lebens in der Spitzenpolitik.

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Gerüchte hatte es schon seit Anfang 2009 gegeben: Wulff habe beim Hauskauf einen großzügigen Unterstützer gehabt. Mehrere Medien gingen der Sache nach, die meisten vermuteten hinter der halben Million den früheren Air-Berlin-Chef Joachim Hunold, vor allem aber den niedersächsischen Unternehmer Carsten Maschmeyer. Mit ihm und seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Veronica Ferres, sind die Wulffs befreundet. Der Spiegel erwirkte vor einigen Wochen auf dem Gerichtsweg Einsicht ins Grundbuch. Doch statt Maschmeyer fand sich dort nur eine Eigentümergrundschuld und ein Hinweis auf die baden-württembergische DW-Bank.

Edith Geerkens Kredit hatte Wulff im Februar 2010 in einen normalen Bankkredit umgewandelt, unmittelbar nachdem er im Landtag mit der Nachfrage nach ihrem Ehemann konfrontiert worden war. Der Kredit, heißt es heute im Präsidialamt, sei von vornherein nur als Zwischenlösung gedacht gewesen. Zum Vertragszeitpunkt, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, sei die Lösung sowohl für Wulff als auch für Edith Geerkens günstig gewesen. Die Unternehmergattin habe ihr Geld damals nicht zugleich sicher und lukrativ anlegen können und es lieber ihrem Freund Wulff zur Verfügung gestellt. Der wiederum habe die Zeit überbrücken können, bis es bei der Bank wieder günstigere Kreditzinsen gab. Als dies der Fall gewesen sei, habe man den Privatkredit in einen ganz normalen Bankkredit umgewandelt. »Völlig transparent und korrekt« sei das Ganze, ließ Wulff am Dienstag durch einen Sprecher erklären. Warum aber hatte Wulff dann auf eine Nachfrage des sterns erklärt, die BW-Bank »war und ist der Kreditgeber«? Es müsse auch einen Raum für Privates geben, argumentiert das Präsidialamt und zieht sich auf die juristische Position zurück: Gefragt worden sei im Parlament nach Egon Geerken. Das Geld stamme aber ausschließlich aus dem Privatvermögen seiner Frau, das Paar habe sogar Gütertrennung vereinbart.

Egon Geerkens, genannt »Bubi«, gelernter Elektriker, lebt in der Schweiz. Er hat mal mit Schrottautos, mal mit Immobilien gehandelt und war Besitzer eines Juweliergeschäfts in Osnabrück, Wulffs Heimatstadt. Wulff bezeichnet Geerkens als väterlichen Freund, der 68-Jährige war Trauzeuge bei seiner ersten Hochzeit. Dreimal nahm er den Unternehmer bei Reisen als Ministerpräsident mit.

Was Bild vermeintlich exklusiv enthülle, seien in Wahrheit Informationen, die das Präsidialamt selbst zur Verfügung gestellt habe, heißt es dort. Nachdem die Fragen nach dem Kreditgeber nicht nachließen, hatte Wulff tatsächlich Redakteuren der Boulevardzeitung wie auch des sterns umfangreiche Unterlagen zur Verfügung gestellt, darunter den Darlehensvertrag sowie Kontoauszüge. Der Name der Kreditgeberin wurde genannt, gegen das Versprechen, ihn nicht zu veröffentlichen. Offenbar war man im Präsidialamt so erfreut, endlich die These dementieren zu können, dass es sich nicht um den umstrittenen Maschmeyer handelte, dass man gar nicht mehr bemerkte, dass auch der Vertrag mit der Unternehmergattin Fragen aufwirft.

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/mo.

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  2. Da haben Sie Recht, passt zu Deutschland!

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    "2. Ein fleissiger Langweiler, haben Sie geschrieben
    Da haben Sie Recht, passt zu Deutschland!"// Zitat Ende.

    Rose West, mit Ihrem Kommentar werden Sie aus meiner Sicht Deutschland überhaupt nicht gerecht (Ihrem Präsidenten vielleicht schon, der in puncto Langeweile auf jeden Fall vom österr. Präsidenten Fischer noch bei weitem übertroffen wird, und das will was heißen...).
    Ich sehe im deutschen Fernsehen sehr gern die politischen Diskussionen, und bin immer wieder vom Niveau, der Brainpower und der Diskussionskultur positiv überrascht, auch von der mitunter entwaffnenden Direktheit. Davon könnten sich die Österreicher und vielleicht auch einige andere ein Scheibchen abschneiden.
    Deutschland ist - vielleicht - AUCH Langeweile, aber mit Sicherheit viel, viel mehr als nur das.
    Grüße aus Wien ;)

    ... die Deutschen, haben ihn, Wulff, nicht gewählt, weil wir den Bundespräsidenten leider nicht selber wählen dürfen.

    Der Mann ist auf diesem Posten aus parteitaktischem Kalkül von Frau Merkel gelandet.

    Er wurde von Frau Merkel ausgesucht und uns von der Bundesversammlung aufgezwungen.

    Insofernhin kann man nicht sagen, dass ein Langweiler zu den Deutschen passe, weil sie ihn sich selbst ausgesucht hätten.

    Hier wird in dem Artikel das eigentliche Problem deutlich:

    "Doch Darling der Konservativen war der Präsident nur auf der Glamour-Ebene, politisch nicht unbedingt.

    Ins Amt kam er nicht als beste Lösung, sondern als Kandidat Merkels und des politischen Establishments."

    Präsident wurde er nur deswegen, weil er derjenige Kandidat war, von dem die Regierung Merkel/Westerwelle garantiert keine Querschüsse erwarten konnte - Konrad Adenauer und Helmut Kohl hatten da mit den beiden Übervätern im höchsten deutschen Staatsamt, den Bundespräsidenten Theodor Heuss und Richard von Weizsäcker bittere Erfahrungen machen müssen. Und auch Wulffs Amtsvorgänger Horst Köhler unterschrieb nicht jedes Gesetz.

    Politisch hat Wulff nichts zu sagen - und hatte es auch nie. Als Intellektueller erst recht nicht. Ihm ist das Amt - das können wir jetzt schon konstatieren - um viele, viele Schuhgrößen zu groß. Und wer sich noch an die Kungelei und Zerrerei bei der Kandidatenkür im Juni 2010 erinnert, weiß, wer für die fatale Fehlentscheidung hauptverantwortlich ist: Angela Merkel und Horst Seehofer.

  3. "Es müsse auch einen Raum für Privates geben, argumentiert das Präsidialamt und zieht sich auf die juristische Position zurück"

    Die juristische Position ist die, dass nach einem Erlass auf Grundlage des nds. Ministergesetzes die Inanspruchnahme von vergünstigten Darlehen disziplinarisch verboten sind (so auch Staatsrechtler von Arnim gestern im Donaukurier).

    Wenn die Gerüchte seit 2009 kursieren, und Redaktionen Grundbucheinsicht anwaltlich erstreiten, wieso wurde dieser Dienstrechtsverstoß nicht schon vorgestern erörtert?

    Es trifft eben nicht zu, dass Wulffs Geschäfte juristisch nicht zu beanstanden sind!

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    Gewiss, es lebt sich komfortabler, wenn der Ruf erst ruiniert ist. Davon kündet nicht nur der der Bunga-Bunga-König in Italien.

    Dass die Schönen, die Reichen, die Schickeria und die wie immer auch zu Macht, Wohlstand und Einfluss gekommenen sich schon immer so gebärdeten, als gäbe es auch ein 2-Klassen-Recht, ist ja bekannt.

    Ebenso bekannt ist aber auch, dass die sittlich-ethische, die geistig-moralische und die sozio-ökonomische Verwahrlosung unserer heutigen Herrschaftselite für alle Gesellschaften die Götterdämmerung solcher Herrschaftssysteme verursacht hat.

    Ich denke an das Gedicht von Erich Kästner "Ansprache an Millionäre" und gebe vorbehaltlos zu, dass ich mich sowohl über so eine Postkarte aus dem Himmel freuen werde, wie ich auch eine klammheimliche Freude nicht werde verhehlen können, wenn es den Mitgliedern unserer heutigen Banditen- und Ganoveneliten an den Kragen geht. Ich hoffe dabei aber, dass nicht zu viele von den Redlichen, den Aufrichtigen, den Ahnungslosen und den Hilflosen zu Schaden kommen werden, so wie das ja leider in der Geschichte solcher Systemkollapse stets der Fall gewesen ist.

    So gesehen bleibt uns wohl nur, unseren heutigen Bundespräsidenten als geplatzten Furunkel eines von schwärenden Wunden übersehten Gesellschaftskörpers in Öl zu malen, um ihn in die Gallerie seiner geistig-moralischen Ahnen zu hängen.

    • J.S.
    • 15. Dezember 2011 8:43 Uhr

    Ich bin beileibe kein Fan von Herrn Wulff, aber ich sehe hier kein Fehlverhalten. Dass die Bild sich darüber her macht, ist mir verwunderlich, aber wieso kann dieser Artikel nicht etwas mehr differenzieren, als es die Bild womöglich tut.

    Dürfen Politiker keine Freunde haben? Sollten wir gar am besten alle keine Freunde mehr haben dürfen? Das kann doch niemand ernsthaft fordern. Dieser Kredit ist absolut rechtmäßig und die Aussage Herrn Wullfs, er habe keine geschäftlichen Beziehungen zu Herrn Geerkens, ist nicht nur eine so lala Wahrheit. Es ist die Wahrheit.

    Hier wird doch bloß auf Boulevard-Niveau versucht jemandem das Wort im Munde umzudrehen.

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    • joG
    • 15. Dezember 2011 9:58 Uhr

    ....und sollten das, müssen das sogar haben. Vorteilnahme im Amt ist allerdings nicht Teil dieser Rechte. Auch ist eine falsche Darstellung vor seinem Parlament nicht erlaubbar. Wenn seine Darstellung juristisch in Ordnung war, so muss das für die Zukunft geändert werden, wenn man ihn auch jetzt nicht strafrechtlich belangen kann. Mich wundert eigentlich, dass die Vermögensverhältnisse eines Politikers sowie verbundener Personen (und von Beamten) nicht regelmäßig festgestellt werden muss.

    ... als er bestritt während der letzten zehn Jahre geschäftliche Beziehungen zu Egon Geerkens gehabt zu haben: Frau Geerkens hat die 500.000 Euro auf ein Konto ihres Mannes überwiesen, und der hat für Wulff einen Scheck ausgestellt. (Geschäftsbeziehung Nummer 1); die Rückzahlungsraten wurden auf ein Gemeinschaftskonto von Frau und Herrn Geerkens geleistet (Geschäftsbeziehung Nummer 2).

    • kerle51
    • 15. Dezember 2011 8:45 Uhr

    Wie wollen Sie es denn in unserer Welt zu etwas bringen, ohne mit "den Reichen" verbandelt zu sein? Das dürfte die Ausnahme sein. Jeder Kleinunternehmer, der Angestellte hat, muß sich in die Gesellschaft derer begeben, die "das Geld" haben. Große erst recht. Daher muss er sich auch deren Spielregeln beugen. Es gibt nur wenige Lücken in unserem Wirtschaftssystem, wo das nicht nötig ist. Und überall geht es um Aufträge mit überhöhten Preisen und es geht um Geld, das "nebenbei" fließt, um Aufträge überhaupt zu bekommen. Es geht auch darum, wer die begehrten Immobilien bekommt etc. Wer sich abseits stellt und korrekt sein will, wird sich wundern. Wer glaubt, dass es in der Wirtschaft insgesamt korrekt zugeht, ist grenzenlos naiv. Als Mensch mit Moral muss man Lücken nutzen, aber man wird dabei wahrscheinlich niemals reich und Angestellte wird man auch nicht haben können, denn da benötigt man regelmäßig gute Aufträge. Leute, die ihren eigenen Kopf (oder Moral) durchsetzen wollen, sind nirgendwo gerne gesehen. Und Politik und Wirtschaft sind meistens eng miteinander verzahnt. Wo will z.B. ein junger Anwalt Mandanten herbekommen, wenn er nicht mittwochs mit den richtigen Leuten Zigarren raucht oder Golf spielt? Oder im Yachtclub ist? Er wird die bekommen, an denen nicht viel zu verdienen ist, Sozialkram, der viel Arbeit macht, aber nichts einbringt. Wer hochkommen will, muß bei allem mitmachen, so ist das System.

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    • F.K.
    • 15. Dezember 2011 9:37 Uhr

    "Wer glaubt, dass es in der Wirtschaft insgesamt korrekt zugeht, ist grenzenlos naiv." Naja, vielleicht gibt es Menschen, die nicht in diesem Sinne naiv sind, aber der Meinung, dass, falls einer erwischt wird, er angemessen abgestraft werden muss. Um zumindest Auswüchse zu begrenzen. Oder wird es jetzt auch normal, dass Hartz-IV-Empfänger nebenbei ein bisschen schwarz jobben dürfen, weil, wer glaubt, sowas gäbe es nicht, naiv ist? Und was speziell das Amt des Bundespräsidenten angeht: Würde man den direkt vom Volk wählen lassen, da gab es in der Vergangenheit Kandidaten, die ich persönlich um eine Vielfaches integerer einschätze als Herrn Wulff. Aber die waren eben nicht von den richtigen Parteien vorgeschlagen. Und nur mal zur Erinnerung: Herr Wulff hat sich im Juni 2010 in einem ZDF-Interview dahin gehend geäußert, dass er die Höhe des Ehrensoldes für den Bundespräsidenten für zu hoch hält. Hat er denn da schon mal eine Gesetzesänderung angeregt? OK, er hat Wichtigeres zu tun, kann auch nicht an alles denken. Ich hab's da besser. Mich erinnert immer jemand von Staats wegen, wenn ich mal eine Steuervorauszahlung vergessen habe, zu überweisen.

  4. Jetzt wird die Sache aufgewärmt bis zum Erbrechen:
    siehe Frauen-WM, siehe Breivik, siehe Gutttenberg.
    Weiterer Informationsgehalt: null!

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  5. Gewiss, es lebt sich komfortabler, wenn der Ruf erst ruiniert ist. Davon kündet nicht nur der der Bunga-Bunga-König in Italien.

    Dass die Schönen, die Reichen, die Schickeria und die wie immer auch zu Macht, Wohlstand und Einfluss gekommenen sich schon immer so gebärdeten, als gäbe es auch ein 2-Klassen-Recht, ist ja bekannt.

    Ebenso bekannt ist aber auch, dass die sittlich-ethische, die geistig-moralische und die sozio-ökonomische Verwahrlosung unserer heutigen Herrschaftselite für alle Gesellschaften die Götterdämmerung solcher Herrschaftssysteme verursacht hat.

    Ich denke an das Gedicht von Erich Kästner "Ansprache an Millionäre" und gebe vorbehaltlos zu, dass ich mich sowohl über so eine Postkarte aus dem Himmel freuen werde, wie ich auch eine klammheimliche Freude nicht werde verhehlen können, wenn es den Mitgliedern unserer heutigen Banditen- und Ganoveneliten an den Kragen geht. Ich hoffe dabei aber, dass nicht zu viele von den Redlichen, den Aufrichtigen, den Ahnungslosen und den Hilflosen zu Schaden kommen werden, so wie das ja leider in der Geschichte solcher Systemkollapse stets der Fall gewesen ist.

    So gesehen bleibt uns wohl nur, unseren heutigen Bundespräsidenten als geplatzten Furunkel eines von schwärenden Wunden übersehten Gesellschaftskörpers in Öl zu malen, um ihn in die Gallerie seiner geistig-moralischen Ahnen zu hängen.

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    Ich glaube, Sie schätzen Herrn Wulff nicht richtig ein. Er lebt eben nicht komfortabel, wenn sein Ruf ruiniert ist. Er ist viel zu sehr darauf angewiesen, von allen geliebt zu werden. Ablehnung erträgt er nicht. Aus diesem Grund haben wir es ja auch noch nie erlebt, dass er wirklich eine Meinung vertritt. Seine Äußerungen sind immer nur Ausdruck des Zeitgeistes.

    (Er hat ja noch nicht einmal das Format, persönlich seinen Fehler einzugestehen. Er lässt ihn (durch seinen Sprecher) eingestehen. Eine Konfrontation mit Journalisten wäre zu unangenehm.)

  6. zuletzt in ihrer gesammelten Unterwürfigkeit wunderbar bei Giovanni die Lorenzo im Verhältnis zu Karl Theodor zu Guttenberg zu goutieren.
    Beim Bundespräsidenten scheint sich selbst die Rolle des Adabeis nicht mehr zu rentieren, das ist die eigentlich furchtbare Erkenntnis aus dieser zugegebenermaßen etwas stinkigen Petitesse.
    Ich hätte mir wahrlich einen Präsidenten mit mehr Größe gewünscht, das ging mir aber bereits bei Wulffs Wahl so.
    Jetzt aber haben wir Wulf - soll er nun zum Teufel gejagt werden, weil er tatsächlich so ist, wie er ist?

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    betrogen hat er schliesslich nicht, Hannover hat seinen eigenen "Kreis" zu dem auch Maschmeyer und der Gas-Fachmann
    gehoert, irgendwie wird wohl auch das Finanzamt Fragen an
    die Darlehensgeberin haben, fuerchte ich. FAZIT: bei dem
    was die "Kollegen" so anstellen : fuer mich Halb so schlimm !

    Auf mich wirkt das Wulf-Bashing eher wie präventive Klassenkeile für einen, der darauf hingewiesen wird, die zugedachte Rolle auch ja zu spielen und nicht wie investigativer Journalismus.

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