Weiter mit dem Euro oder zurück zur alten D-Mark? Ein Zwiegepräch zwischen zwei ungleichen Währungen, die beide härter sein wollen als der andere. Von Rüdiger Jungbluth
Auch in anderen europäischen Ländern werden die Medien kontrolliert. Weil das oft subtiler geschieht, wollen viele das noch nicht wahrhaben. Von A. Bota
Die Freidemokraten verweigern sich dem Populismus, das ist anständig. Doch ihr Problem bleibt: Der Liberalismus braucht neue Antworten. Ein Kommentar von Bernd Ulrich
Fanatiker wollen das orientalische Christentum vernichten. Auch Muslime müssen daher den Kampf für die Unversehrtheit der Christen aufnehmen, kommentiert Jörg Lau.
Seit der Finanzkrise ist Chinas Selbstbewusstsein in Arroganz umgeschlagen. Und es rüstet auf. Nun kommt Chinas Präsident zum Staatsbesuch in die USA. Von M. Nass
Wer Billigfleisch kauft, will nicht wissen, wie es produziert wurde. Aber es gibt Zeichen für eine Trendwende. Frank Drieschner über die Folgen des Dioxinskandals
Die Revolution gibt anderen unterdrückten muslimischen Ländern Hoffnung. Der Westen sollte das nicht als Gefahr für Islamismus sehen, kommentiert J. Ross.
Ein im Kern gutes Erziehungsideal darf nicht zum Dogma erhoben werden. Einsperren auf Zeit ist besser, als Unschuldige der Gewalt auszusetzen. Von Giovanni di Lorenzo
Die gesetzliche Quote würde die Arbeitswelt zum Wohle aller reformieren – und die Frauen aus ihrer Komfortzone holen. Ein Kommentar von Susanne Gaschke
Die Deutschen stehen für die Finanzen ihrer Nachbarländer ein. Darum sollten sie mitreden können. Warum Merkels Idee einer europäischen Wirtschaftsregierung richtig ist.
Leiharbeit ist das neue Feindbild der politischen Linken. Dabei ist nicht alles elend: Hunderttausende Arbeitslose haben durch sie wieder Arbeit gefunden.
Wenn mit Gadhafi der skrupelloseste Tyrann von allen fällt, dann ist kein arabischer Diktator vor seinem Volk mehr sicher. Vieles könnte sich ändern - auch für Europa.
Europa feiert die Revolutionen im Maghreb, fürchtet sich aber leider vor den Konsequenzen. Es ist Zeit für eine neue Realpolitik, kommentiert Andrea Böhm
Kaum einer hat mehr Blockademacht in Deutschland als die Lokführer. Doch ihre Ziele rechtfertigen nicht, das Land lahmzulegen, kommentiert Kerstin Bund.
Die CDU in Baden-Württemberg fürchtet eine Niederlage bei der Landtagswahl am Sonntag. Der Kanzlerin böte sie allerdings die Chance zur Energiewende. Von M. Geis
Die Luftwaffe Gadhafis ist zerstört, doch wurde noch kein Schurke aus der Luft beseitigt. Mögliche Folgen der Libyen-Mission wurden nicht bedacht, kommentiert J. Joffe.
Der Liberalismus steht zur Stunde eher für Habsucht – und nicht für Generosität. Es braucht daher einen Rettungsschirm für die FDP. Von Peter Sloterdijk
In der Debatte über den Atomausstieg suggerieren Befürworter, dass er uns viel kosten wird. Dabei könnte die Bilanz am Ende eher positiv ausfallen. Von Marc Brost
Viele Mittelmeerflüchtlinge sind von Krieg und Tod bedroht. Die arabischen Revolten zeigen, dass Europa eine echte Zuwanderungspolitik braucht, kommentiert H. Wefing.
Chinas Führung stellt durch ihren Umgang mit der Ausstellung zur Aufklärung und Regimekritikern deutsche Kulturmacher bloß. Noch bleibt ihnen Zeit, endlich Mut zu zeigen.
Zurzeit sind Politiker gefragt, die Vernunft und Sachlichkeit vermitteln, denen Charisma und Persönlichkeit eher fremd sind. Ist das gut? Von Elisabeth Niejahr
Menschen brauchen den Glauben an das Unglaubliche, damit Veränderung noch möglich ist. Die Revolten im arabischen Raum oder Fukushima zeigen es eindrücklich. Von C. Emcke
Wie Gadhafi führt Assad Krieg gegen das Volk. Doch eine UN-Resolution ist bereits gescheitert und auch der Westen wird sich militärisch nicht einmischen. Von Josef Joffe
Wir leben nicht mehr in der Welt von 9/11. Der Arabische Frühling ist der Beweis, Osama bin Ladens Tod das Symbol. Jetzt kann das Neue beginnen, kommentiert Jan Ross.
Die EU hat alles versucht, um Griechenland aus der Krise zu helfen. Jetzt hilft nur noch ein Schuldenerlass. Der Staat kann nicht für alle Hasardeure einstehen.
SPD, CDU, Grüne: Mit der Wahl Winfried Kretschmanns zum Ministerpräsidenten etabliert sich die dritte deutsche Volkspartei, kommentiert Giovanni di Lorenzo.