Kommentare 2012Die Debatten-Höhepunkte des Jahres

Mehr als 700.000 Kommentare haben unsere Leserinnen und Leser 2012 geschrieben. Welche Kommentare, Debatten und User sind Ihnen in Erinnerung geblieben? von  und

Würden alle Leserinnen und Leser zusammenkommen, die in diesem Jahr mindestens einen Kommentar auf ZEIT ONLINE abgegeben haben, würden sie gerade so ins Fußballstadion des 1. FSV Mainz passen. Über 33.000 User haben sich 2012 an den Debatten beteiligt. Am aktivsten waren TDU (4.614 Kommentare) , joG (3.927 Kommentare) und Xdenker (2.949 Kommentare) . Die meisten Leserempfehlungen erhielt vvmetro , die meisten Redaktionsempfehlungen gingen an chilly .

Auch viele andere Leser haben wichtige Beiträge zu unserer Seite geleistet. Ein Beispiel: Leser Spacko fragte , warum nur die Asiatische Tigermücke gefährliche Krankheiten überträgt, unsere heimischen Mücken aber nicht. Gute Frage! Wir haben sie ans Hamburger Tropeninstitut weitergeleitet und von einem Wissenschaftler beantworten lassen .

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Zweites Beispiel: Ein Aspekt unserer Themenwoche Endlich richtig streiten war das digitale Streiten . Statt einen Artikel zu schreiben, haben wir Sie gefragt: Wie verändern Facebook , E-Mail und SMS das Streiten? Die Antworten waren differenziert: Bettinka schilderte, wie sie und ihre Freundin erst per Mail den Mut fanden, sich offen die Meinung zu sagen. TimmyS meinte, das Digitale sei nicht zum Streiten gemacht. Und vonDü schrieb, warum digitale Kommunikation viel Sorgfalt erfordert.

Was waren Ihre Debatten-Highlights des Jahres?

Drei User haben uns ihre Rückblicke schon geschickt:

PeterTuch : "Manche Themen hielten sich 2012 hartnäckig: Rechtsextremismus und Diskriminierung, Griechenlandpleite und Euro-Krise, Doktorarbeiten, Iran und Nahost, Präsidentenwahlen und -rücktritte und erstaunlicherweise immer wieder auch Kirche und Religion. Nicht immer gehen die Kommentatoren recht auf den Artikel ein, lieber bringen sie erst einmal die eigene Meinung unter. Trotzdem bleibt fast durchgehend das ehrliche Bemühen sichtbar, zur Meinungsbildung beizutragen. Dafür allen Kommentatoren vielen Dank!"

WolfHai : "Seit ich vor zwei Jahren aus den USA zurück nach Deutschland gezogen bin, fällt mir das Ruppige in der hiesigen Diskussionskultur besonders auf. In Deutschland ist das Spektrum rhetorischer Waffen groß: von Ironie und Sarkasmus ("Tolle Politiker!") über Hohn und Spott (ein "Hahaha!" als Replik), Belehrungen von oben herab ("Informieren Sie sich mal!"), Abwertungen, Beleidigungen ("Sie ewig Gestriger!") und feindselige Unterstellungen ("gierige Banken", "Ausbeuter") bis hin zum offenem Angriff auf Personen anderer Meinung ("Ihr Kommentar ist menschenverachtend!"). Und das sind erst die eher harmlosen Varianten. Ich bin den Redakteuren von ZEIT ONLINE dankbar, dass sie generell einen ganz ausgezeichneten Job bei der Moderation machen (ja, auch in meinen Beiträgen wurde gestrichen, nicht unbedingt zu Unrecht). Ich überlege, wie man eine Diskussionskultur noch mehr fördern könnte, in der die Teilnehmer ihre Meinungen und Gefühle keinesfalls verleugnen, sie aber trotzdem diskussionsverträglich äußern. Eine entsprechende Stil-Kolumne wäre vielleicht nicht schlecht."

vvmetro : "ZEIT ONLINE bietet ein Forum, in dem sich das Debattieren lohnt. Man bekommt auf Kommentare rasch Reaktionen, nicht nur in Form kritischer Antworten von anderen Lesern, sondern auch durch die Leserempfehlungen. Ich habe in diesem Jahr gerne mit Usern diskutiert, die eine ganz andere Meinung vertreten als ich. Von ihnen habe ich mich dann freundschaftlich und im gegenseitigen Respekt verabschiedet. Die Debatte zur Beschneidung war 2012 wesentlich. Kaum war ein Artikel dazu auf ZEIT ONLINE erschienen, war auch schon der Kommentarbereich gefüllt. Allerdings sind die Argumente inzwischen hinreichend ausgetauscht."

Welche Diskussionen fanden Sie bereichernd, welche gar nicht? Welche Kommentare und User fanden Sie besonders spannend?

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Leserkommentare
  1. Ganz ohne Zweifel, es ist die ausufernde Lösch- und Zensierwut hier auf zeit-online. Manche Kommentarblogs wirken danach nur noch wie ein Flickenteppich und oft genug verstehe ich nicht die Kriterien der jeweils dafür Verantwortlichen oder ein übergeordnetes Augenmaß.

    Mir ist es dieses Jahr zum zweiten Mal passiert, dass mein Nutzerkonto gesperrt wurde - weil ich mich über die Löschung berechtigt beklagte! Denn beides Mal war der Anlass ein Missverstehen meines Textes und eine uneinsichtige Willkür irgend eines Redakteurs, der sich dadurch angegriffen fühlte. Ebenso sind Hinweise auf die bekannte mail-Adresse nutzlos - nie kam von dort Antwort - und andere Versuche scheiterten, weil niemand zum Lesen oder Nachschauen bereit war.

    Beim ersten Mal war ich noch überrascht. Schließlich war ich damals einer der meist-gelesenen Schreiber, vier meiner Artikel landeten auf der Startseite und die Zahl der Redaktionsempfehlungen pro Monat belief sich auf 25. Doch mittlerweile sind auch viele Redaktionstexte ziemlich stümperhaft, rasch geschrieben und voll Fehlern.

    Insofern sehe ich 33000 Nutzer und 700000 Kommentare etwas anders... Wie viele davon wurden gelöscht bzw. gesperrt?

    Zeit-online geht den falschen Weg, aber auch das will man nicht hören. Mehr Mut zur Freiheit der Meinung ist angesagt, mehr Ehrlichkeit seitens der Redaktionen notwendig. Andernfalls wird man eines Tages sich selbst gesperrt haben - aus der modernen Medienwelt.

    20 Leserempfehlungen
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    dass Leserkommentare eher notwendiges Übel denn Stoff für ehrliche Auseinandersetzung sind. So erscheint mir auch die Nachfrage eher scheinheilig und im offiziell verkündeten Interesse einer Meinungsvielfalt, die real immer rigider beschnitten wird. Da war vor zwei drei Jahren doch noch richtig was los in der community. Eine echte Speakers Corner. Davon ist nicht viel mehr als eine korrekt gestutzte oder besser beschnittene Hecke geblieben.

    dass es dieses Forum gibt! Es macht grossen Spass, hier zu diskutieren, und ich habe den Eindruck, dass es manchmal all die oeffenlichen Debatten "in Sieben-Meilen-Stiefeln" vorantreibt, also in einer "Zeitechtheit", wie sie vor 10 oder 20 Jahren noch undenkbar gewesen waere.

    Die Moderation wird meines Erachtens auch uebertrieben. Gerade mein vorletzter und vorvorletzter Kommentar sind mMn mal wieder voellig zu Unrecht geloescht worden (und zwar vollstaendig, mit Mann und Maus). Verstehe ich persoenlich nicht, es ist mir auch ein bisschen peinlich, weil so ein vollstaendig geloeschter Kommentar irgendwie immer so aussieht, als haette ich da von Anfang bis Ende nur primitivst herumgepoebelt, was selbstverstaendlich nicht der Fall war.
    Aber grundsaetzlich verstehe ich schon: Irgendwo muss halt die Grenze gezogen werden. Trotzdem meine Bitte an die Redaktion fuers naechste Jahr: MEHR DEMOKRATIE WAGEN!

    Aber auch wenn alles so bleibt, wie es ist: Grossen Dank, dass es dieses Forum gibt! Es gibt (meines Wissens) kein zweites wie dieses, und wenn es eines gaebe, kaeme ich zeitlich mit meinem realen Leben in ernsthafte Schwierigkeiten :-)

    denn Ihre Kommentare waren meist Highlights der Diskussion.
    So scheint es mir durchaus glaubhaft, dass Ihnen diese Malheurs aufgrund von Missverständnissen zugestoßen sind. Vielleicht aber nehmen Sie das auch zu tragisch (Ich spreche aus eigener Erfahrung). Auch Schiris können irren. Das muss man als Sportsmann wegstecken.
    Sturmlaufen hat auch dem Kohlhas nichts gebracht. Mir übrigens auch nicht.
    Also : eimal kräftig schütteln! (Macht mein Hund, wenn er nass ist)

  2. der medialen Einflussnahme via Moderation und Account-Sperrung. Insbesondere beim Thema Beschneidung und Quote zu beobachten.

    9 Leserempfehlungen
  3. dass Leserkommentare eher notwendiges Übel denn Stoff für ehrliche Auseinandersetzung sind. So erscheint mir auch die Nachfrage eher scheinheilig und im offiziell verkündeten Interesse einer Meinungsvielfalt, die real immer rigider beschnitten wird. Da war vor zwei drei Jahren doch noch richtig was los in der community. Eine echte Speakers Corner. Davon ist nicht viel mehr als eine korrekt gestutzte oder besser beschnittene Hecke geblieben.

    8 Leserempfehlungen
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    Ich kann dem Kommentar nur zustimmen. Das Interesse der Redaktion an Debatten erscheint mir in der Tat etwas scheinheiig. Hätte man tatsächlich Interesse an Debatten, würde man interessante Kommentare und die dort vorhandenen Argumente auch in Artikel reflektieren. Das geschieht kaum. Auch die Interaktion mit der Redaktion erscheint mir aubaufähig.

    Bei vielen Themen ist leicht zu erkennen, dass Argumente, die der Linie der Redaktion zuwiderlaufen, bestenfalls hingenommen werden. Hätte man in ehrliches Interesse an Debatten und Meinungen würde man diesen Argumenten mehr Beachtung schenken.

    Während es von der Redaktion beispielsweise fast ausschließlich Beiträge pro Frauenquote gibt, liest man in den Kommentaren auch viele gute Argumente dagegen, die von der Redaktion nicht aufgegriffen werden. Zum Thema Beschneidung habe ich den Kommentarseiten erstaunlich viel über mögliche negative Folgen (belegt auch durch Studien) gelernt, was von der Redaktion völlig ignoriert wurde. Das zieht sich durch so ziemlich jedes Thema und es ist schade, wenn sich interessante Argumente auf Kommentarseite 24

    Dem stimme ich zu. Das Interesse der Redaktion an Debatten erscheint mir in der Tat etwas scheinheiig. Hätte man tatsächlich Interesse an Debatten, würde man interessante Kommentare und die dort vorhandenen Argumente auch in Artikel reflektieren. Das geschieht kaum. Auch die Interaktion mit der Kommentarschaft erscheint mir ausbaufähig.

    Bei vielen Themen ist leicht zu erkennen, dass Argumente, die der Linie der Redaktion zuwiderlaufen, bestenfalls hingenommen werden. Hätte man in ehrliches Interesse an Debatten und Meinungen würde man diesen Argumenten mehr Beachtung schenken.

    Während es von der Redaktion beispielsweise fast ausschließlich Beiträge pro Frauenquote gibt, liest man in den Kommentaren auch viele gute Argumente dagegen, die von der Redaktion nicht aufgegriffen werden. Zum Thema Beschneidung habe ich den Kommentarseiten erstaunlich viel über mögliche negative Folgen (belegt auch durch Studien) gelernt, was von der Redaktion völlig ignoriert wurde. Das zieht sich durch so ziemlich jedes Thema und es ist schade, wenn sich interessante Argumente auf Kommentarseite 24 verstecken, weil die Redaktion kein Interesse hat, Gegenargumente zu in der Reaktion vorherrschenden Auffassungen Geltung zu verschaffen.

    Dabei ist es gerade Zeichen eines Geistes der Aufklärung und des Wunsches nach Debatten, wenn man auch gute Gegenargumente zu würdigen weiß.

    In Hoffnung, dass die Redaktion in 2013 mer Mut dazu findet, wünsche ich schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

    • Kosubek
    • 21. Dezember 2012 14:43 Uhr

    Man will doch hier wohl nicht ernsthaft die Debattenkultur und die Kommentarfunktion dieses Internetangebots abfeiern. Gerade bei wirklich kontroversen Themen werden "politisch-unkorrekte" Meinungen binnen Minuten nach Erscheinen weggelöscht und die entsprechenden Kommentatoren unverzüglich gesperrt. Das beobachte ich jeden Tag. Ebenso habe ich gesehen, dass Kommentare, auf die ich antworten wollte, nicht etwa wegmoderiert wurden mit einem netten kursiv gedruckten Satz, sondern ganz verschwanden, so als seinen sie niemals da gewesen. Meinungsfreiheit und Meinungsaustausch sieht ganz anders aus. Ich sehe das so, dass bei den Internetauftritten der Massenmedien ausschließlich Menschen zu einer bestimmten Meinung "erzogen" werden sollen. Bei ausschließlich jedem Artikel ist es doch so, dass diese ideologisch eingefärbten Texte erst von den Kommentatoren wenigstens halbwegs in ein richtiges Licht gerückt werden. Aber auch davon gibt es immer weniger. Weil sich der wirklich selbstständig denkende Mensch in der Mehrzahl von Zeitonline schon längst angewidert abgewendet hat.

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    hat das Prinzip "Meinungsmedium" quasi von ZON auf seiner Internetplattform übernommen nachdem ZON es mit dem Relaunch vor 2 Jahren praktisch wieder auf das Niveau gefilterte Freischaltung runter fuhr und prompt dafür zu Unrecht den Grimme-Preis bekommen.
    Die Freitag-community unterliegt allerdings in großen Teilen einer engen ideologischen Voreingenommenheit, so dass es in der Debatte bei weitem nicht an die Bandbreite jenes damaligen zeit-online heran reicht. Jedoch sind immerhin hochinteressante und vom allgemeinen medialen Gleichschritt abweichende Artikel zum Thema Beschneidung hier nachzulesen. So zum Beispiel die Einträge von "crumar", die es verdienen größtmögliche Verbreitung zu finden:

    http://www.freitag.de/aut...

    Denn wenn ich im Interview der ZEIT mit Kristina Schröder die Frage nach Tattoos bei Kindern lese, ohne dass bei Ihrer Antwort ("Da endet bei mir die Liberalität, weil ich sicher bin, dass man das später bereuen würde.") bzgl Beschneidung und ihrem hierbei zustimmenden Votum nachgehakt wird, dann weiß ich wieder, dass ich mit unabhängigen Blogs besser informiert bin.

  4. Inzwischen überfliege ich viele Artikel auf bestimmten Nachrichteplattformen nur noch und widme mich dann eher in Ruhe den Kommentaren um ein differenzierteres Bild zu bekommen.

    Ganz besonders gilt dies für Spiegel-Online aber in zunehmenden Maße auch für Zeit-Online. Daher an dieser Stelle und aller Zensur zum Trotze mein herzlichen Dank an alle Kommentatoren!

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    Antwort auf ""Zensur""
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    Zustimmung! Artikel plus Kommentare machen zusammen den Informationsgehalt aus. Besonders wertvoll sind dabei stets diejenigen Kommentatoren, die zum speziellen Thema über besonderen Sachverstand verfügen. Wenn ich dann hier jedoch lese, daß Einige über 4000 Kommentare pro Jahr schreiben (das sind mehr als 10 pro Tag - also JEDEN Tag!), da komme ich doch allmählich ins Grübeln! Da scheint mir doch eher der missionarische Eifer im Vordergrund zu stehen und nicht das altruistische Bemühen, den Informationsgehalt des Gesamtwerkes zu steigern. Die wirklichen Fachleute äußern sich hingegen nur selten, eben dann, wenn es paßt.
    Auch fällt mir auf, daß, wenn ich schon mal 'ne Redaktionsempfehlung einheimse, dies nur dann geschieht, wenn sich meine Ansichten zufällig mit denen der Redaktion decken. Es sind also eigentlich meine entbehrlichsten Beiträge, da sie keine neuen Sichtweisen in die Diskussion einbringen. Das Interesse an einer wohlbegründeten Gegenposition scheint hingegen weit weniger ausgeprägt.

  5. Ich bin jetzt mittlerweile seit knapp 5 Jahren regelmäßiger Kommentator hier bei ZON und muss bestätigen, dass in regelmäßigen Abständen Benutzer gelöscht werden, die sich an die Netikette gehalten haben.

    Ihr Vergehen war es, wahlweise heikle Fakten zu veröffentlichen die die Zeit ein paar Wochen später auch (ganz vorsichtig und viel zu spät) veröffentlicht hat, oder einfach Klartext geredet zu haben.

    Es ist keineswegs so, dass nur Benutzer gelöscht werden deren Diskussionsttil unter die Gürtellinie geht. Nein, gerne werden auch mal Accounts gelöscht von Benutzern, die eine "nicht gesellschaftsfähige" Meinung vertreten.

    Und damit meine ich nicht Meinungen die in Deutschland unter Strafe stehen, sondern Meinungen die in deutschen Massenmedien nicht erwünscht sind. Meinungen, die andere zum Nachdenken bewegen könnten.

    8 Leserempfehlungen
    • falipus
    • 21. Dezember 2012 14:04 Uhr

    Sie sprechen aus, was sicher viele erlebt haben. Die willkürliche Sperrung von accounts: Begründung:" Ihre fortwährend negative Einstellung zum Islam!"oder lapidare Hinweise auf die Netiquette.

    Manche Kommentatoren scheinen jedoch Narrenfreiheit zu haben ( z.B Dame von Welt), die oft genug angreifend viele Kommentatoren als Rassisten bezeichnen konnte.ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.(Drohung mit Beschwerden beim Presserat?)
    Gerade diese Personen, die sic auf der "guten" Seite wähnen, werden nicht gesperrt oder gemaßregelt.
    Wer weiß, ob dieser Beitrag nicht auch gelöscht wird.
    Aber es wird Zeit, dass auch solche Kritik an der Moderation möglich ist.

    7 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Beispiel?"
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    ist so ein witz - die redakteure und moderatoren halten sich häufig selbst nicht dran... meine kommentare wurden schon so oft mit den begründungen "netiquette" oder irgend eine begründung a la "bleiben sie sachlich..." gelöscht.

    aber solange die einen kommentare gelöscht werden und die anderen stehen bleiben, ist es schlicht und einfach zensur!
    besonders bei kommentatoren, die sich für "links" halten (die meisten sind genau so wenig tolerant wie die rechten, auf die sie immer schimpfen), werden gerne ausnahmen gemacht!

    wundert mich ja arg, dass in diesem artikel noch keine kommentare mit der begründung a la "kritik an der moderation bitte an..." oder "agumentieren sie sachlich" gelöscht wurde...

    Entgegen Ihrer Darstellung wurde mir in diesem Jahr zwei Mal mit Sperrung gedroht. Einmal im Juni, als ich einen unsachlichen Artikel, dessen Diskussion, die m.M.n. überzogenen Löschungen meines Senfs kritisierte, einmal im September, nachdem ich eine Reihe m.M.n. unangemessener Löschungen/Redaktionsanmerkungen bemängelte. Nicht wahr ist also, daß ich nicht gelöscht, nicht gemaßregelt würde, werde ich sogar recht oft. Noch nie habe ich einen Nutzer als 'Rassisten' bezeichnet, Sie scheinen mich zu verwechseln. Ich drohe auch nicht mit Beschwerden beim Presserat, sondern habe insgesamt vier Mal welche eingereicht, gegen Die Zeit zwei Mal unerfolgreich, einmal gab es einen nichtöffentlichen Hinweis, ein weiteres ging es nicht um Die Zeit (wobei ich von Jörg Lau aufmerksam gemacht wurde), sondern um den Berliner Kurier.

    Wenn Sie Probleme mit Redaktion/Moderation haben, wäre es wohl zielführender, Sie äußerten sie fair und direkt und nicht in Form von Unwahrheiten über mich/meine 'Narrenfreiheit'.

    Was ich aber mit der On-Red auch erlebt habe: gelegentliche Rücknahme überzogener Löschungen und Anmerkungen und sehr nette Hilfe bei der Suche nach einer Fotoserie, die unter der ursprünglichen Adresse nicht mehr zu finden war.

    Wenn sich auch a.m.S. die Kommunikation mit der On-Red 2012 wieder etwas verbessert hat, vermisse ich spürbares Interesse am Zeit-Forum, ich gewinne mitunter den Eindruck, daß die Kommentierung, oft auch die Ergänzung von Artikeln eigentlich eher stört.

    wissen, das wir Guten nicht gesperrt werden? Ich kenne so einige, die nichtmal eine Berüdung bekamen, sondern Kommentarlos gesperrt wurden. Und daas waren keine der vielfach hier vertretenen Rassisten, sondern solche, die immer gegen die Ausländerfeinde im Forum argumentiert haben.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Debatte | Diskriminierung | Euro-Krise | FSV Mainz | Facebook | Nahost
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