Museumsjahr 2011 Viel Museum, wenig Inhalt
Die Architektur überstrahlt die Sammlungen, Betriebskosten überwuchern den Ankaufsetat, Sammler übervorteilen den Staat. Ein besorgter Rückblick auf das Museumsjahr 2011.
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Das Foyer der Kunsthalle Emden, die 2011 ihr 25-jähriges Bestehen feierte.
Solange wir noch die Trümmer der Vergangenheit besuchen können, so lange hat das Leben immer auch noch eine Farbe«, hat Heinrich von Kleist einmal gesagt. Heute finden wir die Zeugnisse unserer Geschichte – Glanz wie Elend – in unseren Museen. Aber auch über ihnen liegen Licht und Schatten, und die Schatten zeigten sich selbst in dem spektakulären Museumsjahr 2011, in dem eine Reihe der renommiertesten Häuser ihren Geburtstag feierte: den 175. die Alte Pinakothek in München, den 150. die Berliner Nationalgalerie und das Wallraf-Richartz-Museum in Köln, den 25. die Kunsthalle Emden und das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt immerhin den 20.
Auf den ersten Blick eine Erfolgsgeschichte: Deutsche Museen verzeichnen jährlich konstant über einhundert Millionen Besucher, 2009 war es die zweithöchste Besucherzahl seit Beginn der statistischen Gesamterhebung vor dreißig Jahren. Allerdings: Während in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Besuche um rund zehn Prozent anstiegen, wuchs im gleichen Zeitraum die Anzahl der Einrichtungen um ein gutes Drittel, auf derzeit 6256 Museen und 486 Ausstellungshäuser.
Die Hauptsorge der Museen dreht sich heute um Wasser, Strom, Heizung
»Was im alten Europa die Kirchen waren – Gelegenheit zu Prachtbauten, die den Namen des Architekten berühmt machten –, das sind jetzt die Museen«, stellte dazu im Mai dieses Jahres Martin Mosebach fest. Es scheine manchmal, so spöttelte der Schriftsteller in seiner Rede zur Wiedereröffnung des Museum Kunstpalasts in Düsseldorf über die vielen, nicht selten spektakulären Neubauten, als genüge sich der Museumsbau selbst, als sei er die eigentliche Sensation: »Die Exponate vermögen da eigentlich nur noch zu stören.«
Norbert Lammert ist Präsident des Deutschen Bundestages und war von 1998 bis 2002 kulturpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag
Tatsächlich stehen die Sammlungen als eigentliche Kernaufgabe des Museums immer häufiger im Schatten der Aufmerksamkeit, die Architektur und Sonderausstellungen genießen. Unter dem Druck der Haushaltspläne drohen Museumsschließungen und der Verkauf von Museumsinventar, es steigt die Abhängigkeit von Drittmitteln und von privaten Sammlern. Schon vor einigen Jahren ist die »Boom-Krise« benannt worden. Der Journalist Hanno Rauterberg etwa sah 2006 die Museumslandschaft in einen »Museumsdschungel«, einen »Urwald des Schönen und der Erinnerung« verwildert. Denn viele Kommunen hätten zwar Geld für Planung und Bau, die Mittel für das Gehalt der Mitarbeiter oder die Heiz- und Sicherheitskosten würden aber fehlen: »Und so wird teuer gebaut und billig betrieben.« Der Direktor des Leipziger Museums der bildenden Künste Hans-Werner Schmidt sah angesichts enormer Betriebskosten gar die museale Trias aus Sammeln, Bewahren und Erforschen ersetzt durch: »Wasser, Strom, Heizung«.
Der gefeierte Neubau des Essener Folkwang-Museums kostete 55 Millionen Euro, bezahlt wurde er komplett von der Krupp-Stiftung als private Schenkung. Aber die Stadt muss nun für die gestiegenen Unterhalts- und Betriebskosten aufkommen. An welcher Stelle im städtischen Haushalt dieser Betrag eingespart wird, ist noch völlig offen: im Kulturetat bei anderen Einrichtungen – Oper, Theater, Ballett, Bibliotheken? Oder bei Schul- oder Sozialausgaben? Angesichts solcher Szenarien plädiere ich für die Selbstverpflichtung von Bund, Ländern und Kommunen, Neubauten von Museen – wie übrigens auch Neubauten von Bibliotheken, Konzerthäusern und Theatern – nur dann zuzulassen, wenn zugleich die sich daraus ergebenden jährlichen Folgekosten geregelt sind. Wo dies unterbleibt, geht der Neubau entweder auf Kosten anderer bereits existierender (Kultur-)Einrichtungen oder aber er muss durch eine Ausdünnung des Arbeitsprogramms eben derjenigen Institution selbst refinanziert werden, deren Arbeitsbedingungen man eigentlich spektakulär verbessern wollte.
Der Deutsche Museumsbund appelliert gern an das Bekenntnis zum Museum durch die Zivilgesellschaft, so wie man es in Hamburg angesichts der drohenden Schließung des Altonaer Museums erlebt hat. Die Verankerung des Museums in der Bürgergesellschaft gehört zu seiner Genese und ist in Zukunft genauso wichtig wie einst. Man muss gelegentlich daran erinnern: Die reiche deutsche Museumslandschaft ist das Resultat einer glücklichen Verbindung von privatem und öffentlichem Engagement. Deshalb steht die öffentliche Hand weiter in der Verantwortung, Museen finanziell so auszustatten, dass neben Betrieb und Ausstellen auch die Sammlungspflege möglich ist. Denn der Zweck eines Museums ist der kontinuierliche und sinnvolle Ausbau seiner Bestände. Dies gilt gerade auch für Museen der Gegenwartskunst.
Die Museumsrealität sieht oft anders aus. So verfügt etwa das Museum für Moderne Kunst Frankfurt über keinen festen Ankaufs- und Ausstellungsetat und ist auf Spenden und Schenkungen angewiesen. Gleiches gilt in der Hauptstadt für die Berlinische Galerie, deren Wirtschaftsplanung kein Budget für Ankäufe vorsieht. Beides sind keine spektakulären Ausnahmen, andere Museen sind in vergleichbarer Lage. Eine aktuelle Umfrage der Zeitschrift Art unter deutschen Kunstmuseen offenbarte, dass jedes Museum unter anderen Bedingungen sammelt. Über feste Budgets verfügen noch am ehesten kleinere Häuser, wohl auch deshalb, weil sie es sehr viel schwerer haben, zusätzliche private Mittel über Sponsoren zu beschaffen. Dass es übrigens bislang keine Statistik darüber gibt, wie sich die Ankaufsetats in den Jahrzehnten des Museumsbooms entwickelt haben, ist ein aufschlussreiches Defizit.
Einen Eindruck von der aktuellen Schieflage in den Museen vermittelt jedenfalls ein Blick in die Geschichte: Bei den Königlichen Museen in Berlin betrug der Ankaufsetat 1876 noch stolze 53 Prozent des gesamten Haushalts; im Jahr vor dem Ersten Weltkrieg war es immerhin noch ein Anteil von mehr als einem Viertel. Heute hingegen machen bei den Staatlichen Museen zu Berlin die Mittel für den Erwerb von Kunstwerken, Büchern, Restaurierungen und Untersuchungen keine fünf Prozent an den jährlichen Gesamtkosten aus. Die Nationalgalerie mit ihren sechs Häusern verfügt 2011 über ganze 65.000 Euro für Erwerbungen – das sind gerade einmal 1,2 Prozent der Sachkosten für Betrieb und Unterhalt der Gebäude, die hohen Ausgaben für Personal noch nicht einmal eingerechnet. Die Zuwendungen für die staatlichen Museen und Sammlungen in Bayern wiesen in den vergangenen Jahren eine Steigerung bei allen Posten aus – allein der für Neuerwerbungen brach ein, von 3,17 Millionen Euro 2002 auf aktuell rund 600.000 Euro. Bei den Staatsgemäldesammlungen im Freistaat überstiegen 2008 die Betriebs- und Personalkosten das Budget für Ankäufe um das Elf- beziehungsweise Zwölffache, im Jahr zuvor sogar um das 46- beziehungsweise 57-Fache. Wir haben vielerorts inzwischen groteske Disproportionen zwischen Bau- sowie Unterhaltungskosten und den Ankaufsetats.
Bedeutende Sammlungen, deren Aufbau sich zum großen Teil Schenkungen von Mäzenen verdankt, werden sich auch in Zukunft nur in einer Kombination aus öffentlichen Geldern, etwa denen der Kulturstiftung(en) der Länder, eingeworbenen Drittmitteln und Gaben privater Sammler ausbauen lassen, erst recht angesichts der Preisentwicklung auf den Kunstmärkten. Der spektakuläre Verkauf der Holbein-Madonna an einen Privatsammler hat unlängst die begrenzten Möglichkeiten öffentlicher Museen bei wirklich herausragenden Werken gezeigt. Eine verlässliche Dotierung, wenn schon nicht eine spürbare Erhöhung der Ankaufsetats, würde den Handlungsspielraum jedenfalls wesentlich erweitern. Beim Verkauf der Holbein-Madonna hatten selbst 40 Millionen Euro, die zuvor vom Frankfurter Städel im Zusammenwirken aus öffentlicher Hand, Museumsverein und Mäzenen geboten worden waren, nicht zum Ankauf dieses bedeutenden Kulturgutes in den öffentlichen Besitz ausgereicht.
Sich weiter in die Abhängigkeit privater Sammler zu begeben mag verlockend sein, allerdings können dann die Privatsammler ihre Bedingungen diktieren. Der kurzfristige Abzug bedeutender Privatsammlungen, etwa in Bonn und in Frankfurt, lehrt jedenfalls, dass die Akquise privater Sammlungen ein Weg mit Risiken ist. Er ist deshalb ganz sicher nicht der Königsweg aus der Zwangslage knapper Etats. Die seltene Ausnahme von der Regel ist das Museum Burda in Baden-Baden, das vom Stifter nicht nur privat finanziert, sondern auch aus eigenen Mitteln unterhalten wird.
Neugründungen nehmen den alten Häusern die Luft zum Atmen
Das Wort von der »Refeudalisierung« der Kunst macht bereits die Runde. Beispiel München: Der Sammlung Udo und Anette Brandhorst finanzierte der Freistaat Bayern für 48 Millionen Euro den spektakulären Museumsneubau in exponierter Lage – und er trägt heute den Unterhalt mit Personal- und Betriebskosten. Das neue Haus kann bei seinen Ankäufen auf Erträge aus dem von Brandhorst eingebrachten Stiftungsvermögen von 120 Millionen Euro zurückgreifen. Den benachbarten Häusern der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, darunter die Alte und Neue Pinakothek und die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, stehen hingegen 2011 schmale 49.050 Euro Erwerbsmittel an öffentlichen Geldern zur Verfügung.
Hier entwickelt sich zwangsläufig ein Verdrängungsmechanismus, bei dem Neugründungen den Kernauftrag des Sammelns, Bewahrens und Forschens in bestehenden Einrichtungen gefährden. In einer verhängnisvollen Spirale kommt es zu einem paradoxen Ergebnis: Der Drang nach immer mehr »Museen« trägt den Zwang zu immer weniger Museum in sich. Ein Klärungs- und Bereinigungsprozess ist hier dringend geboten. Mehr noch: völlig unverzichtbar angesichts der immensen Bedeutung, die den kulturellen Überlieferungen und der Erinnerung bei der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft zukommt. Wir brauchen starke öffentliche Institutionen, die aus sich heraus, aus ihren Sammlungen, die Schätze der Vergangenheit zum Glänzen bringen können – und dem Leben damit Farbe geben.
- Datum 31.12.2011 - 12:37 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 29.12.2011 Nr. 01
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Der Artikel gefällt mir sehr gut.
Nach meiner Einschätzung wird bei manchen Museen zu wenig auf Möglichkeiten geschaut, die neben der Ausstellung von Exponaten existieren. Im Wesentlichen sehe ich die Möglichkeit diese stärker für verschiedene Zwecke als Zusammenführungsort zu nutzen, auch von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen.
Damit sind vornehmlich Workshops, Vortragsreihen, Lesungen, Musik- und Malveranstaltungen u.ä. gemeint.
Warum sollten nicht gemeinschaftliche Veranstaltungen von Innungen oder der IHK mit Künstlern, Designern und Kunstwissenschaftlern stattfinden und sei es beispielsweise um Friseure und Hairstylisten mit Filmwissenschaftlern zusammen zu bringen? Warum sollten nicht regionale Künstler Malveranstaltungen (Filmveranstaltungen,...) mit Toursitengruppen, Senioren oder Schulgruppen organisieren? Warum sollte man nicht handwerksbasierte Maler mit alternativen Kreativtechniken bereichern?
Warum sollte das Museum nicht auch Kontaktbörse für Unternehmer, Designer und Künstler sein. Warum werden die Räumlichkeiten kaum als temporärer Arbeitsort genutzt, sei es für DTPler, die mit einem Laptop in der Öffentlichkeit arbeiten oder für künstlerische Animateure, die gleichzeitig aus drei oder vier Quellen finanziert werden könnten? Und warum wird nicht mal eine Wand oder ein Raum für den kontinuierlichen und fließenden Bild- bzw. Medienwechsel genutzt, geg. von Künstlern der Region oder auch mal nur von Laien?
... was, verehrter Herr Lammert, ist Ihr Vorschlag? Mehr Geld aus den klammen öffentlichen Haushalten in die Museen? Ein Verpflichtungsgesetz für die Superreichen, Kunst und Kultur zu fördern? Wohl kaum. Und nun...?
....einfach gehen lassen. Die öffendliche Hand ist nicht dazu da privater Selbstbespiegelung Raum zu geben. Wer seine Ich per Exponat nach außen tragen will, soll es tu; auf seine Kosten.
Es muss eine eigenständige öffentliche Kultur der Museumsgetsaltung installiert werden, die die Herrschaft über das Öffentliche an der Kunst behält. Dafür fehlt der politsche Wille, weil man will gefallen und es fehlt der Blick über den Tellerand. Ein Land wie NRW bracuht kein dutzend Museen fü alte oder moderen Kunst. Selbsbeschränkung sichert auch Qualität. Die fehlt vielen Musseums-Machern mangels entsprechender Ausbildung in den Bereichen, die Kosten beherrschen lernen.
Den Kniefällen der Enstcheider in Bund und Land, die häufig durch Verbandeln mit den Gönnern auf Antichambrier-Ebene gekennzeichnet ist, müssen ein Ende haben.
Alles nur ein Traum, weil Otto Müller die ganze Sache eh am Po vorbeigeht.
Die Besucherzahlen sind übrigens geschönt. Wer so tönt, sollte die Zahlen empirisch gut belegen, und möge dies aufzeigen :-)
ist 1979 verstorben.
ist 1979 verstorben.
Es ist nicht nötig so viele Mittel der öffentlichen Hand dafür zu verwenden, vor allem wenn sie fehlen. Muß alles wie neu gemacht aussehen? Alte Sachen und Denkmäler dürfen auch mal alt aussehen, deshalb sind sie ja alt - nicht wie aus der Malkiste. Irgendwann ist der Run danach auch zu Ende und die Reichen haben eh lieber ihre Sammlungen im eigenen Keller. Sie wissen dazu jedes Detail, aber können selbst nichts, und überschätzen es. Für die Bedürftigen gibt es auch Sammlungen (Spenden) oder Betteln und Almosen...selbst der Inhalt von Ausstellungen ist oft simpel und ohne wirkliche Aussage.
Dabei gäbe es wirklich viele sinnvolle Projekte auf der Welt, mit denen man sogar in der Zukunft was bewirken und in die Geschichte eingehen könnte....
Überall wo Bauherren speziell im öffentlichen Bereich auf Architekten und deren "künstlerische Abitionen" hereinfallen, sind diese Probleme mit den enormen Betriebskosten zu beobachten. Für die Technik ist kein Geld da, aber für hübsche Fassaden, die Funktion muß hinten anstehen. Die für die Technik zuständigen Planer sind zumeist als Sub-Unternehmer der Architekten beauftragt und können nicht im Sinne des Bauherrn tätig sein und auf die durch die Architektur entstehenden Betriebskosten hinweisen (wessen Brot ich ess...).
Architektonische Spielereien wie viel Glas, was anderes können die scheinbar nicht, mit den entsprechenden Reinigungskosten und Energieverlusten im Winter und Kühlkosten im Sommer, den Stahlkonstroktionen mit ebenfalls hohem Wartungsaufwand, stellt keiner in Frage, ist ja "Kunst". Bei der Einweihung steht ja auch der Bürgermeister da und nicht der Kämmerer.
Die Kosten den Herren Architekten auf 20Jahre hochgerechnet vom Honorar abziehen würde ganz andere Gebäude schaffen aber frei nach dem Motto "ist ja nicht mein Geld" wir hier entworfen.
Der Architekt in seiner heutigen Arbeitsweise ist der nätürliche Feind der Umweld und des Menschen.
ist 1979 verstorben.
seit zeiten besteht ein sprichwort, das da besagt, dass ein bau "nur so gut sein kann, wie sein bauherr", schliesen sie die bauten, welche auf den bilbao-effekt zielen aus,... und schon sind Sie in der provinz, wo sich die politik jeder coleur, bauten geleistet hat, hochbauämter sich profilieren wollten, und die architekten ihr budget nicht überschreiten durften und ihr honorar oft genug einklagen mussten,...
diese "subs", die Haustechniker, welche Sie meinen, sind heuer diejenigen, die maßlos, aufgrund von unkreativen leistungen von architekten "eingefangen" werden müssen,...und auch hier hat die politik die weichen für die bauindustrie gestellt...
Gerade beim Bau der Museen sollte man natürlich bereits die Betriebskosten im Auge behalten. Andererseits sind es eben auch imposant gestaltete Räume und Bauten, die Menschen bewegen eben genau dort ihre Freizeit zu verbringen. Trotz allem - Kunst muss sich nicht in jedem Falle rechnen - das ist etwas, was auch vom Steuerzahler bezuschusst werden darf!
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