Ressourcen Der Segen der Knappheit
Natürliche Ressourcen werden weltweit so teuer, dass Erfolg nur der haben wird, der ökologisch wirtschaftet – denn nur der wirtschaftet effizient.
Viel wurde in der Wirtschaft in den vergangenen Jahren von Nachhaltigkeit gesprochen. Jede Firma verpasste sich einen grünen Anstrich, immer mehr Produkte erhielten Ökosiegel – und die meisten Manager gingen mit dem Begriff Effizienz nicht gerade sparsam um. Doch hat das wirklich zu einem grundlegenden Wandel geführt? Ist die Ökonomie tatsächlich ökologisch geworden? Zweifel sind nicht nur erlaubt, sondern berechtigt.
Meine These: Lange war Nachhaltigkeit vor allem mit einem Appell verbunden, mit der politischen oder moralischen Aufforderung, pfleglich mit der Umwelt umzugehen. Jetzt aber kommen handfeste ökonomische Gründe hinzu. Denn inzwischen werden natürliche Ressourcen tatsächlich knapp.
So berechtigt die Mahnungen früher schon gewesen sein mögen: Die Währung der Wirtschaft besteht nicht aus moralischen Werten, weshalb sich Manager meist nur dann darauf berufen, wenn es gilt, einen guten Eindruck zu hinterlassen – Wirtschaftsethik hin, social responsibility her. Der Soziologe Niklas Luhmann hat das treffend formuliert: Er sah in moralischen Werten »nichts anderes als eine hochmobile Gesichtspunktmenge, Ballons, deren Hüllen man aufbewahrt, um sie bei Gelegenheit aufzublasen, besonders bei Festlichkeiten«.
Horst Wildemann ist Professor an der TU München und dort Leiter des Forschungsinstituts für Unternehmensführung, Logistik und Produktion. Zusätzlich führt er die Unternehmensberatung TCW
Natürlich hat sich in der Gesellschaft einiges verändert, seit der Club of Rome 1972 »Grenzen des Wachstums« prophezeite und uns vor Überbevölkerung, dem Zusammenbruch ganzer Ökosysteme und der Ausbeutung des Planeten warnte. Im selben Jahrzehnt erfassten zwei Ölkrisen die westliche Welt, wenn auch ausgelöst von hohen Preisen, nicht etwa von knappen Rohstoffen. Greenpeace wurde gegründet. Der Aufstieg der Grünen begann. Dies alles wirkte gleichsam als Katalysator eines gewaltigen Bewusstseinswandels, der zwar auch auf die Wirtschaft Einfluss nahm, sie aber eben nicht von innen heraus fundamental veränderte. Solange Rohstoffe und Energie vergleichsweise preiswert waren, lohnte es sich nicht, in Nachhaltigkeit zu investieren.
Seit damals greift die Politik steuernd ins System der Wirtschaft ein, indem sie das politische und gesellschaftliche Interesse an Nachhaltigkeit in die einzige Sprache übersetzt, die die Wirtschaft versteht: Zahlungen. In diesem Fall hieß das: Bestrafung zum Beispiel durch Ökosteuern – oder Belohnung zum Beispiel durch Subventionen für erneuerbare Energien. Diese Form von Ordnungspolitik ist legitim. Die Frage ist nur, ob sie auch effizient ist. Die Wirtschaft hat selbstverständlich gelernt, ihrerseits auf solche Einflussnahme zu reagieren, zum Beispiel, indem sie umgekehrt ihre Ziele in das Vokabular der Politik übersetzt, eine Strategie, die wir »Lobbyismus« nennen.
Idealerweise würden Unternehmen selbstständig – ohne Gesetz und moralischen Zeigefinger – akzeptieren, dass an Nachhaltigkeit als Prinzip des Wirtschaftens kein Weg vorbeiführt. Nun sind wir genau an dem Punkt angelangt, an dem das geschieht – weil eine Vorhersage des Club of Rome mit voller Wucht eintrifft: Die Zeit preiswerter Rohstoffe ist unwiderruflich vorbei. Mineralöl, aber auch Wasser und Boden werden knapp. Desgleichen Seltenerdmetalle wie Lanthan, Tantal und Neodym, deren Export China im kommenden Halbjahr reduzieren will, wie es dieser Tage bekannt gab.
- Datum 03.01.2012 - 17:22 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 29.12.2011 Nr. 01
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Innovation und Erfindergeist entstanden sehr häufig aus einem Zustand des Mangels, niemals in einem Zustand des Überflusses.
In meiner Küche steht noch eines jener Radios im Bakelitgehäuse, wie sie bis in die sechziger Jahre noch in Röhrentechnik produziert wurden. Die Technik darin ist derart simpel und langlebig, dass in den letzten 50 Jahren kein Problem aufgetreten ist, was sich nicht beheben ließ.
Heute umgibt uns im Alltag vielerlei Elektronik, die relativ schnell obsolet wird. Vieles will will nach 3 bis 5 Jahren ersetzt werden und 10 Jahre Lebensdauer sind oft die Grenze des praktisch Machbaren.
Eben weil dem so ist, mangelt es immer noch an einem Gesamtkonzept für das Recycling solcher Geräte. Technisch wäre es längst machbar, beispielsweise 100% der hierzulande verkauften Handys einer Form der Entsorgung zuzuführen, die die Umwelt schont und auch die darin enthaltenen Rohstoffe wiedergewinnt. Statt dessen landet unser Elektronikschrott in der dritten Welt (oder in der Müllverbrennung) - ökologischer Irrsinn.
...ist der Export von Müll verboten, nicht aber der von noch funktionierenden Geräten. Problematisch nur: da eine Grenze zu ziehen und zu kontrollieren. Konsequent wäre, wenn man nur in Länder exportiert, die auch tatsächlich entsprechend Recycling betreiben oder in ähnlichem Umfang Müll zurückschicken.
...ist der Export von Müll verboten, nicht aber der von noch funktionierenden Geräten. Problematisch nur: da eine Grenze zu ziehen und zu kontrollieren. Konsequent wäre, wenn man nur in Länder exportiert, die auch tatsächlich entsprechend Recycling betreiben oder in ähnlichem Umfang Müll zurückschicken.
wird in Zeiten ausgehender Rohstoffe sicher an Bedeutung gewinnen.
In einem Wirtschaftssystem, das auf permanentes Wachstum angewiesen ist und in dem bislang arme zu den reichen Ländern aufschließen wollen, scheint mir das als Maßnahme allerdings nicht tiefgreifend genug. Der Zwang zum Wachstum ist größer als das Einsparpotenzial. Wenn sich die Arbeitsproduktivität seit 1960 vervierfacht hat, heißt das, dass auch weit mehr Rohstoffe und Energie verbraucht wurden. Kommt hinzu, dass Recycling oft auch ein energieintensiver Prozess ist.
Wenn wir aufhören könnten, die Welt in eine Müllhalde zu verwandeln, dann müssten wir nachher nicht mühsam verwertbare Reste wieder herausklauben.
Mal abgesehen davon das der Club of Rome in all seinen Zeitprognosen falsch gelegen hat ist die Rohstoffdiskussion schon etwas komplizierter als es die Herren Professoren in ihrem Wissenschaftsturm wahrhaben wollen.
In Europa werden aufgrund der ökologischen und Klimapolitik immer mehr Grundstoffe in geringeren Mengen produziert. Dies auf jedenfall wenn man Verbrauch und Eigenproduktion von Grundstoffen gegenüber stellt. Dies führt zu vermehrter Abhänigkeit vom Ausland (China). Die seltenen Erden und auch Magnesium sind ein Beispiel hierfür. Wobei die seltenen Erden nicht selten sind, sondern aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen fast nur noch in China produziert werden. Diese Monopolstellung führt zu höheren Preisen nicht die Verfügbarkeit.
Die Verringerung der Eigenproduktion von Grundstoffen und stattdessen dem Import derselben hat auch noch den positiven Effekt, dass Europa/ D seine Klimaziele erreicht. Der Import von z. B. energieintensiven Rohstoffen aus China belastet die CO2 Bilanz von China und nicht von D. Somit können wir uns auf die Schultern klopfen und der Welt erklären, eine ambitionierte Verringerung des CO2 Ausstosses ist möglich. Unglaublich!!
"Mal abgesehen davon das der Club of Rome in all seinen Zeitprognosen falsch gelegen hat ist die Rohstoffdiskussion schon etwas komplizierter als es die Herren Professoren in ihrem Wissenschaftsturm wahrhaben wollen."
Trotzdem ist es nicht falsch, was der Club of Rome prognostiziert. Mit den Prognosen ist es halt so eine Sache. Aufs Komma genau kriegt keiner hin und bietet genügend Angriffsfläche für die Zweifler. Das Waldsterben ist in seiner Form so auch nicht eingetreten, lag aber eben auch an glücklichen Umständen (Wegfall der Mauer und damit Deindustrialisierung des Ostens) und Veränderungen. Leider behaupten die Zweifler, es sei eine Lüge gewesen, weil der Wald ja immer noch steht. Jeder wie er es braucht.
Generell kann man sagen, in Deutschland werden zig millionen Handys nicht recycled, bzw. vergammeln in irgendwelchen Schubladen. Der Branchenverband Bitcom (?) hat gefordert, dass mehr für das Recycling von Handys getan werden sollte, denn in diesen millionen Handys schlummern eben Tonnen von Rohstoffen, die wiederverwertet werden können. Es ist eben auch eine Frage der Kommunikation. Viele wissen es wohl nicht oder möchten halt einfach ein altes Handy für den Notfall haben, falls das neue mal den Geist aufgibt.
Das ist eine der typischen mythen über den Club of rome und das Buch grenzen des Wachstums.
Zunächst mal hat Dennis Meadow und sein Team keine Zeitvorhersagen gemacht. Ganz ausdrücklich. Ziel der Systemanalysen war es die Verhaltensweisen des gebildes Erde, Wirtschaft, Verschmutzung, Lebenserwartung, Wohlstand usw. als ganzes besser zu begreifen. Dabei wurden in 2000 verschiedenen Scenarien alle möglichen Parameter verändert. So zb. die menge der Rohstoffe, eine mögliche Bevölkerungseinschrängung usw. Ergebnis:
Nur in ganz wenigen fällen war ein "Overshoot" d.h. eine überschreiten der Ökologischen tragfähigkeit der Erde zu verhindern, und damit ein nachfolgender mehr oder minder steiler Kollaps.
2004 ist eine Neuaflage erschienen. ich weis nicht ob sie die gelesen haben.
Das STandartscenario nach dem Motto "weiter so wie bisher" wurde übrigens gerade von einem ich glaube Norwegischen institut neu überprüft und es zeigte sich, dass die bisherigen vorhersagen so gut wie deckungsgleich mit den tatsächlichen geschehen waren.
Der artikel gefiel mir relativ gut. Was ich vermisst habe ist eine Kritische Analyse des Wirtschaftssystems, das ohne Wachstum nicht stabil bestehen kann. Hier muß ohne wenn und aber der Hebel angesetzt werden (insbesondere bei der GEldschöpfung und der Kreditvergabe mit dem Zins / Zinseszins)
"Mal abgesehen davon das der Club of Rome in all seinen Zeitprognosen falsch gelegen hat ist die Rohstoffdiskussion schon etwas komplizierter als es die Herren Professoren in ihrem Wissenschaftsturm wahrhaben wollen."
Trotzdem ist es nicht falsch, was der Club of Rome prognostiziert. Mit den Prognosen ist es halt so eine Sache. Aufs Komma genau kriegt keiner hin und bietet genügend Angriffsfläche für die Zweifler. Das Waldsterben ist in seiner Form so auch nicht eingetreten, lag aber eben auch an glücklichen Umständen (Wegfall der Mauer und damit Deindustrialisierung des Ostens) und Veränderungen. Leider behaupten die Zweifler, es sei eine Lüge gewesen, weil der Wald ja immer noch steht. Jeder wie er es braucht.
Generell kann man sagen, in Deutschland werden zig millionen Handys nicht recycled, bzw. vergammeln in irgendwelchen Schubladen. Der Branchenverband Bitcom (?) hat gefordert, dass mehr für das Recycling von Handys getan werden sollte, denn in diesen millionen Handys schlummern eben Tonnen von Rohstoffen, die wiederverwertet werden können. Es ist eben auch eine Frage der Kommunikation. Viele wissen es wohl nicht oder möchten halt einfach ein altes Handy für den Notfall haben, falls das neue mal den Geist aufgibt.
Das ist eine der typischen mythen über den Club of rome und das Buch grenzen des Wachstums.
Zunächst mal hat Dennis Meadow und sein Team keine Zeitvorhersagen gemacht. Ganz ausdrücklich. Ziel der Systemanalysen war es die Verhaltensweisen des gebildes Erde, Wirtschaft, Verschmutzung, Lebenserwartung, Wohlstand usw. als ganzes besser zu begreifen. Dabei wurden in 2000 verschiedenen Scenarien alle möglichen Parameter verändert. So zb. die menge der Rohstoffe, eine mögliche Bevölkerungseinschrängung usw. Ergebnis:
Nur in ganz wenigen fällen war ein "Overshoot" d.h. eine überschreiten der Ökologischen tragfähigkeit der Erde zu verhindern, und damit ein nachfolgender mehr oder minder steiler Kollaps.
2004 ist eine Neuaflage erschienen. ich weis nicht ob sie die gelesen haben.
Das STandartscenario nach dem Motto "weiter so wie bisher" wurde übrigens gerade von einem ich glaube Norwegischen institut neu überprüft und es zeigte sich, dass die bisherigen vorhersagen so gut wie deckungsgleich mit den tatsächlichen geschehen waren.
Der artikel gefiel mir relativ gut. Was ich vermisst habe ist eine Kritische Analyse des Wirtschaftssystems, das ohne Wachstum nicht stabil bestehen kann. Hier muß ohne wenn und aber der Hebel angesetzt werden (insbesondere bei der GEldschöpfung und der Kreditvergabe mit dem Zins / Zinseszins)
Warum, so muss man fragen, gelingt das Recycling bei Autos inzwischen nahezu perfekt, nicht aber bei Handys?
Zum Beispiel weil man nicht einfach ein ausgedientes Handy samt Akku, Kunststoffen und dutzenden Mischstoffen in einen Topf schmeissen kann. Es muss also Hand angelegt werden, was bei einer so geringen Massenverteilung sicherlich schon ökonomisch sehr grenzwertig ist. Hierzu gesellen sich die Aufwände für Maschinen und insbesondere energetischer Input. Bedenkt man zudem, dass die Inputströme ganz sicher nicht in gleicher Reinheit aus dem Produkt zurückgewonnen werden, wird die Antwort noch deutlicher. Ganz im Gegensatz zum Auto übrigens, wo eine Achse sicher eine Masse über 50kg aufweist und bei Kenntnis der Materialzusammensetzung theoretisch mir nichts dir nichts eingeschmolzen ist.
Warum, so muss man fragen, kennt ein Experte diese Antworten nicht, oder hält sie dem Leser viel eher vor?
Sehr geehrter Herr Wildemann,
Ihr Beitrag ist lesenswert und weist auf die richtigen Problemstellungen hin. Ich möchte Ihnen ein Buch empfehlen, dass den Kern Ihres Artikels teilt und noch einen Schritt weitergeht: „Cradle to Cradle” von Michael Braungart und William McDonnough.
Die Autoren weisen auf einen Umgang mit Ressourcen hin, der nicht nur Effizienz, sondern Effektivität als Maßstab nimmt. Dabei geben sie bemerkenswerte Beispiele aus ihren Professionen Chemie und Architektur.
Lassen Sie mich wissen, was Sie sowie die Leser der Zeit von diesem Ansatz halten.
Tim Peix, Student der Visuellen Kommunikation, Berlin
Englische Originalfassung: http://www.amazon.de/gp/p...
Deutsche Ausgabe: http://www.amazon.de/Die-nächste-industrielle-Revolution-Cradle-Community/dp/3434506160/ref=pd_sim_eb_3
nicht jeden Trend mitmachen, das ist das Gebot der Stunde. Und das nicht erst seit heute. Viel besitzen macht nicht glücklich. Oder sind sie der Meinung das reiche Menschen glücklicher sind als Arme, und wenn sie das glauben, wieso denken sie dass das so ist?
Ich behalte meine Möbel, Küchengeräte ect.bis sie wirklich auseinanderfallen. Neue Handys sind mir wurscht.
Ich lebe nach dem Motto: Weniger ist mehr.Meine Wohnung enthält die Dinge die ich für nötig halte, sehr praktisch wenn ich putze. Ich hab nicht viel zu putzen und aufzuräumen.Ich stelle fest, dass ich vieles nicht brauche und locker darauf verzichten kann. Und das es leicht macht innerlich und äußerlich.
Allerdings führt das sehr häufig dazu, dass ich mitleidige Blicke ernte, da ich nicht auf dem neuesten Stand der Technik und der Inovation bin.
Mir ist der Konsumgedanke nicht eingängig. Es mag daran liegen das ich Menschen, also auch mich selbst, nicht nach dem was sie haben, beurteile.
Solange dies aber einer der Werte in unserer Gesellschaft ist ( Konsum) nach dem sich der Wert eines Menschen bemisst,
und nur die Menschen etwas wert zu sein scheinen die möglichst viel raffen und "haben" bzw. vorweisen können, wird sich leider noch nicht viel ändern.
Es wäre überaus wünschenswert wenn bald eine Änderung eintritt.
Es stellt sich aber die Frage, wer lebt danach?
"Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß".
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Es stellt sich aber die Frage, wer lebt danach?
"Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß".
Immanuel Kant (1724-1804), deutscher Philosoph
Wirtschaften ist der sinnvolle Umgang mit knappen Ressourcen zur Befriedigung der materiellen Bedürfnisse der Menschen. Sinnvoll heißt maximales Ergebnis bei gegebenem Mitteleinsatz oder minimaler Ressourceneinsatz für ein angestrebtes Ergebnis.
Knappheiten schlagen sich in den Preisen der Inanspruchnahme von Ressourcen nieder. Sie bestimmen die Kosten der Herstellung von Gütern und Leistungen und damit deren Preise. So nehmen die Knappheit der Ressourcen und die Kosten ihres Einsatzes zugleich Einfluss auf die Nachfrage nach den daraus produzierten Güten und Leistungen. Die Krux liegt in der Frage, wie sich die Preise für die Inanspruchnahme der Ressourcen und der daraus hergestellten Produkte bilden bzw. von wem sie wie vorgegeben werden und wie die Kosten für die Inanspruchnahme ubiquitärer Umweltgüter internalisiert werden. Idealerweise bilden sich Preise in einem funktionierenden Wettbewerb, der allerdings, insbesondere in der globalen Betrachtung, leider eher eine Fiktion sein dürfte.
Unternehmen haben immer das Ziel, Marktmacht zu gewinnen und so weit wie möglich auszubauen. D.h., dass der Staat als Hüter des freien Wettbewerbs tätig sein muss. Damit ist leider oft der Bock der Gärtner, weil auch die Politik immer wieder versucht ist, Marktmechanismen auszuschalten, wenn sie nicht ohnehin eine marktfeindliche Ideologie verfolgt. Dann bleiben die Kräfte ungenutzt, die funktionierender fairer Wettbewerb auch im Sinne der Nachhaltigkeit zur Geltung bringen kann.
Wenn die tatsächlichen Kosten auch der Umwelt und der Allmende in die Preise mit einkalkuliert werden. Dazu gehört dann auch eine Vorwegnahme der Entsorgung, der Wiederverwertung oder des dazu nötigen Energieinputs. Darüberhinaus setzt es vorraus, dass alle Markt teilnehmer optimal und umfassend über die tatsächlichen Kosten und folgewirkungen der Produkte sowie deren Umweltschäden informiert sind.
Ich hab zweifel dass das funktioniert
Wenn die tatsächlichen Kosten auch der Umwelt und der Allmende in die Preise mit einkalkuliert werden. Dazu gehört dann auch eine Vorwegnahme der Entsorgung, der Wiederverwertung oder des dazu nötigen Energieinputs. Darüberhinaus setzt es vorraus, dass alle Markt teilnehmer optimal und umfassend über die tatsächlichen Kosten und folgewirkungen der Produkte sowie deren Umweltschäden informiert sind.
Ich hab zweifel dass das funktioniert
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