Stilkolumne: Sie hält und hält und hält sich
Tillmann Prüfer über immer neue Jeans

Sieht aus wie eine Jeans, ist eine Jeans – aber irgendwie auch total anders: BLK DNM, etwa 155 Euro
Die Jeans ist das einzige Kleidungsstück, das von allen Bevölkerungsschichten gleichermaßen getragen wird. Denim ist in der Basismode genauso zu Hause wie in den Kollektionen der Luxusmarken. Sogar Bottega Veneta wird in der kommenden Sommersaison diesen Stoff in der Kollektion haben.
Trotzdem sind Jeans kein leichtes Geschäft. Das ist schon daran zu sehen, dass die interessantesten Innovationen seit Jahren nicht von den großen klassischen Herstellern wie etwa Levi’s, Wrangler, Diesel kommen. Diese setzen zwar große Stückzahlen um, haben aber auch das Problem, dass eine Hose immer nur so cool ist wie das Lebensgefühl, das ihre Marke vermittelt.
Die großen Marken haben Konkurrenz bekommen von jungen Jeanslabels, die mit viel weniger Werbeaufwand viel mehr Authentizität ausstrahlen können. Das bekannteste Beispiel ist die schwedische Marke Cheap Monday, die Anfang der 2000er die enge Röhrenjeans wiederentdeckte. Mittlerweile wurde Cheap Monday dem H&M-Konzern einverleibt – und ist so wiederum ein Beispiel, wie schnell man den »Spirit« wieder los ist. Andere Marken sind Tripp NYC, Dr. Denim, April77, The Good The Bad and The Ugly, Ksubi oder Blank NYC. Sie alle versuchen, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln: Bei April77 ist in jede Jeans ein Plektronfach eingearbeitet, Tripp NYC zeichnet sich vor allem durch Leoparden-, Schlangen- und Zebra-Muster aus.
Der auffälligste Neuzugang auf diesem volatilen Markt ist die Marke BLK DNM (gesprochen »Black Denim«). Sie ist auf dem besten Wege, ein amerikanisches Acne zu werden. BLK DNM wurde im Sommer 2010 vom ehemaligen Diesel-Manager Johan Lindeberg gegründet. Demnächst sollen die Jeans auch in Deutschland erhältlich sein. Die Schnitte sind pur und existenzialistisch. Dass sich mittlerweile ein regelrechter Hype um das Label entwickelt, liegt vielleicht auch daran, dass Lindeberg sehr gut vernetzt ist: So berichtet Olivier Zahm, der Chef des Modemagazins Purple, gerne auf seinem Blog von den zahlreichen BLK-DNM-Partys. Und seit Lindeberg sich einen Bart wachsen lässt, sieht er aus wie der Una-Bomber. Das auf jeden Fall ist ein Alleinstellungsmerkmal.









Echte Jeans sind die der Marken Levi's, Lee und Wrangler.
Der Rest dieser Klamotten, egal ob vom hippen High-Society-Designer oder sonst wem, sind schlicht und einfach TEXASHOSEN.
Punkt !!!
Also ich finde Mustang-Jeans sehr praktisch und auch haltbar.
Also ich finde Mustang-Jeans sehr praktisch und auch haltbar.
Ich will meine ganz normale Jeans wie sie bis ende der 80er noch zu kriegen war.
Ich will keine Industrievorgeschruppte Jeans mit diesen blöden ausgewaschenen Stellen und Löcher und Risse kommen dann aus abnutzungsgründen in die Jeans und nicht so einer blöden Mode wegen.
Und dann diese Farben der heutigen Jeans, fürchterlich.
Wetten, in wenigen Jahren, wenn nicht Monaten, spricht kein Mensch mehr von True Religion, BLK DMN und Co.? Wie mein Vorredner schon richtig erkannte, alles aufgemotzte Stofffetzen mit Löchern drin und Fransen dran und das zu völlig überzogenen Preisen (True Religion irgendwas ab 200 Euro aufwärts). Wer Löcher und Fransen in seinen Jeans haben will, trage sie über Jahre, dann sind sie richtig ausgewaschen, abgenutzt und sitzen auch nach Jahren noch wie eine Eins. Spart übrigens auch eine Menge Geld.
Ne, ehrlich. Diese Lifestyle-Jeans sind nichts weiter als überteuerte Modefummel und Modefummel haben die Angewohnheit, dass nach kurzer Zeit kein Hahn mehr nach ihnen kräht. Eine Levi`s hingegen ist eine Levi`s, ist eine Levi`s, ist eine Levi`s und immer noch aktuell, wenn auch nicht der allerletzte Schrei. Aber zeitlos ist eben auch aktuell.
Für solche Artikel ist der durchschnittliche Zeit-Leser vermutlich nicht sonderlich empfänglich.
Dies ist eine objektive Feststellung.
Mir gefällt's, wobei ich mich da auf den gängigen skandinavischen Modeblogs besser aufgehoben fühle.
Gruß
Der Artikel sagt auch: "Das bekannteste Beispiel ist die schwedische Marke Cheap Monday, die Anfang der 2000er die enge Röhrenjeans wiederentdeckte. Mittlerweile wurde Cheap Monday dem H&M-Konzern einverleibt – und ist so wiederum ein Beispiel, wie schnell man den »Spirit« wieder los ist."
Die Halbwertzeit solcher Modelabels scheint jedenfalls sehr kurz zu sein.
Der Artikel sagt auch: "Das bekannteste Beispiel ist die schwedische Marke Cheap Monday, die Anfang der 2000er die enge Röhrenjeans wiederentdeckte. Mittlerweile wurde Cheap Monday dem H&M-Konzern einverleibt – und ist so wiederum ein Beispiel, wie schnell man den »Spirit« wieder los ist."
Die Halbwertzeit solcher Modelabels scheint jedenfalls sehr kurz zu sein.
Echte Jeans sind nur Huijhuachuxio Jeans der Marken Levi's, Lee und Wrangler.
Sie müssen in China produziert sein, von chinesischen Arbeitern und Arbeiterinnen.
Nur dann sind es echte Jeans!
Der Artikel sagt auch: "Das bekannteste Beispiel ist die schwedische Marke Cheap Monday, die Anfang der 2000er die enge Röhrenjeans wiederentdeckte. Mittlerweile wurde Cheap Monday dem H&M-Konzern einverleibt – und ist so wiederum ein Beispiel, wie schnell man den »Spirit« wieder los ist."
Die Halbwertzeit solcher Modelabels scheint jedenfalls sehr kurz zu sein.
Also ich finde Mustang-Jeans sehr praktisch und auch haltbar.
....die hatte ich vergessen.
....die hatte ich vergessen.
wer kauft den überhaupt den schrott dieser modelabels? wie kann man sich darüber streiten, wie hip dies und das noch in einigen jahren sein wird, aber die wichtige frage, wie diese kleidung hergestellt wird, stellt keiner. alles was nicht ausdrücklich als fair-gehandelt zertifiziert ist [...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl und diskutieren Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk
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