Unfall im Emsland wirkt wie der Anfang vom Ende
»Damit war das Große C gestorben«, sagt Spethmann. Gegen die direkte Konkurrenz des ICE würde sich der Transrapid nicht rentabel betreiben lassen.
Es muss dies nicht die Endstation für die Magnetbahn sein, nur ein Zwischenstopp sei es, glauben seine Anhänger. Längst aber ist klar, dass eine faszinierende Technik allein nicht den Erfolg garantiert. Der leise und schnelle Transrapid ist nicht leise, schnell und preisgünstig genug, um alle Zweifel zu zerstreuen. Von nun an wird es auf Lobbyarbeit ankommen und auf die Gunst der Mächtigen.
So ist es kein Zufall, dass sich rasch ein neues Argument in der Republik verbreitet: In Deutschland möge man diese Bahn nicht unbedingt brauchen, heißt es. Im Ausland aber sehr wohl. Der Transrapid sei ein garantierter Exportschlager, die Amerikaner hätten Interesse, ebenso Araber, Koreaner, Australier. »Mit solchen Erklärungen wurde versucht, die Technologie gegen Kritik zu immunisieren«, sagt der Bonner Soziologe Franz Büllingen, der in den neunziger Jahren eine Doktorarbeit zum Thema schrieb.
Von weltweit 30.000 Kilometern Magnetfahrwegen ist auf einmal die Rede. Niemand aber werde den Deutschen ein Produkt abkaufen, an das sie selbst nicht glauben. Also müsse der Transrapid endlich zum Einsatz kommen. Und zwar nicht nur auf einer Teststrecke im Emsland.
Zumindest dort, in Lathen, ist der Zug längst ein Erfolg. Reisebusse bringen Schulklassen und Kegelklubs, Zehntausende Gäste im Jahr gleiten durchs norddeutsche Tiefland. Wer mag, kann T-Shirts kaufen mit dem Aufdruck »The Spirit of Speed«.
Als 1989 die Mauer fällt und den Weg von Hamburg nach Berlin freigibt, kommt neue Hoffnung auf. Eine Transrapid-Strecke zwischen den beiden größten deutschen Städten soll her. Hatte der CSU-Politiker Friedrich Zimmermann, Verkehrsminister von 1989 bis 1991, den Zug noch als »Wurm auf Stelzen« verhöhnt, gerät sein Nachfolger Günther Krause (CDU) ins Schwärmen. Er spricht vom »flüsternden Pfeil«.
Der Transrapid soll zum Symbol der deutschen Einheit werden
Zwar bescheinigt der wissenschaftliche Beirat im Verkehrsministerium mehrfach, der ICE würde die Distanz zwischen den beiden Städten kaum langsamer zurücklegen, zwar kritisieren der Bundesrechnungshof und Forschungsinstitute die hohen Kosten, aber jetzt gibt es ein neues Argument für die Magnetbahn: Sie stehe für ein modernes, wiedervereinigtes Deutschland. Auch Kohl ist dem Projekt zugetan. Und schon sind Zahlen in der Welt, die eine Entscheidung für den Zug als Gebot der reinen Vernunft erscheinen lassen. Von jährlich 14,5 Millionen Passagieren auf der Strecke Hamburg–Berlin ist die Rede und von umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro an Kosten für den Bau des Fahrwegs – kaum mehr, als eine neue ICE-Strecke verschlingen würde.
Am 9. Mai 1996 verabschiedet die schwarz-gelbe Koalition das »Magnetschwebebahn-Bedarfsgesetz«. In Paragraf 1 heißt es: »Es besteht Bedarf für den Neubau einer Magnetstrecke von Berlin nach Hamburg über Schwerin.« Jetzt scheint der Start des Zauberzugs nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Doch je mehr Monate vergehen, desto deutlicher wird der Unterschied zwischen den Rechnungen der Transrapid-Hersteller und der Wirklichkeit. Die prognostizierten Fahrgastzahlen sinken, die voraussichtlichen Kosten steigen, wie soll sich das rentieren?
Als Erste steigen die Baukonzerne aus. Trotzdem übersteht der Transrapid zunächst den Regierungswechsel 1998. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist dem Projekt nicht abgeneigt, auch er ist schon in Lathen über die Wiesen gerast. Die Grünen geben nach. 3 Milliarden Euro werden für die Hamburg-Berliner Strecke im Koalitionsvertrag eingeplant.
Aber auch bei dieser Summe bleibt es nicht. Im Sommer 1999 ist schon von fast 4,5 Milliarden Euro die Rede. Vom Symbol der Einheit spricht keiner mehr. Schröder, ohnehin im politischen Stimmungstief, will sich keine weiteren Probleme einhandeln. Er will Ballast abwerfen. Und bringt den Transrapid zum Stehen.
Tatsächlich folgt man in Berlin nur einem weltweiten Trend. Rund ein Dutzend Länder sind zuvor als Transrapid-Käufer genannt worden. Doch ob Australien, Korea oder die USA, sie alle entscheiden sich am Ende für die moderne Eisenbahn. Nur in China verbindet der Zug seit 2003 auf 30 Kilometern den Flughafen von Shanghai mit der Stadt.
Einige Jahre lang sieht es so aus, als würde auch München eine Schwebelinie zum Flughafen bauen. Hier, in seiner Heimatstadt, versucht der Ingenieur Raschbichler noch einmal, Öffentlichkeit und Politik von der Qualität der Schwebebahn zu überzeugen.
Im Herbst 2006 rast der Transrapid im Emsland in einen Werkstattwagen, der auf der Strecke steht. 23 Menschen sterben. Die Ursache des Unfalls ist menschliches Versagen, nicht die Magnettechnologie. Dennoch wirkt die Katastrophe im Nachhinein wie der Anfang vom Ende, das dann am 27. März 2008 eintritt: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gibt das Scheitern des Münchner Projekts bekannt. Wegen der Kosten.
Der Transrapid, der einst als die Zukunft der Mobilität erschien, erinnert nun an ihre Vergangenheit: an eine geniale Konstruktion wie den Schienenzeppelin, der 1931 auf der Strecke Hamburg–Berlin einen Geschwindigkeitsweltrekord von 231 Stundenkilometern aufstellte und dennoch unbrauchbar war, weil man an das Zauberfahrzeug keine Wagen hängen konnte. An eine enttäuschte Hoffnung wie die Concorde, die schneller flog als jedes andere Passagierflugzeug und dennoch nicht mehr abheben durfte, da sie schlicht zu teuer war.
Hans-Georg Raschbichler, der Mann, mit dem die Geschichte des Transrapids ihren Anfang nahm, ist lange nicht mehr im Emsland auf der Teststrecke gewesen, die nun geschlossen wird. Er will dort nicht mehr hin, sagt er. »Es tut mir weh.«
- Datum 30.12.2011 - 11:55 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 29.12.2011 Nr. 01
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Jede Sau,die heute als "alternativlos" oder totale Umkrempelung aller Werte und letzter Schrei angeboten wird, kann morgen schon waidwund auf dem Acker liegen und ihren letzten Atem aushauchen.
Das ist ein gewisser, wenn hier auch teurer Trost.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich. Die Redaktion/sc
Diese Geschichte hat Parallelen mit Stuttgart21. Jemand hat eine innovative Idee mit enormem Potential für die Wirtschaft,
Aushängeschild für eine clevere Nation. Eine Nation. die immer mehr Menschen aus notleidenden Regionen aufnimmt und ohne grosse Vorbehalte mit ernährt.[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion./ls
Hat es je ernstzunehmenden Protest gegen den Transrapid gegeben? Ich meine nicht.
Die Strecken wurden alle einfach schlicht viel zu teuer.
Außerdem fahren klassische Züge mittlerweile eben auch >350, da ist der Abstand nicht mehr so groß, dass man ganz neue Infrastruktur bauen kann.
Man sollte eben auch bedenken, dass man den Transrapid nicht nur in Deutschland nicht gebaut hat, sondern quasi nirgendwo. (Außer diesen 30km in China).
besteht einzig und allein in den ausufernden Kosten. Die „enormen Potenziale für die Wirtschaft“ sind oft und gern große Verluste für die Volkswirtschaft. Wenn Milliarden von Steuergelder winken, gibt es große Begehrlichkeiten.
Der Rest Ihres Schriebes ist Unsinn.
Hat es je ernstzunehmenden Protest gegen den Transrapid gegeben? Ich meine nicht.
Die Strecken wurden alle einfach schlicht viel zu teuer.
Außerdem fahren klassische Züge mittlerweile eben auch >350, da ist der Abstand nicht mehr so groß, dass man ganz neue Infrastruktur bauen kann.
Man sollte eben auch bedenken, dass man den Transrapid nicht nur in Deutschland nicht gebaut hat, sondern quasi nirgendwo. (Außer diesen 30km in China).
besteht einzig und allein in den ausufernden Kosten. Die „enormen Potenziale für die Wirtschaft“ sind oft und gern große Verluste für die Volkswirtschaft. Wenn Milliarden von Steuergelder winken, gibt es große Begehrlichkeiten.
Der Rest Ihres Schriebes ist Unsinn.
ist es schade ,wenn zukunftsweisende technologische Veränderungen den Bach runtergehen
gibt es doch sowieso zu wenig ernstzunehmende Ansätze, von den immer massiveren Aufkommen der Stinkvehikels ,der extremen Landschaftszerstörung , Lärmbelästigung sowie Ressourcenverschleuderei endlich einen Schritt weit weg zu kommen
ich sehe hier nur die Autolobby als Blockierer vernünftiger Konzepte in der Verkehrsinfrastruktur
... aber wirtschaftlich meist (noch?) nicht konkurrenzfähig. Gemacht wird halt nur, was sich rechnet. Und das ist in der Regel auch gut so.
Hat es je ernstzunehmenden Protest gegen den Transrapid gegeben? Ich meine nicht.
Die Strecken wurden alle einfach schlicht viel zu teuer.
Außerdem fahren klassische Züge mittlerweile eben auch >350, da ist der Abstand nicht mehr so groß, dass man ganz neue Infrastruktur bauen kann.
Man sollte eben auch bedenken, dass man den Transrapid nicht nur in Deutschland nicht gebaut hat, sondern quasi nirgendwo. (Außer diesen 30km in China).
Der Transrapid mag ja nirgendwo richtig eingesetzt werden, der JR Maglev aber schon, das ist der japanische Magnetschwebezug, für den dieses Jahr der Bau einer 550km langen Strecke von Tokyo nach Osaka genehmigt wurde. Die Fahrtzeit auf der Strecke soll halbiert werden.
Eine Magnetbahn (ohne Schweben) gab es auch in Deutschland im Passagierbetrieb: die M-Bahn in Berlin.
Der Transrapid mag ja nirgendwo richtig eingesetzt werden, der JR Maglev aber schon, das ist der japanische Magnetschwebezug, für den dieses Jahr der Bau einer 550km langen Strecke von Tokyo nach Osaka genehmigt wurde. Die Fahrtzeit auf der Strecke soll halbiert werden.
Eine Magnetbahn (ohne Schweben) gab es auch in Deutschland im Passagierbetrieb: die M-Bahn in Berlin.
Die Sache ist einfach: Es gab keinen Markt. So wenig wie für die Concorde und eine Menge anderer guter Dinge.
Seltsamerweise schreien die Verfechter der Marktwirtschaft am lautesten, wenn sie selber baden gehen.
Hallo "Schrott-Presse",
.
genau: es gab keinen Markt. Aber was können wir aus der Geschichte lernen?
.
1.) Die meisten Großkopfeten in den Chefetagen sind keine besseren Marktbeobachter als der Kleine Moritz.
.
2.) Die hiesigen Großkonzerne ticken wie die chinesische Regierung: Prestige geht vor!
.
3.) Man hätte sich an Steve Jobs ein Beispiel nehmen sollen: seine Produkte sind nicht bloß sexy, sondern auch praktisch für jedermann. Die Magnetschwebebahn ist eben nur sexy.
.
4.) Nicht bloß die verbesserte Rädertechnik der Franzosen hat der Magnetschwebebahn den Garaus gemacht. Sie war ein Produkt für die oberen Zehntausend unter den Geschäftsleuten. Die aber machen heute ihre Teamsitzungen per Videokonferenz!
.
5.) Hat diese Geschichte ein Beispiel aus früheren Tagen? Ja! Die fantastisch funktionierenden mechanischen Rechenmaschinen aus deutscher Produktion waren nichts mehr wert, als der Taschenrechner auf den Markt kam.
.
6.) Wer ein Visionär werden will, kann sich an der Vergangenheit orientieren.
Gab es einen „Markt“, als ab 1890 die „Elektrifizierung der Weltwirtschaft“ eingeleitet wurde? Setzte die Nachfrage nach Strom nicht erst ein, als in Deutschland durch den Aufbau der AEG elektrische Haushaltshelfer in immer mehr Haushalten eingesetzt wurden? Gab es einen „Markt“, als die ersten Automobile gebaut wurden? Oder entwickelte sich der Markt nicht erst, nachdem immer mehr Menschen die Vorzüge des bis dahin unbekannten Automobils entdeckten? Gab es etwa einen Markt, als die ersten Flugzeuge gebaut wurden? In dem Fall kam die erste Nachfrage von den Militärs, die schnell die Vorzüge dieser neuen Erfindung erkannten. Gab es einen Markt,als die erste Eisenbahn gebaut wurde? Nein, es gab heftige Widerstände mit den absurdesten Argumenten. Das atemberaubende Tempo (25 km/h - ) treibe die Menschen in den Wahnsinn und dergleichen mehr Unsinn.
Mit der Eisenbahn wurden ganze Kontinente erschlossen,
Hätten wir (unsere Volkswirtschaft) in den Aufbau eines realwirtschaftlichen Projekts namens Transrapidnetz für ganz Europa investiert, anstatt die Milliarden Anlage suchende Gelder, in Deutschland waren es nach Rheinischer Merkur im Juli 2006 rd. 160 Milliarden Euro, in größtenteils höchstdubiose kreative Finanzinstrumente fließen zu lassen, wäre uns die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise erspart geblieben;
es wäre allemal sinnvoller gewesen, Menschen mit solchen Projekten in produktive Arbeit zu bringen anstatt sie in teilweise fragwürdigen „Maßnahmen“ der ARGE zu parken.
Hallo "Schrott-Presse",
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genau: es gab keinen Markt. Aber was können wir aus der Geschichte lernen?
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1.) Die meisten Großkopfeten in den Chefetagen sind keine besseren Marktbeobachter als der Kleine Moritz.
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2.) Die hiesigen Großkonzerne ticken wie die chinesische Regierung: Prestige geht vor!
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3.) Man hätte sich an Steve Jobs ein Beispiel nehmen sollen: seine Produkte sind nicht bloß sexy, sondern auch praktisch für jedermann. Die Magnetschwebebahn ist eben nur sexy.
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4.) Nicht bloß die verbesserte Rädertechnik der Franzosen hat der Magnetschwebebahn den Garaus gemacht. Sie war ein Produkt für die oberen Zehntausend unter den Geschäftsleuten. Die aber machen heute ihre Teamsitzungen per Videokonferenz!
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5.) Hat diese Geschichte ein Beispiel aus früheren Tagen? Ja! Die fantastisch funktionierenden mechanischen Rechenmaschinen aus deutscher Produktion waren nichts mehr wert, als der Taschenrechner auf den Markt kam.
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6.) Wer ein Visionär werden will, kann sich an der Vergangenheit orientieren.
Gab es einen „Markt“, als ab 1890 die „Elektrifizierung der Weltwirtschaft“ eingeleitet wurde? Setzte die Nachfrage nach Strom nicht erst ein, als in Deutschland durch den Aufbau der AEG elektrische Haushaltshelfer in immer mehr Haushalten eingesetzt wurden? Gab es einen „Markt“, als die ersten Automobile gebaut wurden? Oder entwickelte sich der Markt nicht erst, nachdem immer mehr Menschen die Vorzüge des bis dahin unbekannten Automobils entdeckten? Gab es etwa einen Markt, als die ersten Flugzeuge gebaut wurden? In dem Fall kam die erste Nachfrage von den Militärs, die schnell die Vorzüge dieser neuen Erfindung erkannten. Gab es einen Markt,als die erste Eisenbahn gebaut wurde? Nein, es gab heftige Widerstände mit den absurdesten Argumenten. Das atemberaubende Tempo (25 km/h - ) treibe die Menschen in den Wahnsinn und dergleichen mehr Unsinn.
Mit der Eisenbahn wurden ganze Kontinente erschlossen,
Hätten wir (unsere Volkswirtschaft) in den Aufbau eines realwirtschaftlichen Projekts namens Transrapidnetz für ganz Europa investiert, anstatt die Milliarden Anlage suchende Gelder, in Deutschland waren es nach Rheinischer Merkur im Juli 2006 rd. 160 Milliarden Euro, in größtenteils höchstdubiose kreative Finanzinstrumente fließen zu lassen, wäre uns die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise erspart geblieben;
es wäre allemal sinnvoller gewesen, Menschen mit solchen Projekten in produktive Arbeit zu bringen anstatt sie in teilweise fragwürdigen „Maßnahmen“ der ARGE zu parken.
Nun. Züge fahren in Frankreich,Spanien,Japan etc mit >350km/h, nicht aber in Deutschland. Wenn, dann nur zwischen Frankfurt und Köln für kurze Zeit, wenn sie nicht in Limburg und, keine 30 km weiter, in Montabaur halten müssen. Wenn innerdeutsches fliegen, samt einchecken, boarding, Gepäckausgabe etc. nicht nur günstiger, sondern immer noch schneller ist, als Bahn fahren, dann werden wir die Leute nur schwer überzeugen können, auch mal die Schiene zu nutzen. Da aber jeder Landesvater seinen Schäfchen in der noch so entlegenen Provinz einen ICE-Halt ermöglichen möchte, juckeln eben in D die "Hochgeschwindigkeitszüge" wie ein besserer Regioexpress durch die Lande. Daher passt auch der neue Stolz der Bahn perfekt ins Konzept. Der ICx: vMax: 250km/h. Peinlich!
http://www.zeit.de/2011/5...
http://www.zeit.de/2011/5...
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