"Beim Sex herrscht der Mann über die Frau. Das sagt doch alles"
Eine Argumentation, der ich schon mehrfach begegnet bin. Sie soll eine überhistorische, am Wortlaut klebende Interpretation der Scharia mit den Normen von heute vereinen. Das Problem ist bloß: Sie bleibt taktisch. Sie beseitigt nicht das Risiko, dass körperliche Züchtigungen irgendwann doch verhängt werden könnten. Testfrage: Ben Ali und seinen Spießgesellen, die das tunesische Volk 23 Jahre lang unterdrückt und bestohlen haben, soll man ihnen die Hände abhacken? »Ja«, lächelt Zied.
Er sei nicht immer so radikal gewesen, fügt er hinzu. Das kam erst nach der Revolution, als ihm klar wurde, dass die herrschende, profitierende Kaste den Diktator geopfert hatte, um an der Macht zu bleiben. »Alles begann in der Kasbah. Eines Abends habe ich zwei Stunden lang mit einem Polizisten diskutiert. Dann kam der Einsatzbefehl, und derselbe Mann prügelte auf mich ein und brüllte, ich sei ein dreckiger Islamist. Da wusste ich: Tunesien braucht den Dschihad.« Den heiligen Krieg also? »Ja. Er muss sein, wenn der Islam gewaltsam angegriffen wird.« Mir und meinesgleichen gelte der Dschihad also nicht? »Wieso denn? Du bist ungläubig, ich bin Muslim, jeder toleriert den anderen, und fertig.« Kein Zwang zur Religion, so stehe es schließlich im Koran. Und jede Frau dürfe sich kleiden, wie sie wolle. Auch wenn Zied die Libyerinnen schon bizarr findet, die während der Rebellion im Nachbarland über die Prachtstraße von Tunis stolzierten: »Hidschab, grelle Schminke und Stilettos«, wie er kopfschüttelnd sagt. Na, und einige der europäischen Touristinnen erst, die sich gerade wieder einfinden! Auf diesen letzten Punkt können wir uns sogar einigen.
Zied will eine parlamentarische Demokratie und nicht etwa ein Kalifat, in dem ein Nachkomme Mohammeds anstelle des Volks die Gesetze macht. Anhänger des Kalifats sind dünn gesät in Tunesien. Einer von ihnen sitzt uns gegenüber. »Nur das Wort«, sagt der junge Mann sanft, er ist Mitglied der illegalen Tahrir-Partei, »nur das Wort kann das Volk zum Kalifat führen, niemals die Gewalt.« Unbestreitbar, dass es in Tunesien auch ein paar Befürworter islamistischer Gewalt gibt, wie in vielen Ländern, auch in Europa. Sogar Internationalisten mit afghanischer oder irakischer Erfahrung. Aber sie sind der tunesischen Lebenswelt fremd geblieben.
Neben uns sitzt Anissa, eine 26-jährige Medizinerin. Festgestecktes Kopftuch. Steht so im Koran, behauptet sie, was der allgemeinen Lesart entspricht. Dass just in Tunesien einige Philologen die einschlägige Sure so verstehen, dass sie den Frauen nur vorschreibt, ihr Dekolleté zu bedecken, tut Anissa ab: »Wenn man die Religion weiterentwickeln will, dann bitte nicht dadurch, dass man ihre Texte deformiert. Es gibt einen anderen Weg. Die Polygamie zum Beispiel wird in vielen Ländern nicht mehr praktiziert, obwohl sie erlaubt bleibt: Jordanien, Palästina, Libyen, Algerien...« Wieder dieser Versuch, Unvereinbares zu vereinen: Um der traditionalistischen Interpretation zu genügen, solle die Polygamie erlaubt werden, aber man werde sie ja nicht praktizieren.
»Beim Sex herrscht der Mann über die Frau. Das sagt doch alles«
Wirklich nicht? Die islamistische Ennahda hat Gründe, zu dementieren, sie wolle das Polygamieverbot aufheben. Viele tunesische Frauen fürchten, dass die archaischen Verhältnisse wieder einreißen könnten, in denen sich ein Mann mehrere Frauen von deren Vätern kaufen konnte. Die im Salafismus angelegte Geringschätzung der Frau ist vor allem im Landesinneren noch keineswegs überwunden.
Selbst Anissa, die von sich sagt, dass für sie persönlich die Polygamie nie infrage käme, äußert Derartiges. »Die Natur ist macho«, sagt sie zum Beispiel, das sei die notwendige Ordnung der Dinge. Auf meine Frage, inwieweit Sterne, Bakterien oder Pflanzen »macho« seien, antwortet sie: »Beim Sex herrscht der Mann über die Frau, das sagt doch alles.« So spricht eine junge, gebildete Frau, die es im Disput mit dem europäischen Gast an Selbstbewusstsein nicht fehlen lässt. Und während sie es für geboten hält, die Polygamie zu erlauben, ist Polyandrie für die Medizinerin aus folgendem Grund undenkbar: »Es gibt klinische Studien, die beweisen, dass Spermien von unterschiedlichen Männern in der Gebärmutter miteinander Gifte erzeugen.« Was nicht bloß surrealistisch ist, sondern vor allem naturalistisch – so wie einige Argumente aus der westlichen Debatte um die Bioethik, in der angebliche Erkenntnisse der Wissenschaft herangezogen werden, um religiös motivierte Behauptungen über, beispielsweise, den ethischen Status von Stammzellen herzuleiten.
An Anissa fällt auf, dass sie ein sehr feines, ja literarisches Französisch spricht. Zwei Jahre hat sie in Paris studiert; sie kommt aus einem Elternhaus, das sie als »links, französisiert und bourgeois« beschreibt. »Wir feierten den 14. Juli und Weihnachten, nur die Großeltern kannten noch die islamischen Feste. Im Salon prangten die Bücher von Marx und Lenin in der Bibliothek, gebunden in braunem Leder mit Goldschnitt, und bei uns gingen die Linken der gehobenen Gesellschaft ein und aus, die sich bestens in den Fünfsternehotels und den feinen Restaurants auskannten. Das war meine Welt.«





Hallo Fragesteller,
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was mich ebenfalls "stört, ist, dass "Allah" allmählich sogar bei uns in Europa von manchen immer mehr mit "göttlich" gleichgesetzt wird", allerdings gibt es Richtungen im Islam, wo ich (ich bin evangelisch) mich nicht als sehr anders wahrnehme. Es ist alles eine Interpretationsfrage. Die Trennlinie verläuft für mich damit weniger zwischen "christlich" und "islamisch", als als zwischen den verschiedenen Interpretationen.
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Zitat: "Derjenige, den Christus "Vater" nennt, hat einen ganz anderen Charakter". Das ist ein großer Streit, der auch in der Bibel selber vorkommt: Ist der Papa von Jesus Derselbe, der Jesaja 13 inspiriert haben soll (2. Timotheus 3,16
)?
Die Trennlinie verläuft für mich auch nicht so platt zwischen christlich und islamisch. Sie sprechen es an: Sie verläuft zwischen den verschiedenen Interpretationen - und wenn man darüber nachdenkt, dann muss es auch so sein, wenn Menschen selbstständig die Texte lesen und nicht mehr nur einer einzigen Auslegung folgen wollen- was manche gerne hätten. Genau hier entstehen ja die Probleme, wenn z. B. der Papst sagt, ein Christ solle sich nicht "seinen eigenen Christus" schaffen. ER möchte derjenige sein, der die Deutungshoheit über das Evangelium und somit über Christus hat. Ähnlich verhält es sich mit anderen Fundamentalisten. Die Gläubigen sollen den Interpretationen der studierten Kleriker folgen, und nicht so sehr selbstständig über die Texte nachdenken.
Manchmal beobachte ich, dass Protestanten und Katholiken nicht mehr genau zwischen den verschiedenen Gottesvorstellungen differenzieren und im Schulterschluss mit gemäßigten Muslimen in Deutschland den sich verbreitenden Atheismus beklagen. Lieber überhaupt ein Glaube, als gar kein Glaube, ist deren Devise.
Die Trennlinie verläuft für mich auch nicht so platt zwischen christlich und islamisch. Sie sprechen es an: Sie verläuft zwischen den verschiedenen Interpretationen - und wenn man darüber nachdenkt, dann muss es auch so sein, wenn Menschen selbstständig die Texte lesen und nicht mehr nur einer einzigen Auslegung folgen wollen- was manche gerne hätten. Genau hier entstehen ja die Probleme, wenn z. B. der Papst sagt, ein Christ solle sich nicht "seinen eigenen Christus" schaffen. ER möchte derjenige sein, der die Deutungshoheit über das Evangelium und somit über Christus hat. Ähnlich verhält es sich mit anderen Fundamentalisten. Die Gläubigen sollen den Interpretationen der studierten Kleriker folgen, und nicht so sehr selbstständig über die Texte nachdenken.
Manchmal beobachte ich, dass Protestanten und Katholiken nicht mehr genau zwischen den verschiedenen Gottesvorstellungen differenzieren und im Schulterschluss mit gemäßigten Muslimen in Deutschland den sich verbreitenden Atheismus beklagen. Lieber überhaupt ein Glaube, als gar kein Glaube, ist deren Devise.
@manzone:
Hätten Sie den Text über die Nächstenliebe vollständig gelesen, hätten Sie vielleicht bemerkt, daß die sich ebenso auf Nichtmuslime bezieht. Aber was nicht sein darf, kann eben nicht sein, und so ist bei Ihnen wohl auch die weltweit bekannte und legendäre Gastfreundschaft der Muslime nur Taqiyya...
Abgesehen davon, daß sie gar nicht zu wissen scheinen, was Taqiyya überhaupt bedeutet: Es ist schade, daß Sie nur eine fundamentalistische Interpretation des Islams gelten lassen wollen. So kann es dann natürlich auch niemals eine liberale Auslegung der Schriften geben. Was das in der Konsequenz bedeutet, ist Ihnen ebensowenig klar. Aber nun ja - Hauptsache, das Feindbild stimmt!
Ich für meinen Teil bemühe mich, zu differenzieren. Dieser Artikel hier sagt z. B. nichts über andere Tunesier aus. Vielleicht gibt es viele Tunesier, die genau Ihre liberale Auslegung leben wollen. Nur: Warum hören wir nicht mehr viel von ihnen und warum schlägt sich deren Position nicht im Wahlergebnis nieder? Ich weiß, dass die Ennahda Partei von manchen inzwischen als "gemäßigter" Islamismus bezeichnet wird. Der oben zitierte junge Mann sagte ja diesbezüglich: "Die sind mir nicht islamistisch genug." und: "Nur das Wort kann das Volk zum Kalifat führen, niemals die Gewalt..." Er ist ganz ehrlich: Er wünscht sich ein Kalifat, nicht eine Demokratie! Zwiespältiger wird es, wenn man die Aussagen der jungen Frau betrachtet: "Die Natur ist macho", oder: "Beim Sex herrscht der Mann über die Frau..." Aber für Anissa persönlich kommt Polygamie doch nicht in Frage. Hier sträubt sich das Persönliche gegen demütigende, religiöse Sittengesetze.
Um eine eigene Identität zu finden und um sich vom Westen abzugrenzen - muss man dann unbedingt auf etwas zurückgreifen, was die Freiheit des Denkens sehr stark beschneidet? Die Autoritätshörigkeit gegenüber diesem Buche ist so stark, dass sie sogar die demütigenden Polygamie als Option gelten lassen. Wer hätte in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts je gedacht, welcher Weltanschauung ein nicht unbeträchtlicher Teil der Jugend in Europas unmittelbarer Nachbarschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts anhängen würde?
Ich für meinen Teil bemühe mich, zu differenzieren. Dieser Artikel hier sagt z. B. nichts über andere Tunesier aus. Vielleicht gibt es viele Tunesier, die genau Ihre liberale Auslegung leben wollen. Nur: Warum hören wir nicht mehr viel von ihnen und warum schlägt sich deren Position nicht im Wahlergebnis nieder? Ich weiß, dass die Ennahda Partei von manchen inzwischen als "gemäßigter" Islamismus bezeichnet wird. Der oben zitierte junge Mann sagte ja diesbezüglich: "Die sind mir nicht islamistisch genug." und: "Nur das Wort kann das Volk zum Kalifat führen, niemals die Gewalt..." Er ist ganz ehrlich: Er wünscht sich ein Kalifat, nicht eine Demokratie! Zwiespältiger wird es, wenn man die Aussagen der jungen Frau betrachtet: "Die Natur ist macho", oder: "Beim Sex herrscht der Mann über die Frau..." Aber für Anissa persönlich kommt Polygamie doch nicht in Frage. Hier sträubt sich das Persönliche gegen demütigende, religiöse Sittengesetze.
Um eine eigene Identität zu finden und um sich vom Westen abzugrenzen - muss man dann unbedingt auf etwas zurückgreifen, was die Freiheit des Denkens sehr stark beschneidet? Die Autoritätshörigkeit gegenüber diesem Buche ist so stark, dass sie sogar die demütigenden Polygamie als Option gelten lassen. Wer hätte in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts je gedacht, welcher Weltanschauung ein nicht unbeträchtlicher Teil der Jugend in Europas unmittelbarer Nachbarschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts anhängen würde?
Ich für meinen Teil bemühe mich, zu differenzieren. Dieser Artikel hier sagt z. B. nichts über andere Tunesier aus. Vielleicht gibt es viele Tunesier, die genau Ihre liberale Auslegung leben wollen. Nur: Warum hören wir nicht mehr viel von ihnen und warum schlägt sich deren Position nicht im Wahlergebnis nieder? Ich weiß, dass die Ennahda Partei von manchen inzwischen als "gemäßigter" Islamismus bezeichnet wird. Der oben zitierte junge Mann sagte ja diesbezüglich: "Die sind mir nicht islamistisch genug." und: "Nur das Wort kann das Volk zum Kalifat führen, niemals die Gewalt..." Er ist ganz ehrlich: Er wünscht sich ein Kalifat, nicht eine Demokratie! Zwiespältiger wird es, wenn man die Aussagen der jungen Frau betrachtet: "Die Natur ist macho", oder: "Beim Sex herrscht der Mann über die Frau..." Aber für Anissa persönlich kommt Polygamie doch nicht in Frage. Hier sträubt sich das Persönliche gegen demütigende, religiöse Sittengesetze.
Um eine eigene Identität zu finden und um sich vom Westen abzugrenzen - muss man dann unbedingt auf etwas zurückgreifen, was die Freiheit des Denkens sehr stark beschneidet? Die Autoritätshörigkeit gegenüber diesem Buche ist so stark, dass sie sogar die demütigenden Polygamie als Option gelten lassen. Wer hätte in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts je gedacht, welcher Weltanschauung ein nicht unbeträchtlicher Teil der Jugend in Europas unmittelbarer Nachbarschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts anhängen würde?
Die Trennlinie verläuft für mich auch nicht so platt zwischen christlich und islamisch. Sie sprechen es an: Sie verläuft zwischen den verschiedenen Interpretationen - und wenn man darüber nachdenkt, dann muss es auch so sein, wenn Menschen selbstständig die Texte lesen und nicht mehr nur einer einzigen Auslegung folgen wollen- was manche gerne hätten. Genau hier entstehen ja die Probleme, wenn z. B. der Papst sagt, ein Christ solle sich nicht "seinen eigenen Christus" schaffen. ER möchte derjenige sein, der die Deutungshoheit über das Evangelium und somit über Christus hat. Ähnlich verhält es sich mit anderen Fundamentalisten. Die Gläubigen sollen den Interpretationen der studierten Kleriker folgen, und nicht so sehr selbstständig über die Texte nachdenken.
Manchmal beobachte ich, dass Protestanten und Katholiken nicht mehr genau zwischen den verschiedenen Gottesvorstellungen differenzieren und im Schulterschluss mit gemäßigten Muslimen in Deutschland den sich verbreitenden Atheismus beklagen. Lieber überhaupt ein Glaube, als gar kein Glaube, ist deren Devise.
Hallo Fragesteller ,
.
Sie beschreiben da auch das andere Extrem: Wenn gar nicht mehr zwischen den Gottesvorstellungen unterschieden wird, dann bleibt nur noch ein nebulöses Bauchgefühl von Gottgläubigkeit. Dann ist Religion tatsächlich zur Privatsache geworden, und die Themen, über die man da diskutieren konnte, lösen sich in Wohlgefallen auf. Alles ist gleichberechtigt, und man kann dem Papst zustimmen und sich gleichzeitig im Esoterikladen mit Devotionalien eindecken.
Hallo Fragesteller ,
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Sie beschreiben da auch das andere Extrem: Wenn gar nicht mehr zwischen den Gottesvorstellungen unterschieden wird, dann bleibt nur noch ein nebulöses Bauchgefühl von Gottgläubigkeit. Dann ist Religion tatsächlich zur Privatsache geworden, und die Themen, über die man da diskutieren konnte, lösen sich in Wohlgefallen auf. Alles ist gleichberechtigt, und man kann dem Papst zustimmen und sich gleichzeitig im Esoterikladen mit Devotionalien eindecken.
Hallo Fragesteller ,
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Sie beschreiben da auch das andere Extrem: Wenn gar nicht mehr zwischen den Gottesvorstellungen unterschieden wird, dann bleibt nur noch ein nebulöses Bauchgefühl von Gottgläubigkeit. Dann ist Religion tatsächlich zur Privatsache geworden, und die Themen, über die man da diskutieren konnte, lösen sich in Wohlgefallen auf. Alles ist gleichberechtigt, und man kann dem Papst zustimmen und sich gleichzeitig im Esoterikladen mit Devotionalien eindecken.
Entfernt. Wir bitten Sie, zu Gunsten einer konstruktiven Diskussion auf eine sachliche Wortwahl zu achten. Danke, die Redaktion/lv
Ich war überaus sachlich. Das Problem für die Zeit ist nicht meine Wortwahl sondern der unangenehme Inhalt.
Salafismus ist eine Ideologie, die in weiten Teilen faschistisch ist. Der Salafismus propagiert einen Führerstaat, das Kalifat. Er propagiert einen Führerkult, Allah und Mohammed. Der Salafismus ist stark antisemitisch geprägt. Die Menscheit wird in Herrenmenschen (Muslime) und Untermenschen aufgeteilt (Kuffar = Dhimmis, Muschrikun). Es ist ein patriarchalisches Weltbild, Frauen sind auch Menschen zweiter Klasse. Der Salafismus hat das Ziel Weltherrschaft und propagiert Angriffskriege (jihad) zur Errichtung eines weltweiten Kalifats. Der Salafismus propagiert eine Terrorherrschaft, denn Dissens (Blasphemie) und Apostasie werden mit dem Tode bestraft. Weitere Verfehlungen werden mit Steinigung, Kreuzigung und Auspeitschen bestraft.
All das sind Fakten! Sie bezeichnen hier Anhänger dieser Ideologie als Cool! Ich bin darüber empört und möchte dieser Empörung Ausdruck verleihen.
mal ganz zynisch...
Wenn dort jetzt überall Gottesstaaten entstehen ist das für Europa eine große Chance. Wir brauchen nur vernünftige Migrationskriterien (Punktesystem) und können Millionen gut ausgebildete junge Menschen aufnehmen, die mit Gottesstaatlichkeit nichts am Hut haben. Um erfolgreich naturwissenschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig mehr als den Naturgesetze gebenden Gott anzunehmen (einen ''Gott'' auf den man auch gleich gänzlich verzichten kann) muss man nämlich schon eine erhebliche Persönlichkeitsstörung haben.
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