Intersexualität: "Wie eine Kastration"
Manche Kinder kommen nicht eindeutig als Junge oder Mädchen auf die Welt, sondern als Intersexuelle. Oft operiert man sie ganz früh – für Kritiker ein Verstoß gegen Menschenrechte. Ein Streitgespräch
DIE ZEIT: Lucie Veith, Sie vergleichen die Behandlungsmethoden von Medizinern wie Herrn Hiort mit Genitalverstümmelung und Zwangskastration. Wie kommen Sie zu diesem Urteil?
Lucie Veith: Herr Hiort ist ein hervorragender Wissenschaftler und Arzt, an den man sich für eine medizinische Diagnose vertrauensvoll wenden kann. Gleichzeitig vertritt er aber eine Zunft von Medizinern, die systematisch gegen Menschenrechte verstoßen, weil sie unter anderem das Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht beachten.
ZEIT: Was werfen Sie ihm und seinen Kollegen konkret vor?
55, leitet den Verein Intersexuelle Menschen. Beruflich arbeitet sie als Verwaltungsangestellte und freischaffende Künstlerin.
Veith: Sie erklären intersexuelle Menschen wie mich zu Kranken, obwohl wir nicht krank sind. Sie operieren die Genitalien, ohne die Einwilligung der Betroffenen einzuholen, und bringen damit vielfaches Leid über sie. Das meine übrigens nicht nur ich. Auch der UN-Ausschuss gegen Folter, der Frauenrechtsausschuss, der UN-Sozialpaktausschuss sowie Amnesty International haben die Zwangsoperationen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland kritisiert.
50, ist in Lübeck Professor für Kinderheilkunde mit dem Spezialgebiet Hormonstörungen. Er koordiniert das große Forschungsprojekt EuroDSD (Disorders of Sex Development) und ist Sprecher des Netzwerks DSD/Intersexualität.
Olaf Hiort: Solche Vorwürfe sind für einen Arzt vernichtend. Sie treffen mich hart, denn mein Ziel ist natürlich, Patienten Leid zu ersparen. Ob mir das immer gelingt, weiß ich nicht. Sicher weiß ich jedoch, dass unsachliche Vorwürfe gegen Ärzte den Betroffenen nicht nützen. Dafür ist das Thema medizinisch zu kompliziert und ethisch zu wichtig.
ZEIT: In Kürze wird der Deutsche Ethikrat deshalb seine große Stellungnahme zur Intersexualität abgeben. Herr Hiort, können Sie uns erklären, worum es geht?
Hiort: Kinder werden als Junge oder Mädchen geboren. Doch von dieser Regel kann es Abweichungen geben: auf der Ebene der Chromosomen, der Hormone oder der Genitalien. Solch biologisch bedingte Störungen der Geschlechtsentwicklung...
Veith: ...Computer haben Störungen. Ich bin ein Mensch. Wenn Sie Eltern sagen, dass ihr Kind eine Störung hat, nehmen Sie schon eine Wertung vor. Doch Geschlechtlichkeit ist keine Schublade, in die man passen oder für die man zurechtgeschnippelt werden muss.
ZEIT: Nennen wir es neutral Besonderheiten.
Hiort: Leichte Abweichungen wie eine Hypospadie begegnen uns relativ häufig. Bei einer von 200 Geburten kommt es etwa vor, dass bei Jungen der Ausgang der Harnröhre nicht auf der Penisspitze endet. Beim Ullrich-Turner-Syndrom fehlt jedem zweitausendsten Mädchen das zweite X-Chromosom. Sie sehen völlig weiblich aus, können aber keine Kinder bekommen, da die Eierstöcke nicht vollständig angelegt sind.
- Zwischen den beiden Geschlechtern
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Am Anfang sind wir alle Zwitter: Bis zur sechsten Schwangerschaftswoche trägt jeder Fötus Anlagen für beide Geschlechter in sich. Erst danach prägen die Gene ein männliches oder weibliches Wesen. Die Chromosomenpaarung XY lässt Hoden und später den Penis wachsen, ein XX-Chromosomenpaar Eierstöcke, Gebärmutter und Klitoris.
Manchmal aber fehlen Chromosomen oder sind überzählig. Oder Enzyme versagen ihren Dienst, Hormone fallen aus. Ärzte zählen mehr als ein Dutzend verschiedener Syndrome, die mit dem Fachbegriff Sexualdifferenzierungsstörungen oder Intersexualität bezeichnet werden. Zu den häufigeren Störungsbildern gehören das Turner-Syndrom und das Klinefelter-Syndrom mit weiblichem beziehungsweise männlichem Erscheinungsbild. Menschen mit einer Androgen-Resistenz kommen äußerlich als Mädchen zur Welt, obwohl sie männliche Erbanlagen tragen und Hoden im Körperinneren haben. Mit Transsexualität – dem Gefühl, im Körper eines falschen Geschlechts zu leben – hat Intersexualität medizinisch nichts zu tun.
- Umgang mit Intersexualität
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Vor einigen Jahren haben sich in Deutschland Betroffene zusammengeschlossen. Sie werfen Ärzten schwere Therapiefehler vor und kämpfen für einen anderen Umgang mit Intersexualität. Unter anderem fordern sie, in Geburtsurkunden und Personalausweisen neben »männlich« und »weiblich« eine dritte Kategorie zuzulassen. Den Forderungen der Betroffenen haben sich Redner aller Parteien in einer Bundestagdebatte im vergangenen November in großen Teilen angeschlossen. Seit mehr als einem Jahr beschäftigt sich der Deutsche Ethikrat mit dem Thema Intersexualität. Es wird erwartet, dass er seine Empfehlungen im Februar abgeben wird.
Literarisch herausragend behandelt Jeffrey Eugenides das Thema im Roman Middlesex, ebenso John Colapinto im Tatsachenbericht Der Junge, der als Mädchen aufwuchs.
ZEIT: Sind das die Menschen, die man früher abwertend Zwitter oder Hermaphroditen nannte?
Hiort: Nein, so bezeichnete man eher Neugeborene, bei denen man das Geschlecht nur schwer bestimmen kann, zum Beispiel weil sie eine auffällig große Klitoris haben beziehungsweise einen sehr kleinen Penis. Ebenso kommt es vor, dass ein Neugeborenes völlig weiblich aussieht, die Ärzte aber gleichzeitig Hoden im Bauch finden. Im Jahr trifft dies in Deutschland auf rund 200 Neugeborene zu. Wie man diese Kinder behandeln soll, darum geht es in unserem Streit.






Es bleiben Zweifel
wenn einzelne Betroffene allein ihr Schicksal, ihre Erfahrung zum Maßstab machen wollen und andere Meinungen oder aktuell bereits eingetretene Veränderungen nicht ansatzweise gelten lassen.
Leider ist es aber doch z.Zt. so,...
... das Gruppen von Nichtbetroffenen, die das "Schicksal" von außen betrachten, darüber entscheiden wollen, was für das einzelne Individuum richtig sein soll.
Zweifel werden immer bleiben, aber ich denke:" Wenn der/die Betroffene die Entscheidung trifft, dann fällt zumindest der Vorwurf gegenüber Anderen (Eltern, Ärzten) weg." Man entschuldigt sich selbst eher eine Fehlentscheidung als z.B. den Eltern.
vieles ansonsten entscheidet. Und das ganz davon abgesehen, dass Kinder wissen wollen zu welcher der beiden Gruppen im Kindergarten, der Grundschule oder wo auch immer sie gehören. Dieses Dazugehören ist ein Teil des Aufwachsens und wird wohl kaum an Kindern vorbei gehen, die körperlich nicht eindeutig geboren sind.
Ich vermute, wenn man Eltern verbietet, Entscheidungen zu treffen, werden sie es über Umwege versuchen, wie dies heute auch schon bei Reglementierungen geschieht, wo dann von denen, die es sich leisten können mit den Füßen entschieden und eine ausländische Klinik gewählt wird.
vieles ansonsten entscheidet. Und das ganz davon abgesehen, dass Kinder wissen wollen zu welcher der beiden Gruppen im Kindergarten, der Grundschule oder wo auch immer sie gehören. Dieses Dazugehören ist ein Teil des Aufwachsens und wird wohl kaum an Kindern vorbei gehen, die körperlich nicht eindeutig geboren sind.
Ich vermute, wenn man Eltern verbietet, Entscheidungen zu treffen, werden sie es über Umwege versuchen, wie dies heute auch schon bei Reglementierungen geschieht, wo dann von denen, die es sich leisten können mit den Füßen entschieden und eine ausländische Klinik gewählt wird.
das Kampfbatt der Pharmalobby das Thema schon aufgreift, dann wird da wohl das große Geschäft gewittert... aber lesen das Blatt nicht nur Renter?
vieles ansonsten entscheidet. Und das ganz davon abgesehen, dass Kinder wissen wollen zu welcher der beiden Gruppen im Kindergarten, der Grundschule oder wo auch immer sie gehören. Dieses Dazugehören ist ein Teil des Aufwachsens und wird wohl kaum an Kindern vorbei gehen, die körperlich nicht eindeutig geboren sind.
Ich vermute, wenn man Eltern verbietet, Entscheidungen zu treffen, werden sie es über Umwege versuchen, wie dies heute auch schon bei Reglementierungen geschieht, wo dann von denen, die es sich leisten können mit den Füßen entschieden und eine ausländische Klinik gewählt wird.
Ja, Kinder wollen wissen: Was sie sind, woher sie kommen und noch viel mehr, also sollte man ihnen es auch offen sagen (können). Da ist eben eine ganze Gesellschaft (nicht nur in der BRD) gefordert.
Ich vermute, wenn man Eltern verbietet, Entscheidungen zu treffen, werden sie es über Umwege versuchen, wie dies heute auch schon bei Reglementierungen geschieht, wo dann von denen, die es sich leisten können mit den Füßen entschieden und eine ausländische Klinik gewählt wird.
Das sind die Argumente die immer wieder gebracht werden, um eben nichts zu verändern. Warum wir?, sollen doch erst einmal die Anderen. Oder noch schlimmer: Das bringt doch nichts.
Ja, Kinder wollen wissen: Was sie sind, woher sie kommen und noch viel mehr, also sollte man ihnen es auch offen sagen (können). Da ist eben eine ganze Gesellschaft (nicht nur in der BRD) gefordert.
Ich vermute, wenn man Eltern verbietet, Entscheidungen zu treffen, werden sie es über Umwege versuchen, wie dies heute auch schon bei Reglementierungen geschieht, wo dann von denen, die es sich leisten können mit den Füßen entschieden und eine ausländische Klinik gewählt wird.
Das sind die Argumente die immer wieder gebracht werden, um eben nichts zu verändern. Warum wir?, sollen doch erst einmal die Anderen. Oder noch schlimmer: Das bringt doch nichts.
... Gesellschaft. Es muss ...
Nein, es muss nicht.
Die Namensgebung ist heute das kleinste Problem, es gibt genügend Auswahl und ist auch nicht unbedingt sofort geschlechtsandeutend (z.B. Andrea: deu = Frau, ital. = Mann).
Anstatt offen mit den Gegebenheiten umzugehen, aufzuklären und Toleranz zu schaffen bleibt man in der Mitte hängen. Nur nichts verändern und wenn doch, dann chirugisch "vertuschen".
"Spießruten laufen" gibt es in der Jugend sehr, sehr oft und hängt teilweise mit Kleinigkeiten zusammen. Dagegen muss "gekämpft" und Abhilfe geschaffen werden. Eine Anpassung, egal welcher Art, ändert niemals etwas an überkommenen Wertvorstellungen und genau darum geht es doch bei der Debatte: Was sind diese Kinder wert?
Ich sage dazu, es sind 100%ige Menschen die ein volles Anrecht auf die Menschenrechte haben!
... ist mein Kommentar in dem Sinne nicht. Ich bin Ärztin und weiß sehr wohl, dass Hermaphroditen in all ihren Varianten so selten gar nicht sind und sozusagen eine "Laune der Natur", die es schon immer gab.
Ich habe lediglich versucht darzustellen, wie ein Großteil der Gesellschaft dieses Problem sieht und weshalb ich es schwierig finde, das Kind gar nicht zuzuordnen (mal abgesehen davon, dass man leider heutzutage in kaum einem Geschäft noch einigermaßen neutrale Kleidung für Kinder findet).
Ich denke: Zuordnung im Kindesalter (ohne Operation), aber z.B. die legale Möglichkeit, im jungen Erwachsenenalter zum dann gefühlten Geschlecht wechseln zu können, gegebenenfalls inklusive Namensänderung und Operation.
Man muss allerdings dazusagen, dass es je nach Ausprägung mit dem Alter schwieriger wird, die Geschlechtsmerkmale zu korrigieren.
Und nur so nebenbei: Wenn dem Kind die Hoden entfernt wurden, wird es auch keine männlichen Hormonschübe bekommen, denn das Testosteron wird im Hoden gebildet.
... ist mein Kommentar in dem Sinne nicht. Ich bin Ärztin und weiß sehr wohl, dass Hermaphroditen in all ihren Varianten so selten gar nicht sind und sozusagen eine "Laune der Natur", die es schon immer gab.
Ich habe lediglich versucht darzustellen, wie ein Großteil der Gesellschaft dieses Problem sieht und weshalb ich es schwierig finde, das Kind gar nicht zuzuordnen (mal abgesehen davon, dass man leider heutzutage in kaum einem Geschäft noch einigermaßen neutrale Kleidung für Kinder findet).
Ich denke: Zuordnung im Kindesalter (ohne Operation), aber z.B. die legale Möglichkeit, im jungen Erwachsenenalter zum dann gefühlten Geschlecht wechseln zu können, gegebenenfalls inklusive Namensänderung und Operation.
Man muss allerdings dazusagen, dass es je nach Ausprägung mit dem Alter schwieriger wird, die Geschlechtsmerkmale zu korrigieren.
Und nur so nebenbei: Wenn dem Kind die Hoden entfernt wurden, wird es auch keine männlichen Hormonschübe bekommen, denn das Testosteron wird im Hoden gebildet.
Wer hier schreibt hat keine Ahnung, kann sie nicht haben. Ich wurde so geboren. Mann(!) hat mich versaut, barbarisch. Meine Eltern waren auch Aerzte. Es wurde ein einer grossen, bekannten Uni klinik in Deutschland gemacht. Gefuehlslage spaeter war allen wurscht, den Psycho Docs auch. Ich studierte Medizin, ging in die Fotografie, heute bin ich operiert. Mir hatte man fast alles rausoperiert, die Clitoris zum Penisumgefriemelt, leider eine Witznummer. Es war Horror, einen Busen bekam ich als ich das Testosteron absetzte.Nehme an Hormonen was Frauen auch so nehmen.Ich kann sagen, wenn ich mich auszog, Turnen, Schulschwimmen, es war schlimm. Der koerper war nie meannlich, die Fuesse zu klein, die Stimme zu hoch, kein Adams Apfel nix. Es ist Horror gewesen. Ich koennte es genau erklearen, googelt. Mayer Rokitanski nennt man das heute. Ich musste mich laparoskopisch in den USA operieren lassen. 40 Jahre vorher wusste man nicht was man machen sollte. Fazit lasst die Kinder gross werden. Mit einem schlappen Micropenis macht das keinen Sinn, der macht auch keine grossen Spruenge... Meine Implants kamen nicht aus France. Ich habe einen Kind adoptiert, der weiss alles, geht mit mir noch durch dick und duenn spricht wie ich drei Sprachen fliessend und wird ein richtiger Kerl ........Bitte veroffentlichen
Eltern dürfen sehr wohl für das Kind entscheiden
... oft genug müssen sie es sogar. Man kann ja nicht sagen: "Ich warte, bis das Kind 18 ist, dann soll es selber wählen, in welche Schule es geht".
Wir sprechen hier "nur" über eine angeborene "Abnormität". Wenn man dem folgt, könnte man irgendwan auch für "gut" befinden, dass man
- das erstgeborene Kind, sofern ein Mädchen, einer Geschlechtsumwandlung unterziehen darf, da man einen männl. Erben benötigt.
- das man Mädchen bereits div. Brustamputationen unterwirft, da es in der Familie vermehrt Brustkrebs gab.
- das man Jugendliche, die bereits früh als schwul/lesbisch erkannt/geoutet sind einer Geschlechtsumwandlung unterzieht, da sie dann "normal" in der Gesellschaft den bevorzugten Sexualpartner bekommt.
Entschuldigung für diese harten Beispiele, aber es geht nicht um ein lebensbedrohliches Kranheitsbild, wo nur ein pro oder contra Leben zählt.
Wir sollten uns "endlich" von unserer "normalen" Geschlechterdefinition verabschieden. Diese Menschen gab es schon immer, nur wurden sie a) versteckt oder b) verstümmelt und das ist falsch.
die Medizin der 70er und 80er.
Was wird man in 20-30 Jahren über die heutige sagen? Kann man das heute wissen oder wartet man lieber?
Hallo,
sollte man nicht eher auf die Erwachsenen hören, die solche Probleme am eigenen Leib (!) erfahren haben? Die meisten Intersexuellen scheinen ja unter einem solch frühen Eingriff im Erwachsenenalter zu leiden. Wieso hört darauf niemand, der betroffen ist?
Deren Meinung tendiert mit großer Mehrheit dahin abzuwarten, bis das Kind alt genug ist, um selbst zu entscheiden oder bis der Körper größtenteils ausgewachsen ist (was relativ zeitgleich sein dürfte).
Wo ist das Problem für die Familie selbst, wenn es über die Intersexualität ihres Kindes bescheid weiß und das Kind Tom nennt, Tom sich aber später eher weiblich fühlt und sich ab dem Zeitpunkt Lisa nennen will?
Klar hat das Umfeld evtl. erstmal Verständnisprobleme damit, aber das ist nochmal ein ganz anderer Punkt.
Das hängt vor allem damit zusammen, dass Menschen mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen als "krank" oder "falsch" oder "behindert" wahrgenommen werden und nicht als eine natürlich vorkommende Variante von Geschlechtern.
Und vor allem hätte ich gerne wirklich eine Antwort auf diese Frage:
Was tun, wenn einem äußerlich erscheinenden Mädchen die inneren Hoden entfernt werden, dieses Mädchen sich aber ab Pubertät wegen Hormonschüben, Wachstum und beginnender Sexualität eher männlich fühlt?
Was dann? Wie erklärt man diesem Jungen (!) dann, dass man als Eltern und Ärzte versagt hat und dass er seine Hoden nie wieder bekommen wird?
Hätte wirklich sehr gerne eine Antwort darauf.
"Die meisten Intersexuellen scheinen ja unter einem solch frühen Eingriff im Erwachsenenalter zu leiden. Wieso hört darauf niemand, der betroffen ist?"
Ist das wirklich der Fall? Oder ist es nicht nur so, das sich hauptsächlich die melden, die unter den Eingriffen leiden?
Und ginge es den Intersexuellen ohne den Eingriff wirklich besser?
Wem bspw. Keimdrüsen entfernt wurden, der wird die Schuld für Unfruchtbarkeit bei der Op suchen, in vielen Fällen wird aber auch vorher keine Fruchtbarkeit vorgelegen haben.
"Die meisten Intersexuellen scheinen ja unter einem solch frühen Eingriff im Erwachsenenalter zu leiden. Wieso hört darauf niemand, der betroffen ist?"
Ist das wirklich der Fall? Oder ist es nicht nur so, das sich hauptsächlich die melden, die unter den Eingriffen leiden?
Und ginge es den Intersexuellen ohne den Eingriff wirklich besser?
Wem bspw. Keimdrüsen entfernt wurden, der wird die Schuld für Unfruchtbarkeit bei der Op suchen, in vielen Fällen wird aber auch vorher keine Fruchtbarkeit vorgelegen haben.
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