Raumfahrt Drachen im Weltraum

Satellitenüberwachung, Raumstation, gar eine Mondlandung: China verfolgt 2012 ehrgeizige Pläne – und sucht neue Partner.

Schaulustige werfen einen Blick auf eine von Chinas "Langer Marsch"-Raketen. Sie transportierten auch das Raummodul Tiangog-1 ins All.

Schaulustige werfen einen Blick auf eine von Chinas "Langer Marsch"-Raketen. Sie transportierten auch das Raummodul Tiangog-1 ins All.

Sieben Seiten Papier genügen, um den Aufbruch in den Weltraum zu skizzieren, den »gemeinsamen Schatz der Menschheit«. Im All sollen göttliche Raumschiffe in himmlische Paläste einlaufen, Wissenschaft und Gesellschaft neue Höhen erklimmen und der Wohlstand kommender Generationen entstehen. Das Ziel ist der Weltfrieden.

So klingt es im chinesischen Raumfahrtprogramm, einem kürzlich veröffentlichten Strategiepapier für die kommenden fünf Jahre. Das Vokabular ist pathetisch, die Vorhaben sind ambitioniert – und absolut ernst gemeint: Schon 2012, für Chinesen das Jahr des Drachen, sollen zwei Raumfähren erstmals Astronauten auf der chinesischen Teststation Tiangong 1 (»Himmlischer Palast«) absetzen. Vergangenen Herbst dockte bereits das unbemannte Raumschiff Shenzhou 8 (»Göttliches Schiff«) erfolgreich an das Modul an. Das Manöver gilt als Initiationsritual der bemannten Raumfahrt, das bisher nur die USA und Russland vollzogen haben. Ihm sollen Tests mit zwei weiteren Modulen folgen. Für 2020 plant China schließlich den Bau einer dauerhaft bemannten Raumstation.

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In der jüngeren chinesischen Raumfahrtgeschichte klappt alles wie am Schnürchen. Sechs Astronauten hat die Volksrepublik bisher sicher ins All gebracht. Die Pläne Pekings ähneln denen der Sowjetunion in den frühen siebziger Jahren. Statt die gekauften Skizzen einfach nachzubauen, hat China sie weiterentwickelt, etwa im Falle der Shenzhou-Raumschiffe, die bewusst etwas größer als die russische Sojus gebaut wurden. In Amerika spottete man, das Raumfahrtprogramm des Nachzüglers bewege sich so langsam voran wie ein Gletscher. Peking aber folgt nur unbeirrt seinem Fahrplan. Der wird nun mit der geduldigen Präzision einer Nation verwirklicht, die sich im Klaren darüber ist, dass ihr noch die letzten Insignien einer echten Supermacht fehlen.

Das Rückgrat bei der Eroberung des Weltalls werden Raketen des Typs »Langer Marsch 5« sein, die ein Viertel mehr Last als die europäische Ariane tragen können wird. Sie soll die schweren Teile der Raumstation ins All tragen. Auch für das chinesische Mondprogramm wird sie gebraucht. 2013 soll ein chinesischer Rover auf dem Mond landen, ein zweiter Roboter könnte gegen Ende des Jahrzehnts Mondgestein zur Erde zurückbringen. Bereits vorletztes Jahr hat die Sonde Chang'e 2 die Mondoberfläche vermessen. Zwar hatte der Lunar Reconnaissance Orbiter der Nasa kurz zuvor eine noch genauere Karte der Mondoberfläche angefertigt, aber China setzt auf Autonomie. Womöglich, weil man sich noch gut daran erinnert, dass Amerika einst eine Beteiligung Chinas an der Internationalen Raumstation verhinderte.

Damals wie heute ist die Angst vor Industriespionage das Argument gegen eine Zusammenarbeit mit China. Es dürfte aber auch das Bestreben sein, weltraumgebundene Waffentechnologien des Rivalen möglichst lange zu verzögern. Als Präzedenzfall dient ein Vorfall aus dem Jahr 2007, als China mit einer Bodenrakete einen eigenen, altersschwachen Satelliten zertrümmert haben soll – so interpretieren es jedenfalls ausländische Beobachter. Im US-Kongress fordern die Republikaner seitdem gebetsmühlenartig eine Aufstockung des 19 Milliarden US-Dollar schweren Nasa-Budgets und wollen von einer Zusammenarbeit nichts wissen. Wie viel Geld China für seine Weltraumabenteuer ausgibt, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Als sicher gilt, dass in China deutlich mehr Menschen im Raumfahrtprogramm arbeiten als in den Vereinigten Staaten. Die Mitarbeiterzahl der chinesischen Raumfahrtbehörde CASC geht in die Hunderttausende, die Nasa hat etwa 18.000 Angestellte.

Die hohe Effizienz Chinas gehe auch auf die allgemeine Aufbruchsstimmung im Land zurück, sagt Karl Bergquist, China-Experte bei der Europäischen Weltraumorganisation. Aber nicht nur das sei ein Vorteil Chinas, sagt ein anderer Branchenkenner: »Die Bereitstellung von Mitteln ist in einem geschlossenen Wirtschaftssystem natürlich einfacher.«

Leser-Kommentare
  1. machen uns "die Chinesen" mal wieder vor, wie man Projekte durchzieht. Und in wenigen Jahren wird unsere Hightech-Industrie vor China kuschen müssen, denn was wird denn hier noch entwickelt?

    Ich ziehe meinen Hut.

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    nur weil die chinesen jetzt das geld nutzlos verbraten, dass amerikaner und russen schon vor 30-40 jahren nutzlos verbrannt haben. es geht um status, und um nichts sonst. bemannte weltraumfahrt ist reine statuspflege. auf der ISS wird nicht wirklich geforscht, da wird die station in gang gehalten, das ist es, was die astronauten da tun. und wenn doch einmal forschung betrieben wird, dann geht es darum, wie verhalten sich menschen tiere pflanzen dinge in schwerelosigkeit. also alles sujets, die hier unten EGAL sind.
    nichtsdestoweniger finde ich persönlich raumfahrt interessant und spektakulär, bin mir aber im klaren, dass das panem und circenses sind.
    auch in china, und das ist mal sicher.

    nur weil die chinesen jetzt das geld nutzlos verbraten, dass amerikaner und russen schon vor 30-40 jahren nutzlos verbrannt haben. es geht um status, und um nichts sonst. bemannte weltraumfahrt ist reine statuspflege. auf der ISS wird nicht wirklich geforscht, da wird die station in gang gehalten, das ist es, was die astronauten da tun. und wenn doch einmal forschung betrieben wird, dann geht es darum, wie verhalten sich menschen tiere pflanzen dinge in schwerelosigkeit. also alles sujets, die hier unten EGAL sind.
    nichtsdestoweniger finde ich persönlich raumfahrt interessant und spektakulär, bin mir aber im klaren, dass das panem und circenses sind.
    auch in china, und das ist mal sicher.

  2. werden die Chinesen sich auch Fragen müssen ob ihr Weltraumprogramm Sinn macht. Momentan eignet sich es hervorragend für Prestige Zwecke, aber was kommt danach ?
    Die Art und Weiße wie diese Projekte durchgezogen werden sollte übrigens nicht unbedingt als Beispielhaft genannt werden, der Ressourcenbedarf wird immens sein und gerade in China gibt es deutlich dringendere Bedürfnisse.

    Die Synergieeffekte dürften im Bereich Raumfahrt zwischen den militärischen und 'zivilen' Sektor momentan recht groß sein. Spannend wird es wenn es z.B. um eine Mission zum Mars geht. Hier hätte China eine einmalige Chance zur Machtdemonstration. Ob sie hierfür technisch bereit sind bezweifle ich jedoch stark.

    • fgt
    • 18.01.2012 um 14:43 Uhr

    Die Weltraumerforschung mit dem Endziel Ressourcen auszubeuten und Kolonien aufzubauen ist eines von Chinas langfristigen und überlebensnotwendigen Zielen.

    Auf der Erde versuchen die westlichen Mächte China immer mehr das Wasser bzw. die Ressourcen von allen Seiten abzugraben, um seinen Aufstieg zu verhindern:
    Die "Rückkehr" der USA nach Asien, um Chinas wichtige Lebensadern auf dem Meer zu kontrollieren, die Unterstützung der Rebellen in Lybien um in Afrika das amerikanische "AFRICOM" Kontinentalkommando Fuß fassen zu lassen um Chinas Rohstoffsicherheit auf dem Kontinent anzugreifen, die Kriegsdrohungen gegen den Iran, eines der Hauptlieferanten von Rohöl nach China... Das alles zeigt der Führung in Beijing, das die Schlinge um Chinas Hals immer enger werden wird, wenn der Westen sich schlussendlich dafür entscheiden wird, China endgültig den Garaus zu machen, um doch noch den Traum vom Endsieg des Westens wahr werden zu lassen.

    Chinas Zukunft liegt daher im Weltall, und nicht hier auf der Erde, wo die westlichen imperialistischen Mächte im Laufe der letzten wenigen Jahrhunderte alles bereits unter Kontrolle gebracht haben, und jeden Neuaufsteiger niedermachen werden, damit sie ihren eigenen Status zu wahren.

    Daher ist es weniger kommunistischer Ruhmessucht, als des typisch chinesischen Pragmatismus geschuldet, warum China die Weltraumforschung und die bemannten Raumfahrt so intensiv weiterbetreibt, trotz der Unwägbarkeiten und Kosten.

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    ... hatte ich als Begriff schon lange vermisst. Allerdings bringt nichts für die Analysetiefe. Dass der Einsatz in Lybien so langfristig gedacht ist, halte ich für eine starke Überschätzung derartiger Motive, da ging es wohl eher um die mittelfristige Sicherung des Mittelmeerraumes und der Absetzung eines, in seinem Alter unberechenbarer gewordenen, Regierungschefs. Und Ihr Begriff des "Endsiegs" ist hier sowohl seltsam gewählt, als auch nicht wirklich weiter führend. Worin soll denn dieser "Endgültige Sieg" bestehen? Sind Sie sich der wechselseitigen Abhängigkeiten der Eliten etwa der EU/USA/Japans und Chinas bewusst? Dass der Konsum der Oberschicht in China zu eklatanten Anteilen auf den Lieferungen durch "den Westen" beruht? Und wieso Pragmatismus typisch chinesisch sein soll, ebenso wie Ruhmessucht typisch kommunistisch, erschließt sich mir ebenso wenig. Waren es doch gerade das britische Empire, das mit sehr pragmatischen Gründen Kriege in China geführt hat, während die dortige Elite, in traditionellen Kämpfen zwischen Kaiserhaus, Armee und bürokratischem Apparat verhaftet, über Jahrzehnte hinweg keine adäquate Antwort auf den Verlust von Staatsgebiet und Hoheitsrechten gefunden hat. Mir erscheint hier eine Analyse, die mehr an den aktuellen Gegenbenheiten interessiert ist, der bessere Weg zu sein. Was der Artikel im übrigen leistet, indem er die Kooperationen genauso wie die Abgrenzungen, erwähnt.

    ist lächerlich und liegt jenseits aller möglichkeiten, die (zumindest in diesem jahrhundert) es gibt.
    wissen sie was ein raumschiffstart (bemannt) kostet?
    völlig utopisch, so etwas amortisieren zu wollen!

    ... hatte ich als Begriff schon lange vermisst. Allerdings bringt nichts für die Analysetiefe. Dass der Einsatz in Lybien so langfristig gedacht ist, halte ich für eine starke Überschätzung derartiger Motive, da ging es wohl eher um die mittelfristige Sicherung des Mittelmeerraumes und der Absetzung eines, in seinem Alter unberechenbarer gewordenen, Regierungschefs. Und Ihr Begriff des "Endsiegs" ist hier sowohl seltsam gewählt, als auch nicht wirklich weiter führend. Worin soll denn dieser "Endgültige Sieg" bestehen? Sind Sie sich der wechselseitigen Abhängigkeiten der Eliten etwa der EU/USA/Japans und Chinas bewusst? Dass der Konsum der Oberschicht in China zu eklatanten Anteilen auf den Lieferungen durch "den Westen" beruht? Und wieso Pragmatismus typisch chinesisch sein soll, ebenso wie Ruhmessucht typisch kommunistisch, erschließt sich mir ebenso wenig. Waren es doch gerade das britische Empire, das mit sehr pragmatischen Gründen Kriege in China geführt hat, während die dortige Elite, in traditionellen Kämpfen zwischen Kaiserhaus, Armee und bürokratischem Apparat verhaftet, über Jahrzehnte hinweg keine adäquate Antwort auf den Verlust von Staatsgebiet und Hoheitsrechten gefunden hat. Mir erscheint hier eine Analyse, die mehr an den aktuellen Gegenbenheiten interessiert ist, der bessere Weg zu sein. Was der Artikel im übrigen leistet, indem er die Kooperationen genauso wie die Abgrenzungen, erwähnt.

    ist lächerlich und liegt jenseits aller möglichkeiten, die (zumindest in diesem jahrhundert) es gibt.
    wissen sie was ein raumschiffstart (bemannt) kostet?
    völlig utopisch, so etwas amortisieren zu wollen!

  3. Im Grunde genommen steckt bei diesem Raumfahrtprogramm kaum der Drang nach Erkenntnissen, Entdeckungen und wirtschaftlicher Verwertung im Vordergrund, sondern lediglich innen- und außenpolitischer Geltungsdrang. Den Ambitionen und den Leistungen tut dies selbstverständlich keinen Abbruch. Es erinnert nur an den berühmten Admiral Zheng He und seine riesige Flotte, die abgewrackt wurde als der Marketing-Effekt nicht mehr die immensen Kosten rechtfertigte. Das "Rennen" um die Aufteilung der Welt haben schlussendlich die Europäer mit staatlich gesponserten Privatunternehmungen und ihren winzigen Schiffen entschieden.

  4. ... hatte ich als Begriff schon lange vermisst. Allerdings bringt nichts für die Analysetiefe. Dass der Einsatz in Lybien so langfristig gedacht ist, halte ich für eine starke Überschätzung derartiger Motive, da ging es wohl eher um die mittelfristige Sicherung des Mittelmeerraumes und der Absetzung eines, in seinem Alter unberechenbarer gewordenen, Regierungschefs. Und Ihr Begriff des "Endsiegs" ist hier sowohl seltsam gewählt, als auch nicht wirklich weiter führend. Worin soll denn dieser "Endgültige Sieg" bestehen? Sind Sie sich der wechselseitigen Abhängigkeiten der Eliten etwa der EU/USA/Japans und Chinas bewusst? Dass der Konsum der Oberschicht in China zu eklatanten Anteilen auf den Lieferungen durch "den Westen" beruht? Und wieso Pragmatismus typisch chinesisch sein soll, ebenso wie Ruhmessucht typisch kommunistisch, erschließt sich mir ebenso wenig. Waren es doch gerade das britische Empire, das mit sehr pragmatischen Gründen Kriege in China geführt hat, während die dortige Elite, in traditionellen Kämpfen zwischen Kaiserhaus, Armee und bürokratischem Apparat verhaftet, über Jahrzehnte hinweg keine adäquate Antwort auf den Verlust von Staatsgebiet und Hoheitsrechten gefunden hat. Mir erscheint hier eine Analyse, die mehr an den aktuellen Gegenbenheiten interessiert ist, der bessere Weg zu sein. Was der Artikel im übrigen leistet, indem er die Kooperationen genauso wie die Abgrenzungen, erwähnt.

  5. dann aber einige Verrenkungen um einges noch in das (gewünschte) negative Licht zu rücken.

    "... Nation ..., die sich im Klaren darüber ist, dass ihr noch die letzten Insignien einer echten Supermacht fehlen."

    Der Führungselite ist einfach klar, daß Wissenschaft nicht nur auf der Erde betrieben werden kann, sondern auch in den Weltraum ausgedehnt werden muß. Gründe wurden ausreichend im Post #3 von fgt genannt.

    "Die hohe Effizienz Chinas gehe auch auf die allgemeine Aufbruchsstimmung im Land zurück... "

    Wie kann ein Land effizient sein, das ist, mit Verlaub, Humbug. Daß die Menschen sich für das Fortkommen der Wirtschaft und damit das eigene Wohl einsetzen, ist doch selbstverständlich. Anerkennen sollte man, daß die Führung - mit den entsprechenden Einschränkungen - dieses Bestreben der Menschen unterstützt und "effizient" verwaltet.

    "Die Bereitstellung von Mitteln ist in einem geschlossenen Wirtschaftssystem natürlich einfacher"

    Ich nehme an, dieser Satz ist aus dem Zusammenhang gerissen und mißverständlich. Ansonsten habe ich selten eine größere Verdreherei erlebt. Ich habe VWL studiert und im Studium lernten wir ganz im Gegenteil, daß in einer Planwirtschaft (das soll ja hier mit "geschlossen" wohl gemeint sein) die Ressourcen nicht effizient zugeteilt werden. Im übrigen, ist es doch ein Witz, China heute noch als "geschlossene Volkswirtschaft" zu bezeichnen. Alleine was die Taiwanesen alles so investiert haben, ganz zu schweigen von den FDI der restlichen Welt...

    Eine Leser-Empfehlung
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    • LeiJie
    • 19.01.2012 um 2:31 Uhr

    Sie haben recht, allerdings fuehrt der Autor auch die historische amerikanische Pionierleistung ins schlechte Licht (letzter Satz). Ich denke dass liegt an der ueblichen neudeutschen Wissenschaftsfeindlichkeit, leider.
    "Allgemeine Aufbruchstimmung" ist an sich ein positiver Kommentar. Und, der Autor schreibt die Bereitstellung von Mitteln ist einfacher, nicht effizienter.
    Ich finde es sehr gut, das Deutschland sich direkt an einer chinesischen Mission beteiligt.

    • LeiJie
    • 19.01.2012 um 2:31 Uhr

    Sie haben recht, allerdings fuehrt der Autor auch die historische amerikanische Pionierleistung ins schlechte Licht (letzter Satz). Ich denke dass liegt an der ueblichen neudeutschen Wissenschaftsfeindlichkeit, leider.
    "Allgemeine Aufbruchstimmung" ist an sich ein positiver Kommentar. Und, der Autor schreibt die Bereitstellung von Mitteln ist einfacher, nicht effizienter.
    Ich finde es sehr gut, das Deutschland sich direkt an einer chinesischen Mission beteiligt.

    • LeiJie
    • 19.01.2012 um 2:31 Uhr

    Sie haben recht, allerdings fuehrt der Autor auch die historische amerikanische Pionierleistung ins schlechte Licht (letzter Satz). Ich denke dass liegt an der ueblichen neudeutschen Wissenschaftsfeindlichkeit, leider.
    "Allgemeine Aufbruchstimmung" ist an sich ein positiver Kommentar. Und, der Autor schreibt die Bereitstellung von Mitteln ist einfacher, nicht effizienter.
    Ich finde es sehr gut, das Deutschland sich direkt an einer chinesischen Mission beteiligt.

  6. nur weil die chinesen jetzt das geld nutzlos verbraten, dass amerikaner und russen schon vor 30-40 jahren nutzlos verbrannt haben. es geht um status, und um nichts sonst. bemannte weltraumfahrt ist reine statuspflege. auf der ISS wird nicht wirklich geforscht, da wird die station in gang gehalten, das ist es, was die astronauten da tun. und wenn doch einmal forschung betrieben wird, dann geht es darum, wie verhalten sich menschen tiere pflanzen dinge in schwerelosigkeit. also alles sujets, die hier unten EGAL sind.
    nichtsdestoweniger finde ich persönlich raumfahrt interessant und spektakulär, bin mir aber im klaren, dass das panem und circenses sind.
    auch in china, und das ist mal sicher.

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