Es fehlt ein Gesamtkonzept für die Energiewende
Selbst im schattigen Deutschland werden inzwischen mehr als drei Prozent des Stroms photovoltaisch erzeugt. Solarmodule kosten inzwischen weniger als die Hälfte dessen, was sie noch vor fünf Jahren kosteten, die Förderung entspricht mittlerweile dem Preis, den Haushalte für Normalstrom aus dem Netz zahlen müssen. Selten haben staatlich verordnete Wohltaten eine dermaßen steile Lernkurve bei einer neuen Technik ausgelöst. Und noch nie haben die Anhänger der dezentralen Stromerzeugung die alteingesessenen Energieerzeuger so schön ärgern können. Jedenfalls spricht einiges dafür, dass die Betreiber der Großkraftwerke ihre konventionelle Elektrizität nicht mehr so teuer verkaufen können, weil der Solarstrom wetterbedingt vorzugsweise mittags ins Netz kommt, dann, wenn sich nach den Regeln der Börse die höchsten Preise erzielen lassen.
Und dennoch muss die solare Fangemeinde sich unangenehme Fragen gefallen lassen. Nicht weil die in den vergangenen zehn Jahren entstandenen Förderansprüche inzwischen die 100-Milliarden-Euro-Grenze sprengen; diese »Bugwelle« an Kosten, die darauf zurückzuführen ist, dass die Anlagenbetreiber zwanzig Jahre lang Anspruch auf die im Jahr des Netzanschlusses gültige Einspeisevergütung haben, ebbt nach dem Jahr 2020 wieder ab. Auch nicht weil trotz drastisch gesunkener Vergütungen die schiere Menge der ans Netz gehenden Anlagen immer noch neue Zahlungsansprüche in Höhe zweistelliger Milliardensummen erzeugt. Diese Belastungen könnte eine Volkswirtschaft, die zu den reichsten der Erde gehört, schultern, zumal dann, wenn gleichzeitig dafür gesorgt würde, dass Energie effizienter genutzt wird. Die Stromrechnung besteht schließlich aus zwei Komponenten, Menge und Preis. Dessen Anstieg, sofern er auf der Solarförderung beruht, ließe sich neutralisieren, indem weniger Kilowattstunden nachgefragt würden.
Nein, das Problem ist, dass unter dem obwaltenden Förderregime aller Voraussicht nach schon in Kürze in Deutschland so viele Solaranlagen installiert sein werden, dass allein sie mehr Strom erzeugen, als insgesamt verbraucht wird, jedenfalls an schönen Sommertagen. Und dann? Dann müssen die Anlagen, die gerade noch gefördert wurden, abgeregelt werden. Oder der Stromüberschuss muss billig ans Ausland verkauft werden. Oder er muss gebunkert werden. Auf jeden Fall entstehen Kosten, von denen bisher nicht die Rede ist – ganz zu schweigen davon, dass noch nicht ausgemacht ist, wie sich große Strommengen am besten speichern lassen.
Das ist das Dilemma der vermeintlich ergrünten Energiepolitik: Ihr fehlt es an Planungsintelligenz, vor allem an einer Idee davon, wie ein kosteneffizientes Gesamtsystem der klimaverträglichen Energieversorgung aussehen könnte – und welche Rolle die Solarenergie darin spielen könnte. Hätte sich Philipp Rösler dazu geäußert, hätte er sich um die Energiewende verdient gemacht. So hat er nur für einige Verwirrung gesorgt – und für ein bisschen Krawall.
- Datum 22.01.2012 - 17:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 19.1.2012 Nr. 04
- Kommentare 82
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





"Nicht weil die Photovoltaik sich als Flop erwiesen hätte, sondern weil sie sich als so überaus erfolgreich erwiesen hat."
Wirklich erfolgreich ist die maßlose Subventionierung von Photovoltaik allenfalls für die Hersteller dieser Anlagen. Es ist gut, dass Rösler diesem Subventionswahn endlich ein Ende setzt. Genau dafür wurde er gewählt.
Ich meine, daß Sie sich mit der Situation der deutschen Solarunternehmen nicht gründlich befasst haben. Fakt ist, daß deutsche Solarunternehmen von den Chinesen sukzessive aufgekauft bzw. übernommen werden. Informieren Sie sich doch einmal auf www.solarserver.de/. Die Firmen verloren massiv dann, als Merkel begann, die Subventionen drastisch zu kürzen.
China plündert deutsche Solarunternehmen aus lediglich mit dem Ziel, an deutsche Technologie zu kommen, da sie nicht imstande sind, eigene hochwertige Technolgien zu entwickeln.
Wenn das so weitergeht, werden weiterhin sehr viele Arbeitsplätze vernichtet. Wieviele Familien sind von den Arbeitsplätzen abhängig? Ist das für Sie so in Ordnung? Zu Ihrer Information sollten Sie sich auch einmal mit den Kursentwicklungen der deutschen Solarunternehmen ab 2009 an der Frankfurter Börse befassen - www.deutsche-boerse.com/.
P.S.: Ich werde die FDP nicht wieder wählen!
Ich meine, daß Sie sich mit der Situation der deutschen Solarunternehmen nicht gründlich befasst haben. Fakt ist, daß deutsche Solarunternehmen von den Chinesen sukzessive aufgekauft bzw. übernommen werden. Informieren Sie sich doch einmal auf www.solarserver.de/. Die Firmen verloren massiv dann, als Merkel begann, die Subventionen drastisch zu kürzen.
China plündert deutsche Solarunternehmen aus lediglich mit dem Ziel, an deutsche Technologie zu kommen, da sie nicht imstande sind, eigene hochwertige Technolgien zu entwickeln.
Wenn das so weitergeht, werden weiterhin sehr viele Arbeitsplätze vernichtet. Wieviele Familien sind von den Arbeitsplätzen abhängig? Ist das für Sie so in Ordnung? Zu Ihrer Information sollten Sie sich auch einmal mit den Kursentwicklungen der deutschen Solarunternehmen ab 2009 an der Frankfurter Börse befassen - www.deutsche-boerse.com/.
P.S.: Ich werde die FDP nicht wieder wählen!
Ihre Pseudorechnung muß abgezinst werden. Wer 2011 eine kleine Anlage auf dem Dach installierte erhält nur 28,7 Cent/kwh. Inflationsausgleich gibts nicht. In 2-3 Jahren haben die Energiekonzerne diesen Wert mit Sicherheit überschritten. Dann können diese Anlagen vorrangig für den Eigenverbrauch erzeugen.
D.h. auch ohne Akku wird gut ein Drittel des Stroms nicht mehr eingespeist und auch keine EEG-Umlage beansprucht. Einige Jahre später wird es dann sicher auch geeignete Akkus geben.
Es ist also nur eine Milchmädchenrechnung.
Was Rösler betrifft so hat er nur eine Begrenzung des ZUBAUS gefordert. Auch er kann die Vergütungen der bestehenden Anlagen nicht mehr einfach streichen!
Und der Zubau wird dieses Jahr pro GW die Umlage nur noch um 0,03 Cent/kwh erhöhen. 2013 dann nur noch um 0,02 Cent.
WAS aber die EEG-Umlage erhöhen wird sind die Maßnahmen der schwarzgelben Regierung: Einführung einer Liquiditätsrücklage, Befreiung von weiteren Unternehmen von der Umlage, eine unsinnige Marktprämie, eine zu hohe Förderung von Offshore Windstrom von 19 Cent/kwh weil die Lobby der Energiekonzerne u. Finanzinvestoren dies will.
Nur diese Beispiele schon zeigen daß diese Regierung von vorne bis hinten absolut unfähig ist!
auch Sie fallen offenbar auf die Mär von der "grid parity" herein. Die da lautet: wenn die Kilowattstune solarstrom billiger erzeugen kann als der Endkundenpreis, braucht es keine Subvention mehr.
Wenn das mal keine Milchmädchenrechnung ist! Zunächst mal kann ein Solaranlagenbesitzer nur einen Bruchteil des Stromes selbst nutzen. Scheint die Sonne, hat er viel zu viel, sonst hat er gar nichts. Wer gut ist, verbraucht 25% selber. Tja, und ohne Subvention für die anderen 75% ist und bleibt er verloren.
Schlauberger träumen jetzt von privaten Stromspeichern. Die sind zwar auf absehbare Zeit überaus teuer, aber werden - ein Oberwitz - durch zusätzliche Subventionen gefördert...
Nehmen wir mal an, sie setzen sich durch. Dann kommt der Oberwitz. Nicht die bösen Energiekonzerne haben dann Einnahmeausfälle. 80% des Stormpreises landen
- beim Netzbetreiber. Bislang zahlt man diesen vor allem pro Kilowattstunde, weshalb der Solarstromer sich scheinbar billig loskaufen kann. Wird das Ganze zum Massenphänomen, dann wird statt dessen die Leistungskomponente explodieren - sprich: das Netzentgelt für den Schlaumeier steigt rasant.
- bei Vater Staat. Was der heute im Steuersäckel hat, geht dann beim Solarschlaumeier nach China.Wo Merkel/Trittin sich das wohl wiederholen werden?
- beim Solarschlaumeier und Konsorten als Subvention. Als Stromkunde zahlt er den Spaß selbst mit - außer bei "Eigenerzeugung",denn die ist bislang umlagebefreit. Zu Lasten alle anderen Strombezieher. Bislang!
Sie unterschlagen in Ihrer Darstellung, daß der PV-produzierte Strom nur eine Rohware ist.
So ähnlich, wie man im Pennymarkt üblicherweise keine Rinderhälften in den Einkaufwagen legt, so wenig können PV-Betreiber den von ihnen erzeugten Strom selbst nutzen.
Der private Haushalt hat seine Verbrauchszeiten zwischen 7 und 8 Uhr morgens und zwischen 17 und 23 Uhr abends.
Der private Eigenverbrauchs-PV-Betreiber müßte also zur vollständigen Belieferung seines Privathaushalts seine Panels in Kasachstan und Florida aufstellen - und mit zwei ziemlich langen Verlängerungskabeln an sein Heim anschließen.
Normalerweise hält jedoch der private Eigenverbrauchs-PV-Betreiber seine Panels auf seinem Dach in Osnabrück oder Titisee für geneigte Sonnenbestrahlung bei schönem Wetter bereit.
Der direkte Eigenverbrauch von PV-Leistung in Eigenheimen dürfte meiner Einschätzung nach, 5% des Stromertrags einer Eigenheim-PV kaum übersteigen.
95% des Eigenheim-PV-Stromertrags werden für viel Geld ( wie Sie selbst schreiben : knapp 29 Cent ) per EE-Zwangsverordnung als Rohware ins allgemeine Stromnetz eingespeist wo die Kosten für Speicherung durch PSKW oder Regelung durch Herunterfahren von Kraftwerkskapazität der zahlenden Allgemenheit angelastet werden.
Aus den eingespeisten 29 Cent/kwh Rohware werden dann ganz schnell 60 Cent/kWh für eine verbrauchsfähige Stromversorgung - zuzüglich Steuern.
Es steht Ihnen frei, sich statt 300g verbrauchsfähig protioniertem Rinderbraten im Penny, eine Rinderhälfte zum günstigen Kilopreis bei einem regionalen Schlachtbetrieb einzukaufen.
Sie werden dort aber auf tiefstes Unverständnis stoßen, wenn Sie zum Einkaufspreis einer Rinderhälfte, Ihren Einkauf sauber in tiefgegühlten 300 gr - Packs abzuholen gedacht hatten.
Im Jahr 2011 hat jeder Bundesbürger PRO KOPF rund 140 EUR Zusatzkosten für EE-Einspeisung ( Einspeisevegütung - Marktwert insgesamt 14.1 Mia EUR ) geleistet.
Legen Sie Ihre Zahlen transparent auf den Tisch - und dann wird die Diskussion um EE mit Ihnen wieder interessant.
Bis dahin sind Sie und bleiben Sie ein unverschämter Lügner.
auch Sie fallen offenbar auf die Mär von der "grid parity" herein. Die da lautet: wenn die Kilowattstune solarstrom billiger erzeugen kann als der Endkundenpreis, braucht es keine Subvention mehr.
Wenn das mal keine Milchmädchenrechnung ist! Zunächst mal kann ein Solaranlagenbesitzer nur einen Bruchteil des Stromes selbst nutzen. Scheint die Sonne, hat er viel zu viel, sonst hat er gar nichts. Wer gut ist, verbraucht 25% selber. Tja, und ohne Subvention für die anderen 75% ist und bleibt er verloren.
Schlauberger träumen jetzt von privaten Stromspeichern. Die sind zwar auf absehbare Zeit überaus teuer, aber werden - ein Oberwitz - durch zusätzliche Subventionen gefördert...
Nehmen wir mal an, sie setzen sich durch. Dann kommt der Oberwitz. Nicht die bösen Energiekonzerne haben dann Einnahmeausfälle. 80% des Stormpreises landen
- beim Netzbetreiber. Bislang zahlt man diesen vor allem pro Kilowattstunde, weshalb der Solarstromer sich scheinbar billig loskaufen kann. Wird das Ganze zum Massenphänomen, dann wird statt dessen die Leistungskomponente explodieren - sprich: das Netzentgelt für den Schlaumeier steigt rasant.
- bei Vater Staat. Was der heute im Steuersäckel hat, geht dann beim Solarschlaumeier nach China.Wo Merkel/Trittin sich das wohl wiederholen werden?
- beim Solarschlaumeier und Konsorten als Subvention. Als Stromkunde zahlt er den Spaß selbst mit - außer bei "Eigenerzeugung",denn die ist bislang umlagebefreit. Zu Lasten alle anderen Strombezieher. Bislang!
Sie unterschlagen in Ihrer Darstellung, daß der PV-produzierte Strom nur eine Rohware ist.
So ähnlich, wie man im Pennymarkt üblicherweise keine Rinderhälften in den Einkaufwagen legt, so wenig können PV-Betreiber den von ihnen erzeugten Strom selbst nutzen.
Der private Haushalt hat seine Verbrauchszeiten zwischen 7 und 8 Uhr morgens und zwischen 17 und 23 Uhr abends.
Der private Eigenverbrauchs-PV-Betreiber müßte also zur vollständigen Belieferung seines Privathaushalts seine Panels in Kasachstan und Florida aufstellen - und mit zwei ziemlich langen Verlängerungskabeln an sein Heim anschließen.
Normalerweise hält jedoch der private Eigenverbrauchs-PV-Betreiber seine Panels auf seinem Dach in Osnabrück oder Titisee für geneigte Sonnenbestrahlung bei schönem Wetter bereit.
Der direkte Eigenverbrauch von PV-Leistung in Eigenheimen dürfte meiner Einschätzung nach, 5% des Stromertrags einer Eigenheim-PV kaum übersteigen.
95% des Eigenheim-PV-Stromertrags werden für viel Geld ( wie Sie selbst schreiben : knapp 29 Cent ) per EE-Zwangsverordnung als Rohware ins allgemeine Stromnetz eingespeist wo die Kosten für Speicherung durch PSKW oder Regelung durch Herunterfahren von Kraftwerkskapazität der zahlenden Allgemenheit angelastet werden.
Aus den eingespeisten 29 Cent/kwh Rohware werden dann ganz schnell 60 Cent/kWh für eine verbrauchsfähige Stromversorgung - zuzüglich Steuern.
Es steht Ihnen frei, sich statt 300g verbrauchsfähig protioniertem Rinderbraten im Penny, eine Rinderhälfte zum günstigen Kilopreis bei einem regionalen Schlachtbetrieb einzukaufen.
Sie werden dort aber auf tiefstes Unverständnis stoßen, wenn Sie zum Einkaufspreis einer Rinderhälfte, Ihren Einkauf sauber in tiefgegühlten 300 gr - Packs abzuholen gedacht hatten.
Im Jahr 2011 hat jeder Bundesbürger PRO KOPF rund 140 EUR Zusatzkosten für EE-Einspeisung ( Einspeisevegütung - Marktwert insgesamt 14.1 Mia EUR ) geleistet.
Legen Sie Ihre Zahlen transparent auf den Tisch - und dann wird die Diskussion um EE mit Ihnen wieder interessant.
Bis dahin sind Sie und bleiben Sie ein unverschämter Lügner.
Jede Ressource der Erde ist endlich - in jeglicher Hinsicht.
Rohstoffe, Umwelt und Arbeitskraft. Die Bevölkerung der Erde wird auf absehbare Zeit weiter wachsen und die Bedürfnisse der Menschen werden nicht abnehmen. Die einzige Möglichkeit diesen Konflikt zu entschärfen, ist die effiziente Nutzung der Ressourcen.
Subventionen sind aber für Marktwirtschaftliche Akteure kein Anreiz die Effizienz zu erhöhen, sondern stellen eine Umverteilung von Ressourcen dar. Im Falle der Solarsubventionen eindeutig eine Umverteilung von "Unten-nach-Oben".
Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. (z.B. auch Legalisierung von Prostitution in DE)
"Die Bedürnisse der Menschen werden nicht abnehmen" Das ist richtig.
Sie wissen aber sicher, daß Bedürfniss nicht gleich Nachfrage ist.
In Afrika gibt es ein ausgeprägtes Bedürnis nach Nahrung.
Wir könnten noch so viel Nahrung erzeugen auf dieser ERde, wenn sie den Menschen kein Einkommen geben, werden sie keine Nahrung kaufen können.
Das vergessen oder verdrängen viele Unternehmer oder Kapitalisten gerne.
Um das ganze mal auf die Spitze zu treiben: wenn in Deutschland in 50 Jahren 1000 Menschen 50 Prozent des Einkommens bunkern, werden ganz viele menschen ihre Bedürnisse nicht mehr befriedigen können. Das trifft bei Strom genauso zu wie bei Wasser , Medikamenten oder Nahrung.
Alle Menschen könnten 50 Std/Wohe arbeiten, erst mit 70 in Rente gehen und für 5 €/Std arbeiten - es würde nichts nützen, denn die Kaufkraft wurde gebunkert auf Konten.
"Die Bedürnisse der Menschen werden nicht abnehmen" Das ist richtig.
Sie wissen aber sicher, daß Bedürfniss nicht gleich Nachfrage ist.
In Afrika gibt es ein ausgeprägtes Bedürnis nach Nahrung.
Wir könnten noch so viel Nahrung erzeugen auf dieser ERde, wenn sie den Menschen kein Einkommen geben, werden sie keine Nahrung kaufen können.
Das vergessen oder verdrängen viele Unternehmer oder Kapitalisten gerne.
Um das ganze mal auf die Spitze zu treiben: wenn in Deutschland in 50 Jahren 1000 Menschen 50 Prozent des Einkommens bunkern, werden ganz viele menschen ihre Bedürnisse nicht mehr befriedigen können. Das trifft bei Strom genauso zu wie bei Wasser , Medikamenten oder Nahrung.
Alle Menschen könnten 50 Std/Wohe arbeiten, erst mit 70 in Rente gehen und für 5 €/Std arbeiten - es würde nichts nützen, denn die Kaufkraft wurde gebunkert auf Konten.
spaßiger Ansatz. Es obliegt hier wohl der politischen Gesinnnung des Betrachters. Manch einer würde vermutlich argumentieren, dass ein Subventionieren im Wahn sinnlos und unwirtschaftlich ist. Für Gutmenschentum und Gewissensberuhigung neu-grüner Besserverdienender ist im Haushalt kein Platz. Basta
Mit Ihrer Basta Rhetorik stehen Sie ganz offensichtlich dafür ein, das die Welt noch einige Jahre mit dem Verbrennen von Öl, Gas und Kohle herumsaut, um dann, von einem Monat auf den anderen, mit Engpässen und Preisexplosionen leben muss, weil das Zeug zuende ist.
Alle, die sich hierüber Sorgen machen und beizeiten diese Klima und auch Ihren Wohlstand gefährdenden Misstände abstellen wollen, sind "neu-grüne Gutmenschen". Unglaublich.
Mit Ihrer Basta Rhetorik stehen Sie ganz offensichtlich dafür ein, das die Welt noch einige Jahre mit dem Verbrennen von Öl, Gas und Kohle herumsaut, um dann, von einem Monat auf den anderen, mit Engpässen und Preisexplosionen leben muss, weil das Zeug zuende ist.
Alle, die sich hierüber Sorgen machen und beizeiten diese Klima und auch Ihren Wohlstand gefährdenden Misstände abstellen wollen, sind "neu-grüne Gutmenschen". Unglaublich.
Wie Herr Vorholz hier das völlig desaströse Ergebis der Förderung von Solarenergie schönredet, hat mit seriösem Journalismus nichts mehr zu tun. Die Solarenergie verursacht absurde Subventionskosten und trägt dennoch nur jämmerliche 3% zur Stromversorgung bei. Man kann angesichts dieser grotesken Fehlallokation nur die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen.
Ja, wir wissen, dass die Zeit-Klientel gut betucht ist und wahrscheinlich erheblich auf Kosten der allgemeinen Bevölkerung von diesem Subventionswahnsinn profitiert. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/lv
Solaranlagen arbeiten auf der 400 Volt ( Nachbarschafts ) Ebene , es ist ausgeschlossen, dass mit Ihnen Strom erzeugt werden kann, der ins Ausland verkauft wird, denn die Entfernung die bei 400 Volt zum Energietransport maximal erreicht werden kann liegt so bei 1000 Meter.
Der Privatbedarf liegt etwa bei 20 % des Gesamtverbrauchs.
Wenn also eine kleine Gemeinde sich zu mehr als 100 % mit Solarstrom versorgt, haben sie ein Problem, es müssen dann einige Erzeuger abgeschaltet werden, da der Strom nicht ins Mittelspannungsnetz hochtransformiert werden kann.
Da sind hoffentlich teure nachträgliche Installationen fällig denn es darf kein Erzeuger dann benachteiligt werden.
Es ist eine Fehlsubvention gewesen und es bleibt eine. Selbst in China, wo die preiswerten Module hergestellt werden, hat man nur mit deutscher Entwicklungshilfe ein Solarkraftwerk erstellt, um festzustellen, dass da wo es steht ( wegen der Sonneneinstrahlung ) kein Strom gebraucht wird.
Toller Lerneffekt, den wir bezahlen.
.. bevor einer Ihrer Lehrer Ihrer umfassenden Sachunkunde gewahr wird.
Ich habe selten etwas so falsches gelesen.
Transformatoren sind symmetrische Spannungswandler.
", da der Strom nicht ins Mittelspannungsnetz hochtransformiert werden kann."
klar
kann ja nicht gehn
der strom is ja grün nicht gelb
und blau is bekanntlich null
ideen verbreiten die leute...
Ich habe wirklich selten einen Kommentar gelesen, der so wenig von Sachkenntnis getrübt ist wie dieser.
Natürlich ist es problemlos möglich, die elektrische Energie aus einer Solaranlage ins Netz einzuspeisen. Wie bereits ein Mitforist etwas verklausuliert geschildert hat, ist es einem Transformator vollkommen egal, ob Quelle oder Last auf der einen oder anderen Seite sitzen. Oder anders formuliert: Ein Transformator, welcher dazu genutzt wird, um 400 kV auf 100 kV umzuspannen, kann im Prinzip genauso gut auch 100 kV in 400 kV umwandeln. Genau das wird ja ohnehin schon gemacht, schließlich ist in Deutschland inzwischen PV mit einer Leistung von 17 GW (ehrlicherweise: peak) installiert, das wird nicht alles lokal "verbraucht".
Weiterhin ist mit den elektronischen Wechselrichtern von PV-Anlagen eine variable Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom vergleichsweise einfach machbar (Stichwort: Blindleistungskompensation).
Abgesehen davon: Der Spannungsabfall an einem elektrischen Leiter ist frei nach der vereinfachten Form des Ohmschen Gesetzes (U=RI) abhängig von dessen (komplexem) Widerstand und der Stromstärke (im Widerstand steckt Leitergeometrie, also Länge, Querschnitt und spezifischer Widerstand des Leiters). Das bedeutet im Umkehrschluss: Der Spannungsabfall U ist dann sehr klein, wenn Widerstand und/oder Stromstärke sehr klein sind. Die generelle Aussage, dass für eine Spannung von 400 V maximal eine Leitungslänge von 1000m geht, ist so einfach nicht korrekt.
.. bevor einer Ihrer Lehrer Ihrer umfassenden Sachunkunde gewahr wird.
Ich habe selten etwas so falsches gelesen.
Transformatoren sind symmetrische Spannungswandler.
", da der Strom nicht ins Mittelspannungsnetz hochtransformiert werden kann."
klar
kann ja nicht gehn
der strom is ja grün nicht gelb
und blau is bekanntlich null
ideen verbreiten die leute...
Ich habe wirklich selten einen Kommentar gelesen, der so wenig von Sachkenntnis getrübt ist wie dieser.
Natürlich ist es problemlos möglich, die elektrische Energie aus einer Solaranlage ins Netz einzuspeisen. Wie bereits ein Mitforist etwas verklausuliert geschildert hat, ist es einem Transformator vollkommen egal, ob Quelle oder Last auf der einen oder anderen Seite sitzen. Oder anders formuliert: Ein Transformator, welcher dazu genutzt wird, um 400 kV auf 100 kV umzuspannen, kann im Prinzip genauso gut auch 100 kV in 400 kV umwandeln. Genau das wird ja ohnehin schon gemacht, schließlich ist in Deutschland inzwischen PV mit einer Leistung von 17 GW (ehrlicherweise: peak) installiert, das wird nicht alles lokal "verbraucht".
Weiterhin ist mit den elektronischen Wechselrichtern von PV-Anlagen eine variable Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom vergleichsweise einfach machbar (Stichwort: Blindleistungskompensation).
Abgesehen davon: Der Spannungsabfall an einem elektrischen Leiter ist frei nach der vereinfachten Form des Ohmschen Gesetzes (U=RI) abhängig von dessen (komplexem) Widerstand und der Stromstärke (im Widerstand steckt Leitergeometrie, also Länge, Querschnitt und spezifischer Widerstand des Leiters). Das bedeutet im Umkehrschluss: Der Spannungsabfall U ist dann sehr klein, wenn Widerstand und/oder Stromstärke sehr klein sind. Die generelle Aussage, dass für eine Spannung von 400 V maximal eine Leitungslänge von 1000m geht, ist so einfach nicht korrekt.
Sie schrieben: "Wirklich intelligent ist das nicht."
Das ist eine naive Unterstellung. Wenn Sie über Politik schreiben, sollten Sie zukünftig vorgehen wie ein Detektiv:
Wer verdient daran, und wer verliert? Welches Parteibuch hat der Verdächtige und welche "Werte" vertritt diese Partei?
Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, wissen Sie auch selbst, dass es hierbei nicht, ich korrigiere, niemals, darum geht, "intelligente" Entscheidungen zu treffen, sondern "nützliche" - für die Auftraggeber. Diese "Auftraggeber" sollte der Laie jedoch nie mit dem "Wähler" gleichsetzen, sondern mit all jenen, die mehrere tausend Euro für Parteispenden erübrigen können.
die Subvention des Solarstroms nur schmackhaft machen.
Wie wäre es damit:
Alle Hotelbesitzer bekommen vom Staat 50 Prozent der Kosten für die Solarstromerzeugung ersetzt.
Nach dem Umsatzsteuergeschenk in Milliardenhöhe, wäre das doch bestimmt vertretbar für unsere FDP, oder.
Vielleicht werden dann die ZImmer billiger für die ganzen Geschäftsreisenden. Ach nein, das hat beim letzen mal auch nicht funktioniert. Das ersparte Geld landete über Gewinnausschüttungen in den Taschen von Privatleuten.
Was haben Hotelbesitzer mit Solarstromerzeugung zu tun?
Was haben Hotelbesitzer mit Solarstromerzeugung zu tun?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren