Italien Entspannt euch, Deutsche!
Das neue Nach-Berlusconi-Italien hat genug von den Belehrungen aus Berlin.
© Sean Gallup/Getty Images

Mario Monti mit Angela Merkel
Montagnachmittag auf dem römischen Flughafen Leonardo da Vinci. In der Abflughalle wird die Schlange vor der Sicherheitskontrolle immer länger. Zwei Deutsche verlieren die Geduld und beginnen laut zu schimpfen. Einer von ihnen ruft in holprigem Italienisch: "So ein Chaos gibt es nur in Italien!" Da dreht sich ein Italiener zu dem Krakeeler um, sein Gesicht zeigt Verärgerung. "Germans never change", sagt er, jedes einzelne Wort betonend: Deutsche ändern sich nie. "Immer wisst ihr alles besser, immer schaut ihr auf uns herab." Die Deutschen schweigen betreten, der Italiener ignoriert sie jetzt. Weil beide an andere Orte reisen, kann wenig später keiner von ihnen den Kapitän des Lufthansa-Flugs nach Düsseldorf hören. "In einer halben Stunde sollten wir abheben", sagt der Pilot zur Begrüßung über Lautsprecher. "Aber bei den Italienern weiß man ja nie."
Die Episode ereignete sich, als die Regierung Berlusconi in den letzten Zügen lag. Damals lachte halb Europa über Italien, und Deutschland lachte vielleicht noch ein wenig lauter. Die drittgrößte Volkswirtschaft Europas wurde vor allem als Bunga-Bunga-Kulisse wahrgenommen, zwar ernsthaft verschuldet, aber deshalb noch lange nicht ernst zu nehmen. Ein Land wie ein Altherrenwitz. Einmal amüsierte sich Angela Merkel gemeinsam mit Nicolas Sarkozy sogar öffentlich über den EU-Partner. Bei einer Pressekonferenz am Rande eines EU-Gipfels Ende Oktober in Brüssel wurden beide gefragt, wie sie Berlusconis Reformvorschläge fänden. Spontan boten der Franzose und die Deutsche den Medienleuten eine sarkastische Pantomime. Sie schauten sich vielsagend in die Augen, verzogen gequält das Gesicht, lächelten ironisch.
Was in Brüssel als sympathische Einlage herüberkam, wurde in Italien als nationale Kränkung verstanden, als "Ärgernis und ungerechtfertigte Demütigung", wie der frühere Ministerpräsident Romano Prodi sagte.
Die Kanzlerin hatte Berlusconi nie offen kritisiert, sondern ihn und Italien weitgehend ignoriert. Die bilateralen Beziehungen waren auf dem Gefrierpunkt, ebenso wie das persönliche Verhältnis zwischen der ostdeutschen Pastorentochter und dem lombardischen Zotenreißer. Dabei war Merkel in Italien ungeheuer populär. Denn für die vielen Italiener, die unter Berlusconi litten, verkörperte die Deutsche jene Tugenden, die der politischen Kaste Roms offenbar abgingen: Sinn für das Gemeinwohl, Zurückhaltung, Integrität.
Doch seit zwei Monaten wird Italien von einem Mann regiert, der neben diesen Eigenschaften auch noch ein paar andere besitzt, die Merkel abgehen. Eine gewisse Weltläufigkeit zum Beispiel, dazu profundes ökonomisches Fachwissen und daraus resultierende Entschlusskraft. Amüsiert wurde in Italien registriert, dass deutsche Medien Mario Monti und den neuen EZB-Chef Mario Draghi als "preußische Italiener" klassifizierten – sogenannte preußische Tugenden wie Disziplin und Charakterstärke wurden schließlich im römischen Heer schon 1700 Jahre früher hochgehalten. Kaum war Monti in den Palazzo Chigi eingezogen, da bröckelte das makellose Image von Angela Merkel. Von der Lichtgestalt mutierte sie zur maestrina, zur etwas spießigen Lehrerin, die den Aufmüpfigen in der Klasse auf die Finger klopft und gar nicht merkt, dass ausgerechnet die manchmal die besseren Ideen haben.
Als Berlusconi zur allgemeinen Erleichterung abgetreten war, da wurde in Rom flugs Deutschland als das größte Problem für Europa genannt. In Deutschland werde "Politik nach dem Stimmungsbarometer gemacht", erklärte etwa Giovanni Moro, ein Sohn des ermordeten Christdemokraten Aldo Moro. "Merkels Deutschland gefährdet mit seinem rigiden Dogmatismus nicht nur den Euro, sondern die ganze Union", schreibt eine Monti nahestehende Publizistin. "Das Bild von der Führungsmacht Deutschland ist unangemessen: Berlin kommandiert, aber es führt nicht."
Unaufhaltsam macht sich in Rom das Gefühl breit: Wir können auch anders – die Deutschen nicht. Bei seinem ersten Auftritt vor der Auslandspresse schwärmte Mario Monti ausführlich von Skandinavien. Die Verdienste der nordeuropäischen Länder für Europa seien bislang zu wenig beachtet worden. "Dabei beobachten wir dort ein funktionierendes Sozialsystem und weitaus stärker wettbewerbsorientierte Märkte als in der Euro-Zone." Am deutschen Wesen, so die Botschaft, muss Europa nicht unbedingt genesen. Es gibt ja auch noch andere Modelle.
Mit Monti hat Italien Selbstbewusstsein zurückerobert. Innerhalb von kürzester Zeit wurden einschneidende Sparprogramme und Reformen durchgesetzt, Privilegien gekappt und Steuersünder überführt. Es scheint, als läge der Berlusconismus Jahre zurück. Längst ist das Bußprogramm in vollem Gange. Den Protestanten im Norden, die ihre Sünden bekanntlich bis zum Jüngsten Gericht mit sich herumschleppen müssen, mag das zu schnell gehen. Aber Italien ist schon weiter. Und während man Berlusconi bequem als Politclown abtun konnte, erweist sich Mario Monti als ernsthafter und ernst zu nehmender Kritiker.
Vor seinem Antrittsbesuch in Berlin vergangene Woche tat Monti etwas, was sich Berlusconi niemals getraut hätte: Er stellte Ansprüche an die deutsche Kollegin. Er verlangte, Deutschland und Frankreich sollten nicht länger "allzu autoritär" auftreten. Er erinnerte die beiden starken Partner an ihre Fehler in der EU-Politik. Und er warnte Angela Merkel vor antideutschen Protesten in Italien, falls Berlin die Anstrengungen seiner Regierung nicht honoriere. In Italien gelte Deutschland als "Anführer der EU-Intoleranz", erklärte Monti, um geschickt hinzuzufügen, er arbeite für ein Italien, das Deutschland ähneln solle, denn "ich empfinde sehr deutsch".
Angela Merkels Lob für Montis Reformpolitik wurde in Rom mit Erleichterung aufgenommen. Aber auch mit Verdruss darüber, dass dieses Lob immer ein wenig von oben herab erfolgt. In dieser Woche wurde Monti deshalb noch etwas deutlicher. "Die von Deutschland durchgesetzte Stabilitätskultur ist sehr wertvoll", sagte er der Financial Times, "aber je deutlicher die verschuldeten Länder beweisen, dass sie das Gebot der Disziplin begriffen haben, desto mehr müssten die Deutschen sich entspannen."
Dass ihnen die Italiener freundschaftlich die Leviten lesen, daran werden die Deutschen sich gewöhnen müssen. Umgekehrt war es ja lange genug die Regel. Der deutsche Nationalismus hat sich stets in Abgrenzung zu Italien definiert. Der Sieg eines germanischen Heers über römische Legionen im Teutoburger Wald war ein wesentlicher Topos für den historisierenden Patriotismus des 19. Jahrhunderts – später erhoben die Nazis den römisch erzogenen Cherusker Hermann zum Überdeutschen. Lange Zeit hieß deutsch sein zuallererst: nicht italienisch sein. Und Martin Luther wandte sich vom sündigen Rom mit Grausen wie später die deutschen Medienprediger von Berlusconien.
Die italienische Lebensart hingegen wurde von den Deutschen fleißig kopiert. Pasta, Aceto Balsamico und Olivenöl sind nördlich der Alpen so verbreitet wie im Süden, und in Deutschland werden inzwischen mehr Espressomaschinen verkauft als in Italien. Manchmal scheint es, als seien die Deutschen die besseren Italiener.
Was aber wird, wenn jetzt auf einmal die Italiener die besseren Deutschen sein wollen? Beides kann Europa nur guttun.
- Datum 22.01.2012 - 20:03 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle DIE ZEIT, 19.1.2012 Nr. 04
- Kommentare 68
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Nun braucht es keine Belehrungen mehr!
Vor allem wenn man an die Deutsche Vergangenheit denkt!
So !Oder Ähnlich denkt Europa über uns.
Als Zahlmeister OK aber mehr nicht...
Frankreich sieht das genauso
Bitte diskutieren Sie das Artikelthema zugunsten eines konstruktiven Diskussionsverlaufes anhand sachlicher Argumente. Danke, die Redaktion/lv
Ein neuer Kopf in Italien ändert keine über Jahrhunderte eingeübten Verhaltensweisen, die uns in Deutschland eher abgehen, z.B. die massive Schatten- sowie Vetternwirtschaft.
Vom organisierten Verbrechen, mit deren Bekämpfung der Staat und die Gesellschaft, kurioserweise auch überfordert sind, will ich gar nicht erst reden.
Was hat denn eine "gewisse Weltläufigkeit" des neuen MP damit zu tun, dass die gesamte politische Klasse in Italien völlig unfähig ist mit den Staatsfinanzen umzugehen?
Italien hat kein Lob verdient!!!
Titel entfernt. Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv an der Diskussion des konkreten Artikelthemas. Danke, die Redaktion/lv
Entfernt. Bitte üben Sie Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/vn
Entfernt. Bitte üben Sie Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/vn
Das nenne ich seichten Befindlichkeitsjournalismus. Wenn Italien die Belehrungen aus Schland satt hat, sind damit auch die Geldforderungen an uns erledigt? Oder ist die Zurückweisung solcher unverschämten Forderungen von Italien, das jahrzehntelang über seine Verhälnisse lebt und seine Superreichen außerordentlich schonend besteuert, auch ein Fall von deutschem Dogmatismus. Da lob ich mir doch das Deutsch sein. Etwas Härte muss sein, das ist wie im Fußball.
wie es in diesem Artikel beschrieben wird. Wir Deutschen koennen unendlich viel von Italien lernen. Guten Kaffee gibt es naemlich in D erst zu trinken, seitdem sich die Kultur der italienischen Espresso Maschinen verbreitet hat. Die Plürre aufgegossenen Kaffees in warmgehaltenen Kannen war unertraeglich.
Neulich war ich in Florenz, und habe wirklich nur in Mittelklasse Restaurants gegessen, und was soll ich sagen, es war exquisit, ohne dass ich finanziell gepluendert wurde. Wenn ich das vergleiche mit der Restaurant Qualitaet in D kommen mir die Traenen und ich bin voller Neid auf die Italiener und ihre Kueche.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Kommentare. Danke. Die Redaktion/vn
Gerade weil Italien ein großartiges Land mit einer reichen Kultur ist, in dem so viel erfunden wuerde, was die Kultur Europas prägte ist das Verhalten einiger italienischer Politiker in meinen Augen ein Trauerspiel. Scheinbar widerwillig wird unter Klagen etwas getan um die Wirtschaft zu stärken oder um Steuerhinterziehung zu bekämpfen, nur damit Mutti Merkel zufrieden ist und weiter Milliardenhilfen überweist. Dann wird lamentiert dass das Hilfsgeld nicht den Anstrengungen entspricht. Warum erkennt man in Italien nicht, dass man die Reformen hauptsächlich für sich selber macht um die Kreativität, die Italien immer hatte, wieder zu stärken ? Eine Transferunion bringt nur Unfrieden nach Europa, da die Empfänger immer meinen werden sie hätten Recht auf noch mehr und die Geber immer denken werden sie müssten zu viel zahlen. Besser wäre ein Bündnis von Staaten, die für gemeinsame Werte und Interessen eintreten.
Das reicht mir nicht. Es gehört schon etwas mehr dazu, ein Land so zu führen, das andere nicht die Zeche für jahrzehnte lange Vetternwirtschaft und Bestechlichkeit bezahlen müssen.
Ernesto, du bist und bleibst ein Italiener! Aber so schön ist Italien wiederum auch nicht, man sollte es nicht auf Kaffee und mittelmäßigen essen reduzieren! Patriotismus ist angebracht, aber bitte nicht übertreiben!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf polemische Kommentare. Danke. Die Redaktion/vn
Gerade weil Italien ein großartiges Land mit einer reichen Kultur ist, in dem so viel erfunden wuerde, was die Kultur Europas prägte ist das Verhalten einiger italienischer Politiker in meinen Augen ein Trauerspiel. Scheinbar widerwillig wird unter Klagen etwas getan um die Wirtschaft zu stärken oder um Steuerhinterziehung zu bekämpfen, nur damit Mutti Merkel zufrieden ist und weiter Milliardenhilfen überweist. Dann wird lamentiert dass das Hilfsgeld nicht den Anstrengungen entspricht. Warum erkennt man in Italien nicht, dass man die Reformen hauptsächlich für sich selber macht um die Kreativität, die Italien immer hatte, wieder zu stärken ? Eine Transferunion bringt nur Unfrieden nach Europa, da die Empfänger immer meinen werden sie hätten Recht auf noch mehr und die Geber immer denken werden sie müssten zu viel zahlen. Besser wäre ein Bündnis von Staaten, die für gemeinsame Werte und Interessen eintreten.
Das reicht mir nicht. Es gehört schon etwas mehr dazu, ein Land so zu führen, das andere nicht die Zeche für jahrzehnte lange Vetternwirtschaft und Bestechlichkeit bezahlen müssen.
Ernesto, du bist und bleibst ein Italiener! Aber so schön ist Italien wiederum auch nicht, man sollte es nicht auf Kaffee und mittelmäßigen essen reduzieren! Patriotismus ist angebracht, aber bitte nicht übertreiben!
Die unterirdischen Berlusconi-Jahre müssen offenbar schon Jahrhunderte zurückliegen - und plötzlich ist Italien schuldenfrei, korruptionsfrei und moralisch alleinig auf allerhöchster Höhe! Da ist höchste Zeit, den treudoofen Deutschen zu sagen, was sie zu tun haben.
Habe einige italophile Freunde, Hedonisten durch und durch, die steifen ewiggestrigen (deutschen) Freunde belächelnd und belehrend, Deutschlands Infrastruktur, Sozialstaat und einigemaßen funktionierende Sozialstruktur selbstverständlich massivst in Anspruch nehmend. Offenbar wie die Autorin. Als es aber z.B. am Ende der Schwangerschaft an die Entbindung ging -da waren deutsche Krankenhäuser plötzlich doch irgendwie zuverlässiger und besser und die Leute schnell wieder aus der Toskana nach Deutschland eingereist. Wenn es um staatliche Leistungen geht, zuverlässig für jeden Bürger arbeitende (jawohl, arbeitende!) Behörden geht, funktionierende Infrastruktur usw. usw. usw. - da soll Deutschland plötzlich herhalten. EU und Pan-Europa: Ja! Subsidiarität: Ja! Was vor Ort gemacht werden muss, soll vor Ort gemacht werden. Das gilt auch für die Pflichten! Das gilt für Italien! Sie alle (es gibt offenbar nicht ausreichend steuerzahlende Ehrliche) sollen sich auf den Hosenboden setzen, arbeiten und Steuern zahlen. Dann muss Monti nicht derartigen Unfug erzählen! Hochnotpeinlich! Und die Autorin nicht derartig unausgegorenen Roten Sauser schreiben. Was will uns der Artikel wirklich sagen? Keine Ahnung. Unfug nachschreiben.
Entfernt. Bitte beachten Sie die Netiquette. Kritik an der Moderation können Sie gerne an community@zeit.de richten. Danke. Die Redaktion/vn
Tja, bis vor kurzem habe ich auch noch gelaestert ueber Berlusconi, und an die Sauberkeit der deutschen Politik geglaubt, und dann kam Wulff ...
Wenn Sie schon von der oft zitierten Korruption in Italien schreiben. Kennen Sie den letzten Siemens Schmiergeld Skandal ? Ein deutscher Vorzeige Konzern ...
Ich finde es ganz lustig, dass einige Deutsche sich - wieder - auf der moralischen Seite sehen. Wie hat Lafontaine richtig gesagt: Sauberkeit, Ordentlichkeit, Disziplin, das sind die Sekundaertugenden, mit denen KZs betrieben werden koennen.
Entfernt. Bitte beachten Sie die Netiquette. Kritik an der Moderation können Sie gerne an community@zeit.de richten. Danke. Die Redaktion/vn
Tja, bis vor kurzem habe ich auch noch gelaestert ueber Berlusconi, und an die Sauberkeit der deutschen Politik geglaubt, und dann kam Wulff ...
Wenn Sie schon von der oft zitierten Korruption in Italien schreiben. Kennen Sie den letzten Siemens Schmiergeld Skandal ? Ein deutscher Vorzeige Konzern ...
Ich finde es ganz lustig, dass einige Deutsche sich - wieder - auf der moralischen Seite sehen. Wie hat Lafontaine richtig gesagt: Sauberkeit, Ordentlichkeit, Disziplin, das sind die Sekundaertugenden, mit denen KZs betrieben werden koennen.
Genauso wie in in Deutschland Vorurteile gegen Italien gibt, gibt es in Italien Vorurteile gegen Deutschland, wenn ein Italiener bemerkt "die" Deutschen seien zu ernst, unfreundlich ohne Stil und wüssten nicht das Leben zu genießen, wird von "den" Deutschen Zustimmung erwartet. Doch sobald ein Deutscher es wagt das großartige Italien zu kritisieren ist man beleidigt und beklagt teutonische Arroganz ? Wie wäre es wenn jeder erstmal bei sich selber anfängt und eigene Vorurteile abbaut anstatt sich über die Vorurteile des anderen aufzuregen ?
Italien müsste die wirtschaftlichen Anstrengungen auch ohne Deutschland und ohne den Euro Unternehmen, da es durch die Globalisierung andere Rahmenbedungungen gibt als vor 30 Jahren. Warum tut Monti so als täte er Merkel durch die Reformen einen Gefallen ? Was kann ein normaler deutscher Bprger dafür, dass einige Banken und Ratingagenturen kein Vertrauen mehr in einige Staaten des Club Med haben ? Ich finde es extrem unfair, dass Deutschland als Sündenbock missbraucht wird. Wenn es Deutschland nicht geben würde, müssten Griechenland und Italien sich auch reformieren, um im Wettbewerb mit Asien oder den USA bestehen zu können und um die Banken zu überzeugen, weiter Geld geliehen zu bekommen.
es ist zu schön, dass die Journalisten nicht merken, wie sehr dem MIchel der Proeuropaismus :) missfällt. Das geht eigentlich durch alle Milieus und Parteilager. 2014 verstehts dann auch Andrea Nahles.
Spaß beiseite: die Südachse hat sich nun mal den Teutonen zu beugen. Es ist schon ein Witz in Dosen mit Dilettanten in eine Union gepfärcht zu sein. Und gleichzeitig wundert man sich über das Aufkommen von nationalistischen Strömungen . Manche lernens nie
es ist zu schön, dass die Journalisten nicht merken, wie sehr dem MIchel der Proeuropaismus :) missfällt. Das geht eigentlich durch alle Milieus und Parteilager. 2014 verstehts dann auch Andrea Nahles.
Spaß beiseite: die Südachse hat sich nun mal den Teutonen zu beugen. Es ist schon ein Witz in Dosen mit Dilettanten in eine Union gepfärcht zu sein. Und gleichzeitig wundert man sich über das Aufkommen von nationalistischen Strömungen . Manche lernens nie
Ich habe eher den Eindruck, dass die Presse gerne die Resentiments anheizt und überkommene Klischees aufwärmt.
Entfernt. Kritik nehmen wir gerne entgegen. Dennoch bitten wir Sie, diese an community@zeit.de zu richten. Danke. Die Redaktion/vn
Entfernt. Kritik nehmen wir gerne entgegen. Dennoch bitten wir Sie, diese an community@zeit.de zu richten. Danke. Die Redaktion/vn
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren