Damir Doma, der Traunsteiner
Der Traunsteiner
Damir Doma, 30, gilt als vielversprechendster deutscher Modedesigner seiner Generation. Er hat kroatische Eltern und wuchs am Chiemsee auf. Nach der Modeschule verbrachte er einige Jahre in Antwerpen, seit 2006 betreibt er unter seinem Namen ein eigenes Label in Paris.
ZEITmagazin: Was ist bei Ihnen deutsch: Herz, Denken oder Arbeit?
Damir Doma: Das Denken – oder genauer gesagt: die Strukturiertheit des Denkens – ist wohl das Deutscheste an mir.
ZEITmagazin: Gibt es eine deutsche Seele?
Doma: Die gibt es sicher. Von Weitem ist sie klarer zu erkennen als aus der Nähe. Die deutsche Seele ist leicht zu verschrecken, etwas hysterisch und ängstlich. Die Angst ist ihre Triebkraft.
ZEITmagazin: Ist es eigentlich noch von Bedeutung, woher jemand kommt?
Doma: Die Herkunft eines Menschen ist grund- legend wichtig, sie ist die Basis für das spätere Leben.
ZEITmagazin: Was hat Ihre Arbeit am meisten beeinflusst?
Doma: Die Tatsache, dass ich lange nicht wusste, wohin ich gehöre und wo meine Wurzeln liegen. Je länger ich fern von Deutschland lebe, desto wohler fühle ich mich in meiner Rolle als Europäer! In Deutschland war ich immer der Kroate, jetzt bin ich der Deutsche mit kroatischen Wurzeln, dessen Stil als belgisch beschrieben wird und der in Paris lebt und arbeitet. Ich gehöre wohl zur ersten Generation, die Europa wirklich als Einheit versteht. In meiner Arbeit geht es immer ums Kommen und Gehen, ums Suchen und Reisen.








FÜR MICH wird das einst so
lesenswerte DZ MAGAZIN
journalistisch immer dürftiger.
Beispiele: die MAGAZINE 2012- 3 & 4.
Die Küchenerlebnisse der Glamour-
Fotografin Lina Scheynius (musste
googeln, wer die ist), interessieren
mich nicht. Selbst meine 19-jährige
Tochter findet dieses affektierte
„Tagebuch einer jungen Frau“ als
„unterirdisch“. Zu der Kolumne von
Herrn Prüfer: Produktplacement für
Designerstühle zu schlappen 4200
Euronen interessieren mich noch
weniger. Über den - von KFZ-Freaks
gern verdonnerten - aber amüsanten
Autotest indes, kann ich nur schmunzeln.
Die - von „Besseressern“ letzthin oft
verhöhnten - Beiträge von „uns Siebeck“,
vermisse ich. Siebeck`s Beitrag über seine
Reise in die Bresse war ein Genuss (weshalb
schreibt W.S. inzwischen kaum noch im
ZEIT MAGAZIN ? Wäre schade, falls W.S.
sich aufs „Altenteil“ zurück gezogen hätte).
Kurzum: Wo bleiben die großartigen Reportagen,
wie sie früher im ZEIT MAGAZIN zu lesen
waren ? Wobei ich zugleich ein Lob aussprechen
möchte, für den Beitrag von Sandra Roth, "Dass
es dich gibt“. Immer öfter sind unser "einziger
Trost“ bei der Lektüre des ZEIT MAGAZINES:
Martenstein, versteht sich; von Uslar`s
„99-Fragen“. Zum Schluss werde ich erneut
polemisch: Die unvermeidlichen, saisonalen
Modehefte gehen MIR auf die Nerven, gilt auch
für selbige des Magazines der Süddeutschen
(jaja, weiss schon, diese Modehefte sind Pfründe
für die Anzeigen-Akquisiteure...;-))))
Allerbeschte Grüsse aus der Hoheloische Provinz
Ich kann mich den Ausführungen meines Vor-kommentators nur anschliessen. Speziell das 'Tagebuch einer jungen Frau' ist in seiner Belanglosigkeit nicht mehr zu überbieten. Jede Woche diese banalen Bilder, kombiniert mit diesen ebenso inhaltsleeren Texten. (jüngstes Beispiel 'das Reh'), Zeit Magazin 33. Meine zehnjährige Tochter macht mit ihrer 50 Euro Kamera ähnlich unscharfe Bilder, in denen die Motive ebenfalls am unteren Bildrand hängen, aber die zeigt sie dann Ihren Freundinnen und gut ist es. Muss man das denn unbedingt der Öffentlichkeit mitteilen? Ich zähle die Tage bis dieses Jahr endlich rum ist.
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