Rechtsextremismus Der Pfarrer und die braunen Schafe
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"Wer mit Apfels nichts zu tun haben will, überlässt ihnen das Feld"

Selbst durch Apfels Tür schritt Kauder schon. Der Pfarrer besuchte die Familie zu Hause, zur Vorbereitung der Erstkommunion. Das sei so üblich, das mache er immer. Die Stadt zerriss sich danach das Maul. »Herr Pfarrer war bei ’n Radikalen!« Kauder sagt dazu, er sei ja auch Gefängnisseelsorger. In Zeithain, dem großen Männerknast. Dies sei eben seine Pflicht, hinzugehen, wo es schmerzhaft ist. »Im Knast triffst du Vergewaltiger«, sagt Kauder. »Und weißt genau, dass deren Schuld keiner wegdiskutieren kann. Und doch wäre ich froh, wenn sie den Weg zurück ins Licht finden würden.« Das wünscht er sich auch für die Apfels.

Eine Sorge bloß hat er: dass die Familie ihn nur zu sich einlädt, um gesellschaftsfähig zu bleiben. Um sagen zu können: Seht her, sogar der Pfarrer besucht uns! So schlimm können wir ja wohl nicht sein! Dass man ihn instrumentalisiert. Da müsse er achtsam sein. Aber seine Arbeit – die werde er tun.

Kauders Problem ist jenes, das die Gesellschaft immer quält. Was macht man, wenn die Braunen versuchen, sich hier und dort zu engagieren? Wenn sie, wie die Riesaer NPD-Frau Ines Schreiber, als Schöffen an Amtsgerichte drängen? »Die Nazis«, sagt Kauder, »setzen dort an, wo kein anderer die Arbeit machen will. Da wittern sie ihre Möglichkeit. Die schenken Glühwein aus vorm Plattenbau.«

Dabei sei doch das denkbar Schlimmste: dass Menschen immer, wenn Apfels auftauchten, selbst die Flucht ergriffen. »Wenn die Pädagogin sagt: Ich kündige hier, wenn die uns ihre Kinder bringen. Denn wer mit Apfels nichts zu tun haben will, überlässt ihnen das Feld. Nur wer ihnen begegnet, kann ihnen auch etwas entgegensetzen.«

Der Pfarrer sitzt nun am Mittagstisch. In Riesas Zentrum, Lessingstraße. Hier war mal ein Offizierskasino – bis nach dem Ersten Weltkrieg. Dann wurde es zur Kirche geweiht. Es gibt scharfe Gemüsesuppe bei Kauder, »die macht den Kopf schön frei.« Seine Mitarbeiter essen mit. »Im Fall der Apfels sind wir als Christen gefragt!« Das sagt Wolfgang Breitling, der Hausmeister. Er ist Mitglied im Pfarrgemeinderat. »Wir müssen die Familie zu uns ziehen! Sie im christlichen Glauben wachsen lassen. Ihnen unser Weltbild zeigen!«

Und wenn schon die Eltern nicht mehr zu retten seien, sagt Kauder, dann doch wenigstens die Kinder! Was könne denn ein Mensch dafür, dass zwei Neonazis seine Eltern seien.

Es gibt eine Geschichte, von der man sich in der Gemeinde erzählt: Im Religionskurs lehrte des Pfarrers Assistent die Kinder ein jüdisches Liedchen, um die Wurzeln des Glaubens erfahrbar zu machen. Auch ein Kind der Apfels sang begeistert mit. Das sind sie, Kauders kleine Hoffnungen. Dass ein frommes Shalom Chaverim den Weg ins Haus von dieser Familie findet. Dann hätte sich doch jede Mühe gelohnt.

 
Leser-Kommentare
  1. Gerade die Kirche, die meldet sich immer dann zu Wort, wenn sie der Öffentlichkeit und dem Zeitgeist Huldigung schuldet. In allen Jahrhunderten die wir an Hand von Berichten oder Zeitzeugen nachvollziehen können, hat die Kirche immer dasselbe getan. Mal ganz zu schweigen von den Kriegen und ihrer wahrhaftigen Menschenhetze, die Ungläubige gejagt und gemordet hat! Wen wundertes also, dass nun Familie Apfel herhalten muss, um mal wieder zu "gefallen"?

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    Die Familie Apfel muss herhalten? Wohl kaum. Würde die Familie Apfel sich so benehmen, wie man es von Christen erwarten sollte, dann wäre dieser Artikel überflüssig. Aber ich fürchte, hier spielt die Familie Apfel ein Spiel mit dem Zwiespalt und der Hoffnung eines Priesters, indem diese ihn benutzt um selber anerkannt und gesellschaftfähig in der örtlichen Gesellschaft zu werden. Das Wort herhalten bedeutet, man benutzt jemand für etwas, als Alibi z.B., aber das kann man von der Familie Apfel wohl wirklich nicht behaupten. Sie wird nicht benutzt, sondern sie benutzt. Sie benutzt auch Sie.

    Die Familie Apfel muss herhalten? Wohl kaum. Würde die Familie Apfel sich so benehmen, wie man es von Christen erwarten sollte, dann wäre dieser Artikel überflüssig. Aber ich fürchte, hier spielt die Familie Apfel ein Spiel mit dem Zwiespalt und der Hoffnung eines Priesters, indem diese ihn benutzt um selber anerkannt und gesellschaftfähig in der örtlichen Gesellschaft zu werden. Das Wort herhalten bedeutet, man benutzt jemand für etwas, als Alibi z.B., aber das kann man von der Familie Apfel wohl wirklich nicht behaupten. Sie wird nicht benutzt, sondern sie benutzt. Sie benutzt auch Sie.

  2. Da menschelt es ja ganz schön bei dem Pfarrer Kauder aus Riesa. Aber ob man mit Nächstenliebe (und mit Singen) gegen die Nazis ankommt, da habe ich doch so meine Zweifel. Wenn etwas gegen die Nazis helfen kann, dann ist es historische und politische Bildung, und davon lässt der Pfarrer Kauder nicht gerade sehr viel erkennen.

    Umso mehr beunruhigte mich die folgende Schlagzeile vom gestrigen Tag: „Pfarrer schreibt jahrelang für rechte Zeitung“ (vgl. den Bericht in der Augsburger Allgemeinen unter http://www.augsburger-all...).

    Und außerdem kann ich mich noch an die Ergebnisse der Studie „Die Mitte in der Krise“ der Friedrich-Ebert-Stiftung erinnern. In den Kategorien Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, Verharmlosung des Nationalsozialismus, Befürwortung einer Diktatur und Chauvinismus weisen dort Mitglieder der christlichen Konfessionen durchweg höhere Werte auf als Konfessionslose (vgl. Decker, Weißmannn, Kiess, Brähler: Die Mitte in der Krise. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010, Bonn 2000, S. 88).

    Deshalb sollte der Pfarrer Kauder meiner Meinung nach doch etwas mehr Vorsicht gegenüber den NPD-Kadern in seiner Gemeinde an den Tag legen.

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    Ich weiß nicht, ob Ihre Ansichten zu Meinungsfreiheit, Pluralismus und Demokratie nur naiv sind, oder schon gefährlich.

    Jeder Bürger dieses Landes hat das Recht, für hier publizierte Organe zu schreiben, auch wenn Ihnen und mir die Postille nicht zusagt.

    Viel schlimmer als die Tatsache, dass jemand rechtskonservativ ist, empfinde ich aber die die Tendenz, der eigenen politischen Richtung einen Absolutheitsanspruch einzuräumen und zuwiderlaufende Meinungen am liebsten zu verbieten. Dem linkssozialistischen und pseudomarxistischen Ideologienterror sind mehr Menschen zum Opfer gefallen als jeder anderen Politikrichtung, ausgenommen den Islam, der in absoluten Opferzahlen eine einsame Spitzenstellung hält.

    Ihre Lieblingsstudie der Fr.-Ebert-Stiftung ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Die werden den Teufel tun und sich ihre eigene Existenzgrundlage entziehen. Zumal sich bei - egal wie abstrusen - Rechts- und Rassismusvorwürfen der deutsche Michel immer schön schweigend wegduckt, auch wenn er sich immer fragt, wie weltogffen und liberal er denn noch werden soll, um diesen Anwürfen zu entgehen.

    Da Sie ja besonders den Angehörigen der christlichen Kirchen am Zeuge flicken wollen, sollten Sie Ihren Blick doch mal auf eine andere Religionsgemeinschaft schweifen lassen.[...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/ls

    "Da menschelt es ja ganz schön bei dem Pfarrer Kauder aus Riesa. Aber ob man mit Nächstenliebe (und mit Singen) gegen die Nazis ankommt, da habe ich doch so meine Zweifel. Wenn etwas gegen die Nazis helfen kann, dann ist es historische und politische Bildung, und davon lässt der Pfarrer Kauder nicht gerade sehr viel erkennen."

    Jeder weiß, was die NAzis im 3. Reich getan haben. Wem aber ein Holocaust und ein Weltkrieg mit ca. 60.000.000 Toten nicht ausreichen, um nicht Rechts zu sein, dem kommen Sie mit historischer und politischer Bildung auch nicht bei. Da hilft, wenn überhaupt, nur menscheln.

    Was viele nicht verstehen: Der Kauder hat gar keine andere Möglichkeit, als die Apfels in seine Kirche zu lassen. Aber der Schachzug, hier in der Zeit einen Artikel zu veröffentlichen, ist ein kluger. Er zieht das Problem in die Öffentlichkeit, weißt darauf hin, läßt sich eben nicht instrumentalisieren und macht die perfide Menschenverachtung der NPDler öffentlich.

    Ich weiß nicht, ob Ihre Ansichten zu Meinungsfreiheit, Pluralismus und Demokratie nur naiv sind, oder schon gefährlich.

    Jeder Bürger dieses Landes hat das Recht, für hier publizierte Organe zu schreiben, auch wenn Ihnen und mir die Postille nicht zusagt.

    Viel schlimmer als die Tatsache, dass jemand rechtskonservativ ist, empfinde ich aber die die Tendenz, der eigenen politischen Richtung einen Absolutheitsanspruch einzuräumen und zuwiderlaufende Meinungen am liebsten zu verbieten. Dem linkssozialistischen und pseudomarxistischen Ideologienterror sind mehr Menschen zum Opfer gefallen als jeder anderen Politikrichtung, ausgenommen den Islam, der in absoluten Opferzahlen eine einsame Spitzenstellung hält.

    Ihre Lieblingsstudie der Fr.-Ebert-Stiftung ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Die werden den Teufel tun und sich ihre eigene Existenzgrundlage entziehen. Zumal sich bei - egal wie abstrusen - Rechts- und Rassismusvorwürfen der deutsche Michel immer schön schweigend wegduckt, auch wenn er sich immer fragt, wie weltogffen und liberal er denn noch werden soll, um diesen Anwürfen zu entgehen.

    Da Sie ja besonders den Angehörigen der christlichen Kirchen am Zeuge flicken wollen, sollten Sie Ihren Blick doch mal auf eine andere Religionsgemeinschaft schweifen lassen.[...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/ls

    "Da menschelt es ja ganz schön bei dem Pfarrer Kauder aus Riesa. Aber ob man mit Nächstenliebe (und mit Singen) gegen die Nazis ankommt, da habe ich doch so meine Zweifel. Wenn etwas gegen die Nazis helfen kann, dann ist es historische und politische Bildung, und davon lässt der Pfarrer Kauder nicht gerade sehr viel erkennen."

    Jeder weiß, was die NAzis im 3. Reich getan haben. Wem aber ein Holocaust und ein Weltkrieg mit ca. 60.000.000 Toten nicht ausreichen, um nicht Rechts zu sein, dem kommen Sie mit historischer und politischer Bildung auch nicht bei. Da hilft, wenn überhaupt, nur menscheln.

    Was viele nicht verstehen: Der Kauder hat gar keine andere Möglichkeit, als die Apfels in seine Kirche zu lassen. Aber der Schachzug, hier in der Zeit einen Artikel zu veröffentlichen, ist ein kluger. Er zieht das Problem in die Öffentlichkeit, weißt darauf hin, läßt sich eben nicht instrumentalisieren und macht die perfide Menschenverachtung der NPDler öffentlich.

  3. Ich weiß nicht, ob Ihre Ansichten zu Meinungsfreiheit, Pluralismus und Demokratie nur naiv sind, oder schon gefährlich.

    Jeder Bürger dieses Landes hat das Recht, für hier publizierte Organe zu schreiben, auch wenn Ihnen und mir die Postille nicht zusagt.

    Viel schlimmer als die Tatsache, dass jemand rechtskonservativ ist, empfinde ich aber die die Tendenz, der eigenen politischen Richtung einen Absolutheitsanspruch einzuräumen und zuwiderlaufende Meinungen am liebsten zu verbieten. Dem linkssozialistischen und pseudomarxistischen Ideologienterror sind mehr Menschen zum Opfer gefallen als jeder anderen Politikrichtung, ausgenommen den Islam, der in absoluten Opferzahlen eine einsame Spitzenstellung hält.

    Ihre Lieblingsstudie der Fr.-Ebert-Stiftung ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Die werden den Teufel tun und sich ihre eigene Existenzgrundlage entziehen. Zumal sich bei - egal wie abstrusen - Rechts- und Rassismusvorwürfen der deutsche Michel immer schön schweigend wegduckt, auch wenn er sich immer fragt, wie weltogffen und liberal er denn noch werden soll, um diesen Anwürfen zu entgehen.

    Da Sie ja besonders den Angehörigen der christlichen Kirchen am Zeuge flicken wollen, sollten Sie Ihren Blick doch mal auf eine andere Religionsgemeinschaft schweifen lassen.[...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/ls

    17 Leser-Empfehlungen
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    [...]

    Nach den Terroranschlägen von Norwegen und dem Bekanntwerden der Blutspur, die rechte Terroristen durch dieses Land gezogen haben, gilt für mich aber mehr denn je, dass Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus nicht länger ignoriert, unterschätzt, verharmlost oder relativiert werden dürfen. Und das gilt für alle Varianten dieser menschenverachtenden Haltungen, ob offen neonazistisch oder verklemmt rechtspopulistisch.

    Von den christlichen Kirchen, die hier in Deutschland sehr viel Einfluss haben, wünsche ich mir deshalb einfach, dass sie gegenüber der Gefahr von Rechts sensibler sind als in der nicht allzu fernen Vergangenheit.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mo.

    [...]

    Nach den Terroranschlägen von Norwegen und dem Bekanntwerden der Blutspur, die rechte Terroristen durch dieses Land gezogen haben, gilt für mich aber mehr denn je, dass Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus nicht länger ignoriert, unterschätzt, verharmlost oder relativiert werden dürfen. Und das gilt für alle Varianten dieser menschenverachtenden Haltungen, ob offen neonazistisch oder verklemmt rechtspopulistisch.

    Von den christlichen Kirchen, die hier in Deutschland sehr viel Einfluss haben, wünsche ich mir deshalb einfach, dass sie gegenüber der Gefahr von Rechts sensibler sind als in der nicht allzu fernen Vergangenheit.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mo.

  4. [...]

    Nach den Terroranschlägen von Norwegen und dem Bekanntwerden der Blutspur, die rechte Terroristen durch dieses Land gezogen haben, gilt für mich aber mehr denn je, dass Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus nicht länger ignoriert, unterschätzt, verharmlost oder relativiert werden dürfen. Und das gilt für alle Varianten dieser menschenverachtenden Haltungen, ob offen neonazistisch oder verklemmt rechtspopulistisch.

    Von den christlichen Kirchen, die hier in Deutschland sehr viel Einfluss haben, wünsche ich mir deshalb einfach, dass sie gegenüber der Gefahr von Rechts sensibler sind als in der nicht allzu fernen Vergangenheit.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mo.

  5. Entfernt. Verzichten Sie auf polemische und unangebrachte Vergleiche. Die Redaktion/mak

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    • Kelhim
    • 23.01.2012 um 23:44 Uhr

    Jeder weiß doch, wie die Rechtsextremen in der Nazizeit verfolgt wurden, damals im Jahr ... ja, wann genau soll das eigentlich gewesen sein?

    Und die Rechten im Mittelalter? Really? Wann die Links-Rechts-Einteilung entstand, ist aber schon bekannt, oder?

    • Kelhim
    • 23.01.2012 um 23:44 Uhr

    Jeder weiß doch, wie die Rechtsextremen in der Nazizeit verfolgt wurden, damals im Jahr ... ja, wann genau soll das eigentlich gewesen sein?

    Und die Rechten im Mittelalter? Really? Wann die Links-Rechts-Einteilung entstand, ist aber schon bekannt, oder?

  6. Was kann man da tun? Der Artikel zeigt am Schluss ja schon ein Beispiel auf ... Die Nazis konfrontieren mit Ungeliebtem und nicht einfach nur gemeinsam Weihnachten feiern. Wäre der Pfarrer z.B. kein Deutscher, würde es ihnen sicher schwer fallen, ihn einzuladen.

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  7. Ich finde es absolut respektabel, daß dieser Priester sich mit Apfels Familie überhaupt tatkräftig auseinandersetzt und nicht nur "zivilgesellschaftliche" Allgemeinplätze von sich gibt und sonst nichts tut. Ein Priester, der "Herr, lass es Hirn regnen!" ruft, wenn er mit Nazis konfrontiert ist, aber nicht die Hände in den Hosentaschen lässt, ist mir allemal lieber, als ein schwarzer Bürgermeister, der zwar alle Jubeljahre vorformulierte Reden vom "Aufstand der Anständigen" schwingt, aber nicht im Traum daran denken würde, die mühevolle persönliche Auseinandersetzung mit Neonazis auf sich zu nehmen.

    14 Leser-Empfehlungen
  8. Filmempfehlung zum Thema: "Adams Äpfel"!! :)

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