Islamisches Finanzwesen Gottgefällige Banker

Die Universität Straßburg bietet einen internationalen Studiengang für islamisches Finanzwesen an.

Außenansicht des "Palais universitaire" (Universitätspalast) in Straßburg

Außenansicht des "Palais universitaire" (Universitätspalast) in Straßburg

Der Koran wird deutlich: »Diejenigen, die Zins nehmen, werden dereinst nicht anders dastehen als einer, der vom Satan erfasst und geschlagen ist.« In Sure 2, Vers 275 wird das ewige Höllenfeuer dem angedroht, der sich nicht an das Zinsverbot hält.

Das Finanzwesen des Islams funktioniert nach eigenen, anderen Regeln. Und es funktioniert! Auch wenn sich das manch westlicher Bankkaufmann kaum vorstellen kann.

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Ein Finanzsystem, das ohne Zinsen auskommt und Spekulationen verbietet, mag in Zeiten von Finanzkrisen und siechen Banken wie die dschanna, das Paradies, erscheinen. In Frankreich werden junge Finanzexperten genau dafür ausgebildet. Seit drei Jahren gibt es an der Universität Straßburg das Diplôme d’Université Finance Islamique, einen einjährigen Weiterbildungsstudiengang, der sich an Berufstätige, vor allem an Führungskräfte, richtet. 20 bis 30 Studenten spezialisieren sich dort jedes Jahr auf die Arbeit im islamischen Bankwesen. »Es gab einen Bedarf für einen solchen Studiengang, um Fachkräfte für neue islamische Finanzinstitutionen auszubilden«, sagt Laurent Weill, Professor für Wirtschaftswissenschaften und einer der Studiengangsbetreuer, »außer in Großbritannien gab es keinen vergleichbaren Abschluss in Europa.«

Weill forscht schon länger zum Einfluss der Religionen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Da traf es sich gut, dass die Regierung in Paris begann, die Etablierung des islamischen Finanzwesens zu fördern. Gleichzeitig meldeten Banken aus dem Mittleren Osten verstärkt Interesse am französischen Markt an. Die Gründung des Studiengangs war trotzdem keine Reaktion auf die weltweiten Turbulenzen in der Finanzwirtschaft. Von ihnen profitiert haben die Straßburger aber durchaus. »Das islamische Finanzwesen ist ein Gewinner der aktuellen Finanzkrise, weil das Interesse an ihm wächst«, sagt Weill. Und natürlich ist die Aufmerksamkeit auch deshalb so groß, weil es aufgrund seiner religiösen Vorschriften von der Krise nicht betroffen war.

Sein Fundament ist der Glaube, dass mit Geld selbst kein Geld verdient werden soll – ein Prinzip, das umgekehrt in der Finanzkrise wie ein Brandbeschleuniger gewirkt hat. »In der Praxis bedeutet das, dass spekulativer Handel und Derivate nicht erlaubt sind«, sagt Weill. Neben Risikogeschäften und Spekulation sind aber auch Geschäfte mit Unternehmen tabu, die zu hohe Schulden haben oder zu wenig Eigenkapital mitbringen. Auch Leerverkäufe sind untersagt, weil dem Bankenhandel stets reale Güter zugrunde liegen müssen.

Für die Straßburger Studenten steht auf dem Stundenplan, was die Scharia erlaubt. Der Studiengang verbindet Finanzwissenschaft, Islamkunde und Recht in Modulen wie »Islamische Finanzmärkte« oder »Islamische Finanzprodukte«. Die Studenten lernen Finanzindizes aus dem arabischen Raum kennen oder die sogenannten sukuk – spezielle Anleihen, bei denen zwar keine Zinsen ausgezahlt, aber trotzdem Gewinne erzielt werden, beispielsweise über den Handel mit Grundstücken oder Immobilien.

Viele Studenten reisen extra einmal im Monat für drei Tage nach Straßburg an, aus ganz Frankreich und darüber hinaus. »Weil sie berufsbegleitend studieren können, gelingt es uns, auch Bewerber von weiter weg anzuziehen – manche fliegen aus Nordafrika ein«, sagt Weill. Sie erhoffen sich einiges von den 5.500 Euro Studiengebühren, die sie pro Jahr zahlen. Nicht zuletzt einen Karriereschub in einer von Aufbruchstimmung geprägten Branche, die den Studiengang für Bewerber reizvoll macht. Die meisten kommen aus der Finanzwirtschaft oder dem Bankwesen, einige sind auch Juristen, die islamische Investmentfonds betreuen; sie wollen bei einer islamischen Bank oder bei Unternehmen mit entsprechender Ausrichtung arbeiten oder dort aufsteigen. »Wir haben außerdem Studenten, die gezielt in den Golfstaaten oder in Nordafrika arbeiten wollen oder auch in Großbritannien, wo es viele islamische Finanzinstitutionen gibt«, sagt Weill. Im vorigen Jahr wurde außerdem die Chaabi Bank gegründet, die erste islamisch orientierte Bank in Frankreich, die wohl einige Straßburger Studenten übernehmen wird.

Leser-Kommentare
    • 2b
    • 27.01.2012 um 12:35 Uhr
  1. Deswegen ist dies nur zu begrüßen.

    • H_B_
    • 27.01.2012 um 13:34 Uhr

    Auch als christlich geprägter Mensch kommt mir dieses Überbleibsel des einstig globalen Zinsverbots wie ein Hoffnungsschimmer vor.
    Auch in der christlichen Welt war es die meiste Zeit verboten Zins zu nehmen, wie an verschiedenen Stellen in der Bibel nachzulesen ist. Er Papst Pius VIII hob 1830, wenige Monate vor seiner Ablösung, das Zinsverbot auf.
    Die derzeitige Situation entreißt der angeblichen Alternativlosigkeit den Boden und zwingt früher oder später das etablierte Finanzsystem sowie den Vatikan dazu zu Handeln.
    Was das Finanzsystem angeht, drängt mir der Verdacht auf, dass es bereits vor Jahren damit begonnen hat zu Handeln, indem es die islamische Welt und damit das islamische Finanzsystem versucht in Verruf zu bringen. Soweit ich das in Deutschland beurteilen kann, mit Erfolg.
    Doch auf der anderen Seite erwächst in der Bevölkerung das Verlangen nach Maßstäben für Moral und Anstand, welche dem parasitären Befall an dem die Finanz- und Wirtschaftswelt, aber auch die Politik krankt, entgegen wirken.
    Ob nun über islamische Tugenden, alte christliche Tugenden oder auf dem wissenschaftlichen Weg über die Erforschung einst existierender, alternativer Geldsysteme. Wir sollten beginnen eine permanente Debatte, vergleichbar mit der Klimadebatte, über unser Geldsystem zu führen.
    Nach meiner Überzeugung ließen sich über diesen Weg eine ganze Reihe unserer größten Probleme lösen.

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    • TDU
    • 27.01.2012 um 14:18 Uhr

    Wer Masstäbe setzen will, soll sie vorleben und wenn sein Massstäbe angemommen werden, um so besser. Eine permanente Diskussion über das Geldsystem an sich mag ja gut sein, aber beim Klima ist man schon kurz vor der Bevormundung des Einzelnen.

    Überspitzt:

    Eine Tugendwacht mit Hilfe des Geldes und permanenter Selbstbespiegelung einschliesslich Kontrolle richtigen Handelns?. Das könnte die Folge sein.

    Wie weit muss man eigentlich vor der Freiheit Angst haben oder wie gering muss man sie empfinden oder schätzen, um für seine eigene potentielle Entmündigung zu plädieren.

    Geld oder wie man handelsfähiges vom Gegenstand! abgelöstes Handelsmittel auch immer bezeichnet, bedeutet auch Freiheit. Reisen z. B.: Was mache ich ohne Geld, wenn dass, was ich kann oder produziere im anderen Land nicht ankommt wird. Dann ich wandern und Almosen empfangen wie in früheren Zeiten obwohl es Autos, Züge und Flugzeuge gibt.

    Der Reisehandel wie zu Zeiten der 3 Könige oder der Weihrauch- oder Salzstrassen in früheren Zeiten ist unwiderbringlich überholt

    Und wegen des Missbrauche der Freiheit durch einige, lasse ich mir die bestimmt nicht freiwllig nehmen.

    Ohne den Aspekt Freiheit der Lebensgestaltung und zwar sowohl über die "Freiheit von" als auch über die "Freiheit zu" gibts für mich keine Diskussion übers Geldsystem.

    Mit Stalin hätte ich auch nicht über die Freiheit im Sozialismus diskutiert. Gabs für ihn gar nicht, diese Kategorie.

    • TDU
    • 27.01.2012 um 14:18 Uhr

    Wer Masstäbe setzen will, soll sie vorleben und wenn sein Massstäbe angemommen werden, um so besser. Eine permanente Diskussion über das Geldsystem an sich mag ja gut sein, aber beim Klima ist man schon kurz vor der Bevormundung des Einzelnen.

    Überspitzt:

    Eine Tugendwacht mit Hilfe des Geldes und permanenter Selbstbespiegelung einschliesslich Kontrolle richtigen Handelns?. Das könnte die Folge sein.

    Wie weit muss man eigentlich vor der Freiheit Angst haben oder wie gering muss man sie empfinden oder schätzen, um für seine eigene potentielle Entmündigung zu plädieren.

    Geld oder wie man handelsfähiges vom Gegenstand! abgelöstes Handelsmittel auch immer bezeichnet, bedeutet auch Freiheit. Reisen z. B.: Was mache ich ohne Geld, wenn dass, was ich kann oder produziere im anderen Land nicht ankommt wird. Dann ich wandern und Almosen empfangen wie in früheren Zeiten obwohl es Autos, Züge und Flugzeuge gibt.

    Der Reisehandel wie zu Zeiten der 3 Könige oder der Weihrauch- oder Salzstrassen in früheren Zeiten ist unwiderbringlich überholt

    Und wegen des Missbrauche der Freiheit durch einige, lasse ich mir die bestimmt nicht freiwllig nehmen.

    Ohne den Aspekt Freiheit der Lebensgestaltung und zwar sowohl über die "Freiheit von" als auch über die "Freiheit zu" gibts für mich keine Diskussion übers Geldsystem.

    Mit Stalin hätte ich auch nicht über die Freiheit im Sozialismus diskutiert. Gabs für ihn gar nicht, diese Kategorie.

    • TDU
    • 27.01.2012 um 13:52 Uhr

    Auch im Christentum gibts eine Ausbeutunsgbremse: eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als das ein paar Reiche in den Himmel kommen. Weiter wird aber Tagespolitik nicht vorgeschrieben.

    Das Zinsverbot hatte wie das Schweinefleischverbot sicher seien Sinn, denn Mohammed war ein cleverer Kaufmann und intelligenter Analytiker seiner Gegenwart.

    Aber ob die Gebote heute noch sein müssen? Irgendwie ist es auffällig, dass es in arabischen Ländern so etwas wie Mittelstand nicht gibt und bei uns wird er ja auch zunehmend kleiner geredet und gemacht. Die Frage ist, was gibt der Muslim als Gegenlseitung für den Gelderhalt. Da wäre eine moralische zwingender als "wertfreie" Zinsden.

    Und Geld gibts für was? Kein Waffen, kein Alkohohl kein Schweinefleisch. Folgt dann keine Chemie wegen Kondomen, kein Arzneimittel gegen "verbotene" Krankheiten oder nicht mit der Scharia im Einklang stehende Musik und Kunst?

    Ich habe keine Sympathie für die derzeitige Priorität des Geldes und die Masslosigkeit der Finanzbranche. Eine Alternative in Form islamischer Geldanlage mag es daher geben. Aber die Funktion der Geldvergabe als Mittel zur Durchsetzung moralischer oder religiöser Ziele. Davor mögen uns Gott und Allah bewahren.

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    ...Ich habe keine Sympathie für die derzeitige Priorität des Geldes und die Masslosigkeit der Finanzbranche. Eine Alternative in Form islamischer Geldanlage mag es daher geben. Aber die Funktion der Geldvergabe als Mittel zur Durchsetzung moralischer oder religiöser Ziele. Davor mögen uns Gott und Allah bewahren.
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    Bewahren wird sie in beiden Fällen weder der christliche Schein noch der reale Geldschein.

    Denn beide Systeme sind jeweils Extreme ihrer Art.

    Gruss

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    ...Ich habe keine Sympathie für die derzeitige Priorität des Geldes und die Masslosigkeit der Finanzbranche. Eine Alternative in Form islamischer Geldanlage mag es daher geben. Aber die Funktion der Geldvergabe als Mittel zur Durchsetzung moralischer oder religiöser Ziele. Davor mögen uns Gott und Allah bewahren.
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    Bewahren wird sie in beiden Fällen weder der christliche Schein noch der reale Geldschein.

    Denn beide Systeme sind jeweils Extreme ihrer Art.

    Gruss

    • TDU
    • 27.01.2012 um 14:18 Uhr

    Wer Masstäbe setzen will, soll sie vorleben und wenn sein Massstäbe angemommen werden, um so besser. Eine permanente Diskussion über das Geldsystem an sich mag ja gut sein, aber beim Klima ist man schon kurz vor der Bevormundung des Einzelnen.

    Überspitzt:

    Eine Tugendwacht mit Hilfe des Geldes und permanenter Selbstbespiegelung einschliesslich Kontrolle richtigen Handelns?. Das könnte die Folge sein.

    Wie weit muss man eigentlich vor der Freiheit Angst haben oder wie gering muss man sie empfinden oder schätzen, um für seine eigene potentielle Entmündigung zu plädieren.

    Geld oder wie man handelsfähiges vom Gegenstand! abgelöstes Handelsmittel auch immer bezeichnet, bedeutet auch Freiheit. Reisen z. B.: Was mache ich ohne Geld, wenn dass, was ich kann oder produziere im anderen Land nicht ankommt wird. Dann ich wandern und Almosen empfangen wie in früheren Zeiten obwohl es Autos, Züge und Flugzeuge gibt.

    Der Reisehandel wie zu Zeiten der 3 Könige oder der Weihrauch- oder Salzstrassen in früheren Zeiten ist unwiderbringlich überholt

    Und wegen des Missbrauche der Freiheit durch einige, lasse ich mir die bestimmt nicht freiwllig nehmen.

    Ohne den Aspekt Freiheit der Lebensgestaltung und zwar sowohl über die "Freiheit von" als auch über die "Freiheit zu" gibts für mich keine Diskussion übers Geldsystem.

    Mit Stalin hätte ich auch nicht über die Freiheit im Sozialismus diskutiert. Gabs für ihn gar nicht, diese Kategorie.

  2. das darf natürlich nicht sein. Das ewige Höllenfeuer funktioniert nach eigenen, anderen Regeln. In Frankreich werden junge Finanzexperten genau dafür ausgebildet. »Es gab einen Bedarf für einen solchen Studiengang, um Fachkräfte für neue islamische Finanzinstitutionen auszubilden«, sagt Laurent Weill. Für die Straßburger Studenten steht auf dem Stundenplan, was die Scharia erlaubt. Na dann kann das lustig werden in der Hölle für alle anderen, Christen, Homosexuelle, Lesben, Transsexuelle, Juden usw. Wir sind gespannt!

  3. ...gegenüberstehe, sehe ich im "islamischen Bankenwesen" durchaus eine Alternative zu "unserem" parasitären "Bankenwesen"!

    Wenn ich Geld hätte, dann hätte ich wohl ein besseres Gefühl dabei mein Geld einer islamischen Bank zu geben - anstatt der Deutschen Bank...

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    Die übliche antiwestliche Polemik: Alles, nur nicht der böse kapitalistische Westen…

    • tippex
    • 31.01.2012 um 22:16 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke, die Redaktion/mo.

    Die übliche antiwestliche Polemik: Alles, nur nicht der böse kapitalistische Westen…

    • tippex
    • 31.01.2012 um 22:16 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke, die Redaktion/mo.

  4. Was für eine Nachricht - es gibt eine funktionierende Alternative zu dem uns beherreschenden Geldsystem! Kann man das auch in Deutschland erlernen?? Her mit diesem Wissen!

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    Ich nehme mal an, ihr Kommentar ist doch ironisch gemeint, oder?

    Ob dieses islamische Finanzsystem wirklich eine erstrebenswerte Alternative darstellt? Nun ja, man betrachte mal die Wirtschaftsleistung und den allgemeinen Wohltstand breiter Bevölkerungsschichten in islamischen Ländern... Ich kann mir gut vorstelle, dass wenn man die Finanzströme in diesen Ländern mit den Finanströmen in westlichen Ländern vergleicht, feststellen kann, dass in Ländern mit islamischem Finanzssystem weniger Geld ausgeliehen und investiert wird.

    Was "vom Islam" kommt, kann nicht gut sein - von vorne herein, oder was...? Ich möchte das Prinzip tatsächlich gern erst mal kennenlernen, ehe ich ein Urteil darüber fälle! Immerhin scheint es ja zu funktionieren. Jedenfalls sind mir von den islamisch geprägten Staaten keine drohenden Staatspleiten oder Währungs- und Banksysteme am Abgrund bekannt. Alles, was uns von unserem irrsinnig ungerechten Wachstumsmodell (mit Zinsen) webringt, ist doch von höchstem Interesse. Oder nicht?

    Ich nehme mal an, ihr Kommentar ist doch ironisch gemeint, oder?

    Ob dieses islamische Finanzsystem wirklich eine erstrebenswerte Alternative darstellt? Nun ja, man betrachte mal die Wirtschaftsleistung und den allgemeinen Wohltstand breiter Bevölkerungsschichten in islamischen Ländern... Ich kann mir gut vorstelle, dass wenn man die Finanzströme in diesen Ländern mit den Finanströmen in westlichen Ländern vergleicht, feststellen kann, dass in Ländern mit islamischem Finanzssystem weniger Geld ausgeliehen und investiert wird.

    Was "vom Islam" kommt, kann nicht gut sein - von vorne herein, oder was...? Ich möchte das Prinzip tatsächlich gern erst mal kennenlernen, ehe ich ein Urteil darüber fälle! Immerhin scheint es ja zu funktionieren. Jedenfalls sind mir von den islamisch geprägten Staaten keine drohenden Staatspleiten oder Währungs- und Banksysteme am Abgrund bekannt. Alles, was uns von unserem irrsinnig ungerechten Wachstumsmodell (mit Zinsen) webringt, ist doch von höchstem Interesse. Oder nicht?

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