Frauen und Männer Denn sie wissen nicht, was sie wollen

Die jungen Männer sind zu unbeholfenen Softies geworden. Wie unsexy!, rufen die jungen Frauen. Eine Entgegnung.

Die Männer drohen zu verjammerlappen! »Schmerzensmänner«, nennt Nina Pauer die jungen Kerle der Gegenwart. »Verkopft, gehemmt, unsicher, nervös und ängstlich, melancholisch und ratlos« sei der Mann von heute. Der junge Mann, so Pauer, befinde sich in einer Identitätskrise, verheddere sich in Selbstreflexionen, und das sei, so das ungnädige Urteil, »auf die Dauer furchtbar unsexy«. Da ist man doch sehr froh, kein Mann zu sein, denn solche Diagnosen kommen einer Kastration gefährlich nahe; es sei denn, man ist von stabiler psychischer Natur, etwa vom Formate eines Voltaire, der über die ewige Klage des Weibes über den Mann das Bonmot schuf: »Vermutlich hat Gott die Frau erschaffen, um den Mann kleinzukriegen«. Wechselseitige Übertreibungen scheinen von jeher der Soundtrack zu allen Geschlechterdiskussionen zu sein.

Folgt man Pauers Auffassung des irrlichternden Mannes, müsste sich alles um einen Riesenunfall handeln, bei dem Frauen ihre Bestellung »Mehr Softheit und Schmusiness, weniger Machismo und Aggression« abschickten und einen Haufen Heulsusen zurückbekamen. Muss man sich das wirklich so vorstellen wie in einem Restaurant, in dem man darum bittet, das Gericht mit weniger Schärfe, Salz, Fett und Gewürzen zu kochen, und sich anschließend wundert, dass man beim Essen so gar nichts schmeckt?

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Wer glaubt, dass Männer sich geändert haben, weil man es von ihnen verlangte, unterschätzt die Psychologie von Menschen. Grundsätzlich ist zu bezweifeln, dass »die« Männer geworden sind, wie sie sind, weil sie sich den Wünschen und Forderungen der Frauen gebeugt hätten. Solche Trottel sind Männer nicht, dass sie ihre Entwicklung nach weiblichen Wunschlisten ausrichten, sich bedauerlicherweise jedoch als übereifrige Streber herausstellen, die zu blöd waren, den Bestellzettel richtig zu lesen.

Mely Kiyak
Mely Kiyak

Jahrgang 1976, ist Schriftstellerin und Journalistin. 2011 erschien ihr Buch Ein Garten liegt verschwiegen. Im selben Jahr erhielt sie den Theodor-Wolff-Preis.

Es könnte sein, dass es für Männer in bestimmten Milieus üblicher geworden ist, ihre Gefühle zu offenbaren, als es noch zu Zeiten von Burgfräuleins und Rittern üblich war. Doch spielen sicher viele Faktoren eine Rolle. Jahrhundertelang galten für die Geschlechter bestimmte Regeln, etwa im Erziehungswesen. Die Koedukation, das gemeinsame Unterrichten von Mädchen und Jungen, begann in Deutschland erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch wurden Kinder in jedem Unterrichtsfach von Lehrkräften beiden Geschlechts unterrichtet. Die Idee war, Chancengleichheit und Gleichberechtigung zu schaffen. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass es einen Unterschied macht, ob man seine geschlechtsspezifische Rolle mit oder ohne das andere Geschlecht herausbildet. Wer viel Umgang mit zartbesaiteten Mädchen hat, wird möglicherweise bei seinem Balzverhalten auf eine Gitarre und ein Stück in Moll zurückgreifen. Wer in einer Klasse mit Kindern aus dem migrantischen Arbeitermilieu aufwächst, wird seiner Süßen vielleicht etwas rappen und sie niemals, wirklich niemals, zu einem Indierock-Konzert einladen. Unterschiedliche Milieus bringen unterschiedliche Männertypen hervor, und der, den Nina Pauer beschreibt, ist nur einer davon.

Selbstverwirklichung ist ein Spezialthema der Frauen

Ein weiterer Faktor ist Gewalt. Kaum etwas wirkt sich auf das Paarverhalten so sehr aus wie die eigene Gewalterfahrung. Junge Männer stehen heute nur noch in Ausnahmefällen auf Schlachtfeldern, um ihr Land zu verteidigen. Sie kämpfen vielmehr auf Schulhöfen, wo es um die Verteidigung der Tischtennisplatte geht. Prügel und Erniedrigung finden untereinander statt, aber sehr viel seltener in Schulen und Familien. Das wirkt sich nicht nur auf Jungs aus, sondern auch auf Mädchen. Wir leben insgesamt in einer friedlicheren Ordnung, als es vor 30, 40 Jahren noch der Fall war. Sie ermöglicht es jedem, sich mit sich selbst und seinen Gefühlen zu beschäftigen. Aber sind Selbstverwirklichung und Gefühligkeit in Wirklichkeit nicht eigentlich das Spezialthema von Frauen? Wer geht denn zum Yoga und fastet und beklagt sich über Männer? Wie soll man als Mann mit so etwas souverän umgehen?

Verfolgen Sie die Debatte

Mit ihrem Text über "Schmerzensmänner" hat Nina Pauer eine Debatte angeregt. Autoren und Blogger antworteten. Die FAZ, der Spiegel, die Bloggerin Julia Seeliger und der freie Journalist Jonathan Widder haben auf ihre Thesen reagiert. Bei uns erschienen Kommentare von Mely Kiyak, Harald Martenstein und Alain-Xavier Wurst.
Wenn Sie noch weitere lesenswerte Repliken kennen, schicken Sie eine Mail an community@zeit.de.

Auch die Politik nimmt eine wichtige Stellung bei den Rollenmustern ein. Was wie eine innere Wandlung aussieht, ist in Wirklichkeit eine Steuerung von außen, die deshalb funktioniert, weil der Mensch käuflich ist. Ein Beispiel: Es war nicht das Wort der feministischen Bewegung, die aus Männern Kinderwagen schiebende Väter gemacht hat, es war das Geld. Erst als die Regierung bereit war, ein System zu organisieren, in dem Väter für das Zuhausebleiben bezahlt werden, blieben sie zu Hause bei ihren Kindern. Nicht die Männer hatten sich geändert, sondern die finanziellen Anreize. Oder ist irgendwem eine Bürgerrechtsbewegung bekannt, wo Männer auf die Straße gingen und nach Elternzeit verlangten?

Wäre es nicht sowieso viel interessanter, zu untersuchen, warum sich immer nur Frauen über Männer beklagen und nie umgekehrt? Bis auf einige wenige Komödianten, die sich sehr harmlos über Frauen und ihren angeblichen Hang zu übermäßigen Handtaschen- und Schuhkäufen amüsieren, gibt es das Genre »Kritik an Frauen« nicht. Und das, obwohl sich durch die beschriebenen Veränderungen auch das Leben der Frauen verändert hat. Wie finden das Männer?

Leser-Kommentare
    • RGFG
    • 30.01.2012 um 19:47 Uhr

    Ja - die "Sehnsucht nach Eroberung" hatte schon mal ein dankbareres Publikum als männliche Singles, denen die Zeit im Job abhanden geht, der Kopf dafür durch seeehr uneinheitliche Ansprüche, und irgendwann die Lust darauf, wenn man mal wieder ausgetauscht worden war...

  1. Eins: Frauen braucht man, um Kinder zu kriegen. Punkt.

    Und: "Wer es nicht glaubt, schaue sich um. Es gibt Musikklubs, die nach Musikrichtungen unterteilt sind, es gibt Restaurants, die nur Knoblauchgerichte oder milchfreie Speisen anbieten, es gibt Boutiquen, die für schwangere Frauen ausgerichtet sind, und Kaufhäuser, die ausschließlich Geringverdiener im Blick haben, es gibt Spartenfernsehen, Spartenradio, Spartenbuchhandlungen, Spartenkontaktbörsen, es gibt Treffpunkte für Menschen, die niemanden zum Kuscheln haben und Kuschelkurse mit Fremden buchen können, es gibt Swingerclubs mit Saunalandschaft und Bordelle, die wie gynäkologische Praxen aussehen. Die Konsumwelt orientiert sich an den Bedürfnissen der Konsumenten."

    Toll.

    Bei uns auf'm Land gibt's nicht mal mehr nen Bahnhof. Wo lebt die denn?

    Das war's dann schon. Ach ja: Punkt eins ist insgesamt der wichtigere.

    aj

  2. Wollt ihr klagende Männer? Doch sicher nicht. Ihr wollt den emphatischen Mann, der aber wenns drauf ankommt weiss wo der Hammer hängt.

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    "f... mich aber seit nett zu mir!"

    Bitte achten Sie auf Ihren Ausdruck. Danke, die Redaktion/se

    "f... mich aber seit nett zu mir!"

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    • bugme
    • 30.01.2012 um 20:01 Uhr

    und vor allem wesentlich differenzierter als "Schmerzensmänner", den ich n ebenfalls als leicht Ungerecht empfand!
    @Alfred Joseph: Was hat das mit dem Artikel zu tun?

    10 Leser-Empfehlungen
  3. Tja, da wollte man in unserem Land den Macho und die KKK-Frau abschaffen und hat dabei wohl leicht über das Ziel hinausgeschossen.
    Zu dumm nur, dass wohl die Karrierefrau und der Schlaffi nicht so gut miteinander können...

    11 Leser-Empfehlungen
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    So leicht funktioniert das mit der Umerziehung auch nicht. Einen homogenen "Frauen"- und einen ebensolchen "Männer-Charakter" kann man nicht so einfach programmieren und züchten. Viele dieser Geschlechterklischees sind einfach self-fulfilling prophecies...

    So leicht funktioniert das mit der Umerziehung auch nicht. Einen homogenen "Frauen"- und einen ebensolchen "Männer-Charakter" kann man nicht so einfach programmieren und züchten. Viele dieser Geschlechterklischees sind einfach self-fulfilling prophecies...

  4. " Grundsätzlich ist zu bezweifeln, dass »die« Männer geworden sind, wie sie sind, weil sie sich den Wünschen und Forderungen der Frauen gebeugt hätten"

    Das gilt für Erwachsene. Und was ist mit Fünftklässler die Lehrerinnen ausgeliefert sind? Mit Vätern die Kompromisse eingehen möchten und müssen?

    Ich war am Freitag auf Klassenfahrt mit - zufällig - ausschließlich Schülern und Vätern. Welch eine Erleichterung. Ein Handy ist plötzlich ein Statussymbol, keine pädagogische Mine. Ein Schubser zwischen den Kleinen ist auf einmal keine Mediationswürde Macho-Allüre mehr sondern ein Ausdruck von Verbundenheit... etc... Keiner hat es ausgesprochen, aber es herrschte definitiv ein kollektives Gefühl von Erleichterung.

    So müssen sich die Ägypter am Tag von Mubaraks Rücktritt gefühlt haben.

    Die selben Männer über die Frauen jetzt jammern haben Sie sich oft genug selber herangezogen.

    Sie Briget Jones: Solange gemeckert bis er einen Pulli mit Hirschgeweih angezogen hat und dieses Weichei dann für einen "echten Kerl" verlassen.

    14 Leser-Empfehlungen
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    "Keiner hat es ausgesprochen, aber es herrschte definitiv ein Gefühl von Erleichterung".
    Und was ist, wenn Sie sich das alles nur einbilden und wenige, nicht repräsentative, persönliche Erlebnisse auf die Gesamtheit der Frauen projizieren?
    Eine Lehrerin, die Tag für Tag mit "Schubsern" zu tun hat, nimmt diese meiner Erfahrung nach genauso cool wie Sie. Erziehende Frauen sind viel relaxter, als Sie denken. Mir scheint eher, dass Sie persönlich Probleme mit Frauen haben und sich allein durch weibliche Gegenwart unwohl oder sogar schon gemaßregelt fühlen. Vielleicht interpretieren Sie viel mehr in Blicke oder Worte hinein, als tatsächlich gemeint ist?
    Fragen Sie doch einmal einen Chinesen oder Inder auf dem Land, der keine Frau findet, weil schlicht und einfach keine für ihn geboren wurde, ob diese reine Männergesellschaft, in der er leben muss, wirklich so toll ist.

    der zu Unrecht gescholten wird!
    Schwärmen Sie immer noch von der männlichen "Euphorie" des Tahir-Platzes, angesichts des gestrigen Disastes auf dem Fußballplatz von Port Said? Da waren Handys und Taschenmesser wieder Statussymbole, aber Schubser mit Steinen und Flaschen konnten tödlich sein - und kein weibliches Wesen weit und breit, das sagte: Hört auf!
    76 Tote und 1000 Verletzte! Dort ist sie verwirklicht, die von Ihnen offenbar so sehr favorisierte Geschlechtertrennung.

    "Keiner hat es ausgesprochen, aber es herrschte definitiv ein Gefühl von Erleichterung".
    Und was ist, wenn Sie sich das alles nur einbilden und wenige, nicht repräsentative, persönliche Erlebnisse auf die Gesamtheit der Frauen projizieren?
    Eine Lehrerin, die Tag für Tag mit "Schubsern" zu tun hat, nimmt diese meiner Erfahrung nach genauso cool wie Sie. Erziehende Frauen sind viel relaxter, als Sie denken. Mir scheint eher, dass Sie persönlich Probleme mit Frauen haben und sich allein durch weibliche Gegenwart unwohl oder sogar schon gemaßregelt fühlen. Vielleicht interpretieren Sie viel mehr in Blicke oder Worte hinein, als tatsächlich gemeint ist?
    Fragen Sie doch einmal einen Chinesen oder Inder auf dem Land, der keine Frau findet, weil schlicht und einfach keine für ihn geboren wurde, ob diese reine Männergesellschaft, in der er leben muss, wirklich so toll ist.

    der zu Unrecht gescholten wird!
    Schwärmen Sie immer noch von der männlichen "Euphorie" des Tahir-Platzes, angesichts des gestrigen Disastes auf dem Fußballplatz von Port Said? Da waren Handys und Taschenmesser wieder Statussymbole, aber Schubser mit Steinen und Flaschen konnten tödlich sein - und kein weibliches Wesen weit und breit, das sagte: Hört auf!
    76 Tote und 1000 Verletzte! Dort ist sie verwirklicht, die von Ihnen offenbar so sehr favorisierte Geschlechtertrennung.

  5. Früher wussten nur die Männer nicht was die Frauen wollen.
    Jetzt wissen nicht mal mehr die Frauen was sie wollen...

    50 Leser-Empfehlungen
  6. Es ist ein Klischee, das auch die Autorin in leicht abgenutzter Form verwendet, aber es passt einfach zu gut:

    Frauen wünschen sich ihre Männer wie starken, schwarzen Kaffee. Wenn sie kriegen, was sie verlangt haben, rühren sie erst einmal lange darin herum, fügen Milch und Zucker in surrealen Mengen hinzu, pusten - und reklamieren dann die blasse, fade Plörre, die nun vor ihnen steht. Das gilt im Einzelfall und nun wohl auch für eine ganze, als unbrauchbar zurückgewiesene Generation neuer, (angeblich) wachsweicher Männer.

    Ich hab es so erlebt, am eigenen Leib und im persönlichen Umfeld. Ich wurde wahr- und ernstgenommen, weil ich Ecken und Kanten und einen eigenen Kopf hatte (und habe). Wenn ich mich - einmal eingefangen/verzaubert - dann (um der "Beziehung" zu dienen; einer Monstranz, die im Zweifelsfall ein konturloses Nirvana im Kopf der Partnerin war) peu à peu zurücknahm, einschränkte, disziplinierte und manchmal auch schmerzhaft verbog, kurz: domestizieren ließ, war das Resultat niemals "So wollte ich's", sondern nur "Früher war es spannender".

    Ist mir irgendwann zu blöd geworden. Und nun lebe ich auch als Single ganz gut.

    32 Leser-Empfehlungen
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    Guter Kommentar!

    Ich habe auch oft die Erfahrung gemacht, dass insbesondere Frauen um die 50 sich die Männer knechten, und das bei stellenweise Zuständen wie im Mittelalter, nur invers.

    Und dann beschwert sich die holde Weiblichkeit, wenn Männer sich aus Entscheidungen oder Diskussionen heraushalten, denn wenn mann, männlciher Pragamtiker per Genom, harte Entscheidungen treffen will oder klare Positionen bezieht, wird einem dies sofort als Negativ wieder vor die Füße geklatscht, und der Reigen geht von vorne los.
    Ich habe oft den Eindruck, das weibliche Ziel sei nicht Gleichberechtigung der Frau - sondern Knechtschaft des Mannes.

    Tja. Natürlich fett in der Klischeeschublade gewühlt, aber hey, jedes Korn findet mal ein Huhn und jede Frau merkt irgendwann dass es den Perfekten nicht gibt, etwas womit sich (zumindest 98% der Männer meines Umfeldes) schon längst auseinandergesetzt und arrangiert haben.

    wer sagt eigentlich, dass man als Bugee-springender Affe von Brücken oder Klippen stürzen muss um ein toller Hecht zu sein und bei Frauen anzukommen? Ist Mann ein Hampelmann? Ist man dazu da, um als Sexprotz herumzugockeln, nur weil irgendwo ein weiblicher Bedarf dazu da ist? Sex macht Spaß, klar, zu zweit umso mehr. Aber welchen Preis will man dafür bezahlen?! Wie oben schon jemand schrieb: Das ganze Geprotze dient dazu die Art zu erhalten und um dieses Ziel zu erreichen sind dem Erfinder dieses Vorgehens alle Mittel Recht, einschließlich totaler Verblendung und Vernebelung des Gehirns. Leider folgt stets ein Erwachen. Bei vielen als Kater wie nach einer stark durchzechten Nacht. Manche haben Glück und sind bereichert. Freut mich, wenn es so ist.

    Guter Kommentar!

    Ich habe auch oft die Erfahrung gemacht, dass insbesondere Frauen um die 50 sich die Männer knechten, und das bei stellenweise Zuständen wie im Mittelalter, nur invers.

    Und dann beschwert sich die holde Weiblichkeit, wenn Männer sich aus Entscheidungen oder Diskussionen heraushalten, denn wenn mann, männlciher Pragamtiker per Genom, harte Entscheidungen treffen will oder klare Positionen bezieht, wird einem dies sofort als Negativ wieder vor die Füße geklatscht, und der Reigen geht von vorne los.
    Ich habe oft den Eindruck, das weibliche Ziel sei nicht Gleichberechtigung der Frau - sondern Knechtschaft des Mannes.

    Tja. Natürlich fett in der Klischeeschublade gewühlt, aber hey, jedes Korn findet mal ein Huhn und jede Frau merkt irgendwann dass es den Perfekten nicht gibt, etwas womit sich (zumindest 98% der Männer meines Umfeldes) schon längst auseinandergesetzt und arrangiert haben.

    wer sagt eigentlich, dass man als Bugee-springender Affe von Brücken oder Klippen stürzen muss um ein toller Hecht zu sein und bei Frauen anzukommen? Ist Mann ein Hampelmann? Ist man dazu da, um als Sexprotz herumzugockeln, nur weil irgendwo ein weiblicher Bedarf dazu da ist? Sex macht Spaß, klar, zu zweit umso mehr. Aber welchen Preis will man dafür bezahlen?! Wie oben schon jemand schrieb: Das ganze Geprotze dient dazu die Art zu erhalten und um dieses Ziel zu erreichen sind dem Erfinder dieses Vorgehens alle Mittel Recht, einschließlich totaler Verblendung und Vernebelung des Gehirns. Leider folgt stets ein Erwachen. Bei vielen als Kater wie nach einer stark durchzechten Nacht. Manche haben Glück und sind bereichert. Freut mich, wenn es so ist.

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