KlimawandelKälte aus dem All?

Der RWE-Manager Fritz Vahrenholt zweifelt an der weiteren Erderwärmung. von  und

Projekte und Leistungen fördern, "die den Klimaschutz verbessern", daneben dazu beitragen, "die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren" – das will der "RWE Klimaschutzpreis 2011". Ausgelobt wird der Preis auf einer eigens eingerichteten Website gleichen Namens, wo ausdrücklich vermerkt ist, dass auch "Maßnahmen zur CO₂-Reduktion" ausgezeichnet werden können.

Der Preis, da tritt man RWE wohl nicht zu nahe, soll das Image des Energieversorgers verbessern, ähnlich wie vor zwei Jahren eine Werbekampagne, bei der in kurzen Zeichentrickfilmchen ein grüner Riese Windräder in grüne Landschaften stellte. Auch der Nachhaltigkeitsbericht des Essener Konzerns gibt der Geschäftspolitik neuerdings eine eindeutig grüne Note: Danach soll "Strom möglichst CO₂-arm" erzeugt und die "Emission von CO₂" minimiert werden, um 2050 dann schließlich ganz und gar "CO₂-neutral" zu produzieren.

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Dafür wiederum ist primär die Konzerntochter RWE Innogy zuständig, die unter anderem den Bau und Betrieb von Windkraftanlagen und Biomasse-Kraftwerken verantwortet. Sie soll, heißt es in einer Imagebroschüre, den "RWE-Erzeugermix klimafreundlicher machen". Vorsitzender der Geschäftsführung bei RWE Innogy und zuständig für "Kommunikation, Märkte, Politik, Strategie" ist der Chemiker Fritz Vahrenholt . Vor seiner Tätigkeit bei RWE war Vahrenholt für die SPD Umweltsenator in Hamburg und Chef des Windkraftproduzenten REpower.

Jetzt ist er auch wieder unter die Buchautoren gegangen, im Februar erscheint Die kalte Sonne . Vahrenholt erklärt darin ausweislich der Verlagswerbung mit seinem Co-Autor, dem Geologen Sebastian Lüning, "warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet". Die beiden, so kündigt der Verlag an, seien zu der Auffassung gelangt, "dass die Erderwärmung der letzten 150 Jahre Teil eines natürlichen Zyklus ist, der überwiegend von der Sonne geprägt wird". Die Konsequenz: "Die nächsten Jahrzehnte werden eher zu einer leichten Erdabkühlung als zu einer weiteren Erwärmung führen."

Im Klartext hieße dies: Beobachtete Klimaveränderungen wären nicht überwiegend vom Menschen gemacht und nicht vornehmlich durch den rasanten Anstieg von Kohlendioxid-Emissionen verursacht. Ihre Auswirkungen könnten also vorerst vernachlässigt werden. Tausende Klimaforscher hätten mithin die falschen Schlüsse gezogen, mehrere Jahrzehnte Klimaforschung hätten die falschen Ergebnisse gebracht. Geirrt hätte auch der Weltklimarat IPCC, der für seine Arbeit 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Der Sonnenzyklus soll für die Klimaveränderung verantwortlich sein

Geirrt hätte möglicherweise überdies Vahrenholts Arbeitgeber RWE: Denn warum CO₂ für viel Geld minimieren und vermeiden, warum Klimaschutzpreise ausschreiben und den Energiemix anpacken, wenn Kohlendioxid beim Klimawandel eine nur untergeordnete Rolle spielt?

Vahrenholt hat vor wenigen Jahren noch ganz anders gedacht. Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von REpower schrieb er in einem 2008 in dem Buch Wirtschaftsstandort Deutschland erschienenen Aufsatz beispielsweise, die Menschen stünden "am Vorabend eines gigantischen Klimawandels, dessen Wucht wir nur noch dämpfen können". Schon im Oktober 2010 äußerte er daran allerdings in einem Beitrag für die Zeitung Die Welt erhebliche Zweifel. Im April 2011 war er dann bei einer Veranstaltung Gast des für seine ebenso heftige wie teilweise skurrile Kritik am Mainstream der Klimaforschung bekannten Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike); auch bei einer Eike-Konferenz im November des vergangenen Jahres in München ließ sich er sich ebenso wie sein Co-Autor Sebastian Lüning sehen. Vahrenholt kam für einige Stunden, Lüning war während der gesamten zweitägigen Veranstaltung der Klimaskeptiker zugegen.

Eike, das nur als Webadresse existiert, wird von seriösen Wissenschaftlern allerdings nicht sehr ernst genommen. "Nicht weniger als eine weltumspannende Verschwörung soll enthüllt werden. Den Klimawandel gilt es, als riesige Lüge zu entlarven, eine drohende grün-sozialistische Weltdiktatur abzuwenden", resümierte die Süddeutsche Zeitung nach der Münchner Konferenz. Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn war jedenfalls die Ausnahme.

Auf den freilich beruft sich Vahrenholt. Schon in seinem Artikel in der Welt machte er den Zyklus der Sonne für Klimaveränderungen verantwortlich, ähnlich argumentierte während der Eike-Tagung unter anderem der dänische Wissenschaftler Hendrik Svendsmark. Dessen Thesen sind allerdings alles andere als neu. Schon Ende der neunziger Jahre war der Physiker mit seiner Kosmoklimatologie-Theorie bekannt geworden. Ihr zufolge hat die zyklisch schwankende Sonnenaktivität einen Einfluss darauf, wie viel kosmische Teilchenstrahlung in die Erdatmosphäre gelangt und dort Kondensationskeime erzeugt, an denen sich Wolken bilden. Diese wiederum, so die Theorie, beeinflussen dann die Bodentemperatur – und zwar erheblich.

Rund 56 Prozent seines Stroms erzeugt RWE mit dreckiger Kohle

Das gefiel den Leugnern eines menschengemachten Klimawandels. Ob Svendsmark aber richtig liegt, ist völlig unklar. Seit 2006 läuft am Kernforschungszentrum Cern deshalb ein aufwendiges Experiment namens Cloud ("Wolke"), bei dem Protonen in einen Behälter voller Gase geschossen werden. Erste Ergebnisse erschienen im August in Nature: Cloud erzeugt zwar Kondensationskeime, aber viel zu kleine. "Im Moment sagt das nichts über eine mögliche Wirkung von kosmischen Strahlen auf die Wolken und das Klima aus", räumte Projektleiter Jasper Kirby in einem Interview ein.

Richtig ist hingegen, dass die zyklisch schwankende Sonnenstrahlung grundsätzlich auf die Erdtemperaturen wirkt. Die Frage ist nur, wie stark.

Einerseits lagen neun der zehn wärmsten Jahre seit 1880 im 21. Jahrhundert, darunter auch das Jahr 2011. Andererseits stagniert das Mittel der globalen Durchschnittstemperatur seit der Jahrtausendwende, nachdem es zuvor stark angestiegen war. Zugleich zeigt die Sonne ungewöhnlich wenige Flecken. Klimaskeptiker nutzen diese Parallele, um Zweifel an einer weiteren Erwärmung zu säen.

Ein Abwärtstrend bei den Temperaturen sei aber nur erkennbar, wenn man auf die sehr kurze Frist schaue, antwortet darauf der britische Klimaforscher Mike Lockwood. Der Durchschnitt weniger Jahre zählt freilich nicht viel; um überhaupt langfristige Trends ausmachen zu können, betrachten Klimatologen Zeiträume von mindestens 30 Jahren. Da wiederum ist der Befund eindeutig: Spätestens seit den achtziger Jahren wärmt die Erde sich, anders als in der vorindustriellen Zeit, nicht mehr synchron zur Sonnenaktivität auf. Ergo muss ein anderer Beitrag zur Erderwärmung exisitieren – und das ist der des Menschen.

Fritz Vahrenholt hat alle Gesprächsanfragen der Zeit abgelehnt. Inhalte aus einem Gespräch, das mit ihm am Rande der Eike-Tagung in München geführt wurde, hat er nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Die Zeit hätte den RWE-Manager gerne gefragt, welche Konsequenzen seine Thesen für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die anstehende Energiewende in Deutschland haben könnten. In der Verlagswerbung zu Vahrenholts Buch heißt es dazu nur, dass die angeblich kommende Erdabkühlung "Zeit" biete, um "erneuerbare Energieträger zielgerichtet auszubauen und diese Umstellung in ökonomisch vernünftiger Weise und nachhaltig zu gestalten".

Dieser Satz bietet Anlass zur Interpretation – nämlich die, dass es Vahrenholt um mehr gehen könnte als nur darum, Zweifel an den gängigen Klimatheorien zu wecken. So meint Hermann Albers, der Präsident des Bundesverbands Windenergie, dass der RWE-Manager "versucht, den Prozess der Energiewende deutlich abzubremsen, um so Marktanteile für den Monopolisten RWE zu erhalten" – produziert der doch rund 56 Prozent seines Stroms mit dreckiger Kohle. Dazu kommen Gas und Atomkraft , nur vier Prozent werden mit Wind, Wasser und Biomasse erzeugt. Zwar hat RWE laut Einschätzung des Analysten Peter Wirtz von der WestLB beim Ausbau der Erneuerbaren zuletzt "einen guten Job" gemacht, und auch in den nächsten Jahren sollen Milliarden investiert werden.

Aber nach den letzten verfügbaren Zahlen emittierten alle RWE-Kraftwerke 2010 rund 165 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Das waren knapp ein Fünftel aller deutschen CO₂-Emissionen.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unterwww.zeit.de/audio

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Leserkommentare
    • elhenk
    • 27. Januar 2012 14:46 Uhr

    China, Indien, USA werden dafür sorgen, dass der CO2 Anstieg weitergehen wird. Also können wir Europäer als Beobachter zuschauen wer Recht hat bei der Klimaerwärmung. Falls es wirklich wieder kälter werden sollte, bin ich auf die Artikel in der ZEIT gespannt.

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    die fossilen Brennstoffe durch den Schornstein zu jagen, ist in jedem Falle falsch, denn fossile Brennstoffe sind endlich. Das Handeln der Menschen sollte grundsätzlich von Fachleuten bestimmt werden und nicht von Seiteneinsteigern mit irgend einem angelernten Wissen, wie es nun mal eben Politiker im Regelfall haben.

  1. also keine Angst, die Polkappen schmelzen nicht ab, die Gletscher in den Alpen haben ein wenig Schnupfen.

    Ach so, falls ihr das so machen möchtet wie der ital. Kapitän, müsst ihr die Besiedlung des Mondes aber bald vorantreiben, sonst geht ihr mit dem Schiff unter.

  2. Die ehemals objektive ZEIT benutzt jetzt ganz unzwungen den
    Begriff "Leugner". Natürlich ohne Anführungszeichen. Parteilicher geht nicht. Natürlich ist Kohle nicht Kohle, sondern "dreckige Kohle". Und natürlich ist EIKE "kein seriöses Institut" sondern "nur" ein Internet-Portal. und an sowas orientiert sich Herr Vahrenholt! Mit seiner Meinungsänderung macht er sich unglaubwürdig. Vermutlich hat er seine Meinung nicht grundlos geändert. Er sieht, was wir alle sehen können: Die Temperaturen steigen nicht mehr.
    der Meeresspiegel steigt nicht, die Sahara wird grüner, die Wirbelstürme lassen nach, die Poleismassen werden größer statt kleiner. Da darf man doch nachdenken, ob die CO2-These richtig ist, ohne als Leugner diffamiert zu werden.
    Sonst muss man sich bei EIKE informieren, weil es die ZEIT nicht tut.

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    "Vermutlich hat er seine Meinung nicht grundlos geändert."

    Natürlich hat er seine Meinung nicht grundlos geändert. In dem Artikel heißt es doch: "Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von REpower schrieb er in einem 2008 in dem Buch Wirtschaftsstandort Deutschland erschienenen Aufsatz beispielsweise, die Menschen stünden »am Vorabend eines gigantischen Klimawandels, dessen Wucht wir nur noch dämpfen können«."
    Jetzt ist er bei RWE dann heißt es plötzlich:"»dass die Erderwärmung der letzten 150 Jahre Teil eines natürlichen Zyklus ist, der überwiegend von der Sonne geprägt wird«"
    Da liegt es jawohl auf der Hand, warum er wann was gesagt hat. Jetzt mal ganz unabhängig davon ob es den Klimawandel durch Menschen verursacht gibt oder nicht, von einem solchen Lobbyisten und Interessenvertreter seines derzeitigen Arbeitgebers braucht man sich bei dieser Frage ja wohl nicht beeinflussen zu lassen.

    "Vermutlich hat er seine Meinung nicht grundlos geändert"

    Natürlich nicht: Wess' Brot ich eß, dess' Lied ich sing!
    Dieser Herr ist doch hochgradig befangen und in seiner geäußerten Meinung alles andere als objektiv. Die dreht sich mit dem Wind (vielleicht hat er das ja von seinen Windrädern gelernt). Ob dieses Buch wohl Bestandteil seines Arbeitsvertrages war?

    Er sieht, was wir alle sehen können: Die Temperaturen steigen nicht mehr.
    der Meeresspiegel steigt nicht, die Sahara wird grüner, die Wirbelstürme lassen nach, die Poleismassen werden größer statt kleiner.

    Das, was Sie alle durch die EIKE-Brille sehen, ist nicht automatisch die Realität.

    Wo können wir alle denn die Termperaturen nicht mehr steigen und das Eis wachsen sehen?
    Hier etwa?
    http://www.skepticalscien...
    http://www.realclimate.or...
    http://www.realclimate.or...

    - dass Kohle in jeder Hinsicht dreckig ist,
    - dass die sehr große Mehrheit der Leute, die den beobachteten Klimawandel nicht dem Menschen zuschreiben, entweder keine Ahnung haben oder Lobbyisten sind und damit durchaus "Leugner" genannt werden können?

    • joG
    • 27. Januar 2012 20:19 Uhr

    ....wie erfrischend es wäre, wenn man hier wenigstens versuchen würde, objektiv zu berichten. Diese Mühe macht man sich jedoch zu mehreren Themen nicht. Daher kann man auch zu diesen teilweise wichtigen Themen Die Zeit kaum ernst nehmen.

    "informieren" :D

    Unglaublich! Wenn ich RWE Vorstand wäre, würde ich Herrn Vahrenholt zu einem grundlegenden Intelligenztest laden und mir überlegen, ob er noch der geeignete Mensch für eine so verantwortungsvolle Managerposition ist.

  3. Vahrenholt ist laut Meldung des Hamburger Abendblatts nicht mehr Geschäftsführer von Innogy:

    http://www.abendblatt.de/...

  4. "Vermutlich hat er seine Meinung nicht grundlos geändert."

    Natürlich hat er seine Meinung nicht grundlos geändert. In dem Artikel heißt es doch: "Als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von REpower schrieb er in einem 2008 in dem Buch Wirtschaftsstandort Deutschland erschienenen Aufsatz beispielsweise, die Menschen stünden »am Vorabend eines gigantischen Klimawandels, dessen Wucht wir nur noch dämpfen können«."
    Jetzt ist er bei RWE dann heißt es plötzlich:"»dass die Erderwärmung der letzten 150 Jahre Teil eines natürlichen Zyklus ist, der überwiegend von der Sonne geprägt wird«"
    Da liegt es jawohl auf der Hand, warum er wann was gesagt hat. Jetzt mal ganz unabhängig davon ob es den Klimawandel durch Menschen verursacht gibt oder nicht, von einem solchen Lobbyisten und Interessenvertreter seines derzeitigen Arbeitgebers braucht man sich bei dieser Frage ja wohl nicht beeinflussen zu lassen.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Man glaubt es kaum"
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    • joG
    • 27. Januar 2012 22:20 Uhr

    ...die CO2 These weniger gut zu stützen als die meisten Glauben wohhen. Man muss dazu eine ganze Reihe zusatzannahmen machen, wenn Zahlen und Theorie stimmig sein sollen

    PS: es ist unwahr, dass, wie im artikel behauptet, die Verschiebungen der klimaschwankungen zu Solar Aktivität nur erklärbar wäre durch CO2 USW. Es sind nämlich nicht alleine die solaren Winde, die den zyklischen Effekt hervorrufen. Man muss auch die Intensität der kosmischen Strahlung berücksichtigen. Hat dies der Artikel?

  5. so vielleicht auch das Ende der Klimaerwärmung
    Für die letzten 10 Jahre hat Vahrenhold ein bisschen Recht, die Sonne war relativ schwach und die Klimaerwärmung ging in dieser Zeit sogar um minimalen Anteil zurück.
    Was wirklich passiert weis letztlich niemand. Das ist das Abenteuer Erdleben!
    Ich habe keine Angst. ES passiert sowieso was pasieren soll. Ich kann es sowieso nicht beeinflussen und nur staunend zuschauen.
    Sicherheitshalber verbrauche ich nur minimale Mengen an Energie. Dann bin ich schob mal bestens trainiert, wenn der Sprit ausgeht :-)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "keine Sorge, Öl,Gas,,, gehen irgendwann zu Ende
    so vielleicht auch das Ende der Klimaerwärmung
    Für die letzten 10 Jahre hat Vahrenhold ein bisschen Recht, die Sonne war relativ schwach und die Klimaerwärmung ging in dieser Zeit sogar um minimalen Anteil zurück.
    Was wirklich passiert weis letztlich niemand. Das ist das Abenteuer Erdleben!
    Ich habe keine Angst. ES passiert sowieso was pasieren soll. Ich kann es sowieso nicht beeinflussen und nur staunend zuschauen.
    Sicherheitshalber verbrauche ich nur minimale Mengen an Energie. Dann bin ich schob mal bestens trainiert, wenn der Sprit ausgeht :-)"

    Das war das beste, weil dsbzgl. unaufgeregeste Statement seit langem. Denn für uns Menschen ist der Knackpunkt nicht die Erderwärmung, sondern der Ressourcenverzehr.

    Die Erde wird ein wenig wärmer oder ein wenig kälter (deutlich kälter wäre erdgeschichtlich wahrscheinlicher), doch unabhängig davon stehen wir in naher Zukunft recht nackt da und uns wird kalt und ungemütlich werden.

    Bis dahin werden wir Unsummen in die KlimaErmahnungsIndustrie gesteckt haben, die dann auch fehlen werden bei der Energiekonversion.

    "Die zehn wärmsten Jahre der Geschichte seien allesamt seit 1998 gemessen worden, sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud."

    Und 2010 war das wärmste Jahr seit 130 Jahren und ein Hurrikan Rekordjahr dazu...

    http://de.wikipedia.org/w...

    http://www.focus.de/panor...

    Da werden Sie aber noch eine Weile warten müssen. Erdöl entsteht aus abgestorbenen Pflanzen. Diese gibt es seit 750.000.000 Millionen Jahren auf dem Land und im Wasser noch viel länger. Das sind 30.000.000 Millionen Generationen der Menschheit. Glauben Sie nicht den Nonsens, in 40 Jahren wäre das Öl alle. Der Mensch nutzt diesen Rohstoff erst seit 125 Jahren im größerem Umfang. Wir haben gerade einmal an der Oberfläche gekratzt und es werden ständig neue Lagerstätten entdeckt.

  6. schlieslich gehts ums geld

  7. "keine Sorge, Öl,Gas,,, gehen irgendwann zu Ende
    so vielleicht auch das Ende der Klimaerwärmung
    Für die letzten 10 Jahre hat Vahrenhold ein bisschen Recht, die Sonne war relativ schwach und die Klimaerwärmung ging in dieser Zeit sogar um minimalen Anteil zurück.
    Was wirklich passiert weis letztlich niemand. Das ist das Abenteuer Erdleben!
    Ich habe keine Angst. ES passiert sowieso was pasieren soll. Ich kann es sowieso nicht beeinflussen und nur staunend zuschauen.
    Sicherheitshalber verbrauche ich nur minimale Mengen an Energie. Dann bin ich schob mal bestens trainiert, wenn der Sprit ausgeht :-)"

    Das war das beste, weil dsbzgl. unaufgeregeste Statement seit langem. Denn für uns Menschen ist der Knackpunkt nicht die Erderwärmung, sondern der Ressourcenverzehr.

    Die Erde wird ein wenig wärmer oder ein wenig kälter (deutlich kälter wäre erdgeschichtlich wahrscheinlicher), doch unabhängig davon stehen wir in naher Zukunft recht nackt da und uns wird kalt und ungemütlich werden.

    Bis dahin werden wir Unsummen in die KlimaErmahnungsIndustrie gesteckt haben, die dann auch fehlen werden bei der Energiekonversion.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Bis dahin werden wir Unsummen in die KlimaErmahnungsIndustrie gesteckt haben, die dann auch fehlen werden bei der Energiekonversion."

    Jetzt sind also die Leute, die am intensivsten für die Energiekonversion (aka "Energiewende") sind, schuld daran, wenn die zu langsam ist, weil all die Überzeugungsarbeit, die man gegen die Leugner und Lobbyisten machen muss, so viel Geld kostet?

    Eine schöne logische Brezel, Respekt!

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