Deutsche in Österreich Alles knorke?

Bei einem Integrationskurs in Wien lernen deutsche Zuwanderer, sich mit den Widrigkeiten des Alltags zurechtzufinden.

Wien, dachte die Kleinunternehmerin aus Dortmund, bevor sie von der Ruhr an die Donau zog, das sei ein angenehmer Ort zum Leben. Gemütliche Stadt, freundliche Bewohner, keine Sprachbarrieren. »Da war ich dann völlig erschüttert, als ich hier erstmals mit dem »Piefke«-Image konfrontiert wurde«, sagt sie heute: »Ich ahnte ja gar nicht, dass Österreicher etwas gegen Deutsche haben.« Die Gruppe im Expat Center Vienna am Schmerlingplatz nickt zustimmend. Es ist ein kalter Winterabend, und etwa vier Dutzend Zuwanderer aus Deutschland haben sich eingefunden, um besser zu verstehen, was ihnen da eigentlich widerfährt im deutschsprachigen Nachbarland.

Es ist eine Selbsthilfegruppe, die sich unter der Patronanz der Stadtverwaltung regelmäßig trifft – eine Art anonymer Teutonen, denn Namen dürfen nicht genannt werden bei diesem Integrationskurs. Studierende, Selbstständige, EDV-Spezialisten, Biologen, Arbeitssuchende, ein bunter Haufen unterschiedlichen Alters, der nach Antworten sucht und nach Tipps für das Überleben im österreichischen Alltag. Tatsächlich handelt es sich um das Modul »Deutsche in Österreich«, welches die Magistratsabteilung für Integration im Rahmen ihrer Migrantenbetreuung anbietet.

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Das Wiener Idiom sei »ein amorpher Soundbrei«, klagt ein Student

Der rührige deutsche Expat Jockel Weichert war der richtige Ansprechpartner dafür. Der gebürtige Schwabe lebt und arbeitet seit 1999 als Werbefachmann in Wien und rief bereits vor Jahren seine »Piefke«-Connection ins Leben, einen exklusiven Klub, Zutritt ausschließlich für verunsicherte Deutsche: »Wir helfen einander über die Abgründe hinweg, die sich hier zwischen uns und den Wienern auftun.«

Nun moderiert Jockel Weichert den städtischen Integrationskurs. »Die Konfrontation war anfangs ein echter Schock«, erinnert sich eine der anonymen Deutschen bei dem Treffen. Die schlanke Mittdreißigerin mit akkurater Ponyfrisur wirkt noch immer aufgebracht, wenn sie von ihrer ersten Zeit in der Stadt erzählt. Auf eine Mauer der Abneigung sei sie bei den Eingeborenen gestoßen, Anfeindungen und Bosheiten zuhauf. Für die gelernte Apothekerin ist dieser Integrationskurs die erste Möglichkeit, offen über die Kränkungen zu sprechen. Vielleicht bricht es deshalb derart intensiv aus ihr heraus. Auch sie war völlig arglos von Norddeutschland an die Donau gereist. Sie hatte zuvor nichts von einer verbreiteten Abneigung der Österreicher gegen die »Piefkes« gehört. »Allenfalls war ich auf niedliche Frotzelei vorbereitet.«

Sie kommen aus drei Gründen: Liebe, Studium oder Job. 146.000 deutsche Staatsbürger sind derzeit in Österreich hauptgemeldet, das sind doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Jedes Jahr ziehen rund 20.000 neue Zuwanderer aus Deutschland nach Österreich. 32.000 Deutsche leben gegenwärtig in Wien. Viele als Studierende, schließlich gibt es in Österreich im Gegensatz zu Deutschland kaum einen Numerus clausus. Aber auch an der Supermarktkasse, im Servicebüro oder im Fitnesscenter hat sich das deutsche Idiom im Wiener Alltag festgesetzt und stößt häufig auf Ressentiments. Der »Piefke«-Reflex lässt meist nicht lange auf sich warten. Als zahlungskräftige Touristen waren sie stets willkommen. Als Mitbürger werden Deutsche in Wien jedoch oft beargwöhnt, da teilen sie das Schicksal der meisten Zuwanderergruppen.

Die Teilnehmer des Integrationsseminars wollen hauptsächlich herausfinden, wie der »Ösi« so tickt. »Ich will verstehen, warum ich jetzt seit drei Jahren in Wien lebe, aber noch immer mit keinem Wiener näher bekannt bin«, sagt ein soigniert wirkender Hanseate um die 50, der als EDV-Techniker im Job voll integriert ist, aber privat justament keinen Anschluss an die Mehrheitsbevölkerung findet. Seine Landsleute kennen das Phänomen. Die »Ösis« würden im Freundeskreis lieber unter ihresgleichen bleiben und sich absichtsvoll einer Sprache bedienen, die kein Deutscher verstehen könne. »Schlog a Wöll'n, G'schissana«, versucht ein Jus-Student seine leidvollen Erfahrungen mit dem Wiener Zungenschlag mehr schlecht als recht nachzuahmen. Ein »amorpher Soundbrei« sei das, gespickt mit Begriffen, die für deutsche Ohren aus einem exotischen Kulturkreis stammen. »Seidl, Spritzer, Krügerl, Fisolen, das kapiert doch keiner«, empört sich einer aus der Runde. »Oder das Amtsösterreichisch: in Evidenz halten, ein Anbot stellen, nostrifizieren, urgieren, aliquot, retournieren, es ist zum Haareraufen«, ergänzt eine Landsfrau, die als Unternehmerin unter häufigen Behördenkontakten leidet. In der vorletzten Sitzreihe des Seminarraums meldet sich eine schüchterne junge Frau: »Ich komme aus Ungarn, studiere in Wien und bin heute hier, um richtiges Deutsch zu lernen«, gesteht sie in kräftigem magyarischen Akzent. »Heißt das, dass das Deutsch, das in Wien gesprochen wird, gar kein richtiges Deutsch ist?«, will ihr Sitznachbar wissen. Die Ungarin schweigt vornehm, sie will niemanden beleidigen.

Deutsche müssen lernen, dass rechtzeitig nicht pünktlich bedeutet

Einer der Teilnehmer des Integrationskurses hat aus den kulturellen Differenzen zwischen den Nachbarländern ein Geschäftsmodell entwickelt. Er berät deutsche Firmen, die in Österreich Fuß fassen wollen. Vornehmlich sind es mittelständische Unternehmen, die von dem etwas eigenen Pflaster in Wien gehört haben und sich an den bärtigen Mittvierziger wenden. »Wir Deutschen wirken durch unsere direkte Art und klare Kommunikation unhöflich, das wird als extrem autoritär gewertet«, erklärt er den Mentalitätsunterschied: »Die Österreicher lieben unverbindliche Sätze, sie schreiben auch lieber eine E-Mail, als einfach anzurufen.«

Leser-Kommentare
  1. Immer wenn ein gewöhnlicher Österreicher einen deutschen Akkzent vernahm ,dann hörte er zahlende Gäste aus dem Fremdenverkehr,gegenüber denen man sich höflich zu benehmen weiß-oder es waren ,viel öfter, prägnante und imponierend knapp gehaltene,hallende Kommentare aus dem Fernseher.
    Die Deutschen waren eben in Vielem einfach besser.
    Und nun weilen seit einigen Jahren Deutsche unter uns, ohne diesen Erfolgsstatus.Es sind Studierende,Arbeitssuchende,Menschen,die auf Beistand und Ermunterung zu hoffen glauben.
    So ,wie weiland Woody Allen gefragt wurde ,ob er Mitglied eines Vereines sei,er entrüstet ablehnte,ich trete doch keinem Verein bei ,der mich aufnimmt.
    So,sagt das goldene Wiener Herz ,ich kann doch niemanden wertschätzen,der von mir,Arschloch, Anerkennung und Beistand erhofft.
    Das halten Sie sich bitte immer wieder vor Augen ,wenn irgendwoher wieder der Ausdruck Piefke fällt.
    Und nirgendwann war das Burgtheater interessanter als unter Peymann

  2. Wenn hier alles so furchtbar ist, warum gehen sie nicht wieder zurück nach Deutschland? Eine solche Frage zu stellen, wäre zynisch gegenüber Flüchtlingen aus Krisengebieten, bei MigrantInnen aus einem der reichsten Länder der Welt, das über eine einwandfrei funktionierende Demokratie verfügt und wo ebenso lange Frieden herrscht wie in Österreich, muss sie erlaubt sein.
    Wer darauf besteht, dass alles so sein muss wie zu Hause, sollte vielleicht lieber daheim bleiben. Wer ins Ausland zieht, wird immer die Erfahrung machen, dass das Leben dort anders ist, nicht nur in Wien, Graz oder Innsbruck, sondern auch in Rom und New York, oder – falls er zu faul ist, eine Fremdsprache zu lernen – in Zürich und Bern. Genau darin besteht doch der Reiz des Lebens fern der Heimat.
    Die Wiener Stadtverwaltung finanziert Integrationskurse für Deutsche? Mir als Eingeborener wäre es lieber, meine Kommunalsteuern würden für die Unterstützung armer, traumatisierter, der Landessprache unkundiger Flüchtlinge verwendet als dazu, gut ausgebildete und vergleichsweise wohlhabende Deutsche darüber zu trösten, dass es ein Unterschied ist, ob man aus touristischen Gründen kommt oder um an dem Ort zu leben. Auch diese Erfahrung kann man nicht nur hierzulande machen, sondern überall auf der Welt – übrigens ebenso in Deutschland, wo z.B. hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher seit Jahrzehnten leben und arbeiten.

    • Zabbi
    • 06.02.2012 um 12:03 Uhr

    Ich bin Deutsche, 34 Jahre alt, komme aus dem hohen Norden und wohne seit 7 Jahren in Wien. Eines möchte ich gleich festhalten: Ich fühle mich in Wien sehr wohl und mittlerweile ist die Stadt mein Zuhause.
    Hier ein paar Tipps für Landsleute sowie Anmerkungen zum Artikel. Wegen der Zeichenbeschränkung muss ich es leider kurz halten.

    1. Spritzer, Fisole etc. sind Austriazismen (also Hochsprache!) und nichts worüber man sich "empören" müsste. Das ist extrem respektlos den Ö gegenüber, die im Gegensatz viele deutsche Wörter kennen und in Gesprächen oft gleich übersetzen.

    2. In unseren Augen vll unverständlich empfinden die Ö das Wort "Ösi" als Beleidigung bzw Äquivalent zu "Piefke". Trotzdem wird es in deutschen Medien fast täglich irgendwo verwendet, ein "Piefke" in Ö-Medien ist aber rassistisch?

    3. Deutsche kommen aufgrund ihrer direkteren, lauteren Art + ungewohnten Akzent für Ö oft arrogant/unhöflich rüber. Das ist kein reines Klischeedenken, sondern wird einfach so empfunden. Man sollte deswegen vll einfach mal etwas höflicher sein als man gewohnt ist (Höflichkeit gewinnt in Ö immer!), wenn man sich nicht näher kennt.

    4. Will man Bekanntschaft mit Wienern aufbauen, sollte man auch mal selbst die Iniative ergreifen. Wiener tendieren eher nicht dazu, Leute die sie nicht kennen grundlos anzusprechen. Das gilt übrigens genauso für andere Wiener.

    Das sind natürlich keine „offiziellen Regeln“ oder so etwas, nur subjektive Gedanken meinerseits.

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    • Zabbi
    • 06.02.2012 um 12:06 Uhr

    Übrigens kenne ich auch einige andere Deutsche die hier wohnen (werden ja immer mehr ;) ) und keine wirklichen Probleme mit den Wiener haben. Das Verständnis wächst mit der Zeit.

    Man darf eben nicht nur von den Einheimischen erwarten, dass sie sich an die Deutschen anpassen (schließlich sind wir hier die Gäste) man muss auch selbst auf sie zugehen und sich nicht nur über Unterschiede aufregen (es kann eben mal passieren das in Österreich Leute rumlaufen die österreichische Wörter verwenden) sondern versuchen die andere Mentalität zu verstehen. Dann kommt man auch gut miteinander aus ohne sich selbst komplett so ändern. Und die Wiener schätzen es durchaus wenn man auf ihren Schmäh eingeht.

    Übrigens sind gerade an meinem Arbeitsplatz die „niedlichen Frotzelein“ wie sie oben erwähnt werden Alltag und sehr erheiternd ;) Nur muss man dazu eben ein bisschen Selbstironie zeigen (wird gerade Deutschen hoch angerechnet) und sich nicht die ganze Zeit verfolgt fühlen und mit den Finger auf andere Zeigen.

    Gerade solche Artikel tragen ganz bestimmt nichts zum besseren Verständnis zwischen Ö und D bei, im Gegenteil.

    • Zabbi
    • 06.02.2012 um 12:06 Uhr

    Übrigens kenne ich auch einige andere Deutsche die hier wohnen (werden ja immer mehr ;) ) und keine wirklichen Probleme mit den Wiener haben. Das Verständnis wächst mit der Zeit.

    Man darf eben nicht nur von den Einheimischen erwarten, dass sie sich an die Deutschen anpassen (schließlich sind wir hier die Gäste) man muss auch selbst auf sie zugehen und sich nicht nur über Unterschiede aufregen (es kann eben mal passieren das in Österreich Leute rumlaufen die österreichische Wörter verwenden) sondern versuchen die andere Mentalität zu verstehen. Dann kommt man auch gut miteinander aus ohne sich selbst komplett so ändern. Und die Wiener schätzen es durchaus wenn man auf ihren Schmäh eingeht.

    Übrigens sind gerade an meinem Arbeitsplatz die „niedlichen Frotzelein“ wie sie oben erwähnt werden Alltag und sehr erheiternd ;) Nur muss man dazu eben ein bisschen Selbstironie zeigen (wird gerade Deutschen hoch angerechnet) und sich nicht die ganze Zeit verfolgt fühlen und mit den Finger auf andere Zeigen.

    Gerade solche Artikel tragen ganz bestimmt nichts zum besseren Verständnis zwischen Ö und D bei, im Gegenteil.

    • Zabbi
    • 06.02.2012 um 12:06 Uhr

    Übrigens kenne ich auch einige andere Deutsche die hier wohnen (werden ja immer mehr ;) ) und keine wirklichen Probleme mit den Wiener haben. Das Verständnis wächst mit der Zeit.

    Man darf eben nicht nur von den Einheimischen erwarten, dass sie sich an die Deutschen anpassen (schließlich sind wir hier die Gäste) man muss auch selbst auf sie zugehen und sich nicht nur über Unterschiede aufregen (es kann eben mal passieren das in Österreich Leute rumlaufen die österreichische Wörter verwenden) sondern versuchen die andere Mentalität zu verstehen. Dann kommt man auch gut miteinander aus ohne sich selbst komplett so ändern. Und die Wiener schätzen es durchaus wenn man auf ihren Schmäh eingeht.

    Übrigens sind gerade an meinem Arbeitsplatz die „niedlichen Frotzelein“ wie sie oben erwähnt werden Alltag und sehr erheiternd ;) Nur muss man dazu eben ein bisschen Selbstironie zeigen (wird gerade Deutschen hoch angerechnet) und sich nicht die ganze Zeit verfolgt fühlen und mit den Finger auf andere Zeigen.

    Gerade solche Artikel tragen ganz bestimmt nichts zum besseren Verständnis zwischen Ö und D bei, im Gegenteil.

    Antwort auf "Deutsche in Wien"
  3. Leider werden - nicht nur in diesem Fall - diejenigen, die sich laut beklagen, eher gehört als diejenigen, die glücklich und zufrieden sind bzw. Schwierigkeiten, die es im zwischenmenschlichen Bereich immer mal wieder gibt, zu lösen versuchen. Das wird an diesem Artikel besonders gut ersichtlich, der den professionellen Opfern und Jammerern so viel Platz einräumt. Danke, Zabbi, für das positive Gegenbeispiel!
    Der „soigniert wirkende Hanseate um die 50“ beklagt, dass er nach fünf Jahren in Wien noch immer keine privaten Kontakte zu Einheimischen hat? Vielleicht liegt es an ihm? Bei allen Treffen im Freundeskreis, bei allen Einladungen, an denen ich in den letzten Jahren teilgenommen habe, war immer mindestens ein deutscher Gast anwesend – angesichts der genannten Zahlen eigentlich überproportional viele. Wenn – wie aus dem Artikel hervorgeht und wir hier in Wien gerne bestätigen können – ein erheblicher Anteil der Deutschen der Liebe wegen kommt, kann es ja nicht so schwierig sein, mit uns Eingeborenen in privaten Kontakt zu treten.
    Die Unternehmerin, die unter häufigen Behördenkontakten leidet, beklagt sich über das Amtsösterreichisch? Völlig zu recht! Wenn sie sich zwischen all dem Jammern gelegentlich mal die Zeit nehmen würde, mit den Einheimischen zu sprechen, könnte sie dieselbe Klage hören. Das Amtsdeutsche ist in der österreichischen Fassung übrigens nicht absurder oder an unverständlichem Spezialvokabular reicher als in der bundesrepublikanischen, nur eben anders.

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    • Zabbi
    • 08.02.2012 um 0:33 Uhr

    Ich gebe dir vollkommen recht, ich kenne wie gesagt einige Deutsche in Wien, habe diese aber fast ausnahmslos über gemeinsame Wiener Freunde kennen gelernt.

    Normalerweise reagiere ich auf Leute die meinen wirklich Probleme zu haben auch anders als in meinen beiden Kommentaren. Ich würds ja verstehen wenn man einfach Probleme hat die Mentalität - die sich teilweise wirklich stark unterscheidet - zu verstehen aber dieser Artikel ist aus meiner Sicht in sich unlogisch, und in erster Linie dazu da eine Gruppe schlechter dastehen zu lassen als die andere, was ich absolut nicht leiden kann. Welchen Nutzen hat man davon?

    Wenn man Wiener kennenlernen möchte, sollte man diesen Wunsch eben nicht gerade bei einem Treffen vortragen, bei dem Österreicher schon im Vorhinein kategorisch ausgeschlossen werden.

    Anstatt sich über Unterschiede im Vokabular aufzuregen, könnte man sich ja auch drüber freuen, dass die Sprache trotzdem Deutsch ist und man damit problemlos weiterkommt.
    Und die Wiener Sprachmelodie, die hier so nett als "ein amorpher Soundbrei" bezeichnet wird empfinde ich persönlich übrigens als sehr angenehm ;)

    Grundsätzlich bin ich mit freundlichen Nachfragen immer weitergekommen und habe eher die Erfahrung gemacht das man aufgenommen wird, sobald man dem Gegenüber die Chance dazu gibt und echtes, vorurteilloses Interesse am Land und den Leuten zeigt.

    • Zabbi
    • 08.02.2012 um 0:33 Uhr

    Ich gebe dir vollkommen recht, ich kenne wie gesagt einige Deutsche in Wien, habe diese aber fast ausnahmslos über gemeinsame Wiener Freunde kennen gelernt.

    Normalerweise reagiere ich auf Leute die meinen wirklich Probleme zu haben auch anders als in meinen beiden Kommentaren. Ich würds ja verstehen wenn man einfach Probleme hat die Mentalität - die sich teilweise wirklich stark unterscheidet - zu verstehen aber dieser Artikel ist aus meiner Sicht in sich unlogisch, und in erster Linie dazu da eine Gruppe schlechter dastehen zu lassen als die andere, was ich absolut nicht leiden kann. Welchen Nutzen hat man davon?

    Wenn man Wiener kennenlernen möchte, sollte man diesen Wunsch eben nicht gerade bei einem Treffen vortragen, bei dem Österreicher schon im Vorhinein kategorisch ausgeschlossen werden.

    Anstatt sich über Unterschiede im Vokabular aufzuregen, könnte man sich ja auch drüber freuen, dass die Sprache trotzdem Deutsch ist und man damit problemlos weiterkommt.
    Und die Wiener Sprachmelodie, die hier so nett als "ein amorpher Soundbrei" bezeichnet wird empfinde ich persönlich übrigens als sehr angenehm ;)

    Grundsätzlich bin ich mit freundlichen Nachfragen immer weitergekommen und habe eher die Erfahrung gemacht das man aufgenommen wird, sobald man dem Gegenüber die Chance dazu gibt und echtes, vorurteilloses Interesse am Land und den Leuten zeigt.

    • Zabbi
    • 08.02.2012 um 0:33 Uhr

    Ich gebe dir vollkommen recht, ich kenne wie gesagt einige Deutsche in Wien, habe diese aber fast ausnahmslos über gemeinsame Wiener Freunde kennen gelernt.

    Normalerweise reagiere ich auf Leute die meinen wirklich Probleme zu haben auch anders als in meinen beiden Kommentaren. Ich würds ja verstehen wenn man einfach Probleme hat die Mentalität - die sich teilweise wirklich stark unterscheidet - zu verstehen aber dieser Artikel ist aus meiner Sicht in sich unlogisch, und in erster Linie dazu da eine Gruppe schlechter dastehen zu lassen als die andere, was ich absolut nicht leiden kann. Welchen Nutzen hat man davon?

    Wenn man Wiener kennenlernen möchte, sollte man diesen Wunsch eben nicht gerade bei einem Treffen vortragen, bei dem Österreicher schon im Vorhinein kategorisch ausgeschlossen werden.

    Anstatt sich über Unterschiede im Vokabular aufzuregen, könnte man sich ja auch drüber freuen, dass die Sprache trotzdem Deutsch ist und man damit problemlos weiterkommt.
    Und die Wiener Sprachmelodie, die hier so nett als "ein amorpher Soundbrei" bezeichnet wird empfinde ich persönlich übrigens als sehr angenehm ;)

    Grundsätzlich bin ich mit freundlichen Nachfragen immer weitergekommen und habe eher die Erfahrung gemacht das man aufgenommen wird, sobald man dem Gegenüber die Chance dazu gibt und echtes, vorurteilloses Interesse am Land und den Leuten zeigt.

    Antwort auf "Danke, Zabbi! "

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