Rente mit 67: Im Schraubstock der Demografie
Die Kolumne von Peer Steinbrück: Einige Fakten zum Anpassungsdruck auf Staat und Gesellschaft.
© Sean Gallup/Getty Images

Zwei Rentnerinnen in Berlin
Das Verhältnis der Bevölkerung im Erwerbsalter (20 bis unter 65 Jahre) zu jener im Rentenalter (65 Jahre und älter) ändert sich dramatisch. Standen 1990 noch 100 Bürgern im Erwerbsalter 23 über 65-Jährige gegenüber, waren es 2010 bereits 34. In weniger als 20 Jahren werden es wahrscheinlich 53 Rentner sein. Also werden dann in der gesetzlichen Altersversorgung zwei Bürger im Erwerbsalter mit ihren Arbeitgebern für einen potenziellen Rentenbezieher aufkommen müssen.
Nicht weniger deutlich sinkt der Jugendquotient, also der Anteil der unter 20-Jährigen je 100 Erwerbsfähige, was keine besseren Perspektiven für die Finanzierungsgrundlagen der Rentenversicherung eröffnet – ganz abgesehen davon, wie sich die Innovationsfähigkeit, die Neugier und kulturelle Aufgeschlossenheit einer Gesellschaft entwickeln, in der die Altersgruppe »65 plus« größere Bataillone stellt als die Jungen.
Die Rentenbezugsdauer lag im Jahr 1960 noch bei durchschnittlich 9,9 Jahren. Im Jahr 1990 waren es im Zuge des medizinischen Fortschritts und der besseren Lebensbedingungen schon 15,4 Jahre und 2010 fast 19 Jahre. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, da die Lebenserwartung der über 65-Jährigen durchschnittlich um knapp 1,5 Monate pro Jahr oder bis 2030 um fast drei Jahre zunehmen dürfte, wie es der Rentenexperte und frühere Vorsitzende des Sachverständigenrates, Bert Rürup, veranschlagt.
- Peer Steinbrück - Zur Sache
SPD-Mann aus Norddeutschland, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, Finanzminister der Großen Koalition, ihr Bankenretter und Krisenkämpfer, zuletzt Buchautor und Kommentator: Peer Steinbrück hat sich nicht nur als Parteipolitiker einen Namen gemacht, sondern auch als Experte für klare Worte. Als Sprachrohr des gesunden Menschenverstandes, wo andere im Politsprech erstarren. Einmal im Monat kommentiert er nun in der ZEIT unter dem Titel »Steinbrück – Zur Sache« die ökonomischen Zeitläufte
Das Berufseintrittsalter ist seit den fünfziger Jahren, in denen viele mit 15 ins erste Lehrjahr gingen, inzwischen deutlich auf 23 Jahre gestiegen. Dementsprechend verringerte sich die Dauer der Beitragszahlungen in die Rentenversicherung. Richtig ist aber auch: Die Produktivität pro Beschäftigten ist gestiegen, und seit der Jahrtausendwende ist das Berufseintrittsalter immerhin leicht gefallen.
Die Versorgung der pensionierten Beamten wird weniger den Bund und umso mehr die Länder bis Mitte des Jahrhunderts um sage und schreibe über 1.300 Milliarden Euro belasten. Bund und Länder konnten dafür in Form von Pensionsfonds allenfalls minimal vorsorgen. Rückstellungen wie in der gewerblichen Wirtschaft gibt es im öffentlichen Dienst nicht. Der Hinweis von Fachleuten, dass es insbesondere wegen dieser Pensionslasten neben der ausgewiesenen Staatsverschuldung von rund 2.000 Milliarden Euro auch noch eine versteckte gebe, kann selbst mit großen politischen Nebelkerzen nicht verschleiert werden.
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, schätzt, dass durch das Altern der Gesellschaft ein demografisch bedingtes Defizit von 70 Milliarden Euro allein bis zum Jahr 2020 entsteht. Er bezieht dies allerdings nicht ausschließlich auf die Sozialausgaben, sondern auch auf die Wertschöpfung in der Volkswirtschaft.
Erhöht sich unsere Geburtenrate nicht erheblich, werden im Jahr 2060 nicht mehr gut 80 Millionen Menschen in Deutschland leben, sondern nur noch 65 Millionen. Hätten wir einen positiven Einwanderungssaldo von jährlich 200.000 Menschen, würde die Einwohnerzahl trotzdem absinken – auf dann 70 Millionen. Dementsprechend verringert sich auch der Anteil der Bürger im erwerbsfähigen Alter von heute 55 Millionen auf 33 Millionen im Jahr 2060, wobei bereits eine durchschnittliche jährliche Zuwanderung von 100.000 Menschen unterstellt ist. Wer den Anteil der Erwerbsbevölkerung als zentralen Finanziers des sozialen Sicherungssystems konstant halten möchte, muss sich für die jährliche Zuwanderung von 500.000 Menschen im Arbeitsalter einsetzen – und alle damit verbundenen Integrationsprobleme lösen.
Aus der Perspektive der Tagespolitik und selbst einer Legislaturperiode mag das alles weit weg und vage sein. In Generationen und Generationenverträgen gedacht, wird das hohe Gut des Sozialstaates aber schnell bedroht, wenn der Anpassungsdruck aus der demografischen Entwicklung ignoriert wird. In den Worten von Franz Müntefering: »Wenn es nicht rechtzeitig moderate Weichenstellungen mit zumutbaren Anstrengungen gibt, werden Sozialstaat und Fortschrittsfähigkeit des Landes in eine dramatisch enge Kurve getrieben.«




ich hoffe, Sie lesen die Kommentare zu Ihrem Artikel. Insgesamt gesehen haben Sie wohl Recht mit dem, was Sie schreiben. Aber ist die Rente ab 67 wirklich der Weisheit letzter Schluss? Was halten Sie denn von folgendem Modell:
Die Rente wird über eine sich allmählich steigernde Erbschaftssteuer finanziert. Das fängt etwa mit 2% auf übertragene Vermögenswerte an und steigert sich soweit, bis die individuelle Rentenvorsorge + Erschaftssteuer in der Lage sind die Renten ab 65! zu finanzieren. Natürlich gibt es bei Erbschaftssteuern/Vermögenssteuern generell ein paar "Kleinigkeiten" zu beachten, aber vom Prinzip: Erbschaftssteuereinnahmen nach neuem Modell 2013 (hypothetisch) 30 Milliarden (= Entlastung der Rentenbeiträge in diesem Umfang für 2014), Erbschaftssteuereinnahmen nach neuem Modell 2014 (hypothetisch) 45 Milliarden (= Entlastung der Rentenbeiträge in diesem Umfang für 2015). etc.
Sozial gerecht wäre es auch; denn wer war vor allem in der Lage in der Vergangenheit Vermögen zu bilden?
Und nun noch eine Zahl:
"Gesamtvolumen an Erbschaften von mehr als 3 Billionen Euro bis 2020"
http://blog.markt-studie....
Ist es für deutsche Verhältnisse so ungewöhnlich, wenn alle in die Sozialversicherungen einzahlen würden? Würde Deutschland da gleich zusammenbrechen? Einerseits ist die Rente mit 67 eine Rentenkürzung, andererseits ist es ein Notbehelf, um zu verhindern, dass eine Rentenreform kommt, bei der alle einbezahlen müssen. Steinbrück ist sehr stark mit der Finanzindustrie verbunden, deshalb hat diese Kolumne eher den Charakter einer Versicherungswerbung.
wenn der Produktivitätsfortschritt direkt an die wirklich arbeitenden weitergereicht wird. Was erwarten Sie von einem Kanzlerkandidaten, der stolz darauf ist, dass er in Mathematik in der Schule sitzengeblieben ist. Lieder kommt man mit Labbern im Leben weiter als mit harten Sachkenntnissen!
Ist es für deutsche Verhältnisse so ungewöhnlich, wenn alle in die Sozialversicherungen einzahlen würden? Würde Deutschland da gleich zusammenbrechen? Einerseits ist die Rente mit 67 eine Rentenkürzung, andererseits ist es ein Notbehelf, um zu verhindern, dass eine Rentenreform kommt, bei der alle einbezahlen müssen. Steinbrück ist sehr stark mit der Finanzindustrie verbunden, deshalb hat diese Kolumne eher den Charakter einer Versicherungswerbung.
wenn der Produktivitätsfortschritt direkt an die wirklich arbeitenden weitergereicht wird. Was erwarten Sie von einem Kanzlerkandidaten, der stolz darauf ist, dass er in Mathematik in der Schule sitzengeblieben ist. Lieder kommt man mit Labbern im Leben weiter als mit harten Sachkenntnissen!
Ist es für deutsche Verhältnisse so ungewöhnlich, wenn alle in die Sozialversicherungen einzahlen würden? Würde Deutschland da gleich zusammenbrechen? Einerseits ist die Rente mit 67 eine Rentenkürzung, andererseits ist es ein Notbehelf, um zu verhindern, dass eine Rentenreform kommt, bei der alle einbezahlen müssen. Steinbrück ist sehr stark mit der Finanzindustrie verbunden, deshalb hat diese Kolumne eher den Charakter einer Versicherungswerbung.
das ist Ihre Ansicht. Finde ich auch ok. Allerdings gibt es da lästigerweise das Problem einer alternden Bevölkerung und mit ihr verbunden einen "Generationenvertrag", dessen Geschäftsgrundlage nicht mehr stimmt. Das gilt im Übrigen auch für Personen, die scheinbar(!) außerhalb dieses Vertrages zu siedeln scheinen, also vor allem Beamte und Selbstständige. Daher mein Kommentar 1.
das ist Ihre Ansicht. Finde ich auch ok. Allerdings gibt es da lästigerweise das Problem einer alternden Bevölkerung und mit ihr verbunden einen "Generationenvertrag", dessen Geschäftsgrundlage nicht mehr stimmt. Das gilt im Übrigen auch für Personen, die scheinbar(!) außerhalb dieses Vertrages zu siedeln scheinen, also vor allem Beamte und Selbstständige. Daher mein Kommentar 1.
Hr.Steinbrück hat ein paar wichtige Aspekte vergessen,
nein, nicht vergessen, sondern wie immer bewusst verschwiegen.
Das die Gefahr besteht, das Geld in der Rentenkasse fehlt,
hat eine weit größere Ursache in der hohen Arbeitslosigkeit
und in den heute marktüblichen Niedriglöhnen.
DESHALB wird die Ebbe in der Rentenkasse größer, wiel die
Arbeitslosen und Niedriglöhner nichts bis zu wenig einzahlen.
Es gibt eben ganz allgemein ein "Verteilungsproblem":
der Anteil der arbeitenden Bevölkerung am Volkseinkommen wird immer kleiner!
Diesen Trend zu stoppen, wäre die vornehmste Aufgabe einer
REgierung - die deutschen REgierungen unterstützen aber diesen Prozess! Auch Hr.Steinbrück hat dies als Bundespolitiker getan.
Ansttat die Arbeitslosigkeit zurückzufahren und den Menschen anständige Löhne zu bezahlen redet man
AUSSCHLIESSLICH vom demografischen Faktor.
Das ist schlicht unredlich.
...der (angebliche) demographische Wandel ist so schön plausibel. Die allgemeine Anhebung des Rentenalters wirkt so schön gerecht.
Tatsächlich ist das Rentensystem nahezu undurchschaubar. Viele zahlen gar nicht ein, andere hoffen auf Pensionsversprechen oder private Zusatzrenten. Die Einnahmenseite verschlechtert sich, ebenso wie die Erwerbsbiographien. Wenn die Krise so weitergeht werden wir massive Zuwanderung bekommen. In manchen Berufen kann man bis 67 arbeiten in anderen nicht. Arbeitslosigkeit unter Älteren ist verbreitet usw.
Mit anderen Worten: die Rente mit 67 könnte Sinn machen, vielleicht aber auch nicht. Leider traue ich den Berliner Politikern und Steinbrück nicht im Geringsten.
Was wir bräuchten, wäre eine Umlagerente die alle bezahlen und einen System in dem man nicht absolute Beträge in Euro erarbeitet, sondern Anteile an der Umlagesumme. Das könnte durchaus auch einen Umverteilungseffekt beinhalten, es ist nicht so richtig einzusehen, warum diejenigen die die Arbeiter von morgen großziehen finanziell oft wesentlich schlechter dastehen, als DINCs mit ohnehin prallem Konto.
Dann hätte man eine Grundlage auf der man diskutieren könnte. Ungerecht bliebe das Ganze zwar trotzdem, solange man nicht allen Menschen Arbeit garantieren kann, aber das ist ein anderes Thema...
...der (angebliche) demographische Wandel ist so schön plausibel. Die allgemeine Anhebung des Rentenalters wirkt so schön gerecht.
Tatsächlich ist das Rentensystem nahezu undurchschaubar. Viele zahlen gar nicht ein, andere hoffen auf Pensionsversprechen oder private Zusatzrenten. Die Einnahmenseite verschlechtert sich, ebenso wie die Erwerbsbiographien. Wenn die Krise so weitergeht werden wir massive Zuwanderung bekommen. In manchen Berufen kann man bis 67 arbeiten in anderen nicht. Arbeitslosigkeit unter Älteren ist verbreitet usw.
Mit anderen Worten: die Rente mit 67 könnte Sinn machen, vielleicht aber auch nicht. Leider traue ich den Berliner Politikern und Steinbrück nicht im Geringsten.
Was wir bräuchten, wäre eine Umlagerente die alle bezahlen und einen System in dem man nicht absolute Beträge in Euro erarbeitet, sondern Anteile an der Umlagesumme. Das könnte durchaus auch einen Umverteilungseffekt beinhalten, es ist nicht so richtig einzusehen, warum diejenigen die die Arbeiter von morgen großziehen finanziell oft wesentlich schlechter dastehen, als DINCs mit ohnehin prallem Konto.
Dann hätte man eine Grundlage auf der man diskutieren könnte. Ungerecht bliebe das Ganze zwar trotzdem, solange man nicht allen Menschen Arbeit garantieren kann, aber das ist ein anderes Thema...
Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal einen Text von einem Politiker gelesen habe, in dem die Ansicht in einer sachlichen Frage so präzise dargelegt wurde. Kein Geschwurbel, keine leeren Floskeln. Auf den Punkt. Hut ab.
"Kein Geschwurbel, keine leeren Floskeln. Auf den Punkt. Hut ab."
-----------------
Tatsächlich, ohne Geschwurbel. Nur was nützt es, wenn man sich auf das gewschwurbelfreie von Steinbrück nicht verlassen kann?
"Kein Geschwurbel, keine leeren Floskeln. Auf den Punkt. Hut ab."
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Tatsächlich, ohne Geschwurbel. Nur was nützt es, wenn man sich auf das gewschwurbelfreie von Steinbrück nicht verlassen kann?
das ist Ihre Ansicht. Finde ich auch ok. Allerdings gibt es da lästigerweise das Problem einer alternden Bevölkerung und mit ihr verbunden einen "Generationenvertrag", dessen Geschäftsgrundlage nicht mehr stimmt. Das gilt im Übrigen auch für Personen, die scheinbar(!) außerhalb dieses Vertrages zu siedeln scheinen, also vor allem Beamte und Selbstständige. Daher mein Kommentar 1.
...die Arbeitsplätze nicht mal für junge Arbeitnehmer reichen und die "Alten" ab 45 kaum noch Chancen haben?
Das Problem ist doch eher, daß der Produktivitätsgewinn nicht der Allgemeinheit zugute kommt, sondern in die Taschen weniger Gewinnler landet.
...die Arbeitsplätze nicht mal für junge Arbeitnehmer reichen und die "Alten" ab 45 kaum noch Chancen haben?
Das Problem ist doch eher, daß der Produktivitätsgewinn nicht der Allgemeinheit zugute kommt, sondern in die Taschen weniger Gewinnler landet.
Rente mit 67 ist nichts anderes als ein Rentensenkungsprogramm. Will man wirklich eine Reform, die eine realistische Besserung bewirkt, so sollte die Formel heißen: Rente mit 40 Beitragsjahren.
Dies wäre gerecht und realistisch.
Das unterstützende Programm müsste lauten: Rente plus bei Ehrenamt. Denn nichts ist schlimmer, als der plötzliche Ausstieg aus der Teilhabe am Leben.
Die platte These von der Rente mit 67 hat mit der realen Arbeitswelt und den Herausforderungen der Zukunft wenig zu tun.
grundsätzlich sollte jeder seine Rente selbst erwirtschaften. Wer 40 Jahre 500 Euro/Monat einzahlt sollte 20 Jahre 1000 Euro/Monat rausbekommen (Inflation und Zinsen nicht berücksichtigt).
grundsätzlich sollte jeder seine Rente selbst erwirtschaften. Wer 40 Jahre 500 Euro/Monat einzahlt sollte 20 Jahre 1000 Euro/Monat rausbekommen (Inflation und Zinsen nicht berücksichtigt).
Sie haben dabei ein paar wesentliche Punkte vergessen.
Der deutsche Produktionsausstoß erhöht sich seit vielen Jahrzehnten. Wir produzieren schon soviel, daß wir massenweise Schrott zum wegschmeißen produzieren müssen dessen Gegenstücke Jahrzehnte überdauern könnten. Wir beschäftigen sogar massenweise Fachkräfte um die geplante Obsoleszenz von Produkten sicherzustellen.
Wir benötigen schon heute nur noch einen Bruchteil der Beschäftigen, welche wir tatsächlich einsetzen nur um das System am Laufen zu halten. Dabei bleibt für die Gesellschaft selbst immer weniger.
Herr Steinbrück, Sie sind im Gestern gefangen. Anstatt neue Wege zu suchen, pressen Sie die Menschen in überholte und gesellschaftlich schädliche Strukturen.
Ihr Denken ist in einer Sackgasse angelangt. So macht man keine zukunftsweisende Politik.
Man sieht doch immer wieder, wie weit die heutige Wohlstandsgesellschaft den Blick auf die Realität verliert.
Die gesetzliche Rente ist aus Ihren Ursprüngen eine Versicherung gegen materielle Not bei Invalidität oder im Alter. Alles weitere hatten die Menschen schon immer Privat vorzusorgen,ob mit(wenn möglich)Betriebsrente oder Vermögensrücklagen.
Sie sah eine Altersrente ab dem 70. Lebensjahr vor (bei einer wesentlich geringeren Lebenserwartung als heute). Voraussetzung für die Altersrente waren mindestens 30 Jahre Beitragszahlung (mit der damals üblichen 60-Stunden-Woche).
Die Rente ist nicht dazu da den Menschen im Alter einen geruhsamen Lebensabend zu finanzieren. Das sollte sie nie, und konnte sie im Wirtschaftswunderland Deutschland halt eine gewissen Zeit nur, weil die Politik auf unsere Kosten die Rentner über das eigentlich für das System tragbare hinaus beschenkt hat. Und diese Geschenke müssen nun halt auch bezahlt werden. Das System wurde dazu konstruiert, dass viele Menschen 40-50 Jahre einzahlen, so dass manche noch 5-10 Jahre ohne NOT zu leiden überleben können. Und wir führen hier Diskussionen weil nicht alle Menschen, nachdem sie für ca. 30 Jahre eingezahlt haben noch 30 Jahre lang Renten erhalten mit denen Sie dann nach Mallorca auswandern oder 3 mal im Jahr in der Urlaub fahren oder ohne anderweitig vorgesorgt zu haben den selben Lebensstand haben wollen wie vorher. Dem Grundprinzip nach wäre daher heutzutage eine Rente mit 75 oder 80 angesagt.
zu denjenigen, die immer auf der Sonnenseite des Lebens gestanden haben. Sonst könnte Sie nicht solch einen Kommentar schreiben. Hier geht es doch darum, wie Sie verächtlich schreiben, um Überleben zu können!!! Ich habe 51 Jahre gearbeitet, in die Rentenkasse einbezahlt, um jetzt "Überleben" zu können??? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst??? Hier müssen, wie der Forist ( 3 ) schreibt, neue Wege gefunden werden, um den Umstand, das wir produktiver, besser geworden sind und immer weniger Menschen, für mehr Wertschöpfung benötigen. Einige überlegenswerte Vorschläge sind schon gemacht worden : Erbschaftssteuer ( nicht der Oma ihr klein Häuschen )Vermögensteuer, Beamtentum, u.s.w.!!! Hier sollte der Hebel angesetzt werden und nicht beim, 40-50 Jahre "arbeitenden" Menschen!!!
Die damalige Bezugsdauer von 9,9 Jahren wird bald wieder unterschritten werden ! Da die Wenigsten sich im Alter noch den Gang zum Arzt werden leisten können, wird bald die Bezugsdauer unter 5 Jahren liegen !
Dann taucht natürlich die Frage auf, wie man das am Besten demoskopisch verkaufen kann, so wie :
Altersarmut sinkt !
Sozialkassen erwirtschaften Überschuss !
Langfristiger Erfolg von Harz IV !
Ist das nicht schön ?
GoG
zu denjenigen, die immer auf der Sonnenseite des Lebens gestanden haben. Sonst könnte Sie nicht solch einen Kommentar schreiben. Hier geht es doch darum, wie Sie verächtlich schreiben, um Überleben zu können!!! Ich habe 51 Jahre gearbeitet, in die Rentenkasse einbezahlt, um jetzt "Überleben" zu können??? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst??? Hier müssen, wie der Forist ( 3 ) schreibt, neue Wege gefunden werden, um den Umstand, das wir produktiver, besser geworden sind und immer weniger Menschen, für mehr Wertschöpfung benötigen. Einige überlegenswerte Vorschläge sind schon gemacht worden : Erbschaftssteuer ( nicht der Oma ihr klein Häuschen )Vermögensteuer, Beamtentum, u.s.w.!!! Hier sollte der Hebel angesetzt werden und nicht beim, 40-50 Jahre "arbeitenden" Menschen!!!
Die damalige Bezugsdauer von 9,9 Jahren wird bald wieder unterschritten werden ! Da die Wenigsten sich im Alter noch den Gang zum Arzt werden leisten können, wird bald die Bezugsdauer unter 5 Jahren liegen !
Dann taucht natürlich die Frage auf, wie man das am Besten demoskopisch verkaufen kann, so wie :
Altersarmut sinkt !
Sozialkassen erwirtschaften Überschuss !
Langfristiger Erfolg von Harz IV !
Ist das nicht schön ?
GoG
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