EurokriseMerkels Gegner und wie sie die Welt sehen

Die Deutschen verstehen die Krise nicht, behaupten angelsächsische Politiker und Ökonomen. Wie kommen sie darauf?

Am Montag dieser Woche ist Europa ein Stück deutscher geworden – zumindest auf dem Papier. Mit Ausnahme von Tschechien und Großbritannien wollen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union den im Wesentlichen von der Bundesregierung ersonnenen Fiskalpakt unterschreiben. Per Staatsvertrag verpflichten sie sich damit zur Einführung von Schuldenbremsen nach Berliner Vorbild.

Ein Sieg für die deutsche Kanzlerin und ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Staatsschuldenkrise – so sieht man das in Berlin, wo die Brüsseler Einigung als »Meisterleistung« (Angela Merkel) gilt. Europa bleibe »eine Sorge«, ließ das Weiße Haus in Washington dagegen nur wenige Stunden nach Ende des Gipfels mitteilen. Und der britische Premierminister David Cameron forderte die Kanzlerin auf, endlich »kühn und mutig« zu sein.

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Der Grund für den Dissens: Aus Sicht der Merkel-Kritiker – sie sitzen nicht nur in den angelsächsischen Regierungszentralen, sondern auch in diversen Universitäten – ist die Staatsschuldenkrise im Kern überhaupt keine Staatsschuldenkrise.

Bloß, was ist sie dann?

Paul de Grauwe meint es zu wissen. Er ist bekannt. Seine Regierung hat den belgischen Währungsexperten vor ein paar Jahren für einen Posten im Direktorium der Europäischen Zentralbank nominiert. Durchsetzen konnte sie ihn allerdings nicht. Die Deutschen waren dagegen.

An einem Nachmittag im Herbst 2009 hält er einen Vortrag auf einer Fachkonferenz in Frankfurt. Seine Vorredner haben über die hohe Staatsverschuldung gesprochen und über die Notwendigkeit, die Defizite endlich zurückzuführen. Nach dem Mittagessen ist de Grauwe an der Reihe – und schon im zweiten Satz macht er klar, was er von solchen Ausführungen hält: Für ihn sind sie eine glatte Themaverfehlung. Viele der Merkel-Skeptiker berufen sich auf die Analysen de Grauwes von damals.

Um ihre Einwände zu verstehen, muss man zurückgehen in die Zeit vor dem Euro. Damals stürzten die Währungskurse der südeuropäischen Staaten immer wieder ab, weil ihre Notenbanken zu viel Geld druckten. Deshalb waren die Zinsen im Süden sehr hoch. Die Investoren verliehen ihr Geld nur, wenn sie für das Verlustrisiko einen Ausgleich erhielten. Für die Finanzierung einer Immobilie verlangten die Banken in Spanien mehr als zehn Prozent Zinsen pro Jahr. Die Menschen nahmen kaum Kredite auf, es wurde wenig gebaut und konsumiert.

Als vor rund zehn Jahren die gemeinsame Währung eingeführt wird, änderte sich das grundlegend: Die Zinsen sanken – und zwar rasant. Mussten die Italiener für zehnjährige Kredite in den neunziger Jahren im Schnitt noch elf Prozent Zinsen zahlen, so sind es nun weniger als fünf Prozent. Ähnlich ist die Lage in Spanien, in Irland und in Portugal.

Der Grund für den Zinsrutsch: Es gibt nun keine nationalen Währungen mehr, und die Geldversorgung in Europa wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) gesteuert, die den Stabilitätsprinzipien der Bundesbank verpflichtet ist. Wer seine Ersparnisse in Italien oder Spanien anlegt, muss nicht mehr fürchten, sie durch Inflation oder Wechselkursschwankungen zu verlieren.

Leserkommentare
  1. Kämen die Entscheide Deutschlands demokratisch und parteiübergreifend und nicht mit demonstrativer Machtpolitik daher, sähen die angeblichen Lösungen ganz anders aus.

    Man spricht dann von Kompromissen. Das deutsche Polit-System ist aber gar nicht für Kompromisse ausgelegt. Es geht also um Alles oder Nichts - bis zum Regierungswechsel. Dann geht es wieder um Nichts oder Alles. Mit anderen Worten, dadurch kann sich die Demokratie gar nicht entwickeln.

    Dies kann keiner verstehen, auch manche Deutsche Bürger nicht.

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  2. die kürzliche Abkehr von GB war der erste erlösende Schritt weg vom irrwitzigen angelsächsischen Raum (an den nur noch vermeintliche """Experten""" glauben). Europa debattiert, entscheidet (ein bisschen), plant und streitet darüber wie es weiter und besser gehen soll. Was tun die Amis?!

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    Vielleicht war es notwendig. Trotz allem ist es völkerrechtswidrig. Wir haben mit Großbritannien Verträge geschlossen und die sind nun mal einzuhalten. Wenn man nun einen neuen Vertrag schafft, was ja geplant ist, so muss man wissen: Wenn ein neuer völkerrechtlicher Vertrag einem bestehenden völkerrechtlichen Vertrag widerspricht, so ist der neue Vertrag völkerrechtswidrig. Wir brechen also wieder mal das Völkerrecht. Naja, als obs was neues wär.

    • kfmb
    • 03.02.2012 um 4:03 Uhr

    Als die Krise ausbrach, konnte man von Großbritannien aus nur verwundert die Augen reiben über die deutsche Sturheit gegenüber der Tatsache, dass die Deutschen zu viel exportieren und zu wenig konsumieren. Daran hat sich im Grunde nichts geändert.

    Vielleicht war es notwendig. Trotz allem ist es völkerrechtswidrig. Wir haben mit Großbritannien Verträge geschlossen und die sind nun mal einzuhalten. Wenn man nun einen neuen Vertrag schafft, was ja geplant ist, so muss man wissen: Wenn ein neuer völkerrechtlicher Vertrag einem bestehenden völkerrechtlichen Vertrag widerspricht, so ist der neue Vertrag völkerrechtswidrig. Wir brechen also wieder mal das Völkerrecht. Naja, als obs was neues wär.

    • kfmb
    • 03.02.2012 um 4:03 Uhr

    Als die Krise ausbrach, konnte man von Großbritannien aus nur verwundert die Augen reiben über die deutsche Sturheit gegenüber der Tatsache, dass die Deutschen zu viel exportieren und zu wenig konsumieren. Daran hat sich im Grunde nichts geändert.

    • y4rx
    • 02.02.2012 um 19:42 Uhr

    Im Süden liegen, falls vorhanden, die Mindestlöhne und auch die meisten real gezahlten Löhne unter dem was im Norden verdient wird. Die hier in den Medien mit viel Lärm beschriebenen Extreme bei Beamten in Italien und Griechenland sind definitv Ausnahmen.
    Was soll das Gelabere von gleichen Löhnen in Europa also? Das würde nach der Logik die Lage doch verschlimmern.
    Es hätte ja schon gereicht, wenn man die Banken hätte pleite gehen lassen. Dann wären einige Reiche ärmer geworden, aber viele Arme nicht noch ärmer.

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  3. Dieser durch den Euro mittels Zinsangleichung ermöglichte Geldfluss von Nord nach Süd und der dadurch resultierte Import des Südens mit seiner verschuldenden Wirkung, sind tatsächlich effektiv dadurch zu kompensieren, dass die schwachen Staaten ihre alten Währungen einführen und abwerten. So würden sie überhaupt erst wieder zum Wettbewerb befähigt.

    Doch was für die Wirtschaft das beste wäre, trifft den europäischen Vereinigungsgeist mitten ins Herz. Denn der baut zu großem Teil auf der gemeinsamen Währung auf, auch wenn es einem im Alltag weniger bewusst ist. Diese "Pleite" eines weitgreifenden und global wirkmächtigen Projekts europäischer Staaten würde insgesamt die ganze Unionsidee erstmals richtig fragwürdig und nicht mehr als Notwendigkeit dastehen lassen. Wir Europäer sind fehlbar! Was haben wir noch falsch gemacht? Sind wir überhaupt auf dem richtigen Weg? Ist die Einheit erstrebenswerter als die eigene Souveränität?

    M.E. ist der Wille zum geeinten europäischem Willen in der Politik ein kostbares Gut, das es zu erhalten gilt. Doch wie genau wir diesen Willen institutionell verwirklichen kann sich nicht auf einen Schlag ergeben - es muss sich entwickeln und erproben. Insofern ist die Idee der einheitlichen Währungspolitik bei solch konjunkturellen Kluften vielleicht ein Schritt zu weit gewesen, den man korrigieren sollte. Das heißt nicht, dass wir die Einheit aufgeben sollen... nur sinnvoller gestalten und manifestieren! Damit sie möglichst lange hält.

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    Der Geldfluss geht in Wirklichkeit von Süden nach Norden.
    Das geschieht über die Leistungsbilanzüberschüsse und -defizite. Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands liegt im Schnitt bei 15 Milliarden Euro PRO MONAT. Der größte Teil davon aus dem Süden. Die Nettozahlungen die Deutschland und andere Nordeuropäische Länder leisten und die keineswegs nur nach Süden gehen, sind Peanuts im Vergleich. Der Süden wird ärmer während der Norden reicher wird. Das sind die Zahlen und die Fakten.
    Über das Wieso und Warum kann man dann vielleicht auch debattieren, aber über Fakten und Zahlen kann man kaum streiten.
    Nur über eine Änderung der EU-Verträge kann eine Wirtschaftskonvergenz innerhalb der Eurozone erreicht werden. Das sollte auch das Ziel der EU und Währungsunion sein. Leider aber passiert zur Zeit gerade das Gegenteil. Wir haben einfach vergessen warum wir die EU gegründet und diese entartet langsam zu einem Exportreservat für deutsche Konzerne.

    Der Geldfluss geht in Wirklichkeit von Süden nach Norden.
    Das geschieht über die Leistungsbilanzüberschüsse und -defizite. Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands liegt im Schnitt bei 15 Milliarden Euro PRO MONAT. Der größte Teil davon aus dem Süden. Die Nettozahlungen die Deutschland und andere Nordeuropäische Länder leisten und die keineswegs nur nach Süden gehen, sind Peanuts im Vergleich. Der Süden wird ärmer während der Norden reicher wird. Das sind die Zahlen und die Fakten.
    Über das Wieso und Warum kann man dann vielleicht auch debattieren, aber über Fakten und Zahlen kann man kaum streiten.
    Nur über eine Änderung der EU-Verträge kann eine Wirtschaftskonvergenz innerhalb der Eurozone erreicht werden. Das sollte auch das Ziel der EU und Währungsunion sein. Leider aber passiert zur Zeit gerade das Gegenteil. Wir haben einfach vergessen warum wir die EU gegründet und diese entartet langsam zu einem Exportreservat für deutsche Konzerne.

  4. Ich bitte darum, sich einmal diesen Artikel zu Gemüte zu führen:

    http://www.heise.de/tp/ar...

    Wir wissen doch mittlerweile alle, daß ohne einen wirklichen Systemwandel alles nur vertuscht und verschoben wird.

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    • Dsotto
    • 02.02.2012 um 20:26 Uhr

    Als Portugieser muss ich folgendes sagen: Der Durschnittsgehalt aller Portugieser beträgt zur Zeit ca. 800 euros pro Monat. 1,3 millionen (30% der Arbeitskraft) verdienen weniger als 600 Eu/Monat. Die Durschnittspension steht bei ca.650 Euro monatlich, allerdings mit 14 Bezahlungen die jetz auf 12 runter gegangen sind.
    2008 war der port. defizit 2,7% des Bruttoprodukt und die Schulden ca. 63%. Frau Merkel wollte damals dass alle EU Staaten mehr verbrauchen wegen der Krise und Portugal ist in diese Falle gefallen. Ab 2010 stiegen die Zinsen der normalen Staatsschulden Portugals in unbezahlbaren Hoehen. Wo vorher die gesamte Schuldenlast Portugals weniger als 2,2% betrag ist auf Einmal auf Werte ueber 20% gestiegen, nur damit die Banken riesen Profite buchen koennen.Deswegen muss Portugal im Laufe dieses Jahrs ca. 8 Milliarden Euros zahlen, was fuer eine kleine Wirtschaft von 170 Milliarden unertraeglich ist. Portugal wird von Deutschland und Europa allgemein ausgebeutet, bzw. geraubt. Die EZB schoepft Geld fuer Italien und Spanien, aber nicht fuer Portugal (2% de Euro Produkt) und Griechland (auch ca. 2% des EP).

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    Vor einiger Zeit hat ein deutscher Wirtschaftsprofessor, der in Spanien lehrt, gesagt, die Bevölkerung dort liebe den Euro, denn sie hätten das Gefühl, sie hätten mit dem Euro quasi reich geheiratet. Sprich: sie hätten das Gefühl, mit dem Symbol der Reichtums, dem Euro, auch den Reichtum selbst erhalten zu haben.

    So ist es nicht gekommen. Vielmehr haben einige Länder des Südens die Fähigkeit verloren, eine eigene Wirtschaftspolitik zu machen, die sie aus der Rezession führen könnte. Der Euro ist zur Fessel geworden. Sie sollten zu einer eigenen Währung zurückkehren. Nicht als Zeichen der eigenen Unwürdigkeit oder Unfähigkeit, sondern mit erhobenem Haupt in der Absicht, die eigene wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Die Alternative ist eine mehrjährige Rezession und das finanzielle/wirtschaftliche Angewiesensein auf internationale Helfer in einer unwürdigen Abhängigkeitspositition.

    • Dsotto
    • 03.02.2012 um 20:07 Uhr

    Wo vorher die gesamte Schuldenlast Portugals weniger als 2,2% ZINSEN betrag ist auf Einmal auf Werte ueber 20% ZINSEN gestiegen, nur damit die Banken riesen Profite buchen...
    Es fehlte das Wort Zinsen. Es sind eben diese astronomischen Zinsen dass Portugal in die Pleite werfen wird.

    Vor einiger Zeit hat ein deutscher Wirtschaftsprofessor, der in Spanien lehrt, gesagt, die Bevölkerung dort liebe den Euro, denn sie hätten das Gefühl, sie hätten mit dem Euro quasi reich geheiratet. Sprich: sie hätten das Gefühl, mit dem Symbol der Reichtums, dem Euro, auch den Reichtum selbst erhalten zu haben.

    So ist es nicht gekommen. Vielmehr haben einige Länder des Südens die Fähigkeit verloren, eine eigene Wirtschaftspolitik zu machen, die sie aus der Rezession führen könnte. Der Euro ist zur Fessel geworden. Sie sollten zu einer eigenen Währung zurückkehren. Nicht als Zeichen der eigenen Unwürdigkeit oder Unfähigkeit, sondern mit erhobenem Haupt in der Absicht, die eigene wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Die Alternative ist eine mehrjährige Rezession und das finanzielle/wirtschaftliche Angewiesensein auf internationale Helfer in einer unwürdigen Abhängigkeitspositition.

    • Dsotto
    • 03.02.2012 um 20:07 Uhr

    Wo vorher die gesamte Schuldenlast Portugals weniger als 2,2% ZINSEN betrag ist auf Einmal auf Werte ueber 20% ZINSEN gestiegen, nur damit die Banken riesen Profite buchen...
    Es fehlte das Wort Zinsen. Es sind eben diese astronomischen Zinsen dass Portugal in die Pleite werfen wird.

  5. Eine Analyse, die die Ereignisse auf den Finanzmärkten seit der Lehmann-Pleite außer acht läßt ist notwendiger Weise unvollständig. Entweder fehlt diesen Fachleuten die Expertise (was ich bei einem Nobelpreisträger nicht glaube), oder Sie nehmen die Welt nur unter einem bestimmten Blickwinkel wahr (was bei Experten öfters mal vorkommt). Die dritte Möglichkeit wäre noch, dass es politsche Äußerungen sind. Immerhin wurde die Weltfinanzkrise hauptsächlich in den angelsächsischen Ländern durch absurde Spekulation ausgelöst und die dort ansäßigen Finanzinstitute tun zur Zeit ja alles, um nicht reguliert zu werden, damit sie weiter machen können wie bisher (weils mit den Immobilien nicht mehr so gut läuft hat man jetzt die Lebensmittel entdeckt). So ein "haltet den Dieb" zur Ablelenkung vom eigenen Versagen kommt da doch ganz recht. Apropos "Versagen": Haben die im Artikel genannten Fachleute eigentlich vor der Krise einmal mahnend zur Mäßigung gerufen, oder auch, wie die Rating-Agenturen den verrücktesten Konstruktionen ihr Wohlwollen entgegengebracht? Und bevor sie den Regierungen gute Ratschläge geben - welche Vorschläge haben sie, damit sich so ein Desaster nicht wiederholt. Wer dazu schweigt, soll auch zum Rest schweigen.

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    • joG
    • 02.02.2012 um 21:46 Uhr

    ...Schock wie viele anderen, die sich im Laufe immer wieder begeben. Wäre es nicht Lehmann gewesen, wäre es ein anderer gewesen. Der Währungsraum ist aus internen gründen instabil, die im Artikel gut beschrieben werden. Es ist sogar so, dass die Entwicklung der inneren Ungleichgewichte über kurz oder lang zum Ausbruch führen müssten. Man kann nicht auf ewig den Konsum anderer Länder mit kundenkrediten finanzieren, wenn deren Einkommen nicht genügt die Raten zu bezahlen. Wenn dieser Punkt kommt, schreibt man ab. Es ist nur noch eine Frage, wer das Geld verliert.

    • joG
    • 02.02.2012 um 21:46 Uhr

    ...Schock wie viele anderen, die sich im Laufe immer wieder begeben. Wäre es nicht Lehmann gewesen, wäre es ein anderer gewesen. Der Währungsraum ist aus internen gründen instabil, die im Artikel gut beschrieben werden. Es ist sogar so, dass die Entwicklung der inneren Ungleichgewichte über kurz oder lang zum Ausbruch führen müssten. Man kann nicht auf ewig den Konsum anderer Länder mit kundenkrediten finanzieren, wenn deren Einkommen nicht genügt die Raten zu bezahlen. Wenn dieser Punkt kommt, schreibt man ab. Es ist nur noch eine Frage, wer das Geld verliert.

  6. Also die Lösung dieser (die sich bemühen mit dem Dollar und Endloser Druckerpresse der Fed die Vormachtsstellung auf der Welt inne zu haben), ist es den Euro zu zerschlagen und eine neue Finanzkrise in Europa auszulösen.
    hmm mal überlegen. Nein Danke. Wir versuchen das doch lieber auf unsere Weise.

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